Medien ALLER Religionen für Kindergartenkinder


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1-25 von 27 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 17.07.2011 20:54:17 GMT+02:00
S. Pirsig meint:
Hallöchen, mein 4jähriger Sohn ist sehr wissbegierig (er kommt mir vor als wär er schon 5-6jahre im kopf), wächst aber leider in einer sehr christlichen Umgebung auf, darum suche ich Medien um ihm ALLE Religionen weiterzugeben. er liebt es Geschichten zuhören und dabei Bilder anzuschaun...
Vielleicht habt ihr Tipps für mich... ich Dank schon mal im vorraus

Veröffentlicht am 18.07.2011 05:46:04 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.07.2011 05:46:36 GMT+02:00
Wie wäre es denn hiermit: (einmal auf den Titel klicken)
Wieso? Weshalb? Warum? Unsere Religionen. (empfohlen ab 4 Jahren)

Infos dazu hier bei amazon.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.07.2011 13:12:09 GMT+02:00
S. Pirsig meint:
hi,
danke für die Antwort. Ich habs mir schon angeschaut, doch das was ich so sehen konnte, sind das weniger geschichten eher informationen. ich denke wenn es in einer schönen Geschichte verpackt ist, ist das Verständnis größer....

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.07.2011 13:12:31 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 18.07.2011 13:12:47 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 18.07.2011 16:23:57 GMT+02:00
Das alles in eine Geschichte zu verpacken ist sicher schwer.
Ich habe nochmal einen anderen Vorschlag:
Erklär mir deinen Glauben: Die fünf Weltreligionen

Sonst gebe doch einfach mal als Suchbegriff: Weltreligionen ein und dann
links immer auswählen....vielleicht findest Du noch etwas anderes. ;-)
LG

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.07.2011 21:11:09 GMT+02:00
S. Pirsig meint:
cool danke, ich klick mich mal durch...

p.s. müssen ja nich alle religionen in einer geschichte, geht ja auch für jede ein extra buch oder cd oder so...

Veröffentlicht am 18.07.2011 22:27:19 GMT+02:00
MBE meint:
Am besten gar keine Indoktrination ... keine Religion :)
Wo bitte geht’s zu Gott?, fragte das kleine Ferkel: Ein Buch für alle, die sich nichts vormachen lassen

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.07.2011 10:24:58 GMT+02:00
Hallo,
mein Vorschlag hat nichts mit Religion zu tun aber ich finde ein Blick lohnt auf jeden Fall.

Mats und die Wundersteine
Mats und die Streifenmäuse

die Bücher haben zwei verschiedene Enden, ein Gutes und ein Böses.
Was passiert wenn ...?
LG

Veröffentlicht am 19.07.2011 20:29:25 GMT+02:00
Die Heiligen Drei Könige: Kleiner Stern, erklär mir das!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.07.2011 21:58:32 GMT+02:00
Das Buch ist doch noch gar nicht erschienen, wie kannst Du es denn empfehlen...oder hast Du irgendwelche weiteren Infos dazu?

Veröffentlicht am 22.07.2011 21:50:27 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.07.2011 21:50:50 GMT+02:00
Utimaus meint:
Hallo!

Geschichten zu dem Thema kenne ich leider auch keine, aber folgende 2 Bücher packen das Thema immerhin von der Seite "Kinderfragen" her an. Wir haben unseren Sohn immer als Teil des Bettgehrituals eine Frage aussuchen lassen, dann die Texte dazu vorgelesen - und sind oft darüber hinaus noch ins erzählen gekommen.
Frag doch mal ... die Maus - Fragen zu Gott, der Welt und den großen Religionen
Frag doch mal ... die Maus! - Weltreligionen

Vielleicht kommt das ja bei Eurem Kleinen auch an?

Viele Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.07.2011 09:34:18 GMT+02:00
Dein buntes Wörterbuch der Kinder der Welt
Emilie Beaumont

Veröffentlicht am 25.07.2011 19:04:27 GMT+02:00
Idefix meint:
Hallo,

hier ein Buchtipp, in dem es um Werte geht, welche in ALLEN Religionen vermittelt werden: Der kleine Angsthase Liebezeit - Freunde.
Der kleine Angsthase Liebezeit: Freunde

Viele Grüße

Veröffentlicht am 26.07.2011 21:43:16 GMT+02:00
Yvi meint:
Hallo,

toll ist auch das Buch "Was glaubst du denn?" vomm Ökotopia Verlag. Ich bin Erzieherin arbeite sehr viel mit diesem Buch. Da sind Geschichten, Spiele, Rituale, Bastelangebote u.s.w. drin. Alles sehr gut ausgearbeitet und kindgerecht.

Viele Grüße
Yvi

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.07.2011 10:46:04 GMT+02:00
Lesemama meint:
Wie wäre es denn hiermit? Zwar etwas kurz gehalten und nicht nur Religion, sondern auch Kulturelles, aber meine Vierjährige liebt diese Bücher (alle von Lesemaus für 3,90 Euro):
Levent und das Zuckerfest
Lena feiert Pessach mit Alma
Jana und Theresa feiern Himmelfahrt
Sascha und sein neues Zuhause
Huda bekommt ein Brüderchen
Paola, Fabio und das Familienfest
Lili und das chinesische Frühlingsfest
Yuki kommt aus Japan

Veröffentlicht am 28.07.2011 07:30:14 GMT+02:00
Mystforever meint:
Ich verstehe nicht wie ein Kind in einer Umgebung aufwachsen kann, die den Eltern nicht zusagt? Wenn mir eine chrisitliche Umgebung nicht passt, dann lass ich mein Kind auch nicht dort aufwachsen? Was genau heisst das, eine "sehr christliche" Umgebung? Wächst das Kind bei einer Sekte auf??

Falls das Kind in einem christlichen Kindergarten geht, dann ist es nicht weiter schlimm, wenn es christlich erzogen wird? Nur weil die Kinder zu Tisch beten oder ab und zu in die Kirche gehen, werden sie noch lange nicht zu religiöse Fanatiker erzogen? Das Christentum gehört einfach zu unserer europäischen Kultur und es schadet keinem Kind das zu kennen. Spätestens wenn es in die Schule geht, ändert sich die Einstellung zur Religion, wenn zu Hause keine kultiviert wird.

Schlimm finde ich, wenn man ein Kind in dem Alter zu verwirren anfängt, indem es mit "Theologie für Kinder" vollstopft. Toleranz und ein friedliches miteinander lernen die Kinder wenn sie mit Angehörigen anderen Religionen zusammen spielen und aufwachsen. Man kann die Feste der muslemischen Freunden besuchen, nebenbei etwas über Kultur und Religion lernen, alles spielerisch. Normalerweise lernt man nebenbei in jedem christlichen Kindergarten auch über die anderen Religionen, über andere Kulturen. Besonders wenn im Kindergarten auch ausländische Kinder dabei sind. Das reicht für ein so kleines Kind vollkommen aus? Man muss es nicht mit einer Religionvielfalt verwirren?

Mit 4 Jahren sind die Kinder noch in das magische Alter, dann ist der Glaube sehr stark, egal in was. Es gibt andere Dinge, die man einem Kind in dem Alter geben muß, als Vergleich-Theologie? Auch wenn Ihr Kind noch so reif erscheinen mag, es ist trotzdem ein Kind und man kann es nicht nur unter-, sondern auch überfordern.

Veröffentlicht am 31.07.2011 16:09:19 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 31.07.2011 16:12:12 GMT+02:00
Dr. Dolittle meint:
@macuser: Ach Göttchen, nun mal doch nicht gleich den Teufel an die Wand;) Hier schreibt keiner irgendetwas gegen das Christentum, erst recht nicht gegen Religion im Allgemeinen und man muß auch nicht gleich ins Migrantenviertel ziehen, bloß um dem Kind einen Blick über den Tellerrand zu ermöglichen.

AFAIKS fragt dort ein weltgewandter Elternteil ganz harmlos nach ein paar Geschichten, die auf einem anderen als dem christlich-abendländischen Weltbild beruhen. Da ist doch nichts schlechtes dabei, einem Kind Dinge außerhalb des Horizontes der Nachbarn zu zeigen. Das ist nicht automatisch verwirrend; eher im Gegenteil, denn wenn ein gewisses Maß an Vielfalt von Anbeginn zum Lebensalltag des Kindes gehört, wird es im weiteren Leben neuen und unbekannten Dingen eher mit Offenheit und Interesse begegnen, anstatt einen stark verengten Erwartungshorizont und die daraus resultierende Angst vor Unerwartetem zu entwickeln. Außerdem werden explizit Geschichten und eben keine abstrakten Religionsvergleiche gewünscht - das ist durchaus altersangemessen, denke ich.

Ein Tip darum auch von mir: Es gibt eine Reihe von Märchenbüchern, die Sammlungen von Geschichten speziell aus verschiedenen (religiösen) Kulturkreisen, enthalten, bspw. Märchen zum Buddhismus, Judentum, Islam, Hinduismus, Märchen aus Fernasien, die die dortigen spirituellen Vorstellungen enthalten usw. Sicherlich sind nicht alle darin enthaltenen Geschichten bereits für einen Vierjährigen geeignet, aber einige andere dafür durchaus und gerade wegen(!) der magischen Phase in diesem Alter sind (märchenhafte) Geschichten genaus das richtige, um die bezgl. der Religion offenbar recht eindimensionale Lebensumgebung dieses vorlesebegeisterten Knirpses zu erweitern und zu bereichern. Just my 2 cents.

Veröffentlicht am 31.07.2011 16:58:28 GMT+02:00
Mystforever meint:
@dolittle

ich empfehle vor einer Verharmlosung den Eingangsbeitrag nochmal zu lesen. "Er(...) wächst aber leider in einer sehr christlichen Umgebung auf" liest sich nicht nach weltoffene Eltern, die dem Kind einen Blick über dem Tellerrand ermöglichen wollen. Ich verstehe den Wunsch so, dass der Mutter die religiöse Erziehung gar nicht passt und sie möchte ein Gegengewicht durch andere Religionen setzen. Auch "harmlose Geschichten" finde ich gar nicht harmlos, wenn sie aus solchem Hintergrund den Kindern aufgezwungen werden. Ein Kind in dem Alter hat noch genug Zeit sich seine eigene Meinung über Gott und die Welt zu bilden, ohne dass man religiöse Ansichten auf seinen Rücken austragen muss. Von Gott mal abgesehen, durch die christliche Erziehung werden auch nur die Werte der christlichen Gesellschaft vermittelt und in Europa sind nun mal diese Werte massgebend.

Verwirrend ist es für ein so kleines Kind allemal, in dem Alter so zweckgebunden mit diversen Gottheiten konfrontiert zu werden. Wie soll sich so ein kleines Kind darunter vorstellen, was Gott, Buddha oder Allah sind, wenn es Erwachsene nicht schaffen?! Und wie kommst du darauf, dass dieses Kind eine "offenbar recht eindimensionale Lebensumgebung" hat? Ist eine christliche Erziehung "eindimensionaler" als jede andere Erziehung? Solche Weisheiten kann nur jemand verbreiten, der selber ohne Religion aufgewachsen ist, oder anders indoktriniert wurde (ich tippe auf Sozialismus)!

Weltmärchen sind wunderbar und ich sage auch nichts dagegen, auch wenn die meisten noch nichts für ein 4 jähriges Kind sind, sondern eher so ab 8 Jahre aufwärts. Weltoffenheit erlangt man nicht durch lesen und kritische Einstellung der Religion gegenüber, die muss man erleben und auch vorgelebt bekommen!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.08.2011 18:49:14 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.08.2011 18:50:33 GMT+02:00
@dolittle, macuser

ich muss macuser rechtgeben, denn auch ich bin über das LEIDER gestolpert.

Darum war mein Buch auch nicht von der christliche Sorte. Es gibt sehr viele Bücher, bei denen Kinder etwas Lernern können, spielerisch und unvoreingenommen. Vorurteile werden sehr oft von den Eltern weitergegeben, auch unbewußt. Aber wenn ich ein problem damit habe dass mein Kind "LEIDER IN EINER SEHR CHRISTLICHEN UMBEBUNG AUFWÄCHST", dann habe ICH ein Problem und nicht das Kind und das muss ICH ganz schnell beseitigen, denn mein Kind kann es nicht.

LG

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.08.2011 16:08:02 GMT+02:00
"durch christliche Erziehung werden die Werte der christlichen Gesellschaft vermittelt, und die die sind nunmal in Europa maßgeblich"
Also, ich dachte, die maßgeblichen Werte hier seien Menschrechte, Demokratie und Gleichberechtigung der Geschlechter und sexuellen Orientierungen sowie Religionsfreiheit. Mit Christentum hat das alles absolut nichts zu tun (und die katholische Kirche hat im 19. und frühen 20. Jahrhundert feste dagegen angekämpft und tut es teils --Homosexualität -- noch immer. Lies mal die Bibel, ob du da die heutigen gesellschaftlichen Werte entdeckst.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.08.2011 19:43:37 GMT+02:00
Mystforever meint:
@hmph

menschenrechte, demokratie usw. sind keine europäische werte, das sind allgemeine konzepte, subjektive werte, die in den meisten ländern anerkannt werden (auch in manchen ländern, die sie nicht praktizieren). die sind auch keine christliche erfindung, sondern eine soziale entwicklung. die sind auch nicht zufällig in der christlichen welt zuerst entstanden. die christliche lehre erlaubt eine emanzipation, wie man anhand der geschichte der christlichen kirchen sehen kann.

ich rede nicht davon, sondern von den christlichen werte, die sich in der erziehung und in den gesellschaftlichen regeln wiederspiegeln. es geht lediglich darum, was in der heutigen gesellschaft bei uns für werte gelten, nicht vor 200 jahre. diese werte sind christlich orientiert, bzw. haben christliche wurzeln. das ist tatsache, egal was man davon halten mag. in wieweit die jeweilige gesellschaft sich and die regeln hält...? regeln sind dafür da, um gebrochen zu werden.

...und wenn man in der heutigen gesellschaft die bibelwerte immer weniger wiederfindet, umso wichtiger ist es, dass die kinder die bibel lernen. die christliche religion ist in ihren ansätze und in ihren grundsätze eine tolerante religion, unabhängig davon, was man kirchenpolitisch davon halten mag. man muss keine angst haben, dass die kinder indoktriniert werden, nur wenn sie in kindergarten ein tischgebet sprechen. einem 5jährigen die welt anhand der religionen erklären zu wollen gleicht dem kanonenschuss auf die spatzen.

um es klarzustellen: ich kenne zwar die bibel, gehöre aber keiner christlichen kirche an. meine kinder haben trotzdem die bibel lernen dürfen und ich hatte nie angst, dass sie mir erzieherisch entgleiten, nur weil sie mit 5 jahren an gott geglaubt haben. ich konnte ihnen auch kein buddhismus, islamismus oder voodoo beibringen, weil mir diese religionen fremd sind. darum habe ich mich an dem gehalten, was ich kenne und ich authentisch beibringen kann. den rest habe ich in vertrauensvolle hände ausserhalb des hauses gelegt. ohne vertrauen würde ich meine kinder nicht einmal in die regelschule schicken, sondern lieber umziehen, als sie in einer in meinen augen schlechte schule oder kita zu schicken!

deswegen verstehe ich den eingangsposting nicht. wenn ich nicht hinter der institution stehe, die mein kind betreut, dann bringe ich meinem kind keine stumpferhafte vergleichsreligion bei, von der ich selber keine ahnung habe! dann suche ich mir jemand, der mein kind in meinem sinne betreut. dann kann ich mein kind kind sein lassen, die erziehung stimmt und ich schiesse nicht über das ziel hinaus.

Veröffentlicht am 04.08.2011 22:48:40 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.02.2012 15:16:56 GMT+01:00
Katrina meint:
Es ist gut, solche Diskussionen hier zu lesen. Denn auch ich bin mehr als gestolpert über diesen ersten Satz mit der christlichen Umgebung, in der das eigene Kind LEIDER aufwächst. Aber vielleicht sollte man - bevor man sich Gedanken über Unbekannte macht - warten, ob S. Pirsig selbst etwas dazu schreibt, was er/sie damit gemeint hat.
Mein Sohn ist fünf und hat auch ab und zu Phasen, wo er sich massiv für andere Kulturen oder Religionen interessiert. Wir leben in einer Großstadt und da ist es überhaupt kein Problem, sich Synagogen und Moscheen anzuschauen. Jetzt zum Beispiel ist gerade Ramadan, da ist ein guter Aufhänger für ein Gespräch über nicht-christliche Religionen. Wir lesen auch gerade Märchen aus 1001 Nacht (Nachtrag am 20.2.: nämlich diese hier: Die schönsten Märchen aus 1001 Nacht) , also nix mit Sexismus und Pornographie - der Verlag empfiehlt es für Kinder ab 4!, aber ich denke auch,dass ein Kind mit 4 noch ein wenig zu jung dafür ist. Mein Sohn hat aber die Zeichentrickserie Sindbad gesehen und war völlig auf dem Orient-Trip. Ansonsten gibt Sylvia Schröder ja gute Lesetipps. Aber ich glaube, für ein Kind in diesem Alter sind andere Dinge wie Besuche von Gotteshäusern oder auch eines Museums vielleicht noch ein bisschen besser geeignet, um ihm die unterschiedlichen Religionen nahe zu bringen.
Man kann auch einfach drüber reden, was Menschen für unterschiedliche Dinge glauben. Da kommt man manchmal zu sehr spannenden Gesprächen mit einem Kindergartenkind....

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.08.2011 00:10:30 GMT+02:00
Dr. Dolittle meint:
@ macuser: Spekulationen ad personam sind kein feiner Zug und meist ein starker Hinweis auf dürftige sachbezogene Argumente. Eine Auflösung gebe ich dennoch: Meine Umgebung war moderat christlich, meine Glaubensrichtung durfte ich frei wählen, Sozialismus hatten wir in der BRD nicht, sonst. "Indoktrinationen" gab es ebensowenig.
Da Du offenbar darauf bestehst, den Eingangsbeitrag stark einseitig zu interpretieren, ist da kein Weiterkommen zu erwarten. S. Pirsig zu unterstellen, dem Kind aus antichristlichen Gründen etwas aufzwingen zu wollen, ist ganz schön extrem. Das wird mir zu heftig.

Zum Thema Weltoffenheit ist das Christentum IMHO übrigens kein besonders gutes Vorbild - es sei denn, man zählt die "intensiven" Missionierungsaktivitäten der letzten 2000 Jahre dazu.
Zu Deiner Frage: Gemeint war, eine Religion = eine Dimension.
Gott und Allah meinen übrigens in etwa die gleiche höhere Macht (allwissend, allmächtig, nach gusto helfend oder strafend) und Buddha (Siddhartha Gautama meinst Du vermutlich) hat einst gelebt. Für alles weitere siehe Wikipedia.

Inwieweit christliche Werte tatsächlich maßgebend sind und nicht bloß als Feigenblatt dienen, halte ich für fraglich und wenn hier im christlich geprägten Europa alles so weltoffen ist, dann sollte man mit den Werten anderer Religionen eigentlich genauso gut zurechtkommen.

Dein letzter Satz geht geht halbwegs in eine richtige Richtung, darum stell Dir einfach spaßeshalber mal vor, daß vielleicht eben dies in der sehr christlichen Umgebung des Knaben leider nicht ausreichend geschieht und der Gedanke war, diesen Mißstand zu kompensieren.

Veröffentlicht am 05.08.2011 07:12:29 GMT+02:00
Mystforever meint:
@katrina

mit einem kind reden, auf seine neugierde eingehen und seine fragen beantworten ist in ordnung! dann kann man auch bücher über alle religionen der welt kaufen. wobei man trotzdem berücksichtigen muss, dass nicht jede frage, die ein kindergartenkind in die runde wirft, auch ein buch darüber bedarf. in dem alter sind einfache antworten auf komplizierte zusammenhänge vollkommen ausreichend und mehr details können ein kind überfordern. wie antwortet man einem kind auf derselben frage wenn es 10 oder 15 jahre alt ist?

für 1001 nacht ist ein 4jähriges kind in der tat zu jung! das sind eigentlich erwachsenenmärchen, wo nicht nur die sprache zu komplex für ihn ist, sondern auch die inhalte sowohl voller gewalt, als auch sexistisch und mitunter pornografisch sind. wenn der kleine sich für die griechische mythologie interessiert, gibt man ihm auch nicht gleich die ilias in original zu lesen?! dafür gibt es verkitschte, aber kindergerechte bücher und filme. hier muss jeder eltern entscheiden, ob man das kind mit solchen fassungen konfrontiert, oder es besser später mit den originalen bekannt macht.

ich finde es wichtig, kinder mit inhalten zu "füttern", die mit der entwicklung des kindes konform gehen. es gibt viele gute, wertvolle geschichten für kleine kinder, die sie nicht verpassen sollten; man muss die kleinen nicht gleich mit erwachsenenliteratur überfordern. mein sohn hat auch mit 9 jahren die komplette tintenherz-trilogie gelesen, was ich schon sehr früh finde, aber das geschah aus eigenem antrieb. wenn er die ausdauer und den verstand dafür hat, kann er schon literatur für ältere kinder lesen. bei erwachsenenliteratur sortiere ich schon und rede ihm ggf. auch schon mal ein buch aus.

@dr. dolittle

im eingangsposting wurde das kind als "er kommt mir vor als wär er schon 5-6jahre im kopf" beschrieben, danach betont, dass das kind LEIDER in einer christlichen umgebung aufwächst. für mich klingt das nicht nach einem neugierigen knaben, sondern nach einer mutter, die ein überkluges kind zu haben meint und gegen seiner christlichen orientierung steuern möchte. über das thema christentum zu debatieren ist hier fehl am platz, das ist eine nieendende diskussion. keine religion ist weltoffen, jede hält sich für die "wahre religion" und in besitz des richtigen weges. insofern ist kaum eine besser als die andere.

hier geht es mir lediglich darum, dass ein kleines kind manipuliert und überfordert sein wird und das nur aus dem grund, dass es in einer umgebung aufwächst, die der mutter nicht passt. naheliegender ist die umgebung zu wechseln, als an das kind herum zu doktern.

so, ich habe zum thema schon alles egsagt, was ich zu sagen hatte, deswegen klinke ich mich hier aus und wünsche allen noch viel spass in der runde.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.08.2011 10:28:17 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.08.2011 10:37:35 GMT+02:00
Tante Li meint:
@ S. Pirsig
Meine Empfehlung:
Kinder in der Bibel oder Die Kinderbibel: Die Worte der Heiligen Schrift für Kinder erzählt

Vielleicht wäre es für Euch hilfreich miteinander zu ergründen, was tatsächlich in der Bibel steht, wenn Du mit der "sehr christlichen Umgebung" Deine Probleme hast.
Besonders die alttestamentarischen Geschichten sind doch für ein modernes Kind so exotisch, dass es damit schon einen weiten Bogen der Kulturen und Frühgeschichte ziehen kann.
Natürlich solltest Du Dir selber auch in dieser Hinsicht Wissen aneignen, um dem Kleinen seine Fragen beantworten zu können (soweit das eben möglich ist).

Andere Religionen haben auch kindgerechte Bücher - die erfragst Du am besten bei den jeweiligen Glaubensgemeinschaften.
Ich würde das eher getrennt halten, um dem Kind klar zu machen, dass andere Leute etwas anderes glauben (und das für ebenso wichtig oder noch wichtiger halten ;-)
LG
Li
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