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Anspruchsvolle Fantasy für Erwachsene gesucht


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1-25 von 87 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 12.08.2010 10:14:46 GMT+02:00
Amberyl meint:
Hallo zusammen!

Da mir als Vielleserin langsam der Lesestoff ausgeht und ich nur noch selten wirklich gute Bücher entdecken kann probier ich es mal hier im Forum:

Also, ich suche spannende, gut durchdachte Fantasy-Romane (möglichst in der englischen Fassung, aber ihr könnt Vorschläge auch gern in der Übersetzung bringen, ich such mir dann das passende Original).

Allerdings bitte
- keine irgendwie gearteten Vampir- oder Werwolfgeschichten,
- nichts was heutzutage so unter Dark Fantasy fällt,
- keine weiblichen Hauptdarsteller (möglichst überhaupt keine weiblichen Darsteller, denn nach über 700 Fantasy-Büchern ist meine Erfahrung, dass diese in fast allen Fällen nur im Kontext einer patriarchalischen Gesellschaft, aus der sie sich befreien müssen, eingesetzt, und sohin lediglich als Emanzipations-Stilmittel verwendet werden. Das hängt mir schon dermaßen zum Hals heraus...),
- besonders aber, keine Schwesternschaften irgendwelcher Art (Magierinnen-Zirkel, Hexen, Meuchelmörderinnen-Gilden etc.),
- keine die Story dominierenden Liebesgeschichten (mit den Schnulzen kann ich nichts anfangen),
- eher keine weiblichen Autoren (hängt damit zusammen, dass sie meiner Erfahrung nach üblicherweise nicht anders zu können scheinen, als die obigen Klischees anzuwenden.) Bin in diesem Punkt allerdings nicht ganz so streng, wenn man mir glaubhaft versichern kann, dass die Story wirklich, wirklich gut ist.
- keine Jugendlichen, die erst noch ihre Fähigkeiten entdecken müssen,
- keine Welt-Springerei (von unserer Welt in deren Welt und umgekehrt durch irgendwelche magischen Portale.  Aus dem Alter bin ich irgendwie raus...),
- generell keine Jetzt-Zeit und Real-Welt Romane
- Ich-Erzähler mag ich eigentlich nicht so sehr, würde mich aber auch da vom Gegenteil überzeugen lassen (Rai-Kirah, den ersten Band, fand ich beispielsweise recht gut)
- nichts Tolkien-artiges, obwohl ich grundsätzlich nichts gegen High-Fantasy habe, aber bitte keine Orks und Zwerge (höchstens noch als Randfiguren), und Elfen auch nur, wenn sie sich deutlich von den Tolkien-Elfen abheben (etwa wie die Nornen bei Tad Williams)
- keine Kurzgeschichten
- keine Eigenwerbung irgendwelcher Autoren für ihr kürzlich im Selbstdruck erschienenes Werk

Was ich hingegen schätze:
- Verworrene, anspruchsvolle, ehrgeizige Weltentwürfe mit Tiefgang und philosophischem Hintergrund (à la Steven Erikson, R.Scott Bakker, Ricardo Pinto)
- Gern auch in sehr gehobener Sprache, oder mit einem 100-Seiten Appendix (habe zB den Anhang zu Bakkers Prince of Nothing mit Genuss gelesen, oder auch den zu Frank Herberts Dune.)
- darf auch gerne wirklich brutal in der Darstellung, makaber oder sonst abgründig sein
- gerne auch Gay-Charaktere
- gerne auch ohne Happy-End
- würde mich freuen, wenn ein genialer Schwarzmagier darin vorkommen würde (das sind meistens meine Lieblingscharaktere), vielleicht sogar einer, der zur Abwechslung mal nicht vom tollpatschigen jugendlichen Protagonisten besiegt wird.?... Und ja, er dürfte durchaus auch Mary-Sue-Charakterzüge aufweisen...
- darf auch gerne schon älteren Datums sein (man kann ja nicht alles lesen, was so neu herauskommt)
- darf möglicherweise auch ein historischer Roman sein (König von Assur von Jutta Ahrens oder Tod und Teufel von Frank Schätzing haben mir sehr gut gefallen)

Zu diesen Kriterien kommt erschwerend hinzu, dass ich denke, bereits das meiste gelesen (oder als uninteressant verworfen) zu haben, was gängigerweise so genannt wird... ein paar Beispiele:

Gute Bücher von:
Steven Erikson, R.Scott Bakker, Glen Cook, Joe Abercrombie, Robert Jordan, David Eddings (so ziemlich alles), Weis

Veröffentlicht am 12.08.2010 10:18:16 GMT+02:00
Amberyl meint:
Der Rest meines Posts:

Gute Bücher von:
Steven Erikson, R.Scott Bakker, Glen Cook, Joe Abercrombie, Robert Jordan, David Eddings (so ziemlich alles), Weis & Hickman („Drachenlanze“, „Deathgate“), David Gemmell („Druss“ und „Waylander“, konnte mit dem Rest nicht so recht was anfangen), K.J. Parker (bisher alle Romane), Markolf Hoffmann, Robert E. Howard („Conan“), Michael Moorcok („Elric“ und „Corum“), H.P Lovecraft (so ziemlich alles), Karl Edward Wagner („Kane“), Mark Charan Newton, Richard Morgan, Ken Scholes (das Großartigste, was ich in letzter Zeit entdeckt habe), China Mieville (lese ich aktuell „Kraken“), Brent Weeks (war nach dem ersten Band eine herbe Enttäuschung),...

Eher Schlechtere von:
Markus Heitz (nur „Ulldart“ und in „die Zwerge“ reingelesen, finde ihn schriftstellerisch aber nicht so glänzend, dass ich noch mehr von ihm lesen möchte), G.R.R Martin (fand ich persönlich nicht so toll), Terry Goodkind (na ja, ich mag es jedenfalls nicht), Marion Zimmer Bradley (finde ich ganz schrecklich), Wolfgang Hohlbein (kann ihm abgesehen von der „Enwor-Saga“ nichts abgewinnen), Ursula. K. Le Guin (fand ich total langweilig), Gail Z. Martin (bisher, im Ernst, das mit Abstand Schlechteste, was mir je untergekommen ist), Brandon Sanderson (ist mir ein wenig zu sehr Kindergeburtstag), dito: Scott Lynch (hat zwar grundsätzlich viele interessante Elemente, schafft es aber trotzdem auf unerklärliche Weise, dass ich beim Lesen fast einschlafe), Michael A. Stackpole (nur „düsterer Ruhm“ und selbst dabei habe ich es nicht geschafft, alle zuende zu lesen), Jim Butcher („Codex Alera“, ok, ich hab nur den ersten Band gelesen, den find’ ich aber total langweilig, außerdem ist mir das Ganze irgendwie zu Fairytale...)

Also, kann mir hier noch irgendjemand beim Ausgraben von Diamanten helfen?

Schon mal vielen Dank!

Veröffentlicht am 12.08.2010 11:09:37 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.08.2010 11:10:09 GMT+02:00
lolarennt meint:
Ich denke, man kann dir Peter Berling anraten. Historisch, aber eben mit kleinen Brüchen ins - ich will nicht mal sagen Fantasieartige, aber Fantastische (oh je, was für eine blöde Art der Unterscheidung). Auf alle Fälle sind die Bücher wirklich anspruchsvoll, setzen eine gewisse Bildung des Lesers voraus und haben im Anhang immer sehr detaillierte und interessante Erklärungen.
Der erste Teil heißt Die Kinder des Gral.

Dann noch die Bücher von Andrzej Sapkowski, eventuell die Narrenturm: Roman - Trilogie.
Oder, da du Dune mochtest: Brian W. Aldiss: Helliconia: "Hellonica Spring", "Helliconia Summer", "Helliconia Winter" (S.F. Masterworks) oder die Werke der Strugatzky-Brüder, das da vielleicht: Picknick am Wegesrand: Utopische Erzählung (suhrkamp taschenbuch)

Veröffentlicht am 12.08.2010 11:32:14 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.08.2010 11:34:33 GMT+02:00
Callandryl meint:
Wenn du vor alternativ-welten Fantasy nicht zurückschreckst:

Mary Gentle - Die Legende von Ash 01. Der blaue Löwe. (vier Bände)
Harry Harrison - Der Hammer des Nordens (Trilogie)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.08.2010 12:03:47 GMT+02:00
Amberyl meint:
@ lolarennt
Das erste klingt sehr spannend. Werd ich mal ausprobieren.
Von Sapkowski hab ich die Hexer-Romane, die ich eigentlich nicht wirklich schlecht finde, aber die Stimmung darin ist so... öko... und so Fantasy-Welt im Niedergang und auf dem Weg, sich in so was wie unsere Welt zu verwandeln, dass ich vor ihm als Autor eher zurückschrecke, wenn alles was er schreibt in diese Richtung tendiert...
Helliconia hab ich mir auch schon mehrmals überlegt, aber Dune als Sci-Fi ist in meinem Fall eher als Ausreißer zu betrachten (ebenso Books of the New Sun und Books of the Long Sun von Gene Wolfe)

@ Callandryl
Mary Gentle mag ich eigentlich auch nicht so sehr, außerdem gehts hier, wenn ich mich nicht täusche auch um eine weibliche Protagonistin, oder?
Das zweite klingt ganz interessant.

Danke!

Veröffentlicht am 12.08.2010 14:15:00 GMT+02:00
Sunrise meint:
"Das Imperium von Nar" von John Marco.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.08.2010 14:42:39 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.08.2010 14:43:19 GMT+02:00
Amberyl meint:
Danke Arya, das habe ich aber leider auch schon gelesen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.08.2010 15:00:35 GMT+02:00
G.L. meint:
Meine Tipps sind:

Die Vlad Taltos-Romane von Steven Brust beginnend mit "Jhereg"
Die Reihe "Schwerter des Zorns" von David Weber
"Die verlorenen Reiche" von Greg Kayes

Veröffentlicht am 12.08.2010 15:10:37 GMT+02:00
Ever_Night meint:
Ja als hast du schon die Brigitte Melzer Romane gelesen? Die finde ich solltest du lesen!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.08.2010 15:13:22 GMT+02:00
Amberyl meint:
Danke, G.L.
Die Taltos-Romane habe ich bis "Athyra" auf deutsch und überlege, ob ich mir den Rest nicht auf englisch beschaffen soll.
"Schwerter des Zorns" hab' ich auch auf deutsch (4 Bände), kann sein, dass das nur mir so vorkommt, aber mE kann es storytechnisch dort nicht enden, und ich kann's leider auf englisch nicht finden. Vielleicht weißt du mehr? Würde mich freuen.
"Die verlorenen Reiche" hab' ich leider auch schon gelesen und fand es, bis auf den 4. Band, der mE total überhastet ist, wirklich gut.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.08.2010 15:15:44 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.08.2010 15:16:09 GMT+02:00
Amberyl meint:
@ Ever_Night: Ähm... das ist ungefähr genau das Gegenteil von dem, was ich suche.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.08.2010 15:31:51 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.08.2010 15:53:54 GMT+02:00
G.L. meint:
Bei Schwerter des Zorns warte ich auch schon lange auf eine Fortsetzung aber ich glaube, David Weber ist mit seiner immens erfolgreichen Science-Fiction-Reihe über Honor Harrington zeitlich so in Anspruch genommen, dass dafür keine Zeit mehr bleibt.
Wenn du im Punkt "keine weiblichen Hauptdarsteller" ein Auge zudrücken könntest, wären vielleicht die Bücher von Garth Nix über das alte Königreich "Sabriel", "Lirael" und "Abhorsen" einen Versuch wert.
Ebenfalls gut gefallen haben mir die "Weitseher"-Romane von Robin Hobb oder "Des Königs Klingen" von Dave Duncan.
Wenn Bücher im Stil von C.S. Forresters Horatio Hornblower, allerdings in einer Fantasy-Welt für dich interessant klingen, könntest du "Der Magierkadett" und "Magier der Drachenfregatte" von James M. Ward versuchen.
Falls du den Autor Guy Gavriel Kay noch nicht kennst, solltest du dir seine Bücher einmal ansehen.

Mfg:
Gerhard

Veröffentlicht am 12.08.2010 15:56:33 GMT+02:00
Michael meint:
1984 zwar scifi aber toll

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.08.2010 15:57:00 GMT+02:00
Amberyl meint:
Danke nochmals, Gerhard,
Garth Nix werde ich mir ansehen, hab' ich noch nie was gehört davon.
"Weitseher" hab' ich schon gelesen (fand ich aber schrecklich), Dave Duncan war ganz gut.
Nachdem ich "Horatio Hornblower" nicht besonders mag, werde ich auch von den genannten eher Abstand nehmen.
Guy Gavriel Kay scheint interessant.

(Wahrscheinlich bin ich einfach wirklich nur schwierig und sehr, sehr wählerisch. ;-) )

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.08.2010 16:00:36 GMT+02:00
Amberyl meint:
@ F. Michael
Stimme dir voll und ganz zu (toll, aber bedrückend, "Animal Farm" auch).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.08.2010 16:20:56 GMT+02:00
G.L. meint:
Hallo Amberyl,
mit "wählerisch" habe ich kein Problem, es muß nicht jeder den gleichen Geschmack haben.
Wie heißt es in dem alten Sprichwort:
"Was dem einen sin Uhl, ist dem andern sin Nachtigall"

Mfg:
Gerhard

Veröffentlicht am 13.08.2010 00:35:48 GMT+02:00
Callandryl meint:
Eigentlich dachte ich bei "Ash" an die Ausnahme von der Regel, aber du scheinst ja eine Weibsvolkallergie zu haben ;-)

Wie sieht es mit den älteren Sachen von Duncan aus? (Pandemia 1+2 , Das siebte schwert u.a.)
Noch mehr alte Sachen: Philip Jose Farmer - "Flußwelt der Zeit" + "Welt der tausend Ebenen"
Roger Zelaszny - Die Prinzen von Amber

Dann fällt mir noch ein: Alan Campbells "Kettenweltchroniken" (ScarNight)
Noch ein Tip zu Stackpole: Alle seine Einzelromane sind besser bzw. haben MIR besser gefallen als "Düsterer Ruhm". z.B. "Der Weg des Richters", "Silberauge" u.a.

Paul Kearney - Die Königreiche Gottes

cu

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.08.2010 09:41:10 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.08.2010 09:46:11 GMT+02:00
Amberyl meint:
Kann man wohl so bezeichnen, Callandryl, aber die hatte ich ja nicht immer, nur in letzter Zeit hab' ich einfach keine Geduld mehr mit den Emanzen.
Ist ja gut und schön, seine Botschaft unterzubringen zu wollen, aber ich find' es einfach übertrieben, so wie es meistens eingesetzt wird (Errish, Aes Sedai, alle weiblichen Charaktere bei Marion Zimmer Bradley oder als abschreckendes Anti-Beispiel die Sado-Weiber von Anne Bishop etc.). Außerdem hasse ich es, dass sie meistens nur auf Heilerinnen, Mystikerinnen etc. (also die typisch "weiblichen" Eigenschaften) eingeschränkt werden, und wenn sie schon mal was anderes sein dürfen (Kriegerin, Assassine - aber mit extremst knappem Lederoutfit bitte!) dann wird auch das immer so überzeichnet. Ich kann's einfach nicht mehr sehen!
(Dabei gibt es doch auch Gegenbeispiele, auch wenn ich jetzt wieder Steven Erikson anführen muss, aber in seiner Welt sind beide Geschlechter großteils gleichgestellt (nicht bei ausnahmslos allen Völkern, zugegeben) und grundsätzlich wird kein großes Aufhebens darum gemacht, ob jemand männlich oder weiblich ist, und so sollte es eigentlich auch sein (wie realitätsnah zB Frauen bei den Marines sein können lasse ich jetzt mal dahingestellt, aber deswegen ist es ja Fantasy!)
Bei Fantasy möchte ich vordergründig auch eine Geschichte haben und nicht nur Message pur, ich kann dabei ohnehin zwischen den Zeilen lesen, denn wenn man das Gelesene einfach gänzlich unreflektiert durch's Gehirn rauschen lässt, wär's auch egal, ob man Marlene Haushofer liest, Goethe oder Virginia Wolf.
Ist aber nur meine Meinung, und sollte jetzt weder eine Emanzipations-Diskussion noch einen Flame-War vom Zaun brechen... ( ;-) )

Zu "Pandemia" sage ich nur: "Prinzessin Inos und der Stalljunge Rap...", na ich weiß nicht. - (Ach ja, "Prinzessin" hatte ich oben noch vergessen, die dann irgendwann auf der Flucht vor ihren thronräuberischen Verwandten (oder einem Zukünftigen, der 3-mal so alt ist wie sie) in der harten Realität aufschlägt und sich an ein einfaches Leben Gewöhnen muss, das sie nach anfänglicher Zickerei irgendwann so richtig zu gnießen lernt...)
Philip Jose Farmer kenne ich nicht. Werd' ich mir mal ansehen.
Bei Zelaszny hab' ich mich erst mal für "Lord of Light" entschieden, hab' es aber noch nicht gelesen. Mal sehen wie das so ist...
In "ScarNight" habe ich schon mal reingelesen, hat mich aber nicht so wirklich überzeugt.
Stackpole müsste in den Einezlromanen aber wirklich deutlich besser sein, da bleibe ich skeptisch.
"Königreiche Gottes" hab ich schon gelesen und fand es ziemlich gut, obwohl es doch einige Längen hat. - "The ten thousand" finde ich jedoch furchtbar langweilig, weshalb ich von Kearney auch schon wieder abgekommen bin.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.08.2010 10:28:51 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.08.2010 10:30:47 GMT+02:00
Tante Li meint:
Hi!
Würde wohl Lynn Flewelling mit ihrer Nightrunner-Serie vor Dir Gnade finden?
Luck in the Shadows: The Nightrunner Series, Book I
Oder wäre Dir Alec zu jugendlich?
LG
Li

Veröffentlicht am 13.08.2010 10:31:08 GMT+02:00
Callandryl meint:
"The ten thousend" kenne ich nicht. - Ich warte immer bis das zeugs auf deutsch erscheint.
Ist das sowas ähnliches wie "300" nur mit mehr Leuten...?

Was neues von Kearney wären auch die "Seevagabunden" Der erste Band hat mir ganz gut gefallen.
Fällt allerdings aus deinem Beuteschema, weil Punkt 7 aus deiner Liste zutrifft (keine Jugendlichen)

Deshalb zögere ich auch, Modesitts Recluce-Zyklus zu empfehlen. Da gehts im ersten Band gleich mit einem Schreinerlehrling los ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.08.2010 10:59:24 GMT+02:00
Amberyl meint:
@ Tante Li
Nightrunner fand ich die ersten 2 Bände ganz toll (Seregil reißt es heraus, und Vargul Ashnazai!), Band 3 (na ja, weil es halt die Fortsetzung ist), Band 4 (war bis jetzt der Tiefpunkt), Band 5 (ging eigentlich wieder. Ich habe Sebrahn geliebt... ich sage nur "Drakkon", einfach herzerweichend...)

@ Callandryl
In Grundzügen, ja. - Aber hat wieder einmal ein unendlich langes, fades Intro das mir schon von Vornherein irgendwie den Lesespaß vertan hat.
Überhaupt finde ich Kearneys Schreibe so... kontemplativ... Eigentlich total viel action, Kämpfe usw. aber das ganze kommt trotzdem merkwürdig getragen daher (ist mir auch schon bei "Königreiche Gottes" aufgefallen).

Bei Modesitt ist auch Amazon total der Meinung, dass ich den unbedingt lesen soll :-) ... hatte ihn jedenfalls schon öfter bei meinen Empfehlungen (aber man weiß ja bekanntlich, dass das nicht allzuviel ausagt). Vielleicht werd' ich es trotzdem wirklich mal probieren...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.08.2010 12:41:13 GMT+02:00
Tante Li meint:
@ Amberyl
Schön, das lässt ja hoffen. Den fünften Band habe ich noch nicht gelesen, weil ich vom vierten auch etwas enttäuscht war.

Veröffentlicht am 13.08.2010 21:51:16 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.08.2010 21:52:00 GMT+02:00
Marcus G. meint:
Du hast schon so ziemlich alles gelesen, was ich als anspruchsvolle Fantasie durchgehen lassen würde, oder aber oben von vornherein ausgeschlossen. ;-)
Das Einzige, was mir noch einfällt -- allerdings selber noch nicht gelesen und nur vom Hörensagen geläufig! -- sind "The Chronicles of Thomas Covenant the Unbeliever" von Stephen Donaldson. Muss wohl sehr düster und teils verstörend sein, auf jeden Fall keine Klein-Mädchen-Fantasy. Das könnte vielleicht deinen Geschmack treffen.

Veröffentlicht am 13.08.2010 23:56:10 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.08.2010 23:58:19 GMT+02:00
Callandryl meint:
Ach ja, "Die Chroniken von Thomas Covenant" Die Saga hat es beinahe geschafft, mich von der Fantasy abzuwenden.
Dieser jammerlappige Antiheld hat mich nach drei Bänden so genervt, das ich abgebrochen habe...

Ist aber allgemein (nicht von mir) sehr gelobt worden - von wegen toller Sprachstil und anspruchsvolle Literatur...
Neenee, dann lieber einen Eddingschen Bauernjungen auf Tour ähm.. Quest ;-)
Aber laß dich von mir nicht abhalten. Wer es vorher noch nicht wahr, ist es nach dem lesen bestimmt: "depressiv"

Wie siehts aus mit David Farlands "Runenlords" ? Zwar nicht superanspruchsvoll, aber super ungewöhnliches Magiesystem.

Veröffentlicht am 14.08.2010 06:23:20 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 22.08.2012 14:32:30 GMT+02:00]
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Erster Beitrag:  12.08.2010
Jüngster Beitrag:  07.07.2012

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