Kunden diskutieren > kamera Diskussionsforum

'Fotos von einem rennenden Hund


Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
1-25 von 47 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 07.02.2012 17:50:03 GMT+01:00
EOS 600 D: Hat jemand eigene Erfahrungen, ob und wie ich einen Hunde fotografieren kann, der auf mich zurennt? Sportmodus habe ich natürlich ausprobiert, aber die Fotos waren alle mehr oder weniger unscharf. Kann mir jemand einen Tipp geben für optimale Belichtungsdauer in Verbindung mit einer sinnvollen Blende ? Besten Dank im voraus.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.02.2012 19:41:00 GMT+01:00
CdB meint:
Objektiv?

Veröffentlicht am 07.02.2012 20:08:59 GMT+01:00
Canon EF-S 55-250mm oder Standardobjektiv 18-55 mm

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.02.2012 20:25:45 GMT+01:00
CdB meint:
Beide nicht ideal für ein so schwieriges Motiv. Ansonsten halt nachfolgender AF, Blende und Belichtung so niedrig, wie es das Licht eben hergibt. Aber ich fürchte fast, das wird mir der Ausstattung schwierig.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.02.2012 20:44:19 GMT+01:00
Bestätigt mein Bauchgefühl. Kannst du denn ein Objektiv empfehlen ? - nur mal so aus Interesse, werd nicht gleich kaufen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.02.2012 20:49:50 GMT+01:00
Howie1006 meint:
Hab's noch nicht probiert - aber wenn das Licht stimmt: A-DEP, ggf. ISO dafür etwas höher?
LG

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.02.2012 20:55:30 GMT+01:00
CdB meint:
die 70-200 2.8er von Sigma oder Canon - aber die kosten 4stellige Summen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.02.2012 21:48:46 GMT+01:00
A-DEP, die Funktion hatte ich schon ganz vergessen. Werd ich mal ausprobieren.

Veröffentlicht am 08.02.2012 10:14:01 GMT+01:00
..es geht auch mit einem 50 mm Objektiv....An der Kamera stellste TV ein, das heißt die Zeit gibst du vor, die Blende macht die Cam.....es gibt ne Kurzformel zum *Einfrieren* schneller Bewegung:
Geschwindigkeit von Objekt + Bewegungsrichtung + Abstand.....und dann heißt es einfach ÜBEN:-)) ansonsten schauste hier: http://www.panoramio.com/photo/60290076

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.02.2012 10:51:34 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.02.2012 11:01:02 GMT+01:00
Danke für den Hinweis. Hab mich mit den neuen Stichworten im Internet umgesehen und bin jetzt etwas schlauer. Auf alle Fälle kann ich mit der Belichtungsdauer runtergehen, wohl so auf 1/500, und dadurch die Tiefenschärfe erhöhen. Mit den 50 mm bin ich mir nicht so sicher, ich fürchte, der Hund ist dann so dicht dran, dass er mich in seiner Ekstase einfach umrennt ;). Andererseits ist die Lichtstärke viel besser, muss ich vielleicht einfach mal riskieren .... grübel.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.02.2012 12:01:14 GMT+01:00
PIXELFREUND meint:
hallo peter, schau mal hier:
https://plus.google.com/photos/110028820316501197615/albums/5624883198366852369?banner=pwa
da habe ich ein paar hundefotos in meinem online-album, über optionen kannst du dir die exif-daten anzeigen lassen ... die einstellungen sind aber sicherlich kein muss, sondern eher so als leitfaden ... willst du bewegtbilder machen und "einfrieren", dann ist folgendes entscheident: kurze belichtungszeit, offene blende zwecks bokeh, ausreichend licht, in diesem fall empfehle ich brennweiten 200 bis 400 mm, damit du genug entfernung hast, und geduld ...
viel spass beim üben ...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.02.2012 12:11:50 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.02.2012 12:35:22 GMT+01:00
Besten Dank. Hab mir die Fotos angesehen und bin sehr begeistert. Da will ich auch noch hin ! Ach so, eine Frage noch: Mit welchen Objektiven arbeitest Du ?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.02.2012 14:35:39 GMT+01:00
Bartleby meint:
Grundsätzlich ist es sicher kein Problem mit deiner Ausrüstung gute Bilder zu schießen.

Warte auf schönes Wetter. Benutze das Teleobjektiv und erhöhe mal bei deiner Kamera den Iso-Wert auf 400, damit du auf eine kurze Belichtungszeit zB von 1/1000 oder noch höher kommst. Damit fotografierst du am besten im Serienbildmodus.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.02.2012 15:50:05 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.02.2012 15:56:15 GMT+01:00
Nett gemeint, aber hilft mir ehrlichgesagt nicht weiter. Ich hatte ja zu Beginn geschrieben, dass ich es im Sportmodus versucht habe - also mit Serienbildfunktion. Ich fotografiere mit einer Spiegelreflex und weit über Iso 400. Das Problem liegt nicht in der Bewegungsunschärfe, sondern im korrekten Fokussieren. Da ist eine zu kurze Belichtung (weil Blende zu offen und Schärfebereich zu gering) wohl eher kontraproduktiv, wie ich mir inzwischen zusammengereimt habe.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.02.2012 15:56:43 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.02.2012 19:51:03 GMT+01:00
Howie1006 meint:
Das habe ich mir gedacht, daher der Tipp mit A-DEP.

Das Problem liegt m.E. darin, dass der Schärfebereich zu knapp ist, der Hund also aus dem Schärfebereich herausrennt. Die AF-Messung kann zwar mit Bewegung umgehen - aber nicht mit dieser direkt auf die Kamera zu. Das Problem verschärft sich mit zunehmender Brennweite ebenso wie mit größerer Blende bzw. kleinerer Blendenzahl.

Der Lösungsansatz wäre also, eine möglichst hohe Schärfentiefe zu erreichen, damit also den Bereich zwischen Kamera und Hund zu vergrößern, in dem letzterer scharf abgebildet wird. Dafür gibt es bei der EOS 600D die A-DEP. Man könnte natürlich auch einfach eine große Blendenzahl vorwählen; A-DEP arbeitet da aber etwas intelligenter, was letztlich wiederum der Belichtungszeit und auch der Schärfe zugute kommt.

Veröffentlicht am 08.02.2012 17:07:38 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.02.2012 17:12:39 GMT+01:00
Marco D. meint:
Schwierige Situation für den Autofokus - falls es um wirklich nur ein brauchbares Foto vom Hund geht dann würde ich mir eine Markierung setzen, diese manuell fokussieren und auslösen, wenn der Hund diese passiert. Kommt auf die Situation an und ob vielleicht jemand helfen kann. Oder einfach auf die hyperfocale scharf stellen - was im Ergebnis zwar scharf aber gestalterisch eher uninteressant werden kann.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.02.2012 17:33:55 GMT+01:00
Markierung. Auf die Idee war ich noch gar nicht gekommen. Danke für den Hinweis. Hyperfocale scharf stellen ist sicher auch ein guter Vorschlag - wenn ich nur wüsste, was das ist ?? Da werd ich mal schön im Internet stöbern ;)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.02.2012 08:20:27 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.02.2012 08:25:00 GMT+01:00
franek meint:
Hallo, diese Frage habe ich mir vor 3 Monaten auch gestellt. nach langem Suchen und Probieren bin ich auf die Fuji X10 gestossen.

Hier zu sehen:
http://www.facebook.com/photo.php?v=163086177140707&set=vb.100003179773272&type=2&theater
Für diese Sequenz hab ich die Funktion 8 Bilder ausgesucht, sie macht aber auch 16 Bilder in Serie.
Un das alles im Automodus.
Sie macht das was du suchst einwandfrei und passt dazu noch in die Manteltasche

Ich bin von dieser Kamera begeistert

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.02.2012 11:13:07 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.02.2012 14:00:39 GMT+01:00
Marco D. meint:
Du musst nicht mal manuell fokussieren - Es reicht auf eine Stelle auf dem Boden so ca. 50cm vor 'Struppi' - hier gilt Probieren. Einfaches Verstellen auf einen unteren Fokuspunkt könnte auch klappen (aber nicht vergessen, später wieder zurück zu stellen!)
Es gilt die Zahl der Variablen, die das Ergebnis beeinträchtigen können , zu minimieren.
Fotografiere die Stelle am besten mal vorher mit fest eingestellter kurzer Verschlusszeit (mind. 1/500s Modus Tv wie weiter oben schon mal beschrieben ) und dann stell den ISO Wert so hoch, bis das Bild angenehm aussieht und nur noch der Hund fehlt;)
Jetzt auf M Modus stellen und den Standpunkt nicht mehr wechseln. Leckerli bereit halten 'Struppi' rufen und sich über ein schönes Bild freuen.
Viel Erfolg.
...bessere Technik würde nur den Aufwand auf dem Weg zum Bild erleichtern aber sind wir mal ehrlich - wenn das Bild gut wird hast Du es gemacht und nicht die Kamera XY ;) Für Schnappschüsse dieser Art werden in Zukunft die Lichtfeldkameras interessant werden, denke ich.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.02.2012 19:32:07 GMT+01:00
@ franek. Auch hier gilt: Nett gemeint - aber es geht mir ausschließlich um Fotos mit der EOS 600 D. Es geht mir nicht um Empfehlungen für Kompaktkameras. Trotzdem Danke für den Hinweis und Deine Fotos sind tatsächlich sehr gelungen.
@marko: Nehme deine Vorschläge gerne auf. Allerdings heißt mein Hund Belissa, ich hoffe, das funktioniert trotzdem ;). Den letzten Absatz finde ich übrigens richtig treffend.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.02.2012 21:17:18 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.02.2012 21:18:38 GMT+01:00
franek meint:
Hllo, habe es wohl irgendwie gezappt, das mit dem ausschliesslichen Thema der EOS 600D, Sorry. Mein Hund heisst übrigens Bébé.

Veröffentlicht am 10.02.2012 01:08:10 GMT+01:00
Hace meint:
Wichtig sind helle Lichtverhältnisse, damit du leicht abgeblendet auch noch die gewünschten Belichtungszeiten erreichst. Also auf Sonnenschein warten. Dann einfach probieren! Wenn der Autofokus tatsächlich zu langsam ist, zuerst auf den gewünschten Punkt fokussieren, Auslöser halb gedrückt halten und warten bis der Hund an der Stelle ist. Mit deiner Ausrüstung geht das sicher. Im Notfall halt ISO raufdrehen. Das Bild wird dann halt verrauscht. Wenn das Bild nicht groß abgebildet wird, ist das aber nicht so ein großes Problem. Profis würden übrigens eine 200mm Fixbrennweite mit Blende 2.0 verwenden. Kostet aber so um die 5000 Euro, also am besten gleich wieder vergessen.Viel Spass!

Veröffentlicht am 10.02.2012 14:45:41 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 10.02.2012 14:47:58 GMT+01:00
Sascha Groß meint:
Ich würde es mal mit einer hohen Brennweite und großer Entfernung zum Hund probieren, da sollte der Schärfebereich dann relativ groß sein, bzw der Hund ist nach dem fokussieren vielleicht noch nicht rausgelaufen.

Dann kannst Du den Vorschlag mit der Markierung probieren und den Hund durch einen Helfer auf ein Zeichen loslassen, der Helfer geht fix aus dem Bild und so hat der Hund nicht so viel Zeit zum beschleunigen.

Ansonsten (nicht ganz ernst gemeint): Ins Auto auf die Rückbank setzen, Kofferraum auf und Hund hinterherlaufen lassen ;)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.02.2012 14:50:41 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 10.02.2012 15:06:40 GMT+01:00
Howie1006 meint:
Hallo Sascha,
die Schärfentiefe nimmt mit der Brennweite ab. Sie nimmt zwar auch mit der Entfernung zu - aber die beiden Größen kompensieren sich. Also würde sich diese Methode, bezogen auf die Schärfentiefe, neutral verhalten.
Der Tip mit dem Auto ist allerdings gut ;)
LG

Veröffentlicht am 10.02.2012 18:27:33 GMT+01:00
Stevie meint:
Noch ein Tip, etwas außerhalb: Wenn Du für die Canon einen Adapter auf 42x1 auftreiben kannst, würde ich mich mal nach einem 4/300 von Pentacon umsehen. Das dürfte jetzt, wenn noch irgendwo eins rumliegt, spottbillig sein. Blende ist manuell (stört nicht, weil eh ganz auf), AF geht auch nicht (Kann man damit ausgleichen, indem man den Hund an einer Stelle abpasst, auf die schon scharfgestellt wurde.). Jedenfalls ist der Hund weit weg, wenn es klickt (Es sei denn es wäre ein Rehpinscher oder ähnliche Hündchen, aber dann hättest Du keine Angst, umgerannt zu werden. ) Der Tip ist ähnlich "daneben" wie der mit dem Auto, aber wenigstens ist die Verwacklungsgefahr geringer.
‹ Zurück 1 2 Weiter ›
[Kommentar hinzufügen]
Schreiben Sie einen Beitrag zu dieser Diskussion
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Eingabe des Log-ins
 


Kürzliche Einträge in kamera Diskussionsforum

 

Zur Diskussion

Teilnehmer:  20
Beiträge insgesamt:  47
Erster Beitrag:  07.02.2012
Jüngster Beitrag:  14.08.2012

Neu! Bei neuen Einträgen eine E-Mail erhalten.
Von 8 Kunden verfolgt

Kundendiskussionen durchsuchen