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Buch, das Fleischessen nicht verurteilt


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Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.11.2011 18:35:29 GMT+01:00
Nico meint:
Atheismus schliesst ethisches Handeln nicht aus,im Gegenteil ohne die Scheinmoral und die Scheinheiligkeit von Kirche/Religion würde so manches anders laufen

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.01.2012 21:30:27 GMT+01:00
Marie3063 meint:
@Semivermaledeit
Da der Foreneintrag doch schon lange zurückliegt habe ich hier nicht mehr reingeschaut.
Falls noch Interesse besteht kannst du dich gerne nochmal melden.

Veröffentlicht am 05.01.2012 22:42:51 GMT+01:00
Versior meint:
Die "China Study" von T.Colin Campbell lesen, die wohl umfassendste Studie zu Ernährung und Krankheit und sich von Pflanzen ernähren.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.01.2012 00:00:42 GMT+01:00
Dog-Spirit meint:
Das Zahn-Argument ist lachhaft, denn nebenbei: Schau mal in den Spiegel und lächle. Wenn du dann ein Gebiss ähnlich einem Hund siehst, ist Fleisch optimal für dich. Falls du aber (Mahl-)Backenzähne entdeckst, ist Pflanzengenuss für deinen Körper angebracht.
Primaten wie wir es ja auch sind, sind in allererster Linie Vegetarier, von denen nur ein paar Arten bei (seltener) Gelegenheit zu fleischlicher Nahrung greifen. Biologisch betrachtet ist für uns Menschen eine rein pflanzliche Ernährung, gelegentlich (so alle 1-2 Wochen, nicht alle 1-2 Stunden!) durch Eier oder fleischliche Nahrung ergänzt normal.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.01.2012 00:46:00 GMT+01:00
Montgolfiere meint:
Dein Beitrag ist auch lachhaft. Wenn du dich annähernd wissensschaflich mit Evolution/Ernährung auseinandergesetzt hättest wüsstest du dass der Mensch deshalb ein höher entwickeltes Gehirn hat weil er sich aus dem Wald verabschiedet hat und zu einer Fleisch- und ergo Fett- und Eiweißreichen Ernährung gewechselt ist. Es war ein essentieller Bestandteil der Ernährung des Urmenschen und der Körper des Menschen ist auf Fleisch und Obsternährung angelegt (was JÄGER und Sammler nunmal so essen). Erst seit der Neolitischen Revolution sind auch sehr Kohlenhydratereiche (von Fructose mal abgesehen) Lebensmittel auf dem menschlichen Speiseplan. Nicht unbedingt zum Wohle des Körpers auch wenn dadurch erst eine Bevölkerungsexplosion möglich war.
Dank heutigem Kenntnisstand kann man sicher auch vegetarisch gesund leben, da man seine Ernährung auch mit Milchprodukten (insbesondere etwa Quark) und Eiern ausbalancieren kann oder zur Not auch mit Nahrungsergänzungsmitteln einiges Ausgleichen kann (das gilt insbesondere für Veganer die Vitamin B12 Tabletten unbedingt nehmen sollten).
Zu behaupten dass der Mensch nur auf einen seltenen Fleischzugriff ausgelegt ist ist daher schlicht falsch.

Veröffentlicht am 10.01.2012 09:10:42 GMT+01:00
"Dein Beitrag ist auch lachhaft. Wenn du dich annähernd wissensschaflich mit Evolution/Ernährung auseinandergesetzt hättest wüsstest du dass der Mensch deshalb ein höher entwickeltes Gehirn hat weil er sich aus dem Wald verabschiedet hat und zu einer Fleisch- und ergo Fett- und Eiweißreichen Ernährung gewechselt ist."

Das ist aber schon einige Zeit her - und der Mensch war in vielem, also auch der Ernährung, eingeschränkt.

"Zu behaupten dass der Mensch nur auf einen seltenen Fleischzugriff ausgelegt ist ist daher schlicht falsch."

Das stimmt sicher. Der Mensch ist ein ziemlich offenes System. Er ist halt nicht nur Natur-, sondern vor allem ein Kultursubjekt.
Ethik kommt ins Spiel. Und da es möglich ist, gesund zu leben bei drastischer Reduzierung des Fleischkonsums, kann man die eigentliche Begründung für eine Fleischkonsum von 80kg/Jahr/Person in der westlichen Welt nicht aus der Evolution oder irgendwelchen Notwendigkeiten ableiten. Das ist Gewohnheit, Marketing, was auch immer.
Ich vermute, dass den wenigsten Leuten klar ist, dass alleine in der BRD jährlich mehr als 1 Milliarde Tiere getötet werden nur zum Verzehr.
Deren Lebenszeit-/Umstände sowie das unangenehme Ende könnte man durchaus bedenken, bevor man eine Unvermeidlichkeit/Notwendigkeit des Fleischkonsums(vor allem in diesem Ausmass)postuliert.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.01.2012 20:05:36 GMT+01:00
Montgolfiere meint:
Da stimme ich ihnen zu 100% zu. Trotzdem ist Fleisch (als wichtigste Eiweißquelle) ein wichtiger Teil der (natürlichen) menschlichen Ernährung. Ob Tiere sterben ist mir ziemlich egal bzw. ist eine Notwendigkeit. Die Umstände ihres Lebens und Todes sind jedoch ganz klar falsch.

Veröffentlicht am 11.01.2012 17:26:19 GMT+01:00
"Trotzdem ist Fleisch (als wichtigste Eiweißquelle) ein wichtiger Teil der (natürlichen) menschlichen Ernährung. "
Das ist eine contrafaktische Behauptung. Japan, Indien, Teile Südamerikas und Afrikas - da trifft das überhaupt nicht zu.

"Ob Tiere sterben ist mir ziemlich egal bzw. ist eine Notwendigkeit. Die Umstände ihres Lebens und Todes sind jedoch ganz klar falsch."

Ach ja, allerdings wären Fleisch ebenso wie Eier unter "richtigen" Bedingungen schlechtweg unbezahlbar oder soch, dass man schnell gerne zu Alternativen greifen würde.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.02.2012 09:35:35 GMT+01:00
roswitha meint:
hast du schon einmal beim töten zugeschaut? wenn nein, dann tu es und du wirst nicht mehr an fleisch denken,
lg roswitha
p.s. auch tiere haben gefühle, vergiß das nicht!!!!!!!!!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.02.2012 16:35:57 GMT+01:00
Marie3063 meint:
Genau... klappt zum Beispiel bei Metzgern oder Jägern sehr gut...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.02.2012 16:51:24 GMT+01:00
Früher hatte fast jeder Erfahrung im Töten oder Verarbeiten von Tieren.
Heutzutage wissen Kinder gar nicht, dass Wurst oder Fleisch von einem Lebewesen kommen - dann gibt es natürlich ein Schockerlebnis, wenn man das Töten miterlebt.

Veröffentlicht am 08.02.2012 23:39:12 GMT+01:00
Konrad Kugler meint:
Eine der üblichen, verschwurbelten Diskussionen
Was ist der Mensch? Offensichtlich als Allesesser konstruiert.
Und weiter? Die Krone der Schöpfung. (Nur mit freiem Blick zu sehen)
Gottsohn der Schöpfer und Mensch Jesus hat das Osterlamm gegessen.
Maria Anna Lindmayr, eine Mystikerin aus München, erhielt die Mahnung, daß sie als Opferhandlung nur in gesunden Tagen auf Fleisch verzichten dürfe. Auf ihre Anregung hat die Stadt (!) München den Bau der Dreifaltigkeitskirche versprochen und blieb so von der Pest verschont.

Worauf wollt Ihr Eure Ethik aufbauen?
Bietet der Zeitgeist ein Fundament?
Auf dem Geschmarr von überdrehten Tierfreunden?
Auf dem Gerede von Utilitaristen, denen nur ihr eigenes Leben heilig, äh schützenswert ist?
Niemand kann erklären, wie das Leben entstanden ist. Leben kann aber nur aus Lebendem hervorgehen. Schlag nach in Genesis! Sehr empfehlenswert.
Bitte den Evolutionismus einmal als Häresie der Schöpfungslehre untersuchen. Das wird höchste Zeit.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.02.2012 23:50:12 GMT+01:00
"Was ist der Mensch? Offensichtlich als Allesesser konstruiert."
Ach so, das hat sich die Evolution wohl so ausgedacht.

"Maria Anna Lindmayr, eine Mystikerin aus München, erhielt die Mahnung, daß sie als Opferhandlung nur in gesunden Tagen auf Fleisch verzichten dürfe. Auf ihre Anregung hat die Stadt (!) München den Bau der Dreifaltigkeitskirche versprochen und blieb so von der Pest verschont."
Das ist sehr logisch! Typisches Beispiel für ein non-sequitur.

"Niemand kann erklären, wie das Leben entstanden ist. Leben kann aber nur aus Lebendem hervorgehen. Schlag nach in Genesis! Sehr empfehlenswert."
Und was hat das mit Fleischessen zu tun?

"Bitte den Evolutionismus einmal als Häresie der Schöpfungslehre untersuchen. Das wird höchste Zeit."
Ein wirklich dringendes Problem - ich empfehle dir allerdings, dich zuerst selbst untersuchen zu lassen. Oder nein, besser nicht ...

Veröffentlicht am 09.02.2012 08:50:09 GMT+01:00
Buchvertrieb meint:
Das Volk der Dichter und Denker war schon immer die freundliche Umschreibung von Die Spinner. Hoffentlich liest das hier keiner von Ausserhalb... Als wir noch in den Bäumen hingen wurden wir gefressen, als die Bäume voll waren konnten wir es uns aussuchen: Fressen oder gefressen werden, zum Glück (oder auch nicht) haben wir uns für das Fressen entschieden, auf diese einfache Bauernweisheit kommen auch ohne Evolutionstheorie die Naturvölker, nur die Dichter und Denker habe da so ihre Schwierigkeiten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.02.2012 15:13:21 GMT+01:00
gerber meint:
Du meinst demnach, wir müssten die vielen Schweine, Rinder und Hühner essen,um nicht von ihnen gefressen zu werden?

Veröffentlicht am 09.02.2012 15:38:17 GMT+01:00
Buchvertrieb meint:
Die Frage erinnert mich an eine psychiatrische Diagnose: Nein Herr Doktor, mit dem Test ist alles in Ordnung, aber im Nebenraum sitzt einer der gibt dauern die falschen Antworten....

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.02.2012 15:49:33 GMT+01:00
gerber meint:
Deine Antwort lässt mich auch an Psychiatrisches denken.

Veröffentlicht am 09.02.2012 16:09:59 GMT+01:00
Buchvertrieb meint:
Wenn ich einen Witz hätte machen wollen dann hätte ich etwas lustiges geschrieben...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.02.2012 09:47:24 GMT+01:00
Es gibt auch unfreiwillige Komik - oder Tragik ...

Veröffentlicht am 10.02.2012 10:28:04 GMT+01:00
Buchvertrieb meint:
Ja, ist die Lebensfrage schlechthin: Komödie oder Tragödie...
und meißtens unfreiwillig, oder ausschließlich nach Schopenhauer.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.02.2012 07:16:58 GMT+01:00
Das Leben ist eine Komödie für den Denkenden und eine Tragödie für die, welche fühlen ...

Veröffentlicht am 11.02.2012 09:32:03 GMT+01:00
Buchvertrieb meint:
Wenn es so ist stehen uns auf der Erde ja paradiesische Zeiten ins Haus, der Evolutionstheorie zufolge werden die Fühlenden zugunsten der Denkenden ausgemerzt (nichts anderes besagt die ET im Wortlaut) und die Komödianten bleiben übrig. Also die reine Natur...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.02.2012 11:45:13 GMT+01:00
Umgekehrt, die bisherige Evolution hat das Fühlen(Irrationalität) bevorzugt. Daher das ganze Chaos in der Welt.
In der nun dominant werdenden kulturellen Evolution wird mehr Rationalität möglich - also weniger Chaos.
Um zum Thema zurückzukehren: Fleischverzehr wird zur historischen Randerscheinung, weil unnötig.

Veröffentlicht am 11.02.2012 12:15:27 GMT+01:00
Buchvertrieb meint:
Das klingt jetzt irgendwie kreationistisch, aber lassen wird das. Ohne fühlen keine Orientierung, soweit stimme ich zu.
Ein Chaos gibt es nicht, Chaos ist einfach nur eine andere Ordnung, was wir als Ordnung bezeichnen ist die von uns bevorzugte Form von diesem sogenannten Chaos.
Das Fleischverzehr unnötig sein könnte ist eine der wenigen vernünftigen Thesen in diesem Thema, aber bitte erst wenn ich tot bin... :-)))

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.02.2012 12:14:09 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.02.2012 12:29:30 GMT+01:00
bauernlump meint:
Hallo Lexor,
entschuldige aber bei so vielem gefährlichem Halbwissen muss ich dir dezidiert widersprechen.
"Wenn der Mensch kein Fleischfresser währe, würde er vermutlich alle anderen Tiere auf dem Erdball vollständig auslöschen. Selbiges haben wir ja schließlich auch mit unseren anderen Fressfeinden, nämlich Wolf, Bär und Luchs getan."
- Vermutlich? Das ist seeeeeehr weit her geholt. Wolf und Bär waren nicht nur Fressfeinde sonder eine Gefahrenquelle und
wurden insbesondere mit den Waldrodungen im 15. und 17. Jahrhundert stark dezimiert.
"Weiterhin würde der ganze Erdball aus Agrarflächen bestehen, da kein natürichen Wälder für die Jagd mehr benötigt werden."
- Wälder werden nicht nur für die Jagd sondern primär für die Nutzholzgewinnung bewirtschaftet. Die Jagd gilt vor allem als
Schutz vor Wildfraß am Unterholz. Außerdem wird nur ein geringer Bruchteil des Fleischbedarfs von der Jagd gedeckt.
"Ein jetziger Umstieg würde auch zum Aussterben vieler Haustierrassen führen. Viele Haustierrassen stehen ja sogar schon vor dem Aussterben. Siehe hierzu Archehöfe."
- Richtig: Ja die meisten Haustierrassen sind vom Aussterben bedroht. Falsch: Das hängt nicht mit dem verminderten
Fleischkonsum sondern mit der Massentierhaltung und der damit verbundenen Einschränkung auf wenige Rassen zu.
Beispielsweise werden weltweit nur 3 Hühnerhybriden(Rassen) und 1-2 Kuhrassen verwendet, dass hat mit der
Leistungsfähigkeit dieser zu tun welche durch den erhöhten Fleisch und Milchverbrauch gefordert wird.
"Wir brauchen Fleisch in geringem Maße für unsere Ernährung, oder müssen es mit Ersatzprodukten lösen. Diese Ersatzprodukte können aber teilweise nicht in Deutschland angebaut werden und legen daher einen sehr langen Weg über den Ozean zurück. Das geschieht mit Schiffen, und die werden mit fossilen Brennstoffen angetrieben. "
- Eine völlige Verdrehung der Tatsachen. Was meinst du wie Fleisch produziert wird? Mast- wie Milchvieh wird mit deinem
angesprochenen "Ersatzprodukt" Soja(aufgrund der hohen Eiweißgehalte) gefüttert. Dieses wird aus Argentinien
importiert, wo 2/5 der Bevölkerung hungert. Aber anstatt das Soja selbst zu essen wird es zu Weltmarktpreisen verkauft,
in Deutschland importiert und zur "Veredelung" verfüttert. Um 1 Kg Fleisch zu produzieren müssen 10 Kg Soja verfüttert
werden, bedeutet: wenn man das Soja(hat nur 25% weniger Eiweiß als Fleisch) selbst essen würde statt es zu verfüttern
würden wir weniger "fossilen Brennstoffen", noch weniger Leute hungern und von der Regenwaldabholzung für die
Ackerflächengewinnung ganz zu schweigen!

Ich hoffe das sind dir ein paar Denkanstöße, aber bitte lass Dich nicht von mir überzeugen. Du kannst selbst die genannten Fakten recherchieren und gern versuchen meine Argumentation zu widerlegen. Aber bitte verbreite keine wilden Annahmen von dir im Netz.
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Erster Beitrag:  09.03.2011
Jüngster Beitrag:  01.03.2012

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