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stephen king´s haus der verdammnis


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1-10 von 10 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 28.01.2011 14:58:02 GMT+01:00
traue mich gerade an herrn king ran und wollte fragen, wo ich den die erzählung bzw. den roman "haus der verdammnis" herbekomme. ich kenne nur den film und habe hier auch nur den film entdeckt, nichts zu lesen! könnt ihr weiterhelfen? danke.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.01.2011 16:02:05 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 29.01.2011 11:15:45 GMT+01:00
adam davids meint:
Hi D.Thiem,

"Haus der Verdammnis" gibt es nicht als Roman. Stephen King hat nur das Drehbuch für die Mini-Serie geschrieben.
Es gibt allerdings ein Prequel, das dich interessieren könnte: Roman und Film. Das Tagebuch der Ellen Rimbauer. Mein Leben auf Rose Red. King hat es nicht geschrieben. Er produzierte jediglich den gleichnamigen Mehrteiler.

LG, Adam.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.01.2011 09:12:18 GMT+01:00
J. Rothgerber meint:
Wenn du dich gerade an Stephen King herantastest, empfehle ich ich eher Bücher wie In einer kleinen Stadt (Needful Things): Roman oder vielleicht Das Monstrum - Tommyknockers: Roman.

Die beiden Geschichten liegen in ihrer Entstehungsgeschichte sehr weit auseinander und geben auch sehr gut den Stil wieder, den King's Schreiben zur jeweiligen Zeit hatte. Der sich natürlich im Laufe seiner Karriere verändert hat.
Beide sind hervorragende Storys, die ich sehr empfehlen kann.

Das Tagebuch der Ellen Rimbauer. Mein Leben auf Rose Red hat eigentlich gar nichts mit Stephen King gemein. Es ist ein Roman von Ridley Pearson unter dem Pseudonym Joyce Reardon.

Ich bin ein langjähriger Stephen King Fan, habe alles, was es auf dem deutschen Markt zu haben gibt, gelesen... Und ich kann dir versichern, daß Ridley Pearson nicht einmal ansatzweise an King heranreicht.
Falls du also Das Tagebuch der.... doch lesen solltest: King ist anders. ;-)

Viel Spaß beim Entdecken eines seeehr guten Autors!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.01.2011 11:21:52 GMT+01:00
adam davids meint:
Ich will ja nicht mäkeln, aber gerade "In einer kleinen Stadt" und "Tommyknockers" finde ich sehr ungeeignet für einen King-Einsteiger, J. Rothgerber. Zu lang, zu ausschweifend. Ich mag die beiden Romane, vor allem "Tommyknockers", aber denke, dass man schon etwas King-Erfahrung mit sich bringen sollte, um sie wirklich gut zu finden und nicht...langweilig. Egal.

Als Einsteigerbücher würde ich "Sie - Misery", "Frühling, Sommer, Herbst und Tod", "Todesmarsch" oder auch "Shining" sowie "Friedhof der Kuscheltiere" empfehlen.

Hier ein Thread-Hinweis - "Könnt ihr mir einen Stephen King Roman für Anfänger empfehlen ?", wo auch ein King-Roman für 'nen Anfänger gesucht wurden:
http://tinyurl.com/6a5j62w

LG, Adam.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.01.2011 17:55:38 GMT+01:00
J. Rothgerber meint:
Na ja.. Welcher Roman sich da am besten eigent, ist wohl eher Geschmackssache.
Ich würde eh sagen, daß es eigentlich überhaupt nicht DEN Einsteigerroman gibt. Jeder fängt zwangsläufig mal irgendwann mit irgendeinem an - und fertig.
Ich find die von mir genannten Romane geeignet. Sie sind weder furchtbar lang, noch ausgesprochen kompliziert.
Und langweilig... Beim besten Willen: Auch wenn man King nicht kennt, sind diese Romane alles andere als langweilig.

Ich habe einfach bloß zwei sehr gute Geschichten aus all den Jahren herausgepickt.

Todesmarsch ist einer meiner absoluten Favoriten.
In den Rezensionen hier lese ich allerdings auch so manches Mal davon, daß jemand gerade diese Geschichte total langweilig und schlecht findet. Und deshalb nie mehr was von King lesen möchte...
Die Sache kann man drehen und wenden, wie man will.
Der eine findet's gut - der andre nicht. Leider... ;-)

Ich habe im Laufe der Jahre King genau so gelesen, wie seine Bücher im zeitlichen Ablauf erschienen.
Da gabs starke Geschichten, und weniger starke Geschichten. Aber eins ist klar zu erkennen: Sein Stil hat sich verändert, die Art der Geschichten haben sich verändert.
Manchen gefallen bloß die alten Sachen - andere bevorzugen die neueren.
Ist nicht so einfach, da zu sagen: DAS und DAS Buch ist zum Einstieg das Beste...

Grüße..
Jörg

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.01.2011 18:37:54 GMT+01:00
adam davids meint:
Hallo Jörg,

mit über 800 Seiten fallen die beiden Romane bei mir schon in die Kategorie "lang". Obwohl mir das auch nie etwas ausgemacht hat. Wahrscheinlich weil mein erster Roman überhaupt "Es" war. Seitdem spielt Länge keine Rolle. So erkläre ich es mir jedenfalls. ;)

Ich lese erst seit "Sara" chronologisch. Also seit seinem "Wandel", wenn man so will. Viele sehen ja dort den "Einschnitt", wo er sich eher der sogenannten Literatur zuwendet. Obwohl der Übergang wohl eher fließend ist und vielleicht sogar schwachsinnig, wenn ich an "Puls" oder "Die Arena" denke.

Ich würde es halt nur schade finden, wenn jemand etwas von ihm liest und denkt: das ist King? Wie lahm.
Verstehst du? Demjenigen würde ein begnadeter Geschichtenerzähler durch die Lappen gehen ;)

Andererseits ist King auch zu vielseitig, um einen wirklich guten Tipp für Einsteiger zu geben. Ich denke da an "Puls" und beispielsweise "Atlantis". Der Unterschied der beiden Werke ist immens. Dem Einen liegt das, dem Anderen das, dem Dritten beide, dem Vierten keins...

Ich mag beide.

Vielleicht ist für einen Einsteiger eine Kurzgeschichten- oder Novellensammlung am geeignetsten?

Liebe Grüße,
Adam.

Veröffentlicht am 31.01.2011 16:18:47 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 31.01.2011 16:22:34 GMT+01:00
J. Rothgerber meint:
Hallo Adam,

schwierige Sache, das Ganze... :-D
Kings Kurzgeschichten haben mich schon immer fasziniert. Ich mag Kurzgeschichten einfach sehr! Auch aus Fantasy und Science Fiction. Eine komplette Story in so wenige Seiten zu packen, ist eine Kunst für sich. Und King beherrscht diese nach wie vor grandios, wie man an Zwischen Nacht und Dunkel: Novellen gut erkennen kann.
Okay.. das sind eher etwas länger geratene Short-Storys, und somit eigentlich als Novellen zu betrachten.

Ich würd einem Anfänger dann ja einfach sagen: Fang einfach am Anfang an. :-D
Nimm dir einen der ersten Romane - irgendeinen davon - und lies ihn. Und dann nimm dir noch einen der jüngeren. Lies ein paar Novellen, einige Kurzgeschichten... Und wenn du d a n n denkst, daß der Mann dir gefällt: Stürz dich in's Vergnügen!

Bei vielen der eher jüngeren Bücher gibt's ja leider oft alte Fans, denen der Wechsel hin zu den eher literarischen Geschichten - bei denen der Horror oft eher zwischen den Zeilen liegt - eigentlich gar nicht gefällt. Und die sich den alten King zurückwünschen. Auch die Tatsache, daß er oft sehr gern ziemlich lange Einleitungen schreibt, bevor es dann zur Sache geht, missfällt vielen.
Ich mag das. Ich mag es, wenn ich die Leute erst mal so richtig kennenlerne und all ihre Hintergründe kenne.
Aber ich mag auch das Gegenteil: Wenn eine Story ohne große Erklärungen einen einfach packt und es herrscht ständig Action.

"Die Arena" gefiel mir sehr gut. Ich hatte mir nur etwas mehr Dramatik im Sinne der Grundlage ''The Cannibals'' gewünscht. Aber sonst fand ich das ganz gut. Nicht das Beste auf meiner persönlichen Hitliste - aber okay.
"Puls" hat mir beim ersten Lesen nicht so gut gefallen. Beim zweiten und dritten Mal dann allerdings sehr!
Geschichten verändern sich bisweilen beim wiederholten Lesen, hab ich gemerkt. ;-)

"Hearts in Atlantis".. Oh Mann! Das ist eines der besten Bücher, die ich kenne!
Alleine schon die Tatsache, daß Ted Brautigan (Oh Überraschung!) zum Turm-Zyklus gehört. Und das Ganze dann noch so genial verpackt in all diese Episoden der jüngeren amerikanischen Geschichte.

"Ich würde es halt nur schade finden, wenn jemand etwas von ihm liest und denkt: das ist King? Wie lahm.
Verstehst du?"
Oh ja! Das versteh ich sehr gut!
Ich hab schon in so manchen Rezis hier gelesen, daß jemand - egal welcher Roman es war - total enttäuscht war davon.
Selbst bei Geschichten, die nun wirklich nichts zu wünschen übrig lassen.
Aber so ist das leider... Manche mögen den Stil einfach nicht.
Es gibt Leser, die schwören total auf Dean Koontz. Ich hab 5 Romane von Koontz gelesen, und ich fand, daß die sich ziemlich geglichen haben. Fand sie ganz okay - aber bei Weitem nicht so gut, wie King....

Is halt alles Geschmackssache.. ;-)

Schönen Gruß..
Jörg

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.01.2011 22:32:18 GMT+01:00
adam davids meint:
Mensch, Jörg, wie soll man denn da diskutieren, wenn du anscheinend meine Gedanken liest! ;D
Als ich deinen Beitrag las, war ich nur am Kopfnicken.
Ich schreib in den nächsten Tagen trotzdem mal einen kleinen Schwank; ist ja cool, einen komplett Gleichgesinnnten zu treffen, der die Koontz-Abneigung teilt ;)

Bis die Tage und Grüße,
Adam.

Veröffentlicht am 15.03.2011 16:17:18 GMT+01:00
Catmaniac meint:
Mein "King-Einstieg" war vor vielen Jahren "Christine".

Den Film hatte ich gesehen, fand ihn gut und dachte, ach, lies mal, was der Autor eigentlich geschrieben hat. Ist ja schon fast die Regel, dass ein Film verglichen mit dem Buch schlicht Schrott ist. Wow! Ich kann gar nicht beschreiben, wie viel besser ich das Buch fand und finde! Und schon war ich süchtig und hab ein ums andere King-Buch gekauft und verschlungen. Die Neuausgaben immer zuerst, dann so lange ältere Bücher von King, bis wieder ein neues auf den Markt kam. Es war echt hart, als es nichts mehr gab und ich fortan kinglos lesen musste, bis endlich ein neuer King herausgegeben wurde!

Wenn ich heute irgendwo anfangen sollte, würde ich nicht die alten Romane von King lesen, sondern eins der neueren Bücher und DANACH dann auch mal ein älteres.

Mein Eindruck ist, dass King sich mit der Turm-Saga allen Druck, alle Last, alle Probleme von der Seele schreiben konnte und danach wie neugeboren war. Mir persönlich gefielen seine Bücher immer weniger, nach der Turm-Saga dann ging es drastisch bergauf und ich war und bin hellauf begeistert.

Besonders sein Unfall, der ihn fast das Leben gekostet hätte, hat sein Werk beeinflusst. Er ist weg von den Drogen und weg von der Roland-Saga und somit frei im Kopf, um wieder geniale Einfälle zu Papier zu bringen.

Besonders die letzte Neuerscheinung "Zwischen Nacht und Dunkel" ist wieder ganz und gar nach meinem Geschmack. Vier total unterschiedliche Novellen und doch alle eindeutig KING. Dieses Buch könnte einem Neu-Leser sehr gut die Bandbreite Kings eröffnen. Außerdem sind die Novellen länger als Kurzgeschichten und kürzer als Romane. Eigentlich also die optimale Länge.

Die "moderne Technik" hat so vieles verändert, dass manche Bücher leider nicht mehr "zeigtgemäß" sind. Für Neueinsteiger könnte das ein Problem sein.

Mir persönlich gefiel ATLANTIS weniger. DER BUICK war ganz nach meinem Geschmack - bis auf das Ende, das mir vorkam, als hätte King urplötzlich das Interesse verloren und wolle nur noch fertig werden. Ganz extrem berührt und wirklich geschockt hat mich WAHN. Die Kurzgeschichte, die mir noch heute am besten gefällt, ist "Mrs. Todd's Abkürzung".

Wer King mag, der findet auch sein schlechtestes Buch noch besser, als die der meisten anderen Horror-Schriftsteller. (Zumal ich mich schon immer frage, warum King als Horror-Autor gilt. Ich finde: seine Bandbreite ist wesentlich größer, Horror nur ein kleiner Aspekt seines Könnens.).

Veröffentlicht am 17.03.2011 21:04:55 GMT+01:00
Hallo
ich bin auch erst seit kurzem Fan von ihm ( wie man ja an meinem Namen sehen kann...) und mein erstes Buch von King war Das Spiel (Gerald's Game): Roman und ich fand es sehr gut. Man konnte es flüssig lesen und es wurde nicht langweilig (naja, vllt an ein oder zwei Stellen, aber es war verschmerzbar). Danach habe ich mich eigentlich auf Die Kurzgeschichten konzentriert. Zum Beispiel Sunset: Storys und Nachtschicht. Wobei mir Nachtschicht wesentlich besser gefallen hat, als Sunset. Dann habe ich Im Morgengrauen: Unheimliche Geschichten gelesen, was mich dazu gebracht hat, die ganze "Trilogie" zu lesen. Nun bin ich beim zweiten Teil Der Gesang der Toten: Unheimliche Geschichten. Im Grunde war ich von keiner dieser Geschichten enttäuscht und kann sie gerne weiterempfehlen. Und Needful Things liegt auch schon bereit...
Hoffe das hilft vllt ein bisschen ;)
LG
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Erster Beitrag:  28.01.2011
Jüngster Beitrag:  17.03.2011

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