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Sci-Fi-Urlaubslektüre gesucht (für Einsteiger)


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1-25 von 26 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 24.07.2012 11:24:04 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.08.2012 13:50:22 GMT+02:00
Amberyl meint:
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EDIT:

Thread wiederaufgenommen zur Nachbesprechung, weil es weiter unten angefragt wurde.

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Hallo an alle!

Nachdem ich bald Urlaub habe und mich die Fantasy-Neuerscheinungen im Stich lassen :-( , darf ich mich wieder einmal vertrauensvoll an die Forums-Gemeinschaft hier richten:

Und zwar würde ich zur Abwechslung gerne mal was eher sci-fi-mäßiges Lesen, habe in diesem Genre aber wirklich überhaupt keinen Durchblick und kann daher auch meine Anfrage nur eher "schwammig" formulieren. Ich hoffe, ihr könnt mir trotzdem helfen. (Aus diesem Grund stelle ich meine Frage auch im Fantasy-Forum ein, weil ich hoffe dass es hier ein paar User gibt, die sich in beiden Genres auskennen und mich daher vielleicht besser "verstehen", als die reinen SF-Fans).

Was ich in letzter Zeit an sci-fi gelesen habe waren
* "Feersum Endjinn" von Iain M. Banks, das mich unglaublich beeindruck hat (mit seinen Culture-Novels bin ich dann allerdings überhaupt nicht warm geworden).
* "Lord of Light" von Roger Zelazny, das mir auch sehr gut gefallen hat (Amber-Chronicles hingegen leider wie bei "Culture-Novels )
* "The Demolished Man" und "Stars my destination" von Alfred Bester – wiederum beide großartig, wobei mir "The Demolished Man" (mit seiner Kriminalgeschichte) ein wenig besser gefallen hat (dass die technologischen Entwicklungen im Buch mitunter überholt sind, stört mich dabei nicht im Geringsten).

Also etwas in der Art der Obigen suche ich.

- Eher stand-alone zum schnell Durchlesen – halt für den Urlaub – (für die großen Serien scheine ich noch nicht wirklich bereit zu sein).
- Bücher mit Tiefgang, die aber (für mein Befinden) trotzdem unterhaltsam und leicht und flüssig zu lesen sind (als Gegenbeispiel hätte ich zB Neal Stephensons "Anathem" – da hatte ich die ganze Zeit das eigenartige Gefühl, die "Regeln" nicht zu kennen).
- Irgendetwas mit einer beeindruckenden Landschaft (quasi von der Optik her großes Kino) oder Technologie (allerdings bitte nicht zu Technologie-lastig) etc., wobei es durchaus sein kann, dass ich die obigen Bücher auch nur deshalb besonders beeindruckend finde, da ich einfach überhaupt keine Erfahrung im sci-fi-Genre habe.
- Möglicherweise irgendetwas, das den Mars als Schauplatz hat (aus keinem wirklich bestimmten Grund, aber ich hätte es einfach lieber, wenn sich das Ganze in unserem Sonnensystem abspielt)
- Möglicherweise wieder etwas Krimi-artiges, das lediglich in einer sci-fi-Umgebung angesetzt ist.
- Vielleicht etwas Älteres, aber das mache ich tatsächlich nur daran fest, dass mir eben die oben genannten Bücher sehr gefallen haben und ich auch in der Fantasy einen Hang zu den etwas älteren Büchern zu haben scheine.
- Jedenfalls aber kein Steam-Punk (dem kann ich nichts abgewinnen), oder Bücher zur Serie/zum Film, und auch keine Satiren (für den Anfang möchte ich dem Genre doch ernsthaft begegnen).
- Im Großen und Ganzen suche ich wohl so etwas wie "Sci-Fi für Einsteiger und Fantasy-Leser" (ohne Fantasy-Elemente)...

Überlegt hätte ich mir zB die Folgenden:
* Asimovs "Foundation"
* Heinleins "Starship Troopers" (weil mir auch der Film gefällt)
* Arthur C. Clarkes "2001 A Space Odyssey"
* Larry Nivens "Ringworld"

Kann das jemand näher beurteilen? – Übernehme ich mich damit?
Aber ich denke mal, dass man mit den "Klassikern" wohl nicht viel falsch machen kann...
Btw.: sind die "SF-Masterworks" zB vom Orion-Verlag generell empfehlenswert bzw. eine "solide Basis" sozusagen?

Ich entschuldige mich vorweg schon mal für meine gleichzeitig vage und konfuse Anfrage, und hoffe, dass sich trotzdem jemand findet, der mir "unbeschriebenem Blatt" ein paar Anregungen gibt.

Vielen Dank!

Veröffentlicht am 24.07.2012 12:36:14 GMT+02:00
Timothy Zahn Cobra und/oder Blackcoller

Veröffentlicht am 24.07.2012 14:31:54 GMT+02:00
Breumel meint:
Der ewige Krieg: Roman - ein toller Klassiker, die Fortsetzung muß nicht sein...
Heinleins Starship Troopers ist spaßig, ruhig lesen
Foundation ist Geschmackssache, mir war's zu langatmig
Fremder in einer fremden Welt. Roman von Heinlein fand ich auch ganz spannend
Noch nicht erschienen, aber es ist toll, daß es neu aufgelegt wird: Enders Spiel: Roman
SF-Horror Klassiker: Die Triffids

Veröffentlicht am 24.07.2012 15:54:33 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.07.2012 16:01:17 GMT+02:00
Hey Amberyl

Als Einstieg würde sich Collector gut eignen. Es ist relativ leicht verständliche scifi und es existiert auch nur ein Buch, du must dir also keine Gedanken über eine Endlosschlaufe machen;-) Für den Urlaub ist das Buche ideal und gleichzeitig bringt es die nötigen Eigenschaften mit, um dich mit scifi vertraut zu machen. Die Geschichten der Charaktere werden relativ kurzweilig dargeboten, kommen aber dennoch nicht zu plump daher. Darüber hinaus hat es einen gewissen Witz und das dargestellte Universum stellt auch für das "innere Auge" eines scifi-Neulings keine Überforderung dar.

beste Grüsse von der Weide

Veröffentlicht am 25.07.2012 08:53:09 GMT+02:00
Ich würde dir folgende empfehlen:

Bone Song auf dt. 'Tristopolis' - sehr düster, aber sehr gut
Die Verschollenen: Miles-Flint Band 1

Und trotz einiger Fantasy-Elemente (keine gängigen) - mein all-time-favourite:
Robert Silverberg: Die Majipoor-Chroniken - beginnend mit 'Lord Valentine' Ganz großes Kopf-Kino!

Du kannst ja mal einen Blick drauf werfen!

Veröffentlicht am 25.07.2012 09:02:01 GMT+02:00
Amberyl meint:
Danke für die Antworten, da sind ja schon mal einige Interessante dabei.

@ Raynor Schönborn
Vor allem die Blackcollar-Romane klingen gut. Die werd' ich sicher lesen!

@Breumel
Dann freu ich mich ja auf Starship Troopers. Die anderen scheinen auch interessant. - Dann geht mir der Lesestoff wenigstens noch ein Weilchen länger nicht aus.

@ Walter von der Vogelweide
Die Geschichte an sich klingt ja gar nicht schlecht, was mich aber abschreckt ist die Tatsache dass es vom "Die Zwerge"-Heitz ist. - Den mag ich in der Fantasy schon nicht. Da kann ich mich nicht wirklich überwinden. Aber trotzdem danke!

Na ja, dann mach ich mich jetzt auf zum Bestellen, wenn das ganze bis nächste Woche ankommen soll...

PS: Eine letzte Zusatzfrage hätt' ich noch: - Unter welche Kategorie würden die hier genannten Bücher (oder auch die von mir genannten Bücher) denn eigentlich so fallen beim "Stöbern" hier auf Amazon? - "Abenteuer", "High-Tech", "Space Opera"? (Nur weil ich es schon ein wenig schockierend finde, dass sich auch unter der Kategorie Science Fiction Martins "Song of Ice and Fire" auf den vordersten Plätzen findet - wo ist das denn bitte Sci-Fi?)

Veröffentlicht am 25.07.2012 09:12:00 GMT+02:00
Amberyl meint:
@ Sternenfischchen
"Die Verschollenen" klingt auch sehr spannend. - Das kommt dann mal auf die Merkliste.
Beim "Bonesong" schreckt mich ab, dass es in einer Rezension als "Addams Familyesque" bezeichnet wurde. Eine solche Stimmung muss ich derzeit nicht unbedingt haben.
Die "Majipoor-Chroniken" sind mir im Moment einfach zu sehr auf der Fantasy Seite. - Vor dort will ich ja genau weg.

Veröffentlicht am 25.07.2012 10:14:33 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.07.2012 10:25:00 GMT+02:00
G.L. meint:
Hallo Amberyl,
meine Vorschläge betreffen Romane, die sich innerhalb des Sonnensystems und innerhalb der uns bekannten Naturgesetze bewegen, d.h. sie kommen ohne Überlichtantrieb und Reisen zu weit entfernten Sternen aus. Es wird ein relativ langer Entstehungszeitraum abgedeckt, beginnend mit
Der rote Planet von Robert Heinlein (stammt aus dem Jahr 1949) und ist eher ein Jugendbuch, auch die Weltanschauung entspricht dem Jahr der Entstehung.
Makenzie kehrt zur Erde heim. oder Rendezvous mit Rama von Arthur C. Clarke. Wenn man von Klassikern des SF-Genres spricht muss neben Robert Heinlein oder Isaak Asimov unbedingt auch der Name des britischen Autors Arthur C. Clarke genannt werden.
Hardware. Roman. von Walter Jon Williams ist ein Cyberpunk-Roman und vom Entstehungsdatum her das jüngste der vorgeschlagenen Bücher
Einige der Bücher gibt es aber nur mehr gebraucht.
Was die Reihe SF-Masterworks betrifft, so werden diese Bücher nicht umsonst als Meisterwerke betrachtet, sie decken aber einen sehr weiten Themenbereich ab, daher solltest du dir die Buchbeschreibungen und Rezensionen ansehen, um festzustellen, ob sie auf deiner Linie liegen.

Mfg:
Gerhard

NS.: Bei Wikipedia kann man die Preisträger der wichtigen SF-Preise, wie z.B. Hugo- oder Nebula-Award und die ausgezeichneten Werke nachschlagen, das wäre eine gute Grundlage für einen Einstieg in das SF-Genre.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.07.2012 10:38:50 GMT+02:00
Breumel meint:
@Amberyl: Es gibt bei Amazon nur die Kategorie Fantasy & Science Fiction, SF ist dann erst eine Unterkategorie. Daher wohl die gemeinsame Bestsellerliste.

Veröffentlicht am 25.07.2012 10:49:39 GMT+02:00
Amberyl meint:
@ G.L
Vielen Dank für deine Einschätzung. - Dann bin ich mit den von mir ursprünglich ins Auge gefassten Büchern eh auf dem "richtigen Weg". Ist wahrscheinlich wirklich eine Frage von "Versuch und Irrtum", da muss ich dann wohl durch. - Grade bei den "Klassikern" hört man ja so dermaßen divergierende Meinungen, von "das Beste, das je geschrieben wurde" bis "heutzutage überhaupt nicht mehr lesbar". Deshalb wollte ich einfach mal eine Einschätzung von erfahrenen SF-Lesern...

@ Breumel
Nein, ich meinte bereits bei der "Unterkategorie" SF.
http://www.amazon.de/s/ref=sr_nr_n_1?rh=n%3A52044011%2Cn%3A!54071011%2Cn%3A57127011%2Cp_6%3AA3JWKAKR8XB7XF%2Cn%3A58104011&bbn=57127011&sort=relevancerank&ie=UTF8&qid=1343206057&rnid=57127011

Die Liste die unter der Kategorie "Fantasy" kommt ist, abgesehen von Martin, schon anders.

Veröffentlicht am 25.07.2012 10:54:20 GMT+02:00
Breumel meint:
Du hast Recht - und Amazon keine Ahnung... Zumindest wenn ich weiter unten lese:

Amazon Bestseller-Rang: Nr. 19 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)
Nr. 3 in Englische Bücher > Belletristik > Populäre Belletristik > Buch zum Film
Nr. 5 in Englische Bücher > Fantasy & Science Fiction > Science Fiction > Abenteuer
Nr. 6 in Englische Bücher > Belletristik > Populäre Belletristik > Action & Abenteuer

Veröffentlicht am 26.07.2012 18:41:37 GMT+02:00
Barbara Gross meint:
Also Asimov ist wirklich toll, aber grade FOUNDATION ist etwas zaeh. Asimov hat viele tolle Romane geschrieben, von denen aber leider nur noch sehr wenige noch auf deutsch neu erhaeltlich sind. Auf die schnelle hier bei Amazon habe ich grade "Die Stahlhöhlen" gefunden, der Band enthaelt auch noch "Die nackte Sonne", beide Romane sind sehr zu empfehlen. Bei Heinlein kann man eigentlich auch nichts falsch machen.
Die Fantasylesern wohlbekannte Tanya Huff hat auch eine SF Serie geschrieben, die "Valor"-Serie, auch sehr schoen, aber leider nur auf englisch erhaeltlich.
Wenn es etwas neueres sein soll, hat mir noch Alastair Reynolds ganz gut gefallen, das ist aber schon wirkliche "harte" SF und auch nicht immer einfach zu verfolgen.

Veröffentlicht am 26.07.2012 21:30:05 GMT+02:00
lolarennt meint:
Helliconia (Frühling - Sommer - Winter) von Brian Aldiss bietet da eine ziemlich gute Mischung, wenig techniklastig, aber Helliconie ist ein Planet, der "von außen2 erforscht wird, mittels Raumstationen (um die Ökologie nicht zu verändern) und der wird in seinen Zyklen belassen. Die Bewohner dort sind unter anderem Gnuartige fellige Wesen, die Toten spielen noch eine wichtige Rolle,es ist ein ganz euígenes Universum.

Mein Favorit in dem Genre ist und bleibt der Der Wüstenplanet: Roman- Geisteskräfte bewirken minestens genauso viel wie Technik ... und wie die Fremen leben und mit den shai.Huluds in Verbindung treten, ist grenzgenial!

Auch in diese Richtung passend; Joan D. Vinge:Die Sommerkönigin I. Der Wandel der Welt. Roman. Auch hier gibt es eine ganze Welt mit seltsamen Sitten zu erforschen.

Veröffentlicht am 27.07.2012 10:17:01 GMT+02:00
Amberyl meint:
@ Barbara Gross
Danke für die Einschätzung zu Asimov. Muss ich mir also mehr von ihm kaufen ;-)
Dass viele ältere Werke auf Deutsch nur noch schwer erhältlich sind macht nichts. - Ich werd' sie ohnehin auf Englisch lesen, wobei mir auffällt, dass bei den englischsprachigen Verlagen vieles neu aufgelegtwird, was bei uns nicht mehr zu haben ist (liegt wohl auch daran, dass der englische Sprachraum einfach weitaus mehr Käufer aufweist).

@ lolarennt
Helliconia kenn ich dem Namen nach. Das klingt nicht so schlecht.
The Summer Queen scheint mir hingegen eher Fantasy-Geschichte in SF-Setting und spricht mich auf den ersten Blick nicht an. - Ich suche derzeit vom Setting her mehr etwas, wo die Menschen ihre Herkunft von der Erde kennen [irgendetwas "zeitnahes"] und sich noch nicht seit Jahrtausenden verstreut und dort draußen irgendwelche eigenen Zivilisationen mit fremdartiger Kultur etc. aufgebaut haben. Müssen auch überhaupt keine "Aliens" oder Ähnliches vorkommen [wär mir sogar lieber, wenn nicht], und auch die Technik muss nicht over-the-top weit fortgeschritten sein [sollte sich aber auch nicht zurückentwickelt haben, wie etwa: gleichzeitiges Auftauchen von Laserwaffen auf Raumschiffen und Schwertern bei der einfachen Bevölkerung oder so etwas... das wär' mir einfach zu Fantasy-mäßig).

Die Wüstenplanet-Serie gehört auch zu meinen absoluten all-time-Favoriten (und zwar nur jene von Frank Herbert, nicht mehr das mE reißerische und action-überladene "Geschreibsel" von Brian Herbert und Kevin J. Anderson, wobei die Prequel, die "Häuser"-Bücher und "Butlers Djihad", ja gerade noch so gehen) aber die "echte" Serie hört für mich einfach bei der "Ordensburg" auf (das ohnehin mit einem schön offenen Ende abschließt).
- Interessanterweise würde diese Serie derzeit aber wohl auch nicht in mein Schema passen.

Veröffentlicht am 27.07.2012 10:24:22 GMT+02:00
Breumel meint:
Wenn Du auf englisch liest, solltest du unbedingt Ender's Game (Ender Wiggin Saga) oder gleich The Ender Quartet Boxed Set: Ender's Game / Speaker for the Dead / Xenocide / Children of the Mind auf deinen Stapel legen, es liest sich spannend und flüssig und ist wirklich gut!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.07.2012 14:38:31 GMT+02:00
lucky meint:
Wenn du Unterhaltsames und Witziges magst, kann ich dir die "Stahlratte"-Bücher von Harry Harrison empfehlen.
"Luzifers Hammer" von Larry Niven kennst du möglicherweise schon. Heinlein und John Brunner sind einfach Klassiker, die man gelesen haben sollte und sehr vergnüglich und auch ein wenig irr sind die Sachen von Robert Sheckley.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.07.2012 18:54:02 GMT+02:00
Tolkin Fan meint:
Jo, "forever war" kann ich auch empfehlen, ich würde allerdings die komplette Serie (da gibs ne Omnibus Edition) lesen. Heist dann glaub ich "Peace and War" oder so.
Generell kann ich Haldemann empfehlen, der hat auch einige kürzere Bücher geschrieben (Camouflage, old 20th), falls der ewige Krieg (den es übrigens auch als Comic gibt) zu Lang ist.

Durch die Foundation Bücher kämpfe ich mich gerade auch, ist nicht so ganz was du suchst nach deiner Beschreibung.

Die "Relevation Space" (a. reynolds) Serie fand ich sehr unterhaltsam, sehr viele tolle und große Ideen verbaut. Und es gibt zumindest mal in der Vergangenheit einen Krieg auf dem Mars auf den öfter Referenziert wird.

die "nights dawn" trilogie von Hamilton fand ich spannend, ist aber ein schräger Crossover aus SF und "weisnichtwas"....

Die weiter unten erwähnte "Rama" Serie ist auch nicht schlecht, aber teilweise etwas unspektakulär

Gruß
TF

Veröffentlicht am 27.07.2012 20:00:16 GMT+02:00
Amberyl meint:
@ Breumel
Ja, alle deine Vorschläge sind schon auf meiner Liste. Danke!

@ lucky
"Stainless Steel Rat" klingt gut. Kommt auch auf die Liste.
"Luzifers Hammer" spricht mich nicht wirklich an.

@ Tolkin Fan
"Forever War" hab ich mich erst mal entschieden, nur das Einzelbuch zu nehmen.
"Revelation Space" erinnert mich jetzt, nur von der Beschreibung her, zu sehr an Banks' Culture-Novels. Das bleibe ich noch skeptisch.
"Nights Dawn Trilogy" klingt auch interessant, noch interessanter klingt allerdings Hamiltons "Mindstar" Trilogie, auf die ich durch deinen Vorschlag gestoßen bin. (Wenn man also schon erkennen soll, dass das sein Erstlingswerk war, wie in einer Rezension steht, passt das dann ja zu mir... ^^)
OK, Foundation Bücher, wahrscheinlich habt ihr alle recht (bei nochmaliger Ansicht komme ich selbst auch zu dem Schluss, dass das in Wahrheit nicht ist, wonach ich suche). Gut, dass ich sie noch nicht bestellt habe...

Vielen Dank für eure Vorschläge!

Veröffentlicht am 27.07.2012 20:07:56 GMT+02:00
Stefan Kallay meint:
Würde dir folgendes Buch empfehlen: Das Buch der Weisheit

Veröffentlicht am 27.07.2012 20:53:41 GMT+02:00
Das erste, was mir bei deinem Geschmack einfällt, sind natürlich die SF-Bücher von Richard Morgan. Sehe gerade, du hast ihn schon unter Fantsay, die dir gefällt, erwähnt. Die Kovacz-Trilogie gehört für mich zum Besten, was es auf dem Feld gibt, und mir gefällt ungeheuer sein Ansatz, dass zwischen einem Buch das anspruchsvoll und höchst unterhaltsam ist, kein Gegensatz besteht, seine Kompromisslosigkeit, sein Realismus und seine Wut im Bauch; alles Sachen, die du dann ja schon auch aus seinen beiden bisher erschienenen Fantasy-Romanen aus "A Land Fit for Heroes" kennst. Unsterblichkeitsprogramm, Gefallene Engel, Heiliger Zorn aber auch Profit und Skorpion (von dem Fortsetzungen geplant sind) sind ein unterhaltsamer Genuss. Ich liebe diese klare Sprachgewalt.
In der Fantasy gehört er für mich mit R. Scott Bakker und Joe Abercrombie zum Triumvirat der heutigen modernen Fantasy (Glen Cook und Stevenson sind ja schon eine Generation, der Godfather noch eine weitere davor.
Scott Lynch lasse ich bewusst aus, der walzt mir zu sehr das Worldbuilding in die Breite und erhebt es zur Story und irgendwie geht es beim Gentleman Bastard zu wie bei den ??? oder den fünf Freunden), Rothfuss auch (der ist für mich FanFiction auf hohem Niveau), aber diese drei sind es, die die Speerspitze der heutigen Fantasy verkörpern, und ich gebe dir recht, wenn man mit denen durch ist, ist schwer noch anderes zu finden. Kearney vielleicht. Chris Wooding mit Piratenmond etc. ist purer Fun, aber der ist schon wieder Fantasy/SF/Steampunk/whatever. Versuchen kannst du es eventuell noch einmal (wenn du die nicht schon kennst) mit Tim Lebbon (Dusk, Dawn und Folgegeschichten) oder J.V. Jones (A Cavern of Black Ice und die weiteren Bände aus dem Sword of Shadows Zyklus – lass dich nicht von den Covern abschrecken, die wirken reichlich billig und sind unangemessen), aber diese beiden sind Geschmackssache. Lebbon hat mich irgendwie an R. Scott Bakker erinnert, in der Art, wie er seine Absätze von unterschiedlicher Länge schachtelt und so ein Gesamtbild webt.
So das waren meine Ten Cents im Ring. Ich hoffe, ich habe dir helfen können.
Was SF betrifft hätte ich noch einige Empfehlungen, wenn ich mir deinen Fantasy-Geschmack ansehe.
Alles Gute!
Horus

Veröffentlicht am 28.07.2012 17:11:11 GMT+02:00
Marismeno meint:
Eine sehr nette Science Fantasy-Reihe ist auch die um die Drachenreiter von Pern von Anne-McCaffrey, obwohl der "Science"-Anteil erst so nach und nach erkennbar wird. Eigentlich beginnt die Reihe mit
Die Welt der Drachen. Die Suche der Drachen. Drachengesang. Drei Romane in einem Band., aber um auf den Geschmack zu kommen und den "Science"-Aspekt abzuklopfen, könntest Du auch das Prequel (heißt das in der Literatur auch so?)
Drachendämmerung
lesen, in dem beschrieben wird, wie die Menschen sich auf dem Planeten Pern niederlassen und gezwungenermaßen aus der einheimischen Art der Feuerechsen die gewaltigen feuerspeienden Drachen züchten, von denen ihr Überleben jahrtausendelang abhängig sein wird.
Aus dieser Reihe haben praktisch alle späteren Autoren von "Drachenreiter"-Romanen ihre Ideen geklaut, ähm, Inspirationen geschöpft. Ich meine, dass diese alte 70/80-er Jahre Reihe unbedingt lohnend ist.

Veröffentlicht am 29.07.2012 00:27:59 GMT+02:00
MixMeister meint:
Wenn ich diese Wünsche als Maßstab anlege:

- Eher stand-alone zum schnell Durchlesen – halt für den Urlaub – (für die großen Serien scheine ich noch nicht wirklich bereit zu sein).
- Bücher mit Tiefgang, die aber (für mein Befinden) trotzdem unterhaltsam und leicht und flüssig zu lesen sind
- Irgendetwas mit einer beeindruckenden Landschaft (quasi von der Optik her großes Kino) oder Technologie (allerdings bitte nicht zu Technologie-lastig)
- Möglicherweise wieder etwas Krimi-artiges, das lediglich in einer sci-fi-Umgebung angesetzt ist.
- Vielleicht etwas Älteres, aber das mache ich tatsächlich nur daran fest, dass mir eben die oben genannten Bücher sehr gefallen haben und ich auch in der Fantasy einen Hang zu den etwas älteren Büchern zu haben scheine.
- Jedenfalls aber kein Steam-Punk (dem kann ich nichts abgewinnen), oder Bücher zur Serie/zum Film, und auch keine Satiren (für den Anfang möchte ich dem Genre doch ernsthaft begegnen).
- Im Großen und Ganzen suche ich wohl so etwas wie "Sci-Fi für Einsteiger und Fantasy-Leser" (ohne Fantasy-Elemente)...

... und englisch kein Problem ist, dann sollte die Lifehouse Trilogy von Spider Robinson recht gut passen (nur das mit dem Mars haut nicht hin). Ich habe zu dem Buch eine Amazon-Kritik geschrieben, einfach dort nachlesen.

Veröffentlicht am 29.07.2012 10:04:06 GMT+02:00
Amberyl meint:
@ Horus W. Odenthal
Ja, bei den Takeshi Kovacz Novels bin ich schon länger am Überlegen, ob ich mir die kaufen soll, allerdings aus der Intention heraus, dass diese ja angeblich mit seiner Fantasy-Reihe (Steel remains u. Cold commands) zusammenhängen sollen.
Deine Einschätzung hinsichtl. Lynch und Rothfuss teile ich (vor allem beim "Name of the Wind" kann ich in keiner Weise nachvollziehen, dass das so dermaßen gehyped wird, das Buch dümpelt doch völlig unaufregend vor sich hin... aber tja, Geschmäcker sind halt verschieden. ;-) )
Und R.Scott Bakker ist es ja gerade, der mich derzeit im Stich lässt - hätte so gehofft, dass sich "The Unholy Consult" pünktlich zum Urlaub ausgeht (immerhin ist es auf Amazon immer noch mit 05.07.12 ausgeschrieben), aber gut, Pech gehabt.
J.V. Jones hat mich nie angesproche, ebenso Woodings "Ketty Jay"- Romane. Tim Lebbons "Echo City" klingt allerdings grundsätzlich nicht schlecht.

@ Marismeno
Die Pern-Saga fällt für mein Befinden einfach auch klar unter Fantasy. (So ähnlich wie MZBs "Darkover"-Serie oder Edgar Rice Burroughs' "John Cater of Mars") - Nur weil es sich auf einem anderen Planeten abspielt, und ein wenig Technik darin vorkommt wird's in meinen Augen noch nicht zur SF (aber daran kann man eigentlich gut ersehen, wie schwer zu trennen diese beiden Genres wirklich sind.)
Trotzdem, danke für deinen Vorschlag.

@ MixMeister
"Lifehouse Trilogy" klingt interessant. Kommt auch erst mal auf die Merkliste.

Nochmals vielen Dank an alle!
Habe damit fürs Erste genug Vorschläge gesammelt und klinke mich hiermit aus.

Veröffentlicht am 29.07.2012 10:32:47 GMT+02:00
@ Amberyl
Das mit J.V. Jones kann ich verstehen, obwohl sie viele loben. Muss wohl wirklich Geschmackssache sein. Ich empfand die Erzählung alt zu träge lastend und die Welt irgendwie als zu eng und begrenzt und habe es aufgegeben. Obwohl ich viele Sachen wirklich gut fand, die grundsätzliche Herangehensweise, der eher realistische Ansatz; ich wollte das Buch mögen, das hat dann aber doch nicht geklappt. Vielleicht auch weil die Geschichte sich endlos träge, über zu viele Charaktere verteilt, dahinzog.
Tim Lebbons Echo City klingt für mich auch sehr interessant. Es gibt eine Appetithappen in der Anthologie "Swords & Dark Magic", die ich für eine der wichtigsten Sammlungen für jeden halte, der sich mit moderner Fantasy beschäftigt. Sie versammelt alle Namen und danach weiß man, ob die Geschichten der Autoren dein Ding sind und ob man ihre anderen Bücher versuchen sollte. Toll ist allein schon die Definition von Sword & Sworcery in Abgrenzung zur High Fantasy in der Überschriftszeile des Vorworts: "Introdustion: Check Your Dark Lord at the Door".
Da ist jeder drin tolle Erikson Story (Nicht-Malazan), Glen Cook, Gene Wolfe, K.J. Parker, Abercrombie etc. etc. Ein Muss.
Zurück zu Lebbon: Seine Noreela-Stories sind eher traditionelle Fantasy, zumindest thematisch: Dusk, Dawn, The Island, Fallen. Das Ende des ersten Bandes der Dusk/Dawn-Duologie ist ein Jawdropper. Egal ob man am Ende die Bücher mag oder nicht, ich finde, wenn man sich für moderne Fantasy interessiert, sollte man sie gelesen haben. Da ist was Symptomatisches für das Genre passiert (ähnlich, wenn auch in wesentlich geringerem Maße als bei Glen Cook). Ih weiß gar nicht, warum die Bücher so relativ unbemerkt vorübergingen. Trotz Paul Kearney umd Erikson-Blurb.
Tja, und Bakker? Der ist eigentlich ein ganz Schneller, aber verzettelt sich leider immer wieder mit Nebenprojekten, wenn seine Eitelkeit provoziert wird. Ich bin super-gespannt wie er die Sage zu Ende bringt und erst mal auf The Unholy Consort, das dieser Roman ja nach seinen Aussagen das Bild der Serie umdrehen soll.
Fazit: Swords & Dark Magic kann ich dir als Lektüre nur wärmstens als Herz legen, als Unterhaltung und Orientierung, quasi als State-of-the-Art-Bestandsaufnahme des Genres und Dusk/Dawn von Lebbon sind einfach wichtig um zu wissen, was geht, auch wenn man am Ende entscheidet, dass es nicht deine neuen Lieblingsbücher sind.

Veröffentlicht am 29.07.2012 17:04:45 GMT+02:00
Breumel meint:
Laß mal nach dem Urlaub hören, was Dir gefallen hat, dann gibt's weitere Vorschläge! Ich bin auch ab morgen weg und habe den Kindle vollgeladen ;-)
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