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Undurchsichtige Gestaltung von Versandkosten


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1-12 von 12 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 07.02.2009 11:43:22 GMT+01:00
Ich habe bei einem Drittanbieter Waren im Wert von ca. 60,00 EUR bestellt. Vor dem letzten Knopfdruck der die Bestellung auslöst, wurde auf der Gesamtrechnung Versandkosten in Höhe von 25,00 EUR ausgewiesen. Amazon behauptet, daß bei Drittanbietern dieser Pauschalbetrag zur Abdeckung von allgemeinen Kosten dient. Außerdem würde mit diesen Kosten die Gewinnmarge der Lieferanten erhöht. Ich halte dieses Vorgehen für äußerst bedenklich. Bei Ebay wird dieser Vorgang nämlich mit billigen Lockangeboten und daraufgesattelten hohen Versandkosten immer noch einen Gewinn zu machen, öffentlich angeprangert.

Veröffentlicht am 07.02.2009 17:34:49 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 10.02.2009 22:54:07 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.02.2009 23:04:48 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 07.02.2009 23:05:42 GMT+01:00
Sie schreiben Waren... also die Mehrzahl.
Jeder Artikel ist bei Amazon - auch von Drittanbietern - mit den Versandkosten ausgezeichnet.
Wenn Sie also mehrere Artikel kaufen, dann brauchen Sie nur die jeweiligen Versandkosten addieren.
Beispiel: 5 Artikel á 5 Euro Versandkosten = 25 Euro Versandkosten.

Hier wird nicht unterschieden, ob Sie nun einen oder mehrere Artikel von einem Anbieter kaufen. Pro Artikel bezahlen Sie Versandkosten.
Außerdem werden die Versandkosten von Amazon vorgegeben. Der Verkäufer kann diese nicht selbst bestimmen.

Das alles ist ausführlich auf den Informationsseiten von Amazon beschrieben. Die Versandkosten sind immer angegeben, man weiß also schon vor der Bestellung, was man bezahlen muss.

Wenn Ihnen das zu teuer ist, Sie mit den Versandkosten nicht einverstanden sind, brauchen Sie nicht zu bestellen. Keiner zwingt Sie dazu.
Der Vergleich mit eBay hinkt zudem auch noch... da beides nicht miteinander zu vergleichen ist.

Veröffentlicht am 10.02.2009 14:37:29 GMT+01:00
Ihre Erklärung ist sehr dürftig. Würde ich im konkreten Falle 12 Stück bestellen, wären nach Ihrer Erklärung die Versandkosten so hoch wie die Ware selbst. Das kann doch nicht sein! Außerdem schaden Sie sich mit Ihrer Bemerkung "ich brauche nichts zu bestellen wenn mir die Versandkosten nicht passen", sebst bzw. der Amazon-Plattform. Wenn Sie nicht in der Lage sind konstruktive Kritik zu vertragen, bzw. zumindest den Versuch unternehmen den Kern der Sache zu erkennen, sollten Sie sich nach einer anderen Beschäftigung umsehen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.02.2009 23:14:19 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.02.2009 19:52:38 GMT+01:00
sista A meint:
Äh, ich verstehe Ihren Unmut ja durchaus, aber Bibliothekarin stellt hier nur die Tatsachen dar. Ich als Privat-Verkäuferin hatte letztlich einen Kunden, der in meinem z-shop 13 Bücher bei mir bestellt hat. Amazon erhebt die sogenannten "Versandkosten" pro Transaktion, d.h. dem Kunden wurden bei einem Warenwert von um die 30 Euro Versandkosten in Höhe von 39 Euro berechnet, also 13 Bücher = 70 Euro. Ich als Verkäufer erhalte von diesen eingezogenen Versandkosten nur einen Bruchteil, da für den Verkauf über den Marketplace von Amazon Gebühren für dessen Nutzung erhoben werden. In diesem Fall bedeutete das, dass ich nach Abzug der Gebühren tatsächlich einen Betrag von insgesamt 34 Euro gutgeschrieben bekam. Das war mir als Verkäuferin zwar wirklich peinlich und ich habe den Kunden dann per email kontaktiert, ob ihm das Ausmaß der Porto-Kosten wirklich klar ist, aber machen kann ich daran nichts. Als Verkäufer kann man sich dann entscheiden, ob man dem Kunden aus Kulanzgründen etwas von den tatsächlichen gesparten Portokosten erstattet, in diesem Falle die Differenz zwischen 11,05 Euro für 13 einzelne Büchersendungen - 6,90 für ein Paket + teurere Verpackung. Viel bleibt da nicht, auf jeden Fall sehr wenig im Vergleich zu dem Preis, der am Ende berechnet wird. Und verpflichtet ist man ohnehin nicht dazu, zumal ja die Gewinnmarge sowieso nicht wirklich berauschend ist.

Der Vorteil über den Marketplace zu verkaufen ist gerade für mich als privaten Verkäufer die Tatsache, dass ich mich nicht darum kümmern muss, dass ich das Geld auch wirklich erhalte. Diese Sicherheit "kaufe" ich mit den von Amazon erhobenen Gebühren. Wenn ich hingegen als Kundin beim Marketplace bestelle, muss ich mir Gedanken darüber machen, ob das dann tatsächlich noch preiswerter ist, als wenn ich es bei einem anderen Anbieter oder bei Amazon selbst bestelle. Ob man das jetzt toll findet oder nicht, ist eine andere Sache, aber die "Versandgebühren" werden vor dem Abschicken der Bestellung deutlich angezeigt. Teuer kann es auf jeden Fall sein, aber undurchsichtig ist es tatsächlich nicht. Und da lande ich beim gleichen Schluss, wie Bibliothekarin: Wenn es mir zu teuer ist, kaufe ich halt woanders.
Antwort auf den Eintrag von sista A:
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
 

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.02.2009 01:19:23 GMT+01:00
CdB meint:
Man muss doch auch sagen, dass die Portokosten z.T. auch für den Käufer von Vorteil sind. Ich habe schon Musik aus den USA bestellt, wobei ich für die Ware und das Porto jeweils 3 Euro bezahlt habe und dann auf dem Paket "Porto 8 Dollar" stand. Das verwirrt mich dann zwar, aber der Festpreis lohnt sich. Auch bei Büchern über 1kg Gewicht zahlt man weniger als die tatsächlichen Portokosten.
Und letztendlich gilt eben: Man kann bei amazon selbst ohne Porto bestellen oder günstigere Möglichkeiten sehen über einen Dritthändler. Für mich ist es durchaus praktisch, dass ich bei jedem Buch einfach +3 rechnen kann und nicht schauen muss, ob das Porto jetzt 1,40 oder 7 Euro beträgt. Und von "Undurchsichtigkeit" kann wirklich keine Rede sein.

Veröffentlicht am 12.02.2009 13:16:56 GMT+01:00
Markus Herold meint:
Also ich kann dazu nur folgendes berichten:

Hatte vor kurzem bei einem Verkäufer mehrere PS2 und Gamecube Spiele kaufen wollen. Doch die Versandkosten von 24 Euro schreckten mich doch dann schon sehr ab. Nachdem ich den Verkäufer daraufhin angeschrieben hatte, meinte er, das er mir maximal 19 Euro zurück zahlen könnte. Hatte er dann auch gemacht. Und so hab ich dann meine Artikel zu nem fairen Preis bekommen. Also einfach mal mit dem Verkäufer reden, ob er nicht was am Preis kippen kann.

Veröffentlicht am 12.02.2009 20:04:44 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.02.2009 20:08:27 GMT+01:00
Den Verkäufer direkt zu kontaktieren, ist immer einen Versuch wert. Einmal wurde ich dadurch auf einen "Verkäufer-eigenen" Online-shop aufmerksam, wo ich einiges an Versandkosten sparte, abgesehen davon, dass die Ware (eine DVD) vom amazon-marketplace aus, nicht von Österreich aus bestellbar war (trotz "internationalem Versand"). Jetzt bestelle ich so einiges direkt bei dvd.co.uk anstelle von amazon.

Abgesehen davon sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass Diskussionen in den Foren eher wenig an den amazon-Richtlinien ändern können. Schon eher zielfühernd, oder zumindest an der richtigen Stelle, sind Anregungen/emails an das Kundenservice. Die sind nämlich für "Erklärungen" zuständig. Seine Enttäuschung/Verärgerung an Diskussionsteilnehmern auszulassen, die anders als erhofft auf ein Thema antworten (i.e. einem nicht zustimmen), hilft da wenig. Und oft kommt man (selbst und andere) übers Netz "pampiger" rüber, als man sein wollte. (Das nur am Rande zum Thema Kritikfähigkeit. :D)

Veröffentlicht am 14.02.2009 10:40:15 GMT+01:00
Egal welche Onlineplattform man betritt, es gibt überall Versandkostennörgler. Dieses Thema zieht sich durch alle Arten von Foren wie ein roter Faden.

Dabei sollte sich so mancher Käufer mal überlegen, was wirklich hinter dem Begriff "Versandkosten" steckt.
Jetzt unabhängig davon, dass Amazon die Versandkosten bestimmt....

Versandkosten bestehen nicht nur aus dem Porto!! Dazu gehören auch andere Dinge, wie z.B.:

- Man muss zuerst Versandmaterial wie z.B. Briefumschläge oder Versandkartons besorgen, dazu muss man u.U. in den nächsten Ort fahren, was natürlich Kosten verursacht für Auto oder öffentliches Verkehrsmittel und natürlich kostet es Zeit.

- Um einen Artikel sicher zu versenden, damit er nicht beschädigt wird, benötigt man z.B. auch Packpapier, Luftpolsterfolie, usw. Diese Verpackungsmaterialen kosten ebenfalls Geld. Des Weiteren benötigt man spätestens beim Verschließen des Paketes Klebstoff, welcher auch Geld kostet.

- Das Paket muss beschriftet werden, entweder per Hand oder per Computerausdruck, was auch wieder Kosten verursacht.

- Das Paket muss zur Post oder Paketdienst gebracht werden. Wenn dieser nicht um die Ecke liegt, benötigt man schon wieder ein Auto oder öffentliches Verkehrsmittel, was wiederum Zeit und Geld kostet.

- Man kann natürlich auch die Pakete von zuhause abholen lassen durch den Paketdienst, aber das würde noch mehr Geld kosten.

- Bei größeren Händlern kommt es vor, dass Menschen im Versand beschäftigt sind. Diese wollen auch bezahlt werden, da sie ja die Pakete verpacken und zur Post bringen.

- Bei der Post / Paketdienst muss dann noch das Porto bezahlt werden.

Wenn man all diese Dinge berücksichtigt, dann verdient man keinen Cent an den Versandkosten.
Aber selbst wenn die Versandkosten nur 10 Cent wären, so würde es wahrscheinlich immer noch Menschen geben, die sich über diesen Preis beschweren.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.02.2009 12:23:10 GMT+01:00
Ich halte derart hohe Kosten für unanständig. Sicher gibt es dafür noch eine passendere Bezeichnung im Käufer-Verkäufer-Recht. Ich habe eben mal bei meinem Lieblingsantiquariat in San Francisco nachgeguckt: Dort betragen die Versandkosten (Priority Mail) 12 US Dollar. Und die Bezahlung läuft kostenlos für den Käufer über pay-pal.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.01.2013 13:50:56 GMT+01:00
[Von Amazon gelöscht am 04.05.2013 17:27:37 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.01.2014 08:25:32 GMT+01:00
Werner Bader meint:
Habe bei 5 Artikel einen Warenwert von Euro 58.- und Versandkosten von Euro 130.-, wohlgemerkt vom gleichen Anbieter!! Habe vom selben Anbieter eine Schaufensterpuppe im Warenwert von Euro 50.- und Versandkosten 8,95, das ist ja ok, aber für 5 Artikel, die eigentlich weniger Gewicht und Platz benötigen als die Schaufensterpuppe, Euro 130.- zu verlangen ist ja wohl die Höhe. Der Herr Grünwald würde sagen "da ist wohl der Deckel zu lange offen geblieben". Das war es für mich bei Amazon, nie mehr wieder!
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Erster Beitrag:  07.02.2009
Jüngster Beitrag:  22.01.2014

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