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Es gibt keine Kampfhunde !!!


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Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.12.2011 08:09:38 GMT+01:00
Annie Orth meint:
SEHR GUT achim!

Veröffentlicht am 31.12.2011 17:08:29 GMT+01:00
E. Döntgen meint:
Fast Jeder Hund kann zum Kampfhund werden,aus den unterschiedlichsten Gründen! Da kleine Hunde kleinen Schaden verursachen,schreibt auch keiner darüber. Wie viele Menschen gehen sich täglich aus den unterschiedlichsten Gründen an die Gurgel,sagt man dann gleich zum Beispiel-Bestien?????

Veröffentlicht am 01.01.2012 10:10:10 GMT+01:00
canis lupus meint:
Es gibt keine Kampfhunde !!!
Oder gibt es auch Kampfautos . . . ?
Die Antwort steckt doch schon in der Frage !!!
Und jedes Wesen kann zur Bestie werden , aus den unterschiedlichsten Gründen !!!
Frohes neues Jahr , allen hier . . . !!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.01.2012 14:15:05 GMT+01:00
Da kann ich nur sagen : Jawohl !!!!!!!!!!!!!!!!!!
Happy

Veröffentlicht am 22.01.2012 03:28:31 GMT+01:00
Marjanne meint:
Auch ich bin der Meinung,dass die Halter eher in den Blickpunkt geraten sollten.
Und ich wäre auch sehr für einen Hirnregen...
Wir haben einen Amstaff der 5 Jahre alt ist,Wesenstest durchweg positiv und der liebste Hund.Leider wird man auch von allen Seiten schief angesehen,beleidigt oder sogar ohne Grund angezeigt.
Zusätzlich haben wir eine kleine Chihuahuahündin,die jetzt auch schon etwas über ein Jahr alt ist und die zwei sind ein Team.Menschen sehen die 2 zusammen und reagieren trotzdem total gestört und ziehen z.B.ihren Hund der ca 5x so groß ist wie die Chihuhahuahündin an der Leine hoch auf den Arm!Ahhh...sehr sinnvoll!
Was will man da noch sagen oder machen?
Menschen werden doch wie Puppen von den Medien manipuliert.Echt schlimm!

Veröffentlicht am 30.01.2012 10:39:59 GMT+01:00
Und ich verstehe nicht, warum man nicht die alte Regelung anwendet, dass nur die Hunde in den Focus der Ordnungshüter geraten, die auffällig geworden sind, würde doch völlig ausreichen,oder? Auch ein Westi kan einem Menschen ganz schöne Bisswunden zufügen, ich selbst habe schon einen todesmuitigen Yorki von meiner Wade abschütteln müssen. Die Bisswunde war nicht gross, es blutete nur etwas, aber die Wunde hätte sich entzünden können.....Unangenehm allemal!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.01.2012 19:39:37 GMT+01:00
Sie haben Recht!!! Verallgemeinerung ist grundsätzlich falsch. Generalverdacht gegen Individuen ist immer falsch. Es gilt in unserem Strafrecht die Unschuldsvermutung bis zur rechtskräftigen Verurteilung. Jeden Autofahrer als potentiellen Mörder zu bezeichnen ist genauso falsch, wie ein Tier einer bestimmten Rasse zum potentiellen Killer zu machen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.02.2012 15:47:44 GMT+01:00
kleintanke meint:
Nur mal so zum Nachdenken: Ein Hund greift von sich aus auch nicht an! Warum sollte ein Hund auch ohne einen Grund angreifen? Das sollten sich mal die Menschen fragen, die Hunde falsch behandeln und gebissen werden.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.02.2012 02:16:08 GMT+01:00
Borsti meint:
Der Mensch verlernt einfach mit Tieren umzugehen. Und nicht nur Hunde leiden darunter. Diese Tiere halten uns bedingungslos seit 4000 Jahren die Treue. Aber auch Wildtiere wie Bären, Luxe, Wölfe wurden fast ausgerottet, nur weil vielleicht 2-3 Begegnungen pro Jahr tödlich endeten. Hat der Mensch keine anderen Probleme? Besonders Hunde gehören nun mal zu den lernfähigsten Tieren und lassen sich dadurch auch missbrauchen. Schuld trifft den Hund aber auf keinen Fall. Für den Hund ist der Mensch das Alphatier. Also egal was passiert. Es ist immer der Mensch in der Verantwortung.

Veröffentlicht am 05.02.2012 12:01:14 GMT+01:00
canis lupus meint:
Der Hund hat ja nicht ohne Grund alle guten Eigenschaften des Menschen , ohne aber gleichzeitig seine Schlechten zu besitzen !!!
Wenn das Haus schief steht , ist nicht das Material schuld , sondern der Erbauer . . .
Schönes Wochenende . . .

Veröffentlicht am 15.02.2012 23:39:55 GMT+01:00
Die Einstufung einer Rasse als Kampfhund hat nicht nur mit dem mutmaßlichen (ursprünglich angezüchteten) Aggressionspotential der Tiere zu tun, sondern auch damit, das die sogenannten Kampfhunderassen nach dem Zubeissen kaum noch von ihrem Opfer zu lösen sind. Während andere Rassen auf Schmerz reagieren und ablassen, verstärkt der Adrenalinschub durch den Schmerz bei sog. Kampfhunden nur den Biss. Im übrigen besteht sicher Einigkeit, dass es in den Auswirkungen einen Unterschied macht, ob ein Pudel einen Arm im Maul hat oder ein Pit Bull. Es geht also bei der Einstufung nach Gefährlichkeit um die theoretische Gefährlichkeit im Falle eines Bisses.
Ich habe im Rahmen meiner Arbeit als Tierpsychologin nicht einen einzigen aggressiven oder gefährlichen Kampfhund kennengelernt. Wenn überhaupt, dann waren AmStaff und Co. durch die Ängste ihrer Halter in ihrem Angstverhalten so weit verstärkt worden, bis sich eine Angstaggression entwickelt hat, aus der heraus die Tiere zuschnappen. Auch wenn Kampfhunde nichts für ihre theoretische Gefährlichkeit können, machen Gesetze Sinn, die eine Prüfung des Halters im Umgang mit seinem Hund ermöglichen. Und dafür sind der Sachkundenachweis und der Wesenstest sinnhafte Ansätze - sicher noch nicht optimal, aber ein Anfang.
@Borsti: Der Mensch hat wann genau verlernt, einfach mit Tieren umzugehen? Die Züchtung von Rassen, die als Bärentöter eingesetzt wurden, liegt viele Jahrtausende zurück (erste Domestizierung des Wolfes bereits vor über 10.000 J.v.Chr. nachgewiesen). Ich glaube, dass der Mensch heute erst langsam anfängt, die Tiere zu verstehen und sich Gedanken um den richtigen Umgang mit ihnen macht. Ausnahmen gibts leider immer, aber die Entwicklung macht mir für die Tiere Mut.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.02.2012 01:56:46 GMT+01:00
Kerninhalt Ihres Beitrages: Wer ein für die Öffentlichkeit potentiell gefährliches Tier hält bedarf einer entsprechenden Sachkunde. Dies kann man grundsätrzlich bejahen. Der Mensch muß für den Hund Alphatier im Rudel sein, egal ob Erwachsener oder Kind. Dies zu erreichen bedarf entsprechender Schulung der Tierhalter. Der Wesenstest ist eine Momentaufnahme unter Prüfungsstress, die schon systemisch nur Zufallsergebnisse liefern kann. Ich habe persönlich vor einem emotinal nervösen Dobermann mehr Respekt als vor einem der sogenannten Kampfhunde. Das Risiko der menschlichen Körperverletzung kann selbstverständlich unterschiedlich sein. In der Statistik ist der Deutsche Schäferhund der gefährlichste Hund für den Menschen, allerdings wegen seiner Häufigkeit genauso gefährlich wie der VW-Golf als zahlenmäß großer Teilnehmer am öffentlichen Strassenverkehr.

Veröffentlicht am 16.02.2012 10:18:32 GMT+01:00
Nun ist hier die Frage, was ist ein potentiell gefährlicher Hund? Auch ein Yorki, der mich beisst, kann Schaden machen.
Für mich gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten, potentiell gefährliche Hunde einzudämmen. Das eine ist die Zucht, aggressive Hunde sind aus der Zucht auszuschliessen und das andere ist die Kennzeichnung und Beauflagung von Hunden, die auffällig geworden sind, egal, welcher Rasse sie angehören.
Damit bekommt man zwar nicht die illegal gehaltenen Hunde in den Griff und auch nicht die falsch im häuslichen Bereich gehaltenen Hunde, aber wenigstens die, die in der Öffentlichkeit auffällig geworden sind. Rasselisten sind m.E. völliger Quatsch und die Zucht zu verbieten hat mit den vielen Ausnahmegenehmigungen auch nix gebracht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.02.2012 14:40:44 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.02.2012 14:43:34 GMT+01:00
Zum Begriff "Alphatiere" möchte ich gerne auf die Forschungsergebnisse der letzen 50 Jahre hinweisen - es gibt in einem natürlich gewachsenen Wolfs- oder Hunderudel keine Alphatiere, sondern Rudelführer oder Leittiere, die sich durch besondere Ausgeglichenheit und ein hohes Maß an Toleranz auszeichnen.

Zurück zum Thema: Wir sind uns einig, dass sowohl der Sachkundenachweis wie auch der Wesenstest* noch großes Optimierungspotential aufweisen, damit diese Instrumente wirklich greifen können. Ein Hundeführerschein (für alle Hundehalter - hunderassenunabhängig) ähnlich dem des Autoführerscheines inkl. der Stufen wäre vielleicht eine Lösung (der heutige Sachkundenachweis fragt ja lediglich Basics ab). Ergänzt mit einem Wesenstest, der zwar bei bestandenem Hundeführerschein erst dann notwendig würde, wenn der Hund tatsächlich auffällig werden sollte (auch für alle Rassen), der aber nicht nur auf das Wesen des Hundes, sondern vielmehr auf die Leittierfähigkeiten des Halters abzielt.

Mit entsprechendem Führerschein und Wesenstest für Halter und Tier brauchen wir keine Einstufungen/Vorverurteilungen bestimmter Rassen mehr - davon sind wir aber leider noch weit entfernt.

*Wenn ein Halter beim Wesenstest so nervös ist, dass sich die Unruhe auf sein Tier überträgt, hat er m.E.n. noch nicht die Reife und Ruhe für die Haltung eines Hundes. Der Hund kennt Prüfungsstress nicht - er weiß nicht, dass er gerade eine Prüfung macht. Wenn also jemand die Prüfung zu einer stressbelasteten und damit ungünstigen Momentaufnahme macht, dann ist dies der Halter: Er disqualifiziert sich durch seine Nervosität als Leithund und hat noch nicht verinnerlicht, dass ein Hund einem guten Leittier/qualifizierten Halter selbstverständlich folgt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.02.2012 15:39:29 GMT+01:00
Borsti meint:
Hallo Astrid,
wo ist der Unterschied zwischen Alphatieren, Leittieren oder Rudelführern? Gibt es dort wissenschaftliche Belege, welche diesen Unterschied belegen?
Sorry Astrid.. aber deine Meinung erscheint mir derart lebensfremd und kalt, gefühllos und nicht besonders hundefreundlich.
Ich tippe auf Tierarzt im zweitem Semester ohne Praxiserfahrung.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.02.2012 16:33:16 GMT+01:00
Hallo Borsti, ich bin Tierpsychologin, die überwiegend mit Hunden und ihren Haltern arbeitet. Deine Reaktion zeigt mir eine Betroffenheit, die ich nicht auslösen wollte. Sorry dafür. Ich bin bei sachlichen Themen bemüht, diese auch sehr sachlich zu beurteilen und beim Thema Listen-/Kampf-/Paragraphenhunde sind wir bei einem eigentlich lebensfremden, kalten und menschengemachten Thema. Was mit diesen großartigen Tieren unter heutigen Bedingungen gemacht wird, ist zum Heulen. Geh bitte mal in ein Tierheim, schau Dir die Tiere an - in jedem zweiten Zwinger sitzt ein sog. Kampfhund. Ich hab während meiner Arbeit dort ein wahnsinniges Maß an Kraft gebraucht, um es aushalten zu können, dass diese allesamt wunderbaren Tiere vermutlich nie wieder in Freiheit leben dürfen, weil kaum jemand einem Paragraphenhund mit Vorgeschichte eine zweite Chance geben möchte bzw. kann. Mit Mitleid kann hier weder den Tieren noch den Menschen geholfen werden und ich würde dieses endlose Leid der Tiere gerne beendet erleben. Wenn Du einen einfühlsameren Weg kennst, dieses Leid zu beenden, super. Ich kenne leider keinen. Von den Tieren dort in den Zwingern hat keines seine Lage selbst zu verantworten, sondern immer nur der Mensch. Weil er nicht versteht, dass er ein solches Tier ruhig, bestimmt und konsequent führen muss (das schließt übrigens die Liebe zu dem Tier nicht aus, sondern ein - die gehört genauso zur Mensch-Hund-Beziehung).

Ich bin sicher, dass Du dieses Leid der sog. Paragraphenhunde genau wie ich als weit weg von hundefreundlich siehst; mir mangelnde Hundefreundlichkeit vorzuwerfen, ist vielleicht unüberlegt, vielleicht nur eine Reaktion auf meine Kritik - in jedem Falle aber ein Irrtum.

Für die Differenzierung zwischen Alphatier und Rudelführer und das wissenschaftliche Fundament dazu empfehle ich Dir z.B. von Marc Bekhoff (einem der führenden Wissenschaftler auf den Gebiet der kognitiven Ethologie) "Das Gefühlsleben der Tiere". Auch super ist "Wölfisch für Hundehalter" von Günther Bloch. In aller Kürze (gehört eigentlich in gesonderten Thread) trotzdem meine Antwort: Der Unterschied ist der gleiche wie zwischen Führen und Unterwerfen. Führung beinhaltet Vertrauen in den Rudelführer und beruht auf ruhiger, selbstverständlicher Bestimmtheit und klarer Kommunikation - gute Rudelführer sind die Tiere im Rudel, die den höchsten Serotoninspiegel haben, d.h. sie sind ruhig, ausgeglichen, tolerant. Unterwerfung durch ein sogenanntes Alphatier basiert auf körperlicher Überlegenheit und Aggression (da hätten wir dann auch die Dominanzaggression, die es bei Leittieren garnicht gibt - garnicht geben kann). Vertrauen wird durch Angst ersetzt. Hoffe, dass Du mit der sehr knappen Erläuterung was anfangen kannst (unabhängig davon sind die beiden Bücher wirklich klasse - vielleicht findest Du ja mal Zeit und Muße dafür). Wünsche Dir und Deinen Tieren weiterhin gute Zusammenarbeit.

PS: Was hast Du gegen Tierärzte im 2. Semester? ;)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.02.2012 23:18:32 GMT+01:00
Borsti meint:
@Astrid.. ich denke schon dass wir auf einem Level sind. Chats sind prägnestieniert für Missverständnisse. Ich habe natürlich nichts gegen Zweitsemester.. nur kam mir dein Beitrag sehr lehrbuchhaft vor. Ich habe selbst Physik studiert, habe plus Lebenerfahrung aber festgestellt dass dies nicht alles ist..
Ich habe nur einen Golden Retriever der mir jede Nacht das Kopfkissen okupiert. Kann ich etwas dagegen unternehmen? Nein!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.02.2012 00:58:43 GMT+01:00
Hallo Borsti, ja - beim Versuch, möglichst unmissverständlich zu posten, wirds manchmal zu lehrbuchhaft, ich arbeite dran :). Stimme Dir zu - ein Studium/eine Ausbildung ist nicht alles und ich bin sicher, dass jemand, der jahrelang Wolfs- oder Hunderudel beobachtet und mit ihnen gelebt hat, auch ohne theoretisches Studium weit mehr über diese Tiere weiß, als jeder studierte Tierpsychologe. Ich lerne bei jedem Termin mit Hund und Halter über beide dazu und weiß, dass praktische Erfahrung durch nichts zu ersetzen ist.

Was das Okkupieren Deines Kopfkissens angeht: Du könntest schon etwas dagegen unternehmen, die Frage ist glaub ich, ob Du das möchtest ;). Wenn Du ihm das Kopfkissen gönnst und Dich das nächtliche Kissenübernahmeritual nicht stört, ist die Welt doch in Ordnung. Schönes Wochenende Dir und Deinem Kissenräuber :).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.02.2012 23:45:41 GMT+01:00
Borsti meint:
@Astrid.. natürlich möchte ich das Kopfkissenritual nicht vermissen.. solange ich noch Platz zum Schlafen habe.
Natürlich würde ein kleiner Befehl genügen.. aber lieber schlafe ich 3h an der Bettkante als den Hund zu verscheuchen. Ist eben Ansichtssache.. :)

Veröffentlicht am 14.05.2012 18:12:10 GMT+02:00
Lina H. meint:
Ich pflichte den meisten Leuten hier voll und ganz bei. Es gibt keine Kampfhunde. Kein Hund ist von Natur aus böse. Unser Hund hat einen Spielkammeraden im Verwandtenkreis, der laut Ordnungsamt auch als "Kampfhund" zu bezeichnen wäre (Dobermann-Rottweiler-Mix). Dieser Hund ist dermaßen verspielt, verschmust und allgemein ein so herzensgutes, treues Tier, dass mir diese Bezeichnung völlig idiotisch vorkommt. Und auch sonst trifft man so viele Hunde dieser Bezeichnung (AmStaff, ...), die absolut nicht agressiv oder in irgendeiner Art gefährlich wären... Vor allem, weil die Bezeichnung "Kampfhund" auch völlig falsch verstanden wird... Die "richtigen Kampfhunde", die eigentlich unter diesen Begriff fallen, sind Yorkshire Terrier und Konsorten, die ursprünglich zum Kampf gegen Ratten gezüchtet wurden, also für "Tierkämpfe" (was schlimm genug ist...), der Begriff ist also irreführend und hat sich daher auch in der Definition zum Nachteil anderer Rassen gewendet. Sog. heute bezeichnete Kampfhunde sind eigtl. Wach- und Schutzhunde, keine Bestien. Das merkt man vor allem daran, wie eng sie (bei richtiger Erziehung und Umgang) an ihre Familie gebunden sind. Ein Dobermann oder ein Rottweiler würde sich lieber töten lassen, als zuzulassen, dass dem Kind der Familie etwas geschieht, von daher haben diese Rassen den "Kampfhund-Stempel" völlig zu Unrecht erhalten...
Von daher lautet auch mein Statement, Kampfhunde gibt es nicht, es gibt höchstens Menschen, die sie dazu machen.

Veröffentlicht am 15.05.2012 14:05:02 GMT+02:00
canis lupus meint:
Es gibt ja auch keine Kampfhunde !!!

Aber es gibt Vollidioten !!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.06.2012 11:49:07 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.06.2012 11:52:03 GMT+02:00
chrisbauer meint:
Bei aller Hundeliebe, aber es ist ein Fakt dass bestimmte Hunderassen eher zubeissen als andere, und auch das, was sie sich geschnappt haben, nicht mehr loslassen. Ich bin für ein Hundehalteverbot bei sämtlichen ASSIS, die ohne Einkommen in verdreckten Wohnungen Hunde einpferchen, die dann, wenn sie einmal Auslauf bekommen, unkontrolliert durch die Gegend rennen. Das gilt für den Hund gleichermassen wie den Besitzer. Tut mir leid, aber es ist in jeder Stadt das gleiche Bild: je ärmer das Viertel, desto mehr, und ganz besonders Kampfhundemischlinge, Dobermänner etc, Hauptsache gross und/oder sonstwie furchteinflössend, werden an den Leinen herumgezogen, von Menschen, die offensichtlich ihr Selbstvertrauen ausschliesslich aus der Existenz ihrer Hunde und deren Wirkung auf andere beziehen, ansonsten aber sozial isoliert und emotional labil sind. Dies gilt für die Besitzer und deren Hunde.

Veröffentlicht am 05.06.2012 11:50:42 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 05.06.2012 11:52:36 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 05.06.2012 13:47:31 GMT+02:00
canis lupus meint:
Hallo chrisbauer !
Du hast ja nun überhaupt gar keine Ahnung !!! Was haben denn Hunde mit sogenannte ASSIS oder Menschen ohne Einkommen zu tun ???
Es gibt weder Kampfhunde , noch Kampfhundemischlinge und der Dobermann steht garnicht auf der Rasseliste !!!
Durch Ignoranten wie Du einer bist , wird Feuer geschürt , was gar keiner will und braucht !
Weisst du denn überhaupt , warum der Pitbull seinen Namen hat ???
Ich wette nicht !!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.06.2012 14:09:25 GMT+02:00
Chris, stimme Dir zu, dass niemand Tiere (egal welche) in verdreckte Wohnungen einpferchen sollte und dass Menschen, die ihr eigenes Leben nicht in den Griff bekommen, als Rudelführer nicht geeignet sind (ich plädiere nach wie vor für den Hundeführerschein für alle Hundehalter, statt eines eher lächerlichen Sachkundenachweises für Halter bestimmter Rassen). Einkommensabhängig ist die Fähigkeit zum Führen eines Hundes aber sicher nicht - ein guter Hundeführer wird nicht zu einem schlechten, wenn er seine Arbeit verliert.
Solange aber weiterhin aus Unwissenheit behauptet wird, die Listenhunde würden eher zubeissen, als andere Hunde, werden sich emotional instabile Persönlichkeiten auch weiterhin genau diese Rassen aussuchen und die Tiere mangels Sachverstand und Führungsqualitäten verkorksen (womit das Risiko beträchtlich steigt, dass das Tier tatsächlich irgendwann "auffällig" wird). Allein die Verwendung des Begriffs "Kampfhund" fördert Vorurteile und Ängste, die die Listenhunde nicht verdient haben. Wenn der Bürger draussen aufhört, Angst vor Listenhunden zu haben, werden diese Rassen auch nicht mehr interessant sein für Menschen, die sich über ihr Tier und dessen mutmaßliche Gefährlichkeit Respekt verschaffen wollen.

Was das "eher zubeissen als andere" angeht - schau Dir bitte die Statistiken über Beißunfälle an - ganz vorne meist der DSH, gefolgt von Dobermann, Spitz, Pekinese, Dackel, Schnautzer und Collie - Golden Retriever arbeiten sich auch langsam nach vorne. Mischlinge sind zu vernachlässigen, weil statistisch kaum auffällig. Die Listenhunde (sowohl "gefährliche" nach §3 wie auch Hunde bestimmter Rassen nach §10 LHundG NRW) tauchen ebenfalls erst weit hinten in den Statistiken auf (und ich rede hier vom Gefahrenindex, der sich aus dem Verhältnis Anzahl der Tiere zu Häufigkeit der Beißunfälle errechnet).

Richtig an Deiner Aussage zu §3-Hunderassen ist lediglich, dass es Rassen gibt, die nicht mehr loslassen, wenn sie sich einmal verbissen haben. Versucht man sie gewaltsam vom Opfer zu trennen (i.d.R. durch mit Schmerz verbundener körperlicher Gewalt), führt der dadurch ausgelöste Adrenalinschub allenfalls zu noch festerem Biss, nicht jedoch zum Loslassen. Daher sollte im Rahmen eines "Hundeführerscheins" auch geschult werden, wie man im äußerst seltenen Fall eines Bisses durch einen Listenhund eingreifen muss, um die Situation nicht noch zu verschärfen.
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