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Homöopathie


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1-25 von 34 Diskussionsbeiträgen
Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.08.2010 03:45:19 GMT+02:00
stimmt, die homöopathie kann parallel zur schulmedizin angewendet werden, stört keine behandlung, im gegenteil, ist auch nicht so billig u.wirkt, wenn sie vom richtigen arzt auf den patienten abgestimmt wurde, das richtige mittel u.die richtige potenz, also für diesen einen patienten abgestimmt wurde, was sehr viel wissen erfordert, evi

Veröffentlicht am 25.08.2010 13:47:00 GMT+02:00
Ryu meint:
Stimmt, im Vergleich zur Pharmaindustrie verdienen Heilpraktiker Unmengen an Geld. Die wissen alles garnicht mehr wohin damit. Bevor ich mir Medikamente einwerf deren Nebenwirkungen mit anderen Medikamenten nicht mal mein Artzt kennt versuch ich es doch lieber auf verträglichere Art und Weise. Wenn es hilft und wirkt ist es gut, wenn nicht kann ich mich immernoch an der reichhaltigen Auswahl meiner Apotheke bedienen.

Letzten Endes ist es Einstellungssache ob man lieber den Versprechen der Pharma glaubt oder dem HP von nebenan. Jedem sein eigenes "Glaubenssystem"

Veröffentlicht am 24.08.2010 23:30:14 GMT+02:00
Vouk meint:
Viel schlimmer finde ich dass mit Homöopathie eine Unmenge an Geld gemacht wird. Kein Wirkstoff drin und trotzdem zigfach teurer als herkömmliche Medizin? Also ich weiß nicht...
Bevor ich mir Globuli einwerfe an die ich sowieso nicht glauben kann (Mein Realismus steht mir im Weg... is wie mit Gott) kauf ich mir lieber um ein Viertel des Geldes anständige Arzneien. Oder lass meinen Körper seine Pflicht erfüllen, wie es sich gehört. Man muss ja nicht wegen jedem Unsinn sofort nach Wasser mit Erinnerung greifen x]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.08.2010 12:17:35 GMT+02:00
Wenn du die Placebos selbst zahlst, kannst du das gerne tun. Hintert dich niemand daran. Aber belaste bitte nicht andere mit so einem Quatsch - wie z. B. über die Krankenkasse, die das auf alle Beitragszahler umlegen muss.

Ansonsten ist es keineswegs so, dass alle, die Homöopathie ablehnen, der Schulmedizin ihr Geld in den Rachen werfen. Wenn ich krank bin, hol ich mir vom Arzt nen Zettel (wegen rechtlicher Dinge) und sag jedes mal "Das Geld für die Pharmaindustrie können wir uns sparen".

Und ich werd auch wieder gesund.

Und in Fällen, in denen das nicht klappt, können auch irgendwelche Zuckerkügelchen nix bewirken wie z. B. bei einem Armbruch, da kommt man nicht um einen Gips herum.

Veröffentlicht am 13.08.2010 22:37:06 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 31.05.2015 23:04:10 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.08.2010 19:18:45 GMT+02:00
Ulfster meint:
Sehr geehrte/r S. Fink,

herzlichen Dank, dass Sie so persönlich antworten, aber ich muss Sie darauf hinweisen, dass ich nicht mit "Jan Barbanus" identisch bin, und wenn Sie sich meinen Beitrag noch einmal anschauen (mögen), werden Sie feststellen, dass ich der Akupunktur mitnichten ihre (auch naturwissenschaftlich nachweisbare) Wirksamkeit abgesprochen habe.

(ZITAT von mir selbst - nein, keine Eitelkeit!): (...)Werden hier vielleicht (wieder einmal) Homöopathie und Naturheilkunde (...) in einen Topf geworfen? (...) schließlich lässt sich die Wirksamkeit der Akupunktur auch nach den Regeln der naturwissenschaftlichen Genauigkeit (das ist ein feststehender Begriff und kein "Wischi-Waschi-aber-es-wirkt-doch"-Gerede!) zumindest überprüfen, in zahlreichen Fällen auch reproduzierbar nachweisen, während selbiges auf dem Gebiet der Homöopathie m.W. bislang nicht ein einziges Mal gelungen ist. (ZITAT ENDE).

Zu dieser Aussage stehe ich nach wie vor und lege größten Wert auf den gewaltigen Unterschied zwischen Akupunktur und Homöopathie. Gestatten Sie mir freundlicherweise, das von Ihnen gewählte Beispiel der Gravitation "ins Boot zu holen" und den ebenfalls von Ihnen genannten Begriff der Modelle zu nutzen:

- Die Akupunktur basiert auf einer Modellvorstellung, die sich von der "Schulmedizin" gewaltig unterscheidet, indem man eben, wie Sie sagten, auf Meridiane und Energiezentren etc. einwirkt (bitte vergeben Sie mir die gewiss inkorrekte Ausdrucksweise, ich bin wahrlich kein Experte auf dem Gebiet der Akupunktur). Dieses Modell unterscheidet sich zweifellos gewaltig von dem Modell, dem die Schulmedizin zugrunde liegt, und wer den von Ihnen oben angesprochenen Fehler begeht, zwei Modelle zu 'mischen', wird sich unweigerlich fragen, warum denn die Schulmedizin besagte Energiezentren noch nicht gefunden habe. Nun, es leuchtet ein, dass man, wenn man mit einem falschen Modell einen Sachverhalt zu erläutern versucht, zu unsinnigen Ergebnissen kommen wird. UNBESTREITBAR aber ist, dass die Akupunktur zu REPRODUZIERBAREN Ergebnissen führt und sich die 'resultierenden Messergebnisse' nach den Regeln der Naturwissenschaft begutachten und auswerten lassen. Man könnte behaupten, die 'westliche Welt' habe noch kein 'vernünftiges' (im Sinne von: 'für sie einleuchtendes') Modell für die Wirksamkeit der A. gefunden, kann an der Wirksamkeit aber eben nicht zweifeln, da sie REPRODUZIERBAR BEOBACHTBAR war und ist. Es mag ein in sich schlüssiges Modell geben oder entwickelt werden, das gänzlich anders geartet ist als die Schulmedizin, aber dieses schaut dann sozusagen in eine gänzlich andere Richtung (steht sie vielleicht im rechten Winkel zum anderen Modell?), wird aber gewiss nicht einzelne Aspekte der Schulmedizin in voller Breite aufgreifen und andere, ebenso grundlegende Aspekte schlichtweg als 'falsch' verwerfen.

- Darin liegt auch die Ähnlichkeit zu der von Ihnen ins Gespräch gebrachten Gravitation. Es ist unbestreitbar, dass es sie gibt, es ist auch unbestreitbar, dass es sie schon gegeben hat, bevor Newton auf die Idee kam, sie naturwissenschaftlich zu beschreiben (man denke an das kolporierte Apfelbaum-Ereignis). Im Zuge der naturwissenschaftlichen Beschreibung (die selbstverständlich auch nur ein MODELL darstellt, so schlüssig sie sich auch 'anfühlen' mag) gilt es immer auch, die Reproduzierbarkeit zu beachten UND zu bedenken, dass ein zugehöriges neues Modell zumindest im Einklang mit den BEOBACHTBAREN Ergebnisse stehen muss, den andere Aspekte der gemeinhin anerkannten Physik eindeutig aufzeigen.
Nota bene: Sie muss nicht im Einklang mit bisherigen MODELLEN stehen, wohl aber im Einklang mit allen, ggf. durch andere Modelle 'belegten', BEOBACHTUNGEN. Mit anderen Worten: Ja, es gibt die Gravitation, nein, wir können Sie derzeit noch nicht in der Art und Weise beschreiben, wie uns das bei anderen naturwissenschaftlichen Phänomenen bereits gelingt (aber auch dort immer nur in Form von Modellen!), und gewiss wird niemand behaupten, nur weil etwas nicht erklärbar ist, sei es nicht vorhanden.

- Kommen wir zur Homöopathie: Diese wählt sich auf's (gefühlte) Geratewohl EINIGE Aspekte der 'Schul-Naturwissenschaften': Es gibt Moleküle, diese interagieren mit dem Lösemittel (meist Wasser) (so weit, so gut), DANN ABER verwirft sie fröhlich die 'Verdünnungsgrenze nach Avogadro' (D23), ignoriert also gänzlich, dass letztendlich jedes Molekül immer noch 'zählbar bleibt', bei einer hinreichend großen Verdünnung also die Frage offen steht, ob nun das gewählte Lösemittel jetzt überhaupt noch auch nur ein einziges Molekül Wirkstoff enthält oder nicht. Sicherlich schon mal nicht sonderlich sinnvoll (s.o.).
DANN wird es aber noch schlimmer: Nun wird das bisherige, fröhlich geplünderte Modell noch um einen weiteren Faktor erweitert, das 'Gedächtnis des Wassers'. Hier gilt also nun die Maßgabe (ich vereinfache jetzt geringfügig, aber meines Wissens nicht sinnentstellend), das Wasser könne sich 'merken', dass besagter, mittlerweile gar nicht mehr vorhandene Wirkstoff zuvor ja sehr wohl Kontakt mit dem Lösemittel hatte. (Wie diese Information übertragen wird, ob über Schwingungen oder ähnliches, ist bislang noch unbekannt, aber das Problem haben wir mit der Gravitation ja auch.)
Das Problem: Ob eine Informationsübermittlung stattgefunden hat, lässt sich ja nun nach naturwissenschaftlichen Kriterien überprüfen - und dabei ist in zahlreichen Messreihen in allen möglichen Teilen der Erde immer wieder und reproduzierbar herausgekommen, dass besagtes 'Wassergedächtnis' schlichtweg nicht nachweisbar ist. Bitte beachten Sie: NACHWEISBAR, nicht etwa ERKLÄRBAR.
- Gravitation ist nachweisbar, auch wenn man immer noch nicht weiß, was es denn eigentlich ist.
- Das 'Wassergedächtnis' ist schlichtweg widerlegt.

Es bleiben also meines Erachtens genau zwei Möglichkeiten:
(a) An den in der Homöopathie verwendeten Techniken ist tatsächlich etwas, dann macht die H. den GANZ GEWALTIGEN Fehler, bei ihren Erklärungsversuchen auf den bereits bestehenden Gebieten der Naturwissenschaften zu wildern und teilweise unbestreitbare Fakten schlichtweg zu leugnen (was genau Ihrer Aussage zu "das falsche Modell zur falschen Zeit am falschen Ort führt zu unsinnigen Aussagen" passt) - dann würde es also HÖCHSTE Zeit, dass die H.-Anhänger sich ein gänzlich neues Modell zurechtlegen, das nicht unbestreitbar und reproduzierbar belegbare Beobachtungen 'anderer Disziplinen' mit Füßen tritt (der arme Avogadro!)
ODER
(b) die Homöopathie ist in das Reich der Spiritualität zu verweisen: Wer sein Seelenheil darin findet, möge sich bitte darin wohl fühlen (jedem das Seine), aber bitte nicht einmal ansatzweise versuchen, das 'naturwissenschaftlich zu verallgemeinern'.

Sollte Punkt (b) der zutreffende sein, ist eine Fortsetzung der Diskussion nur dann noch sinnvoll, wenn Sie (oder andere Diskussionsteilnehmer) der Ansicht sein sollten, auch die Theologie sei den Naturwissenschaften zuzurechnen,
und wenn es doch (a) sein sollte, dann sollten H.-Anhänger wirklich dringend an ihrer Terminologie und ihren Modellvorstellungen herumschrauben, denn diese Nonchalance, mit der die klassischen Naturwissenschaften hier vergewaltigt werden, erinnert doch sehr stark an "jedes Wort hat genau die Bedeutung, die ICH ihm zubillige" (frei nach L. Carroll).

Das war nun die etwas ausführlichere Variante meines letzten Kommentars, deswegen schließe ich mit einem weiteren Eigen-Zitat aus selbigem:
(ZITAT) (...)Es wäre also Zeit, ein neues Erklärungs-Modell für die H. zu entwickeln, und da tun sich m.W. praktizierende Homöopathen bislang noch recht schwer. Vielmehr halten sie sich meinen Erfahrungen gemäß gerne an die alte Weisheit "Wer heilt, hat recht" - aber das würde für die Wundergläubigen von Lourdes ja genau so gelten ... (ZITAT ENDE).

UR

Veröffentlicht am 13.08.2010 18:17:04 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.08.2010 18:27:58 GMT+02:00
Die Bezeichnung "nur Placebo" ist ja an sich schon entlarvend genug, denn bis heute weiß niemand so richtig, weshalb dabei was wie wirkt. Wer weiß, wie das mit all den (noch) rätselhaften alternativen Heilmethoden zusammenhängt... Und wie kann man angesichts dieser Lage auf's Erbitterte etwas wie die Homöopathie bekämpfen wollen...?

Und: Niemand *muss* sich damit befassen. Ich werde nie begreifen, weshalb es so ungeheuer wichtig ist, Menschen mit für sie wichtigen Erfahrungen etwas ausreden zu wollen, von dem man selbst keine Ahnung hat und mit dem man eigentlich nichts zu tun haben will. Besonders wir Deutschen pflegen ja leider diese unschöne Macke, anderen pauenlos die Leviten lesen zu müssen...

Na, wenn das keine Energie-Verschwendung ist, dann weiß ich's nicht... ;-))

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.08.2010 16:01:37 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.08.2010 16:55:41 GMT+02:00
Ryu meint:
Hallo Ulfster,

mit der Heilkunde meinte ich auch die Akupunktur wie zu Beginn meines Beitrags erwähnt. Diese fußt auf der TCM, welche definitiv schon vor unserer Zeitrechnung existierte.

Natürlich lässt sich die Wirksamkeit von Akupunktur nachweisen nur was das wiederum für Auswirkungen auf Themen wie Meridiane und Energiezentren hat wird leider zu selten erwähnt. Wer die Wirksamkeit von Akupunktur bestätigt kommt schlecht daran vorbei den Energiebahnen im Körper ihre Existenz zuzugestehen. Solange man alle Erfolge bei der Homöopathie auf den Placebo Effekt schiebt, lässt es sich beim Menschen auch schwer beweisen. MWn wurde es schon ausreichend bei Tieren nachgewiesen (bei denen der Placebo Effekt eine eher untergeordnete Rolle spielen sollte) Quellen dazu müsste ich aber auch erst wieder raussuchen.

Zum Thema naturwissenschaftliche Belegbarkeit, wie werden denn zB in der Physik Phänomene erklärt die mit den vorhandenen Naturgesetzen nicht erklärt werden können (Gravitation zB)? Sie werden mit theoretischen Hilfskonstrukten erklärt bzw. man nähert sich ihnen an. Bedeutet das jetzt, dass die Gravitationskräfte nicht existieren weil wir keine Teile kennen die diese Kraft übertragen? Ähnlich verhält es sich mit vielen alternativen Heilmethoden. Inzwischen gibt es "Erklärungskonstrukte" für die Kinesiologie zB, welche nachträglich zu erklären versuchen warum sie funktioniert.

Es gibt einen Fachbegriff dafür, dass man mit dem falschen Modell einen Sachverhalt nicht korrekt erklären kann. Leider ist er mir gerade entfallen aber genau dies ist das Problem an dieser Stelle. Nur weil man mit dem naturwissenschaftlichen Modell, welches sich rasend schnell ändert und eben nichts weiter als ein "Modell" ist, bestimmte Effekte nicht erklären kann, ist es ein Fehler diese Effekte als nicht existent zu erklären.

Ich bin Dipl.-Ing. und somit in den naturwissenschaftlichen Dingen nicht ganz uninteressiert und dennoch akzeptiere ich es, dass es Phänomene gibt die sich mit den bisherigen Gesetzen nicht erklären lassen. Ist das ein Widerspruch? Nein, denn nur so funktioniert es. Es existiert ein Modell, welches so lange seinen Dienst erfüllt bis etwas passiert, was sich mit diesem Modell nicht mehr erklären lässt und man ein neues Modell braucht. Wer an einem Modell zwanghaft festhält bewegt sich auf einer Scheibe in der Mitte des Universums. Mich würde interessieren wie die Kritiker hier sich die Wirkung von zB Hypnose erklären. Komplette Schmerzabschaltung nur mit Worten? Brandblasen mit kalten Geldmünzen erzeugen? Wie sieht hier der Erkllärungsversuch aus?

Edit: Nach dem Lesen des Beitrags von Jan, welcher keine Studie kennt, die die Wirksamkeit von Akupunktur belegt, bin ich nach nur 4 Sekunden Suche über Google fündig geworden:

Studien zur Wirksamkeit der Akupunktur
In den letzten Jahren wurden mehrere Studien nach modernen Kriterien und mit ausreichend großen Patientenzahlen durchgeführt, um die Wirksamkeit der Akupunktur zu überprüfen.
In den Jahren 2001–2005 wurde im ersten Teil der "Gerac" (German Acupuncture trials – Klinische Untersuchungen zur Akupunktur in Deutschland) ermittelt, inwiefern die Akupunktur unerwünschte Effekte, also Nebenwirkungen, mit sich bringt. Die Resultate zeigten, dass die Akupunktur eine sehr verträgliche Therapie ist. Weit weniger als ein Prozent der Behandelten zeigten beispielsweise lokale Infektionen nach der Behandlung. Im zweiten Teil, der bis 2008 lief, sollte festgestellt werden, ob sich die Wirksamkeit der Akupunktur statistisch belegen lässt, speziell im Vergleich zu anderen, "westlichen" Therapieformen. Dazu wurden Schmerzpatienten mit einer von drei möglichen Therapien behandelt: Entweder traditionell westlich, also beispielsweise mit Arzneimitteln, oder mit einer von zwei Akupunkturarten – wobei sich die eine an die Regeln der chinesischen Medizin hielt, bei der anderen diese gezielt missachtet und zufällig ausgewählte Körperstellen akupunktiert wurden. Dadurch sollte sich herausstellen, ob die Konzentration auf die klassischen Akupunkturstellen tatsächlich wichtig ist. Untersucht wurden z. B. 1039 Patienten mit Kniegelenksverschleiß – 28 Prozent der mit Standardtherapie Behandelten hatten danach weniger Schmerzen und bessere Gelenksfunktion; die Erfolgsraten bei den Akupunktur-Patienten lag bei etwa 50 Prozent. Im April 2005 veröffentlichten die Berliner Charité und die Techniker Krankenkasse den Abschlussbericht zur Wirksamkeitsstudie "Akupunktur erhöht die Lebensqualität und ist wirtschaftlich". Dabei hatten rund 10.000 Ärzte in viereinhalb Jahren über 300.000 Patienten mit Akupunktur behandelt und die Ergebnisse u. a. mittels Fragebögen protokolliert. Das Ergebnis: Akupunktur hilft dauerhaft bei vielen Leiden – von Allergien bis zu Wirbelsäulenschmerzen. So ging es z. B. neun von zehn Allergikern noch ein halbes Jahr nach der Behandlung deutlich besser als vorher, 82 Prozent der Asthmatiker hatten erheblich weniger Beschwerden. Die Ergebnisse einer Studie von deutschen Komplementärmedizinern im amerikanischen Ärzteblatt (Klaus Linde et al.: Acupuncture for Patients With Migraine. Journal of the American Medical Association – JAMA, 2005;Bd. 293 S. 2118-2125) belegt eine hohe Wirksamkeit bei Migräne...

Soviel zum Thema "meines Wissens ist es bislang in keiner Studie gelungen, die Wirksamkeit von Homöopathie und auch Akupunktur oder Schüsslersalzen zu beweisen". Nach den Salzen habe ich erst garnicht gesucht.

Veröffentlicht am 11.08.2010 04:17:40 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 31.05.2015 23:04:23 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 28.07.2010 22:06:06 GMT+02:00
ein Kunde meint:
Ist doch egal ob es Placebos sind, Hauptsache ist man wird Gesund. Also nehme ich lieber Placebos die mich "Heilen", anstatt Schulmedizinische Arzneien die mir Schaden werden.
SaSa

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.07.2010 22:02:00 GMT+02:00
ein Kunde meint:
Ja ich, Ich lese gerade Hahnemann im Brennpunkt von De Schepper (kann ich wärmstens empfehlen) und natürlich einige Materia Medicas, darunter die von Hahnemann, Phatak, Boger, Kent.
Organon und Chronische Krankheiten.
SaSA

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.07.2010 12:08:31 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.07.2010 12:35:50 GMT+02:00
@ Ulfster
@ Stefan Tronke
Haben Sie schon einmal etwas von Cholesterinsenkern von der Pharma gehört? Wieviele wurden schon zurückgerufen, wieviele Leute sind schon daran gestorben! Vielleicht informieren Sie sich mal! Sollten Sie irgendwann auch hohes Cholesterin haben, so empfehle ich Menschen wie Ihnen natürlich nur Pharmazeutisches!
Es war immer so in er Homöopathie. Erst durch eigene Not wurde man klug. Kent war Arzt in der Forschung. Als seine Frau schwer erkrankte, holte er sich Allopathen; seine Frau wäre gestorben, hätte er nicht einen Homöopathen geholt. Daraufhin hat er sich ausschließlich der Homöopathie zugewandt. Ich denke, hier tummelt sich mancher Möchte-gern-Fachmann in Medizin. Ich habe viele Jahre dieses Spielchen mitgespielt und bedaure heute, die Homöopathie nicht früher kennengelernt zu haben.
Herzliche Teilnahme allen, die es nie probiert haben und trotzdem alles besser wissen. Vielleicht lesen Sie mal in dem Buch: 'Unsere Hunde gesund durch Homöopathie' von H.G.Wolff, einem Tiermediziner nach. Der war gewiss ein Phantast! Ich bitte Sie nicht an die Homöopathie zu glauben, es genügt mir, dass wir unglaubliche Erfolge haben.
MfG

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.07.2010 10:35:04 GMT+02:00
Fanny meint:
He Stephan!
Wieviele Moleküle Daten befinden sich auf einem USB-Stick?
Es geht auch ohne Moleküle, Information wird oft nicht-molekular übertragen, und Informationsübertragung ist die aktuelle Erklärung der Homöopathie.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.07.2010 17:49:30 GMT+02:00
Webster meint:
Saigon im Dezember, ich habe unerklärliche aber grausame Magenschmerzen, aber keinen Durchfall. Es vergeht. Aber ich hab mir Parasiten eingefangen (Würmer-ein unappetitliche Thema). Kurz vorm Fest zurück, gleich zum Doc. "ich hab das Mittel A, aber es schädigt die Leber, und das Mittel B, schädigt auch die Leber. Und was Homöopatisches." Bei meiner Leber? Also kleine Kügelchen! Ich bekomme schlagartig grausame Magenschmerzen - wie gehabt! Doc: "sofort absetzen!" Also keine Kügelchen, Magenschmerzen weg, Parasiten auch. Im Januar beim Hunde Doc (Bello hat was an der Pfote) kommen wir so ins Quatschen. Ich erzähl von den Kügelchen. Hunde Doc: "ja,ja, das nimmt man auch bei Pferden!" Also der Placebo Effekt funktioniert bei mir, den Pferden und den Würmern.
Ich nehme jetzt häufig Placebo Kügelchen, meine Leber ist dann dankbar, ich auch und dann trinke ich auf Placebo ein Glas Rotwein!
Tschüss so lang!
Lutz Webendörfer

Veröffentlicht am 25.07.2010 22:12:14 GMT+02:00
Was sucht "Homöopathie" eigentlich bei "Fachbüchern"? Hundekot zu 17,70¤ das Gramm zu verkaufen oder aber auch "homöopathische Mittel" gegen das Ertrinken zu bringen, ist nicht nur Hokus Pokus oder "Placebo", sondern Abzocke und unterlassene Hilfeleistung.

Naturheilkunde ist ja fein, Pflanzliche Heilmittel etc.
Aber wenn man etwas so sehr streckt, dass nichts vom ursprünglichen "Wundermittel" mehr übrig ist. Nicht ein einziges Molekül, das entbehrt sich doch jedweder Realität (Ebenso gestreckter mit 1987er Mondlicht 'vollgesaugter' Milchzucker)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.07.2010 10:56:50 GMT+02:00
Guten Morgen, mein Mann und ich können Ihre Aussage nur bestätigen. Wir behandeln seit vielen Jahren unsere Hunde mit großem Erfolg homöopathisch.
Rätsel gab zwei Tierärzten eine Beule im seitlichen Thoraxbereich - Größe: 15x9x5 - wie eine Williamsbirne sich nach hinten verjüngend - auf. Eine geradezu abenteuerliche Diagnose mit einem Behandlungsversuch wurde ergebnislos abgebrochen.
Verschiedene andere Symptome haben uns zu Calc. fluoratum geführt, das wir in niederen Potenzen schon einmal gegeben hatten. D 200 brachte den Durchbruch. Nächstentags konnten wir zusehen, wie die Zyste dahinschmolz. Am Abend hing der entleerte Hautknäuel unten in Höhe der Milchleiste, die 2-3 Tage benötigte, um zu verschwinden.
Das war nur eine Kostprobe von vielen Erfahrungen! Tolle 'Placebo-Effekte' gell!!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.07.2010 15:01:57 GMT+02:00
Kaelin Rudolf meint:
Mal kurz überlegen wie anno BC hier in unserem Land die durchschnittliche Lebenserwartung war...
Mal kurz überlegen wie heutzutage hier in unserem Land die durchschnittliche Lebenserwartung ist...
wohl dank der "ach so tollen" westliche Medizin..

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.07.2010 15:45:27 GMT+02:00
Ulfster meint:
Sehr geehrte/r Herr/Frau Fink,

dass das von Hahnemann gegen Ende des achtzehnten (!) Jahrhunderts entwickelte Konzept der Homöopathie bereits über 2000 Jahre alt sein soll, finde ich schon sehr ... interessant. Werden hier vielleicht (wieder einmal) Homöopathie und Naturheilkunde (i.S.v. Pflanzeninhaltsstoffe, Kräuteraufgüsse etc.) in einen Topf geworfen? Das hätte "Mutter Natur" nämlich wirklich nicht verdient.

Dazu kommt: Homöopathie und Akupunktur insofern 'gleichzusetzen', als dass sie 'miteinander verglichen' werden (nein, ich habe Ihnen hiermit NICHT unterstellt, Sie hätten die beiden als 'das Gleiche' bezeichnet), finde ich ebenfalls zumindest etwas gewagt, schließlich lässt sich die Wirksamkeit der Akupunktur auch nach den Regeln der naturwissenschaftlichen Genauigkeit (das ist ein feststehender Begriff und kein "Wischi-Waschi-aber-es-wirkt-doch"-Gerede!) zumindest überprüfen, in zahlreichen Fällen auch reproduzierbar nachweisen, während selbiges auf dem Gebiet der Homöopathie m.W. bislang nicht ein einziges Mal gelungen ist.

Vielleicht liegt letzteres ja auch an der "Erklärung" dieser 'Heilmethode'. Sie ist nämlich mit der Naturwissenschaft schlichtweg nicht nur unvereinbar (Stichwort: Avogadro-Grenze), sondern widerspricht ihr grundlegend. Damit ist auch das 'Shakespeare-Argument' ("Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde ...") nicht stichhaltig. WENN die Homöopathie tatsächlich wirken SOLLTE, dann zumindest KEINESFALLS auf der Basis der (wissenschaftlichen?) 'Erklärungen', die bislang vorgelegt wurden. Es wäre also Zeit, ein neues Erklärungs-Modell für die H. zu entwickeln, und da tun sich m.W. praktizierende Homöopathen bislang noch recht schwer. Vielmehr halten sie sich meinen Erfahrungen gemäß gerne an die alte Weisheit "Wer heilt, hat recht" - aber das würde für die Wundergläubigen von Lourdes ja genau so gelten ...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.07.2010 15:00:21 GMT+02:00
CdB meint:
neulich hab ich auch gelesen, dass es jetzt eine universität gibt, an der nur vögel studieren können. aber vielleicht wurde es mir auch von einem zauberer eingegeben. oder ich habs geträumt und glaube einfach jeden mist, weil ich nicht mitbekommen habe, was in den letzten 400 jahren in den naturwissenschaften passiert ist. vielleicht bin ich auch einfach zu blöd, sinn von unsinn zu unterscheiden. oder vögel schaffen es irgendwie, mit ihren nussgroßen hirnen ungeheuer intelligent zu sein. ich weiß nicht, was die vernünftigste annahme ist.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.07.2010 16:07:44 GMT+02:00
Kürzlich ist im AT-Verlag ein besonderes Buch über Vögel erschienen, es heißt:

Die geheime Sprache der Vögel
Den Vögeln lauschen, sich berühren lassen, von Ihnen lernen
(ISBN 978-3-03800-488-2

Der Autor, Ralph Müller beobachtet seit seiner Kindheit Vögel und lebt eine tiefe Verbindung zu diesen Tieren.
Dieses Buch richtet sich an Menschen, die einen tieferen Zugang zur Vogelwelt und zur Natur finden möchten und es ist auch für uns Homöopathen ein wunderbares Werk, sich das Wesen der Gefiederten zu erschließen.
Die Vögel bilden das Informationssystem in der Natur, sie leben in Sphären, die schon immer der Menschen Sehnsüchte weckten und sie verfügen über erstaunliche Fähigkeiten und Tricks, um ihr Überleben zu sichern.

Viel Freude beim Lesen, Fliegen und Lernen
Marga Schubert (Heilpraktikerin-Homöopathin)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.08.2009 22:17:55 GMT+02:00
Panthera meint:
Hallo Homöopathin,
wie kann dieser Austausch über Fälle aussehen?
wo soll er stattfinden?

Gruss W.

Veröffentlicht am 30.08.2009 22:14:32 GMT+02:00
Panthera meint:
Es ist nicht verwunderlich, dass die homöopathische Behandlungsweise bei vielen Menschen Widerstand hervorruft. Sind wir doch alle (fast alle) mit dem Denken und den Prinzipien der Schulmedizin aufgewachsen und haben gelernt, dass wir, wenn wir krank sind, nur ein chemisch hergestelltes Medikament einnehmen müssen, damit die Krankheit wieder verschwindet. Der Klassischen Homöopathie liegt ein ganz anderes Verständnis von Krankheit und Gesundheit zugrunde. Krankheit wird als Verstimmung der Lebenskraft verstanden und als solche auch behandelt. Ein homöopathisches Mittel soll beim Erkrankten die Lebenskraft wieder anregen und ihn so in die Lage versetzen, seine Krankheit zu überwinden. Behandelt wird aus homöopathischer Sicht auch nicht der Magen, oder der Kopf eines Menschen. Behandelt wird stets der ganze Mensch mit seiner individuellen Entwicklungsgeschichte, seinen Stärken und seinen Schwächen. Für diejenigen, die mehr über den Unterschied zwischen Schulmedizin und Homöopathie lesen wollen:
http://www.vnr.de/b2c/gesundheit/ganzheitliche-gesundheit/homoeopathie/
Gruss W.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.08.2009 20:48:04 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.08.2009 20:49:52 GMT+02:00
........ meint:
...zumal die Schulmediziner von der Phaarmaindustrie bezahlt werden. Und die Pharmaindustrie nun mal zwangläufig Geld mit Pharmaprodukten macht. Und: je mehr Nebenwirkungen ein Produkt mit sich bringt, desto mehr Produkte werden zur Bekämpfung eben dieser Nebenwirkungen verkauft. Eine Kostenspirale ohne Ende. Und ein dreifach "Hoch" auf den gläubigen Patienten.

So, wie die Homöopathie die Schulmedizin respektiert, sollte es auch ungekehrt sein. Das wäre im Sinne des Patienten.Wäre es auch im Sinne des Pharma-Profites?
Beste Grüße, urs

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.07.2009 16:16:08 GMT+02:00
Ryu meint:
Aha, Akupunktur als Placebo enttarnt... wie viele Pillen, Spritzen und Tabletten der Pharmaindustrie mit diesem Effekt arbeiten ist ihnen anscheinend nicht bekannt, oder? Welchen Einfluß eben jener Placebo Effekt auf die ach so tolle westliche Medizin hat ebenso wenig?

Es ist schon interessant, dass einige Leute mit fragwürdigem Fachwissen meinen eine seit mehr als 2000 Jahren dokumentierte, erfolgreich arbeitende Heilkunde mal ebenso in Frage zu stellen und als Placebo abzutun. Mal kurz überlegen wie wir anno BC hier in unserem Land geheilt haben...

Sowohl die Homöopathie als auch die Akupunktur haben ihren Wert inzwischen mehr als bewiesen. Der Placebo Effekt dient lediglich als letzte Ausrede der Mediziner sich nicht mit den Erfolgen dieser Heilmethoden beschäftigen zu müssen und diese als gleichberechtigte Methode anzusehen. Dass sie ebenfalls mit diesem Effekt arbeiten wurde auch schon zur genüge "enttarnt".

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.07.2009 20:43:11 GMT+02:00
P. Eich meint:
akupunktur ist als placebobehandlung mittlerweile "enttarnt". Aber wenn der Placeboeffekt hilft, warum nicht...und leider hat nicht immer alles was heilt auch recht.
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