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Die schlechtesten Bücher, die ihr je gelesen habt


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201-225 von 1000 Diskussionsbeiträgen
Veröffentlicht am 27.03.2013 15:55:55 GMT+01:00
Veruschka meint:
Trilogien und Fortsetzungsbände nerven allgemein, wenn der Autor gut anfängt und dann nur noch weiterschreibt, um Geld zu verdienen. Z.B. "Das Rad der Zeit". Die ersten Teile fand ich richtig super, bereits in Band 7 ist die Handlung komplett unlogisch. Zwar versucht das BÖSE, die Welt zum Untergehen zu bringen, die Helden tummeln sich aber in der Welt wie auf einem Rummelplatz. Immerhin sind sie HELDEN und damit unsterblich, und das scheinen sie zu wissen. Krieg zieht auf, und im Osten lockt ein geheimnisvolles Orakel? Kein Problem, man ist ja zu viert und kann sich aufteilen. Magie erlernen - wozu? Einfach rumprobieren reicht aus und klappt eigentlich auch immer. Gnaaa!

Veröffentlicht am 28.03.2013 06:44:29 GMT+01:00
Hmm..da fallen mir so ein paar "Märchenbücher" ein: Die Bibel, der Koran.... ;)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.03.2013 10:34:54 GMT+01:00
Breumel meint:
@Thorsten Teuber: Im Titel steht "die ihr je gelesen habt". Wieviel davon hast du denn gelesen???

Veröffentlicht am 28.03.2013 12:32:56 GMT+01:00
Serina meint:
@Veruschka:

Also, Robert Jordan hat sich bei seinen Büchern schon einiges gedacht. Leider ist er zu früh gestorben, um sie fertig zustellen. Das wird nun von seiner Familie übernommen, denen er die wichtigsten Details für seine Bücher verraten hat.
Jede große Saga hat manchmal langatmige Bücher, aber manchmal muss man da einfach ein Auge zudrücken ;)

Veröffentlicht am 28.03.2013 12:38:20 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.03.2013 12:42:26 GMT+01:00
Saubaer meint:
So, dann werd ich mal Thorsten zur Seite stehen.

1. Breumel warum stellst Du denn in Abrede, dass er sie gelesen hat?
2. Aus literarischer Sicht hat er auf jeden Fall nicht ganz unrecht. Sie sind nicht gerade sonderlich spannend geschrieben, weisen Längen und unzählige Wiederholungen auf.
3. Rein inhaltlich trennen sich die Geister. Für die Einen ist es die absolute Wahrheit und für Andere sind sie hier im Fantasy-Forum korrekt platziert.

Von mir bekommt er auf alle Fälle ein <JA> Klick ;-)

PS: Und ich habe Beide gelesen. ;-))

Veröffentlicht am 28.03.2013 14:05:06 GMT+01:00
Markus Frost meint:
Vielleicht ist es ja untergegangen, was kleinergriffin zu Thema Bibel bereits erschöpfend schrieb (und auch für den Koran usw. gilt):
"Die Bibel ist kein Fantasybuch, sondern ein religiöses Buch. Auch wenn man selbst nichts von Religionen hält, sollte man so tolerant sein und den Glauben anderer respektieren."
Dem ist nichts hinzuzufügen.
MF

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.03.2013 14:25:29 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.03.2013 15:05:55 GMT+01:00
Saubaer meint:
@Markus Frost

Doch Markus. Denn wahre Toleranz sollte in beide Richtungen funktionieren.
Erstens hat Thorsten ein ;) hinter seinen Post gemacht. Für Alle die nicht wissen was dies bedeutet. >> Nicht ganz ernst nehmen <<
Und zweitens kann man durchaus die Meinung vertreten, dass diese Bücher schlecht sind. Ich will hier keine religiöse Grundsatzdebatte lostreten (Gibt im Pop-Forum schon genug davon.) aber in einem Thread wie diesen, tritt man irgendwie doch immer jemanden auf die Füße.

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Warum verlangen eigentlich immer die Gruppen die meiste Toleranz, die sie am wenigsten bereit sind zu leben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.03.2013 14:31:34 GMT+01:00
Heero Miketta meint:
Ach je. So eine schlichte Provokation geht ja kaum noch als Trollversuch durch.
Was haben Bibel und Koran hier zu suchen, außer die Diskussion sinnlos aufzumischen und dämliche Nebenkriegsschauplätze auszulösen? Da muss sich der gute Thorsten trotz Smiley ein bisschen Kritik gefallen lassen ... nein: Die hat er doch eindeutig GEWOLLT.

Literarisch sind beide Bücher ganz hervorragend und haben Generationen von Menschen inspiriert. Dass sie für den modernen Leser schwer zu verknusen sind, ist wohl wahr. Dass die religiösen Ableitungen mancher Gruppen aus den Büchern nerven, mag auch sein.

Aber deswegen sind sie keine schlechte Literatur. Vielleicht nicht Thorstens Geschmack.

Aber ich wiederhole mich da gerne: Ich WETTE, darum geht's ihm gar nicht.
Warten wir noch auf jemanden, der "Mein Kampf" in die Runde wirft. Das ist ja auch gut für einen kleinen Exkurs mit Leuten, die vom Thema abkommen und sich lieber ein bisschen streiten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.03.2013 14:40:53 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.03.2013 14:41:47 GMT+01:00
Saubaer meint:
@Heero Miketta

wir sollten doch Thorsten dankbar sein, schließlich war hier seit Tagen nichts los.
Natürlich ist es unpassend platziert aber ist es nicht auch Meinungsfreiheit diese Bücher als schlecht zu bezeichnen?

"Aber deswegen sind sie keine schlechte Literatur. " siehst Du und das ist eben Geschmackssache. Ich finde auch, dass nicht nur (zweifelsohne auch) Generationen von ihnen inspiriert wurden sondern eben auch Generationen mit ihrer Hilfe unterdrückt wurden.

Übrigens das von Dir in der letzten Zeile genannte Machwerk passt mit sicherheit in die Kategorie "schlechteste Bücher" und für diese Erkenntnis mußte ich es nicht einmal lesen.

lg

Veröffentlicht am 28.03.2013 15:33:56 GMT+01:00
Markus Frost meint:
@ Saubaer
"... wahre Toleranz sollte in beide Richtungen funktionieren."
Wahre Toleranz fängt damit an, dass man Leute, die sich in einem Bücher-Thread über Bücher (!) austauschen wollen, es tun lässt, ohne krampfhaft zu versuchen, ihnen ein anderes Thema aufzuzwingen. Bibel, Koran etc. können überhaupt nicht losgelöst von ihren Inhalten betrachtet werden, da sie die Grundlagen der betreffenden Religionen darstellen. Wer also diese Bücher hier in den Ring wirft, strotzt entweder vor Ignoranz oder versucht, eine religiöse Grundsatzdebatte vom Zaun zu brechen. Und wenn du noch so sehr das Gegenteil behauptest.

Veröffentlicht am 28.03.2013 15:48:24 GMT+01:00
Amberyl meint:
Ein paar Überlegungen von mir (ganz neutral, nur so zum Nachdenken):

* ad "literarisch" gut oder schlecht:
Von welchen Kriterien gehen wir hier aus? - Was ist der tatsächliche literaturwissenschaftliche/ literaturhistorische Bildungshintergrund der Teilnehmer dieses Disputes?

Ich selbst habe schon mehrfach auch eher auf der Schiene "Gefallen aufgrund persönlicher Inhaltsinterpretation" argumentiert. So wie Saubaer, was ich auch nach wie vor für zulässig halte, denn wenn ich eine Beurteilung nur noch nach literaturwissenschaftlichen Kriterien vornehmen darf, und alle anderen vom Diskurs ausschließe, verdamme ich die Literatur mE damit selbst zur reinen Elfenbeintumwissenschaft, was sie ja gerade nicht sein soll! Literatur wird in meinen Augen für Menschen gemacht (nicht nur für ein kleines Grüppchen von Leuten, die dieses Fach studiert haben). - Sie soll Menschen berühren, inspirieren, herausfordern... . - Unter dieser Prämisse mag die Definition der genannten Bücher (als literarische Werke, nicht deren glaubensrelevante Aussagen) als schlecht zulässig sein.
Den literaturwissenschaftlichen Wert dieser Bücher kann ICH aber jedenfalls nicht beurteilen.

Davon abgesehen kann man hier aber grundsätzlich in Frage stellen, ob es sich bei den genannten Büchern schon aufgrund ihrer üblichen Verwendung überhaupt um "Literatur" handelt (ein Einkaufszettel ist auch keine Literatur, eine Landesflagge keine einfache Textilie [sondern ein Hoheitszeichen] etc.)
Ich würde persönlich verneinen, dass diese Bücher unter "Literatur" fallen, da man sie schlicht nicht aus ihrem religiösen Kontext reißen kann, weshalb sie auch in diesem Thread mE einfach nichts zu suchen haben!
----------------

* ad Religion
Ganz egal in welche Kategorie ("Märchen" oder "religiöses Buch") man diese Bücher für sich selbst einreihen mag, ist doch die Verunglimpfung religiöser Symbole (und das *sind* sie - eben für andere Menschen - auch wenn man diese selbst für Humbug hält) nicht bloß eine freie Meinungsäußerung, sondern kann ihr durchaus strafrechtliche Relevanz zukommen, was man bitte schon auch bedenken möge, wenn man solche absichtlich provokanten Aussagen in den Raum stellt. (Nicht umsonst beschäftigt dieses Thema "Freie Meinungsäußerung vs. Religionsfreiheit" immer wieder Gerichte)
----------

Ansonsten stimme ich Heero Miketta zu, dass es sich wohl um einen Trollversuch handelt :-)

Veröffentlicht am 28.03.2013 15:58:07 GMT+01:00
Markus Frost meint:
@ Amberyl
a.) "Ich würde persönlich verneinen, dass diese Bücher unter "Literatur" fallen, da man sie schlicht nicht aus ihrem religiösen Kontext reißen kann, weshalb sie auch in diesem Thread mE einfach nichts zu suchen haben!"
Meine Rede ;-)
b.) "Ansonsten stimme ich Heero Miketta zu, dass es sich wohl um einen Trollversuch handelt :-)"
Leider ist es nicht der erste dieser Art in diesem Thread. Und es fängt allmählich an, zu nerven :-( Herrje, da sind mir ja deplatzierte Eigenwerbungen fast noch lieber.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.03.2013 16:07:28 GMT+01:00
Heero Miketta meint:
Ich glaub, der Thread macht ziemlich klar, dass wir nicht von literaturwissenschaftlich überhöhten Ansätzen ausgehen müssen, sondern von unserem persönlichen Geschmack. ;)

Ich habe mich nur auf den literaturwissenschaftlichen Standpunkt mal kurz gestellt, weil religiöse Schriften hier als "schlechte Literatur" abgekanzelt wurden. Ich bin Germanist, aber ich glaube GANZ FEST an den persönlichen Geschmack, wenn es um Bücher geht. ;)

Veröffentlicht am 28.03.2013 16:35:13 GMT+01:00
Marismeno meint:
Auch religiöse Schriften sind ja nun Litaratur, aber ganz bestimmt keine UNTERHA. LTUNGSliteratur. Insofern finde ich, dass sie wirklich nicht in diese Diskussion gehören. Sonst könnten wir auch anfangen, Sachbücher und Bedienungsanleitungen hier aufzulisten. Solche Bücher sollen gar nicht unterhalten.

Das politische Büchlein von A.H. habe ich übrigens auch mal zu lesen versucht, weil es jemand besitzt, den ich kenne. Aber es ist so sterbenslangweilig, besteht praktisch nur aus hohlen Phrasen, dass es nicht zu ertragen ist. Wenn es zur Unterhaltungsliteratur gehören würde, wäre das garantiert einer meiner Favoriten auf den ersten Platz.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.03.2013 16:39:34 GMT+01:00
Saubaer meint:
@Markus Frost

Weder Thorsten noch ich haben in diesem Thread bereits die Bibel ins Spiel gebracht also bitte wieso krampfhaft? Nur weil es schon mal irgendwer geschrieben hat?

Und sorry, wir leben im 21 Jh. es sind nur Bücher und auch über diese Bücher muss man in einem freien System, in einem Bücherthread "reden" dürfen.

Außerdem habe weder ich, noch Thorsten (davon geh ich mal bei seiner Wortwahl aus) dies bierernst gemeint.

Eins noch, warum solen wir Bibel, Koran .... nicht von der Religion entkoppelt betrachten können? Bei der Edda oder de Tao Te King oder .... gelingt es uns doch auch. Es ist doch nur eine Frage des Abstandes.

@Amberyl

schöner Post, auch wenn ich den Punkt zur Religionsfreiheit nicht ganz so sehe.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.03.2013 16:40:30 GMT+01:00
Heero Miketta meint:
Ich fand "Mein Kampf" gar nicht so uninteressant. Vor allem, es an den aktuellen Reden von Politikern zu messen. Das kann ganz schön erschreckend sein.
Aus dem Blickwinkel der Zeit, in der es geschrieben wurde, ... aber lassen wir das.
Verschwafelt war der Adolf auf jeden Fall. Aufgeblasenes Sendungsbewusstsein. Deswegen hat es ja auch damals kaum einer gelesen. Was für andere Literatur dieser Art ja auch gilt. Dass viele religiöse Fundamentalisten die Bibel nicht wirklich gelesen haben - oder nur in Auszügen - merkt man ja in jeder Diskussion. Gleiches gilt natürlich auch für missionarische Atheisten.

Aber jetzt verlieren wir den Faden. Ich bin schon wieder still. :)

Veröffentlicht am 28.03.2013 17:01:14 GMT+01:00
Markus Frost meint:
@ Saubaer
"Weder Thorsten noch ich haben in diesem Thread bereits die Bibel ins Spiel gebracht also bitte wieso krampfhaft?"
Ich verstehe nicht ganz. Du setzt hier zwei Halbsätze aus zwei unterschiedlichen (!) Beiträgen von mir zusammen und konstruierst daraus einen Zusammenhang, den ich so nie geäußert habe." Was soll das? Etwas mehr Sachlichkeit würde ich mir schon wünschen. Zu den anderen Punkten könnte ich jetzt wiederholen, was Amberyl bereits dazu geschrieben hat. Das kannst du aber auch gerne noch einmal dort nachlesen.

Veröffentlicht am 28.03.2013 18:07:05 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.03.2013 18:08:20 GMT+01:00
adam davids meint:
Ich hatte hier auch mal gepostet (Kai Meyers "Alchimistin", die ich für schlecht halte). Habe den Thread seitdem aufmerksam verfolgt, mich immer amüsiert. Und nun bin ich leicht überrascht. Warum sollte die Bibel oder der Koran unantastbar sein? Für mich ist vor allem die Bibel ein Buch voller großartiger Geschichten. Ich bin nicht religiös, ich glaube an nichts, was dort steht, nur an die Macht dieser Geschichten. Dennoch muss ich sagen, dass die Bibel saumäßig schlecht geschrieben ist! Das ist keine Literatur. Das ist Schund, was den Stil angeht. Groschenromanniveau. Und sie widerspricht sich ständig selbst. Das Buch wurde nicht von Schriftstellern geschrieben. Das kann man so sagen, das darf man so sagen. Der religiöse Kontext spielt dabei keine Rolle. Wenn jemand hier Mann, Böll und Konsorten als "schlecht" bezeichnet, geifern auch keine Literaturfreaks, dass man diese Bücher gefälligst im literatur-kulurhistorischen Kontext lesen muss, weil man sonst seine Glaubwürdigkeit und Posting-Berechtigung verliert. Wäre doch albern bei einem recht subjektiven Thema wie diesem hier :-)

Ich mag die Bibel. Tolle Geschichten, die das Leben auf der Welt, wie wir es kennen, geprägt haben. Dennoch ist sie hundsmiserabel geschrieben.

Veröffentlicht am 28.03.2013 18:41:19 GMT+01:00
Breumel meint:
Mich nervt einfach nur, daß die meisten Leute, die sich über Bibel, Koran etc. abfällig äußern, diese Werke nie gelesen haben.

Ich auch nicht (von den Bibel-Passagen aus Messe, Kommunionsunterricht etc. mal abgesehen), aber ich maße mir auch nicht an, sie zu beurteilen.

Veröffentlicht am 28.03.2013 18:44:48 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.03.2013 18:45:13 GMT+01:00
adam davids meint:
Das verstehe ich ja! Ich habe sie im Studium (Literatur-Studium ;-)) lesen müssen und war sehr begeistert, weil ich es sonst nie gemacht hätte.
Ich mag das auch nicht, wenn jemand ein Buch runtermacht, welches er nicht gelesen hat. Jedoch muss ich ehrlicherweise sagen, dass ich mich auch ständig über Twilight oder Shades abfällig äußere, obwohl ich nur Leseproben kenne ... ist alles nicht ganz konsequent von mir, aber ich bilde mir ein, dass der Fakt, dass ich es selbst weiß, die Sache etwas weniger scheinheilig erscheinen lässt ;-)

Veröffentlicht am 28.03.2013 21:03:56 GMT+01:00
[Von Amazon gelöscht am 19.02.2014 19:13:17 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 28.03.2013 21:28:27 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.03.2013 21:30:34 GMT+01:00
adam davids meint:
Meine Rede! Ein großer Geschichtenfundus, die Bibel.
Aber als Manga hätte es mich noch weniger gereizt, da muss schon so eine geniale Type wie Robert Crumb her, um mir das schmackhaft zu machen: Genesis. Nur das erste Buch Mose, aber echt cool!

Veröffentlicht am 28.03.2013 22:21:11 GMT+01:00
Markus Frost meint:
@ Heero Miketta
"Ich fand "Mein Kampf" gar nicht so uninteressant. Vor allem, es an den aktuellen Reden von Politikern zu messen. Das kann ganz schön erschreckend sein."
Und ob! Besonders wenn es um die Rechtfertigung zwielichtiger Handlungen geht: Z.B. auf dem ganzen Globus Krieg zu führen und das als FRIEDENS-Missionen zu bezeichnen. Oder die hübsch verpackten Begründungen, wenn es um Waffenlieferungen überall hin geht.

@ Alle
Um aber auf schlechte Fantasybücher zurückzukommen:
Ich habe da auch eines, das die Kriterien der gegenwärtigen Diskussion erfüllt:
1.) Es gehört nicht hierher.
2.) Ich hab's nicht gelesen.
3.) Es ist immerhin im weiteren Sinn Fantasy (oder zumindest Fiktion). Und das weiß ich aus einer Besprechung (im Spiegel), die ich wiederum tatsächlich gelesen habe:
Es ist Entscheidungen: Mein Leben in der Politik Dass Schröder darin Putin als lupenreinen Demokraten (und das steht wörtlich da drin) bezeichnet, ist ganz schlechte Fantasy oder zumindest Fiktion.

LG Markus

Veröffentlicht am 29.03.2013 11:21:24 GMT+01:00
Serina meint:
Also, meine Lieben... als ich heute meine E-Mails durchgegangen bin, war ich sehr überrascht und dachte, es handle sich um einen Fehler: min. 10 Infos mit "neue Beiträge in schlechtestes Fantasybuch.."

Dass die Bibel und der Koran solch Diskussionen hervorrufen, ist natürlich nicht verwunderlich.

Ich habe hineingelesen (Bibel), aber manche Aussagen in diesem Buch macht das ganze für mich unlesbar... außer ein paar interessante Aussagen, die sich auf die Astronomie und Astrologie beziehen, dass mich wiederum sehr erstaunt hat, da ich damit nicht gerechnet habe, so etwas dort zu finden.
Die interessantesten Dinge über Riesen, Engel & Co. wurden ja hinausgenommen und werden verschwiegen. Warum, ist unverständlich.

Ich weiß nicht, wo ich die Bibel hingeben würde...
Wenn man es rein als religiöses Buch sieht, kann man sich trotzdem gar nicht daran halten. Weil es hauptsächlich nur aus Geschichten besteht. Außer auf ein paar Aussagen von Jesus. Und die beziehen sich eigentlich hauptsächlich auf die 10 Gebote (von Moses)...

Alle Kulturen hatten Geschichten über die Entstehung der Welt. Es sind Geschichten, man kann daran glauben oder sie als Fantasie abtun. Mich interessieren alle Geschichten, ob von Azteken, Maya, Kelten, Germanen, Ägypten, Römern, Griechen, Indien usw.
Die Bibel gebe ich einfach ebenso in die Kategorie der Geschichten über Völker und Kulturen.
Ob sie echt sind oder nicht, sei dahingestellt. Das wird niemand beantworten können.
Ob sie gut sind oder nicht, dass ist persönliche Meinungsfreiheit - so wie es bei jedem Buch der Fall ist. Egal ob Fantasy oder nicht. Für die einen sind alle Geschichten dieser Völker Fantasy, für die anderen ist es der Glaube und die Wahrheit.
Ich persönlich finde es erstaunlich, wie kreativ wir Menschen sind. Egal um welches Volk und welche Religion es sich handelt. Vieles wurde von Generation zu Generation mündlich überliefert. Wer das Spiel "Stille Post" kennt, weiß, was oft herauskommt.
Deswegen denke ich, dass in jeder dieser Geschichten ein Körnchen Wahrheit verborgen ist.
Der Rest ist Ausschmückung. Und daraus besteht fast jedes Buch, oder?

Also, nicht ärgern, in welche Schublade es jemand anderer hineingibt - das ist einfach sein persönlicher Gedanke und seine persönliche Ansicht über dieser Bücher. Und sein persönlicher Glaube natürlich. ^^

Veröffentlicht am 29.03.2013 12:45:47 GMT+01:00
Donata Davis meint:
Flop ist das mit Abstand schlechteste Buch was ich je gelesen habe gleich gefolgt von ... An jedem neuen Morgen: Eine Familiengeschichte
soooo schlimm das das einzig gute das Ende war. Nicht das Ende selber sondern das es zu Ende war !
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