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Deutsches High Fantasy


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1-25 von 87 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 10.07.2012 16:21:30 GMT+02:00
Serelli_r meint:
Hallo

Ich bin ja sehr positiv von Heitz und seinen Zwergen überrascht. Wer sagt denn da, daß es kein gutes deutsches High Fantasy gibt?

Könnt ihr noch ähnliches empfehlen, deutsche High Fantasy Werke? Am besten etwas, daß es nicht nur als eBook, sondern auch als Taschenbuch gibt, sonst ist es immer so schwierig, sich mit Freunden auszutauschen.

Vielen Dank.

Veröffentlicht am 10.07.2012 16:25:07 GMT+02:00
Also neben Heitz sehe ich Richard Schwartz als sehr lesenswert. Und dann noch drei, die mir gefielen, wobei ich nicht sicher bin, ob der letzte als High Fantasy zählt.

Das Erste Horn: Das Geheimnis von Askir 1
Elfenmagie: Roman
Der vergessene Mond Bd I: Band I - Zeit des Erwachens
Ravinia: Roman

Veröffentlicht am 11.07.2012 08:49:35 GMT+02:00
Sabrina meint:
Bernhard Hennens Elfen-Reihe wäre auch noch deutsche High Fantasy.

Veröffentlicht am 13.07.2012 21:49:10 GMT+02:00
SuperVictor meint:
Kann denn mal jemand sagen, was genau "High Fantasy" eigentlich ist?
Was gibt es denn da alles für Kategorien?

Veröffentlicht am 14.07.2012 00:34:47 GMT+02:00
SuperVictor - im Idealfall auf Wikipedia nachlesen das Ying zum Yang wäre die Low Fantasy :-)

Serelli_r: könntest du bitte den begriff "deutsche High Fantasy" etwas beschreiben
Soll der Autor aus dem deutschsprachigen Raum sein, soll die Handlung hier passieren? (kenne leider Heitz und seine Zwerge nicht)
Grundsätzlich bin ich in Punkto High Fantasy von den Werken von Brandon Sanderson und Richard Schwartz's "das Geheimniss von Askir" - Reihe samt Fortsetzungen begeistert - nur hats halt leider nix mit deutsch zu tun

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.07.2012 10:24:45 GMT+02:00
H.Gruber - natürlich hat Schwartz mit deutsch zu tun! Immerhin ist der Autor selbst ein Deutscher! Und ich denke, dass Serelli_r auch das meint: High Fantasy aus Deutschland. Dazu würden mir noch Michael Peinkofer (Orks, Zauberer), Christoph Hardebusch (Trolle), Christoph Marzi, Tobias O. Meissner (Paradies der Schwerter), Helmut W. Pesch (Elderland-Saga), Frank Rehfeld oder Michael Schenk einfallen. Einfach mal die Werke der Autoren auf www.phantastik-couch.de ansehen - manche haben mehrere Werke/Reihen und nicht alle zählen unbedingt zur High Fantasy, aber einige!

Veröffentlicht am 14.07.2012 14:32:21 GMT+02:00
Deutsche High Fantasy Richtung Abercrombie, Martin, Erikson, Bakker:

Ninragon - Band 1: Die standhafte Feste

Neu am Markt und derzeit leider nur als Ebook. Gefällt mir persönlich aber besser als die Zwerge von Heitz.

Veröffentlicht am 14.07.2012 17:30:10 GMT+02:00
Sabrina meint:
Andreas Saumwebers Druidenchronik, Band 1: Schattenkrieg wäre auch noch was.

Veröffentlicht am 14.07.2012 21:00:33 GMT+02:00
Serelli_r meint:
@H. Gruber:

Ich meinte tatsächlich High Fantasy von deutschen Autoren. Die Sache ist die, daß ich bisher fast ausschließlich im englischen Original gelesen habe, da gutes Fantasy meist aus dem englischsprachigen Raum kam und ich die deutschen Übersetzungen einfach nur schauerlich finde. Jetzt bin ich aber auf Fantasy von deutschen Autoren aufmerksam geworden, der Heitz zum Beispiel kann schon schreiben. Richard Schwartz, Bernd Tannenbaum und einige andere Empfehlungen werde ich mir sicher auch ansehen, vielen Dank schonmal für die Antworten.

@SuperVictor:
High Fantasy ist es dann, wenn _viel_ Fantasy drin vorkommt. Nichtmenschliche Rassen wie Elfen und Zwerge, viel Magie und all das. Der Herr der Ringe ist klares High Fantasy. Ein Beispiel für Low Fantasy ist das Lied von Feuer und Eis.

Veröffentlicht am 14.07.2012 22:19:44 GMT+02:00
Ok, diese Definition von High Fantasy kannte ich noch nicht. (Das Lied von Feuer und Eis ist für mich ganz klar High Fantasy...) Aber macht ja nix, jetzt wissen wir ja, wie es gemeint ist.

Wenn Du das Lied von Eis und Feuer trotz Drachen, Zombies, Magie etc. als Low Fantasy einstufst, dann ist der von mir empfohlene Ninragon wahrscheinlich Middle Fantasy... ;)

Nach dem mir bekannten Synonym für High Fantasy (Epic Fantasy) bzw. der in Wikipedia geprägten Definition hingegen wäre es (genauso wie Das Lied von Eis und feuer oder auch Die Zwerge) High Fantasy. Nur so zur Einordnung...

Veröffentlicht am 14.07.2012 23:30:20 GMT+02:00
Serelli_r meint:
Hmm, ok. Da gibt es wohl wirklich verschiedene Auslegungen.

Wikipedia sagt:
Eine alternative Deutung des Begriffs verweist auf die unterschiedliche Gewichtung magischer und mystischer Elemente. Fantasywelten, in denen phantastische Wesen selten und exotisch sind und der magische Einfluss gering ist, werden oft als Low-Fantasy-Welten bezeichnet, vor allem im Pen-&-Paper-Rollenspiel. Als Beispiele für solche Low-Fantasy-Rollenspiele gelten das Rollenspiel HârnMaster sowie die Rollenspielumsetzung des Romans Das Lied von Eis und Feuer durch den amerikanischen Verlag White Wolf.

Ich kam auf das Lied von Eis und Feuer, da dort zuerst einmal sehr wenig Magie und Monster vorkommen. Ich lese da noch, bin so bei 80% des ersten englischen Bandes, aber außer dem Auftauchen eines einzelnen Untoten ist dort überhaupt noch nichts "magisches" passiert. Kein Vergleich zu einem Werk wie Dragonlance, Dark Elf Trilogy oder derartiges. (Ich sollte an der Stelle erwähnen, daß ich die Serie klasse finde, sehe sie halt nur nict als High Fantasy.)

Veröffentlicht am 15.07.2012 12:49:16 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.07.2012 20:21:25 GMT+02:00
Stimmt, bei Wikipedia ist die Definition von HighFantasy und LowFantasy nicht gerade konkret und ziemlich widersprüchlich: George R. R. Winter wird zum einen als typischer Autor von HighFantasy geführt, das Rollenspiel anschliessend als typischer Vertreter von LowFantasy.

Im Lied von Eis und Feuer sind Magie, Drachen etc. am Anfang der Geschichte nicht sehr präsent. Aber da kommt noch einiges und wenn Du erst beim 1. Band bist, hast Du ja ohnehin noch einiges vor Dir. :)

Wenn Du was in der Art auf Deutsch ohne Übersetzungsprobleme lesen möchtest, ist Ninragon eine gute Empfehlung, aber eben leider nur als EBook. Ansonsten finde ich, ist die deutsche Szene da doch eher mau. Was wahrscheinlich eher an den Verlagen, als an den Autoren liegt... (Bakker ist ja auch gefloppt auf dem deutschen Markt)

Veröffentlicht am 15.07.2012 14:02:14 GMT+02:00
Dhaza meint:
Highfantasy ist es eigentlich dann, wenn es keinen sonderlichen Bezug zu allgemein gebräuchlichen Sagen und Mythen mehr hat, wenn die Wesen einfach etwas abgedrehter sind, wenn sie nichtmal sonderlich humanoid sein müssen. 3 Arme, 5 Augenpaare, geformt wie eine Geburtstagstorte ohne Kerzen, das geht bei High-Fantasy alles.
Hingegen hält sich die klassische Fantasy eben an Zwerge, Elfen, Trolle, Orks, Drachen, Zauberer... Hexen. Was du suchst ist also eher klassische Fantasy denn Highfantasy, DIE ZWERGE sind ganz klar klassisch, klassischer geht nicht.

Veröffentlicht am 15.07.2012 14:28:50 GMT+02:00
Sabrina meint:
Ich verstehe unter High Fantasy Geschichten in ausgedachten Welten - also nicht in unserer Welt - eher mit mittelalterlichem Setting, Magie, anderen Wesen usw. Das Gegenteil der Fantasy, die in unserer Welt spielt und in der Fantasyelemente wie Magie, Zwerge usw. etwas Außergewöhnliches sind.

Veröffentlicht am 15.07.2012 14:33:49 GMT+02:00
A Ha meint:
Ich fand die Bücher von Bernhard Hennen wirklich gut, sehr mitreißend und gut geschrieben. Ich habe von ihm gelesen: Die Elfen., Elfenlicht., Elfenwinter: Roman, Elfenkönigin: Roman und dann die Elfenritter Bücher: Die Ordensburg. Elfenritter 01., Elfenritter, Band 2: Die Albenmark und Das Fjordland. Elfenritter 03.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.07.2012 23:33:46 GMT+02:00
Ok dann würde ich Richard Schwartz empfehlen - auch wenn man sich hier icht ganz einig wird was nu High bzw. Low Fantasy definiert
Die Bücher rund um Askir (eigens erfundene Weltenscheibe *zwinker*) hat was bodenständig Mittelalterliches aber auch gleichzeitig Fabelwesen u. Magie für Anfänger u. Fortgeschrittene ... wenn gleich die vermeintlich epischen Schlachten jetzt nicht soooo spektakulär sind wie sie sein hätten können.
aber eben irgendwie bodenständig - hab jetzt alle Bücher rund um Askir zweimal durch und überlege ob ich gleich ein drittes mal anfangen soll ... ziehen mich immer wieder in den Bann nicht aufhören zu können :)

Veröffentlicht am 15.07.2012 23:45:00 GMT+02:00
Deutsche High fantasy? ASKIR!!! Eine meiner Lieblingsserien und warte schon gespannt auf den 3 Band der Folgeserie.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.07.2012 14:47:03 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.10.2012 12:57:34 GMT+02:00
ich häng mal alles deutschsprachige an (es gibt ja auch tolle Bücher von Österreichern z.B :P)
alles von Jenny-Mai Nuyen vor allem Das Drachentor
alles von Nina Blazon, z.B Faunblut und Ascheherz
Nachtlilien: Roman
von Kay Meyer gibts noch einiges an HF, habe bisher aber nur seine Urban Fantasy Reihe (Arkadien erwacht, ...) gelesen ^^
Christoper Marzi gibts noch, aber weiß nich ob seine Bücher nicht eher Urban Fantasy sind-habe nur "Heaven" gelesen und mir hats weniger gefallen.
Monika Felten ist noch beliebt, aber das Buch das ich von ihr gelesen habe "Das Vermächtnis der Feuerelfen" würde ich sowas von gar nicht weiterempfehlen.
Smart Magic: Roman hat mir sehr gut gefallen, allerdings bin ich mir was das Genre betrifft nicht sicher, denn das Buch fängt eig fast wie ein typischer Urban Fantasy Roman an und ab der 2. Hälfte wirds sehr HF-lastig.
Zwölf Wasser Buch 1: Zu den Anfängen: Roman ( der/die Autor/in ist aus Südafrika, falls es nicht ganz stimmt bitte nicht schlagen ;D

noch nicht gelesen, aber weit oben auf meinem SuB:
Elfenmagie: Roman (aus Österreich)

Veröffentlicht am 19.07.2012 20:21:01 GMT+02:00
Also Ravinia würde ich nicht zum High Fantasy zählen, Moritz.
Den vergessenen Mond und Askir auf jeden Fall.
Elfenmagie kenne ich nicht, worum gehts denn da?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.07.2012 21:58:18 GMT+02:00
Sommer meint:
Hallo, ich kann von dem Deutschen Autor, Janus Junavorg, das Buch, "Das Geheimnis der Covevirol-Höhle" empfehlen.
Es spielt sogar in Deutschland und ist ein spannender Fantasyroman, in Taschenbuchformat.

Hier die ISBN dazu. 978-3-9814-7081-9
ich habe es selbst gelesen und bin begeistert.
Du wirst auf keinen Fall enttäuscht sein.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.07.2012 00:18:06 GMT+02:00
also High Fantasy ist das defintiv nicht und "Du wirst auf keinen Fall enttäuscht sein." mit solchen Aussagen wäre ich eher sparsam, denn sowas kann man schwer beurteilen selbst wenn man eig den Büchergeschmack des anderen gut kennen würde, was ja hier definitiv nicht der Fall ist ;P
@Kai
ich habs verlinkt, du musst nur darufklicken ;)

Veröffentlicht am 20.07.2012 08:20:33 GMT+02:00
Sabrina meint:
@ Kai
"Elfenmagie" ist eher romantische High Fantasy und wird aus 5 verschiedenen Perspektiven erzählt. Der Roman ist in sich abgeschlossen. Der zweite Band, der im September erscheint, ist zwar eine Fortsetzung, hat aber ebenfalls eine eigenständige Geschichte. Ich würde sagen, dass der Roman eher etwas für Frauen ist. Kenne zwar ein paar Männer, denen er auch sehr gefallen hat, aber der Schwerpunkt liegt schon bei den Charakteren und ihren Beziehungen zueinander als beim Abenteuer. Manche Männer haben sich wohl anderes erwartet und besonders den hohen Romantikanteil kritisiert. Da du dem Namen nach zu urteilen ein Mann bist, kann ich dir den Roman also nicht ohne diesen Hinweis empfehlen :-) . Vielleicht liest du dich mal durch ein paar Rezis, ich kenne deinen persönlichen Geschmack ja nicht.

Alles liebe, die Autorin (die sich freut, dass das Buch hier erwähnt wurde :-)
Sabrina

Veröffentlicht am 23.07.2012 21:00:32 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 23.07.2012 21:04:09 GMT+02:00
Habe für meine Buchempfehlungen mal die Rezensionen des renomierten Fantasy-Portals Fantasybuch.de zu Rate gezogen.
Diese beiden Bücher gehen demnach auf jeden Fall als High Fantasy.

Das Erste Horn: Das Geheimnis von Askir 1 / 4.5 von 5 Sternen

Ein verschneiter Gasthof im hohen Norden: Havald, ein Krieger aus dem Reich Letasan, kehrt in dem abgeschiedenen Wirtshaus »Zum Hammerkopf« ein. Auch die undurchsichtige Magierin Leandra verschlägt es hierher. Die beiden ahnen nicht, dass sich unter dem Gasthof uralte Kraftlinien kreuzen. Als der eisige Winter das Gebäude vollständig von der Außenwelt abschneidet, bricht Entsetzen aus: Ein blutiger Mord deutet darauf hin, dass im Verborgenen eine Bestie lauert. Doch wem können Havald und Leandra trauen? Die Spuren führen in das sagenhafte untergegangene Reich Askir ? Ein sensationelles Debüt mit einer intensiven, beklemmenden Atmosphäre, die in der Fantasy ihresgleichen sucht.

Eine einsam gelegene Gaststätte wird durch den Wintereinbruch mit Mann und Maus zugeschneit. Die eingeschlossenen Gäste sind so zusammengewürfelt, wie man das von einem Gasthaus erwartet. Händler, die noch schnell den nächsten Markt erreichen, Bergarbeiter, die nur auf ein Bier einkehren wollten, eine vermeintlichen Räuberbande, die nichts Gutes im Schilde führt und ein einsamer alter Ritter Havald, der eigentliche Held der Geschichte, der an sich nur seine Ruhe haben wollte, sie aber nicht bekam. Alle richten sich so gut es geht das Eingeschneitsein auszuhalten. Sie Trinken, zechen, streiten und die Räuberbande sorgt für die eine gehörige Prise Terror. Wäre da nicht Havald und die Halbelfe Leandra, die den Frieden zu wahren versuchen, würde es bald zur Eskalation kommen. Doch auch so sind die Gemüter gereizt und die Leute werden durch die immer stärkere werdende Kälte und unterbrochene Schneefälle dünnhäutiger. Doch was nach einem Naturereignis aussieht, fühlt sich nicht richtig an. Kann ein solcher Sturm natürlichen Ursprungs sein? Die Kälte durchdringt die dicken Steinmauern als wären sie nicht vorhanden und die großen Kamine spenden kaum noch wärme. Klar ist, dass mehr dahinter stecken muss. Und die Ereignisse werden zunehmend bedrohlicher und seltsamer.

Ich habe das Buch bereits zum zweiten Mal mit Genuss gelesen, wohl wissend, dass es wunderbar zu unserem strengen Winter passt. Ein heißer Tee in der Hand, gemütlich auf der Couch liegend das Buch lesen und dem Winterstrum draußen lauschen. Das ist die perfekte Kulisse, um die Geschichte zum Entfalten zu bringen. Eben mit allen Sinnen genießen. Und genau das ist es, was Richard Schwarz in seinem Debüt gelungen ist. Ein Buch, das samtweich wie ein guter Wein dem Fantasykenner die Kehle hinunterrinnt und im Magen eine wohlige Wärme hinterlässt. Ein winterkalter Gasthof voller uralter Geheimnisse, Magie und Spannung und dann, wenn man glaubt schon alles zu wissen, wird das nächste noch größere Geheimnis offenbart, das einen tiefer in das Buch saugt und nicht locker lässt, bis auch die letzte Seite verschlungen ist. Ebenso wie die Geschichte, entwickeln sich die Charaktere im Laufe des Buches. Nach und nach erfährt man, wer die Gäste sind und was sie motiviert - in kleinen wohl portionierten Häppchen. Schwartz ist es gelungen die Spannung auf jeder Seite des Buches zu halten und es immer wieder richtig knallen zu lassen, bis am Ende alles förmlich explodiert.

Erst beim zweiten Mal lesen sind mir die Strickmuster bewusst geworden. Richard Schwartz ist ein passionierter Rollenspieler und ich erkenne in ihm einen guten Master, der es seinen Helden so richtig einheizen kann. Und auch dieses Muster, das jedes Rollenspiel auszeichnet, lässt sich im Buch erahnen. Schwartz macht das jedoch verdammt gut.

Ich gebe dem Buch eine wohlverdiente 9 - den einen Punkt halte ich zurück, weil ich die leuchtenden Augen der Halbelfe auf den ersten Seiten nicht verdauen konnte ;)

Der vergessene Mond Bd I: Band I - Zeit des Erwachens / 5 von 5 Sternen

Dies ist eine Welt, beschienen von drei Monden - dem blauen , dem roten und dem grünen Mond - und nur von diesen wird die Magie für einige wenige Menschen gespendet. Doch existieren wirklich nur diese drei Monde? Der junde Rittersohn Herm Pendrak ist ausgezogen um Magier zu werden, doch er wird von allen drei Türmen der Magie abgelehnt. Während einer unvorteilhaften Begegnung äußerst sich allerdings seine Befähigung des Magiegebrauchs. Jedoch ist seine Magieform Schwarz. Wie kann dies sein? Auf seinem Weg zur Aufklärung trifft Herm auf eine junge Kämpferin namens Kira, welche sich im Auftrag ihrers Meisters Herm anschließt. Ist Herm wirklich der Erfüller einer lang gehegten Prophezeiung und kann die Welt zurück ins Gleichgewicht bringen oder wird er sie letztendlich alle zusammen ins Chaos stürzen? Eins ist klar - Die Zeit des Erwachens ist eingetroffen!

In seinem Debütroman - welchen er zu einer Triologie ausbaut - steigt Bernd Tannenbaum gleich in die tiefen Kreise des Fantasyautors ein und erschafft eine völlig neue Welt, die von drei sichtbaren Monden beschienen wird und die Spender für die Formen der Magie sind. Was jedoch der Großteil der Bevölkerung dieser Welt nicht weiß ist, dass ein weiterer schwarzer Mond ihre Welt bescheint und ebenfalls Spender dieser Magie ist und sich um diesen Mond eine Prophezeiung rankt. Schon allein dieser Ansatz hat das Potential zu einer gelungenen, spannenden Erzählung - und genau mit dieser wartet Herr Tannenbaum auf!

Man bekommt in kleinen Brocken Einzelheiten zu den verschiedenen Hauptpersonen des Buches vorgesetzt, welche jedoch in geordneter Reihenfolge vorgestellt werden und somit dem Leser die Möglichkeit geben, mit den einzelnen Charakteren warm zu werden.

Die Haupthandlung dreht sich um den jungen Rittersohn Herm Pendrak, der die schwarze Magie in sich Entdeckt und den Umgang mit dieser Meistern möchte. Er hat Visionen von einem schwarzen Turm, zu dem es ihm zieht. Doch auf seinem Weg zur Findung der Magie, muss er mehrere Hindernisse überwinden und lernt die verschiedensten Menschenschläge kennen. Zudem entdeckt er die Fähigkeit, Tiere an sich zu binden.

Ein weiterer Handlungsstrang, der sich später mit dem Herms kreuzen wird, behandelt die junge Kämpferin der weißen Blume - Kira. Diese ist in dem Kampfkloster aufgewachsen und hat den Vorletzten Grad ihrer Ausbildung bereits erreicht, als ihre Heimat eines Nachts von unbekannten Kämpfern in Begleitung eines grünen Magiers angegriffen wird und sich ihre Welt von einem Moment auf die Andere ändert. Sie erhält die Mission den Erwählten zu finden und ihn zu beschützen.

Was Herm noch nicht weiß ist, dass auch er einen Konkurrenten bei der Erlernung der schwarzen Magie hat. Hassem hat ebenfalls die Gabe der schwarzen Magie und hat einen Horntiger als Gefährten gefunden. Er ist ein geschulter Dieb und Mörder und strebt ebenfalls nach Macht.

Verschiedene Völker, unterschiedliche Motivationen, politische Ideale und die Findung des eigenen Weges weben ein Netz der Erzählkunst, in dem sich jeder Fantasybegeisterte gerne fangen lassen kann. Alle Handlungsstränge dieses Werkes fließen langsam zusammen und ergeben ein großes, spannendes Meisterwerk an Fantasykunst, welches mit viel actiongeladener Magie und so manchen Überraschungen aufzuwarten versteht.

Veröffentlicht am 23.07.2012 22:35:35 GMT+02:00
Frank Schmidt meint:
Deutsche High-Fantasy ausser den schon genannten?

Wie wäre es damit
Neobooks - Das Schloss im ewigen Eis: Das vierte Siegel I

Veröffentlicht am 29.07.2012 10:10:49 GMT+02:00
Meine Empfehlung: Im Zauberkreis der Dämonen!
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Erster Beitrag:  10.07.2012
Jüngster Beitrag:  02.11.2013

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