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Buch, das Fleischessen nicht verurteilt


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26-50 von 137 Diskussionsbeiträgen
Veröffentlicht am 05.04.2011 16:53:13 GMT+02:00
Boa Thor meint:
Lieber C. Resch, von Ausnahmen abgesehen sind praktisch alle Primaten Fleischfresser und Raubtiere.
Das eine vegetarische Ernährung, insbesondere eine vegane Ernährung, für Unerfahrene Personen problematisch
und für Menschen im Wachstum auch schädlich ist, ist wissenschaftlich bekannt. Nicht alle Spurenelemente finden sich in
pflanzlicher Nahrung. Das es eben nicht Gesund ist sich einseitig ob mit nur Fleisch oder nur Grünzeug zu ernähren,
das kann jeder an seinem Hund oder seiner Katze ausprobieren. Das du dir nicht vorstellen kannst wie man Fleischkonsum moralisch vertreten kann, ist sehr traurig. Das zeigt deinen eingeschränkten Horizont um so deutlicher. Fleisch- und Milchwirtschaft ist für viele Kulturlandschaften und Lebensräume essentiell wichtig. Keiner zwingt dich dein Fleisch aus einem Mastbetrieb und deine Eier aus der Legebattarie zu kaufen. Genauso wenig zwingt dich jemand Pflanzen aus schädliche Monokulturen und Sklavenarbeit zu fressen und damit auch noch die Weltmarktpreise so hoch zu treiben, das die Menschen in der 3ten Welt hungern.
Du solltest lieber das Thema Gewinnmaximierung statt das Fleischessen anpragen. Du bist aber zu Blind zu erkennen, das dies auch bei dir als Grünzeugerfresser unserem Planeten und allen Wesen (von der Bakterie bis zum Menschen) schadest wenn du Blind konsumierst. Monokulturen, Überdungung, Pestizide, Fungizide, Herbizide das sind nur ein paar Probleme beim argratechnischen Anbau.

Veröffentlicht am 06.04.2011 21:11:34 GMT+02:00
Marie3063 meint:
Liebe Leute,
na da habe ich ja anscheinend eine ganze Diskussion angezettelt.
Ich möchte mich jedenfalls bei euch allen für die vielen konstruktiven Hinweise bedanken. Letztendlich habe ich doch recht viel zu dem Thema gefunden. (Ich muss sagen, dass Thema Fleisch hat auch nur einen kleinen Teil des Aufsatzes ausgemacht. Im Ganzen ging es um Affensprache und welche Bedeutung das für den Umgang mit Tieren hat.)
Sollte sich jemand für das Ergebnis interessieren, bin ich gerne bereit, das Dokument weiterzugeben. Da würden dann auch alle Quellen drin stehen.
Vielen Dank nochmal,
liebe Grüße,
Marie

@Nachtflugzeug
Gut, dass man Leute wie dich nicht ernst nimmt, wenn man denken kann(um es in deinen Worten auszudrücken). Dein Beitrag zum Foie Gras zeigt mir, dass du einfach in einen Fanatismus abgerutscht bist, der dir nicht erlaubt, dich anderen Meinungen zu öffnen(was nicht bedeutet diese anzunehmen).
Das dir mein Deutsch nicht zusagt tut mir sehr Leid für dich, aber es ist wohl nicht jeder der hohen Kunst der Forensprache mächtig...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.04.2011 18:08:42 GMT+02:00
M. Taktikos meint:
>Falls du aber (Reiß-) Eckzähne entdeckst, ist gelegentlicher Fleischgenuss für >deinen Körper angebracht.
(Lol) Hoffentlich wird diese Logik nicht auch noch von Kannibalen befolgt, die nach einem Blick in den Spiegel den Schluß ziehen, daß die Götter ihr Gebiß für den Genuß von Menschenfleisch erschaffen haben (wie überhaupt jegliches Argument eines Fleischessers genausogut von einem Kannibalen für seine bevorzugte Mahlzeit benutzt werden kann). Übrigens müßte der Gorilla mit seinen besonders großen Eckzähnen ein ganz großer Fleischesser sein, aber was für ein Mist: er ernährt sich von Wurzeln, Nüssen, Bananen...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.04.2011 18:22:46 GMT+02:00
M. Taktikos meint:
Interessante Einstellung. Und wenn Ihnen jemand anvertraut, welche Gaumenfreuden der Genuß von Menschenfleisch bereitet, werden Sie das sicher völlig wertfrei zur Kenntnis nehmen - um keinen Preis der Welt darf durch freudloses Moralisieren der erzielbare Lustgewinn reduziert werden...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.04.2011 09:01:42 GMT+02:00
Natalie meint:
Welche wissenschaftliche Studie sagt denn, dass Vegetarismus und Veganismus im Wachstum schädlich ist?
Falls du die Aussagen des DGE meinst, so sind diese angesichts der Aussagen des ADA und den Mitgliedern der DGE wohl hinfällig. Übrigens: Ich mach das seit meinem 10. Lebensjahr.
Und Spurenelemnte finden sich sehr wohl alle in pflanzlicher Nahrung, informier dich doch bitte mal gescheit.
Dazu mit vielen interessanten Studien verglichen mit den Empfehlungen der WHO: Vegane Ernährung
Der älteste Hund Englands wird übrigens vegan ernährt, nur so nebenbei.

Sklavenhandel war für viele gesellschaftliche Prozesse in der Antike auch essenziell, Leibeigenschaft war essenziell, ... Fortschritt bedeutet nun einmal, Umwältzung. Das wird auch die Fleisch- und Milchwirtschaft spüren.

Und die paar Veganer treiben sicherlich nicht den Weltmarktpreis von Pflanzen hoch, sondern der Hohe Fleischkonsum. Fast die Hälfte aller angebauten Getreide werden an Tiere verfüttert, für die Monokulturen dafür wird der Regenwald abgerodet. Dazu: Fleisch: aus der Perspektive der Welternährung

Und wer sagt, dass man als Veganer Pflanzen aus Monokulturen mit Überdüngung und Pestiziden essen muss? Den regionalen biologischen Anbau gibt es auch noch.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.04.2011 22:50:04 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 10.04.2011 23:12:25 GMT+02:00
powwow meint:
tja, schade, dass schon alles gelaufen ist. ich hätte "ich sehe die welt wie ein frohes tier" von temple grandin empfohlen. deckt meiner meinung nach sowohl den moralisch vertretbaren verzehr von fleisch als auch den umgang mit tieren ab. sie vertritt die ansicht, dass massentierhaltung unvermeidbar ist (klar, fast alle essen fleisch - und wenn nicht wir menschen, dann zumindest unsere haustiere), betont dabei aber, dass es wichtig ist, wie die tiere gehalten werden und wie die schlachtung erfolgt. das muss den lebensmittelpreis auch nicht unbedingt in die höhe schiessen lassen, wenn die züchter und schlachter einige einfache regeln beherzigen. außerdem findet man in dem buch auch einiges darüber, was tiere können bzw. lernen können. für interessierte ein empfehlenswertes buch.

im übrigen denke ich, dass die diskussion ein wenig aus dem ruder gelaufen ist. soll doch jeder essen, was ihm schmeckt. ich finde auch, dass ein stück fleisch oder fisch jedenfalls gesünder ist, als so manches, was hinz und kunz unter pflanzlich versteht. hat von euch schon mal hinz und kunz gesehen, wenn man denen erzählt, dass es auf der ganzen welt nicht so viele erdbeeren gibt, wie joghurts verkauft werden? soviel zumindest zum "regionalen anbau". das ist nur für einige menschen möglich (wille, zeit, geld). im übrigen würden die landwirte vom "regionalen anbau" umgehend expandieren, sollte die nachfrage steigen. da wären wir dann wohl wieder bei der monokultur.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.04.2011 00:15:13 GMT+02:00
CM meint:
Aber das sind natürlich Propagandaschriften. Sollte man nicht unerwähnt lassen.

Veröffentlicht am 14.04.2011 00:22:13 GMT+02:00
CM meint:
Die Mehrheit hat kein Problem damit jede Woche 150.000 Schweine in der BRD zur Schlachtbank zu führen. Solange das so ist, wird sich auch an der grundlegenden Einstellung der Fleischkonsumenten nichts ändern. Fleisch ist "Menschenrecht", muss billig sein und das Wohl der Tiere interessiert allensfalls beim eigenen Haustier. So ist er nun mal gestrickt, der Mensch. Alles ist in Ordnung, solang die Mehrheit ebenso handelt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.04.2011 10:02:09 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 04.02.2016 06:35:12 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 22.04.2011 00:28:36 GMT+02:00
Gegen Fleisch ist nichts einzuwenden solange das in Maßen geschieht. Es haben viele Studien gezeigt, dass es am gesündesten ist ein bis zwei Mal in der Woche Fleisch zu essen. Bei den meisten Fleischessern ist es aber so, dass es jeden Tag ein Steak sein muss. Dann dürft ihr euch später aber auch nicht über Dickdarmkrebs und Gicht beschweren.
Dass Vegetarier nicht alle Vitamine bekommen stimmt übrigens nicht. Und dass den Veganern Vitamin B12 fehlt liegt nur daran, dass der Salat usw. meistens gewaschen werden(Die Mikroben, die das synthetisieren sitzen auf den Pflanzen).

Veröffentlicht am 22.04.2011 22:27:54 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 22.05.2012 23:19:45 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.04.2011 18:07:03 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 23.04.2011 18:09:52 GMT+02:00
Frank Taeger meint:
Vor allem würd eich empfehlen, keine deutsche Literatur zu nutzen.

Folgende Empfehlungen aus der Paleo Literatur kann ich empfehlen, da wissenschaftlich grossteils korrekt :

Robb Wolf - The paleo solution

Mark Sisson - The Primal Blueprint

Ein stärker wissenschaftlich, aber brutal starkes Buch :

Gary Taubes, Good Calories Bad Calories

Hat eine nicht unbedingt so fundierte Hypothese am Ende des Buches, aber deswegen heisst es auch Hypothese.

Ansonsten : "Leben ohne Brot" gibt es noch.

Ich könnte dir, wenn du mich direkt anschreibst, gerne noch ein paar wissenschafttliche Publikationen empfehlen und/oder Blogs, die sich mit dem Thema auseinandersetzen.

Im Endeffekt kann ich dir sagen : Du wirst viel schlechte Wissenschaft finden, die Fleisch verteufelt, viel gute, die absolut keinen Zusammenhang darstellt und ein wenig sehr gute, bei der zwischen verarbeitetem Fleisch und naturbelassenem Fleisch sowie Fleisch aus bestimmten Fütterungsvarianten unterschieden wird. Letzere zeichnen ein sehr interessantes Bild hin zu Grasfütterung von Rindern beispielsweise.

Ansonsten, melde dich, ich helf dir gern.

@Natalie : Ja, un 90% dieser Dinge, die dort verfüttert werden, kann der Mensch nicht verarbeiten mit seinem Magen. 86% aller Menschen zeigen Immunreaktionen auf Gluten, die NICHT zur Zöliakie gehören. Fleisch ist teilweise vitaminhaltiger als einige Pflanzen, ein gewisses Maß an Fetten ist essentiell und langj#hriger Veganismus muss sehr intelligent angepackt werden, da er eben einige Gefahrenquellen in Richtung Eisen, B12 und co beinhaltet, die schwer ohne Supplement wirklich gut gelöst werden können.

Weiterhin : Viele strukturelle Defizite merkt der Mensch kaum, vor allem Nährstoffdefizite.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.04.2011 09:16:29 GMT+02:00
Ich weiss nicht, ob es dir aufgefallen ist: aber beim Thema ging es eigentlich um die ethischen Aspekte ...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.04.2011 09:59:07 GMT+02:00
Bücherhase meint:
Das Omnivoren-Dilemma

Ausgewogen, fundiert, toll zu lesen. Argumente statt Ideologie. Ich vermute mal, dass ist es was du brauchst :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.04.2011 11:27:12 GMT+02:00
Marie3063 meint:
Danke sehr nett, aber bin ja schon fertig damit...

Veröffentlicht am 09.05.2011 16:30:57 GMT+02:00
Didier meint:
Dem Tier wohnt ein Geist inne; auch Tiere sind ganz eindeutig Wesen mit der Fähigkeit zu leiden oder auch glücklich zu sein. Jedem, der ein Haustier hat, wird das klar sein.
Durch das Essen von Fleisch setzt man das Tier auf jedem Fall einem Leid aus, nämlich dem Leid des getötet werdens. Ein größeres Leid gibt es nicht. Damit ist aber das Essen von Fleisch unenthisch.

Veröffentlicht am 09.05.2011 17:26:19 GMT+02:00
Dionysos meint:
Viele Antworten - leider wenig sinnvolle.
Liebe Moralisten, bitte sucht euch ein anderes Forum für euer Gedankengut. Hier wurde nach einer Literaturempfehlung gefragt.
So wie ich das verstehe suchst du nach einem Buch, das sich mit dem moralischen Aspekt des Fleischkonsums auseinandersetzt, nicht etwa einer wissenschaftlichen Abhandlung über deren gesundheitliche Folgen, weswegen ein Großteil der Literaturempfehlungen schlicht fehlplaziert sind.
Ich empfehle dir:
Texte zur Tierethik von Ursula Wolf
Ein nette Ansammlung von Texten zur Tierethik, von Kant bis Schweitzer, von Anthropozentrik bis Holismus. Von dort aus wirst du selbstständig auf wichtige weiterführende Literatur stoßen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.05.2011 23:34:08 GMT+02:00
Zu den wenig sinnvollen Beiträgen gehört dein eigener. Die Anfragende hat doch schon längst geschrieben, dass sie mit ihrer Arbeit fertig ist ...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.05.2011 23:39:58 GMT+02:00
Da kann man sich einen Kommentar nicht verkneifen: die meisten Religionen gehen davon aus, dass man leidet während des Lebens.
Dass das Getötetwerden Leiden bedeutet ist nicht mehr als eine Behauptung.
Und selbst wenn man einem Lebewesen Leid zufügt bei seiner Haltung, könnte dies dennoch ethisch sein, nämlich wenn ich eigenes Leid dadurch verringere ...

Veröffentlicht am 10.05.2011 14:56:30 GMT+02:00
Dionysos meint:
"Die Anfragende hat doch schon längst geschrieben, dass sie mit ihrer Arbeit fertig ist ..."

Dennoch stößt man - sucht man über Google nach Philosophie die den Fleischkonsum nicht verurteilt - auf dieses Thema.
Dieser Beitrag widmet sich in gewisser Hinsicht den Leuten, die das selbe Problem haben und Hilfe suchen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.05.2011 13:02:19 GMT+02:00
Sonja Arnold meint:
Hallo Marie!

Ja, ich bin auch erschrocken, wie sehr heut zu Tage noch immer, nur die entfernte Annahme kein Fleisch zu essen, schon so einen Tumult auslösen kann.
Es scheint, dass Akzeptanz u. Toleranz noch immer Raritäten bei den menschlichen Qualitäten, sind! Welche Schande.

Finde, falls Du noch was brauchst, "Tiere Essen von Jonathan Safran Foer," am besten geeignet. Er liebt selber Fleisch und folgt einfach seinen Recherchen und Gedanken, die Hand und Fuß haben, zum Nachdenken anregen ect.

Liebe Grüße,
Sonja

Veröffentlicht am 13.05.2011 19:39:06 GMT+02:00
K. Frerich meint:
Ich denke, dass wir Menschen gar nicht mehr in der Lage sind das essen von Fleisch objektiv zu beurteilen, denn wir haben es an den Rande der Perversion geführt. Das, was wir heute tun, hat nichts mehr mit dem natürlichen Fleischverzehr eines Raubtieres oder eines Allesfressers zu tun. Der einzige Grund, warum ein Löwe Fleisch frisst ist sein Überleben zu sichern, und damit das natürliche Gleichgewicht der Natur zu erhalten (was den Löwen allerdings nicht interessiert, das hat sich die Natur nunmal so ausgedacht). Warum isst der Mensch Fleisch? Zum Überleben? Sicher nicht, denn es gibt zahlreiche Studien, die belegen, dass der menschliche Körper nicht auf Fleisch angewiesen ist. Wir sind eben Allesfresser. Das heißt, unser Körper KANN (fast) alles verdauen, das heißt nicht, dass er auch alles braucht. Es gibt Kulturen oder Religionen, zum Beispiel in Indien, die schon seit Ewigkeiten rein vegetarisch leben und das bereitet ihnen offensichtlich keine Probleme. Da wir also das Fleisch nicht zum Überleben brauchen bleibt die Frage nach der natürlichen Regulierung und auch hier muss man sagen, der Mensch trägt herzlich wenig durch seinen Fleischkonsum dazu bei. Im Gegenteil, er züchtet extra tausende von Tieren, die auf erbärmliche Art leben und sterben, nur um seine Lust auf Fleisch zu befriedigen. Dabei wird auch die Natur extrem belastet, da die ganzen Exkremente der Tiere gar nicht bewältigt werden können und zudem noch Wald für Ackerflächen (auf denen Futter für das Vieh angebaut wird) abgeholzt werden.
Wenn man also nach einer moralischen Seite sucht, die für das Fleisch essen spricht, dann sollte man sich vielleicht weniger am Menschen, sondern eher am Tier orientieren. Doch wenn wir ehrlich sind, ist Moral etwas, das der Mensch erfunden/entdeckt hat. Das Tier tut nur das, was es tun muss, um sein Überleben zu sichern. Wir tun im Prinzip das gleiche, doch Fleisch essen gehört nicht dazu, denn unser Körper kann auch ganz gut ohne leben.

ich würde dir auch auf jeden Fall das Buch "Tiere essen" empfehlen, denn der Autor ist zwar selbst vegetarier, aber er zeigt auch die andere Seite und es kommen auch Fleischproduzenten zu Wort.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.05.2011 20:06:17 GMT+02:00
"Wenn man also nach einer moralischen Seite sucht, die für das Fleisch essen spricht, dann sollte man sich vielleicht weniger am Menschen, sondern eher am Tier orientieren. "
Genau. Dann sind wir wieder bei der Ausgangsfrage: das Tier hat vom Fleischkonsum in keinem Fall etwas(Monate- oder jahrelang in einem Stall stehen und dann getötet werden).
Ethisch (das heisst ja nichts anderes als etwas Gutes)kann dieser Verzehr höchstens sein, wenn es gar nicht anders geht(Jäger, Sammler, frühe Ackerbaugesellschaften).
Um den Fleischverzehr des Menschen zu rechtfertigen muss man einige heftige Gedankensprünge tätigen.
Lohnt das, nur weil man auf liebgewordene Gewohnheiten nicht verzichten will?
Ich frage mich nur, was diese Diskussion noch soll, wo doch die OP sich gar nicht mit Tierethik, sondern mit Tierkommunikation beschäftigt hat ...

Veröffentlicht am 14.05.2011 20:22:37 GMT+02:00
Kräuterweib meint:
ich will jetzt "eigentlich" gar nicht in diese Diskussion pro oder contra Fleisch eintreten.
Grundsätzlich halte ich den Ansatz der Paläo Diät (siehe Nicolai Worm und Loren Cordain Bücher) für gesund.
Unter ethischen Gesichtspunkten haben Menschen noch viel nachzuholen.Darüber ist in den vorigen Beiträgen genug an Stichworten gefallen und das kann jeder für sich entscheiden. Bei steigendem Bevölkerungswachstum und zunehmend eingeschränkten Nahrungsressourcen kann die Zukunft nur vegetarisch sein, denn wer kann es sich leisten für 1 kg Rindfleisch 10 kg Getreide zu verfüttern?
Wenn aber Fleisch Essen ein Thema ist, empfehle ich, sich mit den Herrmansdorfer Landwerkstätten der Schweisfurth Stiftung zu befassen. Schweisfurth ist der ehemalige Herta Fleischwurst Fabrikant, der umgesattelt hat.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.05.2011 18:38:59 GMT+02:00
"täglich fleisch" von nicolai worm
(beschäftigt sich allerdings mit der ernährungstechn. komponente und nicht mit der moralischen verwerflichkeit des "tiermordes"...)
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