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Bücher zur Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie im 20. Jahrhundert


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1-8 von 8 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 23.09.2008 21:37:21 GMT+02:00
M. Neumann meint:
Ich suche passende Bücher zur Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie im 20. Jahrhundert, da ich die Veränderung des philosophischen Denkens bezüglich der Erkenntnistheorie im 20. Jahrhundert durch die neuen physikalischen Entdeckungen ausarbeiten soll. Nur gibt es sehr viele Bücher zur Erkenntis- und Wissenschaftstheorie und ich möchte weder Dopplungen noch oberflächliche Darstellungen haben. Welche Literatur ist zu empfehlen?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.09.2008 23:04:55 GMT+02:00
H.Schwarzbrot meint:
Latour: wir sind nie modern gewesen, die büchse der pandora

und zur diskussion: Latours Kollektive

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.09.2008 00:22:40 GMT+02:00
chalmers ist da sehr gut

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.09.2008 19:57:58 GMT+02:00
Echo 1954 meint:
Basis ist: Popper: Logik der Forschung.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.09.2008 10:25:46 GMT+02:00
Absolut einverstanden! Aber selbst Kant's Kritik der reinen Vernunft (1781) hat bis heute nicht an Aktualität verloren. Man sollte - so weit es geht - auf Sekundärliteratur verzichten lernen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.09.2008 11:44:46 GMT+02:00
RexCinis meint:
Hallo Herr Neumann,

bitte glauben Sie den anderen Kommentatoren nicht, das sind offensichtlich Laien.
Für Ihr Thema (neue physikalische Entdeckungen und ihr Einfluss auf die Erkenntnistheorie) eignen sich folgende Werke:

- Einstein: Physik und Realität (Einsteins Darstellung der erkenntnistheoretischen Grundlagen der Relativitätstheorie)
- Heisenberg: Über den anschaulichen Inhalt der quantenmechanischen Kinematik und Mechanik (Erklärung der Unschärferelation, physikalische Vorkenntnisse erforderlich)

Das sind die Grundlagen der großen physikalischen Umwälzungen (Relativität und Quantenmechanik) des frühen 20. Jahrhunderts.

Hilfreich ist für Sie bestimmt auch Sokal, Alan: Eleganter Unsinn, der den Mißbrauch dieser Theorien durch Geisteswissenschaftler beklagt und in diesem Zusammenhang die Theorien für Laien anschaulich erklärt.

Natürlich sind Popper und Kant wichtige Grundlagen der modernen Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie, aber bei Ihrem Thema helfen sie leider nicht weiter.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.09.2008 17:48:21 GMT+02:00
Max Delbrück (1986): Wahrheit und Wirklichkeit :Über dieEvolution des Erkennens. Verlag Rasch und Röhrig ,Hamburg. Ein unschlagbares, sehr gut lesbares Buch des Nobelpreisträgers M. Delbrück (Physiker und Biologe) darüber, wie sich unser Fähgkeit zur Erkenntnis der Natur einschließlich von uns selbst im Verlauf der Evolution entwickelt hat.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.10.2008 08:45:19 GMT+02:00
Kassandra meint:
die basis von kant und popper würde ich auch mal hinterfragen.poppers wissenschafts-
theorie gilt heute als wiss. anerkannte grundlage.aber ist seine theorie wirklich objek-
tiv?gibt es empirie ohne subjektivität.die quantenphysik beantwortet diese frage mit
dem sogenannten objektiven beobachter,ohne den die beobachtung nicht möglich ist und dessen beobachtungserwartung das ergebnis beeinflusst.
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Beiträge insgesamt:  8
Erster Beitrag:  23.09.2008
Jüngster Beitrag:  14.10.2008

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