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deutsche Zitate in englischen Büchern - wieso so viele Fehler?


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26-50 von 67 Diskussionsbeiträgen
Veröffentlicht am 03.06.2013 22:16:09 GMT+02:00
falk meint:
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Veröffentlicht am 03.06.2013 14:58:08 GMT+02:00
falk meint:
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Veröffentlicht am 03.06.2013 13:50:32 GMT+02:00
falk meint:
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Veröffentlicht am 03.06.2013 13:44:17 GMT+02:00
Pipidenfreund meint:
Hallo,
Übertragungsfehler liegen in der Natur der Sache (der übersetzung). Der orginaltext ist immer am Aussagekräftigsten in der Sprache, in der er erfasst wurde. Nun sind wir aber nicht alle Sprachgenies, und können jede Sprache der Welt dementsprechend gut sprechen, bzw. im Orginal verstehen. Insofern brauchen wir uns über Sinn und Unsinn der Übersetzung nicht zu unterhalten, sie ist nötig, solange wir nicht sprachutopien folgen und eine kulturungebundene Weltsprache einsetzen wie Esperanto nutzen, in der jedes Machwerk verfasst werden muss (Das wäre überdies sprachliche Diktatur, und es würde viel Schönes dadurch kaputtgehen, gerade in der Lyrik, die ja auch vom Wortreichtum und der Sprachmelodie lebt.). Das Übersetzungen trotzdem sowohl vom Sachlichen Inhalt als auch von der Auslegungsmöglichkeit weitgehend korrekt sein sollten, ist damit eigentlich Natur der Sache. Das auf korrekte Übersetzungen offensichtlich kaum Wert gelegt wird ist-unabhängig von den Gründen- eine Schande. Ich könnte mir aber vostellen, dass beispielsweise für Romane weniger auf korrekte Übersetzung wert gelget wird, als für (populär-)wissenschaftliche Bücher oder eben Lyrik...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.06.2013 13:33:01 GMT+02:00
falk meint:
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Veröffentlicht am 02.06.2013 11:28:54 GMT+02:00
M. Cohen meint:
Englische Texte werden ständig falsch zitiert in deutschen Büchern. Das ist nichts mysteriöses, es kommt ganz einfach beim Abschreiben aus einer Sprache, die man nicht oder nicht ganz beherrscht.

Veröffentlicht am 02.06.2013 02:27:37 GMT+02:00
Szazira meint:
Zitat User Falk:
"wir müssten statt computer buchhalter sagen zb. ist doch keks."

Dies ist falsch! Die deutsche Bezeichnung für den 'Computer' lautet 'Rechner' und nicht 'Buchhalter'!
Bevor Sie uns an Ihrer Weisheit teilhaben lassen, wäre eine genaue Recherche empfehlenswert. Ich empfehle weiterhin einen Duden oder Wahrig, da die Groß-/Kleinschreibung samt Zeichensetzung doch sehr im argen liegt. Eine Textgliederung ist nicht vorhanden und ihr Text an für sich schwer lesbar. Ihre Argumentation, warum Sie absichtlich die Sprache verhunzen, empfinde ich als unverschämt und schlecht kaschierte Faulheit.

Bei den Übersetzungen ist tatsächlich ein hoher Kostendruck auf den Verlagen. Entsprechend greift man im besten Fall auf schlecht geschultes Personal zurück. Viele derer, die Deutsch 'studiert' haben, haben die Sprache nie wirklich aktiv (zum Beispiel bei einem Auslandsaufenthalt) benutzt und gefestigt. Da kommt so manche Stilblüte her (Ich mag die Serie "Grimm" sehr, aber die deutschen Wörter sind mit Humor zu nehmen). Andererseits lese ich nach Möglichkeit die englischen Originale, weil Kosten- und Zeitdruck der Qualität der deutschen Übersetzung nicht zuträglich sind.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.06.2013 16:07:32 GMT+02:00
Su meint:
I find this hard to believe.
You see, I AM a translator (not for English, mind) and I know what we charge and believe you me, the costs for proofreading the perhaps 100 words (from my example) would perhaps equate the price of a good meal for two (nothing fancy).

Veröffentlicht am 01.06.2013 15:57:17 GMT+02:00
Pipidenfreund meint:
Perhaps it is the high competition between publishing houses. Giving texts to translators would have be added to the price of the books. So, for many publishing houses having problems to survive because of their selection of published boks or because of their very high quality books (which have to be even more costly edited, proofreaded and such) this could be a reason to choose, which of their books to have translated. Even Suhrkamp has money problems.....

Veröffentlicht am 01.06.2013 13:42:27 GMT+02:00
es wäre vielleicht ohnehin sinnvoll, diese diskussion auf englisch zu führen, weil uns dann vielleicht ein paar englisch-muttersprachler sagen könnten, ob das nicht doch andersherum genauso läuft. also mieses englisch in deutschen büchern.

dear english native speakers, please meldet euch now, euer input to this discussion könnte very wertvoll sein. and we all read english here, so don't be shy!

Veröffentlicht am 01.06.2013 13:41:01 GMT+02:00
Su meint:
Das kann aber doch auch für Lektoren kein größeres Problem sein: Sie nehmen die fremdsprachigen Texte unter Angabe der Stellen, an denen sie sich befinden (für den Zusammenhang) in ein separates Dokument auf und lassen das dann einen kompetenten (!) Muttersprachler nachlesen, d. h. beispielsweise nicht irgendeinen Bekannten, der schon mal eine deutsche Freundin hatte, sondern einen Profi.
Ob die Prozedur in die Verantwortung des Autors, seines Verlages oder der Lektoren fällt, ist doch Nebensache.
Das fertige Produkt muss möglichst fehlerfrei sein.

Ich kann das Problem nicht erkennen. Das stellt eine kleine Mühe dar, hat aber großen Mehrwert.
Es zu unterlassen ist einfach nachlässig und ärgerlich.

Freunde, ich glaube, ich habe jetzt alles zur Diskussion geschrieben, was mir dazu einfällt.

Veröffentlicht am 01.06.2013 13:29:16 GMT+02:00
Dagmar Lind meint:
Hallo falk, sollen wir dich jetzt bewundern, weil du so viele Sprachen sprichst ("beherrschen" wäre wohl das falsche Verb), oder sollen wir dich dafür bedauern, dass du deine Muttersprache (Deutsch?) nicht mehr beherrschst?
In Sachbüchern suche und erwarte ich nicht unbedingt korrekte Rechtschreibung und Grammatik, in der Belletristik aber schon!

Und um wieder zum Thema zurückzukommen: Ich bin der Meinung, dass ein Autor, wenn er schon fremdsprachige Zitate und Einschübe in seine Bücher einbringt, sich selber um die Korrektheit dieser Zitate kümmern sollte. Denn die Lektoren sind hier offensichtlich überfordert und/oder machen sich nicht die Mühe, einen Muttersprachler zu kontaktieren. Oder ist es etwa so, dass die fremdsprachigen Zitate richtig eingereicht werden und dann vom Verlag irgendwie verhunzt werden - vielleicht von einem Korrekturleseprogramm?
Ich wundere mich beim Lesen englischer Bücher kaum noch über falsche Rechtschreibung deutscher Sätze, es fällt mir jedoch sofort positiv auf, wenn mal ausnahmsweise alles richtig geschrieben ist.
Leider finde ich auf die Schnelle weder positive noch negative Beispiele in meinen englischen Büchern.

Veröffentlicht am 31.05.2013 22:23:32 GMT+02:00
Pipidenfreund meint:
Verständlicher wäre dann gleich Englisch.

Veröffentlicht am 31.05.2013 22:23:30 GMT+02:00
falk meint:
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Veröffentlicht am 31.05.2013 22:18:04 GMT+02:00
falk meint:
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Veröffentlicht am 31.05.2013 14:50:55 GMT+02:00
ich hab im zug einmal einen mann getroffen, der nach vierzig jahren im ausland wieder nach österreich zurückgekommen war. sein deutsch war wirklich entsetzlich!
wahrscheinlich waren die beiden damen von denen du sprichst, pipidenfreund, nicht so lang weg - oder haben nicht ausschließlich englisch gesprochen in dieser zeit.

Veröffentlicht am 31.05.2013 12:08:38 GMT+02:00
Pipidenfreund meint:
Hallo,
das geht mir auch so. Ich verfolge die Diskussion recht interessiert, als deutsche Muttersprachlerin lese ich viel englisch, aber ich muss ganz ehrlich sagen, es ist so mühsam, ihre Texte zu entziffern, Falk, dass ich denke ich nur die Hälfte verstanden habe.
Ich kann mir, zurück zum Topic, nicht vorstellen, das radegebrochene Sätze, wie ich sie beispielsweise bei Frau Harkness Büchern gelesen habe, von einem Muttersprachler verfasst worden sind. Wenn man sich Deutsche anhört, die lange in Amerika leben, dann können viele normal deutsch sprechen, auch wenn man ihnen die Anstrengung anmerkt, im Kopf zurückübersetzen zu müssen, oder ihnen das passende deutsche Wort nicht einfällt. In Interviews fällt das teilweise in Amerika bei Frau Klum auf, oder auch bei Diane Krüger: die können deutsch, aber spricht man sie überraschend in Amerika an, müssen sie nach Worten suchen. Ws in manchen Büchern steht, hat damit aber nichts zu tun. Beispielsweise las ich einmal in einem Buch über den "Venediger". Kein Deutscher würde das sagen, der mensch käme aus Venedig, oder wäre Venezianer. Die deutsche Regel: an die herkunftsstadt wird -er angehängt, ist aber richtig angewandt worden (Hamburg-er, Schleswig-er, Münch(e)n-er). Die Autorin hat auch deutsch studiert. Ich denke auch, es ist Selbstüberschätzung oder Sparerei, wegen drei Sätzen, die der Durchschnittsamerikaner nicht versteht, einen Übersetzer zu holen. Teilweise fällt das auch in Serien auf. So werden manchmal völlig unverständliche deutsche Sätze mühevoll von amerikanischen Schaupielern sehr sehr sorgfältig deutsch ausgesprochen. (den Schausoielern mache ich keinen Vorwurf, die versuchen meist, das sehr gut auszusprechen, auch wenn die amerikanische Zunge darüber stolpert).

Veröffentlicht am 30.05.2013 12:49:42 GMT+02:00
Su meint:
Nein, bestimmt nicht, Gerda! ;-)

@ Falk: Ein langes Stück ohne Absatz zu lesen, dazu mit extrem moderner Schreibweise und Zeichensetzung, ist sehr mühsam, und ehrlich gesagt neige ich dazu, solche - zweifellos sehr interessanten Beiträge - nur zu überfliegen.

Veröffentlicht am 30.05.2013 12:11:26 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.05.2013 12:12:48 GMT+02:00
tschuldigung.
:-)

oha. war nicht ich gemeint, oder?

Veröffentlicht am 30.05.2013 11:47:18 GMT+02:00
Su meint:
Ja, da muss ich zustimmen, Dagmar.
Ein Absatz dann und wann erhöht die Lesbarkeit übrigens auch enorm.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.05.2013 11:44:32 GMT+02:00
Dagmar Lind meint:
Nur mal so : Es ist auch unglaublich mühsam, einen deutschen Text zu lesen, in dem sämtliche Großbuchstaben weggelassen werden und die Kommataste nur selten benutzt wird. Das finde ich gerade in einer Diskussion über "richtiges Deutsch" sehr befremdlich!

Veröffentlicht am 29.05.2013 23:50:44 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 29.05.2013 23:52:13 GMT+02:00
CosMos meint:
jaja, die amis sind schon n' lustiges Völkchen...z.B. steht bei vielen Produkten ganz fett GERMAN drauf, egal ob bei Backmischungen oder Schokolade...und ich denk mir nur, was soll GERMAN CHOCOLATE sein ?! Milka oder was, das ich nicht lache. Die amis stehen auf dieses "europäische", weil sie damit automatisch Qualität verbinden. Zum Beispiel gibt es doch auch im target und größeren Märkten viele Produkte mit nem Schweizer Flaggen Emblem...alles nur Marketing aber auf die billigstes Art und Weise, aber die Amis lieben es und fallen drauf rein. Und das beste ist, wenn sie dann mal einen waschechten deutschen sehen: NAZIIII !!!
! tleW etrhekreV

BTW: Rechtschreibfehler in Übersetzungen sind auch im europäischen Ausland oft zu finden, zB in der französischen Metro !

Veröffentlicht am 29.05.2013 08:58:28 GMT+02:00
Su meint:
Die Ausführungen von Falk finde ich sehr interessant, aber ich glaube, die Erklärung ist viel einfacher.
Wenn ich von meinem Beispiel (The Medusa Amulet) ausgehe, glaube ich im Leben nicht, dass der deutsche Text von ehemaligen Muttersprachlern stammt.
Das hat jemand verbrochen, der allerhöchstens (eher gar nicht) mal Deutsch in der Schule als Fremdsprache einige Jahre gelernt hat und sich für diese Arbeit eines Wörterbuchs (mit willkürlicher Auswahl der verschiedenen Optionen) oder heutzutage wahrscheinlicher noch einer Maschinenübersetzung bedient hat. Dafür sind die Strukturen einfach noch zu erkennbar englisch.

Veröffentlicht am 29.05.2013 01:33:30 GMT+02:00
falk meint:
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Veröffentlicht am 29.05.2013 01:23:25 GMT+02:00
falk meint:
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