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Was macht man, wenn ein Hund Kinder beisst?


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1-25 von 40 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 05.09.2012 21:08:32 GMT+02:00
Julchen2012 meint:
Unser eigentlich sehr lieber Tibetterrier (20 Monate, weiblich) hat jetzt schon mehrmals kleine Kinder (eigene und fremde) zuerst gezwickt, dann geschnappt und jetzt auch gebissen.
Zuerst haben wir es damit entschuldigt, dass ein Kind dem Knochen zu nahe kam, dann einmal aus Versehen auf den Hund getreten ist, aber leider läuft der Hund auch oft weg, wenn eine Tür offen steht, und rennt auf den Spielplatz, der in der Nähe ist. Dabei hat er jetzt ein kleines Mädchen schon zum 2. Mal gebissen, was die Mutter uns aber erst nachträglich gesagt hat.
Wir wissen uns keinen Rat mehr. können wir dem Hund denn jetzt grundsätzlich noch trauen, oder müssen wir jetzt alle warnen, dass sie auch schnappen könnte?
Wer weiss Rat oder aht so etwas schon selbst erlebt?

Veröffentlicht am 06.09.2012 16:45:08 GMT+02:00
beautyfulcats meint:
Hallo Julchen,
Vorneweg: Wir haben 2 Tibis, Rüden 8 und 9 Jahre. Der eine hat Angst vor kleinen Kindern, der andere weiss souverän mit Ihnen umzugehen. In der Regel sind das super Familienhunde, die sich toll mit Kindern verstehen, wenn die Prägung geklappt hat. (der eine hat keine Erfahrungen mit kleinen Kindern, deshalb hat er auch Angst)

du hast eigentlich schon selbst geschrieben, dass das ganze nach und nach eskaliert.
zuerst gezwickt, dann geschnappt und jetzt auch gebissen.
Können wir dem Hund trauen? Das ist aus Sicht des Menschen geschrieben? So kommst du nicht weiter.
Ich würde an deiner Stelle mal überlegen, was die Erfahrungen deines Hundes mit Kindern sind. Haben sie sie gestreichelt und Ihr Leckerlies gegeben oder haben sie sie getreten und angeschrien?
Kleine Kinder sind (für Hunde) meist laut, unberechenbar und grob. Also schlecht! Die meisten Kinder haben nicht gelernt richtig mit Hunden umzugehen. Ausserdem gilt immer die Regel: Kinder und Hunde nie ohne Aufsicht! Es kann einfach zu vielen Missverständnissen kommen. Das gilt sowohl zum Schutz des Kindes als auch des Hundes.

Mein Rat: 1. Dafür sorgen, dass der Hund nicht unbeaufsichtigt mit Kindern zusammen ist. (also auch kein unkontrolliertes weglaufen). Abschließen!
2. Such dir einen seriösen Hundetrainer oder eine Hundeschule in deiner Nähe und arbeitet daran.
Bitte nimm das wirklich jetzt ernst es ist echt 5 vor 12! Bis jetzt ist zum Glück noch nichts schlimmeres passiert.
Ich wäre wirklich traurig, wenn du deinen Hund am Ende abgeben müsstest - da musst du jetzt echt Zeit in die Erziehung investieren - genau wie bei den Kindern auch.
Viel Glück
Heike

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.09.2012 09:52:15 GMT+02:00
H.Hennig meint:
Ich muß Dir recht geben. Wir haben eine achtjahrige Tibihündin. Total lieb und noch nie gebissen. Meistens ist es doch so das der Hund auf der Strecke bleibt wenn kleine Kinder im Haus sind. Unsere hält nichts von Kindern. Sie kennt nur meinen Neffen. Einmal nicht hingeschaut und schon hat er Sie getreten. Seitdem geht Bensch ihm aus dem Weg. Ich denke mal das dieser Hund zu wenig Aufmerksamkeit bekommt (also auch keine Welpenschule besucht hat usw.) Schade. Weil ich kann nur sagen einmal ein Tibi immer ein Tibi.

Veröffentlicht am 12.09.2012 12:20:36 GMT+02:00
H. Müller meint:
Auch unser Hundchen schnappt, aber alle Leute, nicht nur Kinder, sogar uns und ins Gesicht!!!!! Ich muss dazu sagen, Toni ist ein kleiner Welpe, 12 Wochen (Rasse Prager Rattler). Ich glaube auch nicht, dass er es irgendwie böse meint. Er dreht manchmal nur wie wild auf und beißt dann mit seinen kleinen Zähnchen einfach um sich. Wir schimpfen dann, halten ihm das Mäulchen zu. Aber so wirklich hilft das nicht. Beim nächsten Kontakt mit den Nachbarn und Nachbarskindern wird wieder geschnappt. Gibt es einen einfachen Trick, einem Welpen so etwas abzugewöhnen, denn in diesem Alter sind sie ja noch lernfähig?

Veröffentlicht am 12.09.2012 17:12:29 GMT+02:00
Wenn er schnappt, weg drehen und ihn nicht mehr beachten. Hat er getroffen, au-erstarren, lässt er los, wegdrehen und nicht mehr beachten. Wenn man das konsequent durchhält, lernt er, dass Schnappen nix bringt.

Veröffentlicht am 12.09.2012 22:08:54 GMT+02:00
Eurasier meint:
Hier denke ich, muss ein gute Hundeschule hinzugezogen werden, ihr Tierarzt wird sicher einen kennen. Ein Hund kann aus unterschiedlichen Gründen beissen und wenn man den Hund nicht sieht und kennt, ist es schlecht, hier irgendwelche Ratschläge zu geben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.09.2012 18:00:25 GMT+02:00
ich habe auch einen ängstlichen Hund. Wenn er Kinderstimmen hört fängt er schon an zu knurren und rennt auf die Terasse um das kind zu suchen. Ich würde ihn niemals mit einem Kind alleine lassen, auch nicht ohne Leine spazieren gehen obwohl er super zurückzurufen ist. Aber wenn er sich auf ein Kind fixiert hat, traue ich ihm kein bißchen.
LG Brigitte

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.09.2012 13:52:06 GMT+02:00
sabine meint:
bitte auf keinen fall mehr schimpfen und erst recht nicht das mäulchen zuhalten - das kann nur nach hinten losgehen! spielt normal weiter mit ihm, sobald er seine zähnchen einsetzt - auch wenne snoch sehr zart ist - mit hoher stimme aua rufen und sofort aufstehen und weg gehen! nach ein paar minuten (es reichen absolut 2 od. 3 min!) weiterspielen als wäre NICHTS gewesen!
Er muss die beisshemmnung einfach noch lernen - man kann ihn doch nicht für etwas beschimpfen was er noch nicht können KANN! und Mäulchen zuhalten ist auch ganz schlecht - aus hundesicht viel zu heftige reaktion auf ein NORMALES verhalten. dadurch lernt er höchstens dass er angst vor deiner hand haben muss!

Veröffentlicht am 24.09.2012 17:11:20 GMT+02:00
Peter Eiselt meint:
Ich kann jedem nur den "Hundeflüsterer" empfehlen (Cesar Millan). Die Fernsehsendung dazu gibt es seit kurzem auch auf VOX. Es gibt auch DVDs und Bücher vom Hundeflüsterer. Dieser Mann arbeitet in erster Linie mit den Hundehaltern, um sie als Rudelführer zu schulen und resozialisiert Hunde mit z.B. Angst- oder Aggressionssymptomen.
Nicht die Worte machen den Erfolg bei Hunden aus, sondern die Ausstrahlung, die der Halter gegenüber seinem Hund hat. Eine Verhaltenskorrektur, wie es auch Hunde-Rudelführer in ihrem Rudel bei schlechtem Verhalten zeigen, will gelernt sein. Das Timing und der Gemütszustand des Halters (ruhig und bestimmt, nicht ärgerlich oder ängstlich) sind dabei entscheidend. Will heißen, sobald das Spiel des Welpen zu heftig wird oder auch wenn der Hund das Kind nur angespannt anstatt ruhig und aufmerksam mit den Augen fixiert muss die Korrektur schon erfolgen. Eben lange bevor die Situation eskaliert. Korrigiert man unerwünschtes Verhalten nicht schon im frühen Stadium wird das Verhalten immer heftiger. Kein Hund entfernt sich einfach vom Rudel und dem Rudelführer (rennt einfach aus dem Haus auf die Straße), es sei denn, er betrachtet sich selbst als Rudelführer und kennt zu wenig Regeln und Grenzen.
Die gute Nachricht ist: Hunde leben im hier und jetzt. Wenn sich der Halter ändert, wird das auch der Hund tun. :-)
Vielleicht hilft Ihnen das, um zu erkennen was getan werden muss, um dem Hund das unerwünschte Verhalten zu unterbinden. Mir hat diese einleuchtende Philosophie die Augen geöffnet und das Leben mit unserem Hund entscheidend zum Positiven verändert.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.09.2012 18:22:44 GMT+02:00
hallo Peter, ich bin auch begeistert von Cesar Millan. Leider glauben einige in diesem Forum, daß Cesar die Hunde mißhandelt. Allein schon das Illusion Collar sehen sie als Quälerei an.Die denken, daß er die Hunde mit dem Fuß tritt, nicht nur berührt. Ich habe die Sendungen immer auf Net Gio Wild gesehen, also Sky. Das möchte ich jetzt aber kündigen. Wegen dieser Sendung habe ich schon hin und her überlegt. Aber VOX ist ja super! Ich kann die Methoden gut nachvollziehen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.09.2012 18:31:02 GMT+02:00
PS
Bist du sicher, daß du VOX und nicht SIXX meinst?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.09.2012 19:31:46 GMT+02:00
sabine meint:
Sicher leistet César großartige Arbeit. Ich finde seine Methoden, richtig angewendet bei entsprechenden Hunden, grundsätzlich in Ordnung. Tierquälerei ist das ganz sicher nicht!
Aber ich rate trotzdem ganz dringend ab, diese Methoden "einfach mal so" bei seinem Hund anzuwenden. Die Energie muss stimmen und man muss auf eden fall die Führung übernehmen. Ja! Aber schnauzgriff, Scheinbisse und vor allem der verdammte Wurf auf den Rücken können bei ängstlichen Tieren oder einfach mit falschem Timing und vor allem falscher Intensität wahre Katastrophen auslösen. Da muss man den Hund und das Problem, vor allem die Ursache, schon ganz genau kennen. Und leider tun das die wenigsten! Nur das negative verhalten unterdrücken ohne die Ursache zu kennen und zu lösen sorgt oft dafür, dass der Hund lange nichts mehr zeigt, z.b. Knurren oder ähnliches, um dann "ohne Grund und Warnung" anzugreifen....

Veröffentlicht am 24.09.2012 19:32:13 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 24.09.2012 19:32:34 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 25.09.2012 10:13:10 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.09.2012 17:15:23 GMT+02:00
eckie meint:
Hallo,
wir haben seit 20 Jahren Hunde, verschiedene Rassen und haben sogar ein Hundeführerschein absolviert. Das wie hier geschehen, ein Hund das eigene Kind und sogar ist ein fremdes Kind beißt ist nicht zu akzeptieren.
Hier muss sofort gehandelt werden, um eine weitere Eskalation zu vermeiden.
Warum ein Hund ein „Mensch“ beißt kann viele Gründe haben z.B:
um sein Territorium zu verteidigen.
um seine Welpen zu beschützen.
um zu dominieren, aus Angst, aus Besitzdrang oder aus Jagdinstinkt.
aus Irritation (Neckereien durch ein Kind, Schmerz, ...)
oder Wesensänderung hervorgerufen durch ein Genedefekt oder hormonelle Einflüsse.

Wie können Sie Unfälle verhindern?

Hunde müssen erzogen werden. Ein Hund wird gehorsam, ausgeglichen und sozial, wenn er sich von klein auf (zwischen 3 und 12 Wochen) an soziale Kontakte gewöhnt: Anwesenheit von Fremden, von Kindern, von Massen, von Menschen in Bewegung, von anderen Tieren, von Lärm, ...

Ab dem Moment, wo der Hund in der Familie aufgenommen wird, soll das Herrchen oder Frauchen den Hund oft mal mit unbekannten Kindern und Erwachsenen in Kontakt bringen. Durch diesen Lernprozess wird der Hund mit anderen Hunden verträglich und dieser Prozess verringert seine aggressiven Reaktionen, ohne jedoch seine Wachsamkeit zu unterdrücken.

Einmal in der Familie aufgenommen, sucht er seine Rangordnung in der ‘Meute’, die die Familie darstellt. Der Hund darf nicht an der Spitze der Familie stehen. Im Gegenteil, er soll lernen, gehorsam zu sein.

Der Hund darf nicht am Tisch gefüttert werden.
Er isst nach seinen Herrchen.
Der Hund hat einen getrennten Schlafplatz, sodass er nicht im Wege liegt und er das Tun und Lassen seiner Herrchen nicht kontrollieren kann.
Die Herrchen entscheiden über spielen und streicheln.
Der Hund darf seine sexuellen Triebe oder sein dominantes Verhalten nicht äußern, indem er bei jemand am Bein aufreitet.
Selbst spielenderweise beißen, kann man besser von klein auf abgewöhnen.
Der Welpe kann besser auch, wenn er noch jung ist, erfahren, dass man sein Spielchen, seinen Knochen, seine Krippe, … mal wegnehmen kann.

Wenn Hund und Kind zusammen sind, sollten sie immer im Auge behalten werden. Viele Unfälle ereignen sich in unbeachteten Momenten. Lehren Sie das Kind den Hund zu respektieren (der Hund ist kein Spielzeug), seine Sprache zu verstehen, vorsichtig zu sein, auch bei einem Hund, den das Kind gut kennt.

Kinder sollen lernen:

den Hund zu respektieren: gefasst mit dem Hund zu sprechen, ihn schnüffeln lassen, ihn sanft streicheln, nicht an der Rute oder an den Ohren des Hundes zu ziehen.

den Hund beim Namen zu nennen, bevor ihn zu streicheln. Lassen Sie ihn in Ruhe, wenn er nicht kommt.

einen Erwachsenen zu benachrichtigen, wenn der Hund knurrt oder die Zähne zeigt. Kommen Sie nicht zu dicht und bleiben Sie ruhig.

um die Erlaubnis des Herrchens zu bitten, bevor sie einen unbekannten Hund streicheln.

direkten Blickkontakt mit einem unbekannten Hund zu vermeiden. Dieser Kontakt ist für den Hund bedrohend.

an Ort und Stelle stehen zu bleiben, die Arme locker neben dem Körper, nach oben gucken und nicht zu bewegen, wenn der Hund auf sie zugeht und sie Angst haben.

den Gegenstand, den sie in der Hand halten (Spielchen, Plätzchen, …), fallen zu lassen, wenn der Hund diesen abnehmen will. Kinder sollten sich nicht bewegen und warten, bis der Hund wegläuft.

einen Erwachsenen zu benachrichtigen, wenn Hunde kämpfen. Kinder sollten nie versuchen, diese zu trennen.

eine Hündin und ihre Jungen in Ruhe zu lassen, so auch einen Hund, der an der Leine geführt wird, schläft oder isst, hinter einem Zaun oder in einem Wagen sitzt. Kommen Sie nicht zu dicht bei dem Hund, gehen Sie ruhig und still an ihm vorbei.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.09.2012 11:46:03 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.09.2012 11:58:41 GMT+02:00
ich habe keine 20jährige Erfahrung, aber was hier geschrieben wird ist absolut richtig. Wenn ich drandenke, was früher passiert ist, als ich noch gar keine Ahnung hatte, aber einen unkastrierten Dobermann und dabei eine läufige Sennerhündin hatte, da läuft es mir kalt den Rücken runter. Mein Sohn war ca 8 Jahre alt. Er wollte nur die Hündin streicheln, als der Dobermann ihm ins Gesicht biss. Er hätte auch totgebissen werden können. Da wäre ich schuld gewesen, bzw. mein Mann, nicht der Hund. Jetzt habe ich eine Hündin, kastriert und ganz lieb, aber ich würde sie nie mit einem kleinen Kind alleine lassen. Der Hund ist ein Tier mit Instinkten. Er weiß nicht automatisch daß er keine Menschen beißen darf. Fühlt er sich durch irgendwas bedroht, wird er sich wehren. Und dazu hat er nur das Maul.

Veröffentlicht am 25.09.2012 14:55:25 GMT+02:00
Schmurmel meint:
Ich habe auf dem Hundeplatz die Erfahrung gemacht, dass insbesondere kleinen Hunden leider nicht die Erziehung und Aufsicht zuteil wird, die sie brauchen. Gerade bei Terriern ist das ein großes Problem, da viele Terrierrassen noch den Arbeitshund in den Genen haben, beschäftigt werden wollen und dazu noch dickköpfig und clever sind.

Deine Situation ist dafür leider Gottes mal wieder ein exzellentes Beispiel, und Kinder beißen geht mal gar nicht. Meine Tipps:
1) Dafür sorgen, dass der Hund nicht mehr unbeaufsichtigt und unangeleint auf Kinder trifft. Die Tür zu und den Hund drin zu halten kann doch nicht so schwer sein, oder?!
2) Sicher ist sicher: Maulkorb besorgen, bis du das Tier 100%ig unter Kontrolle hast. Wenn die Mutter mit dem 2x gebissenen Kind (oder eine andere Mutter mit einem 1x gebissenen Kind - die Behörden sind da nicht wählerisch) Anzeige erstatten sollte, weil dein Hund unbeaufsichtigt und unangeleint unterwegs war, obwohl er bereits mehrfach Kinder gebissen hat, bist du den Hund los. Mit etwas Pech nimmt man dir auch deine anderen Hunde ab, sofern du welche besitzt. Und mit großem Pech wird der Terrier eingeschläfert.
3) Ich würde dir dringend raten, eine gute Hundeschule und ggf. einen Tierpsychologen/Verhaltenstrainer deiner Wahl aufsuchen und das Tier zu erziehen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.09.2012 15:10:59 GMT+02:00
wenn kleine Hunde knurren, Zähne samt Zahnfleisch zeigen und sogar beissen, ist das für viele Menschen süss und niedlich. Da will man gar nichts dagegen tun. Ist ja zum Lachen. Aber wenn das ausartet ist es dann nicht mehr niedlich. Dann ist es plötzlich ein neurotischer Hund. Kinder wollen so niedliche Hundis streicheln. Bei großen sind sie dann oft respektvoller. Egal ob großer oder kleiner Hund, ich würde sie nicht mit kleinen Kindern alleine lassen.

Veröffentlicht am 25.09.2012 17:13:06 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.09.2012 17:24:20 GMT+02:00
eckie meint:
Ein Hund der richtig erzogen ist, kann durch falsche Führung in kurzer Zeit “versaut “ werden. Es gibt einfach „Herrchen“ oder „Frauchen“ die können oder wollen Ihren Hund nicht fachgerecht halten/erziehen. Egal welche Rasse oder Größe, wurden Kinder gebissen ist die Beißhemmung gestört und kann nur schwer umerzogen werden, auch wenn eine Hundeschule oder Tierpsychologen/Verhaltenstrainer den Hund noch mal gerade biegen, was ist mit “Frauchen“???
Hätte mein Hund ein Kind gebissen, würde er nicht mehr die Abendsonne erleben!!!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.09.2012 17:27:28 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.09.2012 17:29:52 GMT+02:00
was heißt der letzte Satz? Würde dein Hund beissen, müßtest du dich an der eigenen Nase packen! Oder ihn in kompetente Hände abgeben! Und was soll das mit dem "Frauchen???" Ich hoffe ja, ich habe das jetzt falsch interpretiert.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.09.2012 18:01:20 GMT+02:00
eckie meint:
“Und was soll das mit dem "Frauchen???“
Das ist Grundsätzlich auf den Hundebesitzer bezogen, egal ob Frau oder Mann.
“Würde dein Hund beissen, müßtest du dich an der eigenen Nase packen! Oder ihn in kompetente Hände abgeben!“
So einfach ist die Hundewelt nicht zu interpretieren, was bringt mir „ein fremde kompetente Hand“ wenn ich selber den Hund nicht richtig erziehen/halten kann.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.09.2012 21:58:07 GMT+02:00
beautyfulcats meint:
Hallo Schmurmel,
ich möchte dir ja nicht zu nahe treten und gehe einfach mal davon aus, dass du das Ganze nur überflogen hast.
Ein Tibet Terrier ist überhaupt kein Terrier!
Das ist ein Hütehund.
Wird benutzt zum Schafe hüten und das Haus bewachen. Was allerdings bedeutet, dass er eher meldet, wenn was los ist, als selbständig die Verteidigung zu übernehmen. Das können ruhig andere machen. In Tibet macht das die Tibet Dogge. Die klärt dann, bzw. vertreibt die Eindringlinge oder die Wölfe.
mfg Heike

Veröffentlicht am 25.09.2012 22:42:00 GMT+02:00
Schmurmel meint:
Hallo beautyfulcats,
ich habe den text schon deutlich gelesen und begriffen, um welche Rasse es sich handelt. Und mit deiner Korrektur trittst du mir natürlich nicht zu nahe - man lernt ja nie aus. :)
Tibet-Terrier als Rasse sind mir durchaus ein Begriff. Dass sie rassetechnisch nicht zu den Terriern zählen, ist mir allerdings tatsächlich neu (hat mich vorher nicht interessiert) - ändert an meiner Aussage zu den haufenweise niedlichen, kleinen, schlecht erzogenen und daher unkontrollierbaren Hunden auf dem Hundeplatz nicht wirklich. Das betrifft nicht nur "richtige" Terrier und andere Rattenjäger, sondern durchaus auch kleinere Hütehundrassen wie z.B. Bordercollies.

@eckie:
Du schreibst: "So einfach ist die Hundewelt nicht zu interpretieren, was bringt mir „ein fremde kompetente Hand“ wenn ich selber den Hund nicht richtig erziehen/halten kann."
Richtiges Erziehen und Halten lässt sich lernen, auch mit dem verzogenen Hund zusammen. Das ist ne Menge Arbeit und man muss sich monatelang streng auf die Finger gucken um sich die Fehler auszutreiben, aber es ist machbar. Fremde, kompetente Hände können in vielen Fällen helfen, erklären und von außen Dinge beobachten und ansprechen, die man als Halter nicht sieht. Klar gibt's beratungsresistente Hundehalter und unkorrigierbare Hunde, und häufig trifft man die beiden im Team an. Das ist aber nicht immer der Fall.

Veröffentlicht am 02.10.2012 23:21:18 GMT+02:00
Als erstes: ein 20 Monate alter Tibet-Terrier ist kein Welpe sondern ausgewachsen.
Wenn ein Hund Menschen beißt (korrigiert, maßregelt, jagt, dominiert) hat er SOFORT
NICHT MEHR OHNE Leine und Maulkorb zu sein. Nur ein zuverlässiger Hund hat "Freiheit verdient".

Gerade bei kleinen Hunden wird oft die nötige Konsequenz bei der Erziehung und im alltäglichen Umgang
vernachlässigt und schon hat man einen kläffenden, beißenden "Rudelführer".

Cesar Milans Techniken anzuwenden, halte ich für äußerst bedenklich und nicht empfehlenswert,
wenn man nicht AUCH SEINE Kompetenz hat.Mein Rat: Sofort eine gute Hundeschule aufsuchen!
Gute Fachliteratur kaufen, damit man lernt, wie Hunde denken und fühlen. Hundeerziehung ist ein
zu komplexes Thema, als dass man in diesem Rahmen, ohne die Hintergründe und Umstände zu
kennen, seriöse Tipps geben könnte,.

"wenn kleine Hunde knurren, Zähne samt Zahnfleisch zeigen und sogar beissen, ist das für viele Menschen
süss und niedlich." Was daran "süß und niedlich" ist, ist mir absolut schleierhaft. So ein Verhalten ist reine
Aggression und gegenüber Menschen nicht zu dulden.

"Richtiges Erziehen und Halten lässt sich lernen, auch mit dem verzogenen Hund zusammen. Das ist ne
Menge Arbeit und man muss sich monatelang streng auf die Finger gucken um sich die Fehler auszutreiben,
aber es ist machbar."
Schmurmel... stimmt! Ich behaupte sogar, man muss sich ein Hundelebenlang auf die Finger schauen ;-)

Meine Bearded Collie Hündin ist ein temperamentvolles Schäfchen. Das Schlimmste, was sie sich mir
gegenüber einmal getraut hat, war, mir ihren Eckzahn zu zeigen. Dafür gab es augenblicklich einen
"Knuffer" (in etwa so, wie es Milan machen würde). Und trotzdem lasse ich sie mit Kindern keine
Sekunde unbeaufsichtigt, auch zu ihrem Schutz.

Veröffentlicht am 08.10.2012 17:31:09 GMT+02:00
Kunde2525 meint:
Stellt Euch mal vor,das Kind hätte den Hund 2mal gebissen!

Veröffentlicht am 09.10.2012 12:02:38 GMT+02:00
beautyfulcats meint:
Interessant, dass Julchen zwar den Beitrag eröffnet hat, sich aber bis heute nicht mehr gemeldet hat. Ob sie die Antworten überhaupt liest?

Julchen: Wie geht es jetzt weiter? Hast du schon etwas unternommen?
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Erster Beitrag:  05.09.2012
Jüngster Beitrag:  21.06.2013

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