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Ist das jetzt nur mein Eindruck? Warum gibt es keine gut bewerteten neuen Kameras?


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1-22 von 22 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 26.10.2012 14:07:43 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.10.2012 14:08:12 GMT+02:00
Utimaus meint:
Ich weiß, die Frage ist provokant gestellt, sorry.

Ich suche zu Weihnachten eine Digitalkamera für meinen Sohn und wollte mir mal einen Überblick über die aktuellen Modelle verschaffen-

Also habe ich im amazon Suchfenster eingegeben "Digitalkamera", die Suche verfeinert auf "Kompaktkamera" und dann sortiert nach "Kundenbewertungen" 4 Sterne und besser.

Und ich kriege seitenweise gebrauchte Kameras oder neue Restposten älterer Modelle!

Wo bitte sind die neuen Kameras, mit denen die Kunden zufrieden sind? Ist das jetzt nur mein Eindruck oder warum schaffen es die neuen Modelle nicht über 3 - 4 Sternchen im Durchschnitt?

Grüße

Veröffentlicht am 26.10.2012 16:47:13 GMT+02:00
Frieder Griep meint:
Hallo,ich empfehle Ihnen, auf der Seite der Stiftung Warentest nachzusehen. Hier sind sehr viele Kameras aufgelistet und bewertet.Außerdem kann man die Gewichtung der Kriterien,auf die man selbst Wert legt,verändern und so die perönlich geeignete Kamera finden. Der Einzeltest kostet 2,50 Euro.
Mit freundlichem Gruß
F.Griep

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.10.2012 16:48:51 GMT+02:00
Fotohase meint:
Hallo,
ich komme gerade aus dem Pro-Markt und hatte mir dort die Nikon L25 angesehen. Ich war ehrlich etwas enttäuscht von der Kamera. Habe dann hier die Kundenrezensionen gelesen und diese mit den Rezensionen der Canon PowerShot A2200 verglichen. Was hauptsächlich bemängelt wurde, war wohl die Bildqualität/Rauschen der Kameras bei wenig Licht. Bei der Nikon kann der ISO-Wert NICHT manuell eingestellt werden! Mein Fazit: Bei den heutigen hohen Megapixelzahlen sind einfache Kameras in dieser Preislage nicht mehr in der Lage wirklich gute Fotos zu machen. Ich bleibe daher bei meiner Power Shot A590IS. Hat nur 8 MP, aber das reicht auch für 15x20 Abzüge. Und die Bildqualität ist top. So ein Restposten dürfte daher nicht die schlechteste Wahl sein, aber vorher natürlich schlau machen.
Grüße aus Osnabrück

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.10.2012 17:15:40 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.10.2012 17:18:12 GMT+02:00
Willi meint:
Hallo Utimaus, der Markt ist leider so unübersichtlich und reihenweise kommen neue Modelle in den Handel das man sich irgendwann entscheiden muß. Je nachdem wie alt der Filius ist und wie er die Fotografie zu einem Hobby ausbauen will empfehle ich die Lumix TZ Reihe. Habe selber die TZ 18 und vorher die TZ 2 und 3 besessen und war im Amateurbereich zufrieden. Will Junior auch schon ein wenig mehr Einstellungen vornehmen können sind Samsung EX 1 und der Weitwinkelkonverter eine gute Wahl. Die EX1 verlangt schon etwas Mitarbeit. Und der Konverter erschließt die Welt des Superweitwinkels. Siehe auch meine Rezension und die Bilder zum Konverter. Und in zwei Jahren gibt es dann "leider" wieder was neues.Ist nun mal der Lauf der Zeit!

Veröffentlicht am 26.10.2012 18:27:56 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.10.2012 18:59:08 GMT+02:00
Ich liebe provokante Fragen! :-)

Neulich hab ich mir zu meiner Nikon D7000 eine kleine Nikon V1 samt brandneuem 1 Nikkor 18,5mm/1,8 Objektiv und FT1-Adapter gekauft. Ich bin von der Kleinen restlos begeistert - es ist die beste Non-DSLR-Kamera, die ich je in der Hand hatte und die perfekte Ergänzung (kein Ersatz!) zu meiner Großen. Die Nörgeleien der Kritiker kann ich nicht nachvollziehen.

Ehrlich, ich glaube, wir sind heute einfach zu sehr von hervorragenden Kameras verwöhnt, deren Bildqualität ALLES aus Analogzeiten in den Schatten stellen - so dass wir letztlich nur noch über Kleinigkeiten nörgeln. Klar, die Sony NEX und Samsung NX hat einen größeren Sensor als meine Nikon V1 - na und? Sie ist dafür kleiner und kompakter, sieht einfach sexy aus, hat einen elektronischen Sucher sowie ein paar witzige Gimmicks, die Bildqualität ist aufgrund der Beschränkung auf 10 Megapixel dennoch fantastisch - und durch den CX-Sensor wird mein Nikkor 70-300mm Objektiv quasi zu einem 190-810mm Paparazzo-Objektiv! :-D

Das nur als Beispiel. Mein Tipp: Vergiss das "Nitpicking" der Nörgler und lass dich nicht verrückt machen! Es gibt heutzutage keine schlechten Kameras mehr. Selbst billige Kompaktkameras mit winzigem 1/2,3-Zoll-Sensor leisten Erstaunliches. Wichtiger sollte die Frage sein, was genau damit fotografiert werden soll. Für Tierfotos taugt eine Kamera mit 80mm Maximalbrennweite kaum - besser wären 200 oder 300mm oder noch mehr. Wenn man Landschaften und Menschengruppen fotografieren möchte, wird man sich vielleicht über 28mm Anfangsbrennweite ärgern - besser wären 24mm. Interessiert man sich für Makroaufnahmen, wird man bei einer Kamera mit 0,5m Naheinstellgrenze schnell frustriert sein. Es gibt kein perfektes Gerät - nur ein Passendes oder Unpassendes.

Wenn man selbst noch nicht weiß, was man will, sollte man am besten zu einem günstigen Allrounder greifen und erst einmal herumprobieren, experimentieren, seine eigenen fotografischen Interessen erforschen - und sich später für eine passgenauere Kamera entscheiden. Eine Nikon Coolpix P7000 beispielsweise kriegt man gebraucht schon für deutlich unter 300 EUR. Eine Samsung EX1 ist auch eine hervorragende (und lichtstarke!) Kamera, allerdings ist die Brennweite im Telebereich eingeschränkt.

So, jetzt warte ich auf die Sony-Fans, die dir ihre RX100 als das absolute Nonplusultra schmackhaft machen werden! :-D

Veröffentlicht am 26.10.2012 20:07:24 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.10.2012 20:49:51 GMT+02:00
no name meint:
http://www.amazon.de/gp/bestsellers/ce-de/332045031/ref=pd_zg_hrsr_ce_1_3_last

Ich kann Ihren Pfad nicht ganz nachvollziehen. Versuchen Sie es doch einfach mal mit dem Link oben. Dann landen Sie in der aktuellen Bestsellerliste der Kompaktkameras, die haben praktisch alle eine Bewertung von vier Sternen und besser. Nach einer Empfehlung haben Sie ja nicht gefragt, also geb ich auch keine.

Und um die Antwort ganz genau auf den Punkt zu bringen und Ihre beiden Fragen zu beantworten:
1. Es gibt sehr viele gut bewertete neue Kompaktkameras und
2. Ja, Ihr Eindruck ist falsch ;)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.10.2012 21:04:13 GMT+02:00
Utimaus meint:
@ Peter Bremen

<<Ich kann Ihren Pfad nicht ganz nachvollziehen. Versuchen Sie es doch einfach mal mit dem Link oben. Dann landen Sie in der aktuellen Bestsellerliste der Kompaktkameras...>>

Auch bei Ihrer Liste ist gleich das erste Modell ein Auslaufmodell.

Und ich war auf folgender Liste

http://www.amazon.de/s/ref=sr_nr_p_72_0?rh=n%3A562066%2Cn%3A!569604%2Cn%3A571860%2Cn%3A571862%2Cn%3A332045031%2Cp_72%3A419117031&bbn=332045031&sort=reviewrank_authority&ie=UTF8&qid=1351277626&rnid=419116031

Statt nach Beliebtheit nach Kundenbewertung geordnet. Es ist für mich nicht so interessant, wie oft sich ein Produkt verkauft, sondern ob diejenigen, die es gekauft haben, damit zufrieden sind. Daher die Liste nach Kundenbewertung.

Beliebtheit sagt nicht viel über das Produkt. Gasheizungen gelten auch als Deutschlands beliebteste Heizungsart, weil Bauherren sie in große Mietswohnungskomplexe einbauen, weil preiswert. Die Leute, die dann dort wohnen werden gar nicht gefragt... Bei der Kamera kann ich nicht wissen, welche Anforderungen an das Gerät gestellt wurden oder welche Argumente zum Kauf führten (Ach hat die ne schöne Farbe...? Die ist billiger als die andere...? Meine Freundin/Freund hat das Vorgängermodell und war sehr zufrieden...?)

Daher sehe ich mir lieber die Kundenbewertungen an... Und da habe ich in meiner Liste eben das Problem, dass ich auf den ersten Seiten eigentlich nur gebrauchte Modelle oder Restposten finde. Und Einschränken kann ich die Suche nur nach den absoluten Neuheiten aus den letzten 3 Monaten. Ich habe ja nichts gegen ein Modell, das schon 8 Monate auf dem Markt ist. Nur gebraucht soll sie auch nicht sein...

Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.10.2012 21:23:44 GMT+02:00
Utimaus meint:
@ Fotohase

<<Was hauptsächlich bemängelt wurde, war wohl die Bildqualität/Rauschen der Kameras bei wenig Licht.>>

Ja, genau. Das lese ich auch überall bei den Modellen, die ich mir angesehen habe... Alternativ "unnatürliche Farbwiedergabe" oder "unscharfe Bilder selbst bei guten Lichtverhältnissen". Eines von den dreien ist es überall, aber meistens, dass bei suboptimalen Lichtverhältnissen die Bildqualität schnell absackt.

Man fragt sich, warum.
Ich habe selbst eine Canon IXUS 800 aus dem Jahr 2006 mit heute nostalgisch wirkenden 6 Megapixeln. Aber in dunklen Räumen ist die super.

Verschenkt habe ich einmal die Panasonic Lumix DMC-FS7 und ihren "kleinen Bruder", die Panasonic Lumix DMC-FS5. Bei beiden kann man nette Langzeitbelichtungen einstellen: Kein Problem mit schlechten Lichtverhältnissen.

Man fragt sich einfach, wo da an Qualität eingespart wird, aber der Eindruck entsteht, dass die neuen Modelle weniger gut im "Licht einsammeln" sind...

Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.10.2012 22:09:32 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.10.2012 22:12:26 GMT+02:00
no name meint:
Wenn das so ist, hätte ich noch diesen Link zu bieten:

http://www.amazon.de/s/ref=sr_st?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85Z%C3%95%C3%91&bbn=332045031&qid=1351281894&rh=n%3A562066%2Cn%3A!569604%2Cn%3A571860%2Cn%3A571862%2Cn%3A332045031%2Cp_72%3A419117031%2Cp_6%3AA3JWKAKR8XB7XF&sort=reviewrank_authority

Hier haben Sie die Top-Bewertungen der aktuellen Kameras. Ich finde aber nicht, dass das so hilfreich ist. Wenn drei Leute fünf Sterne geben, heißt das noch lange nicht, dass die Kamera gut ist. Da fahren Sie mit der Bestsellerliste weitaus besser. Die Kameras dort werden von vielen Leuten gekauft und von vielen auch gut benotet. Das eine bedingt das andere. Denken Sie noch mal drüber nach und viel Erfolg bei der richtigen Entscheidung.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.10.2012 22:57:49 GMT+02:00
Utimaus meint:
@ Peter Bremen

Danke auf alle Fälle für die Listen.

<<Wenn drei Leute fünf Sterne geben, heißt das noch lange nicht, dass die Kamera gut ist.>>
Das stimmt, ich lese aber immer die Rezis mit. Gute und schlechte. Und das gibt dann schon einen recht brauchbaren Eindruck. Wenn eben 10 Leute schreiben, dass sie die Bildqualität als unscharf oder verrauscht empfinden, dann ist das üblicherweise nicht aus der Luft gegriffen.

<<Da fahren Sie mit der Bestsellerliste weitaus besser. Die Kameras dort werden von vielen Leuten gekauft und von vielen auch gut benotet. Das eine bedingt das andere.>>
Wirklich? Oder gutes Marketing? Ich werde aber natürlich trotzdem beide Listen anschauen ;-)

Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.10.2012 09:34:23 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.10.2012 18:00:28 GMT+02:00
no name meint:
"Wirklich? Oder gutes Marketing?" Da ist schon was dran...

So richtig zufrieden bin ich übrigens mit den Filtermöglichkeiten, die Amazon bietet, selber nicht. Auch bei der von mir ausgegrabenen Liste wird überhaupt nicht unterschieden, ob nun ein Käufer 5 Sterne gegeben hat oder hundert Käufer, was natürlich eine ganz andere Aussagekraft hätte. Na, ja, vielleicht stellen die mir ja als Berater ein. Gegen ein kleines Honorar würde ich das machen ...

Veröffentlicht am 27.10.2012 18:08:22 GMT+02:00
MacY meint:
...der einfachste Filter hier ist "Preis absteigend" ;o)
Wer eine Kompakte mit möglichst großem Sensor sucht, verzweifelt bei Amazon.
Gerade diese Kameras versprechen zumindest theoretisch eine "gehobene" Bildqualität.
Wer dann noch ein zweckmäßiges Stativ und ein Systemblitz ordert macht kaum etwas falsch.
Allerdings beginnt das gute Bild hinter dem Sucher und nicht an der Kasse. Man landet aber sehr schnell bei Preisen, die heute der Laie in einer "Geiz ist geil"-Welt nicht bezahlen will, oder kann.
Qualität hat seinen Preis...
Wer aus Minisensoren mit Hyper-Mega-Gigapixel und ISO 12800 erstklassige Fotos erwartet, na klar bei Nacht, der wird ewig suchen...
Erstaunlich, dass sehr gute gebrauchte Kameras "vergangener" Zeiten (z.B. Sony R1, Konica-Minolta Dimage A2, Fuji S100fs ... Sorry wenn ich eine Legende vergaß) noch immer Preise erzielen, die beachtlich sind. Tja, die liefern halt noch erstklassige Bilder und bestehen nicht nur aus Plastik und Gummi.
Ich hoffe noch, dass langsam die Hersteller begreifen, dass Qualität mit ordentlichen Sensoren beginnt und nicht mit "Suppenzoom" und Rausche-ISO... erste Ansätze sind bei den "Platzhirschen" erkennbar, nur wird der Absatz stimmen?
Wer zahlt diese durchaus angemessenen Preise?
Frage: Was darf eine sehr gute Kompakte kosten?

Veröffentlicht am 08.11.2012 05:27:26 GMT+01:00
aaaa2 meint:
Der Digitalkameramarkt is voller Unfug und Blödsinn, Verkaufsstrategie pur, die Tests und Bewertungen mehr als zweifelhaft, teilweise gekauft, Sony, Nikon, Canon sind IMMER gut, auch wenn sie völlig idiotische Kästchen auf den Markt werfen mit einem Preisverfall von 70% innerhalb von 3 Monaten...und Ultimaus: Sie liegen ziemlich richtig mit Ihrer Vermutung!!
Die letzten Neuerscheinungen sind teilweise derart miserabele Schrottkameras daß es einen graust, schlimmste Abzocke, nichts weiter.
Ein ganz deutlicher Anhaltspunkt für die Qualität einer Kamera ist der Preisverfall. Kaufen Sie NIE sofort eine Neuerscheinung! Warten Sie ab, zwei, drei Monate, ist der Vk-Preis dann immer noch hoch, dann ist es sehr wahrscheinlich eine "relativ" gute Kamera. Kaufen Sie NIE wohlbekannte Marken in der Annahme, die müssen gut sein. DAS IST FALSCH.
Ansonsten: Jede Kamera ist nur so gut wie der Kopf dahinter. Ein Fotograf legt mit einer ALDI-Traveler Meisterfotos hin und ein Knipser knipst halt Schrottbilder - da nützt die Leica M9 auch nix, machts höchstens noch peinlich..
Ich stimme obiger Meinung voll und ganz zu: Manche der älteren 5-8 Megapixel Kameras sind ALLEN Neuerscheinungen haushoch überlegen im Bereich: Farbtreue, Detailtreue, Farbdynamik und Hell-dunkeldynamik.
Ich selber besitze keine DSLr mehr, hab den ganzen gräßlichen Ramsch in eBay verhökert. Dafür habe ich mehrere kleine, sehr feine 5-8 Megapixel Kameras mit großem Sensor. Die Bilder, die aus der Kamera kommen brauch ich fast nicht nacharbeiten. Wers nicht glaubt - hier sind meine Fotoseiten:
http://www.flickr.com/photos/stuntbear/

Veröffentlicht am 08.11.2012 21:05:45 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.11.2012 21:06:33 GMT+01:00
MacY meint:
@aaaa2
Tja, wir sind mit unserer Meinung scheinbar recht einsam. ;o)
Wenn hier Preise für eine ZEHN Jahre alte Bridge erreicht werden, die deutlich über den für jüngere Baujahre bei DSLR liegen, dann wissen Kenner, was diese Gerätschaften wert sind und was man mit den "Altlasten" für klasse Fotos machen kann.
Abgesehen davon haben diese Kameras meist eine Ausstattung, die so manches aktuelles Top-Modell in den Schatten stellt. So findet man Blitz auf den 2. Vorhang, Studioblitzanschluss, AF mit Griff- oder Augensensor... Bei keinem aktuellem Top-Modell, aber schon an einer Minolta Dimage A1! Wenn andere über den lahmen AF aktueller Modelle jammern, reicht bei dieser Kamera das in-die-Hand-nehmen oder ans-Auge führen aus und der AF ist fertig wenn andere erst mit dem Druck auf den Auslöser beginnen.
Sicher sind es nicht die schnellsten Pferde im Stall, aber die Bilder sind noch immer absolut Top!
Allerdings nix für Autisten, die ihre Fotos im stillen Kämmerchen vor'm PC bestaunen und Korn oder S/W sowie gezielte Unschärfe im Bild als Makel sehen.
...und hat man so eine Legende Jahre in Betrieb, findet man sich an dem Body zurecht ohne das Auge vom Sucher nehmen zu müssen. Man versteht sich blind.

Nix gegen aktuelle Top-Modelle, auch ich nutze aktuelle Technik, aber... das Feeling dieser Wertarbeit möchte ich nicht missen. So ein Teil verkauft man nicht, man vererbt es!
Heute muss man froh sein, wenn der Body den Akku überlebt ;o)

Veröffentlicht am 09.11.2012 05:21:08 GMT+01:00
CemS meint:
Hallo,
schauen Sie sich auch die İnternet Seite dpreview. an. Möglicherweise finden Sie dort gute Informationen...

MfG
Cem

Veröffentlicht am 09.11.2012 08:20:46 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.11.2012 08:31:59 GMT+01:00
Bei DSLR-Kameras ist eh das Objektiv ausschlaggebend und weniger der Body. Hervorragende Objektive sind in den letzten Jahren in großer Zahl auf den Markt gekommen, es gibt aber immer noch sehr gute ältere Linsen. Im Bereich der kompakten Megapixelmonster mag es tatsächlich so sein, dass einige ältere Modelle noch immer konkurrenzfähig sind. Im Bereich von DSLR und Systemkameras sieht die Sache dann allerdings doch anders aus. Hier hat es in den letzten Jahren deutliche Weiterentwicklungen und Verbesserungen gegeben. Selbst eine Amateur-DSLR wie die Nikon D5100 spielt eine ältere Profikamera wie die D2 mit Leichtigkeit an die Wand. Das gilt erst recht für modernste Profimodelle wie die D600. Dass früher alles besser war, stimmt nur sehr bedingt. Preisverfall ist im digitalen Zeitalter etwas völlig Normales. Man kann ihn nicht nur bei Digitalkameras beobachten, sondern auch bei Computern, Handys, Fernsehern und digitalen Medien wie CDs und DVDs. Über die Qualität sagt das schon lange nicht mehr viel aus. Im Grunde ist er sogar ein Vorteil. Während man in früheren Jahren sehr lange sparen musste, um sich ein technisch auf dem neuesten Stand befindliches Gerät leisten zu können, reichen heute schon ein paar Monate. Wer das kritisiert, ist in meinen Augen nur eine nörgelnde Wohlstandsmade. Fakt ist, es geht uns heute besser als je zuvor.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.11.2012 13:45:15 GMT+01:00
Utimaus meint:
@ J Prabutzki

Es ist sicherlich richtig, dass DSLR von den technischen Verbesserungen der letzten Jahre erheblich profitieren konnten, Bei einer solchen Kamera würde ich selbst auch nie auf die Idee kommen, ein älteres Modell grundsätzlich allen neueren vorzuziehen.

Ich suche aber für meinen Sohn (13) nach einer _ersten eigenen_ Kamera - und da wäre eine DSLR wohl doch eher das Kanonen-auf-Spatzen-Geschoss. ;-)
Bei den Kompakten ist halt meiner Meinung nach bei 16 Megapixeln Bildrauschen - spätestens bei schlechten Lichtverhältnissen - vorprogrammiert, weil Chipgröße und Lichtstärke des Objektivs nicht mehr zusammenpassen. Zumindest wäre das, das ich von der theoretischen technischen Überlegung erwarten würde. Und wenn ich jetzt hier die Rezensionen ansehe, gibt es bei allen aktuellen Kameras einen signifikanten Teil der Kunden, die sich gerade am Bildrauschen stören.

Sind diese Kunden - und ich - jetzt überempfindlich? Warum gibt es für diesen doch nicht unerheblichen Kundenteil nicht einige Modelle mit nur 10-12 Megapixel? Es kann doch für die Hersteller nicht teurer sein, weniger Pixel einzubauen...

Grüße

Veröffentlicht am 09.11.2012 18:09:49 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 10.11.2012 11:49:57 GMT+01:00
no name meint:
@utimaus
so ganz stimmt das ja nicht. Die Canon PowerShot SX220 hat 12 MP, die Ricoh CX 5 10 MP. Und es ließen sich sicher noch andere aktuelle Kameras mit 10/12 MP finden. Ob die allerdings immer eine bessere Bildqualität / geringeres Bildrauschen bieten, als eine 16 MP Kamera, das bezweifel ich dann doch ganz stark. Da spielt m.E. der Zoom eine viel größere Rolle. Geringer Zoom = Lichtstark = Wenig Rauschen. Großer Zoom umgekehrt.

Ich habe in den letzten Monaten einige Kompakte ausprobiert: Rauschen tun die Reisezoomkameras alle sehr früh! Da konkurriert Not gegen Elend, machen wir uns nichts vor. Die Unterschiede sind so gering, dass ich meine Ricoh CX 5 letzlich behalten habe, obwohl ich vergleichbare Kompakte von Nikon und Canon ausprobiert habe. Die Bildqaulität war nur minimal besser, wenn überhaupt. Dafür hat die Ricoh Einstell- und Kreativmöglichkeiten, an denen auch ein 13jähriger seine helle Freude haben dürfte. Wenn er Spaß an technischen Spielereien hat. Hinzu kommen eine sehr gute Farbtreue und eine ausgewogene Belichtung. Und sie ist mit 130 Euro deutlich günstiger als die Konkurrenten.

Wem wenig Rauschen wichtiger als viel Zoom ist, dürfte mit der Nikon P300 ganz gut bedient sein. Die wird gebraucht noch fast zum Neupreis gehandelt - und das spricht tatsächlich für sich. Schönen Gruß an @aaa2. Und hat auch "nur" 12 MP.

Nachtrag aufgrund es Beitrages von helluo librorum: Eine Canon Ixus 125 HS ist vielleicht tatsächlich der bessere Vorschlag. 5fach Zoom ist angemessen, die Bildqualität in Ordnung. Und der Coolness-Faktor ist weitaus höher. Ricoh und Nikon sind mehr im Retro-Look. Dieser Faktor sollte bei einem 13jährigen sicher nicht unterschätzt werden.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.11.2012 18:42:26 GMT+01:00
Hallo Utimaus,
ich glaube, dass viele der Kameras gut sind. Das kommt drauf an, mit welchen Maßstäben man sie betrachtet. Schaut man sich die negativen Bewertungen an, sieht man, dass sie oft von Personen gepostet werden, die schon viele Erfahrungen in der Fotografie haben und dementsprechend höhere Ansprüche haben. Falls sie "nur" eine gute Einsteigerkamera haben wollen, sind meiner Erfahrung nach Modelle wie die "Canon Ixus 125 HS" sehr gut geeignet. Nach oben gibt es kein Limit.

Veröffentlicht am 10.11.2012 00:27:33 GMT+01:00
wUusa meint:
Das Problem liegt meist nicht an den Kameras, sondern an den Käufern, die eine eierlegende Wollmilchsau suchen, doch diese findet man nicht einmal für einen 5-stelligen Betrag (Hasselblad lässt grüßen).

Vor den Kauf einer Kamera sollte man sich im klaren sein, was genau man verwirklichen möchte und natürlich immer das angestrebte Budget im Auge behalten.

Ich empfehle daher eine Liste zu erstellen in welchen Bereichen die Kamera eingesetzt werden soll, danach kann man durch entsprechende Auswertung seine Wahl treffen.

Was hat denn Ihr Sohn für Vorlieben? Sind es eher wilde Knispereien? Oder fährt er gerne Skateboard und fotografiert andere Leute in der Pipe? oder oder oder ;) Wenn Sie mehr angaben machen, können wir Sie auch besser beraten.

Zum Thema Megapixel: Hohe Megapixel-Angaben verkaufen sich einfach besser, da die Kunden denken: Wow die hat 24 Megapixel, das ist super, mehr ist ja immer besser... Und gerade im Tiefpreis-Segment lockt man mit solche Angaben die Käufer, so traurig es ist.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.11.2012 08:08:04 GMT+01:00
no name meint:
Genauso ist es.

Die Hersteller versuchen einfach, den unrealistischen Erwartungen vieler Käufer nachzukommen. Also möglichst viele MP, möglichst großer Zoom, möglichst klein und kompakt. Was dabei herauskommt, kann einfach nicht gut funktionieren. Rein physikalisch nicht. Die Auswahl der Kamera sollte tatsächlich vom Anwendungsbereich abhängig gemacht werden. Und meine persönliche Meinung: Wer alles abdecken will, braucht zwei Kompakte.

Ich bin aber guter Hoffnung, dass bei den Herstellern so langsam ein Umdenken stattfindet. Die Wanderprediger, die hier penetrant verkünden " (zu)viele MP sind schlecht" haben ihr Ziel erreicht, es hat sich rumgesprochen und ist Allgemeingut. Von den 70-Euro-Aldi-Käufern vielleicht mal abgesehen. Bei den Edelkompakten fahren die Hersteller schon langsam runter, die Massenware wird folgen. Ich gebe die Hoffnung nicht auch ...

Veröffentlicht am 10.11.2012 09:09:31 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 10.11.2012 09:12:04 GMT+01:00
Momentan eine dicke Empfehlung: Nikon V1 und J1. Da Nikon bereits die Nachfolgemodelle (die mich nicht sonderlich überzeugen) am Start hat, sind die Preise für die erste Generation der Nikon-1-Reihe stark gesunken. Ich selbst habe mir eine V1 als Zweitkamera zur D7000 gekauft. Die Sensorgröße mag für Systemkameras etwas klein sein, übertrifft aber alle Kompaktmodelle (außer Canon G1X und Sony RX100). 10 Megapixel sind ein vernünftiger Wert, die Bildqualität stimmt. Das Objektivangebot wird stetig ausgebaut (bald kommt ein Superzoom, ein lichtstarkes Portrait- sowie ein Superweitwinkelobjektiv auf den Markt). Es sind sogar AF-S Objektive des DSLR-Segments nutzbar, und der Cropfaktor von 2,7 eröffnet neue Möglichkeiten für Tele-Fans. Man kriegt viel Kamera für wenig Geld, mehr als bei (auch teureren) Kompakten. Nur mal so als Tipp! ;-)
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