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mein Hund ignoriert meinen Rückruf


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1-25 von 27 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 23.02.2012 12:29:15 GMT+01:00
Kira meint:
seit 5 Monaten lebt nun meine Labradorhündin, jetzt 11 Monate bei mir. Vieles haben wir schon gelernt. Aber mir gelingt es nicht sie zuverlässig zurückzurufen. Besonders dann, wenn andere Hunde in der Nähe sind ist sie nicht zuhalten. Ist sie angeleint beginnt das große toben und ziehen, ist sie abgeleint dann hält sie nichts bei mir. Sie rennt zu dem "Spielgefährten. wie kann ich ihr das nur abgewöhnen?

Veröffentlicht am 23.02.2012 15:32:24 GMT+01:00
Bafle meint:
Hallo Kira, dann geh doch mal in eine Hundeschule. Dort gehört das zum A u. O der Grunderziehung: das einzelne - zuverlässige!!! Abrufen aus der tobenden, spielenden gemischten Hundegruppe----und das Absitzen an der Leine aller Hunde neben ihrem Besitzer, während die Hundebesitzer mit Hund abwechselnd in Schlangenlinien an allen anderen - im gebührenden Abstand- vorbei gehen. Es gibt viele Hundeschulen die machen diese Übungen auch in Fußgängerzonen, Parks usw. Sollte mich wundern wenn das nicht in ein paar Wochen funktioniert. Dort hast Du auch die Hilfe des Hundetrainers, und verständige Hundebesitzer die das auch alle lernen möchten. Wg. dem toben an der Leine:(als ich meine Hündin - mit 2 J. - bekam, hat sie mir manchmal fast den Arm ausgerissen)also... Fuß auf die Leine, der Hund hat gerade soviel Spielraum daß er stehen kann, die Hand mit der Schlaufe verschwindet in der Tasche, KEINE BEFEHLE, nur ruhig stehen bleiben, den Hund einfach nicht beachten---egal was "sie da unten macht"!!!! Irgendwann wird sie ruhe geben, weil sie keinen Erfolg mit ihrem gezerre und toben hat. Mach das aber bitte nur wenn Du wirklich Geduld, Nerven und Zeit hast, hör erst auf wenn Dein Hund ruhe gibt (dann - nicht zuuu doll - loben ) !!! und !!! es kommt Euch kein anderer Hund zu nahe!!! andere Hunde werden weggeschickt!!! Diese Methode funktioniert, ohne schimpfen, ohne Druck, ohne Hilfsmittel---aber es braucht Geduld, Geduld und je nach Hund Zeit. Ich habe in einem Seminar mal eine Frau erlebt die hat über 4 Stunden - ohne Erfolg - mit ihrem Hund "diskutiert"--am nächsten Tag wurde ihr der Hund vom Seminarleiter "abgenommen" und der Hund war in 10 Min. ruhig.
Aber sicher bekommst Du hier noch viele Ratschläge---jeder Hund ist anders, Du kennst Deinen Hund, und weißt am besten was funktionieren wird.
Antwort auf den Eintrag von Bafle:
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Veröffentlicht am 24.02.2012 19:00:35 GMT+01:00
Habe bei meiner Hündin (aus dem Tierheim) festgestellt, dass sie Hundeschule und Befehle schon kannte (hat allerdings bevor ich mit ihr zur Hundeschule ging, alles ignoriert). ABER Hundeschule scheint für sie die Ausnahme zu sein, da klappt das alles ganz gut, beim üblichen Gassigang eher sporadisch, wenn sie will, nicht immer aber immer öfter ;o)! Allerdings finde ich den Tipp mit stehen auf der Leine ganz super, das werde ich gleich morgen ausprobiere! Kannte das bisher nur auf weitere Entfernung. Dabei fällt mir ein, dass sie beim Spaziergang bzw Pilzesammeln im Wald schon versucht hat mit aller Gewalt aus der Leine -Geschirr- zu kommen. Beruhigt hat sie sich aber sofort, wenn ich sie an einem Baum anleinte und mich -nicht sehr weit- entfernte.

Veröffentlicht am 24.02.2012 20:24:39 GMT+01:00
Bafle meint:
Hallo Renate, es muß ja nicht alles auf einmal klappen- ist reine Übungssache- wir haben ja auch nicht alles auf einmal gelernt. Noch einen Tipp: wenn Du Deinen Hund "ablegst" also ihn irgendwo anbindest, leg etwas von Dir dazu ( Mütze,Korb o.ä.wenn mögl. immer das Gleiche) dann hat der Platz (egal wo der ist ) eine Bedeutung, und Du wirst bald keine Leine mehr brauchen...er verknüpft den Gegenstand mit " ablegen und Ruhe ist" ( entschuldige ich wiederhole mich: KEINE KOMMANDOS- keine Abschiedstorrys), kann man prima Überall üben. viel Spaß

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.02.2012 22:23:12 GMT+01:00
Kira meint:
Vielen Dank für deinen Tip mit der Leine. Der klingt gut und ich werde ihn versuchen. Ja, ich hab auch schon überlegt mit ihr zur Hundeschule zu gehen, hab aber doch noch bedenken. Im Netz habe ich so viele verschiedene Erziehungsmethoden gefunden und auch viele Kritiken. ...

Veröffentlicht am 24.02.2012 23:09:06 GMT+01:00
Bafle meint:
Hallo Kira, schau Dir die Hundeschule gut an. Schau Dir die Hunde der Hundetrainer an.....da bekommst manchmal die Kriiiiese. Schau Dir die Hunde an, wie sie "draussen" geführt werden, wie die Hundebesitzer mit ihren Hunden "umgehen", wenn sie nicht auf dem Hundeplatz sind. Wenn Dir das gefällt, dann probier es aus. Achte darauf , daß Du das was man von Dir dort verlangt auch umsetzten kannst. Die beste Erziehungsmethode nützt Dir rein gar nichts, wenn es Dir nicht möglich ist, die Ratschläge IMMER - AUCH IM ALLTAG zu befolgen. Wie gesagt, eine gute Hundesschule übt auch ausserhalb des Hundeplatz. Für uns ist es doch erst mal am wichtigsten, daß der Hund "Alltagstauglich" ist.

Veröffentlicht am 24.02.2012 23:48:05 GMT+01:00
Kira meint:
Hallo Bafle, genau dies sind meine Bedenken. Ich brauche und will gar keinen absolut abgerichteten ängstlichen Hund. Nur eben Alltagstauglich, wie du es schreibst, möchte ich sie haben.

Veröffentlicht am 26.02.2012 18:28:05 GMT+01:00
Bafle meint:
Ja Kira, "nur Alltagstauglich" ist eben die umfangreichste "Ausbildung", das macht mehr "Arbeit" als alle Ausbildungsziele in den Hundeschulen. Du mußt ja Deinen Hund nicht zum "abgerichteten Idioten" machen, aber wenn er die üblichen Grundkommandos kennt, Du mit ihm ein bischen "arbeitest" wird er Dich besser verstehen können, das verstärkt Eure Bindung ,und Du kannst Deinen Hund besser "lesen". Dein Hund lässt sich dann auch besser "leiten und lenken". Schade wenn es keine vernünftige Hundeschule in Deiner nähe gibt---würde einiges leichter machen. Trotzdem viel Glück

Veröffentlicht am 02.03.2012 08:50:17 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 29.03.2012 12:13:22 GMT+02:00
canis lupus meint:
Hallo Kira
Die beste Hundeschule ist meiner Meinung nach diejenige , welche Wert darauf legt , was zwischen Sitz und Platz passiert ! Aufmerksamkeit , Ausgeglichenheit , Selbstsicherheit . . . !
Wir sollten dem Hund das lernen , was er nicht soll und nicht das was er soll . . . !
Sitz , Platz und Steh kann er von Geburt an und praktiziert es immer wieder ! Wir müssen nur im richtigen Moment reagieren , mit einem dazugehörigem Kommando , damit eine Verknüpfung stattfinden kann . . .

Veröffentlicht am 02.03.2012 12:13:30 GMT+01:00
Bafle meint:
Hallo Canis Lupus, ich hab hier noch keine/n gehört der das so gut formuliert hat. Ich hab noch keinem Hund Sitz,Platz u.ä. lernen müssen, sondern auf das reagiert, was mir der Hund "angeboten" hat. Ja , ja solche Hundeschulen bräuchten wir mehr....

Veröffentlicht am 09.03.2012 08:32:25 GMT+01:00
Hallo! Also ich wollte von anfang an keinen abgerichteten Hund, sondern einen "Freund", der mich in meinem Alltag begleitet, der freundlich zu Menschen und Tieren ist und ganz wichtig, nicht aus Angst oder Stress zubeißt! Das kommt in der Regel "fast" von selbst, wenn man mit ganz viel Liebe, Konsequenz (ein NEIN mit anschließendem Ignorieren bei Dingen, die er nicht tun darf/soll) und ganz viel Lob, wenn er was richtig und toll gemacht hat! Außerdem habe ich festgestellt, dass wenn es in einem Haushalt ruhig zugeht, dass dies der Hund auch annimmt, und je mehr Trubel herrscht, z.B. durch Kinder, der Hund auch wesentlich umtriebiger ist. Was o.g. "Problemhund" angeht: Nur etwas Geduld!!! Hunde mit ca. 1 Jahr sind am "schwierigsten" (wie Teenager in der schwersten Pupertätsphase!!). Da hilft nur eins: kastrieren und etwas Geduld. Und ganz am Rande: Meiner war in dem Alter auch nicht zu halten, wenn er einen "Kumpel" zum spielen gesehen und gefunden hat. Und genau dieser Umgang mit anderen (auch fremden Hunden) ist ganz ganz wichtig! Auch wenn es ab und an mal zu einer kleinen "Rauferei" kommt. Das ist ganz normal (solange kein Blut fließt) und gehört zum normalen Rudelverhalten um die Rangordnung festzulegen. Da regen sich immer noch viel zu viele Menschen auf (die keine Ahnung von Hunden haben und Ihren Hund manchmal etwas zu sehr vermenschlichen und wie ein Spielzeug oder Puppe behandeln!) Noch ein kleiner Vorteil, wenn der Hund so spielfreudig ist: man kann sich mit den anderen Herrchen oder Frauchen einfach ein wenig unterhalten, lernt diese näher kennen, spart sich so viele Lauferei und kann mit einem ausgeglichenen und müden Hund wieder nach Hause! Also nicht verzweifeln und Ruhe bewahren, das wird schon! Und mit ein paar besonders guten Leckerli in der Tasche kommt der Hund ganz von selbst wieder her! Viel Spaß!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.03.2012 11:43:15 GMT+01:00
Ist ganz meine Meinung. Meine Laika, Wurf einer Strassenhündin aus Sarajewo, hat auch nicht auf mich gehört und ist beim Spaziergang in freier Wildbahn, ohne Leine, immer da hin gelaufen wo sie wollte. Bis ich gelernt habe, dem Hund ist es bei mir zu langweilig. Der braucht Herausforderung. Und wenn ich ihr die nicht geben kann, sucht sie sich das eben selbst. Und sei es nur ein Komposthaufen in einem am Feld angrenzenden Grundstück. Da gab es immer was spannendes zu finden. Und das riecht ja auch so toll!! Jetzt spiele ich beim Spaziergang mit ihr, mit Tennisball, Wurfscheibe, u.s.w. Und Leckerli sind auch immer in der Tasche. Aber da wird sie auch schon eigen. Ich muß die Leckerli etwa wöchentlich wechseln, sonst interessiert sie das nicht mehr und sie bringt die Wurfspielzeuge nicht zurück. Für alle Fälle habe ich dann die Schleppleine, wenn sie dann ausbüchsen will, brauche ich nur auf das Ende treten um sie zu stoppen. Wenn wir andere Hunde treffen, spielt sie kurz mit denen und geht dann aber schnell wieder eigene Wege.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.03.2012 14:51:11 GMT+01:00
Hundesindtoll meint:
Ein Tipp an Kira: Such dir eine Hundeschule, die nicht auf dem Hundeplatz arbeitet, sonst wird dein Hund ein sogenannter Platzhund. Auf dem Platz macht er alles und draußen: Arschloch hoch Amerika. Du willst Dich mit deinem Hund ja auch außerhalb des Übungsgeländes bewegen, oder? ZB: in der Stadt... ect. Eines kann ich dir gleich sagen/schreiben: Nur mit Motivation und Leckerlies geht es nicht, egal, was die Leute dir sagen. Der Hund lernt durch Versuch und Irrtum und das seit 15.000 Jahren..... Die Wölfin und Hundemutter hat auch keine Leckerli-Zitze, oder!? Nicht zu viele Bücher lesen, ist leider zu viel Mist dabei. Amazon hat ein Buch von Fritz Rasch: Lernschritte aus der Hundeschule. Schau da mal rein!! Klasse und gut umsetzbar!!

Veröffentlicht am 18.03.2012 14:13:29 GMT+01:00
canis lupus meint:
Ja , aber die Hundemutter hat auch keine technischen Geräte und ahnliches . . .
Und nicht so viel Geschriebenes lesen , hier im Forum , denn hier sind auch sehr viele Ignoranten unterwegs . . .

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.03.2012 15:22:55 GMT+01:00
ja, habe auch schon viel Mist gelesen. Aber man sieht: Auch mit Mist verdient man Geld. Man muß den Mist nur richtig verkaufen. Es ist eigentlich ganz einfach einen Hund zu trainieren: Man bedient sich der "Hundesprache"

Veröffentlicht am 02.04.2012 14:47:47 GMT+02:00
Hundesindtoll meint:
Hallo Brigitte, und genau das macht der Fritz Rasch, der zeigt, wie man die Hundesprache umsetzt!! Ich kann es nur empfehlen!!
Hat bei allen meinen HUnden geklappt!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.09.2012 11:58:30 GMT+02:00
Hallo Hundesintoll leider mal wieder ein Buch das nicht nach Österreich versandt wird wollte es bestellen aber leider wars nix damit

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.09.2012 10:59:45 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.09.2012 11:00:05 GMT+02:00
Hundesindtoll meint:
Hallo Barbara,
dann direkt beim Autor bestellen. Einfach nach Helga Rasch googeln, dann klappts auch nach Österreich!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.09.2012 12:33:03 GMT+02:00
Hallo Hundesintoll vielen Dank werds versuchen-hab mir gedacht wir wären mal irgendwann zur EU gekommen???

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.09.2012 15:29:16 GMT+02:00
Joyce meint:
Hallo Barbara, ..und wenn alles nichts hilft, zwischendurch mal was lustiges lesen und entspannen. z.B. "Herrchenjahre" von Michael Frey Dodillet. Ich habe es gerade gelesen und viel gelacht. Wir sind noch am Anfang der Hundeerziehung mit einem 1jährigem Straßenhund da brauchen wir auch Humor.

Veröffentlicht am 18.09.2012 16:00:25 GMT+02:00
Bafle meint:
Hallo Joyce, stimmt! suuuper Buch!!! traurig aber wahr, sollten mal alle Hundetrainer lesen!!!was nützen die tollsten Tipps, wenn der Besitzer einfach nicht die gleiche Mentalität hat wie der "Hundeprofi", wenn er das von Ihm verlangte einfach nicht umsetzen kann!!!(nicht will, sondern wirklich nicht kann) was nützt es wenn man einem Menschen sagt: er muß hart, unnachgiebig sein usw. wenn er nun mal nicht hart ist, wenn man von Hundehaltern verlangt, daß sie sich und den Hund "verbiegen" bis Hund nicht mehr Hund - und Mensch nicht mehr der Mensch ist der er ist!!!
(trotzdem binich froh, daß der Typ nicht um die Ecke wohnt....)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.09.2012 11:44:15 GMT+02:00
Hallo Ihr Zwei Joyce und Bafle das sind mal beruhigende Worte und dir Bafle muß ich mal wieder unbedingt Recht geben haha ja so isses eben mit der nötigen Härte -intressanterweise war ich bei meinen Jungs (Söhne!!)nicht so nachsichtig -hab ich vom Jüngeren auch schon zu hören bekommen so nebenbei im Spaß wobei ich mir da nicht so sicher bin haha

Veröffentlicht am 19.09.2012 16:16:47 GMT+02:00
Bafle meint:
Hallo Barbara, wart nur bis Du Enkelkinder bekommst, de kriagn und deaffa oiss!!! ma konns ja wieder abgem....

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.09.2012 16:54:42 GMT+02:00
Ja das ist ein wahres Wort haha

Veröffentlicht am 27.09.2012 15:43:55 GMT+02:00
Danie meint:
Hey probiers doch mal mit Schleppleinen Training! Ich kenn nur Hunde bei denen das wirklich hilft! Immer wenn der Hund nicht kommt und an der Schleppleine ist tut es nur ein kurzer ruck und der Hund kommt, dann natürlich mit leckerlie etc. Belohnen! Lg dani
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Erster Beitrag:  23.02.2012
Jüngster Beitrag:  10.08.2013

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