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Kompakt- oder Spiegelreflexkamera für USA-Urlaub?


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1-25 von 67 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 19.01.2012 11:43:13 GMT+01:00
Bonni meint:
Hallo an alle Forum-Leser,

wir wollen uns eine neue Kamera kaufen. Im Sommer reisen wir durch den Westen der USA mit ganz vielen Nationalparks und wollen das natürlich mit ganz vielen, schönen Bildern festhalten.
Im Fotografieren sind wir totale Anfänger, bisher einfach nur bei der Kompaktkamera auf's Knöpfchen gedrückt und fertig. Wir haben uns einfach nicht weiter mit beschäftigt, aber das soll sich jetzt ändern ;).
Jetzt liebäugeln wir mit einer Canon EOS 1100 d, die als gute Einsteiger-Spiegelreflexkamera angeboten wird. Meint ihr, man bekommt das als Anfäger hin, sich da in den nächsten Monaten einzuarbeiten? Oder sollten wir doch bei einer Kompakt-Kamera bleiben? Wir wollen halt Landschaftsaufnahmen damit machen, aber auch spontane Aufnahmen.
Es gibt hier auch ein Kit im Angebot, schon mit Objektiv EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II ... lohnt sich es, das Objektiv gleich mitzukaufen?
Wir freuen uns auf jede Hilfe. Vielen Dank im Voraus :)
Viele Grüße
Kerstin

Veröffentlicht am 19.01.2012 13:26:15 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.01.2012 13:27:22 GMT+01:00
Sascha Groß meint:
Hallo Bonni!

Vorab wegen Deiner Objektiv Frage: Das ES-S18-55 IS II ist ein gutes Einsteiger Objektiv. Ich hatte es selber als Einstieg benutzt und war damit (für den Preis) sehr zufrieden. Es gibt natürlich bessere Objektive, aber diese lohnen sich für den Einstieg nicht. Man muss erst Erfahrungen sammeln und genau wissen was man braucht, sollte man sich teurere Objektive zulegen wollen. Für Deine konkrete Situation: Klares Ja für das Kit. Achte aber darauf, dass es das EF-S 18-55 IS II ist, es gibt auch einen Vorgänger, der schon älter ist. Wichtig ist hier das "IS II" (IS für Image Stabilization und II eben für Version 2).

Was den Umstieg von Kompaktkamera zu Spiegelreflex angeht ist das nicht so furchtbar kompliziert wie man denkt. Die EOS 1100d hat auch einen Vollautomatischen Modus und benimmt sich dann in etwa wie eine Kompaktkamera. Natürlich muss man mal nachlesen was die ganzen Knöpfe und Räder an der Kamera so machen, aber das ist nicht wirklich schwer. Es gibt auch gerade für die "kleineren" EOS gute Bücher darüber. Ich selber habe damals für den Einstieg einen VHS Kurs gemacht ;)

Natürlich ist die EOS 1100d etwas ungewohnt wenn man von Kompaktkameras kommt. Der Voll-Automatische Modus nimmt einem viel ab, und der große Vorteil ist, daß man eben wenn man will aus der Kamera so viel mehr rausholen kann - gerade was Anpassen an spezielle Situationen angeht.

Meine Empfehlung wäre sich die EOS1100d zu kaufen und sie einfach in der Zeit vor dem Urlaub zu nutzen, d.h. sie mit zum Spazierengehen nehmen, mal damit in den Zoo usw.

Es werden dann sicher Fragen aufkommen wie man dies und das besser hinbekommt und schon ist man im Lernprozess ;) Hier kann ich das DSLR Forum (Punkt DE) empfehlen. Gerade als Einsteiger bekommt man da immer Hilfe.

Also keine Angst vor einer Spiegelreflex ;) Sie gibt einem so viel mehr Möglichkeiten wie eine Kompaktkamera.

Das einzige was ihr euch überlegen müsst ist, ob ihr die doch etwas große Kamera immer mit euch rumtragen wollt. Hier ist der große Vorteil von Kompakten, da sie eben mal in der Hosentasche verschwinden könnt. Eine Spiegelreflex ist halt immer eine zusätzliche Tasche die man tragen muss.

Ich hoffe ich konnte etwas helfen ;)

Viele Grüße,
Sascha

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.01.2012 19:57:40 GMT+01:00
Howie1006 meint:
Hall Kerstin,
wenn man es will, kann man das wohl ohne weiteres. Aber man sollte sich schon mit der Materie auseinandersetzen und viel, viel probieren.
- Ein Kamerahandbuch würde ich dazu empfehlen - ohne macht es nicht wirklich Spaß. Ich bin ganz zufrieden mit der Galileo-Reihe, aber es gibt auch andere.
- Das Objektiv würde ich mitnehmen, ist eigentlich ganz gut.
- Auch wenn Ihr eher Landschaften fotografieren wollt, würde ich zumindest einen Gedanken an ein Tele verschwenden - z.B. für diverse Pueblo-Siedlungen sicher interessant.
- Alternativ: Statt Kit-Objektiv und Tele ein Tele mit geringer Anfangsbrennweite (z.B. Tamrom 18-270 mm).
- Falls Ihr schnell seid mit dem Einarbeiten, solltet Ihr noch über ein Superweitwinkel nachdenken. Eine lohnende Investition für solche grandiosen Landschaften, wie man sie im Westen gerne vorfindet. Aber nicht ganz Anfänger-geeignet, man sollte dann auch mal ohne Automatik auskommen können.
- D-SLRs sind für den Sucherbetrieb gebaut - viele Anfänger tun sich damit schwer und fluchen dann über die Live-View-Funktion.
Hoffe, das hilft.
LG

Veröffentlicht am 20.01.2012 16:10:10 GMT+01:00
Bonni meint:
@Sascha und @Howie 1006: Vielen, vielen Dank für eure motivierenden Worte und die Tipps :). Ich werde heute Abend meinen Mann davon überzeugen, dass wir uns die Spiegelreflex kaufen und dann heißt es üben, üben, üben ...
LG
Bonni

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.01.2012 16:53:09 GMT+01:00
CdB meint:
Ich relativiere mal in Grund und Boden. Nur mit dem 18-55(->Brennweite)/3.5-5.6(->größte Blendenöffnung) lohnt sich eine Spiegelreflex kaum. Dann hat man eine große, schwere Kamera, die nicht so viel mehr kann als eine Topkompakte. Der Vorteil von DSLRs sind eben die Wechselobjektive.

Für Landschaften solltet ihr ein Objektiv haben, das nach unten mehr Brennweite bietet, z.B. ein 12-24 oder so. (gibts von Canon, Tokina, Sigma...)

Für Portraits sollte es eine größere Blendenöffnung sein, damit die Personen scharf, der Hintergrund unscharf sind. z.B. ein 50mm/1.8.

Von daher, wenn ihr bereit seid, mehr dazuzukaufen und euch einzuarbeiten (das ist wirklich nicht sooo wild, wie man mit Belichtungszeit, Blende etc. spielt, ist kein Hexenwerk), werdet ihr mit der DSLR viel Freude haben. Wenn ihr jedoch nicht mehr als das Geld für das Gehäuse (die 1100) und das 18-55 ausgeben wollt, lasst es lieber bleiben.

Veröffentlicht am 20.01.2012 18:03:50 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.01.2012 18:34:28 GMT+01:00
Mein Ratschlag: Kitobjektiv + 50 mm Festbrennweite (100 Euro) + Zoomobjektiv 55 - 250 mm (200 Euro). Kameratasche, Reserveakku und große Speicherkarte noch dazu und dann habt ihr alles was ihr braucht. Das Kitobjektiv für immer dabei, die anderen bei Bedarf zum ranschrauben.

Bin selber Frischling. Aber gerade deshalb kann ich bestätigen, dass ihr für gute Fotos im Automatikmodus keine monatelange Einarbeitungszeit benötigt. Dazu reichen auch zehn Minuten. Wenn ihr dann noch Zeit für die Feinheiten habt, um so besser. Ich kann euch nur bestärken. Die Fotos haben eine ganz andere Qualität als Fotos mit der Kompaktknipse, das ist auch für einen Laien sofort erkennbar. Ihr habe dann einfach viel schönere Erinnerungen an den Urlaub.

Veröffentlicht am 20.01.2012 20:22:25 GMT+01:00
Sascha Groß meint:
Ich sehe Objektiv Empfehlungen für einen Anfänger sehr skeptisch. Sicher ist EIN Vorteil einer DSLR die Möglichkeit des Objektivwechsels. Aber sich Objektive kaufen ohne zu wissen warum und wie oft man sie überhaupt nutzt ist bedenklich und potentiell Geldverschwendung.

Das EF-S 18-55 IS II ist ein Super Objektiv um rauszufinden was man braucht. Will man mehr aus Entfernung fotografieren? Ja dann Tele dazukaufen. Nein? Dann wäre ein Tele direkt am Anfang zu kaufen verschwendetes Geld. Gleiches gilt für Festbrennweiten. Wenn man das EF 50mm 1.8 II (ich denke das meinte Peter Bremen) kauft ist das schon ein krasser Schritt wenn man Anfänger ist. Es ist für Portraits an einer APS-C eine gute Brennweite - ich hatte auch eins und habe es dann gegen das EF 50/1.4 getauscht weil das 1.8 keine sonderlich gute Abbildungsleistung hat.

Meine Empfehlung weiterhin: Erstmal nur Kit mit 18-55 IS II kaufen und sich einarbeiten. Ihr werdet relativ schnell merken was euch an "Anwendungsfall" fehlt und erst DANN sollte man sich nach Objektiven umsehen die das realisieren. Das verhindert Geldverschwendung.

Und seien wir ehrlich, statt einer 150g Kompakten eine Fototasche mit 4-5 kg rumzutragen auf einer USA Reise mit Objektiven die man am Ende vielleicht nur 1x drauf hatte ist auch nicht schön.

Ich sehe es also genau konträr zu Cohen der Barbar und würde sagen, nur Kit mit 18-55 IS II für den Einstieg ist genau richtig. Es ist bis zu eurer Reise ja noch länger hin und da habt ihr noch genug Zeit bei echtem Bedarf euren Objektivzoo zu ergänzen ;)

Für Landschaften reicht erstmal die 18mm untere Brennweite, was in normalisierter Brennweite 29mm entspricht. Natürlich sind 12-24mm Objektive für Landschaften unter gewissen umständen besser, aber wie bereits gesagt, erstmal mit 18mm testen und schauen ob es reicht. Mit einer DSLR muss man ja nicht alle Objektive auf einmal kaufen ;)

Viele Grüße,
Sascha

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.01.2012 20:40:55 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.01.2012 20:48:57 GMT+01:00
Howie1006 meint:
Sehe ich ähnlich - bis zum Sommer ist noch genug Zeit, um sich (nach der Einarbeitung) Gedanken über weitere Objektive zu machen. Dann hat man vielleicht auch schon ein wenig Gefühl dafür, wo die Interessen hingehen, und kann sich seinen Neigungen entsprechend ausrüsten.

Das Bokeh (die gewollte Unschärfe) bekommt man bei nicht zu lebhaftem Hintergrund auch mit dem 18-55 mm hin, aber nur wenige Anfänger achten überhaupt auf so etwas.

Wichtig ist die Beherrschung der Kamera. Schließlich möchte man immer gerne schussbereit sein, bei Landschaften vielleicht nicht ganz so sehr. Und wenn man dann das falsche Objektiv draufhat, fummeln muss, nicht mit den Einstellungen vertraut ist - dann endet das im Frust.

Also: klein anfangen, in ein weiteres Objektiv (mit Bildstabilisator!) würde ich dann aber später schon investieren, s.o. Peter Bremen erwähnte noch Tasche, Akkus und Speicherkarte - halte ich für sehr wichtig. Wobei der Akku von Canon sein sollte, die anderen sind, sorry, Müll. Und die Speicherkarte sollte groß und schnell sein, sicherheitshalber noch eine in Reserve. Wobei: Sicherheitshalber immer in hoher Qualität aufzeichnen, RAW kann man machen, muss aber nicht unbedingt sein.

LG

Veröffentlicht am 20.01.2012 23:32:20 GMT+01:00
Sascha Groß meint:
Was Akku und Speicherkarte angeht stimme ich Howie zu. Bei Akkus immer Original und an Speicherkarte habe ich mit Sandisk immer gute Erfahrungen gemacht. Man muss auch dran denken, daß man bei billigen Speicherkarten ein höheres Risiko eingeht, die Bilder zu verlieren. Und nichts ist ärgerlicher als zuhause anzukommen und eine kaputte Speicherkarte zu haben. Darum noch ein kleiner Tip: Unterwegs ab und an die Bilder auf einem großen USB Stick sichern. Das Kopieren kann man meistens an Rechnern z.B. im Hotel erledigen.

Ansonsten wie Howie so schön schrieb: Klein anfangen. DSLRs sind so modular und erweiterbar, daß man nur den Tip geben kann erstmal rauszufinden was man machen will. Wenn Du das weisst, melde Dich und wir beraten Dich was Du dann für Ausrüstung brauchst ;)

LG Sascha

Veröffentlicht am 21.01.2012 16:34:29 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.01.2012 18:10:09 GMT+01:00
Auch wenn sich die Fragesteller schon unauffällig verabschiedet haben ... Ich bin aus eigener Erfahrung einfach der Überzeugung, dass eine Urlaubskamera auch immer einen großzügig dimensionierten Zoom haben sollte. Dadurch kann ich weiter entfernte Motive in der richtigen Größe aufnehmen, ohne immer gleich loslaufen zu müssen. Viele Detailaufnahmen werden erst so möglich. Es macht einfach mehr Spaß zu fotografieren. Das Kitbjektiv reicht dafür nicht wirklich aus. Wenn ich mir zuviel Schrauberei ersparen möchte, dann würde ich eher auf die 50 mm Festbrennweite verzichten. Alles bezogen auf die nachgefragte Anwendung im Urlaub. Welches Objektiv nun das Richtige ist, darüber kann man endlos diskutieren. Wenn jemand eine Einsteigerkamera kauft, gehe ich einfach davon aus, dass er nicht unbedingt 600 Euro in ein Objektiv stecken möchte, sondern eher eine preiswerte Lösung sucht.

Veröffentlicht am 21.01.2012 16:57:25 GMT+01:00
soka meint:
Hallo Kerstin,
auch wir fahren im Sommer in den Westen der USA auf Nationalparktour. Bin auch am überlegen welches Objektive/welche Objektive ich mitnehme! Fotografiere allerdings schon seit meiner Jugend mit Spiegelreflexkameras.
Mit der Canon EOS 1100 hättest du eine Kamera mit einer Top-Bildqualität zum tollen Preis. Ein 18-55 mm-Objektiv kann ich dir aber nicht empfehlen! Meines liegt fast unbenutzt im Schrank. Im Telebereich benötige ich immer mehr! Mit dem Kitobjektiv kannst du nie Aufnahmen aus der Ferne machen - keine Personen ranzoomen. Das ist gegenüber den Kompaktkameras ein großer Rückschritt. Würde stattdessen (aus Preisgründen) das Tamron 18-200 empfehlen (ca 150 EUR) oder das alte Sigma 18-200 (ca. 200 EUR) oder das Canon 18-135 mm (ca 300 EUR) - alles Optiken mit ordentlicher Bildqualität und einem Zoombereich, den du täglich nutzen wirst! Später kannst du dir dann immernoch hochwertige teurere Optiken zulegen.
Ansonsten stimme ich anderen Schreibern zu - eine Spiegelreflexkamera ist im Vollautomatikmodus sehr einfach zu bedienen und die Bildqualität wird dich schnell überzeugen.

Veröffentlicht am 21.01.2012 19:21:02 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.01.2012 19:21:55 GMT+01:00
Sascha Groß meint:
Ich finde Soka's Vorschläge gut, im Grunde ist meine Kernaussage ja nur, daß man als erstes Objektiv eines kaufen sollte, wo es nicht weh tut es später auszutauschen (wenn man weiss worin die eigenen Interessen liegen). Das Kit Objektiv ist so eins, ich bin meins gut per Versteigerung losgeworden, aber Soka's Vorschläge mit den 18-200 Linsen finde ich auch gut. Ich kenne das Tamron selber nicht und bin auch nicht Fan von einem so großen Brennweitenbereich, aber ich denke für 150 Euro kann man da nichts falsch machen. Ich würde halt nur empfehlen erstmal nur ein Objektiv zu kaufen (egal welches aus den ganzen Vorschlägen) damit einem erstmal die Wechselei erspart bleibt. Das 18-200 ist dafür schon gut geeignet und man kann sich damit dann auch relativ schnell überlegen in welchem Brennweiten Bereich die Vorlieben liegen.

Veröffentlicht am 21.01.2012 19:33:59 GMT+01:00
Howie1006 meint:
Prinzipiell richtig, aber ohne Bildstabilisierung?

Veröffentlicht am 21.01.2012 19:42:33 GMT+01:00
Sascha Groß meint:
Bildstabilisierte Zooms bis 200mm gehen wieder ins Geld - da würd ich dann eher das Canon 18-135 IS nehmen. Andererseits ist denke ich der Lerneffekt wie man die Möglichkeiten einer DSLR nutzt ohne Stabilisierung größer ;) Da wäre jetzt interessant zu wissen wie wichtig Kerstin hohe Vergrößerungen sind und wie wichtig der Stabilisator. Für Landschaften kann der Stabilisator ja schon interessant sein.

Veröffentlicht am 22.01.2012 11:04:43 GMT+01:00
Chris meint:
Hallo Kerstin,
ich war selbst im Oktober im Westen der USA unterwegs und stand vor derselben Frage. Eine DSLR ist mir persönlich zu klobig um sie im Urlaub immer dabei zu haben. Man ist ja nicht immer nur mit dem Auto unterwegs. Ich empfehle eine sehr gute Kompakte wie zB die Olympus XZ-1 als Reisekamera. Du mußt dann zwar auf ein Teleobjektiv verzichten, die gute Bildqualität macht das aber teilweise wett.
Gruß Chris

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.01.2012 11:11:26 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.01.2012 13:46:48 GMT+01:00
Howie1006 meint:
Das kann ich nicht bestätigen. Ich hab meine Kamera immer dabei, je nach Lage mit großer oder kleinerer Tasche. Man gewöhnt sich durchaus daran; die Tasche sollte allerdings schon einen gewissen Tragekomfort haben. Die von soka in die Diskussion gebrachten Objektive oder eben auch ein Tele mit geringer Anfangsbrennweite kann man bei ausgedehnten Wanderungen durchaus auch als Immerdrauf verwenden und sich damit das Objektiv-Schleppen ersparen. Akku und Speicherkarte passen auch in die Hosentasche.

Eine Alternative würde ich bei so starkem Interesse bestenfalls in einer Bridekamera mit großem Zoom sehen. Geht auch, gibt auch schöne Urlaubsbilder (manchmal mit mehr Zoom, als man mit einer D-SLR bezahlen könnte) - aber der Unterschied zu einer D-SLR ist immer noch klar zu erkennen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.01.2012 14:23:55 GMT+01:00
CdB meint:
Ne Bridge mit Monsterzoom fänd ich gerade nicht gut - die Bildqualität wird da einfach zu schlecht. Wenn dann würde ich so was wie die Nikon P7100 nehmen - 7fach Zoom, Lichtstärke ab 2.8 - da kommt man recht nah an DSLR-Qualität ran.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.01.2012 14:32:28 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.01.2012 14:33:42 GMT+01:00
Howie1006 meint:
Da gibt's schon ganz gute - hatte lange Zeit eine Olympus SP-590 (damit will ich jetzt aber keine Marken-Diskussion starten), damit bekam ich schon ganz ordentliche Bilder. Aber klar, die Lichtstärke ist ein Thema (wohl weniger in den Canyons), das Verwackeln bei langen Brennweiten ein weiteres.

Veröffentlicht am 22.01.2012 14:49:37 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.01.2012 14:55:34 GMT+01:00
Wenn ich Bonnie (das war übrigens die, die zu Beginn die Frage gestellt hat;)) richtig verstanden habe, geht es um die Frage Spiegelreflex oder Kompakt. Sie wollte wissen, ob sie sich bis zum Urlaub in die Spiegelreflexkamera einarbeiten kann. Die Frage wurde klar mit Ja beantwortet. Sie hat weiter nach einem geeigneten Objektiv gefragt. Diese Frage wurde von Soka sinnvoll (bezogen auf die Vorkenntnisse und den vorgesehenen Einsatz = Urlaub) beantwortet. Nicht gefragt hat sie nach einer Bridgekamera. Das ein Spiegelreflex mehr wiegt als eine Kompakte, weiß auch der größte Laie, sicher auch Bonnie. Jeder kann natürlich schreiben was er will, nur mit der Ursprungsfrage hat die Diskussion über eine Bridgekamera nun wirklich nichts mehr zu tun. Übrigens gibt es ja die Möglichkeit, neben der Spiegelreflex zusätzlich die Kompakte mitzunehmen und nach Situation beide zu verwenden.

Veröffentlicht am 22.01.2012 14:54:18 GMT+01:00
soka meint:
Eine gute Bridgekamera (mit nicht zu großem Zoom, max. 24-300) oder eine Spiegelreflexkamera sind sicherlich jeweils sehr gut geeignet. Bildqualität ist bei beiden gut. Kann ich beides aus eigener Erfahrung empfehlen! Der größte Nachteil der Bridgekameras ist für mich die mangelhafte Schnelligkeit bei Sportaufnahmen (Elektronischer Sucher bzw. Livebild sind nicht wirklich live, sondern immer mit kleiner Verzögerung). Das ist aber für eine USA-Reise unwichtig. Ansonsten bleibt bei einer Bridgekamera der Nachteil, dass sie kaum ausbaufähig ist. Dafür hat man im Regelfall ein genau auf die Kamera abgestimmtes gutes Objektiv, dass man nicht wechseln muss.

Veröffentlicht am 22.01.2012 22:33:06 GMT+01:00
Hans Dampf meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.01.2012 20:52:02 GMT+01:00
CdB meint:
@Peter: Vllt war der Fragestellerin auch gar nicht bewusst, dass zwischen den Kompakten und den DSLRs noch eine ganze Menge Raum liegt - die großen Edelkompakten, die Bridges, die spiegellosen Systemkameras. Eine Antwort, die darauf nicht eingeht, und die Empfehlung für 18-55 ohne den Hinweis, dass DSLRs nur mit diesem wenig Sinn haben, als erschöpfende Antworten zu betrachten, ist, nunja, gewagt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.01.2012 20:40:24 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 24.01.2012 20:49:10 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.01.2012 21:48:15 GMT+01:00
Sabbat_2014 meint:
Hi Kerstin,
ich war letztes Jahr in Neuseeland und habe mit einer kleinen Fuji Kompaktkamera wirklich schöne Bilder gemacht. Aufgrund des Gewichts habe ich mich damals noch gegen eine DSLR entschieden.
Im November letzten Jahres habe ich mir nun nach langem überlegen eine Canon EOS 600D gekauft und war damit in Vietnam. Ich kann Dir nur empfehlen eine DSLR zu kaufen. Die Zeit reicht um Dich in die Materie einzuarbeiten, es lohnt sich wirklich, auch im Hinblick auf viele Naturbilder in USA. Empfehlen würde ich Dir ein Objektiv von 18 bis 135mm. Damit deckst Du 85-90% ab. Ich habe mir zum 18-55 ein 55 - 250 gekauft, habe es aber recht wenig benutzt. Die 600D ist zwar etwas teurer, bietet aber auch deutlich mehr Möglichkeiten. Ein großer Vorteil ist das schwenkbare Display. Ich würde damit einsteigen weil ich sicher bin, dass Du bald mehr fotografieren wirst :-).
Viel Spass und viel Erfolg
Gruss Lothar

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.01.2012 23:57:08 GMT+01:00
Boris meint:
Hallo Kerstin,

wir waren vor ein Paar Jahren in USA und haben aktiv ein 50-200 von Canon (alt und preiswert) benutzt. Allerdings kann ein Reiseobjektiv (z.B. 18-200) sehr nützlich sein, wenn man nicht ständig wechseln will. Es wiegt allerdings ein bißchen. Und verzeichnet im Weitwinkelbereich (also für Häuser-Fotografieren besser wechseln)

Draußen, vor allem in hügeligen Regionen kann man sehr wohl ein Tele gebrauchen. In der Stadt ist es dagegen nur ein Gewicht.

Auf jedem Fall ist eine bequeme Tasche oder ein Rücksack eine Überlegung wert, genauso wie ein Reisestativ falls Nachtfotos geplant sind.

Und was wichtig ist: Objektive sind in USA preiswerter.
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Erster Beitrag:  19.01.2012
Jüngster Beitrag:  19.03.2012

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