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Die schlechtesten Bücher, die ihr je gelesen habt


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126-150 von 1000 Diskussionsbeiträgen
Veröffentlicht am 07.02.2013 14:15:12 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 28.02.2015 19:45:57 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 07.02.2013 20:38:49 GMT+01:00
Saku meint:
Als ziemlich "geruchs-sensibler" Mensch kann ich nur sagen, dass ich die Beschreibungen der Gerüche in "Das Parfüm" sehr, sehr berührend und emotional fand. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Ich habe das Buch genossen, weil ich es mochte, im Kopf eines wahnsinnigen Genies zu stecken, weil Süskind es schafft, mit Worten geradezu zu malen und mit Anspielungen und kurzen Einwürfen eine sehr komplexe Welt zwischen den Zeilen zu gestalten und weil die Grundidee als solche recht innovativ ist. Das ist jedoch natürlich nur meine Meinung.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.02.2013 20:42:14 GMT+01:00
Saku meint:
Ulysses ist nichts gegen Finnegan's Wake. Ich weiß nicht, ob ich den Autor dafür bewundern oder verabscheuen soll, einen Roman zu verfassen, der aus einem einzigen langen Stream of Consciousness in einer Art Fantasie-Irisch besteht. Ich weiß auf jeden Fall, dass ich die Übersetzer nicht beneide.

Ein meiner Meinung nach überschätzter Klassiker ist ja auch Storms "Schimmelreiter". Ich verstehe sowieso nicht, wieso man den 12/13 Jahre alten Kindern als Klassenlektüre verpasst, weil die den noch gar nicht zu schätzen wissen, aber damals fand ich es ziemlich grauenvoll, 200 Seiten lang zu lesen, wie dieser depressive Landgraf durch sein Moor eiert. Vielleicht sollte ich es noch einmal lesen, jetzt, wo ich älter, reifer, erfahrener und geduldiger bin...

Veröffentlicht am 07.02.2013 22:02:00 GMT+01:00
Anna Cotty meint:
Ich weiss nicht, wie man ein Buch wie Finnegan's Wake ueberhaupt uebersetzen kann. Aber es wundert mich, dass Ulysses als Schullektuere gelesen wird. Dagegen spricht doch nicht nur, dass es sehr komplex ist ( und eine sehr gute Kenntnis von Dublin und irischer Geschichte verlangt) sondern, dass es auch ein sehr umfangreiches Buch ist.

Veröffentlicht am 08.02.2013 19:55:49 GMT+01:00
Ich bin ein meint:
Also bei mir war es Sherlock Holmes und die geheimnisvolle Wand also so ein Mist habe ich wohl schon lange nicht mehr gelesen. Die tatsache das Sherlock Holmes noch jung war u noch keine Detektivische Fähigkeiten hatte. Oder nur als nebenrolle diente als wie auf dem Cover angegeben wurde., war nur halb so schlimm.
Nein die Tatsache ist das es mit dem Original, Das Grauen von Dunwich nichts gemein hat ausser evt ein paar Namen. Das Vorwort war das beste an dem ganzen Buch, Holmes kommt in ein kleines anscheinend verlassenes Dörfchen u ausser eine Vermummte Gestalt findet er nichts. Da kam schon etwas Atmospähre auf, aber der rest des Buches . PUUUHHHHHH war das Langweilig nur erzählungen u Schmuh. Wie zb. Die leute in dem Haus werden zu tote verurteilt u das einzige was die Hausherrin zu tuen hat ist ein Essen zu kochen. UIUIUI das nennt man mal Spannung , man merkt richtig wieviel Angst die Frau hat. Aber das schlimmste an dem Buch war , das das einzige was an Cthulhu erinnert der Name Dunwich ist. Erst in Kapitel 10 u dann für nur 2 Seiten kamen Monster ins Spiel u dann auch welche die mit dem Mythos nicht wirklich etwas zu tuen haben.
Also wie gesagt das schlechteste Buch für mich mit den Unglaubwürdigsten Charaktere die es wohl gibt. Schade um den Baum bzw. Papier.

Veröffentlicht am 08.02.2013 22:33:38 GMT+01:00
Powerbernie meint:
Wie wärs mit der Bibel? Gibt wohl kaum ein Fantasy-Buch, welches ähnlich viel Leid und Elend verursacht hat.

Veröffentlicht am 08.02.2013 23:31:11 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.02.2013 23:39:35 GMT+01:00
@Powerbernie:
Die Bibel ist kein Fantasybuch, sondern ein religiöses Buch. Auch wenn man selbst nichts von Religionen hält, sollte man so tolerant sein und den Glauben anderer respektieren.

@ zum Thema:
Das Buch, was mir am wenigsten gefallen hat, ist "Das Teufelsloch" von Wolfgang Hohlbein. Von dem Autor habe ich mal gerne Bücher gelesen, bis ich zu diesem kam. Mit den Figuren bin ich nicht warm geworden, mit der Geschichte auch nicht. Unlogisch finde ich sie auch. Das Licht der Morgendämmerung hat Angst vor der Dunkelheit aus dem Höllenloch (ja, klar) und die Arche Noah, auf der alle jemals existierenden Tierarten untergebracht werden können, ist nur ein paar hundert Meter lang (na logisch). Dazu dieses haarsträubende Monster, das in dem Teufelsloch sein Unwesen treibt ... Nee, danke.

Veröffentlicht am 10.02.2013 10:05:59 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 10.02.2013 10:07:57 GMT+01:00
frl.buch meint:
Wenn ich so darüber nachdenke, und weil ich ja weiss, dass ich in den letzten - sagen wir mal - 5 Jahren, bestimmt 20 Bücher abgebrochen habe, fällt mir jetzt trotzdem das "schlechteste Buch" irgendwie gar nicht ein...Klar, man greift mal daneben, aber auch wenn ich an die letzten Bücher denke, die ich abgebrochen habe, scheue ich mich doch sie als "schlechteste Bücher" zu bezeichnen. Oft liest man ein Buch ja deswegen nicht weiter, weil man sich auf die Story nicht genug konzentrieren kann, weil die persönliche Stimmung gerade wechselt, und man sich deshalb eine andere Thematik wünscht oder, - kommt bei mir häufig vor, leider - dass ein Buch neu rauskommt, auf das man sich so freut, dass man es SOFORT anfangen will. Ist das bei Euch auch so? Eigentlich sollte ich mich wirklich zwingen, solange ich ein Buch lese, nicht bei amazon zu stöbern, weil nämlich genau dadurch bei mir Bücher zugunsten vermeintlich Besserer, Interessanterer abgebrochen werden.

Um nochmal zum Roman Das Parfum zurückzukommen. Ich war damals, vor 20 Jahren, wirklich begeistert und zwar gerade, weil der Autor durch seine Beschreibungen bei mir so viel Ekel, Widerwillen und solch lebendiges Kopfkino in Gang gesetzt hat. Das ist meiner Meinung nach doch die große Kunst eines Autors und kann nicht als Manko gegen das Buch aufgeführt werden, oder? Zudem fand ich es faszinierend, wie ich begonnen habe, mit dem Täter, diesem psychopathischen Genie, mitzufiebern und mitzufühlen. Für mich ist das Buch eines der Besten überhaupt...
Und "Sieben" und die Folterszenen, vor allem aber die Aufzählungen der Todsünden, kann ich auch bis heute nicht vergessen - wenn ich von einer Todsünde, z.B. Habgier, lese oder höre, denke ich sofort an die Szenen. Diese Verknüpfung lässt sich wohl nicht mehr löschen in meinem Kopf. Aber anschauen muss ich mir den Film auch nicht nochmal, zumal ich auch von dem tristen Ende echt geschockt war...

Veröffentlicht am 10.02.2013 20:29:35 GMT+01:00
Serah meint:
Ganz eindeutig "Steamed: 30° West - 100° Liebe" von Katie MacAlister!!! Ich habe mich durch das Buch durchgequält. Die ganze Zeit quasselte die männliche Hauptperson nur von Googles. (O.k. Es ist ein Steampunk Roman.) Und seine Schwester war nur zu lesen wie sehr sie doch am durchdrehen sei weil sie in einer anderen Welt gelandet seien. O.k.. Anfangs verstand ich dass ja noch. Aber irgendwann nervt dass doch. Ich lese wirklich viel und merke mir auch den groben Inhalt von dem gelesenen Buch. Aber das war wirklich das erste Buch bei dem ich mich an nichts erinnere außer an die Googles, dass durchdrehen und die Erleichterung dass Buch endlich Beendet zu haben. Allerdings muss ich zugeben, dass das Buch ein sehr schönes Cover hatte. ^__~

Veröffentlicht am 17.02.2013 23:03:00 GMT+01:00
Sanne Mayer meint:
Hertha Müller - Nobelpreisträger, die es nötig haben wortneuschöpfungen in Großbuchstaben zu schreiben, damit wir blöde Leser die nicht vielleicht versehentlich überlesen ???

Veröffentlicht am 21.02.2013 14:52:36 GMT+01:00
Rocknrolla meint:
- "Die Chroniken des Raben" von James Barclay
- "Die Drachen" von Julia Conrad
- "Krieg der Engel" von Wolfgang & Heike Hohlbein

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.02.2013 18:46:13 GMT+01:00
mmerichfield meint:
Naja, diese Meinung interessiert wohl kaum- ich finde es immer grenzenlos arrogant, wenn jemand glaubt für die Allgemeinheit sprechen zu müssen.

Der Herr der Ringe gehört eher ins Mittelfeld der Phantastischen Literatur- Tolkien war ein sehr guter Weltenbauer, aber von einem guten Erzähler war er weit entfernt. Es gibt wesentlich talentiertere Autoren...sowohl damals (z.B. E.R. Eddison, Robert E. Howard, H.P. Lovecraft etc.) als auch heute (George R.R. Martin, Steve Erikson etc.).

Und da dies meine Meinung ist, kann man diese nicht negieren. Punkt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.02.2013 18:53:39 GMT+01:00
mmerichfield meint:
Und wieder ein blinder Tolkien-Fanatiker. Es gibt in der Klassik bessere Autoren als Tolkien und dessen Hauptwerk "Der Herr der Ringe". Das Buch verdient auch von mir nur das Mittelfeld. Und warum? Unglaublich viel schwarz-weiß-Malerei, langweilige Charaktere, absehbare Handlung und unglaublich viel "bla bla". Klar, die Sprache ist schön, dafür bekommt er einen Sticker in sein Heft, aber er war definitiv kein guter Erzähler. Es gab auch eine Zeit des Fantasy-Genres VOR Tolkien. Informiert euch lieber mal darüber, als es als das Non-plus-Ultra anzusehen.

Veröffentlicht am 24.02.2013 19:09:13 GMT+01:00
Sandra meint:
Meeresflüstern

Veröffentlicht am 24.02.2013 19:22:50 GMT+01:00
[Von Amazon gelöscht am 18.04.2013 13:21:47 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 25.02.2013 09:52:53 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 25.02.2013 09:53:26 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 25.02.2013 09:53:16 GMT+01:00
Serina meint:
@mmerichfield

Bzgl. schwarz-weiß-Malerei gebe ich dir Recht. Das ist es defintiv und der Erzählungsstil ist nicht für jedermanns Geschmack etwas. Aber es ist dennoch eine Leistung und hat die High-Fanatasy geprägt. Ohne Tolkien würde es viele der heutigen Bücher nicht geben. Lovecraft & Co. haben auch tolles geleistet (Lovecraft ist keine High-Fantasy), Robert Jordan sei ebenso unbedingt erwähnt, und George R.R. Martin und Terry Goodkind tun es heute noch.

Es ist zwar Deine Meinung, aber so herablassend sollte man dennoch nicht über Tolkien schreiben.
Und wer schreibt hier für die Allgemeinheit? Jeder teilt seine EIGENE Meinung mit.

Veröffentlicht am 25.02.2013 10:14:51 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.02.2013 13:23:50 GMT+01:00
Breumel meint:
> Es ist zwar Deine Meinung, aber so herablassend sollte man dennoch nicht über Tolkien schreiben.
Und warum nicht?
Ich kenne eine Menge Stephen King Fans, habe aber nur wenige Bücher von ihm gemocht - die meisten fand ich absolut vorhersehbar oder gnadenlos langweilig. Meine Meinung...

Wichtig ist einfach, daß jemand 'ich finde' o.ä. dazuschreibt. Der kleine Unterschied zwischen 'Tolkien schreibt schlecht' und 'Ich finde Tolkiens Schreibstil schlecht' - ersteres ist anmaßend, zweites erlaubt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.02.2013 10:41:34 GMT+01:00
Serina meint:
@Breumel
mir gefällt einfach folgender Absatz nicht, weil das entwürdigend klingt...

"Klar, die Sprache ist schön, dafür bekommt er einen Sticker in sein Heft, aber er war definitiv kein guter Erzähler. Es gab auch eine Zeit des Fantasy-Genres VOR Tolkien. Informiert euch lieber mal darüber, als es als das Non-plus-Ultra anzusehen."

@mmerichfield
Wen sprichst du eigentlich bzgl. informieren an? Ich konnte keinen Beitrag erkennen, wo es als das Non-Plus-Ultra angesehen wird..

@beumel
ja, das mit Stephen King kenne ich... da kann ich deine Meinung sehr gut nachvollziehen ;)

genau! absolut richtig! "Ich finde Tolkiens Schreibstil schlecht" klingt für mich völlig in Ordnung. Aber oben wird sein Erzählstil einfach nur als schlecht bewertet bzw. als nicht gut befunden das stört mich einfach. ^^

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.02.2013 13:23:28 GMT+01:00
Breumel meint:
Hast recht, "er war definitiv kein guter Erzähler" ist Blödsinn. Es gibt viele Leser, die das anders sehen - da ist nichts definitives dran...

Veröffentlicht am 25.02.2013 15:41:18 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.02.2013 15:42:40 GMT+01:00
Markus Frost meint:
Hallo zusammen,

ich kann nicht einmal bzgl. Schwarzweißmalerei im HdR zustimmen. Okay, die Geschichte zeichnet sich nicht gerade durch subtile Darstellungen von vielen Charakteren in Graubereich aus. Aber es gibt sie: Boromir, Denethor und vor allem Gollum. Saruman war auch mal ein "guter" Charakter. Und betrachtet man die Geschichte in einem größeren Kontext (z.B. Silmarillion), sind nicht einmal mehr die Elben "Lichtfiguren". Sie begingen nämlich in den Anfängen in Mittelerde Völkermord in großem Ausmaß. Alles eine Frage der Perspektive also.

LG Markus

Veröffentlicht am 25.02.2013 15:50:30 GMT+01:00
Serina meint:
@Markus Frost:

oh ja! Da stimme ich dir voll und ganz zu. An diese Charaktere habe ich in erster Linie gar nicht gedacht. Eigentlich eine Schande... Vor allem bei Gollum/Smeagol wird das sehr interessant dargestellt...!
Nun, ich denke mmerichfield hat sicherlich kein Silmarillion gelesen ;)
@mmerichfield: Aber sich gleich über alles aufregen und sich selbst nicht informieren und dann sagen, dass wir(!) uns informieren sollen... "ich finde es immer grenzenlos arrogant, wenn jemand glaubt für die Allgemeinheit sprechen zu müssen. " Hm... selbst den eigenen Aussagen folgen wäre doch einmal ein Anfang, oder?

Veröffentlicht am 25.02.2013 16:23:36 GMT+01:00
[Von Amazon gelöscht am 04.05.2013 14:41:10 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 25.02.2013 16:48:49 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.02.2013 15:36:05 GMT+01:00
Marismeno meint:
Wenn wir schon mal bei den ketzerischen Aussagen sind: Ich habe Probleme mit Martins endlosem Lied von Eis und Feuer. Nach (dem deutschen) Band 10 ist immer noch kein richtiger Plot erkennbar, und langsam frage ich mich, ob der Mann überheupt einen hat. Irgendwie sind jetzt fast alle Hauptcharaktere tot, bzw. auf dem Abstellgleis. Welches Ende ist noch vorstellbar? Tyrion heiratet Danaerys und sie besteigen gemeinsam den eisernen Thron? Oder Bran und Arya (weil es in das Nichtvorhandensein eines Schwarz-Weiß-Schemas passt) tun sich zusammen und begründen eine inzestuöse neue Dynastie der ersten Menschen jenseits der Mauer? Mir fehlt bei allem Talent zum Beschreiben der rote Faden!

Veröffentlicht am 25.02.2013 23:59:42 GMT+01:00
Ganoes Paran meint:
Kann sein das mir viele nicht zustimmen werden aber für mich waren die Bücher Eragon und der zweite Teil von der Name des Windes grottenschlecht und hab sie garnicht erst zu Ende gelesen. Bei Eragon hatte ich das Gefühl als wäre ich ein Lehrer und würde den Aufsatz eines Schülers lesen. Grauenhaft!

Götz von Berlichingen von Goethe ist ebenfalls ein Werk das man sich nicht antun sollte.
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