Laptop zum auflegen


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1-8 von 8 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 06.09.2012 01:48:25 GMT+02:00
A. Brenig meint:
Hallo,

ich will mir ein Laptop zum auflegen kaufen, kein MacBook, trotz dass viele Leute sagen Apple sei für A/V geschaffen. Bis heute habe ich an meinem PC zu Hause keinerlei Leistungsprobleme oder sonstige Windows Faxen miterleben müssen.

Also hier meine Anforderungen:

4x USB (2.0 reicht für Midi vollkommen aus)
15 " (im besten Fall entspiegelt, wenn nicht auch nicht schlimm)
128 GB SSD
meinetwegen onboard GraKa (Spiele werden nicht gespielt)
8GB RAM
ein Prozessor, der 2 anspruchsvolle Musikprogramme (NI Traktor + Maschine) "ohne" Latenz schafft - reicht ein i5?
optisches Laufwerk muss nicht vorhanden sein

Die einzige Software die auf dem Laptop installiert wird ist Win7, 2 Programme + jede Menge Musik und Samples.
Lässt sich eine SSD wie eine HDD partitionieren? Ist mit Leistungseinbußen zu rechnen wenn die SSD zu 80 - 90 % voll ist?
Preisvorstellung um die 700 Eu - wenn das zu machen ist...

Freu mich auf eure Vorschläge!

Veröffentlicht am 10.09.2012 09:51:30 GMT+02:00
BuffdeBautz meint:
habe keine ssd...und mein reason 5 (musiksoftware) zickt nicht mal ansatzweise rum...die beiden tools müßten ohne probleme laufen
habe 8gb ram,i5 cpu,17" tft(bessere übersicht),700gb, normale hdd + externes audio interface...und habe nicht mal 600¤ bezahlt...(ohne interface!)

dachte auch immer ssd wäre besser oder muss man haben...aber dem ist nicht so...unbedingt braucht man sie nicht...(meine persönliche meinung)
wenns dann in den profi\studio bereich geht...müßte man evtl anders investieren...

die mac rechner sind gut...aber unbedingt braucht man sie nicht zum musizieren...
arbeite seit jahren mit win\pc und reason als musiker...und kann in keinster weise schlechtes berichten was das musizieren mit win\pc an geht...

Veröffentlicht am 11.09.2012 11:17:52 GMT+02:00
M. Brinkmann meint:
Hallo,

bei einem Apple Rechner sehe ich fürs Auflegen keine wirklichen Vorteile gegenüber einem Windows Rechner...

Ich setze seit Jahren meinen LG S900-U (19" non Glare, Core2Duo 2,4Ghz, 4GB RAM, 500GB HDD, GForce 8600GT) in Verbindung mit einer externen Platte auch zum Musik auflegen ein und hatte noch nie Probleme mit verschiedenen Musikprogrammen (BPM Studio, Traktor, DigiJay...).

Willst bzw. kannst du das Betriebssystem, deine Programme und deine komplette Bibliothek mit Musik und Samplern auf 128GB unterbringen? Das Partitionieren ist in jedem Fall kein Problem, nur ob es sehr sinnvoll ist ist eine andere Frage...

Ich würde dir auf jeden Fall raten bei einem neuen Laptop, der einige Jahre zum Auflegen benutzt werden soll, auch USB 3.0 zu nehmen, dann kannst du deinen Speicher mit einer schnelleren externen Festplatte als mit USB 2.0 erweitern bzw. deine Musiksammlung auslagern. Ich habe meine Bibliothek komplett auf einer externen und wenn man der dann einen bestimmten Laufwerksbuchstaben (bei mir X:\) zuweist gibts auch keine Probleme, dass die Programme die Stücke nicht wiederfinden...

Ein i5 wird dir auf jeden Fall reichen, wahrscheinlich würde sogar ein i3 reichen, wenn wir von der neusten Generation ausgehen, da - meines Wissens nach - die meisten Musikprogramme nicht mehr als 2 Kerne nutzen können.

Wenn du bei deiner Konfiguration bleiben willst würde ich etwas in diese Richtung nehmen, ich habe im Moment leider nicht wirklich Zeit zu vergleichen und das beste rauszusuchen...

Acer TravelMate 5760G-52458G50Mnsk 39,6 cm (15,6 Zoll non Glare) Notebook (Intel Core i5 2450M, 2,5GHz, 8GB RAM, 500GB HDD, NVIDIA GT 630M-1GB, DVD, Win 7 HP)

Der i5 der 2. Generation mit 2 Kernen und 4 Threads reicht für die geforderte Anwendung vollkommen aus. Die Festplatte ist zwar eine reguläre Festplatte und keine SSD aber dein Budget ist ja noch nicht komplett ausgeschöpft, die SSD könntest du also nachträglich einbauen.

Ich hoffe ich konnte ein bisschen helfen...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.09.2012 12:18:12 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.09.2012 12:20:28 GMT+02:00
Rene meint:
"Unbedingt" brauch man nichts und eine SSD spielt ihre Stärken insbesondere beim Booten und Programmaufrufen aus. Die Musik auf ne SSD zu packen hat in der Tat keinen Sinn, für die Programme kann ich das nicht so genau sagen, aber wenn viele Samples und Effekte eingespielt/verwendet werden, könnte man auch da Vorteile realisieren.

Achja, zu den Fragen: Man kann eine SSD auch partitionieren, hat aber bei den Größen bis 512 GB wenig Sinn. Leistungseinbußen gibt es bei einer fast vollen SSD nicht, weil sie eben nicht fragmentiert (und deshalb keinesfalls defragmentiert werden darf).

Veröffentlicht am 11.09.2012 16:28:36 GMT+02:00
A. Brenig meint:
Erstmal Danke für die Antworten!

Natürlich "reicht" eine normale Hdd mit 7200rpm aus (in Laptops sinds doch meistens nur 5400?) - aber da eine SSD sogar mit 256 GB in meinen Preisrahmen passt, und diese Technik am fortschrittlichsten ist, warum sollte ich darauf verzichten? 128 GB waren wohl wirklich knapp bemessen.
USB 3.0 ports mit einer dazugehörigen Festplatte sind eine super Idee! Vorallem habe ich auch nicht vor meine komplette Library auf den Laptop zu übertragen.

@ M. Brinkmann
Der Acer fällt leider durch da ich 4x USB brauche - A8, 2 X1, Maschine - außerdem ist leider nicht einer der Anschlüsse USB 3.0.
Die Lenovo Laptops machen einen guten Eindruck...

Hat seid dem 2.5 Update TSP nicht auch 4 Kern support? Und bei Maschine kommt der bestimmt auch mit dem neuen Maschine release am 1.10.
Ein i5 sollte es schon sein, bei einem i3 hätte ich immer das Gefühl das etwas passieren KÖNNTE ;)

@ Rene

Traktor analysiert beim ersten Laden eines Unbekannten Titels dessen WellenForm und BPM. Ich denke, je schneller die MP3 ausgelesen werden kann, desto schneller wird die WellenForm angezeigt! Da ich häufig neue Musik kaufe und diese in Traktor analysieren lassen muss (und ich kein sehr geduldiger Mensch bin ;) ) ist eine SSD doch von Vorteil? Oder spielt da mehr die CPU Leistung und RAM Ausstattung eine Rolle?
Also mir wurde einmal gesagt, dass es sinnvoll ist Windows auf einer seperaten Partition (~30GB) zu installieren, auf der dann auch keine anderen Dateien gespeichert werden. Das soll sich wohl positiv auf die Leistung auswirken?

Veröffentlicht am 11.09.2012 18:29:41 GMT+02:00
MR.T meint:
hallo. stimme da zu. festplatte teilen und ein extra betriebssystem und da alles abschalten was nicht gebraucht wird. so das nur traktor läuft. und wenn möglich bis max 32 bit version von windows. denn nach stunden beim auflegen zicks doch schon mal. 32bit wegen der latenzen. aber bessre ist doch mac book. glaubs mir. aus lange weile nehmen die meisten das nicht. viel glück und erfolg. mfg

Veröffentlicht am 12.09.2012 13:03:48 GMT+02:00
M. Brinkmann meint:
@A. Brenig

Das war ja auch nur ein Beispiel in der Richtung...
USB 3.0 habe ich auch nicht drauf geachtet, da es um deine ursprüngliche Konfiguration ging...
Wie gesagt, die Angabe mit der Multikern Unterstützung war nach meinem besten Wissen, ich habe jetzt nicht nochmal recherchiert...

@MR.T

Bitte? Windows in einer Version bis maximal 32 bit? Willst du 16 bit habe oder was? Dann beschränkt sich der Arbeitsspeicher aber auf 64kB (2^16 Byte = 64 kiloByte) Also man muss sich entscheiden, entweder Windows 32 bit mit maximal 4GB Arbeitsspeicher (2^32 Bytes = 4 Gigabyte)) oder 64 bit mit mehr (2^64 byte = 16 Exabyte).
Anstatt alle möglichen Windows Funktionen abzuschalten würde ich eher ein blankes Windows installieren, damit die sonst vorinstallierten Programme, die man sowieso nicht braucht, nicht vorhanden sind und man nur das installiet, was man auch wirklich braucht...
Mein Laptop (siehe oben) is auch schon über 48 Stunden mit Musik durchgelaufen (zugegeben wird dann zwischenzeitlich auch mal nichts gemacht sondern nur vorgefertigte Playlisten abgespielt) und in der Zeit waren keine "Zicken" festzustellen, weder damals mit 32 bit Windows Vista noch jetzt mit 64 bit Windows 7...
Fürs reine Auflegen bringt ein Mac keine Vorteile... Außer natürlich du musst irgendwie dein Geld loswerden...
Wieso nehmen die meisten aus Langeweile kein MacBook? Wie darf man das denn verstehen?

Veröffentlicht am 13.09.2012 10:42:36 GMT+02:00
Rene meint:
Die nehmen das nicht aus Langeweile, sondern aus Marketing-Gründen. Ist eben cooler, ein Trendprodukt. Besser ist da garnix, nur halt ein schön leuchtender Apfel.

@A. Brenig
Ich denke trotzdem eher, dass die Belastung der CPU durch den Analyse-Algorithmus der Bottleneck ist. Aber da hilft nur ausprobieren ;)
Eine eigene Windows-Partition ist schon richtig, aber da würde ich dann auch die wichtigen Programme drauf machen. 128 GB zu partitionieren halte ich für Verschwendung, bei 256GB mag es gehen, aber wofür? Wie schon erwähnt fragmentiert eine SSD nicht (bzw. hat es einen sehr geringen Einfluss), was es auch uninteressant macht wo auf der Platte die Partition liegt und welche Programme da noch für eine Fragmentierung sorgen. Ich würde nur Daten von Programmen trennen.
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Erster Beitrag:  06.09.2012
Jüngster Beitrag:  13.09.2012

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