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Plötzlicher Kindstod - meine Tochter schläft nur auf dem Bauch! Was tun?


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1-25 von 156 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 20.02.2009 00:09:54 GMT+01:00
Eva Blume meint:
Hallo, alle!

Die, die hier öfter sind, werden schon mal gemerkt haben, dass ich Plötzlicher-Säuglingstod-Paranoiker bin. Betreffs meiner Tochter habe ich vor nichts mehr Horror! Ich habe mir wirklich die allergrößte Mühe gegeben, alle Empfehlungen zur Vermeidung einzuhalten, die mir sinnig erschienen. Aber meine Tochter hält nix davon :-)

An meinem Bett ist ein Babybalkon in Form ihres Gitterbettes, das Gitter auf der Seite zu meinem Bett ab. Ihr Bett ist wenige cm höher oder tiefer - je nach Einstellung des Lattenrostes. Egal - sie schläft da nicht drin, sondern eher so halb auf mir drauf. Das finde ich aber noch nicht so wild.

Sie schläft auch nicht ohne Bettdecke, no way. Auch damit komme ich noch halbwegs klar, weil es nicht zu warm ist, bei uns im Schlafzimmer ist es sehr kalt! und sie sich noch nie die Decke übers Gesicht gezogen hat.

Womit ich gar nicht zurecht komme ist, dass sie nur noch auf dem Bauch schläft! Als sie noch kleiner war, habe ich sie immer auf den Rücken gedreht, wenn sie eingeschlafen war. Später mit einer gewissen Einschlaftechnik auf der Seite, weil sie auf dem Rücken sofort aufgewacht ist. Nun bleibt sie nicht auf der Seite, sie dreht sich beharrlich auf den Bauch.
Hat jemand noch irgendeinen Tipp für mich, was ich da machen kann? Oder wenigstens beschwichtigende Worte ... Sie ist schon fast 11 Monate, so dass das Risiko ja nicht mehr ganz so groß ist, aber Bauchlage ist ja der wichtigste Faktor, ich krieg echt die Krise!

Viele Grüße von Eva

Veröffentlicht am 20.02.2009 07:48:05 GMT+01:00
creative_nina meint:
Hi, Eva.
Wir hatten auch eine Bauchschläferin und das schon eher als 11 Monate. Und Schlafsack war ein echtes No-Go. Ich glaube, das Wichtigste ist, dass Du sie immer noch stillst, Stillkinder schlafen i.d.R. nicht so tief wie Flaschenkinder, und dass sie bei Euch schläft und Euch immer hört. Außerdem wird bei Euch nicht geraucht und es ist kühl im Schlafzimmer. Alles Voraussetzungen, die wir auch hatten, bis auf's Bauchschlafen und die Bettdecke wie bei Euch.
Meine beste Freundin meinte, ich müsse mein Kind immer zurückdrehen. Das hatte ich dann auch einmal probiert. Mit dém Erfolg, dass Kind aufgewacht ist und nicht mehr schlafen wollte. Als sie dann wieder eingeschlafen war, hat sie sich im Schlaf promt wieder in Bauchlage gebracht. *grrrrrrrrmpf*
Ich habe die Kinderkrankenschwester und Stillberaterin in der Stillgruppe bei uns im KRankenhaus gefragt. Die Stillberaterin meinte, dass wenn alle anderen Vorsichtsmaßnahmen ergriffen sind, man vielleicht ja damit leben kann.
Wir haben dann einfach damit gelebt, dass ich mir Sorgen gemacht habe. Bei Euch bleibt ja auch "nur" noch ein Monat. Ich würde mir ausnahmsweise nicht mehr so den Kopf machen. Aber vielleicht lieg ish da falsch. Vielleicht hat ja noch jemand Erfahrung mit kleinen Bauchschläfern.

LG
Nina

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.02.2009 08:37:21 GMT+01:00
Julia meint:
Liebe Eva,

ich glaube ganz viele Mütter habe auf irgendeinem Gebiet eine Paranoia. Bei der einen ist es die Sorge um den Nährstoffmangel, andere lassen Kinder nicht klettern, andere haben bis Juni geschlossene Jacken an...
Ich hatte immer Panik mit meinem Baby auf dem Arm Treppen zu laufen. Ich sah mich immer fallen, obwohl ich noch nie im Leben von einer Treppe gefallen bin.

Gerade über den Kindstod gibt es so viele Informationen, Aufklärung und Empfehlungen, verständlich, dass sich da so eine Angst verstärkt.

Bei allen Untersuchungen zum Kindtod lässt sich ja bisher nicht wirklich feststellen, was letztendlich zum Tod geführt hat. Manche Theorien bestärken sich gegenseitig, andere nicht. Die Häufigkeit aller beteiligten Faktoren, die in den meisten Untersuchungen übereinstimmen, führen schließlich zur Formulierung von sogenannten Risiko- und Schutzfaktoren.
Stell doch mal eure Risiko- und Schutzfaktoren gegenüber:
So wie ich dich kenne, hat eure Kleine die geballte Ladung an den Schutzfaktoren Stillen, Nichtrauchen (davon gehe ich mal stillschweigend aus...), viel Körperkontakt und Schlafen im Elternzimmer abbekommen.
Der Risikofaktor Bauchschlaf gilt bei euch nicht wirklich, da die Maus ja halb auf dir schläft. Sollte sie einen Atemaussetzer haben (der als Mitverursacher gilt), hat sie durch deine direkte Körpernähe und das Spüren deines Atmenrhythmus immer die Anregung weiterzuatmen.

Und die Altersgrenze...11 Monate ist wirklich schon groß! Ich würde glaube ich nicht versuchen, die Maus umzudrehen, sondern mir die geballte Ladung Schutzfaktoren vor Augen halten. Ich glaube gegen die kommt kein Bauchschlaf und keine Bettdecke an...

Liebe Grüße und ruhige Träume, Julia

Veröffentlicht am 20.02.2009 08:47:55 GMT+01:00
nopot meint:
Also meine Tochter hat bis sie 3 Monate war am Rücken geschlafen, dann war es ihr offensichtlich nicht mehr gemütlich und hat da auch nicht gut geschlafen. Also haben wir sie auf den Bauch gelegt und siehe da, sie hat durchgeschlafen! Bis sie ca. 7 Monate alt war hat sie dann auch nur am Bauch geschlafen, mit Schlafsack und Decke drüber, danach wollte sie von selbst wieder am Rücken schlafen. Sie ist jetzt 10 Monate alt. Ihr Zimmer war immer gut gelüftet und nicht zu heiß, wir rauchen nicht.
Bitte mach Dich nicht verrückt mit Ängsten! Es geht darum, dass Dein Kind einen guten und angenehmen Schlaf hat, ich würde niemals das Kind deswegen zurückdrehen oder so!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.02.2009 09:23:08 GMT+01:00
Erdmännchen meint:
Hallo Eva,

da können wir uns ja die Hände reichen... meine Tochter macht es ganz genauso.

Ich schiebe auch immer voll die Panik und schaue zig mal nach ihr um zu sehen ob es ihr gut geht. Und zähle die Tage: noch zweieinhalb Monate, dann ist das größte Risiko vorbei.

Ich habe auch versucht soviele Empfehlungen wie möglich einzuhalten. Aber Schlafsack ist absolut undenkbar also muss die Decke her. Da sie bei uns im Bett schläft benutzt sie also unsere Decke mit. Die Temperatur konnte ich auch nicht ganz so niedrig halten, weil sie morgens immer total eiskalt gefroren war - eisiger Kopf und eisige Hände - egal wie warm ich sie angezogen habe. Da das aber auch nicht Sinn der Sache ist, sein Kind wie ein Eskimo gekleidet schlafen zu lassen haben wir eben die Temperatur dann etwas hochgeschraubt.
Damit konnte ich dann gerade noch leben aber als sie anfing sich im Bett auf den Bauch zu drehen --- PANIK!!!! Noch dazu haben wir ein Wasserbett also NOCH MEHR PANIK!!! Hab ständig versucht sie umzudrehen und so umzugewöhnen. Ich dreh sie auf den Rücken - sie dreht sich auf den Bauch - ich dreh sie auf den Rücken - sie dreht sich auf den Bauch. Ein endloses Spiel, das ich nach zwei Wochen aufgegeben habe.

Also nix wie ab zur Kinderärztin um vielleicht noch nen guten Tip abzustauben. Sie meinte, wenn sie sich immer zurück dreht könne man eigentlich nicht viel tun. Sie sagt aber auch, dass sie alt genug wäre und den Kopf auch selbst zur Seite dreht wenn sie keine Luft mehr bekommt. Ob das helfen im Falle des Falles helfen würde kann man aber nicht sagen da ja, wie Julia schon schreibt, keiner wirklich die genauen Ursachen kennt. Beruhigt mich also auch nicht so richtig...

Ich versuche halt jetzt möglichst ruhig zu bleiben und mich da nicht so reinzusteigern. Gelingt mir oft ganz gut aber bei Weitem nicht immer. Ich kann dich also sehr gut verstehen, wenn ich auch keinen guten Tipp für dich parat habe.

Viele Grüße
Ina

Veröffentlicht am 20.02.2009 09:29:10 GMT+01:00
Maria meint:
Hallo Eva!
Mir ging es in dem Alter unserer Tochter genau wie dir. Ich habe mir große Sorgen gemacht, weil unsere Kleine nur noch auf dem Bauch schlief. Auch wir haben unsere Tochter in unserem Bett, sie wird nachts noch gestillt, wir rauchen nicht, es ist kühl im Schlafzimmer, sie schläft im Schlafsack und NUR auf dem Bauch. Und wehe dem, jemand versucht das zu ändern ;-) Dann ist sie ziemlich sauer.. Sie ist nun inzwischen 13 Monate und es ist alles ok.
Ich glaube, man macht sich immer viele Sorgen und liest immer wieder nach. Am Ende ist das erste Lebensjahr dann so schnell vorbei und es ist alles gut gegangen! Versuch dich daran festzuhalten, dass deine Tochter nun fast 1 Jahr alt ist und ihr alle Maßnahmen zur Vermeidung des plötzlichen Kindstodes ergriffen habt. Vielleicht hilft dir das ein wenig deine Ängste zu reduzieren.
Alles Liebe, Maria

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.02.2009 15:37:48 GMT+01:00
wildflower meint:
Hallo Eva

ich habe auch Horror davon. Meine Tochter wird am Sonntag 10 Monate, und wir haben von Anfang an ein Angel Care. Ihr Bett liegt an unserer Bett und mir gibt schon das leichte Blinken dieses Gerätes Ruhe.
Ich könnte sonst gar nicht schlafen von Angst.
LG Maria

Veröffentlicht am 20.02.2009 21:44:36 GMT+01:00
Frau Lehmann meint:
Hallo,
wir, die in den 70ern geboren sind, haben doch alle auf dem Bauch geschlafen (damals wurde die Rückenlage verteufelt, wegen der angeblichen Erstickungsgefahr, wenn das Baby spuckt) und haben doch auch überlebt. Ich denke, rauchen und Polyesterdecken und solche Dinge sind sehr viel schlimmer!!!
Gruß, A.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.02.2009 00:21:45 GMT+01:00
Eva Blume meint:
Hallo, ihr alle!

Vielen Dank für Eure beruhigenden Worte! Heute geht es mir schon etwas besser bis zur nächsten Paranoia. Ich weiß, dass ich da einen Knall habe, der wird mich auch am ersten Geb. meiner Tochter nicht verlassen, es gab ja schließlich Fälle, da war das Kind fast 3 ... Wahrscheinlich ist dann das Risiko, dass einem ein Ziegelstein auf den Kopf fällt, größer, aber es ist echt eine irrationale Paranoia von mir, angeschürt durch die Fakten ... Und besser wird die Panik mit fortschreitendem Alter meiner Tochter dennoch.
Ich versuch mir die Schutzfaktoren vor Augen zu halten. Nein, ich rauche nicht!

Bis zur nächsten Panikattacke schöne Grüße von Eva!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.02.2009 16:27:29 GMT+01:00
loewenmama meint:
Liebe Eva!

Nach deinem letzten Posting zu urteilen, nimmst du das Ganze ja auch mit ein bisschen Humor.
Leider, wie bei so vielem, halten sich die Kinder einfach nicht an das, was die Experten empfehlen. Meine beiden waren immer schon Bauchschläfer, nicht zu ändern, ich kenne also das Problem recht gut. Allerdings, sag ich jetzt ganz ehrlich, hab ich mir zwar brav alles zum Thema "Plötzlicher Kindstod" durchgelesen, aber dann hab ich mein Ding durchgezogen, so wie ich und vor allem wie es meine Kinder für gut befunden haben.

Bei meiner Tochter war das (sitzt du gut?) in meinem Arm gekuschelt einschlafen lassen, mit meiner Decke zugedeckt und das die ganze Nacht. Ich muss immer schmunzeln, wenn ich dann lese, wenn Eltern schreiben, man könnte sein Kind unmöglich neben sich liegen haben, da könnte man ja nicht schlafen. Und wie wir geschlafen haben! Meine Maus hat mit 5 Wochen durchgeschlafen! (Niemand war erstaunter als ich, dass auch ich gut schlafen konnte)

Sobald meine Kinder in der Lage waren, sich selbst zu drehen, und sich auf den Bauch gedreht haben, habe ich sie gewähren lassen. Zurückdrehen hat nie was gebracht, diese Seitenschläferkissen gehen nur bis 6 Monate, und dann konnte ich ja auch nicht gut jede Nacht die ganze Zeit aufbleiben, nur um das unbotmäßige Kind wieder zurückzudrehen...

Ich weiß, das ist schwer, vor allem, wenn man so gut informiert ist wie du (und ich bewundere immer wieder, wenns darum geht, etwas mit Fakten zu unterlegen, was du da alles anführst, viele Links hab ich mir da schon angeschaut und fand sie sehr informativ, zB der Vortrag über die Vorteile des Lanzeit-Stillens), aber: lass mal die Fakten beiseite. Ja, es gibt ein Risiko. Das gibt es aber immer, egal, was du tust oder nicht tust. Bei allem hast du auch ein Risiko dabei, lies doch mal die Statistiken, wieviele Menschen jährlich im Straßenverkehr umkommen. Aber trotzdem sitzt du ja nicht deshalb den ganzen Tag zuhaus und traust dich nicht auf die Straße, oder?

Ich will dich ermuntern, mehr Vertrauen zu haben, einerseits in dich - du hast schließlich als verantwortungsbewusste Mutter alles getan, um das Risiko zu minimieren. Einen Faktor hat dir deine Tochter aus der Hand genommen, das war ihre Entscheidung. Also hab auch Vertrauen zu deiner Tochter, dass sie weiß, was sie tut. Wenn es dir hilft, dann sag ihr vielleicht, wenn du sie ins Bett bringst: "Es macht mir Angst, dass du auf dem Bauch liegst, aber ich vertraue dir ganz fest, dass du deine Nase auf der Seite lässt, damit du genügend Luft bekommst!"

Es schaut oft ganz schlimm aus, wenn Baby auf dem Bauch liegt und man weiß nicht, bekommt es genug Luft oder nicht. Wenn du zweifelst, schau mit einem Spiegel nach. Wenn der sich beschlägt, dann zirkuliert da Luft, auch wenn du den Eindruck hast, dein Baby drückt die Nase in die Matratze.

Mir war diese ganze Panikmache um den Plötzlichen Kindstod nie so ganz klar, ich weiß auch nicht, ich habe mir diesbezüglich nie Sorgen gemacht. Bin aber sonst eher der "Worst Case"-Typ. Aber da hatte ich einfach unbedingtes Vertrauen zu meinen Kindern und auch zu mir, dass ich erkenne, was ich ihnen zutrauen kann. Jetzt verstehe ich es ein bisschen besser. Versuch es mal mit Vertrauen, ein Versuch kann ja nicht schaden. (Panik schieben kannst du dann immer noch)

Ich halte dir die Daumen! Ganz liebe Grüße von der Loewenmama

(PS: Sollte es funktionieren, lass es mich doch bitte wissen, ja?)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.02.2009 00:19:21 GMT+01:00
Eva Blume meint:
Liebe Loewenmama!

Vielen Dank auch für Deine Antwort! Ich bin schon fast ganz locker :-) Heute ist meine Tochter erst ein mal aufgewacht, seit ich sie hingelegt habe. Da war mir einige Male ganz komisch ... Ich muss dann aber auch wieder selber über mich lachen.
Vorgestern habe ich mir echt diesen komischen Metallrahmen mit dem Netz drauf online angesehen und konnte mich kaum bremsen den zu kaufen. Das ist bestimmt mal ein ungemütliches Teil! Von unten ziehts kalt rein ... Ich bin übrigens beeindruckt, wie die Werbung die Ängste aufgreift.

Danke jedenfalls, momentan geht es gerade wieder, ich glaube, sie überlebt die Nacht ...

Liebe Grüße von Eva

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.02.2009 23:45:19 GMT+01:00
loewenmama meint:
Liebe Eva!

Ich erinnere mich an Tage, an denen mein Sohn sein Mittagsschläfchen von normalerweise 2-3 Stunden auf 4 und einmal auf 5 (!) Stunden ausgedeht hat. Da bin ich dann auch alle naslang nachschauen gegangen, ob er denn noch lebt... Ich kenn das also ganz gut. Heut lache ich drüber, aber an diesen Tagen war mir auch komisch!

Die Werbung, da gebe ich dir recht, lebt hervorragend von den Ängsten der Menschen und überhaupt von den Ängsten der Eltern! Was du da alles kaufen solltest... Aber lass dich nicht von allem ködern, man kanns auch übertreiben.

Ich fürchte, mit seinen Ängsten als Mutter muss man leben. Wenn ich an meine Mutter denke, was sie immer für eine Angst hatte, wenn ich als Teenager abends unterwegs war - sie wollte mich immer abholen, damit mir nur ja nix passiert. Damals hielt ich sie für paranoid. Heute verstehe ich sie sehr gut.

Zumal ich beinah mein kleines Mädchen verloren hätte; gerade einen Tag waren wir von der Geburtsklinik daheim, da mussten wir schon wieder ins Krankenhaus, ein "Hochfieberhafter Infekt unklarer Herkunft". Als wir aufgenommen wurden, hatte sie über 39 Grad Fieber, einen Puls von 200 und die Ärztin fand zuerst keine Vene für die Infusion, weil sich das Blut schon aus den äußeren Extremitäten zurückgezogen hatte (sie haben sie dann am Kopf gestochen, da haben sie Gott sei Dank was gefunden). Eine Woche ist sie mit Antibiotika und Nährlösung vollgepumpt worden, dann war der Alptraum vorbei und wir durften heim. Ich verstehe die Angst, sein Kind zu verlieren, sehr gut. Meinem ärgsten Feind wollte ich diese Erfahrung nicht wünschen. Ich kriege heute noch die Krise, wenn meine Kleine Fieber hat. Aber (paradox?) ich hatte nie Angst vor dem plötzlichen Kindstod. Ich habe keine Ahnung, wieso.

Niemand kann dir eine 100% Garantie geben, dass deiner Kleinen nichts passiert. Allerdings hast du doch soviel wie möglich dazu beigetragen, dass das Risiko vermindert ist. Wenn die Panik wieder hoch kommt, sag dir das vor und rede mit deiner Tochter. Auch wenn sie deine Worte noch nicht versteht, deine Gefühle versteht sie bestimmt!

Ich wünsche dir und deiner Maus alles Gute! Liebe Grüße, Loewenmama

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.02.2009 23:53:02 GMT+01:00
Pletscher meint:
Halloooo,

mein Sohn ist nun 8 Monate und seit dem ich ihn zu Hause habe, sprich mit 12 Tagen war das, schläft er nur auf dem Bauch!!!
Meine Tochter ist mitlerweile 15J und die hat auch immer nur auf dem Bauch geschlafen.
Als sie Baby war hies es bloß nicht die Babys auf den Rücken legen. Und mein erstgeborener Sohn ist in Rückenlage an plötzlichem Kindstod vor 14 Jahren gestorben!!!
Da hies es auch dann niemals auf dem Rücken schlafen.......ich bin zu meinem Entschluss gekommen das wenn es sein soll, dann soll es sein, egal wie und wo das Kind schläft. Vielleicht sollte ich noch erwähnen das mein Sohn an Überwachungsgeräten war und beatmet wurde!!!! ABER er starb definitiv an plötzlichem Kindstod :-((

Veröffentlicht am 23.02.2009 10:21:24 GMT+01:00
AK meint:
Hallo Zusammen,

ich habe meine Tochter so lange auf dem Rücken schlafen lassen, bis sie sich selbst hin- und herdrehen konnte (also mit etwa 6 Monaten ging es in beide Richtungen). Danach hat sie mal so, mal so geschlafen. Aber ich denke, wenn sie sich selbst bewegen können, kann man doch auch nicht alle halbe Stunde kontrollieren, ob das Kind noch "richtig" liegt ... Mal ganz davon abgesehen, dass die Kleinen häufig aufwachen, wenn man sie umdreht, und dann ist das Geheule groß!

Ich denke auch, solange man sich an die anderen "Regeln" hält, ist man auf der sicheren Seite.

Viele Grüße von
Michaela

(die als 70er-Jahre-Kind auch nur auf dem Bauch gelegen hat :-))

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.02.2009 22:28:13 GMT+01:00
Hi Eva!

Ich kenne deine bedenken, selber bin ich Mutter von drei Kindern. Bei jedem Kind wurde die Angst größer. Selber bin ich Krankenschwester und mußte werdent der Ausbildung auf die Säuglingsstation arbeiten, damals war es so, daß die Kinder auf dem Bauch liegen mußten (wegen plötzlichen Kindstod). meine persönliche Meinung ist leicht gekippt auf die Seite ist das Beste. Meine kleinste hat sich auch immer auf den Bauch gelegt am Anfang habe ich es versucht sie wieder auf die Seite gelegt es hat nicht lange angehalten und sie war wieder auf dem Bauch, damals war sie ca. 10 Monate. Jetzt (20 Monate) liegt sie immer auf dem Rücken. Versuche einfach etwas ruhiger zu werden, ich weiß es ist sehr schwer, abere versuche es einfach, man hat mir gesagt die Kinder wissen schon was gut für sie ist.

Alles Gute Gute Nereven!

Moni!

Veröffentlicht am 22.11.2009 11:29:00 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.11.2009 11:31:44 GMT+01:00
creative_nina meint:
Liebe Medienmaus
Hier kannst Du auch noch mal nachlesen, was andere zum Thema Bauchschlafen geschrieben haben. Thread ist zwar scon etwas älter, aber was wir da geschrieben haben, gilt ja immer noch.
LG
Nina

Veröffentlicht am 22.11.2009 19:58:25 GMT+01:00
Also, ich habe 2 Töchter die Jüngste erwartet in ca 5 wochen ihr erstes Kind, meine älteste hat ein Mädel von 3 J.
Ich selber hab 4 kommen noch 2 Söhne zu den 2 Mädels. sie würden alle ende der 70ziger anfang 80ziger geboren, und wenn ich meine große heute höre, frag ich mich immer wie dieses Wunder geschehen konnte und sie überlebt hat ;-)
Keine Bettdecke, kein Kissen im Kinderwagen, keine Bauchlage,alles muss über Stiftung Warentest laufen usw.
Meine Güte meine waren alle 4 Bauchschläfer, alle hatten Bettdecken , keine Schlafsäcke und dicke Kissen im Kinderwagen, puh hab ich Glück gehabt das sie noch leben? Oder wird das heute alles aufgebauscht und übertrieben, denn sonst wäre alles was vor 1990 geboren ist, ja schon ausgestorben!
Jedes meiner Kinder hat im Dreck gespielt, das Eis mit dem Hund geteilt und alles was Kinder halt so tun und keines hat Allergien oder irgendwelche Schäden davon getragen.
Ich danke Gott, aber eins weiss ich sie waren und sind glückliche Kinder :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.11.2009 23:10:32 GMT+01:00
P. Essen meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.11.2009 23:26:02 GMT+01:00
Eva Blume meint:
Hey, Monika,

warum schreibst Du das nicht den Eltern, deren Kinder tatsächlich gestorben sind. Manche Eltern haben halt diese Ängste und der Plötzliche Säuglingstod ist nun mal die häufigste Todesursache im 1. Lj.

Grüße von Eva

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.11.2009 14:10:59 GMT+01:00
Erdmännchen meint:
Hallo P. Essen,

dass Impfungen im Zusammenhang mit dem plötzlichen Kindstod stehen wird immer wieder von Impfgegnern behauptet. Als Beweise dafür werden zwei Studien aus den 80er Jahren angeführt, die das eben angeblich belegen sollen. Verschwiegen wird hierbei aber immer, dass es zahlreiche Studien gibt, die eben genau das Gegenteil belegen, nämlich dass gerade geimpfte Kinder ein statistisch gesehen niedrigeres Risiko für SIDS haben. Gerade Keuchhusten wird als eine der Ursachen des plötzlichen Kindstodes vermutet. Denn Keuchhusten-Infektionen bleiben im ersten Lebenshalbjahr fast immer und im zweiten Lebenshalbjahr sehr häufig unentdeckt, weil die klassischen Symptpome fehlen (die Kinder husten z.B. überhaupt nicht). Darum sollte ein Baby immer gegen Keuchhusten geimpft sein...

Ich habe mich darüber und auch über die von dir genannten ''Experten'' (Dr. Hirte und Frau Petek-Dimmer) schon mehrfach ausführlich in anderen Impfdiskussionen ausgelassen. Das möchte ich nun nicht alles wiederholen. Wenn es dich interessiert, kannst du z.B. in der Ewigkeitsdiskussion ''Nebenwirkung nach Impfen'' darüber lesen.

Das Rätsel um den plötzlichen Kindstod ist ja wissenschaftlich nicht gelöst. Was aber klar zu sein scheint ist, dass es immer mehrere Faktoren sind, die zeitgleich aufeinander treffen und es dann zu SIDS kommt. Also ob geimpft oder nicht, ob Bauchschlafen oder nicht, all das sind nur einzelne Teile in dem Puzzle. Wenn ein Faktor ausgeschaltet ist, heißt das leider nicht, dass das Kind dadurch vor SIDS geschützt ist.

Viele Grüße
Ina

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.11.2009 20:56:45 GMT+01:00
schuhpasta meint:
Liebe Eva,
Ich hätte einige Frage, gebe es Fälle von SIDS oder Near-SIDS in deiner Familie? War dein Kind ein Frühchen? Oder untergewichtig? Nikotinabusus in der Schwangerschaft?

Anamnestisch wird oft ein banaler Infekt der oberen Atemwege als auslösende Ursache beschrieben..(Klinikleitfaden Pädiatrie)

Das Alter innerhalb des Häufigkietsmaximum von 2-4. Lebensjahr hat deine Tochter ja schon überschritten, du hast recht das man das Schlafverhalten bis zum ersten Lebensjahr und darüber hinaus wohlweislich kontrolliert, wobei aber auch die Seitenlage als Risikofaktor beschrieben wird (Klinikleitfaden Pädiatrie).
Bei meinen(!!) Kindern hat das Einschlafen in der Babytrage und danach das richtige Positionieren im Bett (Rückenlage) gut funktioniert, wenn ich meine Kleine jetzt einfach so ins Bett lege wie zum Beispiel Mittags dann begibt ist sie sich in die Seitenlage und dann drehe ich sie zurück und das Spiel kann dann wirklich lange ( wie bereits andere Beschrieben haben ) so weiter gehen. Ich für meine(!!) Teil schaue genau auf die Raumtemperatur von 19 Grad und mein Kind liegt ohne Decke in einem Fleece anzug im Bett, der hält sie schön warm, Füße und Hände sind dabei frei. Bei leichtem Schnupfen lagere ich sie leicht erhöht damit die Nasenatmung gut funktioniert und schalt den Luftbefeuchter (auf niedriger Stufe) ein.
Ich glaube auch (wie andere ) dass du sehr verantwortungsvoll mit diesem Thema umgehst und das ist wohl das Beste (diese Thema immer im Auge zu behalten).
Dein Humor ließt sich gut und damit kann man schon vieles einfacher geschehen lassen, weiterhin Alles Gute und viel Mut
wünscht Berta

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.11.2009 22:24:48 GMT+01:00
Markus Dinkel meint:
hi eva,
ich kann dich beruhigen, alles was kinder SELBST machen ist ok. heißt wenn sie sich selbst auf den bauch dreht und den kopf selbst dreht kann sie ruhig auf dem bauch schlafen. sie kommt dann auch wieder alleine auf den rücken und somit gibts kein problem. bei mir ham sie meine tochter in den ersten drei tagen nach entbindung sogar im schwesternzimmer auf dem bauch schlafen lassen. hoffe ich konnte dich etwas beruhigen.
lg nina

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.11.2009 22:25:44 GMT+01:00
Markus Dinkel meint:
hi eva,
ich kann dich beruhigen, alles was kinder SELBST machen ist ok. heißt wenn sie sich selbst auf den bauch dreht und den kopf selbst dreht kann sie ruhig auf dem bauch schlafen. sie kommt dann auch wieder alleine auf den rücken und somit gibts kein problem. bei mir ham sie meine tochter in den ersten drei tagen nach entbindung sogar im schwesternzimmer auf dem bauch schlafen lassen. hoffe ich konnte dich etwas beruhigen.
lg nina

Veröffentlicht am 23.11.2009 23:47:18 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.11.2009 00:00:29 GMT+01:00
creative_nina meint:
Hi all,

diese Diskussion habe ich nur deshalb wieder vorgeholt, weil sie vielleicht Medienmaus hilft.

Eva hat sie im letzten Februar angestoßen! Für sie ist das Thema bereits gegessen, wenn ich das mal so salopp sagen darf, denn ihr Kind ist jetzt so 20 Monate alt. Übrigens hat sich ja auch für Eva sozusagen der Mehrwert aus dem Thread schon ergeben: Sie hatte sich danach ziemlich beruhigt. ;)

LG
Nina

Veröffentlicht am 24.11.2009 00:27:35 GMT+01:00
Fabienne meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]
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