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1-9 von 9 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 01.07.2012 22:33:13 GMT+02:00
Vielleicht ist die Frage hier falsch, konnte aber bei Software kein Forum finden, darum stell ich sie mal hier :)

Ich würde gerne auf meinem PC, der derzeit mit Windows 7 läuft, Linux "dazu" installieren. Also so, dass ich zwischen den beiden wechseln kann. Wie geht das, und welche Linux Version ist die beste/sinnvollste.

Und was ich auch noch fragen wollte ist, ob mach sich irgendwie apples OS installieren könnte.

Danke für die Hilfe :)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.07.2012 23:11:04 GMT+02:00
Ichi meint:
Wenn ich mich da nicht ganz irre musst du einfach eine neue Partition auf deiner Festplatte einrichten und kannst dort dein ein anderes OS installieren, wobei du dann jeweils eben Neustarten musst um zu wechseln.
Welches Linux du nimmst ist die Überlassen, da gibts kein bestes oder sinnvollstes, das kommt eben auf deine Vorlieben an und was du damit anstellen willst, wie viele Freiheiten du beim einstellen haben willst, welche Arbeitsumgebung du nutzten willst, usw. Für einen Anfänger würde ich aber Linux Mint oder Ubuntu empfehlen, mit zweiterem bin ich auch seit bald nem Jahr glücklich liiert <3
Mit MacOs kenne ich mich nich sonderlich arg viel aus, aber ich schätze wenn du viel viel Geld mitbringst wirste das sicher vom Anbieter gemacht bekommen =D

Veröffentlicht am 02.07.2012 01:33:09 GMT+02:00
HAL-9000 meint:
pass auf, dass du dir dabei nicht den Windows Bootloader beschädigst und Windows dann nicht mehr startet.

wenn du nur mal schauen willst, installiere dir eine Virtualisierungs-Software wie z.B. das freie VirtualBox und dann darin dein Linux:

http://www.virtualbox.org/

Dabei kann nichts kaputt gehen und wenn du Linux mangels der von dir gewohnten Applikationen und Bedienung satt bist, kannst du das ganze einfach und problemlos löschen.

Mac OS X läuft generell nur auf Apple Systemen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.07.2012 00:04:57 GMT+02:00
der Unhold meint:
Hallo Johnny.B.Goode,

oder Du schaust Dir (zum Testen) `mal wubi an: z.B.: http://tinyurl.com/ccef2ep

ciao

Veröffentlicht am 03.07.2012 09:22:46 GMT+02:00
candyandy meint:
In der aktuellen Computerbild ist eine CD bei mit der kostenlosen Version von "Paragon Festplattenmanager 2012 Kompakt". Damit richtest Du ganz einfach eine zweite partition ein, auf der Du gefahrlos Linux installieren kannst.

Veröffentlicht am 03.07.2012 09:51:28 GMT+02:00
Alabamajack meint:
Wie oben schon gesagt wurde hast du zwei Möglichkeiten:
- Entweder du machst dir eine zweite Partition mit Linux
- oder du nutzt Linux via Virtualbox

Ich persönlich würde dir zur ersten Raten, ansonsten hast du die Vorteile von Linux gegenüber Windows(schneller,einfacher,schöner) wieder untern Tisch gekehrt, da ja Windows trotzdem läuft und somit deine ganze Performanceverbesserung(die du unter Linux hast) gestohlen wird. Die Sache ist auch ganz simpel, sowas wie einen Festplattenmanager brauchst du eigentlich nicht, sowas wird z.B. unter Ubuntu mitgeliefert. Wie es bei den anderen Linux Variationen aussieht kann ich i.M. nicht sagen, ich kann nur von Ubuntu 12.04 und den beiden Vorgängern sprechen, da weiß ich sicher, dass ein Partitionsmanager mitgeliefert wird.
Wenn du Linux mal installiert hast wirst du dich wundern wie schnell das Betriebssystem startklar ist. Ich persönlich bin ein Fan von Ubuntu, die neue Version ist schnell,einfach zu bedienen und funktioniert. Natürlich gibt es ein paar Kleinigkeiten die nicht so gefallen(aber deswegen bin ich auch noch bei 11.04), dafür ist die neuste Version eine LTS(longtermsupported)...
Zusammenfassend:
Geh auf http://www.ubuntu.com/
Lade dir die passende Version runter(Ubuntu Desktop 12.04 LTS 32 oder 64 bit)
brenn sie auf eine CD und leg die CD ein
neustarten
und dann einfach mal schauen was passiert ;), du wirst schon positiv überrascht sein wie ausgereift alles ist, und das für Freeware
alles weitere wird dir dann erklärt

gruß

Veröffentlicht am 03.07.2012 11:05:12 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.07.2012 11:36:21 GMT+02:00
Geiserich meint:
Lieber Johnny.B.Goode,

wenn Du Deinen Rechner zur Arbeit oder auch irgendwie regelmäßig benötigst, würde ich Dir anraten, das bleiben zu lassen. Warum? Ich arbeite bereits seit 1990 mit Windows, aber erst seit 1996 mit Linux. Es ist wirklich schön, neue Betriebssysteme hin und wieder auszuprobieren - wie auch sonst alles neue häufig den Geist anregt.

Linux, in seinen vielen Varianten (Distributionen heist das dort, siehe: http://distrowatch.com/dwres.php?resource=popularity), ist kein Betriebssystem, das man "mal mit dazuinstalliert und dann geht alles", auch wenn es Leute gibt, die das behaupten. Man hat mit Ubuntu (http://www.ubuntu.com/) vor Jahren versucht, so etwas (ein einfach installierbares und benutzbares Linux für den Desktop) zu erschaffen. Und von 100 Linux-Nutzern sagen Dir 50, daß das ganz hervorragend geklappt hat und 50, daß das großer Mist ist.

Das Geheimnis dabei? Linux ist gar kein Betriebssystem, sondern eine Art "Lebenshaltung", auf die man sich einläßt und die einem am Ende aus sich selbst heraus Spaß macht. Man wird dann ein "Jünger" und beschäftigt sich über einen großen Teil seiner Freizeit damit. Man hat zunächst eine Art zusätzlichen Lebenssinn gefunden, kann von Gleichgesinnten erkannt werden und eignet sich relativ schnell die benötigten Kenntnisse an.

Das halte ich nicht etwa für schlecht, nein - ich benutze Linux ja selber, allerdings nicht als "Desktop-", sondern als Serverbetriebssystem. Vorteile für den Desktop bestehen vor allem in der geringen Chance, sich einen Virus einzufangen und in der Verfügbarkeit kostenloser Programme (sofern man mit diesen zurechtkommt).

Die meisten Leute aber die ich kenne und die sich für Linux interessieren, probieren mal eine Distribution aus, sind begeistert, sind dann weniger begeistert, sind dann gar nicht mehr begeistert und nutzen wieder Windows. Das Linux haben sie zwar (mit Hilfe der in den Distributionen vorhandenen Tools) auf den Rechner gebracht, um es vollständig herunterzubekommen benötigen sie aber meistens Hilfe.

OK, Ende des Philosophievortrags: Meiner Meinung nach ist es die beste Variante, Vmware Workstation (kostenlos für 30 Tage, http://www.vmware.com/products/workstation/overview.html) zu installieren, dort ein (oder mehrere) Linux(e) in eine oder mehrere virtuelle Maschinen zu installieren und sich in Ruhe auszusuchen, was einem gefällt.

Danach kann man die Datei bzw. das Verzeichnis, das die virtuelle Maschine enthält, sogar auf einen anderen Rechner schieben und dort (mit dem kostenlosen vmware-player, http://www.vmware.com/products/player/) weiterbetreiben. Besser gehts (fast) nicht.

Ähnlich gut wäre die Verwendung eines älteren Rechners, den man sonst nicht mehr braucht. Da kann man sogar ein kleines Netzwerk betreiben. Abzuraten ist von direkt auf Laptops installiertem Linux. Das ist nur etwas für wirkliche Fachleute - wenn es ähnlich gut funktionieren soll wie die von den Herstellern gebastelten Windows-Konfigurationen.

Welche Distribution soll man nun empfehlen? Das kommt meiner Meinung nach darauf an, ob Du das Linux-System dann gerne nach Deinen Wünschen konfigurieren willst oder nicht. Wenn ja, dann sage ich mal OpenSuSE 12.1 (http://software.opensuse.org/121/de), wenn nicht, Ubuntu. OpenSuSE ist (mit dem KDE-Windowsmanager) schon sehr "windows-ähnlich" und sehr leicht zu konfigurieren, es gibt tatsächlich so etwas wie eine "Systemsteuerung". Soll aber alles so bleiben, wie es ist, weil Du gar keine Zeit hast, Dich damit zu beschäftigen, dann, wie gesagt, http://www.ubuntu.com/download.

Es gibt natürlich noch viele viele andere Distributionen, man sollte bei Interesse vielleicht die wikipedia-Seiten zu deren Konzeption, Zielgruppe und "Philosophie" studieren (z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/Linux_Mint).

Viel Erfolg

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.07.2012 11:23:24 GMT+02:00
Lienle meint:
Also erstmal gibt es zwei Wege dein Linus zu installieren
1. Du Installiert es neben das Windows (Du bootestvon der Linux CD/DVD/USB Stick... und istallierst es.) dann kannst du aber nur mit einem Neustart zwischen beiden wechseln.
2. Du istallierst es als Virtuelle Maschiene, die du über Widows in einem Fenster öffnen kannst dazu brauchst du aber eine Software (ich nutze VW-Ware) Damit kannst du beliebig viele Betriebssystheme parallel laufen lassen, und innerhalb von Sekunden hin und her switschen. Allerdings sollte dein Computer genügend Arbeitsspeicher haben, dadann ja allein für die Bertiebssystheme je ca. 1GB verwendet werden.

Ich benitze derzeit neben Windos 7 und XP und SUSE (Linux) mit Linux kenn ich mich allerdings nicht so gut aus wie mit Windows );
Ich hoffe ich konnte dir helfen

Linus M. P.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.07.2012 02:52:40 GMT+02:00
Samol, Jan meint:
Hallo, ich hab das so gelöst:
Ich hab mir für meine Festplatte einen Wechselrahmen besorgt und ne 2. Festplatte.
Auf einer ist Linux installiert, auf der anderen W7.
Zum wechseln spiele ich einfach diskjokey und wechsle die Festplatten. und so klauen sich auch nicht beide Betriebssysteme gegenseitig den Bootloader.

Wenn dir das zu teuer sein sollte, kannste immer noch auf der seite http://www.unawave.de vorbeisurfen, da ist alles bis ins kleinste erklärt

Gruß Wastl
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Erster Beitrag:  01.07.2012
Jüngster Beitrag:  05.07.2012

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