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Tierheimhund eine Chance geben oder Hundevermehrer reich machen !?!


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Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.09.2011 19:42:36 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.09.2011 19:45:24 GMT+02:00
Was Iditarod und einige Andere hier schreiben ist eben nicht richtig sondern nur an der Sache vorbei und verleumdend.

Durch solche "Tierliebhaber" und diese Polemik wird unser gesamter Tierschutz verrissen. Was ist denn wenn ein nicht vorbelasteter Durchschnittsmensch sich entschliesset einen Hund anzuschaffen?

Ja - vieleicht hat er seine Entscheidung gut abgewägt und durchdacht.
Ja - vieleicht kann er damit leben den Hund beim Tierschutz als "Katze im Sack" zu kaufen
Ja - vieleicht kann er damit leben 4 Seiten Selbstauskunft zu geben
Ja - vieleicht kann er damit leben sich mit mehreren Interessenten dann um einen Hund zu streiten
Ja - vieleicht macht es ihm nichts einige Wochen oder manchmal sogar länger auf den "Überprüfungsbesuch" eines Tierfreundes zu warten und dabei zig mal vertröstet zu werden
Ja - vieleicht macht es ihm nichts dann noch mal einige Zeit auf den Hund zu warten bis er dann endlich zur Verfügung steht

Aber - vieleicht macht es ihm etwas wenn er dann hier liest, das all diese "Tierfreunde" das Wort Toleranz noch nicht kennen und lieber Beschimpfen und Verleumden als sich sachlich auseinanderzusetzern.
Gut - mir macht es nichts und ich kann damit leben. Aber die Welt wäre eine schönere ohne diese Zeitgenossen aus dem anscheinend verbal militanten Zweig des "Tierschutzes".
Und da hilft auch alles Beschwichtigen, alles wir lieben doch alle Hunde und wir haben das doch so gar nicht gemeint etwas. Das überlegt man vorher, bevor man hier mal heftig in die Tasten haut und verbal mit der Keule auf jeden einhaut, der nicht die eigene Ansicht von dieser Welt zu 100% teilt. Aber hinter Pseudonymen lässt es sich ja leicht leben und schimpfen - und was interessiert da die Wirkung für den Tierschutz schon, Hauptsache anonym mal ordentlich diesen Anderdenkenden einen eingeschenkt. Jawohl - und weiter so....

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.10.2011 03:03:51 GMT+02:00
Borsti meint:
Ich persönlich sehe Tiere aus dem Heim als sehr kritisch an. Hier hat sich auch eine gewisse Schizophrenie in der Gesellschaft aufgebaut. Zum einen heisst es bei jedem Tipp zur Hundeerziehung: Hundeschule ist ein Muß, Riesengrundstück und mehrmals täglich Gassi gehen ist Pflicht, Beschäftigung mind. 2h täglich mit dem Hund ist absolut notwendig.... ansonsten würde der Hund unerwünschte Eigenschaften entwickeln.
Dann heisst es Tiere aus dem Heim sind ein Muß, obwohl diese definitiv nicht diese exklusive Erziehung genossen haben.
Was ist nun richtig? Ich weiß aus Erfahrung mit Bekannten, dass Heimtiere definitiv irgendeine "Macke" haben, wobei das zerbeissen der Einrichtung noch harmlos ist.
So leid es mir tut.. aber wer sich als Neuling einen Hund zulegen möchte sollte auf Tierheimhunde definitiv verzichten. Erfahrene Hundbesitzer könnten mit diesen umgehen.. aber wie gesagt sicherlich kein Hundeeinsteiger.
Dieses auch im Interesse der Hunde...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.10.2011 03:23:35 GMT+02:00
Borsti meint:
Zum einen.. ich gebe dir vollkommen Recht. Hunde begleiten den Menschen seit ca. 14000Jahren! Sie haben uns gewarnt, gewärmt, haben für und gekämpft bis in den Tod. Heute wird jeder Hundebesitzer prinzipiell als kriminell angesehen und jeder Hund als mörderische Bestie (sogar mein Golden Retriever). Es gibt Menschen, Tiere und Hunde. Darüber sollte sich jeder Mensch einmal Gedanken machen.

Zurück zum Thema Tierheim. Ich halte es für verwerflich eine generelle Empfehlung zur Übernahme eines Tieres aus dem Heim auszusprechen. Dies fördert doch nur die Abgabe-, Wegwerf-, Austauschmentalität mit Tieren. Damit ist zwar dem aktuellen Tierheimbestand "vielleicht" geholfen, aber langfristig ist dies eher tierfeindlich.
Stellen wir uns das Gleiche in Bezug auf Kinder vor.. Kinder machen, kein Bock auf Party zu verzichten, Kind ins Jugendheim.. fertig (das ist leider auch schon Realität). Selbst hier werden die Rechte der "Eltern" zwar hochgehalten, deren Pflichten aber nicht eingefordert. Dies zeigt eindeutig einen Werteverfall in der Gesellschaft.

Und wer jetzt meint, man kann Hunde und Kinder nicht vergleichen.. es ist nachgewiesen, dass Hunde die Intelligenz von 2,5 Jahre alten Kindern erreichen. Wer kann hier noch von einer Sache sprechen?

Es war einer unserer Bundespräsidenten (Theodor Heuss) der sagte:
"Dass das Wort Tierschutz einmal erfunden werden musste, ist wohl eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Gesellschaft."

Veröffentlicht am 02.10.2011 09:33:02 GMT+02:00
Nach meinen 33 Jahren Erfahrungen mit Tierheimhunden,kann ich nur für die Tierheimhunde sprechen.Natülich kann man nicht jeden Hund an jeden vermitteln,das ist doch klar,aber nach ihrer Aussage dürfte man ja auch kein Kind mehr adoptieren(die haben ja vieleicht auch alle eine Macke).Oder sind sie der Meinung,wenn man einen Hund vom Züchter kauft gibt es keine Probleme?Die sind auch nicht von Geburt an stubenrein,machen nichts kaputt,Beißen nie und sind gut erzogen.Ich bin der Meinung ,gerade als Anfänger ist es besser wenn man sich einen älteren ruhigen Hund anschafft,um Hundeerfahrung zu sammeln.Die meisten Tierheime sitzen voll davon.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.10.2011 19:29:47 GMT+02:00
Borsti meint:
Hallo,
sie haben teilweise Recht was die Adoption von Kindern angeht. Aber ab einem einem Alter von 12 oder 13 (das genaue Alter kenne ich nicht) werden keine Kinder mehr vermittelt. Sie bleiben im "Tierheim".
Und ich muss auch widersprechen, wenn sie schreiben, dass man sich als Anfänger einen ruhigen alten Hund aus dem Tieheim holen sollte. Woher wissen Sie dass er wirklich ruhig ist, dass er vielleicht auf spezielle Artgenossen oder Kinder oder Situationen aggressiv reagiert. Für einen Hund von einem seriösen Züchter spricht definitiv dass unerwünschte Eigenschaften vermieden werden, dass man selbst die Möglichkeit hat sich einen Hund entsprechend seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten zu suchen, und ihn selbst zu erziehen. Würden sie ihr Kleinkind auch nur 2min in der Nähe eines alten aus dem Tierheim geholten Schäferhund allein lassen? So gesehen ist Ihre Einstellung weder für das bedrohte Kind noch für den wahrscheinlich irgendwann einzuschläfernden Hund förderlich.
In dieser Beziehung muss man leider seine rosarote Tierheimbrille ablegen und realistisch werden.
Kongruent könnte man in Großstädten alle 50m eine Babyklappe fordern.. Konsequenz.. Kinder werden gedankenlos erzeugt und bei Nichtgefallen in die Klappe geworfen. Es wird sich schon jemand finden der diese annimmt.
Wenn immer mehr Menschen ihre Haustiere aus Tierheimen beziehen, steigt dort die Nachfrage und gleichzeitig die Versuchung, Tiere mit kleinen Macken ins Heim zu geben und gleich den nächsten Versuch zu starten.. u.s.w.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.10.2011 19:56:57 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.10.2011 20:00:35 GMT+02:00
Und sie sind der Meinung nur weil sie einen Hund von einem seriösen Züchter haben,können sie ihn mit einem Kleinkind alleine lassen?Ich weis nicht ob sie so viel Ahnung von Hunden haben ,denn es ist egal wo der Hund herkommt oder wie groß und alt er ist,ein Restrisiko besteht immer.Ich lasse meine Hunde zu jedem Kind,aber immer unter Aufsicht!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.10.2011 20:12:07 GMT+02:00
Borsti meint:
.. sie sagen es. Das Restrisiko ist immer da. Aber bei einem fremden ausgewachsenen Hund ist es eben grösser als bei einem selbst aufgezogenen. Dass ein Hund mit einem Kind allein ist.. sei es auch nur für 2min.. lässt sich praktisch nicht vermeiden.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.10.2011 21:08:11 GMT+02:00
Hudilienchen meint:
SIE SOLLTEN GAR KEINEN HUND HABEN!!!!!!!!!!!!!!!! EGAL WOHER.

Veröffentlicht am 02.10.2011 22:03:25 GMT+02:00
Borsti meint:
Funktioniert dieses Diskussionsforum auch ohne Kommentare alá Al Kaida?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.10.2011 22:37:17 GMT+02:00
Hudilienchen meint:
sie sollten auch nicht an so einer diskussion teilnehmen mit ihrer einstellung!!!!!!!!!!!!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.10.2011 22:58:14 GMT+02:00
Borsti meint:
Hallo Hundilienchen, bleiben sie doch bitte sachlich. Ich weiss überhaupt nicht welcher meiner Standpunkte Ihnen missfällt. Wenn sie jemanden kritisieren möchten, sprechen Sie einfach den entsprechenden Punkt an. Pauschale Hasstiraden tragen hier zu dieser Diskussion nichts bei.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.10.2011 11:18:06 GMT+02:00
Hudilienchen meint:
Hallo Borsti,
ich weiß nicht was an meinen Aussagen unsachlich sein sollte? Ihre Aussagen.............ala Al Kaida und Hasstiraden sind ja völlig daneben und ich bleibe dabei: Sie sollten gar keinen Hund haben! Ich brauche garnicht einzeln ihre Argumente zu kommentieren, was Sie schreiben gegen Tierheim- oder Tierschutzhunde ist einfach nicht richtig und wenn Sie Probleme mit Hunden haben, liegt das NUR AN IHNEN und nicht an dem Tier, egal woher es kommt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.10.2011 13:08:03 GMT+02:00
Borsti meint:
Schön, dass sie auch andere Meinungen als die ihre akzeptieren. :)

Veröffentlicht am 03.10.2011 14:29:55 GMT+02:00
Hudilienchen meint:
OHNE WORTE !!!!!!!!!!!!!!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.10.2011 18:32:48 GMT+02:00
hundeglück meint:
Ich hatte immer Hunde vom erstklassigen Züchter, mit denen ich sehr erfolgreich war und auch immer auf dem Siegertreppchen stehen durfte. Jetzt, wo ich aus gesundheitlichen Gründen keinen Hundesport mehr machen kann, habe ich mir vor 2,5 Jahren zwei Hunde aus dem Tierheim geholt. Den Ersten habe ich mir so erzogen, dass er heute ein gut erzogener Hund geworden ist, auf den man sich 100% verlassen kann (er war vorher unvermittelbar, 4 Jahre "Einzelhaft"(von der 6.Woche an),keine Erziehung, völlig unterfordert und "bissig".). Eben nichts für "Anfänger" . Der 2. Hund kam vor einem Jahr zu mir. Etwas schüchtern, aber ein sehr lieber und gut erzogener Hund. So wie die meisten Tierheimhunde eben sind. Man muß sich eben beraten lassen, was für ein Hund zu einem passen würde. Da muß man sich eben auch mal ein paar läßtige Fragen gefallen lassen. Kurz und gut, ich habe jetzt zwei gut erzogene Tierheimhunde zu Hause. Es waren auch für mich die ersten aus dem Tierheim und auch die nächsten werden von dort kommen. Ich wüßte nicht was gegen ein Tier aus dem Tierheim sprechen sollte. Man muß sich nur richtig umsehen und sich auch beraten lassen. Erziehung brauch jeder Hund (ist auch bei älteren Hunden möglich).Übrigens sind die meisten Hunde dort liebe und dankbare Tiere, für die die alten Besitzer kein Interresse mehr hatten, weil sie Arbeit machen und Zeit kosten. Kleine Kinder darf man niemals mit einem Hund alleine lassen, egal ob vom Züchter oder aus dem Tierheim, denn BEIDE ( Kind und Hund ) können "unvorhergesehen" reagieren und schon ist das Unglück geschehen. Beispiele gibt es viele, nur die Leute wollen nicht daraus lernen. Wie Hudilienchen schon schrieb, manch einen sollte man keinen Hund anvertrauen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.10.2011 20:03:48 GMT+02:00
Hudilienchen meint:
Hallo Hundeglück,
Sie sprechen mir aus der Seele, da kann sich so manch einer eine Scheibe abschneiden. Aber na ja es gibt immer wieder Ignoranten und wer muss darunter leiden.................natürlich die armen Hunde.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.10.2011 12:17:13 GMT+02:00
Borsti meint:
Hallo Hundeglück, Sie haben natürlich vollkommen Recht. Problemhunde aus dem Tierheim sind nichts für Anfänger. Ich persönlich denke aber auch dass die Verantwortung einem Tier gegenüber gesetzlich gestärkt werden muss, damit nicht jede leichtfertige Tieranschaffung nach wenigen Wochen im Heim landet. Jeder der sich einen Hund zulegt muss wissen, dass dieser sein ganzes Leben in deine Hände legt. Da der Mensch aber auch leben muss, muss er sich sicher sein dass dieser Hund seinen Bedürfnissen und Möglichkeiten entspricht. Natürlich ist in diesem Zusammenhang die Kombination von Hund und Kind sehr problematisch. Ich muss allerdings sagen, dass ich meinem Golden Retriever (nicht vom Züchter aber aus Familienhaltung) 100%ig vertraue, und ihn auch tagelang allein mit einem Kind lassen würde. Eher würde er sich eine Pfote abbeißen, als dem Kind etwas zu tun. Diese Sicherheit kann man aber nur haben, wenn man den Hund genau kennt. Einem Hund aus dem Tierheim.. ich kenne viele sehr liebe Hunde von dort ... würde ich allerdings niemals dieses Vertrauen entgegen bringen. Also es muss eben passen.. bei Hunden aus dem Tierheim ist das Risiko von Problemen einfach nur grösser.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.10.2011 12:30:03 GMT+02:00
Borsti meint:
..dem kann ich nur zustimmen!

Veröffentlicht am 04.10.2011 12:33:45 GMT+02:00
Hudilienchen meint:
Sie würden ihr Kind sogar tagelang mit dem Retriever alleine lassen??????????????????? Wie verantwortungslos sind sie eigentlich, man kann für kein Tier die Hand ins Feuer legen auch nicht für das lammfrommste.
NOCHMAL !!!!!!!! Sie sollten weder Hund noch Kind haben.
Morgen liest man dann wieder : " Der kuschelige Retriever hat ein Kind schwer verletzt ".
Also dazu fällt einem wirklich nichts mehr ein.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.10.2011 12:39:24 GMT+02:00
Borsti meint:
Hallo Hudilienchen.. sie scheinen eine ziemliche Aggression gegen mich entwickelt zu haben. Wir müssen damit aber nicht das gesamte Forum belästigen. Schreiben Sie doch bitte einfach in Zukunft an uxa@gmx.li und wir können ihre Probleme dort unter uns klären.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.10.2011 12:53:24 GMT+02:00
Hudilienchen meint:
Ihre Probleme sollten Sie eher mit fachlicher Hilfe klären lassen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.10.2011 14:35:38 GMT+02:00
Borsti meint:
Nur zur Info. Mein Kind ist 21 Jahre alt und kerngesund. Mein Hund hat in seinen 6 Lebensjahren noch niemals ein Lebewesen gebissen geschweige denn getötet. Er rettete einen Wellensittich der nach einem Scheibencrash vor den Katzen gerettet werden musste. Er spielt mit Chinchillas.. lässt sie über sich krabbeln, hat sich zu Weihnachten von 4 Kindern 2 Stunden lang bis zur Unkenntlichkeit schmücken und quälen lassen.
Wenn also mein Hund mit einem Kind zusammen kommt, habe ich eher Angst um den Hund... Das sind Erfahrungswerte.
2010 wurden in Deutschland 3,9 (Statistik) Menschen durch Hunde getötet. Da kenne ich ganz andere Gefahrenquellen.
Also keine falsche Panikmache was Hund und Kind angeht. Wenn Kinder leiden, dann eigentlich nur durch Terror aus der eigenen Umgebung. Hunde spielen da überhaupt keine Rolle.
Natürlich würde ich keinen Rottweiler aus dem Tierheim mit einem Kleinkind allein lassen. Aber wenn man seinen Hund kennt und das Risiko einschätzen kann sehe ich kein Problem. Sie werden es nie vermeiden können, dass Hund und Kind für eine gewisse Zeit allein zusammen sind. Daher sollten Sie bei der Wahl eines Hundes sehr akribisch sein. Und wer sicher gehen möchte, holt sich einen Welpen, der mit Kindern aufwächst und keinen "Unbekannten" aus dem Heim.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.10.2011 15:46:19 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.10.2011 15:51:00 GMT+02:00
Borsti meint:
@Hundilienchen. Dito

Veröffentlicht am 04.10.2011 17:49:06 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.10.2011 17:51:52 GMT+02:00
In Foren und Chats treffen oftmals Meinungen aufeinander und der verbale Streit kann auch befruchtend wirken. Das dabei auch manchmal die Tatsachen etwas verdreht werden oder eine gewisse Subjektivität einzug hält liegt dabei in der Natur des Menschen.
Es gibt aber Grenzen an die sich alle halten sollten. Und offensichltliche falsches und Unwahrheiten können dann doch nicht so unkommentiert stehen bleiben. Das trifft leider auch auf folgende Äusserungen des Users Borsti zu:

Zitat Borsti: Ich weiß aus Erfahrung mit Bekannten, dass Heimtiere definitiv irgendeine "Macke" haben, wobei das zerbeissen der Einrichtung noch harmlos ist.

Definitiv falsch, hier pflegt jemand seine Vorurteile und stellt diese sogar noch als letzte Wahrheit dar. Es ist schlichtweg eine Lüge das alle Heimtiere eine Macke haben.

Zitat Borsti: Heute wird jeder Hundebesitzer prinzipiell als kriminell angesehen und jeder Hund als mörderische Bestie (sogar mein Golden Retriever)

Ist natürlich nicht so. Heute wird nicht jeder Hundebesitzer als kriminell angesehen. Es schein hier sind einzelne schlechte Erfahrungen als allgemeingültig hingestellt - absolut falsch.

Zitat Borsti: Ich halte es für verwerflich eine generelle Empfehlung zur Übernahme eines Tieres aus dem Heim auszusprechen. Dies fördert doch nur die Abgabe-, Wegwerf-, Austauschmentalität mit Tieren.

Eine Kausalität zwischen der Übernahme eines Hundes aus dem Tierheim und einer nicht bewiesenen Abgabe-, Wegwerf-, Austauschmentalität mit Tieren zu konstruieren ist natürlich nicht möglich. Dafür gibt es keine Anhaltspunkte oder Untersuchungen. Ist Quatsch.

Zitat Borsti: Kinder machen, kein Bock auf Party zu verzichten, Kind ins Jugendheim.. fertig (das ist leider auch schon Realität).

Das ist natürlich nicht so. Es mag viele Gründe geben, die dazu führen das Kinder aus der Obhut der Eltern genommen werden, die obige Gleichung ist allerdings falsch und die Anmerkung das dieses Realität sei ist völlig aus der Luft gegriffen.

Zitat Borsti: Aber ab einem einem Alter von 12 oder 13 (das genaue Alter kenne ich nicht) werden keine Kinder mehr vermittelt. Sie bleiben im "Tierheim".

Aua. Falsch, falsch, falsch......

Zitat Borsti: Für einen Hund von einem seriösen Züchter spricht definitiv dass unerwünschte Eigenschaften vermieden werden, dass man selbst die Möglichkeit hat sich einen Hund entsprechend seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten zu suchen, und ihn selbst zu erziehen.

Das ist falsch. Die Hundezucht kann keine "unerwünschten Eigenschaften" im Charakter kategorisch ausschliessen.
Einen Hund entsprechend den eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten findet man dann auch im Tierheim und erziehen kann man diesen auch.

Zitat Borsti: Kongruent könnte man in Großstädten alle 50m eine Babyklappe fordern.. Konsequenz.. Kinder werden gedankenlos erzeugt und bei Nichtgefallen in die Klappe geworfen.

Die Installation von Babyklappen fördert natürlich in keiner Weise einen gedankenlosen Umgang beim Zeugungsakt oder eine "Wegwerfmentalität" bei Babys.

Zitat Borsti: Wenn immer mehr Menschen ihre Haustiere aus Tierheimen beziehen, steigt dort die Nachfrage und gleichzeitig die Versuchung, Tiere mit kleinen Macken ins Heim zu geben und gleich den nächsten Versuch zu starten.

Die Vorstellung, das ein Nachfragesog in Tierheimen dazu führen wird, das mehr Tiere an Tierheime abgegeben haben entbehrt jeglicher Grundlage. Das ist Quatsch.

Zitat Borsti: Funktioniert dieses Diskussionsforum auch ohne Kommentare alá Al Kaida?

Diese Form, andere Diskussionsteilnehmer in den Umkreis von Terroristen zu stellen, ist sehr bösartig und dumm.

Zitat Borsti: ... damit nicht jede leichtfertige Tieranschaffung nach wenigen Wochen im Heim landet.

Es ist falsch das jede leichtfertige Tieranschaffung nach wenigen Wochen im Tierheim landet.

Zitat Borsti: Ich muss allerdings sagen, dass ich meinem Golden Retriever (nicht vom Züchter aber aus Familienhaltung) 100%ig vertraue, und ihn auch tagelang allein mit einem Kind lassen würde.

Einen Hund tagelang mit einem Kind allein zu lassen ist sträflich leichtsinnig. Ein Kind tagelang allein zu lassen ist ein Fall für das Jugendamt da es sich dabei eindeutig um eine Vernachlässigung des Kindes handelt.

Zitat Borsti: Mein Kind ist 21 Jahre alt und kerngesund. Mein Hund hat in seinen 6 Lebensjahren noch niemals ein Lebewesen gebissen geschweige denn getötet.

Das heist dann bei einfacher Methematik das der Hund angeschafft wurde als das eigene "Kind" 15 Jahre alt war. Da gebe ich recht, einen Jugendlichen von 15+ Jahren kann ich mit einem Hund allein lassen. Allerdings auch mit einem Hund aus dem Tierheim.

Zitat Borsti: ...hat sich zu Weihnachten von 4 Kindern 2 Stunden lang bis zur Unkenntlichkeit schmücken und quälen lassen.

Da handelt es sich dann anscheinend nicht um die eigenen Kinder. Das ist sträflicher Leichtsinn, ein Tier von Kindern zum Spass quälen zu lassen, nur um zu sehen ob das Tier stillhält. Hier sehe ich zwei Dinge, zum einen den Tatbestand der Tierquälerei - wie von dem Herrn/Frau ja selbst geschrieben - und den Tatbestand der Gefährdung des Kindeswohles fremder Kinder.

Zitat Borsti: Wenn also mein Hund mit einem Kind zusammen kommt, habe ich eher Angst um den Hund...

Hier zeigt sich eine Einsicht in die Gefahren die es birgt, ein Kind und einen Hund unbeaufsichtigt allein zu lassen. Zusammen mit der weiter oben gemachten Aussage, das der Verfassser schon mehrfach Kinder mit einem Hund absichtlch allein gelassen hat könnte ein Staatsanwalt schnell den Tatbestand des Vorsatzes herleiten. Borsti - sie schreiben sich hier um Kopf und Kragen. Weiter geht es mit:

Zitat Borsti: Aber wenn man seinen Hund kennt und das Risiko einschätzen kann sehe ich kein Problem. Sie werden es nie vermeiden können, dass Hund und Kind für eine gewisse Zeit allein zusammen sind.

Hier wird also von Borsti das vorhandensein eines Risikos bejaht und als gegeben dargestellt. Dennoch masst er/sie sich an das Risiko selbst abzuwegen, und dann bei einer nur ihm/ihr bekannten Risikoverteilung Hund und Kind allein zu lassen. Er nimmt dieses billigend in Kauf, da er einen Hund hält obwohl er selbst nicht in der Lage ist den Hund so zu halten, das keine Gefährdungen für Kinder entstehen.
__________________

Wir alle können jetzt nur hoffen das im Umfeld von Borsti keine Kinder mehr sind, so das hier nichts passieren kann. Ist ein Unfall erst passiert, so ist es ja zu spät. Auch wenn Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln und über eine IP-Adresse oder Anmeldung hier im Forum zur wahren Identität gelangen und so den hier voliegenden Vorsatz aufdecken - den verletzten Kindern ist dann damit nicht mehr geholfen.

Oder ist das Panikmache von meiner Seite? Ein weiteres Zitat aus Welt online vom 03.10.2011: Fahrenkrug bei Bad Segeberg: Hunde beißen 14-Jährige ins Gesicht

An alle Hundeinteressenten geht der Appell - sie sollten sich von solchen Zeitgenossen nicht davon abhalten lassen, sich ein eigenes Bild zu machen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.10.2011 19:07:38 GMT+02:00
hundeglück meint:
Letzter Zwischenfall in meiner Stadt (jetzt im Juni ). Ein Golden-Labrador-Mix, 2,5 Jahre alt hat ein Kind gebissen. Es wurde von den Eltern des Kindes Anzeige erstattet, der Hund vom Ordnungsamt eingezogen, ins Tierheim gebracht und als gefährlich eingestuft. Ich habe ihn in der darauf folgenden Woche wesensmäßig getestet und als absolut menschenbezogenen, gutmütigen und friedlichen Hund eingestuft. Ich habe mir dann die Unterlagen angesehen und festgestellt, dass ich diesen Hund kenne. Deshalb habe ich nachgeforscht was vorgefallen ist. Das Kind (8 Jahre alt) der Hundebesitzer ist mit dem Hund zum spielen zu seinen Freunden auf den Spielplatz gegangen. Sie haben den Hund nicht gerade na sagen wir mal " nett " behandelt und der Hund hat sich,weil er auch Schmerzen empfindet gewehrt. Der Freund hatte eine Bisswunde an der Hand. Einige Zeit später kam dann der Sachverständige um den üblichen Wesenstest zu machen. Den bestand der Hund mit bravur. Er war durch nichts aus der Ruhe zu bringen. Die Familie wollte ihn nicht zurück haben. Es wurde ihnen wohl zu teuer. Der Hund steht heute zur Vermittlung. Was macht ein Hund, wenn das Kind ihm ins Auge pieckst, an den Ohren reißt, an der Rute oder Gliedmaßen zerrt? Wenn er keinen Ausweg mehr sieht wird er beißen Borsti. Und was sagt uns das? Kinder, vor allem kleine Kinder darf man NIE mit einem Hund alleine lassen!
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Jüngster Beitrag:  25.12.2012

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