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stromhalsband nein danke mein hund muss nicht glühen


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Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.01.2012 13:18:48 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 16.02.2012 20:03:38 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 18.01.2012 13:23:47 GMT+01:00
[Von Amazon gelöscht am 05.05.2013 18:57:52 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.01.2012 19:46:29 GMT+01:00
Julia Meier meint:
Ahha – mal einer der was von Hunde versteht. Toll und gut geschrieben , nur wird`s keiner versthen denn die meisten "labern" ihren Hund lieber zu.

Veröffentlicht am 22.01.2012 10:39:37 GMT+01:00
Bafle meint:
Ahhaaaa, also endlich versteh ichs auch: wenn alles nichts mehr hilft, wenn man sich nicht mehr zu helfen weiß--aus Mangel an Fachkenntnis oder Zeitmangel, wenn aaalles andere versagt, dann benützt man diese "Hilfsmittel", und das nennt man dann "Profis" und diiiieee kennen sich mit Hunden aus!!!???Tja, dann werde ich wohl meine Hundeschule wechseln müssen, in unserer Hundeschule wurde noch kein wildernder Hund oder Verhaltensauffälliger Hund "produziert". Warum sind eigentlich alle zu feige??? und nicht ehrlich genug!!! zuzugeben daß sie einfach Fehler gemacht haben, versagt haben, sich nicht mehr zu helfen wissen --dass eben kein anderes Mittel mehr hilft---und dann ist es ja ok diese "Hilfsmittel" zu benützen... Ich kenne unendlich viele gut erzogene Hunde, deren Hundebesitzer haben es "ohne" geschafft, das sind doch nicht alles Deppen!!! also ein bischen Ehrlichkeit wäre nicht schlecht--unsere Hunde sind ja auch ehrlich!!

Veröffentlicht am 22.01.2012 11:36:19 GMT+01:00
Jens Wicher meint:
hahaaa :-)

Veröffentlicht am 22.01.2012 13:03:14 GMT+01:00
nic77 meint:
Ganz echt: um auf deinen Beitrag zu antworten, müßte ich Seiten schreiben. Wie Hr.Wicher meint :) ist genau richtig! Du kannst nicht jeden Hund vergleichen- ebensowenig wie uns Menschen. Man könnt meinen, du mußt hier Werbung für deine Hundeschule machen :) Und alle Hundetrainer/innen, mit denen ich über Stromhalsbänder mit Vibratinsknopf wegen Jagdtrieb sprach, waren meiner Meinung - vor allem, wenn es ein Jagdhund ist und keine andere Erziehungsmethode half! Das ist nämlich Streß für einen Hund, wenn er draußen nur Fährten nach geht. Spielen etc ist dann nämlich nicht mehr drin. Drum können die meisten ausgebildeten Jagdhunde auch nicht mehr spielen mit Artgenossen! Würde dir vorschlagen, mal folgendes Buch zu lesen: "Ausdrucksgehalten beim Hund" und "der Wolf im Hundepelz" & "Hundepsychologie"!!!

Veröffentlicht am 22.01.2012 13:54:13 GMT+01:00
Bafle meint:
Hallo nic77, all die Bücher hab ich gelesen. Ich habe nichts generell gegen Stomhalsbänder, aber sie sollen auch nicht verharmlost werden, es ist kein Allheilmittel. Hier lesen auch Kinder und Hundeanfänger, die sich eben nicht mal eben so ein Halsband kaufen - und es benützen - sollen. Diese Halsbänder gehören in die Hände von Fachleuten!!! Weil eben nichts anderes mehr hilft--sagst Du selber!!! Du selber hast erzählt, das Du vorher noch jeden Hund gut erzogen bekommen hast...Du selber hast Fehler- bei Diesem Hund- in der Welpen-/Junghundezeit eingeräumt, die Du bestimmt nicht mehr machen wirst. Bei Deinem nächsten Welpen wirst Du auf eine gute Prägung wert legen - Dir den Hund nicht wegarbeiten---und zwar ganz egal welche Rasse es sein wird. Ein Welpe kommt nicht als "Wilderer" auf die Welt!!! auch nicht wenn es eine Jagdhunderasse ist--genauso wie ein Hund nicht Aggresiv auf die Welt kommt--egal welche Rasse.Und es soll mir auch niemand erzählen , daß es ganz normal ist, daß ein Hund wildert! Schon mal gesehen was in der Natur bei Wölfen passiert, wenn sich ein Rudelmitglied "unerlaubt" vom Rudel entfernt??? - da ist ein Dogtra noch harmlos. Aber ich kenne Jäger die Ihre Jagdhunde- und deren Jagdtrieb- prima im Griff haben , und deren Hunde gehen !ausschließlich! auf Befehl einer Spur nach. Es soll mir keiner weiß machen wollen- es geht nicht ohne, noch dazu wenn man einen Hund als Welpen bekommt. Dafür gibt es genug Beispiele
Ach ja -- ich brauch hier wirklich keine Werbung für unsere Hundeschulen - denn es gibt hier mehrere gute - machen...
all die super Hunde hier in der Gegend ---sind auch Jagdhunde dabei ---- machen Werbung für sich.
Nochmal: besser ein Dogta - unter Fachgerechter Anleitung- anwenden , als ein gerissenes Reh.
ABER BITTE ALS ALLERLETZTES MITTEL

Veröffentlicht am 22.01.2012 18:13:51 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.01.2012 18:15:03 GMT+01:00
canis lupus meint:
Hallo Bafle
Du sprichst immer genau das aus , was ich auch denke und auch schon geschrieben habe ! Aber bei mir wurde gleich gesagt , das ich keine Ahnung habe , ein selbsternannter Tierschützer bin und Ähnliches !!! Du bringst es alles auf den Punkt genau , denn heutzutage haben die Leute keine Zeit und der Hund muss sofort " funktionieren " ! Übrigens die Bücher habe ich auch alle gelesen ! Noch ein Buchtipp : Hunde und ihre Menschen ! Schönes Wochenende !!!

Veröffentlicht am 30.01.2012 10:22:24 GMT+01:00
Hallo, Bafle, Du sprichst mir aus dem Herzen! Ich beschäftige mich seit fast 50 Jahren mit Hunden, seit über dreissig Jahren halte ich selbst welche und habe sie bisher auch immer selbst ausgebildet. Dafür brauchte ich keine Zwangsmassnahmen, wäre auch gar nicht gegangen, da meine Hunde gegen sowas "immun" sind. Wirklich geholfen hat Geduld, Konsequenz und Wissen, dass ich mir in der langen Zeit erarbeitet habe.
Mein Sohn ist Polizist und muss hin und wieder einen Hundeführer anfordern, ab und zu hatten wir auch einen Hundeführer auf unserem Hundeplatz, den ich seit langem besuche. KEINER von denen benutzte Zwangsmassnahmen, alle Hunde arbeiteten begeistert mit. Aber auch diese Hunde können nicht stundenlang Nasenarbeit leisten! Diesen Teil Deines Beitrages habe ich nicht ganz verstanden.....??? Selbst wenn man Hütehunde nimmt, die an der Herde arbeiten, sind die auch nicht ununterbrochen am arbeiten, sondern machen mal Pause oder werden ausgewechselt.
Da ich ein Rudel halte, nützt mir im Gassialltag weder der Leckerli-Beutel oder das Bällchen im Ernstfall etwas, d.h., meine Hunde müssen im voraus so gut erzogen sein, dass ich sie in jeder Situation abrufen kann. Natürlich übe ich unterwegs hin und wieder Kommandos auch mal mit Leckerchen oder Bällchen, aber nur zur Auffrischung, oder wenn ich etwas neues ausprobieren möchte. Letztendlich läuft alles darauf hinaus, wie ich meine Hunde FÜHRE, im täglichen Ablauf ,lediglich mit Stimme und Körpersprache.
Ich habe auch hin und wieder Abgabehunde bei mir, die später neu vermittelt werden sollen, teilweise aus schlimmen Verhältnissen und mit grossen Macken. Aber es würde mir nicht einfallen, diesen armen Seelen nun auch noch mit Zwang zu kommen. Aus allen sind wieder umgängliche Begleiter geworden, das einzige, was es brauchte, war Geduld und Konsequenz.
Wir haben hier eine Hundeschule ein paar Orte weiter, die therapiert nur Problemhunde, dem Ausbilder würde es nicht im Traum einfallen, die "schlimmen" Halsbänder zu verwenden, da diese den Hunden schon sattsam bekannt sind, bevor sie dort als letzte Möglichkeit anfangen. Allerdings muss man auch dort Zeit mit bringen, von heute auf morgen geht da nix.

Veröffentlicht am 30.01.2012 18:29:23 GMT+01:00
Bafle meint:
Hallo Hans-Joachim, dann sind wir uns ja einig. Auch ich habe drei Hunde - alle von der Tierhilfe - zudem habe ich immer für einige Zeit ein/zwei Hunde aus dem Tierheim, bis sie einen Platz gefunden haben. Es sind bis jetzt immer tolle Hunde gewesen, und haben sagenhaft schnell gelernt - egal ob Jung oder Alt. Aber Du hast recht, es braucht Geduld und Konsequenz, und das von der ersten Minute an - die Hunde lernen ja auch von der ersten Minute an, man muß das nur sehen - und reagieren.
Übrigens: 80% der Hundebesitzer die "Schwierigkeiten" mit ihren Hunden haben, waren mit ihrem Hund in einer Welpenschule....haben also ihren Hund als Welpen bekommen---sagen Gutachter---nur soviel zu " Problemen mit Tierheim -Hunden".
Was ich mit der Nasenarbeit meine u. gesehen habe: Hunde können tatsächlich über Stunden eine Spur verfolgen (das tun ja Wölfe,Wildhunde,Schakale auch) , sie können ja ihre Nase nicht "abschalten" z.B. Jagdhunde bei der Nachsuche, oder viele Rettungshunde, die das eben gelernt haben. Das kann man aber nur glauben , wenn man das selber gesehen hat, und würde hier den Rahmen sprengen. Selbst meine Hündin verfolgt über lange Zeit eine Spur. Wir machen das nur aus Spaß, aber sie hat eine riesen Freude daran. Aber ehrlich: sie ist nur so gut , weil sie einen blöden Besitzer hat, der meistens seine eigene Fährte nicht mehr findet. Ihr "Talent" hat sich schon ganz früh heraus kristallisiert,ich hab sie nur gefördert. Mann muß eben jeden Hund da "abholen" wo er steht. Ich finde die (Menschen!!!)Spurensuche ist eine ganz tolle Sache, die Hunde lernen Tierfährten zu ignorieren, und sich ganz auf eine Menschen-Fährte zu konzentrieren - so ein Hund geht nicht wilden!!!
Die Hunde - die ich bei der Polizei u. Bundeswehr o.ä. gesehen habe - sind viel zu "triebig", als daß sie sich über lange Zeit konzentrieren können. Sie sind einfach nur "scharf" auf das blöde "Zerr- und Kampfspiel" am Ende einer Arbeit--es sind Dummy-Junkies- da ist schnell die Luft raus. Aber das liegt sicher auch daran, daß mann schnell eine Leistung erzielen muß, so ein Hund kostet ein Vermögen, da kann man nicht auf " Veranlagung" achten.
Aber wie Du schon gesagt hast, Dein Sohn hat auch gute Erfahrung mit den Hunden und den Polizeihundeführern gemacht....ist doch toll!!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.01.2012 23:52:09 GMT+01:00
nic77 meint:
Hallo Bafle, also ich habe das Dogtra, wie ich schon erwähnte erst bei einem meiner paar Hunde, die ich schon hatte benötigt. Und mein Hund war garantiert keine Welpe ( ja, mein Fehler war, ich habe sie als Welpe-Junghund m.einem ausgebildeten Jagdhund spielen lassen - der bei einem Spaziergang nicht abrufbar war von seinem Besitzer, als er einem Hasen hinter her hetzte- der Jäger meinte lapidar, daß heiße bei den Jägern "bedingt abrufbar"...is ja nicht schlimm..." - dieser Jagdhund hat aber davor ( was ich leider zu der Zeit nicht wusste ) mit einem "normalen" Hund einen Hasen zusammen gerissen. Die Erklärung des Jägers dazu:"das war ein alter od kranker Hase" - man kann sich auch alles schön reden....Das war mein Fehler, denn bis zu diesem Punkt hörte mein Hund perfekt. Sie war nur jung, sah den älteren Hund, der nicht auf die Pfeife abrufbar war, schaute mich an und man merkte direkt, dass sie kommen wollte, doch dann übermannte sie doch der Trieb und der ältere "erfahrener Hund". Klar, Prägung bei Welpen etc. ist mir schon klar, auch dass kein Hund aggressiv od jagend zur Welt kommt - aber trotzdem gibt es Rassen, die dafür eher prägnant sind für jagen, aggressiv sein usw. - das hat ja der Mensch absichtlich so gezüchtet!!! Und du kannst ja kein Wolfsrudel mit einem Hund vergleichen, der in seinem Familienrudel ist. Bei Wölfen geht es um das Überleben, daher würden sie sich nie alleine entfernen. Und mein Hund war auch noch nie stundenlang weg - wie bei anderen hier. Ausserdem ist das Thema ja glücklicherweise bei uns erledigt. Gemeinsame Spaziergänge durch den Wald sind nun kein Problem mehr für meinen 2jährigen Hund!!!! Und das man ein Dogtra-Gerät nicht an einem Welpen benutzt, versteht sich ja von selbst. Hallo!!! Das muss ja einem der gesunde Menschenverstand sagen - auch, dass man natürlich vorher alles andere erst probiert. Aber nur zur Info: Jäger benutzen Dogtra und die Hunde werden auch hart her genommen - drum auch die vielen Diskussionen über z.Bsp Anton Fichtlemaier, der seine eigenen Jagdhunde auch mal tritt od ins Ohr beißt ( was kein Wolf od Hund machen würde - am Ohr wird nur "grooming" fabriziert, aber nicht erzogen! Da bist du ganz schon blauäugig was die Jäger betrifft! Und das man ein Dogtra nur unter fachgerechter Anleitung und nur als letzte Massnahme benutzt, versteht sich von allein. Ich hoffe, ich habe hier meine Position nun klar machen können. schönen Abend noch

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.01.2012 23:57:24 GMT+01:00
nic77 meint:
Dein ganzer Beitrag ist totaler Quatsch und Illusion. Die Polizei arbeitet sehr wohl mit Dogtra-Geräten, schon alleine weil sie die Zeit gar nicht dafür haben und auch nicht darauf immer wieder trainieren können, wie du das machst. Und das was du hier erzählst, lässt mich genau wissen, dass du noch nie ein modernes Dogtra-Gerät in den Händen hattest - also dann bitte vorsicht, was man sagt!!!! Ausserdem mit Hunden, die von vornherein Torturen miterlebt haben, versteht es sich wohl von alleine, dass man das nur mit Geduld, Liebe ( was hier leider nie auftaucht )& viel Verständnis hinbekommen kann. Konsequent muss ich bei jedem Hund sein! ohhhhhhhh, die "schlimmen" Halsbänder....toktoktok!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.01.2012 23:58:59 GMT+01:00
nic77 meint:
Absolut deiner Meinung!

Veröffentlicht am 31.01.2012 09:37:38 GMT+01:00
Jens Wicher meint:
Hi,

also Jäger und Polizisten werden sicher nie zugeben damit zu arbeiten!
Nicht böse gegenüber den Jägern und Polizisten gemeint!!!

Ausserdem solltet ihr unterscheiden zwischen Ausbildung und Erziehung!
Ein Jagdhund soll jagen und abbrechen wenn es gefordert wird, Ein Dienst- oder Sporthund soll beißen und ablassen wenn es gefordert wird!

Ein Ferntrainer ist keine Fernbedinung und erfordert genau soviel ( wenn nicht sogar mehr ) wie jede andere Trainingsmethode auch!
...und ich habe nich keinen kennen gelernt der sich eins einfach so aus Lust und Laune gekauft hat weil es grad im Angebot war.

Es gibt Hunde die wirklich leiden ohne das Sie ein Halsbandtragen!!!

Und wenn hunde nicht als Jäger auf die Welt kommen wie konnten Sie dann jemals Überleben????

lg

jens

Veröffentlicht am 31.01.2012 09:37:54 GMT+01:00
@ Bafle, Dein Beitrag hat mich nachdenken lassen. Irgendwie hast Du recht mit der Konzentration. Die meisten "Leistungshunde" werden offensichtlich zu triebig gezogen. Da ich mich mit Hütern etwas auskenne, sehe ich das aus dem Blickwinkel. Ein Hütehund muss auch stundenlang versprengte Schafe im Gelände suchen, macht da zwar auch Pausen, aber trotzdem. Allerdings gehe ich nicht unbedingt von den extremen Experten aus, sondern von den Hütern, die aus "alter" Zeit stammen. Wenn man dagegen die modernen erlebt, die zwar im Einsatz phantastische Leistungen zeigen, in der Hand von Otto Normalverbraucher aber problematisch werden, da sie so speziell gezüchtet sind, nun ja.
Ich habe mal ein Seminar besucht, da hat Frau Nicodemus gesprochen, war recht interessant. Da ging es auch um übertriebenen Jagdtrieb.
Wahrscheinlichhast Du recht, dass weniger triebige Hunde ihre Arbeit auch machen, nur mit mehr Ruhe und Ausdauer. Unser Benny, ein junger PON, trainiert zur Zeit fürs Mantrailing, dabei hiess es immer, solche Hunde können das nicht. Ein Bekannter von uns hat mit seinem PON Fährte auf seinem Hundeplatz gearbeitet, mit Erfolg, besser als mancher hibbelige Schäfer.....aber eben mit Ruhe und Gelassenheit.
Mein Sohn hat mir auch erzählt, dass die Polizei hier mittlerweile mit Hunden arbeitet, die nur noch aus ganz bestimmten Zuchten stammen, solche hibbeligen Hunde wollen die gar nicht mehr. Ich kenne das noch aus dem Ende der DDR-Ära, da hiess es auf den Plätzen, der Hund muss nach VORN gehen..... Was das bedeutet, habe ich einmal aus Versehen auf dem Dresdener Hauptbahnhof ende der neunziger erlebt. Da sollte ein Fussballspiel in Dresden stattfinden und die Hooligans reisten mit ganzen Zügen an. Die Polizei wartete am Ende der Bahnsteige mit einer Hundestaffel in langer Reihe. Ich habe dort Mixe gesehen (Schnauzer/ Schäfer, Airedail/ Schäfer, Schäfer/+...) und Malinois und nur einen einzigen modernen Raketenschäferhund. Alle sassen relativ gelassen neben ihren Führern, sogar ohne Maulkorb, bis auf den einen. Das war die Rakete. Der Führer konnte den Hund kaum bändigen und musste mit ihm dann auch nach draussen, auf den Vorplatz.
Auf unseren Hundeplatz kam hin und wieder ein Polizeimeister mit seinem Malinois-Diensthund und hat dort Vorführungen gemacht, hat ihn auch mit unseren spielen lassen. Das war ein recht kleiner und auch ziemlich gelassener Malinois, der NIE mit harten Massnahmen ausgebildet wurde. Allerdings war sein Herrchen genauso.......

Veröffentlicht am 31.01.2012 12:39:56 GMT+01:00
Bafle meint:
Hallo Hans-Joachim, ja warum soll denn Dein PON kein guter Suchhund bzw. Mantrailer werden??? wir hatten in der Hundegruppe einen kleine Mix - Yorkie-Größe - der war der absolute "Renner" , er hat in der Fußgängerzone noch gesucht , wo große Hunde aufgegeben haben. Das ist doch nicht von der Rasse abhängig. Dein PON hat ja auch noch den Vorteil, daß er da suchen kann , wo große Hunde nicht geeignet sind, weil sie zu schwer sind, oder wegen ihren langen dünnen Beinen zu unsicher werden- also noch viel Spaß mit ihm.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.01.2012 13:59:59 GMT+01:00
nic77 meint:
Hi Jens, na davon geh ich aus, dass jemand soviel Menschenverstand hat, und so ein Gerät wirklich nur nimmt, wenn es keine andere Lösung gibt. Aus Lust und Laune würde ich sowas niemals kaufen. Ich war früher ein heftiger Gegner gegenüber diesen Geräten, aber eigentlich aus Unwissenheit und weil ich noch nie so ein Gerät in der Hand hatte und mich auch nie damit wirklich auseinandergesetzt habe und mich mit dem Thema beschäftigt hatte.
Den Satz versteh ich nicht ganz: es gibt Hunde, die wirklich leiden, ohne das sie ein Halsband tragen! ?????? Müßtest du mir bitte mal erklären, was genau du damit sagen möchtest. Und Hunde sind nicht als Jäger auf die Welt gekommen - das war der Wolf. Hunde wurden vom Mensch domestiziert und gezüchtet. Und zwar zu den Zwecken, wofür sie den Hund brauchten: bewachen/beschützen der Herde und des Menschen, jagen mit dem Mensch...usw. Der Jagdtrieb ist zwar in jedem Hund durch den Wolf vererbt worden, aber niemals in dem Maße, wie das der Wolf in sich trägt od extra gezüchtete Jagdhunde.
L.G.
Nicole

Veröffentlicht am 31.01.2012 14:00:15 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.02.2012 19:13:27 GMT+01:00
Bafle meint:
Hallo nic77, ich glaube Deine Position war von Anfang allen klar. Hat halt jeder so seine Meinung und Erfahrung. Ich bin sicher auch nicht naiv, wenn ich fest glaube, daß zu 99,999 % derartige "Hilfsmittel" nicht nötig sind. Ich glaube eben an eine gute Welpenerziehung, die das A u. O einer Hundeerziehung ist. Und natürlich spielt die Rasse eine Rolle, aber auch da gilt das Sprichwort "schlafende Hunde soll man nicht wecken". Wenn ich einem "triebigen" Hund auch noch Bällchen u, Steckerl werfe, mich auf zerrspiele einlasse, den Hund schon als Welpen Vögel u.sonstiges nachjagen lasse- weils ja sooo süß ist-, ihn je nach lust und laune stöbern lasse, dann habe ich eben einen Hund, der seine "eigenen Wege geht", der muß dann natürlich korrigiert werden- und das ist eben nicht einfach. Aber ich kenne auch Jagdhunde die nicht im Traum daran denken einem Tier hinter her zu lauffen-- für sie ist Rehbraten erst in der Futterschüssel interessant. Ich bin auch nicht naiv wenn ich behaupte, daß es Jäger und Polizeihundeführer gibt die ohne Stomhalsband auskommen. Wir haben hier in der Nähe eine Jagdhundeschule -, die haben Traumhunde, da geht kein Hund "einfach mal so" auf die Jagd---die stehen im Gehorsam! Und der Spruch "bedingt abrufbar" hi,hi, was ist das denn??? is er nun abrufbar oder nicht??? (ein bischen Schwanger geht ja auch nicht). Ja ja die Jäger, wenn unsere Hunde wildern , sollten sie erschoßen werden, ihre Hunde haben "PASSION" gell?? Hab erst einen Bericht gesehen: Hasenjagd auf Sylt, da wurden 2 Rehe "versehentlich" gerissen, und die Jägerin hat aus Wut über ihren Hund in die Luft geschossen....so was darf eine Waffe tragen.....hätte nicht in die Luft schießen sollen. Also nochmal, ich bin der (meine) Meinung es geht weitgehendst ohne, weil Hunde einfach zu toll sind, als daß man auf soche Mittel zurückgreiffen muß. Aber bevor ein Reh gerissen wird, lieber noch - unter Anleitung vom Fachmann???? - ein Stromhalsband.

Veröffentlicht am 24.03.2012 01:46:17 GMT+01:00
Eurasier meint:
So ein Halsband ist absolut indiskutabel, da es nichts mit Tierliebe oder Tierverständnis zu tun hat. Solche Geräte werden doch nur eingesetzt, wenn man mit dem Hund nicht klar kommt, dadurch das man sich vorher nicht mit den Eigenschaften des Hundes auseinander gesetzt hat oder diese respektiert. Jede tiergerechte Schule wird solche Maßnahmen ausschließen und Wege aufzeigen, wie man bei Problemen reagiert. Ich habe selber einen schwer leitbaren Hund (rassebedingt) und er hört auf jedes Komando, ohne das ich jemals Druck ausüben mußte. Leute die auf solche Geräte zurück greifen, sollten mal über die Bindung zwischen Hund und sich selber nachdenken, groß kann die dann nicht sein.

Veröffentlicht am 29.03.2012 12:03:40 GMT+02:00
canis lupus meint:
Hallo Eurasier
Verdammt korrekt , deine Einstellung !!!
Wo der Geist aufhört , regiert die Unwissenheit !!!
Zum Thema : Jäger ! Sind für mich Leute , die feige Tiere umbringen , da aus sicherem Hinterhalt ! Irgend etwas ist da in der Erziehung schief gelaufen ! Denn jedes Geschöpf hat ein Recht zu leben . . . !
Wenn in meinem privaten Umfeld , ich auf humaner Ebene , das letzte Glied bin , nehme ich mir ebend die Schwachen ( zB. Hunde ) vor , die sich ja nicht wehren können !
Und verkaufe mich dann als tierliebendes Wesen . . . ! Oder sogar als Ausbilder mit Fachwissen . . . !?!

Veröffentlicht am 29.03.2012 12:06:41 GMT+02:00
Hundesportler meint:
Da kann man wieder einmal sehen das viele Leute keine Ahnung von so einem Gerät haben.
Es ist richtig das die alten Geräte die es vor 10 Jahren gab verboten werden müssen da sie nur
ein und aus kennen, aber die neuen Geräte sind feinjustierbar.
Diese Geräte werden nicht benutzt um Hunden körperlich weh zu tun sondern um die Aufmerksamkeit zu fördern.
Es gibt dabei natürlich auch schwarze Schafe die es übertreiben aber ein Pflichtbewusster Hundesportler würde dieses nie tun
da nach der sportlichen Prüfungsordnung ein freudiger Hund gewünscht ist und nicht ein ängstlicher.
Desweiteren wundert es mich das es für den Hund verboten ist jedoch nicht für den Menschen dies ist doch etwas komisch der
Mensch scheint also nicht soviel Wert zu sein wie ein Tier.
Da man heute in der Humanmedizin die selben Geräte verwendet sollte dieses doch für ein Tier auch einsetzbar sein. Wir sprechen hier von Reizstromgeräten die die Durchblutung fördern sollen damit die Heilung von Prellungen, Stauchungen, Verspannungen usw. schneller von statten geht. Diese Geräte sind in der Leistung auch variabel als Mensch Ja und Tier nein.
Diese Frage sollte sich einjeder mal stellen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.03.2012 12:15:21 GMT+02:00
S. Scotti meint:
wow hier wird ein Jäger mit normalen Menschen verglichen die Ihre Hunde lieben und keine Tiere töten.
Ich mag keine Jäger und ich finde es das letzte und das schlimmste was sie mit den Tieren machen jedenfalls die Jäger die ich kenne und gesehen habe wie sie jagen.
Ich wusste auch nicht das ich mit dem Teletakter meinen Hund töte oh was manche hier für einen Quatsch schreiben haben selbst noch nie so ein Ding benutzt aber wenn der Hund mal nicht hört dann schlagen sie drauf das ist dann besser ich habe noch nie meinen Hund geschlagen oder ein Tier getötet.
Und ja klar ich kann meinen Hund nur mit Gewalt erziehen und und und und und kann man echt nicht mehr hören ich sehe soviele Menschen die meinen Ihr Hund hört angeblich sehr gut dann geht er Tiere fressen oder beisst andere Hunde oder sogar Menschen aber das hat er ja noch nie gemacht ich kann das gar nicht verstehen so wird sich dann rausgeredet.

Veröffentlicht am 29.03.2012 12:28:49 GMT+02:00
canis lupus meint:
Liebe kennt keine Strafe , weder manuell noch technisch !!!
Oder korrigiert man seinen Partner oder seine Partnerin auch so ???

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.03.2012 12:50:11 GMT+02:00
nic77 meint:
Danke für deinen Kommentar. Genau diese Meinung habe ich auch. Und ich hatte schon ein paar Hunde und musste vorher mich noch nie mit dem Thema "Stromhalsbänder" befassen. Nun habe ich aber eine Hündin, die einen sehr ausgeprägten Jagdinstinkt hat ( hatte ;) . Da ich direkt am Waldrand wohne - unmöglich! Ich versuchte mit Schleppleine - alles Mögliche, um dem Hund das zu vermitteln und aus ihr raus zu bekommen - od zumindest, dass sie mit Pfiff reagiert und abrufbar ist und kein Wildtier hetzt od gar tötet. Und bevor ich ein Lebenlang dem Hund eine Leine zumute, befasste ich mich mit den neuen Geräten ( Fa. nenne ich natürlich nicht ;) ...und ich schaffte es ohne ihr Schmerzen zuzufügen, dass sie innerhalb von ca. 3 Monaten, dass sie im Wald auf Wild sofort mit Pfeife abrufbar ist. Juchu! Nun können wir getrost ohne Leine im Wald laufen od Rad fahren. Das Gerät liegt nun zwar im Koffer und wird nicht gebraucht, aber es hat seinen Zweck super erfüllt.

Veröffentlicht am 29.03.2012 12:50:42 GMT+02:00
Hundesportler meint:
Halloooo, Liebe kennt keine Strafe was für eine Aussage.
Lieben tue ich auch alle Menschen jedoch müssen Mörder bestraft werden oder soll ich sie noch streicheln für das was sie getan haben.
Wie gesagt in der Hundeausbildung sollen diese Geräte keinen Schmerz dem Hund vermitteln. Ich kenne viele Hunde die sich freuen wenn sie dieses Gerät angezogen bekommen da sie wissen es wird mit mir gespielt, es gibt was leckeres noch besser der Hundeführer tut was mit mir.
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