Kunden diskutieren > fachbücher Diskussionsforum

Gutes Buch über Psychologie??


Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
1-19 von 19 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 09.07.2008 20:31:25 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 27.11.2008 16:39:05 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.07.2008 23:37:19 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.07.2008 23:38:17 GMT+02:00
Peabody meint:
Hallo R. Krüger,

2 Bücher zum Einsteigen kann ich empfehlen:

- Einführung in die Psychologie (Bourne / Ekstrand) ISBN-10: 3880745005
- Grundformen der Angst (Fritz Riemann) ISBN-10: 3497007498

Man kann im ersten Band einiges über die Psychologie an sich nachlesen, auch über biologisches Grundwissen; es ist für Dein Alter auch recht gut aufgemacht (u.a. mit Cartoons).
Fritz Riemann habe ich mit 17 im Rahmen des Fachabitures gelesen; man kann diese tiefenpsychologische Studie über die Grundformen der Angst zwar nicht generell eins zu eins auf die Menschen übertragen, aber es gibt viele Aufschlüsse über die Entstehung von Ängsten und auch deren Auswirkungen.

Ich empfehle Dir, einfach einmal in eine Uni-Bibliothek oder einen gut sortierten Fachhandel zu gehen, um in diesen Büchern zu stöbern, bevor Du Dir eines davon kaufst.

Ich hoffe, die kleinen Tipps sind hilfreich,
liebe Grüße,
Peabody

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.07.2008 18:50:01 GMT+02:00
FolieADeux meint:
Hallo,
du interessierst dich wohl eher für psychische Erkrankungen wie ich deiner Nachricht entnehmen kann ("Besonders für die Herkunft psy. Erkrankungen"). Das ist nicht direkt die Psychologie, sondern wohl eher die Psychiatrie.

Meine Empfehlung:
-Intensivkurs Psychiatrie und Psychotherapie von Klaus Lieb

Sehr anschaulich und leicht zu verstehen (Elvesier hat gute Psycho-Bücher).

Hat auch mit psychischen Erkrankungen zu tun:
- Neurologie (am Besten einfach mal stöbern)
- Psychoanalyse (seeehr interessantes Thema)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.07.2008 00:24:39 GMT+02:00
k. w. meint:
Hallo

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.07.2008 00:36:32 GMT+02:00
k. w. meint:
Nochmal neu ;-)

Es gibt kein Buch das tatsächlich erklären kann woher eine Angsterkrankung herkommt, weil das bei jedem individuell ist. Über Angst selbst gibt es einen guten Ratgeber von Hexal, der ist auch hier bei Amazon erhältlich. Wenn allerdings das Interesse deshalb so groß ist, weil Du selber gerade Dich unwohl fühlst, sollstest Du auf jeden Fall zusätzlich einen Arzt - am besten Neurologen fragen - auch das kann spannend sein.
Auf jeden Fall ist eine reine Angsterkrankung meisten gut heilbar.

mfg

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.07.2008 18:52:32 GMT+02:00
Vielleicht ist das hier gut...

Psychologie: Eine Einführung in ihre Grundlagen und Anwendungsfelder

es wird mal als Literaturempfehlung von Universitäten für erstsemestrige empfohlen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.07.2008 16:28:04 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 27.11.2008 16:39:05 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.07.2008 10:38:29 GMT+02:00
M. Boer meint:
Hallo!

Ich bin Psychologiestudentin, und soweit ich es verstanden habe interessierst du dich für "Klinische Psychologie" (Lehre über die psychischen Erkrankungen und deren Therapie).
Ich kann dir folgendes Buch sehr gut empfehlen:
Klinische Psychologie: Herausgegeben von Gudrun Sartory
Ronald J. Comer - Klinische Psychologie.
Ich habe dieses Buch im ersten Jahr meines Psychologiestudiums gelesen. Es ist sehr interessant gestaltet, man stöbert sehr gerne darin herum! Es ist ein wissenschaftliches Buch, das heisst, es wird dir auch kein Quatsch erzählt (wie in manchen Möchtegern-Psychologie-Büchern - vor allem in Sachen "Psychoanalyse" fühlt sich oft jeder Depp zum Schreiben eines Buches verpflichtet).
Falls du dich auch für den ganzen Bereich Psychologie interessierst, wäre dieses Buch auch etwas für dich:
Atkinsons und Hilgards Einführung in die Psychologie
Atkinson, Hilgard - Einführung in die Psychologie.
Dieses Buch ist ein Klassiker unter den Einführungsbüchern. Ich persönlich finde ihn in der Originalsprache Englisch ein bißchen besser, aber da du ja erst 15 bist, wäre das wohl etwas zu schwierig (außer es ist natürlich deine Muttersprache).
Es sind beides wissenschaftliche Bücher, aber sie sind nicht schwierig. Psychologiestudenten lesen solche Bücher am Anfang des Studiums - also zu dem Zeitpunkt, an denen Psychologiestudenten auch noch keine Ahnung von PSychologie haben. Die Bücher sind somit gut für Einsteiger geeignet.

Falls du auch lieber leichte, unwissenschaftlichere Lektüre in Sachen Psychologie lesen willst, die für den Otto-Normal-Verbraucher geschrieben wurden, kann ich dir folgendes empfehlen:
Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte. SPIEGEL-Edition Band 12
Sacks - Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte.
Bei diesem Buch geht es um Phänomene, die durch Hirnstörungen aufgetreten sind.

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen!

Liebe Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.07.2008 18:12:28 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 27.11.2008 16:39:05 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.10.2008 09:05:20 GMT+02:00
Kassandra meint:
ich kenne alle bücher von alice miller und finde,das ist schonmal ein einstieg.fachbücher
sind oft sehr trocken und für laien langweilig,weil sie unpersönlich und abstrakt sind.
wenn du ursachen für psychol. seel erkrankungen suchst und deren erklärungen,
dann lies mal "warum ich fühle was du fühlst" TB von joachim bauer.dort findest du antworten,die auf dem neuest. wiss. stand +gut zu lesen sind.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.10.2008 09:34:09 GMT+02:00
GAMETS meint:
Hallo,

wenn Du erstmals einen allgemeinen Überblick über das Fach Psychologie bekommen möchtest, kann ich Dir das Buch von P.G. Zimbardo "Psychologie" empfehlen. Ich bin selbst Diplom Psychologin und habe damit zu Beginn meines Studiums einen sehr guten Überblick erhalten.
Zur Herkunft psychischer Erkrankungen gibt es sehr viele Theorien und Ansätze (v.a. Angst ist ein Symptom, dem viele verschiedene Ursachen zugrunde liegen können). Wenn Du Dir einen Überblick über die verschiedenen Krankheitsbilder verschaffen möchtest, ist das Springer Lehrbuch "Psychiatrie und Psychotherapie" von Dilling und Reimer ein guter Einstieg.

Liebe Grüße

Veröffentlicht am 06.12.2009 17:49:29 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.12.2009 17:58:58 GMT+01:00
Auch wenn leider nicht mehr ganz auf dem allerneuesten Stand ist, empfehlenswert ist es - gerade wegen des hervorragenden Preis-/Leistungsverhältnisses - trotzdem:

David Krech, Richard S. Crutchfield - Grundlagen der Psychologie

Grundlagen der Psychologie

Vorsicht vor sogenannten Lebenshilfe-Büchern (wie z. B. von Peter Lauster). Solche Bücher sind in den meisten Fällen unwissenschaftlich, esoterisch und inhaltlich fragwürdig.

Eine hervorragende Kritik der Position von Alice Miller findet man bspw. bei:

Andreas Flitner - Konrad, sprach die Frau Mama ... Über Erziehung und Nicht-Erziehung

Konrad, sprach die Frau Mama ...: Über Erziehung und Nicht-Erziehung (Beltz Taschenbuch)

Veröffentlicht am 06.12.2009 18:13:16 GMT+01:00
Haggy meint:
Hallo,
aus eigener Erfahrung und Anwendung kann ich allen die sich für das Thema Psyche und deren Auswirkungen interessieren das Buch "Entfaltung der Liebe" von Bob Hoffmann empfehlen (den Titel bitte nicht falsch verstehen!). In den Fallbeispielen werden sich siche einige selbst wiedererkennen und schon daraus Ihre Lösungsansätze ziehen können (wenn das dann so gewollt ist). Wer Quadrinity hinter sich hat weiß sicher wofon ich rede.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.12.2009 01:06:16 GMT+01:00
D. Christina meint:
Hallo,
zu Deinem Thema des sich selbst kennen lernens kann ich Dir nur das Buch von Velma Wallis, ( Zwei alte Frauen ) empfehlen. Die Legende aus Verrat und Tapferkeit zeigt deutlich, daß nach einem verbalen " Schluß " noch lange nicht schluß sein muß. Viel Spass beim lesen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.12.2009 13:08:51 GMT+01:00
Helmut Kilian meint:
Das stimmt so nicht: die Entstehung psychischer Erkrankungen werden sehr gut in den Lehrbüchern für Klinische Psychologie erklärt.

Helmut

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.12.2009 13:10:06 GMT+01:00
Helmut Kilian meint:
Dies ist fasch! Die besten Ansprechpartner sind Psychologische und ärztliche Psychotherapeuten und Psychiater!

Veröffentlicht am 18.12.2009 11:27:17 GMT+01:00
Steve Hofmann meint:
Such dir einen guten NLP-/Hypnotherapeuten und der macht dir deine Angststörung in einer Sitzung weg.

Veröffentlicht am 19.12.2009 19:15:27 GMT+01:00
Franka meint:
das beste Psychologie-Buch das ich kenne, ist das Buch von Hermann Munk (Diplom Psychologe): FÜHLEN, UND DANN? Hier werden aus mehreren Jahrzehnten praktischer Erfahrung total interessant und flüssig zu lesen, psychologische Mechanismen angesprochen und Möglichkeiten zum "Ausbruch aus der Matrix" aufgezeigt, es gehen sozusagen laufend Lichter auf! Für jeden, der etwas an sich verändern will, das absolut richtige Buch!

Veröffentlicht am 21.12.2009 18:24:06 GMT+01:00
T. Eisenmann meint:
Das ist ja sehr interessant, was man hier schon wieder für Unwahrheiten und teilweise auch groben Unfug entdecken kann.
1.) Ein Neurologe ist ein Facharzt, der sich in erster Linie mit organisch bedingten Nervenleiden beschäftigt. Damit sind keine psychischen Erkrankungen und Störungen gemeint. Dazu sind Psychiater oder Psychotherapeuten zuständig, wie Hr. Kilian bereits geschrieben hat.
2.) Herr Kilian hat ebenfalls darauf hingewiesen, dass natürlich Aspekte der Genese einer psychischen Störung in Lehrbüchern abgedeckt sind (wo denn auch sonst?). Natürlich ist die Entstehung multifaktoriell bedingt, also auf verschiedene Prozesse zurückzuführen. Und ich denke, dass es Sinn macht, darüber Bescheid zu wissen, um dann eigene Erfahrungswerte damit abzugleichen und so das Ganze etwas individueller werden zu lassen.
3.) Die Hypnotherapie ist zwar mittlerweile eine wissenschaftlich anerkannte Methode, allerdings keineswegs für die Behandlung von Angsterkrankungen besonders geeignet. Die Behauptung, dass ein Therapeut (auch ein exzellenter) eine Störung in einer Sitzung wegtherapieren könne, ist blanker Unfug. Durch solche Aussagen entstehen Enttäuschungen und hernach Vorbehalte gegen Psychologische Therapien. Die Methode der Wahl bleibt die kognitive Verhaltenstherapie, darüber gibt es die meisten Wirksamkeitsstudien. Und auch diese braucht Zeit.

Zur ursprünglichen Literaturfrage hätte ich gerne etwas beigesteuert, durch das Löschen der Kommentare ist mir das leider nicht möglich. Ich hoffe demnach, dass sich die Frage geklärt hat.
‹ Zurück 1 Weiter ›
[Kommentar hinzufügen]
Schreiben Sie einen Beitrag zu dieser Diskussion
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Eingabe des Log-ins
 


 

Zur Diskussion

Teilnehmer:  15
Beiträge insgesamt:  19
Erster Beitrag:  09.07.2008
Jüngster Beitrag:  21.12.2009

Neu! Bei neuen Einträgen eine E-Mail erhalten.

Kundendiskussionen durchsuchen