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Wieso wird Canon Nikon immer so zuvor gestellt ?


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1-25 von 85 Diskussionsbeiträgen
Veröffentlicht am 13.09.2013 13:45:20 GMT+02:00
Stefan meint:
@RB
Hab zwar die a580 und nicht die a77, hatte aber die Möglichkeit mir die 77 gut anzusehen. Dieser E- Sucher hats mir angetan!
Lieber was Rauschiges Sucherbild, als nichts mehr zu sehen, weil das Licht fehlt!
Wieso die Verwunderung über den Verkauf? Zeigt es doch, KoMi/ Sony ist doch was gefragt!
Caniko ist noch lange nicht im NEX Bereich dabei. Schande über diese Häupter!
Empfehle nie die Marke, sondern die Handhabung, wie sich die Kamera anfühlt, wenn man fotografieren will ist das das Wichtigste!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.09.2013 12:23:56 GMT+02:00
Rüdiger F. meint:
Hallo Stevie,
endlich mal ein Statement das völlig realistisch ist. Kein Lästern oder Heruntermachen anderer Marken.
Auch ich bin irgendwann in den 80`er Jahren angefangen mit diesem Hobby. Weil die heute führenden Hersteller für den Privaten unerschwinglich gewesen sind ging s mit einer russischen SLR los die über das Versandhaus Quelle verkauft wurde. Die hatte einen M42 mm Objektivanschluss und ansonsten einfachste Ausstattung. Später bin ich bei Minolta gelandet, erwarb meine erste analoge SLR dieses Herstellers.
Als das digitale Zeitalter begann führte mein Weg zunächst über verschiedene (damals schweineteure) Kompakte.
Da meine Erfahrungen bezüglich Minolte positiv waren blieb ich dabei und legte mir die Dimage 7 und Dimage A1 in dieser Reihenfolge zu um später nach der Fusion mit Konica die Konica-Minolta 7D zuzulegen, di erste DSLR.
2006 übernahm dann Sony diese Sparte und baute sie auf der vorigen Grundlage aus.
In der Folge ging der Weg weiter über die A350 und A580 bis hin zur SLT A77 die seit Oktober 2011 bei mir im Einsatz ist.
Dass die darin verbaute SLT-Technik verbaut wurde empfinde ich persönlich als vorteilig, kann nicht verstehen, dass die vielfach von Unwissenden schlechtgeredet wird. Auch der bis dahin verbaute ehemalige Minolta-Zubehörsteckschuh hat mich nie gestört. Da sitzt alles bombenfest und sicher. Zubehör von Fremdherstellern gab es dazu reichlich.
Die A77 funktioniert beinahe zwei Jahre klaglos, hat bereits mehr als 36.000 Auslösungen hinter sich.
Klar dass ich damit voll zufrieden bin zumal neben zeitlich aktuellen Gläsern auch die aus Minolta-Zeiten Verwendung finden. Gleiches gilt für den Minolta-Blitz mit LZ 54 aus 2008 sowie Funkfernauslöser von Hähnel usw.
Ein Systemwechsel kommt für mich ebenfalls nicht in Betracht schon deshalb, weil der einen kompletten Neuaufbau bedeuten würde. Da müssten etliche Tausender aufgewendet werden. Von meiner Seite sehe ich also keinen Grund die Marke zu tauschen.
Für jemanden der nur eine DSLR mit Setoptik besitzt ist ein Wechsel dagegen weniger aufwändig wenn es dann so sein muss.
Dass Canon immer zuerst genannt wird liegt meiner Meinung nach rein an den Verkaufszahlen (Bekanntheitsgrad). Dann kommt Nikon und danach erst die Minderheit von Sony und Pentax was jedoch nicht bedeutet, dass letztere schlechter sein müssen.
Die Kameras unterschiedlicher Hersteller tun sich nichts, unterscheiden sich nur nach Ausstattungsmerkmalen.
Viele reden davon dass Canon die meisten Objektive anbietet aber was nützt das einem wenn man sich nur 3-5 aus dem unteren Preissegment davon leisten kann. Alles nur wischiwaschi in meinen Augen. Bei anderen Herstellern verhält sich das nicht anders, auch wenn das Angebot kleiner ist.
Gute Optiken bieten alle Hersteller an, nur sind diese je nach Einsatzgebiet sehr teuer und werden nur von ambitionierten Nutzern erworben die wissen was sie benötigen.
Fazit - jeder ist mit dem zufrieden was er hat.

Veröffentlicht am 13.09.2013 11:12:58 GMT+02:00
RB meint:
Naja, wie gesagt, ich komme von der Minolta Dynax 7D (davor analoge Dynax 7, davor 700si). Zu der Marke kam ich damals mehr oder weniger zufällig, weil die Erste beim Anfassen im Laden besser in der Hand lag als die Canon EOS 50E. Und dann bin ich natürlich dabei geblieben – ohne überhaupt zu merken wie durchdacht die Bedienelemente im Vergleich waren, da ich nie etwas anderes in der Hand hatte.

Nun stand allerdings der Kauf eines neuen Bodies an und ich musste feststellen, dass Sony leider überhaupt keine SLRs mehr produziert. Eine ganze Weile habe ich über eine ältere Alpha nachgedacht, sogar über's Vollformat, aber in ein für mich "totes" System zu investieren erschien letztendlich unsinnig. Da konnte mich das vorhandene Equipment dann auch nicht mehr halten. (Klar, ich hätte natürlich ein halbes Jahrzehnt warten können, bis die elektronischen Sucher verzögerungsfrei 20 Millionen Pixel über den ganzen Farbraum des menschlichen Auges darstellen können … Aber vom ewigen Warten hat man als Minolta-User auch irgendwann die Nase voll.)

Dass der Umstieg grundsätzlich zu teuer ist kann ich so allgemein nicht bestätigen. Glücklicherweise hat man ja heute als Privatperson die Möglichkeit, Sachen über eBay zu angemessenen Preisen loszuwerden. Ich bin gerade selbst ein bisschen erstaunt, wie viel Interesse an meinen 50mm 1:1,4 und 90mm 1:2,8 Macro noch besteht. Für den Aufpreis von geschätzten 50 bis 100 Euro zum neuen Canon bekomme ich jeweils aktuellere Optiken mit digitaltauglicherem, höheren Auflösungsvermögen und (USM-)Motoren drin, das fühlt sich nicht einmal wie ein Verlust an. Einigermaßen gute Linsen verlieren offenbar erstaunlich wenig an Wert. Was wahrscheinlich weg ist, ist nur das Geld für Schnickschnack wie den genannten Fernauslöser.

Veröffentlicht am 13.09.2013 10:04:10 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.09.2013 10:28:00 GMT+02:00
Stevie meint:
Bei mir stand in den 90-iger Jahren der Umstieg von DDR-Technik auf was neues an. Infrage kam Canon oder Minolta (Nikon war eher Profibereich). Minolta (Dynax 7xi) hat das Rennen gemacht (Eigentlich weil mir das damalige Chip-Karten-System zur Kamerakonfiguration gefiehl.) Dann kam das Digitalzeitalter und Canon fing an DSLR's anzubieten. Minolta hat eher nicht gezuckt. Ich habe mich geärgert. Nikon tauchte auf. Dann brachte auch Minolta DSLR's auf den Markt aber nur ganz kurz, weil Sony draus wurde. Objektive,Blitzgerät,Fernauslöser usw. hatte ich alles für Minolta also bin ich bei der Reihe geblieben. Ich denke Canon ist am verbreitesten, daher wird diese Marke wahrscheinlich immer zuerst genannt. Im Systemkamera-Bereich sieht das etwas anders aus. Da hatten erst mal die MFT-Kameras die Nase vorn, dann kam Sony mit dem gleichen Sensorformat wie in den DSLR's. Nikon und jetzt auch Canon haben nachgezogen allerdings mit kleineren Sensoren. Wer jetzt am Anfang steht hat ganz andere Wahlmöglichkeiten, wird aber doch dann wieder der einmal gewählten Marke treu bleiben. Ein Umstieg ist einfach zu teuer.

Veröffentlicht am 03.09.2013 18:46:57 GMT+02:00
RB meint:
Was das Informieren angeht haben Sie wirklich Recht. Leider kommt man in diesem Bereich mit Testberichten/Rezensionen häufig nicht weit, im Regelfalls werden ja nur Leistungsdaten heruntergebetet. Einen Vergleich der alltagsrelevanten Bedienkonzepte und absichtlichen Funktionslücken habe ich noch nirgends gefunden, allenfalls Aussagen zur Umständlichkeit der Menüführung. Für mich ist es kaum zu verstehen, dass ich „früher“ blind mit dem Daumen in einer Bewegung auf Spotmessung (und zurück) schalten konnte, während es bei Canon vier Eingaben mit mindestens zwei Bedienelementen und einem Blick auf's Display erfordert. So etwas muss doch auch anderen Nutzern auffallen …

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.09.2013 13:33:09 GMT+02:00
I. Ghosh meint:
Ok, ich habe Sie wohl doch unterschätzt, darf ich das auf die späte Stunde schieben? :)
Wenn Sie die angesprochenen Funktionen vermissen und diese tatsächlich nicht vorhanden sind, was ich nicht beurteilen kann, da ich selber Nikon verwende, bleibt als Alternative wohl nur zu schauen welcher Canon Body diese Funktionen bietet und einen Neukauf (Gebraucht oder Neu) ins Auge zu fassen?

Die Entscheidung zwischen Canon und Nikon, habe ich damals auch so getroffen, die günstigen bis mittelpreisigen Bodys von Canon, waren sehr "abgespeckt", im Vergleich zu den Mark X Modellen und den einstelligen xD Modellen. Dazu kommt die deutlicher höherwertige Haptik auch bei den kleinsten Modellen von Nikon, dies ist aber ein rein subjektiver Eindruck!

Grundsätzlich, ist allerdings so das man sich vor dem Kauf eines neuen Gerätes aus der EDV, Fototechnik oder Unterhaltungselektronik, sich bis zum Erbrechen Informieren muss um nicht reingelegt zu werden. Ein Nachfolgemodell muss nicht besser ausgestattet sein, als das Vorgängermodell, bzw. selbstverständliche Funktionen sind weg gespart worden, etc.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.09.2013 13:14:48 GMT+02:00
I. Ghosh meint:
Beim Versuch einen groben Tippfehler zu korrigieren, habe ich aus versehen das gesamte Posting gelöscht... Hat etwas gedauert aber ich habe das ganze wiederherstellen können.
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Vielleicht mal das Handbuch lesen und das eigentlich sehr durchdachte Bedienkonzept der Canon verstehen?
Selber nutze ich Nikon, aber das Bedienkonzept der EOS 7D z.B., empfinde ich als sehr einfach und nicht ganz so verschachtelt, wie bei meiner D7000.
Als sehr hilfreich habe ich ein "Galileo Design" Handbuch zu Kamera empfunden. Es steht nicht unbedingt "mehr drin" als ich im mitgelieferten Handbuch, aber es eher Praxis orientiert, knappe 40 Euro sind sicherlich nicht wenig Geld, aber wenn ich bedenke das ich für den Body etwas über 1000 Euro bezahlt hatte..

EDIT:
http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85Z%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Daps&field-keywords=galileo+design+eos+60d&rh=i%3Aaps%2Ck%3Agalileo+design+eos+60d

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.09.2013 02:33:25 GMT+02:00
RB meint:
Vielleicht mal den vorangegangenen Beitrag lesen und das Problem verstehen? :) Ich bemängelte eine Reihe nicht vorgesehener Funktionen. Natürlich ist die Bedienung der Canon einfach, es gibt ja nicht viel zu bedienen.

Von mir aus könnte sie gerne kilometerlange, verschachtelte und verworrene Menüs haben, wenn man dafür irgendwo die vermissten Features finden würde. Z. B. eine minimale Zeit bei Auto-ISO, Umschaltung auf Kontrastmessung bei gespeicherter Belichtung, AE-Hold, irgendeine sinnvolle Funktion auf AF-ON (Umschalten auf ein vorprogrammiertes AF-Feld etwa), ...

Das Buch ist toll für Anfänger! Ich hatte es neulich in einer Buchhandlung zufällig in der Hand und dachte noch, dass ich vor 15 Jahren mit solch einem Band viel hätte anfangen können.

Veröffentlicht am 03.09.2013 01:11:26 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 03.09.2013 10:41:29 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.09.2013 16:22:41 GMT+02:00
RB meint:
Das spricht mir aus der Seele. Ich bin „auf gut Glück“ von einer D7D auf eine günstige gebrauchte Canon 60D umgestiegen, in der Meinung, dass man mit einem Gehäuse vom Marktführer oberhalb der Einstiegsklasse nicht viel verkehrt machen kann. Tatsächlich fühlt sich diese viele Jahre neuere Kamera aber wie ein gewaltiger Schritt zurück an. Egal ob Programmshift mit Zeit-/Blendenpriorität, AE-Lock, Zeit-Blenden-Shift im M-Modus, Kontrastmessung mit AE, schneller Umschaltung von Mehrfeld auf Spot, Blindbedienung der meisten Funktionen, es geht einfach gar nichts. Das Ding ist eine reine Vollauto-Knipskiste, null konfigurierbar, null durchdacht. Aber Hauptsache eine Achttausendstel und fünf Bilder pro Sekunde! =| Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich tun soll.

Veröffentlicht am 07.08.2013 00:39:36 GMT+02:00
Die Sony nex7 mit ff muss her.......damit die A99 im Preis faellt.
Dann schlage ich zu.

Aber Sony muss mehr fuer die Kunden tuen.....Updates statt immer neue Modelle!
Da können sie von CaNiko noch viel lernen.

Veröffentlicht am 03.08.2013 17:28:49 GMT+02:00
MacY meint:
Zitat "Knipser":
"...("ich habe was, was ihr nicht habt")..." Trifft es auf den Punkt. Brillant. ;o)

@Holger Pellmann
...seit FullHD / 50p bin ich auch bei Panasonic. Nur sind die "lumpigen" MP bei 3MOS-Systeme nicht so werbewirksam. ;o)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.08.2013 17:15:51 GMT+02:00
Nikon steht entgegen dem Branchentrend sehr gut da. Ich zitiere mal aus einer Newsmeldung vom März diesen Jahres: "Nikon hat im abgelaufenen Geschäftsjahr (1.April 2012 bis 31. März 2013) etwa 24 Millionen Kameras verkauft, im Vorjahr waren es noch etwas mehr als 22 Millionen Geräte. [...] Entgegen dem Markttrend präsentiert Nikon hier in seinem Geschäftsbericht relativ stabile Zahlen. "

Canons Imaging-Sparte konnte den Umsatz ebenfalls halten, die Zahl der verkauften Kameras (Stückzahl) ging dort aber dramatisch zurück. Canons Geschäftsbericht schlüsselt leider die Umsatzverteilung innerhalb der Imaging-Sparte nicht wirklich auf. Man kann nur spekulieren, ob die DSLRs oder andere Bereiche der Sparte (Fotodrucker usw.) den Umsatz gerettet haben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.08.2013 17:05:39 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.08.2013 17:11:39 GMT+02:00
Knipser meint:
Stimmt alles, aaaaaber die hier Fragenden sind vermutlich zu 0.314159% PROFI-Fotografen (so arme Schweine, die sich sonntags auf Hochzeiten herumquälen müssen :-) )
Für die restlichen 99undnochwas Prozent trifft das alles nicht zu, denen wir von Nullahnern eingeredet, was ihnen selbst von dritter/vierter Seite eingetrichtert wurde. Es stimmt: die beste Kamera ist die, die man dabei hat und mit der man UMGEHEN kann. Man sollte seine Kamera gut kennen, dann klappt es auch mit den Fotos. Mich erstaunt immer wieder, welche Fragen gestellt werden: offenbar das Manual nie gelesen, naja, sind auch 300 Seiten und es ist (oh Schreck) auf CDROM (oder als 24-sprachiges Zwergerlbuch in Beigabe).

Übrigens: Canon verbleibt in seiner DSLR-Selbstherrlichkeit, nur die EOS M war bisher ein Nebenherhupfer in den Mirrorlessbereich - Canon hat offenbar den längst abgefahrenen Zug verpasst. Nur die totale Unkenntnis von DSLR/DSLM der User sorgt noch für Zaster in den (DSLR)Kassen. Nikon steht da auch nicht glänzend da.

Nokia Pureview: 41 MPixel sind keineswegs ein Garantiemerkmal für eine gute "Kamera". Digitalzoom ist zudem lachhaft. Das kann jeder Grundschüler mit seinem PC besser. Für Nokia ist es Überlebenskampf die Leute/Käufer zu beschwatzen - am besten mit 100MPixel Phones :-( Als anödendes Partygespräch ("ich habe was, was ihr nicht habt") reicht es allerdings.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.08.2013 16:55:19 GMT+02:00
Die Zeiten, dass Handy-Fotos zum Würgen sind, werden bald vorbei sein. Nokia hat schon mit dem Pureview sehr eindrucksvoll bewiesen, was sie heute in ein Handy einbauen können und nun greifen sie mit dem neuen Lumia 1020 frontal an. Diese 41 MP Kamera nutzt den Sensor sehr geschickt je nach Anwendungsfall für digitalen Zoom oder zur Steigerung der Lichtempfindlichkeit. Die Bildqualität kommt an die Bildqualität einer Kompaktkamera der Preisklasse 150 bis 200 Euro ran und das wird sehr vielen Kunden reichen. Nun gibt es diese tolle Kamera in einem auch ansonsten gut ausgestattetem Smartphone. Da haben die Hersteller der Kompaktkameras nichts zu lachen - sie merken die Konkurrenz der Smartphones schon jetzt ganz dramatisch (Rückgang der Verkäufe um ca 50%) und Nokia macht das jetzt noch schlimmer.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.08.2013 16:39:40 GMT+02:00
Sorry, gerade als Profi-Fotograf sollte man nie vergessen, dass die beste Kamera die ist, die man gerade dabei hat. Und als Profi sollte man auch wissen, dass es eigentlich egal ist, ob man mit Canon oder Nikon unterwegs ist. Die meisten Pressefotografen nutzen Canon nicht deshalb, weil deren Kameras besser sind, sondern aus Gewohnheit. Sie wurden am Anfang Ihrer Karriere angefixt und seitdem haben sie das unverschämt teure Canon-Glass und kaufen fröhlich weiter Canon, um diese Investition zu schützen. Und für Canon ist es etwas leichter, sich besondere Objektive für einmalige Aktionen zu leihen.

Nicht falsch verstehen: Die professionellen Canons sind gut, keine Frage. Nikon liefert vergleichbare Qualität ab. Und sobald man sich in die Bereiche der Hobbyanwender begibt, kommt man in den Bereich, in dem man bei Canon mehr als bei jedem anderen Hersteller merkt, wie sehr diese Kameras im Funktionsumfang beschnitten werden, damit kein Profi auf die Idee kommt, das ihm so eine Hobbykamera ja auch reichen könnte. Bei Canon Camcordern ist das ganz extrem ausgeprägt, bei den DSLRs aber auch. Bei den Camcordern haben sie das aktuell übertrieben - die Kunden haben es gemerkt und der Canon-Rümpel bleibt in den Regalen liegen wie Atomabfall. Nikon hat dagegen mit der D5200 einen echten Verkaufsschlager gelandet, gegen den die im gleichen Segment antretende 700D von Canon einfach "alt" (im wahrsten Sinne des Wortes, denn sie hat kaum Verbesserungen gegenüber dem Vorjahresmodell) aussieht. Natürlich verkauft sich auch die Canon gut, eben weil Canon draufsteht und vorhandene Objektive weitergenutzt werden können. Bei den Camcordern, wo es das Kriterium mit den vorhandenen Objektiven nicht gibt, zieht der Name Canon nicht mehr - da kaufen die Kunden Panasonic oder Sony.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.08.2013 14:48:31 GMT+02:00
Knipser meint:
Genau das ist die richtige Einstellung! Auch wenn Millionen von Handy-Fotos "zum Würgen" sind - die Leut' haben Freude daran - auch wenn es fast nichts mit Fotografie zu tun hat :-). Dieses andauernde Geseier "meine Canon ist besser als deine Nikon" geht auf den Nerv.
Wenn mans halbwegs kann, lassen sich mit JEDER Kamera brauchbare Fotos machen. Es liegt immer am Fotografen - und was andere dazu sagen ist WURST, selbst muss man Freude und Spass daran haben. Natürlich gibt es auch welche, die sich mir ihrer Kamera eher erschiessen als ein brauchbares Foto hinkriegen - das macht auch bei den "Spitzenmodellen" nicht halt, gerade dort trifft man die meisten (kranken) Pixelpeeper und ISO-Enthusiasten. Nicht selten fotografieren sie "nur RAW" und meinen anschliessend mit teuren (Profi)Programmen den Mist noch irgendwie hinbiegen/verschlimmbessern zu können.

Veröffentlicht am 03.08.2013 13:45:15 GMT+02:00
Fridolinux meint:
Witzig, ich hab ne olle Porst Spiegelreflex, mit der hab ich angefangen. Irgendwann hab ich mir ne Canon SX 110 is gekauft. Für mich die beste Kompaktkamera der Welt, weil es meine ist. Inzwischen ist noch die Nikon D5100 dazu gekommen, für mich die beste DSLR der Welt, weil es meine ist. Sicherlich haben beide Vor- und Nachteile, aber ich hab Spaß beim Fotografieren. Selbst wenn die Fotos oft nicht die besten sind. Und ab und zu hol ich auch noch die alte Voigtländer Vitomatic II, die ich günstig ersteigert hab, aus dem Schrank und mach nen Film voll. Ist doch Wurscht was drauf steht, Hauptsache man hat Spaß an der Sache.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.08.2013 13:38:47 GMT+02:00
Knipser meint:
Wenn jemand SOOOOWAS empfiehlt, stimmts hinten und vorne nicht:

Meine Empfehlungen:
SPORT-FLUGTAG-OUTDOOR: Canon 7d mit L Optik
LANDSCHAFT-REISE-INDOOR-LOW LIGHT: Canon 6d mit L Optik
BERGSTEIGEN-BIKING-REISEN: Canon M mit Tamron 18-270 und Sigma EX HASM 10-20mm (Mit Adapter M-EF/S)

Brauche ich für SONNTAGSSPAZIERFAHRT einen MASERATI und zum BRÖTCHENHOLEN einen LAMBORGHINI?

Veröffentlicht am 03.08.2013 13:15:31 GMT+02:00
Stefan meint:
Versteh diese ISO und AF Hype nicht.
Wie hatte man doch nur mit MF Kameras und den 100- 400 DIN Weichspeicher arbeiten können?
Erst recht die so ganz Ollen mit Glasplatten?
Ich mußte was sehr genau sein, mit den Diafilm, wo ich nur einen kleinen Teil mir Bilder machen ließ.
Ne, hab keine MF Kamera mehr, hab eine Digitale die sehr gut in den Händen liegt und von der ich bald ein Linsengericht bekam.
Ja, sie hat Macken, kann mit diesen Leben. Ist auch wie mit Frauen ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.08.2013 13:07:43 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.08.2013 13:08:10 GMT+02:00
Immer cool bleiben. Ich arbeite als freier Presse und Event Fotograf und verdiene meine ganze Ausrüstung damit. Ich bin also kein Laberer oder auf Werbung reingefallenenr Depp. Meine Empfehlungen basieren auf Erfahrung! Sie sind nicht bindend. Jeder kann machen was er will.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.08.2013 12:49:06 GMT+02:00
Knipser meint:
Und du meinst, 1000 andere Kameras können das nicht? So nach dem Motto: was ich habe ist toll, alles andere ist Mist. Aber bleib nur dabei: Ein-Bildung ist die beste Bildung.
Sagte da nicht einer (recht unglaubwürdig): Es spielt keine Rolle welche Marke!
PS: welche Kameras kennst du, mit welchen hast du gearbeitet ... ausser mit 2 oder 3 Canonen? Rauschfrei bis 25000 ISO - auf welche Werbung bist du hereingefallen? Aber was solls, man kann iPhone Benutzer auch nicht von ihrem Glauben abbringen ...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.08.2013 11:49:05 GMT+02:00
Die 7d ist sehr schnell hat eine fantastischen Autfocus mit gruppierbaren 19 Kreuz Sensoren. Mit Crop 1:1,6 ist sie mit eine Canon L 400 mm halt schon super für diverse Einsätze.
Die 6d ist sehr Lichtempfindlich und geht relativ Rauschfrei bis 25000 ISO.
Die M hat den selben Sensor wie die 650d und ist die perfekte immer dabei Kamera.
Schwekraft Probleme werden durch kein Modell gelöst.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.08.2013 11:14:48 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.08.2013 11:17:32 GMT+02:00
Knipser meint:
Solche Empfehlungen erregen allgemeine Lustigkeit.
Welche Kamera für Pferde, Vögel, Wolken, Hunde ... immer eine andere (am besten über 1000 ¤)?
Für abstürzende Bergsteiger würde ich eine ganz schnelle empfehlen. Canon 8D?
Welche Kamera soll ich kaufen - meine Oma macht am jährlichen Querfeldeinlauf mit. Nikon D7000 mit P-Optik? Oder Canon mit Q-Optik?
Und Oma-Besuch-INDOOR? Taugt da eine Canon 6D? Oder ist die weniger gut für In-Die-Tür?

Veröffentlicht am 03.08.2013 11:04:35 GMT+02:00
Hallo werte Comunity: Es spielt keine Rolle welche Marke! Wer fotografieren kann macht gute Bilder.
Da ich von Canon schon so viel Equiment habe, dass mich bisher noch nie enttäuscht hat, bleibe ich natürlich dabei.

Meine Empfehlungen:
SPORT-FLUGTAG-OUTDOOR: Canon 7d mit L Optik
LANDSCHAFT-REISE-INDOOR-LOW LIGHT: Canon 6d mit L Optik
BERGSTEIGEN-BIKING-REISEN: Canon M mit Tamron 18-270 und Sigma EX HASM 10-20mm (Mit Adapter M-EF/S)

Die 7d ist nach wie vor die beste und stabielste APSC DSLR. Also wen nur ein Gehäuse dan dies!
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Erster Beitrag:  13.07.2012
Jüngster Beitrag:  13.09.2013

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