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Fantasy-Romane im Selbstverlag


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1-25 von 80 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 24.06.2011 20:08:55 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 29.06.2011 22:21:54 GMT+02:00
TinaS meint:
Ich finde es toll, dass es auf amazon mittlerweile einige Autoren gibt, die ihre Bücher im Selbstverlag über den Kindle rausbringen: Meist viel günstiger als die von Verlagen, aber nicht unbedingt schlechter.

Ich fand z.B.

"Die Ewigen"Die Ewigen

sehr lesbar, das Buch hat auch schon ein paar ganz gute Kritiken bekommen. Ist Fantasy mit unsterblichen Kreuzrittern, richtig schön dick.

Und wennnoch jemand weitere Tipps für solche "unabhängigen" Autoren hat: immer her damit!

LG Panda

Veröffentlicht am 26.06.2011 15:43:24 GMT+02:00
Amazon-Kunde meint:
biete auch seit kurzem mein fantasy-roman im selbstverlag bei kindle an:

Der Blutgeneral (VEST 1)

bin gespannt, wie sich das mit den ebooks in deutschland entwickelt. bisher scheint nur eine minderheit dieses angebot wahrzunehmen.

Veröffentlicht am 26.06.2011 19:01:31 GMT+02:00
Silke meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 26.06.2011 22:36:09 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.06.2011 22:37:49 GMT+02:00
Dovahkiin meint:
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Veröffentlicht am 26.06.2011 22:42:37 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.06.2011 09:44:54 GMT+02:00
Marismeno meint:
Leider setzen Bücher, die im Selbstverlag erschienen sind, allzu oft eine Gedankenkette in Gang:
Selbstverlag = von Publikumsverlag abgelehnt worden = Skript nicht gut genug = nicht lektoriert/korrigiert = nicht lesenswert

All den Lesern, die sich über den Einheitsbrei des Mainstreams beklagen und über den Mangel an Orginalität in der Fantasy-Literatur, andererseits auf jeden Eigenwerber und Selbstverleger verbal einschlagen, kann man nur ans Herz legen, sich einfach mal mit den unbekanntermaßen verteufelten Büchern zu beschäftigen.

Alle Schriftsteller-"Kollegen", die trotz allem an sich selber und ihr Buch glauben, möchte ich hiermit grüßen und ermutigen. Nur weil man nicht über Vampire schreibt, und das Buch nicht mindestens fünf parallel laufende Handlungsstränge hat, kann es trotzdem richtig gut sein. Moden ändern sich.

Veröffentlicht am 26.06.2011 22:55:39 GMT+02:00
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Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.06.2011 23:12:47 GMT+02:00
Dovahkiin meint:
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Veröffentlicht am 27.06.2011 08:01:49 GMT+02:00
Cathrin Kühl meint:
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Veröffentlicht am 27.06.2011 10:04:12 GMT+02:00
Niels Rudolph meint:
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Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.06.2011 12:55:37 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.06.2011 15:52:29 GMT+02:00
ako meint:
Na ja, wirklich gute Bücher aus Selbstverlag zu finden, ist wie ein Sechser im Lotto. Meistens sagen mir schon 1-2 Seiten Textprobe alles was ich über das Buch wissen muss..

Eines, was ich wirklich empfehlen kann, ist Tunnel: Das Licht der Finsternis. Dieses Buch ist ursprünglich im Eigenverlag erschienen, mittlerweile aber ganz gross herausgekommen und wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Eine spannende Geschichte um zwei Jungen, die ein unbekanntes Tunnelsystem erforschen und dabei eine aufregende Entdeckung machn.

Veröffentlicht am 27.06.2011 14:16:07 GMT+02:00
Amazon-Kunde meint:
nicht nur die leseprobe, sondern auch der niedrige preis machen ebooks im selbstverlag für leser attraktiv. für mich als autor ist es deshalb interessant, weil es mit wenig bürokratie verbunden ist.

Veröffentlicht am 27.06.2011 21:51:28 GMT+02:00
Silke meint:
Richtig !!!
Der hohe Preis von selbstverlegten Büchern schreckt oft ab. Aber mal ehrlich, mir ist es schon mehr als einmal passiert, dass ein Buch zwar nur 9.99 Euro gekostet hat und in einem größeren Verlag verlegt wurde, es dennoch bei weitem nicht hielt, was die Werbung versprach. Kennt ihr das nicht auch?
Nun, wie bei allem "Neuen", sollte man den selbstverlegten Büchern und deren meist unbekannten Autoren eine Chance geben!
Vielleicht wird man ja überrascht ... ;-)

LG Silke

Veröffentlicht am 27.06.2011 21:52:30 GMT+02:00
Niels Rudolph meint:
Da ist die Frage, wo die Grenze ist. Günstiger? Ja, auf jeden Fall. Verramschen? Nee, muß nicht sein. Bei den vielen Büchern für 99 Cent hab ich Probleme. Das untergräbt den Standard Buchmarkt und bringt dem Print-Book mehr Probleme, als nötig wären.

Veröffentlicht am 27.06.2011 22:20:04 GMT+02:00
Amazon-Kunde meint:
Ich biete mein Buch für 0,99¤ an, weil ich dem Käufer die Angst vor dem ungeprüften Buch nehmen möchte. Außerdem ist der niedrige Preis unsere einzige Waffe. Bücher bis zehn Euro finde ich akzeptabel, aber Preise um die zwanzig Euro finde ich zu viel. Ebooks werden dies vielleicht erfolgreich in Frage ziehen.

Veröffentlicht am 28.06.2011 00:15:24 GMT+02:00
Andreas meint:
Ich habe meine Kurzgeschichtensammlung (viel Fantasy, Science Fiction, etc) im Selbstverlag zuerst als Printversion herausgebracht. Anfang des Jahres folgte dann die Kindle-Version:
Under A Liquid Sky (Phantastische Geschichten im epospresse-Verlag 1)

Seit heute ist ein neues ebook mit einer kürzeren Lovecraftschen Fantasy-Erzählung (ca. 22.000 Zeichen) im Shop erhältlich - für 99 Cent:
Marias Hochzeit - Eine phantastische Erzählung (Phantastische Geschichten im epospresse-Verlag 2)

Vielleicht gefällt das ja dem ein oder anderen.
(Meinen Debut-Roman im ACABUS-Verlag "Ava und die STADT des schwarzen Engels" http://amzn.to/khbvUP gibt in Print, als ebook aber nicht für kindle, sondern nur pdf. z.B. hier: http://bit.ly/kc2Yqx)

Veröffentlicht am 28.06.2011 01:19:16 GMT+02:00
Silke meint:
Letztendlich werden wir die Meinung der Leser nicht beeinflussen können. Leider :-(
Ich selbst überlege mehrfach, ob ich mir ein Buch über 10,00 Euro leisten kann.
Warum sollte ich es dann den anderen Lesern verübeln, dass sie es nicht tun?
Zumal ich mich selbst nicht für die Autorin des Jahres halte :-)
Tausende Schreiblustige schreiben Bücher ... da ist jeder von uns nur ein kleines Licht, welches Beachtung sucht.
Da braucht es mehr als "Können" ... wie meist im Leben ...
Dennoch wünsche ich allen Autoren hier viel Erfolg!
LG

Veröffentlicht am 28.06.2011 19:39:10 GMT+02:00
Niels Rudolph meint:
10 Euro ist auch wieder ziemlich viel.
Das kostet doch ein normales Taschenbuch. Mal als Rechenbeispiel:
10 ¤ über einen Verlag veröffentlicht bringt dem Autor 5-10%. sagen wir mal 0,70¤ pro Buch.
Wer über Amazon ein Buch für 1¤ veröffentlicht, bekommt 35% Tantiemen, was der Hälfte eines Verlagsautors entspricht. Zusätzlich muß er sich um Korrektorat, Lektorat, Cover und Marketing kümmern. Da machen die Billiganbieter den Markt kaputt, wie ich finde. Aber vielleicht ist deren Geschreibsel auch qualitativ so schlecht, das es nicht anders geht.
Ich habe mein Buch über Dollars ausgezeichnet und nehme umgerechnet 4¤ für ein Buch (4.99$) in das ich sehr viel Zeit und Arbeit investiert habe. Ich denke das ist immer noch sehr viel günstiger als ein Printbook und deckt meine Unkosten.

Veröffentlicht am 28.06.2011 19:54:58 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 29.06.2011 08:23:23 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.06.2011 16:07:06 GMT+02:00
Andreas meint:
Bei 70 Cent pro Buch bist du aber gut bedient! Wenn ein Buch 10 Euro kostet, geht normalerweise 30-50% Großhändlerrabatt sowie die MWST ab. Danach erst bekommt der Autor seine 10%, bleiben also meist weniger als 50 Cent.

Veröffentlicht am 29.06.2011 16:38:46 GMT+02:00
Cathrin Kühl meint:
Mein Buch "Grenzenlos" kostet 12,99 Euro und ich verdiene 13 Cent pro Buch. 12,99 Euro war der niedrigste Preis, den ich angeben konnte, ohne pro gedrucktem Exemplar selbst draufzuzahlen oder einen Preis wie 12,96 Euro stehen zu haben. Mir selbst geht es nicht ums große Verdienen bei meinen Büchern. Ich möchte mit meinen Geschichten unterhalten und Lesern das Gefühl vermitteln, nicht allein zu sein, was schwierige Situationen anbelangt. Bei 10 Euro überlege ich selbst schon, ob ich mir das Buch kaufen soll oder nicht, denn egal ob Selbstverlag oder "richtiger" Verlag, ich habe mein Geld nicht locker in der Tasche sitzen. Da muss mich der Klappentext oder der Schreibstil schon überzeugen bevor ich es kaufe. Und da mein erstes Buch ein Jugendbuch ist, und Jugendliche in der Regel nicht sonderlich viel Geld haben, sollte der Preis so niedrig wie möglich sein. Wenn es möglich gewesen wäre, es noch günstiger zu machen, hätte ich es auch getan.

Veröffentlicht am 29.06.2011 21:08:24 GMT+02:00
Niels Rudolph meint:
Ja, der Großhändlerrabatt haut natürlich richtig rein. Leider verkauft so ein Großhändler auch nicht mehr, als wenn das Buch über den Verlagsshop läuft.
Da muß sich Amazon echt was einfallen lassen, damit sich Indies besser vermarkten können.

Veröffentlicht am 30.06.2011 10:15:21 GMT+02:00
Marismeno meint:
Ein Buch aussschließlich nach dem günstigsten Preis auszuwählen, ist genauso, als würde man einen Wein nur nach dem Preis aussuchen. Man bekommt dann unter Umständen etwas wirklich Billiges, zum Beispiel einen verschnittenen Weißwein im Tetrapack, schon ab 90 Cent. Aber unter Umständen stellt sich beim Probieren die Frage, ob es das ist, was man gesucht hat. Manchmal muss man sich einfach mal eine Kostprobe geben lassen, damit man weiß. ob man etwas Billiges oder etwas extrem Kostengünstiges kaufen wird. Ich schreibe aktuell an einem Buch, das voraussichtlich sowohl auf Papier, als auch als E-Book erscheinen wird. Vermutlich hat jede Erscheinungsform ihre eigenen Leser.

Mit dem wachsenden Druck auf die konventionellen Verlage habe ich keine Probleme. Die Leute haben sich die Konkurrenz dadurch selber herangezogen, dass sie zu ausschließlich für den Mainstream produziert haben. Wenn ein Verlag meint, lieber das 12., 13. und 25. Romantasy-Werk der Saison herausbringen zu wollen, statt eines innovativen High-Fantasy-Werkes von einem Newcomer, dann ist das sein gutes Recht. Aber wenn ein großer Prozentsatz der Leser durch sein Kaufverhalten signalisiert, dass er was Anderes lesen möchte, dann ist das eben DESSEN gutes Recht. Das E-Book ermöglicht mit seinen niedrigen Produktionskosten, dass Nicht-Mainstream-Neuautoren ihre Bücher auf den Markt bringen können, ohne auf die Gunst von Publikumsverlagen angewieses zu sein, oder auf DKZV herein zu fallen. Ob sie sich mit ihren Büchern blamieren, oder ob ihr Mut und Selbstbewusstsein zu Recht bestanden, wird letztlich der Leser entscheiden.

Wir leben nun einmal in einer marktwirtschaftlich geprägten Welt, und diejenigen, die davon lange profitiert haben, dürfen sich meiner Meinung nach nicht darüber beklagen, dass die Gesetze dieses Marktes sich auch zu ihrem Nachteil auswirken können.

Veröffentlicht am 01.07.2011 11:19:40 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.07.2011 12:05:49 GMT+02:00
kittekatze meint:
Zitat Andreas:

"Bei 70 Cent pro Buch bist du aber gut bedient! Wenn ein Buch 10 Euro kostet, geht normalerweise 30-50% Großhändlerrabatt sowie die MWST ab. Danach erst bekommt der Autor seine 10%, bleiben also meist weniger als 50 Cent. "

Nein, das stimmt nicht. Tantiemen bekommst du als Autor im Verlag vom VK-Preis abzüglich MwSt.
Vor allem aber bekommst du Vorschüsse, von denen man leben kann, die Tantiemen sind dann fürs erste nicht mehr das große Thema, die gibt es durch die Verrechnung mit den Vorschüssen meist erst bei der zweiten oder dritten Auflage.

Ich habe selbst lange mit der Möglichkeit der Selbstveröffentlichung gespielt und zu dieser Zeit viele selbstveröffentlichte Bücher sowie ein paar eBooks gelesen, Teils als Rezensionsexemplare. Traurige Bilanz: 1 von 10 dieser Bücher käme bei einer 5-Sterne-Bewertung bei mir auf 3 oder mehr Sterne, ein einziges von sicher 30 gelesenen Büchern kam auf 4,5. Der größte Teil war absoluter Schrott, völlig unabhängig von meinem persönlichen Geschmack, die Bücher waren einfach handwerklich sehr, sehr schlecht.

Muss man wissen, ob man sich dazwischen hockt. Meist wagen die Leser einen oder zwei Versuche und verlassen sich dan doch wieder auf die Vorauswahl der Verlage. Ich persönlich wollte das nicht, ich würde auch nicht in einem Verlag veröffentlichen, in dem mir die Bücher der Kollegen so wenig gefallen.

LG

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.07.2011 13:03:13 GMT+02:00
Andreas meint:
Zitat kittekatze:

Nein, das stimmt nicht. Tantiemen bekommst du als Autor im Verlag vom VK-Preis abzüglich MwSt.
Vor allem aber bekommst du Vorschüsse, von denen man leben kann, die Tantiemen sind dann fürs erste nicht mehr das große Thema, die gibt es durch die Verrechnung mit den Vorschüssen meist erst bei der zweiten oder dritten Auflage.

Das mit der Höhe der Vergütung ist sicherlich Verhandlungssache und hängt doch von der Postion des Autors ab. Aber wenn ich als Autor in der Lage bin, von den Vorschüssen der Verlage zu leben (was sicherlich nur bei einem kleinen Teil der aktiven Autoren der Fall ist), dann wage ich zu bezweifeln, dass dieser dann hingeht und seine ebooks für 99 Cent verkauft.

Veröffentlicht am 01.07.2011 14:51:23 GMT+02:00
Marismeno meint:
Dass ein Autor Vorschüsse für sein Manuskript bekommt, ist nur bei den erfolgreichen Autoren der großen Verlage der Fall. Die meisten Autoren, insbesondere die weniger bekannten, erhalten vertraglich vereinbarte Anteile vom Nettoverkaufspreis. Das kann sich zwischen fünf und fünfzehn Prozent bewegen. Leben können vom Schreiben sicherlich nur die wenigsten Autoren, in Deutschlang vermutlich nicht mal hundert.
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