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SLT vs. DSLR


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1-25 von 31 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 20.10.2011 10:09:19 GMT+02:00
Stevie meint:
Wer hat echt Erfahrung mit einer SLT? Kostet der doch ständig im Stahlengang befindliche Spiegel nicht zu viel Licht? Man hört so 30%, das ist mindestens 1/2 Blende. Das wäre gerade im Zusammenhang mit den gerade laufenden Diskussionen zur Fotografie bei wenig Licht ein wichtiges Argument.
Und hat man da einen zusätzlichen "Staubfänger" oder ist es eher ein Schutz für den Sensor?
Wie gesagt: mit (D)SLR und Systemkamera habe ich einige Erfahrung. Aber irgendwann steht doch mal ein Neukauf an und Sony scheint voll auf SLT zu setzen. Wäre für mich schade, weil ich ziemlich viel Zubehör habe.

Veröffentlicht am 20.10.2011 21:08:06 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.10.2011 21:19:40 GMT+02:00
Ich besitze zwar keine SLT, konnte eine A33 und A55 bislang nur im Laden ausprobieren, bin aber nicht zuletzt wegen des medialen Hypes rund um die neuen A77 und A65 äußerst skeptisch. Wenn etwas so einhellig abgefeiert wird, muss es doch einen Haken haben!

Und tatsächlich, selbst CHIP muss - trotz seiner Begeisterung für die SLTs - zugeben, dass sich bei Sonys neuen Vorzeigemodellen schon bei relativ niedrigen ISO-Werten (ab ISO 400) Bildrauschen bemerkbar macht. Für mich ein absolutes K.O.-Kriterium. Die 24,3 Megapixel (der Megapixelwahn lässt grüßen!) fordern ebenso ihren Tribut wie der teildurchlässige Spiegel, der ein Drittel des Lichts schluckt. Auch die Vergleichsbilder bei dpreview.com sehen nicht gerade sensationell aus.

Die SLTs müssen sich noch bewähren. Bislang dürften sie wohl eher etwas für Sport- und Action-Spezialisten sein. Da können Sonys SLTs ihre Stärken ausspielen. Aber sonst!?

Die Serienbild-Aufnahme der SLTs hört sich wie eine Kalaschnikow an! Für mich ist das definitiv nix. Ich bleibe meiner Nikon treu. Außerdem liebe ich dieses herrliche Geräusch, wenn der Spiegel hochklappt! ;-)

Veröffentlicht am 21.10.2011 07:21:45 GMT+02:00
Schnöppl meint:
@J. Prabutzki

Ich teile ihre Skepsis gegenüber der neuen A77 und A65 voll und ganz.
Die Vergleichsbilder auf dpreview.com sind wirklich nicht gerade berauschend, kaum besser als die 16 MP Bilder der A55.
Aber auch der 24 MP-Marketing-Gag wird sicherlich viele Abnehmer finden, die glauben eine hohe Auflösung bringt bessere Bilder.

Zurück zum Thema. Ich nutze selbst seit Jahresbeginn eine A33 und bin damit sehr zufrieden - ich würde sie sofort wieder nehmen.
Die Kriterien, warum ich mich für eine SLT und nicht für eine DSLR entschieden habe waren folgende:

- Das schwenkbare Display (gibts aber auch bei DSLRs)
- Die hohe Serienbildgeschwindigkeit (dank SLT)
- Ein brauchbares und schnelles Live View (dank SLT)
- FULL-HD Videos mit schnellem AF (dank SLT)
- Sonys "Steady Shot" im Body verbaut (der wirklich gut funktioniert)
- Sonys Multiframe-Rauschunterdrückung (6 geschossene Fotos werden zu einem "rauschfreieren" gerechnet)
- Sonys ausgezeichnete Panoramafunktion (auch in 3D)

Ich hatte bisher kein Problem damit, dass der Spiegel zu viel Licht schluckt - bin aber weder ein Experte sondern nur
Laie auf dem Gebiet und habe auch keine DSLR zum direkten Vergleich.
Aber ein Tipp für alle, die vor einer Kaufentscheidung stehen:
Auf dpreview.com gibt es ein Vergleichstool für sehr viele Kameras womit man die Bildqualität
in sämtlichen ISO-Stufen gut vergleichen kann.

Gruß

Schnöppl

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.10.2011 17:36:27 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.10.2011 17:39:38 GMT+02:00
Wenn du so mit der Sony A33 zufrieden bist, dann ist es doch perfekt. Für mich wiederum spielen die Gründe, die du anführst, keine Rolle. Serienbildfunktion, Video oder Live View verwende ich eh fast nie. Und bekanntlich sind Bildstabilisatoren im Objektiv leistungsfähiger als solche im Kameragehäuse. Und dass Multiframe-Noise-Reduction so einen Riesenunterschied macht, wage ich zu bezweifeln.

Wie auch immer, zetteln wir keinen neuen Glaubenskrieg an, sondern begnügen uns damit, dass es zu jedem Topf den passenden Deckel gibt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.10.2011 19:19:49 GMT+02:00
Schnöppl meint:
Nichts liegt mir ferner, als einen Glaubenskrieg anzuzetteln.
Ich hoffe mein Kommentar hat nicht den Anschein einer Kritik oder Provokation erweckt, das war nämlich nicht meine Absicht.

Mit meinem Beitrag wollte ich nur die Gründe nennen, die mich letztendlich von der STL-Technik überzeugt haben,
anstatt zur Canon 550D zu greifen, die bei meiner Kamerasuche der schärfste Konkurrent war und sich knapp geschlagen
geben musste.

Gruß

Schnöppl

Veröffentlicht am 21.10.2011 22:59:07 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.10.2011 23:02:59 GMT+02:00
Natürlich haben die SLTs ihren Reiz. Innovation macht neugierig. Und wenn mir jemand spontan anbieten würde, eine der neuen Alphas einen Tag lang mal auszuprobieren, würde ich nicht nein sagen.
Dennoch freue ich mich eher auf die Nikon D7100, die wahrscheinlich irgendwann 2012 oder 2013 erscheinen soll. Sollte es aber wieder ein Megapixelrennen werden, werde ich dankend verzichten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.02.2012 17:42:35 GMT+01:00
S. Roth meint:
War wirklich bisher der erste nützliche Beitrag da strukturiert. Danke!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.02.2012 20:40:48 GMT+01:00
S. Roth meint:
War wirklich bisher der erste nützliche Beitrag da strukturiert. Danke!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.02.2012 02:04:51 GMT+01:00
CdB meint:
Endlich mal ein Thread, in dem die Menschen respektvoll und ihre Beiträge inhaltlich sinnvoll sind. Danke. Gute Beiträge.

Veröffentlicht am 08.03.2012 04:22:21 GMT+01:00
Hans Dampf meint:
Das Thema Sony ist noch nicht gegessen und somit steht die Wahl auch nicht zwischen SLT und DSLR. Fakt ist das der feste Spiegel auch nur ein Übergang ist und also wegfallen wird sobald sie das mit dem Fokus anderweitig besser lösen können als mit dem derzeitigen lahmen Kontrast-AF bei den Spiegellosen. Fakt ist aber auch, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Kameras mehr mit optischem Sucher bei Sony geben wird.
Es geht also nur noch um den elektronischen Sucher und den internen Stabi.
Der interne Stabi konnte leider seinen Vorteil in der Vergangenheit nicht ausspielen, da die Objektive, egal von wem, trotz eingespartem Stabi nicht mal billiger waren.
Der Elektronische Sucher wird immer besser und irgendwann seh ich auch für Canikon kein entrinnen mehr, es ist wohl auch eine Gewohnheitssache.
Es gibt aber noch eine a580 die gar nicht mal so übel ist für den Übergang. Ich würde deshalb auch nicht die Flinte ins Korn werfen bei Sonyka Minolta :D .

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.03.2012 13:05:21 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.03.2012 18:25:52 GMT+01:00
Rüdiger F. meint:
Hallo,
da auch ich seit Jahrzehnten Minolta-Fan bin und den Umstieg auf Konika-Minolta mitgemacht habe sowie die Jahre darauf erfolgte Übernahme durch Sony bin ich quasi der Marke treu geblieben.
Meine erste digitale DSLR war die D7 zu der ich mir mit der Zeit einige gute Optiken zugelegt hatte, die ich im Anschluss auch an einer A580 benutzen konnte.
Mit Erscheinen der SLT A77 kaufte ich mir im Oktober 2011 dieses Gerät weil ich viel im Sportbereich unterwegs bin um ansprechende Aufnahmen in der Bewegung zu machen. Dass dabei hohe ISO-Werte bis etwa 1.600 (Sporthallen) aufgrund der kurzen Verschlusszeit erforderlich sind sollte jedem klar sein. Ein gewisses Rauschen bei dieser ISO ist ist hinzunehmen weil diese Kamera nicht speziell dafür gefertigt wurde. Das Rauschen ist zwar auf dem Monitor in der Vergrößerung auszumachen doch bei normalen Ausdrucken nicht wahrzunehmen.
Und, sind wir doch mal ehrlich - die meisten Aufnahmen macht man doch bis ISO max. 400 wobei ein Rauschen nicht festzustellen ist. Die Stärken der A77 liegen bei ISO 50 die laut Fachzeitschriften erstklassige Ergebnisse liefern, die nahe dem KB-Format liegen. Im Normalfall ist bei mir ISO 100 bis 200 eingestellt sofern es sich um Außenaufnahmen handelt. Da ist Rauschen eh kein Thema.
Zudem hat mich die hohe Bildfrequenz der A77 gereizt, die erst bei mehr als 12/B.sek. ein Ende findet und das bei einer reduzierten Blende von 3,5 und nachregelndem Focus.
Nach ca. 1 Sekunde Speicherzeit bei 15-17 gemachten Aufnahmen geht es anschließend ungebremst weiter sofern man eine schnelle Speicherkarte eingelegt hat.
Der teildurchlässige feste Spiegel macht sich in der Praxis nicht negativ bemerkbar und das elektronisch erzeugte Sucherbild ist so hoch aufgelöst, dass es einfach Freude macht in den 100 % anzeigenden Sucher zu schauen.
Auch Brillenträger kommen nicht zu kurz denn sie sehen das gesamte Sucherbild.
Gewöhnungsbedürftig dagegen ist das Sucherbild jedoch bei wenig Außenlicht doch daran gewöhnt man sich nach kurzer Zeit. Da hat ein optischer Sucher Vorteile.
Über die Video-Fähigkeiten kann ich mich nicht äußern weil dies aus meiner Sicht ohne Belang ist.
Um sich ein genaues Urteil über die A77 bilden zu können muss man sich schon intensiv damit auseinander setzen.
Nach längerer Benutzung kommt man sicher zu dem Ergebnis dass diese Kamera mit der darin verbauten Technik nicht zufällig entstanden ist und bestimmte Anforderungaprofile voll befriedigt. Eine Kamera die alles lückenlos beherrscht gibt es nicht und wird es auch niemals geben. Da muss in diverse Anforderungsbereiche unterschieden werden. Gleiches gilt auch bei den anderen Herstellern die technisch und preislich unterschiedliche Angebote bereit halten.
Fazit für mich - eine tolle SLT in einer ebensolchen Preisklasse.
Anmerkung - was neu ist wird erstmal grundsätzlich schlecht geredet. Die Praxis sieht auf jeden Fall völlig anders aus.
Anfängliche Abstürze nach Objektivwechseln gehören seit der ersten neuen Firmware der Vergangenheit an.
Als Ursache wurde die bis 5 Sekunden dauernde Abschaltung nach Benutzung erkannt.
Seither läuft das Ding wie geschmiert, hat ca. 11.000 Auslösungen hinter sich.
Eine Empfehlung an diejenigen, die bereits kompatible Optiken besitzen sowie an die, die sich ein System aufbauen.
Für Sport und Aktion besonders geeignet wie auch für alle andere Aufnahmebereiche.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.03.2012 12:30:11 GMT+01:00
Benjamin M. meint:
Äääähm, dass Bildstabilisatoren im Objektiv besser sind als die im Gehäuse ist allerdings ein Irrtum. Man kann zwar die Stabilisierung dann im Objektiv sehen, das wars aber auch schon. Die meisten Objektivstabilisatoren schaffen eine Kompensation von 4 Blenden. Integrierte bisher bis zu 5. Abgesehen davon, dass der Bildstabilisator im Gehäuse mehr Achsen stabilisieren kann bei einigen Modellen als es bei optischen Stabis überhaupt möglich ist. Siehe zB Olympus OM-D EM5 oder Pentax K-5.
SLTs und spiegellose Systeme sind nunmal die Zukunft, auch wenn sich viele noch nicht an den Gedanken gewöhnen können.
In ein paar Jahren sieht sicher alles anders aus. ;)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.03.2012 13:01:47 GMT+01:00
Rüdiger F. meint:
Hallo Benjamin,
deine Ausführung würde ich grundsätzlich gesehen unterschreiben denn mit einem guten internen Stabilisator erspart man sich zumindest den Aufpeis eines Glases mit einen solchen.
Was die Einstellung an Blenden betrifft werden hier Extremsituationen angeführt, die in der Praxis doch nicht wirklich gesucht werden. Ob 3 - 4 oder 5 Blenden Kompensation ist für mich selbst nicht interessant.
Wenn ich mit meiner SLT A77 (mit Stabi) und dem Sigma 2,8/70-200 (nach KB 105-300 mm) unterwegs bin kommt es schon mal vor dass bei vollem Auszug und Blende 2,8 bei einer Verschlusszeit von 1/100 Sek. Aufnahmen aus der Hand zu machen sind, die dann noch beste Ergebnisse bringen. Ob eine noch längere Verschlusszeit möglich ist habe ich nicht bewusst ausprobiert. Dennoch gut zu wissen, dass da noch was gehen könnte.
Ich selbst schätze die Stabis meiner bisherigen Alphas und denke, dass ich damit gut beraten bin.

Veröffentlicht am 10.03.2012 17:20:47 GMT+01:00
Hans Dampf meint:
@ Rüdiger,
genau dass mit dem billiger würd ich nicht unterschreiben. Zeig mir auch nur ein Objektiv mit A-Mount welches hier bei Amazon billiger ist als die mit anderen Anschlüssen.
zB Sigma 18-200mm F3,5-6,3 DC Objektiv (62mm Filtergewinde) für Minolta / Sony
Es ist echt ein witz.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.03.2012 20:56:48 GMT+01:00
Rüdiger F. meint:
Hallo Hans Dampf,
ich muss zugeben dass heute nur wenig oder keine Unterschiede im Preis vorhanden sind.
Meine älteste Optik wie z.B. das Sigma 2,8/70-200 HSM stammt noch aus 2009 und kostete mich ¤ 1.050.-, hatte keinen Stabi weil zu der Zeit dies so üblich gewesen ist. Auch mein Sigma 2,8/24-70 HSM (845.-) von 2011 ist damit nicht ausgerüstet gewesen wie auch andere Gläser.
Kann mich aber noch daran erinnern dass Optiken anderer Hersteller (anderer Marken und Anschlüsse) jeweils einen Aufpreis nahmen wenn ein Stabi gewünscht war. Das ist noch nicht lange her.
Für mich ist das eh kein Thema weil Sony einer der Ersten war, die einen Stabi im Body verbaut haben.
Sorry wenn ich da nicht richtig verstanden worden bis. Ich bin von meiner Marke "Sony" ausgegangen und den dafür angebotenen passenden Gläsern von Fremdherstellern wie Sigma oder auch Tamron, die es in den jeweiligen Ausrüstungen zu erwerben gab.

Veröffentlicht am 15.03.2012 20:42:40 GMT+01:00
falk meint:
also erst nahm ich auch abstand und dann sah ich den vorzeigefilm von a65 und verschluckte mich und diese kamera wurde von newyork times zur besten dslr kamera des jahrhunderts gewaehlt (eigentlich a55 schon): der fokus so schnell wie 5000 euro nikon oder canon reporterkameras (taugt aber für die reportage nicht weil sie nach 15 min abschaltet): also im film hatte die kamera scharfgestellt auf einen hund, der sprang plötzlich hintereinem ball her und brachte es zurück uuuuuund blieb die ganze zeit scharf. das ist nur wegen slt möglich. was soll lowlight ? draussen bei sport fussbal athleten springende leoparden und salto in der luft mit snowboard usw. (das ist ja unser halbes leben) gibt es nur diese kameras. der rest ist SCHROTT. auch die schaerfe im bild bei tageslicht nimmt einem den atem, d1000 bilder daneben sahen armseligst aus. schade um die zeit die man nicht mit a65 verbracht hat und der preis ? laecherliche 850 euro in den usa. ich habe die kameras die nicht slt sind innerlich verflucht, man hat das halbe leben mit ihnen umsonst verbracht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.03.2012 15:21:51 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.03.2012 15:28:14 GMT+01:00
falk meint:
der haken ist sie schalten nach 15 minuten ab, untauglich für reportage, solche kosten aber 5000 euro.
dass sie früh abschalten ist nur ein trick von sony: in diesem sommer ist der sprung von intel runter auf 22 nm. nein wir wollen nicht gigapixelchips, aber da das nur über materialreinigung geht, kann sony die pixelzahl gleichhalten und nur das neue material nehmen, die folge: der apparat schaltet nicht mehr ab weil er nicht warm wird und 24 mpixel wird automatisch lowlightfaehig und das alles ohne neue entwicklungskosten. also ist die kamera nocht entwicklungsfaehig.

Veröffentlicht am 16.03.2012 19:15:46 GMT+01:00
Hans Dampf meint:
Es gibt ja auch nichts spanenderes und am wenigsten fotografiertreres als Hundefotos :D Am besten noch aus dem Stand von obenherab fotografiert um dann die Festplatte mit zu verstopfen und nie wieder anzusehen. Es soll noch Menschen geben, die ihre Kamera nicht wie ein Maschienengewehr benutzen, das können Videokameras eh besser, sondern sich Zeit nehmen. Soviel zu Lowlight vs Schußgeschwindigkeit oder gar MP.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.03.2012 08:15:51 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.03.2012 08:19:00 GMT+01:00
Rüdiger F. meint:
Hallo Hans Dampf,
Da liegst Du bei Low-Light und hoher Schussgeschwindigkeit bei Aufnahmen statischer Objekte sebstverständlich richtig. Das macht keinen Sinn. Und dass richtige Videokameras mit aktueller Technik auch mehr drauf haben als Beiwerke in Digitalkameras ist auch unumstritten. Darüber braucht man so glaube ich auch nicht zu diskutieren.
Low-Light und hohe Schussgeschwindigkeit haben jedoch ihre Berechtigung z.B. im Sportbereich wenn man allein den Fußball nimmt. Da wundert man sich unter anderem wenn man als Beispiel Fotus im Fachblatt "Kicker" und sonstigen Medien sieht die Aktion zeigen, im Nahbereich kämpende Spieler mit Ball und das alles in bestechender Ansicht.
Da sieht man in den Stadien freie Pressefotografen mit hochwertiger äußerst schwerer Ausrüstung die vom Gewicht her nicht mehr aus der Hand zu führen sind. Da werden lichtstarke Brennweiten eingesetzt die in keinem normalen Fotohandel ausliegen. In einem interessanten Bericht darüber habe ich mal gelesen dass jeder der Fotofrafen während eines Spiels zwischen 1.700 und 2.000 Fotos macht, diese in derselben Zeit selektiert um nur einige gute Ergebnisse schnellstens an entsprechende Argenturen zu schicken. Hierbei werden nur auserlesene Ergebnisse honoriert und der Rest bleibt auf der Strecke. Solche Leute finanzieren damit ihre Ausrüstung, müssen davor natürlich entsprechend investieren. Das geht nur im professionellen Bereich wo Kameras bereits schon nach kurzer Zeit weit mehr als 100.000 Auslösungen hinter sich haben. Habe selbst schon derartige Angebote in Auktionen erlebt die 245.000 Auslösungen hinter sich haben und immer noch den halben Neupreis brachten. Das würde kein "Privater" mit noch so einer vermeintlich guten Kamera selbst nach Jahrzehnten schaffen. Mit meinen etwa 1.500 Sportaufnahmen pro Monat im Bereich Handball bin ich nur ein ganz kleines Licht, stimme aber zu, dass gerade hier schnelle Bildfolgen ihre Berechtigung haben um anschließend gute Aktionfotos zu erhalten. Auf dem Massenspeicher verbleiben natürlich nur die wenigen guten Aufnahmen um die Übersicht nicht zu verlieren.
Im privaten Bereich muss man dagegen die Kirche im Dorf lassen was schon damit beginnt was mir die Sache bedeutet und was ich finanziell ausgeben will oder kann. Mit der Zeit wird man dann anspruchsvoller und greift zu höherwertigem Gerät was wieder nur für einen gewissen Zeitraum ausreichend scheint. Der Weg ist somit vorgegeben auch was den finanziellen Part betrifft schon aus dem Grund weil man keine oder nur minimale Erlöse einfährt. Auch ich betrachte dies nur als Hobby und erwarte von einer DSLR oder SLT nur entsprechende Fotos. Auf irgendwelchen Schnickschnack kann ich getrost verzichten. dafür gibt es andere technische Geräte die das besser können. Ein Hersteller hat mal mit Videos angefangen und alle anderen Marken mussten nachziehen weil es um Marktanteile geht. Ich persönlich halte davon nur wenig weil die Einschränkungen massiv sind.
So weit zu Low-Light, schnellen Bildfolgen und Videofähigkeit aus meiner Sicht. In der Gesamtheit wird es vorläufig kein Gerät geben das alle Ansprüche ausreichend erfüllt.

Veröffentlicht am 18.03.2012 22:17:18 GMT+01:00
Dittmann meint:
Hi Stevie,

nein, mach Dir da keine Sorgen. Einen praxisrelevanten Lichtverlust durch den teildurchlässigen Spiegel wirst Du nicht bemerken. Soweit Dich die Fotografie bei wenig Licht interessiert, kommt es in erster Linie auf die Verwendung eines lichtstarken Objektivs an (z.B. Sony 35mm f1,8).

Mit meiner A33 sind zudem bis ISO800 gute Ergebnisse zu erzielen. Staubflusen auf dem starren, "nichtwedelnden" Spiegel hab ich bisher nicht ausmachen können.

Viele Grüße
Steffen

Veröffentlicht am 21.03.2012 22:02:27 GMT+01:00
Elias Wagner meint:
Die Low-Light-Frage scheint mir hier doch ein bischen u n t e r bewertet. Ein nettes Sony SAL70400g an den Halbformatbody
( man könnte das jetzt auf Kleinbildäquivalente umrechnen ), gerne noch dazu Dämmerungen und/oder markante Witterungen, und schon ist der B i l d s t a b i l i s a t o r eingeladen, die Ärmel hochzukrempeln.
ISO 50 bis ISO 200 sind n i c h t mehr ausschließlich relevant.
Es wäre jetzt unsachlich, bei einer a77 auf dem heutigen Stand der Technik das Rauschverhalten einer 12-MP-D3s verlangen zu wollen, die Forderung nach eitlem Sonnenschein rund um die Uhr ist, zumal auf Reisen, aber nicht realistischer.

Im Ernst,
akzeptable ISO 8 0 0 sind bei einer Kamera n i c h t verhandelbar,
ISO 4 0 0 wird bei genanntem Einsatz eher zum S t a n d a r d.
Konnte in dieser Art die a580 ausprobieren, die Resultate waren akzeptabel. Freilich mit den Vergrößerungsreserven - auch ein 400er am Halbformat ist keine Sternwarte - war es nicht weit her.
Hier kommt die A u f l ö s u n g ins Spiel.

Der slt a77 wird bei dpreview kompromittierendes Rauschen nachgesagt, gleich mit dem Zusatz, dies sei nur e i n Qualitätsaspekt, der eher überschätzt werde.

Ein hier noch nicht genanntes grundsätzliches Problem der slt-Kameras ganz allgemein ist der signifikant höhere
S t r o m v e r b r a u c h. Mit OVF konnte ich im Wortsinn stundenlang durch den Sucher schauen, bei ausgeschalteter Kamera und hatte nie das Problem, im Bedarfsfall nicht schnell genug hochfahren zu können.
Ein E-VF, wie der Name schon sagt, mästet sich die ganze Zeit an einem Akku mit unveränderter Kapazität.

Auf Reisen in ein Gebiet mit signifikanten Spannungsschwankungen oder gar ohne Strom kommt man spätestens in die originelle Verlegenheit, statt einer Extratasche voller Filme nun eine mit Ersatzakkus packen zu müssen.

Veröffentlicht am 22.03.2012 08:27:09 GMT+01:00
Rüdiger F. meint:
Hallo Elias Wagner,
Low-Light-Fähigkeit hin oder her. Selbstverständlich wird dieses Thema teils unterbewertet aber alle bisherigen Käufer einer SLT A77 haben sich doch vor dem Erwerb Tests in einschlägigen Fachzeitschriften wie Digital Foto, Color Foto, Foto Hits usw. informieren können wo die Stärken und eben auch Schwächen liegen. Jeder für sich hat doch abgewogen ob für seine speziellen Einsätze eine SLT in die engere Wahl kommt und sich damit auch für deren Schwächen entschieden. In dem Fall verstehe ich die hinterher angebrachte Kritik in Extremsituationen nicht.
Ich zum Beispiel suchte eine schnelle Kamera und betreibe Sportfotografie im Bereich Handball in auch nicht immer bestens ausgeleuchteten Sporthallen. Dafü ist die A77 ideal in Verbindung mit einem Guten 2,8/70-200mm Objektiv oder kurzbrennweitigen lichtstarken Festbrennweiten.
Dass für meinen Zweck die Akkukapazität unzureichend ist kann ich nicht bestätigen denn der Batteriehandgriff mit zwei Stromspendern bestückt reicht locker für bis zu 2.000 Auslösungen an mehreren Spieltagen.
Wer dagegen ein Gerät mit allen Eigenschaften der A77 benötigt und vieles noch besser will muss sich nach mir bekannten Tests für Boliden von Canon und Nikon entscheiden, die aber deutlich mehr finanziellen Aufwand (6.000 bis 7.000 ¤) erfordern.
Das ist wie ein Vergleich mit Äpfel und Birnen. Im Preissegment der SLT gibt es natürlich auch andere Kameras die im Low-Light-Bereich bessere Werte liefern doch dann muss man eben auf andere Fähigkeiten verzichten. Hier den goldenen Mittelweg zu finden muss jeder selbst rausfinden.
Ein passionierter Fotoamateur mit dem Wissen von heute würde vielleicht mit einer ganz anderen Marke beginnen aber wer schon ein gewisses Equipment seiner Hausmarke besitzt wird ihr schon aus Kostengründen treu bleiben und gewisse Unzulänglichkeiten in Kauf nehmen wenn er damit leben kann. Zudem bin ich mir sicher dass auch bei Sony die Entwicklung nicht stehen bleibt und bei Nachfolgemodellen nachgebessert wird.
Die nicht mehr produzierte A900 Vollformatkamera war auch nur in bestimmten Bereichen fehlerlos einsetzbar, kostete aber fast 3.000 ¤ was darauf schließen lässt, dass diese in dieser Preisklasse auch kein universell einsetzbares Gerät war.

Veröffentlicht am 22.03.2012 16:35:09 GMT+01:00
T. Meyer meint:
@Stevie:
ich habe eine A55. Es ist meine erste "große" Cam, daher kann ich keine eigenen Vergleiche zu anderen "großen" Kameras im Bereich low light machen.
Ich hatte für einige Zeit die Canon 50D einer Bekannten in der Hand, nachdem
ich die 55 schon einige Wochen hatte.

Was mir sehr gefehlt hat, war das ich zum einen nicht sofort sehen konnte, wie
sich veränderte Parameter auf das Bild auswirken, ohne ein Foto zu machen.
Auch das schnelle Absetzen der Kamera und wechseln vom Sucher auf Display ging bei der
Canon nicht so fein wie bei der Sony, dort ist das Sucherbild und der LiveView das selbe
und hat keine Auswirkungen wie z.B. unterschiedliche AF Geschwindigkeit.
Damit kann man die SLT auch schnell wie eine übliche Digicam in der Hand halten und
los legen.

Der höhere Akkuverbrauch durch den EVF statt OVF ist nicht schön, bisher hatte ich damit
keine Probleme, aber einen billigen Zweitakku als Reserve dabei.

Der Spiegel im Strahlenverlauf schluckt nicht nur (etwas) Licht - im sonyuserforum sind Meßwerte vom Transmissionsverlauf eines Spiegel veröffentlicht.
Auch schluckt er einige feine Details. Auf einer Webseite ( http://thesybersite.com/sony/a55/index.htm )hat jemand den Spiegel hochgeklappt bzw. ausgebaut (AF geht dann nicht mehr), und Vergleichsfotos gemacht. Ein Kollege hat selbst bei 100% Ansicht der Bilder keine Unterschiede feststellen können, ich zumindest fand das sehr feine Strukturen etwas verwischt wurden.
Nachtrag: habe den Link angefügt, schau selbst.

Zudem gibt es nur sehr wenige Kameras die GPS serienmäßig mit dabei haben, was besonders
bei Urlaubsfotos und anderen Reisen top ist.
Über Firefox oder Ifanview oder Geosetter (o.a.) bekommt man schnell den Aufnahmeort auf einer Karte dargestellt. Dann weiß ich auch nach einer langen Wanderung oder Motorradtour noch, wo ein Bild entstanden ist, besonders wenn man dieses Ziel nochmal später ansteuern will.

Wegen der Bildqualität, schau bei dpreview (JPEGs: http://www.dpreview.com/reviews/sonyslta55/15 RAWs: http://www.dpreview.com/reviews/sonyslta55/17 )vorbei und dort kannst Du von bis zu 4 Kameras gleichzeitig Bildausschnitte bei 100% vergleichen, bei verschiedenen ISO's und mal JPEG und mal RAW.

Die A55 würde ich aufgrund kleiner Macken (verspätete Auslösung bei Blitzeinsatz und schlechter Automatikmodus - wenn man die Cam mal weg gibt) nicht mehr kaufen.
Bei der A65 soll dies ausgemerzt sein.
Die A57 hat kein GPS mehr... ist aber auch nicht so riesig wie A65/A77.
Die A77 & A65 sind vom Gehäuse größer und die A77 ist gegen Staub/Wasser abgedichtet.

Veröffentlicht am 22.03.2012 17:59:16 GMT+01:00
Elias Wagner meint:
@Rüdiger Fularzik:
mit Verlaub, gegen Paukenschläge wie "Jeder hat sich doch vor dem Erwerb Tests in einschlägigen Fachzeitschriften.." würde ich mich am liebsten versichern lassen. Zeitschriften haben die Hersteller der darin besprochenen Geräte als Anzeigenkunden, ohnehin erscheinen mir Rauschtabellen und Redaktionsmeinungen zu ausgewählten Teilaspekten eher zur Groborientierung zu taugen. Die Theorie steht ja auch frühzeitig bei dpreview.
Und : ISO 800 als "E x t r e m s i t u a t i o n" ist n i c h t Ihr Ernst.

In einem Forum erwarte von richtigen Menschen wie einem Herrn Rüdiger Fularzik und seinen persönlichen Erfahrungen zu lesen, und deshalb kommt jetzt tatsächlich mal ein dankeschön.
Sony bessert ja in laufenden Metern nach, seit der a77 dürfen für die Zukunft "monsuntaugliche" Geräte erhofft werden. Eine natürlich nicht versiegelte a580 habe ich drei Wochen lang durch Indochina geschleift, am zweiten Tag brach das modische Wackeldisplaychen (Menüsteuerung!), trotzdem waren ihr mühearm noch eine vierstellige Zahl von Bildern zu entlocken. Und bei schlechtem Licht hat sie sich, jetzt natürlich nach meinen amateurhaften Maßstäben, bewährt.
Weshalb meine Frage nach Erfahrungen mit der a77, m i t der Versiegelung, m i t der verbesserten Auflösung.

Nebenbei bessert nicht nur Sony beständig nach, sondern auch ACR.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.03.2012 18:01:21 GMT+01:00
Rüdiger F. meint:
Hallo T.Meyer,
dass der teildurchlässige Spiegel (Folie) etwas Licht schlucken soll ist bekannt aber in der Praxis nicht festzustellen.
Das mit der evtl. verzögerten Auslösung bei Blitzbetrieb häng damit zusammen dass das Focussieren noch nicht abgeschlossen ist was bei Objekten ohne klare Bezugslinien geschehen kann. Da stehen mitunter selbst Kreuzsensoren auf dem Schlauch. Wird im Menü dann Auslösepriorität gewählt löst die Cam zwar aus doch das Objekt ist dann unscharf. Besser ist in diesem Fall ein gleichentferntes besseres Ziel zu suchen, fokussieren, zum eigentlichen Objekt schwenken und auslösen.
Stromverbrauch hin oder her, dazu kann die Cam in einen Bereitschaftsmodus verbracht werden wenn sie gerade nicht gebraucht wird. Bei mir ist die Einschaltzeit auf eine Minute eingestellt ehe dieser greift. X-belibige Taste gedrückt und die Cam ist sofort wieder zur Stelle. Damit lässt sich die Akkuladung erheblich verlängern. Leider gibt es für Deine SLT A55 keinen Batteriegriff in dem zwei Akkus unterzubringen sind. Das Thema Stromverbrauch würde dann aufgrund der Einsatzdauer keine Rolle mehr spielen.
Über Automatikmodi kann ich mich nicht äußern weil ich die nicht anwende und eine Canon 50D als vergleich heranziehen ist schon deshalb nicht gut weil diese schon viel zu alt ist und außer einer guten Bildqualität nicht die Technik bietet die heute Standard ist.
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