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BGB: Kind als Bote


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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 11.02.2009 19:01:34 GMT+01:00
KC meint:
Hi!
Ich weiß, dass es im BGB ein Gesetzt gibt, in dem steht, dass ein Bote auch ein Kind sein kann bzw dass Boten nicht geschäftsmündig sein müssen.
Weiß jemand, welcher Artikel das genau ist?
Danke schonmal!
Antwort auf den Eintrag von KC:
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Veröffentlicht am 12.02.2009 04:54:38 GMT+01:00
ASHG meint:
"Ist das Kindlein noch so klein, kann es doch schon Bote sein."

Veröffentlicht am 12.02.2009 10:01:01 GMT+01:00
Cugel meint:
Das steht so nicht ausdrücklich im Gesetz, ergibt sich aber aus allgemeinen Prinzipien, da ein Bote keine eigene Willenserklärung abgibt, sondern nur eine fremde übermittelt. Dafür muss man nicht geschäftsfähig sein, dies ist nur für eigenes rechtsgeschäftliches Handeln erforderlich.

Veröffentlicht am 12.02.2009 15:10:07 GMT+01:00
KC meint:
Ja, das weiß ich ja...
Ich brauche nur die Stelle, aus der man genau das schließen kann.
Ich hab eine Politk Lehrerin, die der Meinung ist, sie wüsste alles.
Als ich meinte, dass ein Bote nicht geschäftsmündig sein muss, war ihr einziger Kommentar "falsch".
Aber mehr sagt sie dazu nicht...
Darum wollte ich ihr die Stelle vorlegen, das ist das einzige das bei der hilft
(war auch so, als sie mir nicht glauben wollte wo die Appaachen liegen... einfach was vorzeigen)
Vielleicht weiß jemand, wo das in etwa so steht?
Es muss auch nicht unbedingt das BGB sein, es reicht auch eine "glaubwürdige" Site, also nicht sowas wie Wikipedia... Ich hab nix gegen Wikipedia, aber sie eben schon^^°
Aber danke schonmal für die Antworten!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.02.2009 17:16:01 GMT+01:00
Whiskey-Oscar meint:
Hallo KC,
im Prinzip hat Cugel recht - dies ist im BGB nicht ausdrücklich geregelt. Du kannst Deiner Lehrerin aber dennoch etwas aus dem BGB präsentieren. § 165 BGB sagt nämlich, dass es der Stellvertretung nach § 164 ff. nicht entgegensteht, dass der Vertreter in der Geschäftsfähigkeit beschränkt ist. Bei der Stellvertretung gibt der Vertreter aber eine eigene Willenserklärung ab. Daher kann man mit guten Gründen folgenden Erst-Recht-Schluss ziehen: Wenn ein beschränkt Geschäftsfähiger (im Rahmen der Stellvertretung) schon eine eigene Willenserklärung abgeben kann, dann muss er erst recht eine fremde wirksam übermitteln können. Das ist vom Prinzip her auch logisch, weil ihn in beiden Fällen nicht die Rechtswirkung der Erklärung trifft!
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Erster Beitrag:  11.02.2009
Jüngster Beitrag:  12.02.2009

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