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1-25 von 44 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 12.08.2012 00:10:22 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.08.2012 00:16:46 GMT+02:00
P.S. Elliot meint:
Hallo,
nach guten Erfahrungen mit vorhergegangenen Diskussionen selbiger Art, ist es für mich einmal mehr so weit, die Amazon-"community" um Rat zu fragen.
Wie der Titel schon implementiert, bin ich auf der Suche nach literarisch und erzählerisch gehobener Fantasy.

Um hier einige Anhaltspunkte zu bieten, hat man mich auch früher darum gebeten, Werke aufzulisten, die mir besonders zusagten.
Dieses mal jedoch, möchte ich das ganze ein wenig runterbrechen - und zwar auf die beiden Autoren G.R.R. Martin und J.Abercrombie, welche mir ausnahmslos am besten gefallen haben.

Falls so etwas wie eine Verallgemeinerung meiner Vorstellungen möglich sein sollte, dann kann man mein Wunschbuch nur als Fantasy, geprägt durch die Epoche des Realismus bezeichen.

Mit der Hoffnung auf viele Vorschläge und freundlichen Grüßen,

Elliot

Postskriptum:
Meinem letzten Beitrag, ähnlicher Art, etnahm ich das Buch "Das Spiel der Götter", von Erikson, welches ich, bewusst subjektiv wertend, nur als wirklich schlecht bezeichnen kann.
Niemand kann dem Mann mangelnde Fantasie vorwerfen, Haupthandlung, Figurenentwicklung und vor allem Leitfaden (nach Definition kann man weite Teile des Plots nicht mehr durch "Wendungen" erklären, sondern eingeworfenen Notlösungen) waren allerdings an der Grenze zum ertragbaren für mich.

Nach drei gelesenen Büchern der Reihe, konnte ich mich nicht überwinden das 4. zu kaufen, in der brüchigen Hoffnung, die Qualitäten der Reihe würden sich erst sehr spät entwickeln.
Nach sämtlichen, mir bekannten literarischen Standards, war "Das Spiel der Götter" eine der wenigen, vollkommenen Entäuschungen die ich in der Fantasy erlebt habe.
(Ich behalte es mir vor, das Buch komplett falsch verstanden-, in grotesker Weise fehlinterpretiert-, oder auf dem Kopf gelesen zu haben.)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.08.2012 10:11:57 GMT+02:00
Taske meint:
Hier ist meine Entdeckung 2011:

Hapu: Teufel im Leib

Aber vorsicht: Das Buch ist nicht jedermanns/frau Sache! Bevor Du mich also hinterher steinigst: Lies Dir bitte auch die negativen Rezensionen durch!

Einen schönen Sonntag

Maik

Veröffentlicht am 12.08.2012 13:46:04 GMT+02:00
Mary meint:
Bei hochwertiger Fantasy fällt mir spontan Neobooks - Das Schloss im ewigen Eis: Das vierte Siegel I und Neobooks - Die Zitadelle der Träume: Das vierte Siegel II von Liane Sons (Knaur Ebooks) ein.

Veröffentlicht am 12.08.2012 15:01:51 GMT+02:00
Askir 1-6, Die Götterkriege 1-3

Veröffentlicht am 12.08.2012 17:04:46 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.08.2012 17:27:29 GMT+02:00
Sehr hochwertige Fantasy, die ich selbst gerade erst entdeckt habe:

Rabenblut drängt von Nikola Hotel.

Vielleicht mal einen kurzen Blick ins Buch riskieren... :)

Veröffentlicht am 12.08.2012 17:18:36 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 13.12.2012 23:33:49 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 13.08.2012 00:55:29 GMT+02:00
P.S. Elliot meint:
Wirklich sehr interessante Vorschläge, habe schon zwei Bücher ins Auge gefasst, mehr wenn ich mich schlussendlich entschieden haben!

Soweit vielen Dank!

Veröffentlicht am 14.08.2012 10:18:37 GMT+02:00
lizie meint:
Wie wär es mit Brandon Sanderson und Elantris?

Veröffentlicht am 14.08.2012 11:30:16 GMT+02:00
Martin und Abercrombie gut, Erikson schlecht? Es ist eben immer auch Geschmackssache.

Ich empfehle Dir folgende Trilogie:
Ninragon - Band 1: Die standhafte Feste

Sehr düstere Fantasy die sich an den anspuchsvollen erwachsenen Leser richtet.

Band 2 ist ebenfalls raus (muss ich dieser Tage mal rezensieren, hat mir noch besser gefallen als der erste, dem ich bereits 5 Sterne gegeben habe), Band 3 ist für diesen Monat angekündigt. Die Sprache ist Geschmackssache: opulent, gleichzeitig gerade in den Dialogen der heutigen Zeit entsprechend. Mir hat es ausgesprochen gut gefallen und vor allem fand ich es erfrischend, mal Fantasy in anspruchsvoller Sprache zu lesen, die nicht durch eine Übersetzung gemangelt wurde.

Veröffentlicht am 14.08.2012 13:26:01 GMT+02:00
Ophelia meint:
Hey

wie wärs mit

Die Lügen des Locke Lamora: Band 1 - Roman

oder

Die Lieder der Erde

oder

Die Seelenjägerin: Roman (Magister-Trilogie, Band 1)

haben mir alle drei sehr gut gefallen.
lg
Ophelia

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.08.2012 19:16:46 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.08.2012 16:12:21 GMT+02:00
Simurgh meint:
Wir scheinen wohl einen ähnlichen Geschmack zu haben. Mein Urteil zu Erikson fällt zwar nicht ganz so vernichtend aus, aber auch mir kommt seine Reihe oft wirr, albern und unglaubwürdig vor, kein Vergleich zu Martins düsterer, ernsthafterer und um mMn reiferer Geschichte. Trotzdem bin ich noch nicht bereit, die Flinte ins Korn zu werfen.

Wie dem auch sei: Abercrombies Bücher finde ich ebenfalls nicht schlecht, den ersten Platz auf meiner Lieblingsliste teilt sich Martins Lied aber mit R. Scott Bakkers "The Second Apocalypse". Die Reihe soll aus zwei Trilogien und einer Dilogie (die allerdings ebenfalls eine Trilogie werden könnte) bestehen. Die erste Trilogie trägt den Titel "The Prince of Nothing" und ist hierzulande als "Krieg der Propheten" bei Klett-Cotta (gebunden) und Heyne (Taschenbuch) erschienen, die zweite Trilogie, "The Aspect Emperor", umfasst im Original derzeit zwei Bücher, die wohl nicht übersetzt werden.

Bakker hat u. a. Philosophie, Altphilologie und Geschichte studiert und lässt seine Kenntnisse stark in seine Bücher einfließen. Zum ersten Roman habe ich bereits eine Rezension auf Amazon verfasst, einfach mal in meinem Profil suchen. Mit dem Kauf sollte man es trotzdem nicht überstürzen, da sich an Bakkers Werk die Geister scheiden. In meiner Rezension gehe ich auch darauf ein. Einen Versuch ist es aber auf jeden Fall wert!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.08.2012 10:18:01 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.08.2012 10:19:37 GMT+02:00
Bzgl. Bakker, den ich auch an einigen Stellen bereits empfohlen habe, von mir der zusätzliche Hinweis, dass ich die ersten etwa 150 Seiten als ziemlich sperrig empfunden habe. Da muss man durch (wobei es anderen wohl nicht so gegangen ist...). Danach konnte ich die Bücher nicht mehr aus der Hand legen. Die ersten 3 Bücher sind auf deutsch bereits erschienen, bei den weiteren Bänden ist leider bisher nichts an Übersetzung in Sicht und da die 1. Trilogie anscheinend (meiner Meinung nach zu Unrecht) auf dem deutschen Markt nicht gut aufgenommen wurde, auch fraglich.

Veröffentlicht am 15.08.2012 11:33:33 GMT+02:00
dunkman meint:
Literarsch hochwertige Fantasy von der Prosa her ist auch definitiv "Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss

Veröffentlicht am 15.08.2012 12:00:50 GMT+02:00
Amberyl meint:
Auch wenn ich jetzt das Spiel verderbe, wie oft willst du die gleiche Frage - zusätzlich zu den zahlreichen weiteren Threads zu diesem Thema, wie ein anderer User in deiner letzten Anfrage bereits ausgeführt hatte - eigentlich noch stellen?

http://www.amazon.de/forum/fantasy/ref=cm_cd_tfp_ef_tft_tp?_encoding=UTF8&cdForum=Fx2FXPEX8RJ14D&cdThread=Tx3PC3ZMNCL73Q
http://www.amazon.de/forum/fantasy/ref=cm_cd_tfp_ef_tft_tp?_encoding=UTF8&cdForum=Fx2FXPEX8RJ14D&cdThread=Tx2Q4C7N22VE6CO

Ich fände es wirklich aufschlussreich, wenn du zur Abwechslung einmal mitteilen würdest, ob und was von den bisher zahllosen Vorschlägen du überhaupt schon wirklich ausprobiert hast bzw. was außer ASoIaF und Abercrombie dir davon gefallen hat.

Bakker kann ich - wie ich vor einem Jahr ja auch schon vorgeschlagen hatte - nur wirklich neuerlich unterstützen (aber wahrscheinlich hält dich meine Zustimmung zu der Reihe jetzt wahrscheinlich eher vom Lesen ab, nach deiner enttäuschenden Erfahrung mit Erikson ;-) )

---------

Das Folgende meine ich gar nicht böse, aber sowohl du als auch Simurgh habt eine äußerst undiplomatische Ader, wenn es darum geht, Erikson zu verreißen. Ich meine, ich finde Martins Geschichte auch überaus albern, kitschig und oberflächlich und die Aussage, diese wäre ernsthafter oder reifer als Eriksons einfach nur lachhaft, aber mir - im Gegensatz zu euch beiden - ist bewusst, dass das nur mein subjektiver Eindruck ist, während ihr (ja, P.S. Elliot, durch die in deinem Einleitungspost bewusst als Stilmittel gewählte Übersteigerung der Tatsache, dass es sich nur um einen subjektiven Eindruck handelt, quasi ins Gegenteil verkehrte Aussage deines Posts, auch du) es so hinstellt, als wäre es Fakt, was es ja nicht ist. - Das empfinde ich als unhöflich. Nur, weil mir ein Buch nicht gefällt, muss ich es ja nicht bei jeder irgendmöglichen Gelegenheit aufs derbste verreißen...
Ein bisschen mehr auf die Netiqette achten, bitte. Danke!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.08.2012 13:26:57 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.08.2012 13:35:31 GMT+02:00
Simurgh meint:
Was verleitet dich zu der Annahme, ich sei mir nicht der Tatsache bewusst, dass meine persönliche Meinung völlig subjektiv ist? Versehe ich meine Aussagen nicht stets mit einem "ich empfinde es als", einem "auf mich wirkt es" oder einer anderen Formulierung, die verdeutlicht, dass meine Aussage keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit erhebt?

Wenn ich meine Meinung mal (stark) überspitzt formuliere (was zugegebenermaßen recht häufig vorkommt), dann eigentlich nur als Reaktion auf unsachliche Vergleiche zwischen Martin und Erikson zu Schorschs Ungunsten, um den Spieß umzudrehen und den Leuten vor Augen zu führen, dass es durchaus gute Gründe gibt, Eriksons Werk stellenweise für albern zu halten. Die Hyperbel ist dafür genau das richtige Stilmittel! ;-) Mit der Aussage, meine Formulierungen seien undiplomatisch, hast du daher wahrscheinlich Recht, aber die Absicht, Eriksons Werk zu zerreißen, habe ich ganz sicher nicht. Unsere Diskussion zum Vergleich der beiden Autoren haben wir beide dach auch sehr sachlich geführt, oder irre ich mich?

Ich sollte vielleicht noch einmal betonen, dass ich die Reihe ganz sicher nicht schlecht finde und auch durchaus bereit bin, mich weiterhin darauf einzulassen, doch mir ist ehrlich gesagt noch immer nicht klar, weshalb diese Reihe so überragend sein soll.

Veröffentlicht am 15.08.2012 13:55:35 GMT+02:00
Amberyl meint:
@ Simurgh
"Versehe ich meine Aussagen nicht stets mit einem "ich empfinde es als", einem "auf mich wirkt es"..."
Nein, tust du nicht. (zB im zweiten Halbsatz: "kein Vergleich zu Martins düsterer, ernsthafterer und um um Längen reiferer Geschichte." = FAKT!) Viel diplomatischer wäre hier die Formulierung: " kein Vergleich zu Martins IN MEINEN AUGEN ..." oder Ähnliches.
Sind zugegeben Spitzfindigkeiten, aber gerade diese Kleinigkeiten sind es, die mE die Atmosphäre zwischen den beiden "Lagern" vergiften, was schade ist.

"Wenn ich meine Meinung mal (stark) überspitzt formuliere (was zugegebenermaßen recht häufig vorkommt), dann eigentlich nur als Reaktion auf unsachliche Vergleiche zwischen Martin und Erikson..."
Dann wäre es hier deiner eigenen Begründung zu Folge ja offensichtlich nicht nötig gewesen, denn niemand hat Martin hier angegriffen oder irgendwelche Vergleiche (geschweige denn unsachliche) vorgenommen. - Auch dieses grundlos und von Vornherein "Die-Stacheln-aufstellen" und auf Angriff gehen trägt sicher nicht zu einem gedeihlichen Miteindander bzw. dem Zustandekommen einer bereichernden Diskussion bei, sondern provoziert geradezu eine ebenso unsachliche und wie du selbst sagst: "stark überspitzte" und agressive Reaktion.

Ich weiß, dass es in anderen Internetforen diesbezüglich oft zu regelrechten Verbalschlachten zwischen Fans des einen und des anderen Autors kommt, soetwas wäre mir hier - zumindes im Fantasy-Forum, das meiner Erfahrung nach ein außergewöhnlich nettes und hilfsbereites Gesprächsklima aufweist - bisher jedoch nicht aufgefallen, deshalb finde ich diesen bewusst überspitzen Tonfall hier einfach befremdlich und übertrieben agressiv.

"...doch mir ist ehrlich gesagt noch immer schleierhaft, weshalb diese Reihe so überragend sein soll..."
Exakt genau so ergeht es mir auch mit Martin. - Ich habe ganz fix vor, seine Reihe irgendwann bis zum Ende zu lesen, weil auch ich so schnell nicht aufgebe, aber ach, es fällt mir wirklich schwer, und das obwohl ich die Reihe so gern "mögen" wollen würde.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.08.2012 14:40:59 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.04.2014 18:47:42 GMT+02:00
Simurgh meint:
"Nein, tust du nicht. (zB im zweiten Halbsatz: "kein Vergleich zu Martins düsterer, ernsthafterer und um um Längen reiferer Geschichte." = FAKT!) Viel diplomatischer wäre hier die Formulierung: " kein Vergleich zu Martins IN MEINEN AUGEN ..." oder Ähnliches."
Genau an dieser Stelle habe ich eine solche Formulierung bewusst weggelassen, da der Satz dann überladen und gestelzt gewirkt hätte. Ich war mir zwar der Tatsache bewusst, dass diese Aussage provakant wirken würde, doch ich habe eigentlich darauf vertraut, dass man sich denken kann, dass sie ebenso subjektiv ist wie die erste.

"Dann wäre es hier deiner eigenen Begründung zu Folge ja offensichtlich nicht nötig gewesen, denn niemand hat Martin hier angegriffen oder irgendwelche Vergleiche (geschweige denn unsachliche) vorgenommen. - Auch dieses grundlos und von Vornherein "Die-Stacheln-aufstellen" und auf Angriff gehen trägt sicher nicht zu einem gedeihlichen Miteindander bzw. dem Zustandekommen einer bereichernden Diskussion bei, sondern provoziert geradezu eine ebenso unsachliche und wie du selbst sagst: "stark überspitzte" und agressive Reaktion."
Damit kann ich ehrlich gesagt gut leben; vielleicht, weil meine Schmerztoleranz in dieser Hinsicht höher ist oder weil es mir einfach im Blut liegt, die Dinge etwas überspitzt zu formulieren und dieses "Recht" auch anderen zugestehe. Meine Aussagen sind ganz sicher weder als Angriff noch als "Flucht nach vorne" zu verstehen und sollen nicht agressiv oder diffamierend sein. Sollte ich mich mal wieder vergaloppieren, darfst du mich gerne bremsen. Mangelnde Toleranz, Neid, Gehässigkeit, Frustration oder gar Minderwertigkeitskomplexe (wurde mir alles schon unterstellt) sind ganz sicher nicht die Gründe dafür.

Wie dem auch sei: Ich gelobe Besserung, denn auch, wenn ich an lebhaften Diskussionen mit dem nötigen "Biss" interessiert bin, liegt es mir fern, dauerhaft für Dissonanzen sorgen zu wollen.

"Exakt genau so ergeht es mir auch mit Martin. - Ich habe ganz fix vor, seine Reihe irgendwann bis zum Ende zu lesen, weil auch ich so schnell nicht aufgebe, aber ach, es fällt mir wirklich schwer, und das obwohl ich die Reihe so gern "mögen" wollen würde."
Um es mit deinen Worten zu sagen: Exakt genau so ergeht es mir auch mit Erikson.
Eine letzte Frage, ehe wir zum eigentlichen Sinn des Themas zurückkehren: Bis zu welchem Roman hast du es bisher geschafft? Ich habe jüngst beschlossen, Eriksons Spiel in der deutschen Fassung zum nunmehr vierten Mal eine "letzte" Chance zu geben. Das Buch liegt bereits auf meinem Nachttisch und wartet darauf, gelesen zu werden, sobald das Zeitalter der Wandlung abgeschlossen ist.

Veröffentlicht am 15.08.2012 15:42:48 GMT+02:00
Amberyl meint:
@ Simurgh

"...weil meine Schmerztoleranz in dieser Hinsicht höher ist..."
Ganz offensichtlich. Ich bin wohl grundsätzlich eine nicht ganz so konfliktfreudige Person.

"Bis zu welchem Roman hast du es bisher geschafft?"
Noch nicht ganz durch "Storm of Swords", nachdem ich es vor vielen Jahren einmal mit der deutschen Ausgabe versucht hatte. (Hatte mir damals spontan im Laden diese Ausgabe gekauft: Das Lied von Eis und Feuer: Königsfehde: BD 2, ca. 50 Seiten gelesen und für nicht besonders herausragend befunden [obwohl ich schon viele Reihen nicht mit dem ersten Teil begonnen hatte und grundsätzlich eigentlich kein Problem mit so etwas habe]. - Könnt' jetzt ziemlich "abzocken" mit dem Teil, wenn ich mir ansehe, was man anscheinend heutzutage dafür verlangen kann, so praktisch neu und ungelesen... aber nein, dafür bin ich einfach zu sehr "Elster" ;-) )
Seit ca. einem Jahr bin ich dazu übergegangen, die Reihe auf Englisch on-und-off zu lesen, mal hier 100 Seiten, mal da 50 Seiten, und wenn es mir zu viel wird, setze ich sie wieder für ein, zwei Monate aus. Aber auch so komm' ich irgendwann ans Ende. :-)

Zeitalter der Wandlung
Noch eine Serie, die wir gemein zu haben scheinen, wenn ich mir deine Rezension dazu ansehe. Empfehle ich immer wieder gern.

Wünsche noch einen Schönen Tag und will den OP jetzt auch nicht weiter stören.

Veröffentlicht am 16.08.2012 05:06:37 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.08.2012 05:15:09 GMT+02:00
P.S. Elliot meint:
Meine Güte, da schaut man mal 2 Tage nicht bei Amazon herrein...!

Ich habe, gänzlich untypisch, keine Ahnung wie genau ich auf den Verlauf meines Beitrages reagieren soll.

Um hier als Rezipient die Übersicht zu behalten, möchte ich mich zuallererst auf die bereits gemachten Vorschläge, sowie meinen Umgang damit, beziehen.
Mein Dank gillt jedem der sich die Zeit nimmt, um einen Vorschlag zu unterbreiten, egal wie mein Urteil darüber ausfällt!
Wenn ich auf Vorschläge nicht antworte, dann weder aus mangelndem Respekt oder Interesse, sondern schlicht aus Passivität, die ich mir leider bei der Nutzung des Internets angeeignet habe - Verzeihung.
Da ich trotzdem meiner Bringschuld wirklich ein wenig nachkommen sollte, hier ein kleines Update:

Bisher schwanke ich zwischen:
Ninragon - Band 1: Die standhafte Feste
R. Scott Bakker: The Second Apocalypse
Nikola Hotel: Rabenblut drängt

Soweit zum leichten Teil der Diskussion...

Da Du, Amberyl, zurecht fragst, wie oft ich den selben Themeninhalt noch aufkochen möchte, sollte ich damit anfangen.
Wie mehrfach erwähnt, bin ich auf der Suche nach Literatur, die mir im Bereich der Fantasy unbekannt ist, zugeschnitten auf meine Vorstellungen und Wünsche.
Da ich die Gemeinde sehr versiert erlebt habe, aktiv und bestens informiert, Dich als Teil dessen eingeschlossen, werde ich diese Threads so lange wiederbeleben, bis tatsächlich keine neuen Vorschläge mehr kommen, oder mir niemand mehr antwortet.
So bleibe ich auf dem neusten Stand und habe nicht mehr das Problem, mich schlecht im nächsten Bücherladen beraten lassen zu müssen - meine mangelnde Mitteilungsfreudigkeit über die Resultate nehme ich als Kritikpunkt vollkommen an.

Jetzt zu dem delikaten Thema meiner Verurteilung Eriksons:

Die gesammte Diskussion habe ich bisher unterhaltsamer gefunden, als alle Bücher die ich von dem Mann bisher gelesen habe.
Mein, in der Tat, vernichtendes Urteil revidiere ich nicht, bis ich Argumente dagegen zu hören bekomme.
Um allerdings, was ich nach Verfolgung des Disputs über "Meinungen" als nötig erachte, in aller Form auf die Beiträge eingehen zu können, muss ich mein Selbstverständnis über den Austausch von subjektivem Gedankengut darlegen.
Als Politik- und Philosophiestudent, hege ich eine tiefste Abneigung gegen "political correctness", was leider ein Geschwür der, erst recht politischen, Gesellschaft ist und in Konversationen leider, wie auch hier, mit Nettigkeit verwechselt wird.
Für ein Gespräch sind Meinungen, so undurchdacht sie auch seien mögen, von essentieller Bedeutung und in jeglicher Form erlaubt, solange derjenige, der sie vertritt, bereit ist, selbige zu überdenken, sollte sich ihm im Zuge der Unterhaltung neue Denkansätze eröffnen.
Natürlich ist gegenseitiger Respekt dabei eine absolute und nicht zu missende Grundlage, wiederum nicht mit "Nettiquette" zu verwechseln.
Wenn ich also schreibe, dass Eriksons Werke für mich der reinste Schund sind, dann ist das natürlich ganz offensichtlich subjetiv, wie es übrigens jede Vorhandene Meinung auf dieser Erde ist.
Gleichwohl hat diese Darstellung der Bücher ihre Daseinsberechtigung, denn ich bin davon überzeugt.
Wenn du das anders siehst, bin ich, um mich auf vorweggeschriebenes zu beziehen, gerne bereit meine Meinung nach neu dargebrachten Gründen zu ändern.
Solange also auf der Basis der Toleranz jedweder Meinung eine solche dargebracht wird, so falsch sie in den eigenen Augen auch erscheinen mag, sehe ich keinen Grund, damit aus falscher Rücksichtsnahme hinter dem Berg zu halten.

Da ich nach einer Geburtstagsfeier nur schnell einen Film suchen wollte und dann wieder hier gelandet bin, nehme ich den bevorstehenden Sonnenaufgang als Schlusswort und wünsche einen guten Morgen, ich freue mich schon auf die Anworten!

P.S.
Mir ist deine Aktivität in meinen sich sammelnden Beiträgen nicht entgangen, Ophelia, leider konnte mich bisher keiner deiner Vorschläge begeistern.
Dir einen speziellen Dank, der auch Amberyl gebührt, dafür, dass Du trotzdem immer wieder mit guten Vorschlägen teilnimmst, O, what a noble mind is here o'erthrown!

Veröffentlicht am 16.08.2012 07:06:59 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.08.2012 10:46:12 GMT+02:00
Brigitte meint:
Guten Morgen,ich bin hier beim rumstöbern gelandet und finde Eure Diskussion sehr interessant, weil mir ein Buch eingefallen ist was ich in meiner Sci-fi Phase gelesen habe und mir so gut gefiel das ich es behalten habe es ist "Elric von Melnibone "Die Sage vom Ende der Zeit von Michael Moorcock erschien im Heyne Verlag in der Rubrik Heyne Science Fiction & Fantasy.Ich habe das Buch seit ca. 1995 ich weiß also nicht ob es das Buch überhaupt noch gibt.Zu Eurer Diskussion möchte ich nur sagen seid doch alle froh das die Geschmäcker verschieden sind sonst gäb es heute nur das EINE Buch.
Brigitte

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.08.2012 09:46:12 GMT+02:00
Amberyl meint:
"Mein, in der Tat, vernichtendes Urteil revidiere ich nicht, bis ich Argumente dagegen zu hören bekomme."
Das hat auch niemand verlangt. Dein Urteil kann so vernichtend ausfallen, wie es dir gefällt, allerdings halte ich es durchaus für angebracht, diese Meinung in einer sachlichen und höflichen Form zu formulieren, zumal es sich hier um ein öffentliches Forum handelt und daher nicht jedermann von Vornherein ersichtlich ist, dass der Zweck der Veröffentlichung dieser Meinung in der obigen subjektiv agressiv wirkenden Form die Anregung einer Diskussion darüber ist ("Für ein Gespräch sind Meinungen, so undurchdacht sie auch seien mögen, von essentieller Bedeutung und in jeglicher Form erlaubt, solange derjenige, der sie vertritt, bereit ist, selbige zu überdenken, sollte sich ihm im Zuge der Unterhaltung neue Denkansätze eröffnen.").
Eine solche Meinung in dieser Form in einem Kontext, der nicht darauf hindeutet, dass damit ein Gespräch angeregt werden soll, einfach in den Raum zu werfen ist und bleibt unhöflich, da du hiemit lediglich erzielst, andere vor den Kopf zu stoßen (aber das muss dir ja sehr wohl bewusst sein) und hat sehr wohl mit Netiquette zu tun (http://de.wikipedia.org/wiki/Netiquette, vor allem im Hinblick auf: "Formulierung und Inhalt sollten dem Zielpublikum gegenüber angemessen sein", was sich besonders darauf bezieht, dass die Community hier, wie ich bereits geschrieben hatte, überlicherweise äußerst höflich und hilfsbereit ist). In einem solchen generell friedlichen und unaufgeregten Diskussionsklima halte ich Agitation zum reinen Selbstzweck einfach für unangebracht. - Nichs anderes wollte ich damit ausdrücken.

Deine Meinung hinsichtlich political correctness sei dir unbenommen, allerdingst zeugt diese Einstellung in meinen Augen von einem gewissen reaktionären Konservatismus, den ich für das eigentliche "Geschwür" halte.

Grundsätzlich liegt es mir, wie gesagt, fern, dich in deiner Einschätzung zu Eriksons Werk zu beeinflussen.

Veröffentlicht am 16.08.2012 11:46:00 GMT+02:00
Babsi meint:
Schlammschlacht auf hohem Niveau! ;-). Ihr habt alle Recht! jeder auf seine Weise! Aber schade, dass dieser interessante thread, auch wenn es vor ihm schon viele gegeben haben sollte, dadurch zu einer "Farce" wird. Wollte mir hier Anregungen holen, weil ich ebenfalls auf der Suche nach intelligenter und qualitativ hochwertiger "fantasy- literatur" bin.

lg an alle

Veröffentlicht am 16.08.2012 13:06:24 GMT+02:00
Lese gerade Patrick Rothfuss "Der Name des Windes: Die Königsmörder-Chronik. Erster Tag", kann ich absolut empfehlen. Im Bereich der verlagsbreien Autoren und Autorinnen ist "Dämonendämmerung - Die Auserwählte (ÜBERARBEITETE VERSION!)" einer meiner Favoriten.

Liebe Grüße

Veröffentlicht am 16.08.2012 13:55:09 GMT+02:00
Babsi meint:
@ Gänseblümchen - dein Tipp war genau das, was ich meinte...klingt ungeheuer interessant und ist somit bereits in meinen Einkaufswagen!
lg

Veröffentlicht am 16.08.2012 17:12:08 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.08.2012 17:14:54 GMT+02:00
P.S. Elliot meint:
Um meiner Integrität als Threadersteller nun wieder gerecht zu werden und, wie W.Maier zurecht bemängelt, den eigentlich Sinn zu wahren, hier ein kleiner Bezug.

Den mehrfach genannte Vorschlag "Der Name des Windes: Die Königsmörder-Chronik. Erster Tag" habe ich in der Tat gelesen, peinlicherweise allerdings einfach vergessen zu erwähnen.
Das Buch hat in mir einen wahren Zwiespalt ausgelöst, zum einen ist Rothfuss ein grandioser Schreiber, handwerklich beinahe tadellos, zum anderen wirkte grade die Fortsetzung des Buches konstruiert und leicht abgehoben was den Aufbau der Handlung angeht.
Trotzdem bin ich durchaus froh es gelesen zu haben und würde es weiterempfehlen.

Bisherige Diskussionsergebnisse:
Ninragon - Band 1: Die standhafte Feste
R. Scott Bakker: The Second Apocalypse
Nikola Hotel: Rabenblut drängt
Dämonendämmerung - Die Auserwählte (ÜBERARBEITETE VERSION!)

Wider besseren Wissens kann ich es nicht lassen, unsere Grundsatzdebatte fortzuführen, Amberyl! =)
Du stößt dich nach wie vor an dem von mir gwählten Tonfall an, mit dem ich Eriksons Werk in deinen Augen zu diffamieren scheine.
Soweit verständlich, da eine gewisse Agressivität meiner Wortwahl wirklich zu entnehmen ist. Der Punkt dem ich allerdings entschieden widersprechen muss, ist mangelnde Höflich- und Sachlichkeit.
Tatsächlich bemühe ich mich um beides und sehe diese Punkte als einen herrausragenden Teil meiner Selbst an.
Dementsprechend ist meine Intention in keinster Weise die gewesen, jemanden vor den Kopf zu stößen, allerdings auch nicht eine Diskussion zu Erikson zu starten, beschriebene Definition meiner eigenen Ansicht zu Meinungen war eher als Erklärung für Dich gedacht, nicht als Erklärung für die eigentlich Meinung selbst.
Dieser Argumentation folgend, komme ich zu dem Schluss, dass meine Darstellung durchaus der Community angemessen ist, ich allerdings im Zuge der Rücksichtsnahme auf sich angegriffen fühlende Mitglieder, meine Ansichten an anderer Stelle mitteilen sollte.
Im übrigen ist es amüsant, dass ich mich von deinem Vorwurf der Agitation deutlich stärker angegriffen fühle, als von jeder Meinung über meine Lieblingsautoren, die du hättest darbringen können.

Weiterhin ist es nun an mir, dich auf deine Wortwahl aufmerksam zu machen!
Ganz offensichtlich teilst du meine Einstellung zur "political correctness" nicht, gleichwohl beziehst du dich auf meine Wortwahl und bezeichnest den Konservatismus, der, wie Du ganz richtig schreibt, genau diese Korrektheit ablehnt, als Geschwür.
Die ins Auge stechende Ironie ist hier, dass genau diese Aussage, das bei Weitem politisch unkorrekteste ist, was die ganze Diskussion bisher hervorgebracht hat!

Meines auch hier wieder sehr drängenden Schreibstils zum Trotz, finde ich es doch sehr angenehm diese Unterhaltung in dieser Form führen zu können.
Mit dem Wunsch auf einen schönen Tag,
P.S.Elliot.
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