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Unser Sohn schläft nur an der Brust ein


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51-64 von 64 Diskussionsbeiträgen
Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.08.2008 15:43:41 GMT+02:00
Jana Nixdorf meint:
hallo ulrike
ja bin ich/wir. jeder so wie er es für richtig hält! und für mich war es - stillen ja aber nur 3 monate und unser kind schläft im kinderzimmer. meiner tochter gehts supi. sie spielt, lacht, kullert durch die wohnung... ich bin froh dass wir alles so "durchgezogen" haben.
ich arbeite nebenbei und unsere tochter schläft 1-2 tage in der woche bei ihrer oma zusammen mit einem anderem enkelkind. nächstes jahr gehts wieder richtig los. (arbeiten und kinderkrippe) für uns könnte es nicht besser laufen.
vielleicht kommt auch irgendwann ein haustier dazu... :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.08.2008 17:22:58 GMT+02:00
Ulrike meint:
Sodale, jetzt hab ich es auch hier mal wieder geschafft, mit lesen 'aufzuschließen' *ggg*
4 Wochen ohne regelmäßiges Internet sind zwar was herrliches, und ich muss ja auch nicht zwingend auf dem Laufenden bleiben, aber das hier interessiert mich dann halt doch wieder zu sehr ;-)

Liebe Katrin, ich habe jetzt die Site noch nicht gelesen, weil meine Kleine sicher gleich aufwacht, und ich ohnehin eine eher langsamere Leserin bin... Schon schlimm, wenn man auch beim leise Lesen in Gedanken korrekt intoniert *g*
Aber ich vermute, dass ich einer Meinung mit Nina bin ;-) (Sie formuliert sowieso alles immer viel verständlicher und weniger wirr als ich)

Um mal nicht direkt aufs Stillen einzugehen, mal ein paar andere Kleinigkeiten (die mal wieder nichts mehr mit der ursprünglichen Frage zu tun haben - allerdings würde es mich auch brennend interessieren, wie das eigentlich weiter gegangen ist, und warum das Nuckeln in dem damaligen Moment ein Problem war).

1.: Mein Kind schläft nicht ausschließlich an meiner Brust ein (wenn auch derzeit bevorzugt, da nach 7 Wochen gar nicht und später wenig tragen dürfen und zwischendurch im 'Urlaub' 3 Wochen arbeiten müssen ein erhöhter Mama-Bedarf gegeben ist, plus Zahnen und Wachstumsschub). Sie liebt es ebenso mit Papa ins Bett zu gehen, das funktioniert bei ihm auch meistens besser und schneller. (Das habe ich jetzt auch schon bei diversen anderen Beiträgen herausgelesen, dass es bei Papa schneller geht). Sie weiß, dass es bei ihm nix 'zu holen' gibt, kuschelt sich an ihn an, lässt sich ein oder zwei Schlaflieder vorsingen (LaLeLu funktioniert leider nicht mehr, weil sie da mittlerweile - mit ihre 14 Monaten - mitsingt *g*) und schläft dann ruhig ein. Bei mir klappt das nicht, sie weiß, da gibt es etwas, und das will sie dann auch haben. Gewöhnung? Kann sein. Habe ich aber kein Problem damit, ich konnte z.B. als Kind nicht ohne Bibi Blocksberg einschlafen, und auch jetzt nerve ich manchmal meinen Mann damit, wenn ich krank bin *g* (Da werde ich nun mal immer wieder zum Kind).

2.: Was 'Gewöhnung' betrifft: Meine Hebamme (hat, denke ich, auch Gonzales gelsen) meinte, es ist nicht zwingend die Gewöhnung, die nicht stattfindet, sondern man kann sein Kind bis es ein Jahr als ist nicht verwöhnen. Sprich: nicht an 'Annehmlichkeiten' gewöhnen. Bis dahin ist es laut ihr (mindestens) nötig, einem Kind möglichst jede Annehmlichkeit zu ermöglichen, die es braucht. Und wirklich BRAUCHT, nicht WILL.
Meine PEKiP-Leiterin meinte (hab ich schon mal irgendwo an anderer Stelle geschrieben): Verwöhnen beginnt da, wo man etwas für das Kind tut, wozu es eigentlich schon selbst in der Lage ist. (Dazu zählt z.B. auch, ihm andauernd hoch zu helfen, wenn es eigentlich noch gar nicht selbst dazu in der Lage ist zu stehen, und wenn es das dann ist, ihm andauernd zu helfen, anstatt es selbst probieren zu lassen, wieviel geht. Oder später dem Kind immer die Schuhe zuzubinden anstatt es ihm selbst beizubringen. Für mich beginnt also Verwöhnen da, wo meine Bequemlichkeit endet).

3.: Ich finde, dass für die Entwicklung eines Kindes noch VIELES mindestens genauso wichtig ist wie Stillen. Es kommt hier nur einfach immer wieder dieses Thema auf, weil es verblüffenderweise offensichtlich so kontrovers ist. Aber mal abgesehen von der Kontroverse ist es nun mal auch wirklich vermehrt so, dass in unserer ach so aufgeklärten westlichen Industriewelt viel zu wenige Leute über das Stillen aufgeklärt sind, inklusive Ärzte und auch immer wieder Hebammen. Ich gebe zu, dass man aus meinen Beiträgen immer wieder herauslesen kann, dass ich vielleicht etwas zu 'fanatisch' bin in dieser Hinsicht. Meine Wortwahl liegt dann aber üblicherweise einfach daran, dass ich mich über einzelne Aussagen, die vielleicht ohne viel Nachzudenken gemacht werden, so maßlos aufregen kann. Da denke ich dann leider auch oft nicht viel darüber nach, was und wie ich antworte...
Was ich nun aber auch wichtig finde ist: Viel persönliche Zuwendung, gerne auch von mehreren Bezugspersonen, ich sehe mich nicht wirklich dazu in der Lage, mein Kind ununterbrochen zu bespielen, und ihr wird das auch viel zu blöd. Ich habe das gerade erst bei den 3 Wochen in Österreich festgestellt, habe da auf einer Cirkusschule für Kinder gearbeitet, da waren 250 Kinder und Jugendliche, die sich mal abgesehen von Papa und mir um die Kleine gekümmert haben. (Na gut, wirklich gekümmert haben sich etwa 10 bis 15 Leute, aber alle haben sie gekannt, sie begrüßt, mit ihr gespielt...). Sie hat das unglaublich genossen und ist, seit wir wieder zurück sind, Tags über relativ gelangweilt, weil wir nicht mehr den ganzen Tag draußen sind, und sie nicht mehr ununterbrochen Spielpartner hat, die sich ausschließlich mit ihr beschäftigen.
Ich finde es wichtig, dass ein Kind mit Klarheit und ohne Willkür aufwächst. Mit klaren Grenzen, die nicht ununterbrochen nach den Bedürfnissen der Eltern geändert werden, sondern an die Bedürfnisse des Kindes angepasst werden.
Ich finde es wichtig, dass ein Kind auch mal warten lernt (ohne dabei schreien zu müssen, aber wenn ihr Essen noch nicht warm ist, dann füttere ich ihr nun mal nicht den kalten Brei).
Ein Kind braucht Werte.
Frische Luft, Ausflüge, Abwechslung, aber auch Rückzug und Regelmäßigkeit.

Aber das sind einfach alles Dinge, die üblicherweise nicht in Frage gestellt werden. Probleme werden gemacht aus Stillen und sogenannten 'Schlafproblemen' (meist dann, wenn ein Kind nicht so schläft, wie die Eltern sich das vorstellen, oder die Gesellschaft das 'vorschreibt').
Deshalb komme ich selten darauf zu sprechen, dass ich mich bemühe, meine Tochter niemals anzuschreien. (Sie versteht das übrigens auch gar nicht, wenn ich schreie, weil sie das von mir nicht kennt. Vom Kühlschrank kann ich sie nur fernhalten indem ich es ihr immer und immer erkläre. Und nein, ich bin keine von den Mamis, die ewig lang ruhig auf ihr Kind einreden und es kommt nix an. Wirkt vielleicht manchmal so. Aber meine Mutter hat uns auch grundsätzlich mit 'Erklärungen' erzogen, und wenn die Erklärung war 'da bist du tot', dann mussten wir das eben auch akzeptieren. (Die gabs in dieser Kurzform beim Spielen mit Steckdosen oder auf Straßen laufen ohne zu schauen).

Ich schweife schon wieder unglaublich ab, besonders vom ursprünglichen Thema. Ich hoffe, ihr verzeiht mir das ;-)

Alles Liebe,
Ulrike

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.04.2012 14:14:53 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.04.2012 15:01:54 GMT+02:00
Halldora meint:
Liebe Nina, und liebe Ulrike (habe den ganzen Thread inzwischen gelesen)-
dieser Thread ist zwar schon eine Weile her, aber als Mama von meinem 1. Sohn, 8 Monate alt, lese ich grad ein bißchen hier bei amazon herum und möchte Dich nur kurz wissen lassen, daß ich es WUNDERBAR HERRLICH und sehr, sehr schön für unsere Kinder finde, und beruhigend für mich als gleichempfindende und -denkende Mutter, daß es Mütter/Frauen wie Dich gibt :-)))
Und Danke für den Gonzalez-Tip, habe die Bücher eben bestellt und bin sehr neugierig.
Vielen Dank, und alles Liebe Dir und Deiner Familie.
Anne

Veröffentlicht am 26.04.2012 20:14:17 GMT+02:00
dominique meint:
um himmels willen deshalb nicht abstillen und schon gar nicht schreien lassen!! meine tochter war genauso..es gibt immer wieder phasen wo das einschlafen leichter sein wird ..und dann wieder nicht so einfach..ich kann dir das buch von elisabeth pantley empfehlen..sie beschreibt wie man ein kind sanft nachts abstillen kann..bzw ihm beibringen kann wie es ohne brust einschlafen kann! hier hat es zeitweise ganz gut funktioniert..dann gabs wieder rückschläge..aber letztendlich bessert es sich von alleine! meine tochter ist nun 2,5 jahre alt..schläft ohne brust ein..und durch..hätte das nie gedacht..aber wenn die mäuse soweit sind klappt es auch..ohne dass man sie schreien lässt und sie resignieren lässt! halte durch..achja..dass dein kind bei dir schläft und nachts noch öfter wachwird ist die beste prävention für den plötzlichen kindstod!
ganz liebe grüsse vom dom..kinderkrankenschwester auf der neo und stillberaterin

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.04.2012 20:25:02 GMT+02:00
dominique meint:
mhh..stillen ist nicht das tollste und beste überhaupt..es ist das normale..und man kann das wolh nicht als stillhysterie bezeichnen..und missionieren muss ich auch nix was natürlich ist..klar ist eine mutter die aus irgendnem grund nicht stillen kann keine schlechte mutter..und dank des fortschritts wird auch dieses kind gross..aber es war nunmal von der natur so vorgesehen..hat also wohl nix mit hysterie und hype zu tun..und schon gar nicht mit übermüttern..wer weiss irgendwann sind wir soweit vom normalen entfernt dass wir kinder nicht mehr selbst zeugen sondern es nur noch künstliche befruchtungen gibt..in diesem sinne..achja..gestillte kinder haben weniger übergewicht im späteren leben, und sind somit eher keine frustesser..dies ist sogar
wissenschaftlich belegt..

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.04.2012 21:40:06 GMT+02:00
WiebkeW meint:
Stillbereitschaft und Intelligenz korrelieren nachweislich.

Veröffentlicht am 10.05.2012 08:56:22 GMT+02:00
Carrie meint:
schlaues Kind ;)
das wird sich auch wieder ändern. never change a running system. er ist noch ein säugling, gib ihm die zeit, die er braucht

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.05.2012 10:54:38 GMT+02:00
Antje Savu meint:
Hallo, creative_nina!!

Ich finde Deine Beiträge wirklich wunderbar! Sehr herzlich, liebevoll und ausführlich erklärt. Ich kann Deine Meinung nur unterstützen. Alles regelt sich von allein. Ohne Kampf. Ohne Krieg gegen das eigene Kind führen zu müssen. Unsere Kinder wissen einfach ganz genau was sie brauchen. Habt doch bitte, bitte, bitte einfach mal Vertrauen in sie! Es wird euch ein Balsam für die Seele sein, das kann ich euch versprechen!!

Liebe Grüße und an alle erschöpfte Mamis: viel Kraft und an alle Mamis generell: einen wunderschönen Muttertag!!

Antje

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.06.2012 00:46:48 GMT+02:00
svenja meint:
Hallo Nina...jetzt melde ich mich auch mal!!!
Ich habe eine süße Tochter mit 2 1/2 Jahren...sie hat nicht von der Brust getrunken,weil sie mit 1960g einfach zu schwach war!!ich habe abgepumpt ins der Hoffnung doch noch IRGENTWANN stillen zu können!!!
Als ich sie nach 3 Wochen Kinderklinik mit nach Hause bekam habe ich es eine Woche lang versucht...jedoch zeigte sie keine Interesse,da sie nur den KÜNSTLICHEN Nippel kannte!!!
Ich gab auf!!!
Bin ich denn jetzt eine schlechte Mutter,weil ich aufgegeben hatte und die milch immer weniger wurde?
Ich kann viele Menschen auch nicht verstehen,die von vornherein sagen,dass sie nicht stillen möchten!!!!
Aber ich kann dir eins dazu sagen: Schau hinter den Kulissen nach!!!
Eine bekannte möchte bei dem 2.kind nichtmehr stillen,weil das erste auf Teufel komm raus gestillt werden musste(laut Oma und Hebamme)!!OBWOHL fast nur noch Blut kam!!!
Findest du das denn richtig?
Außerdem finde ich es nicht schlimm wenn ein Kind grenzen gezeigt bekommt!!!man MUSS sich auch im Erwachsenen leben "unterordnen"!!!oder würdest du zum Chef hingehen und sagen:hi Kumpel wie geht's?
vielleicht ist unterordnen der falsche Ausdruck,jedoch fängt nicht jedes Baby als bigboss irgendwo an!!!oder wird je ein bigboss sein!!!ein Kind muss grenzen kennenlernen!!!das ist besonders wichtig für die Entwicklung!!!
Ich weiß,ich werde hier jetzt viele buhschreie dafür ernten...jedoch bind ich der meinung(und ich habe meine Tochter das erste mal mit 2,5jahren gluckenhaft wo anders schlafen lassen) ein Kind auch mal schreien zu lassen...schwer aber sehr wirksam!!!
Ach noch ein Beispiel:meine Schwester ihre Tochter ist jetzt in der 2.klasse und schläft immernoch bei Mama im Bett!!!sowas find ich dann abschreckend und finde als resümee:
Kind ruhig mal für 2-3 Minuten schreien lassen!!!wirkte aus eigener Erfahrung innerhalb von 2-3wochen!!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.06.2012 00:51:06 GMT+02:00
svenja meint:
Wenn ich was dazu sagen darf:
Ich wurde 2jahre gestillt...
Jetzt Wiege ich über 100kg...
:-)

Veröffentlicht am 13.06.2012 17:19:37 GMT+02:00
Birgit meint:
Hallo Stillüber- und -untermuttis! :o)))
(ich hoffe, ihr nehmt mir meinen kleinen Scherz nicht übel)

Ich gehöre wohl eher zu den Übermuttis, mit insgesamt vier Kindern und alle gestillt (?). Vielleicht aber auch nicht, denn mir war trotzdem immer folgendes klar:
1. Ich liebe stillen, es tut mir und meinem Kind gut. Was besseres gibt es nicht.
2. Das heisst nicht, dass ich ein Schnullerersatz bin. (da bin ich schon etwas anderer Meinung, nur zum Nuckeln bin ich nicht da; kurz nach dem Stillen, meinetwegen, aber nicht dauernd und schon gar nicht Nachts)
3. Es ist meiner Meinung nach SEHR wichtig (vor allem für das Kind!!) zu lernen alleine einzuschlafen. Stellt euch mal den Schock vor: da schlaf ich gemütlich bei Mama ein, komm aus der Tiefschlafphase heraus in einen oberflächlicheren Schlaf und hoppla! Hilfe!!!! Wo bin ich?????? Wo ist Mama???
4. Schreien lassen a la "Jedes Kind kann schlafen lernen" ist meiner Meinung nach keine wertvolle Lösung!!!!!!! (ich finde dieses Buch SCHRECKLICH!!!!)
Keines meiner Kind musste sich in den Schlaf weinen, alle schlafen super und lernten schon recht früh allein einzuschlafen.
Am einfachsten geht es im Alter von ca. 2 Monaten (davor brauchen sie noch herumtragen und wiegen, vermutlich weil die Zeit im Bauch noch nicht allzu lange zurückliegt). Drei meiner Kind fanden das sogar superfein, "endlich hat sie's kapiert, dass ich mich hinlegen will, schlafen, in Ruhe gelassen werden". Eines meiner Kinder hatte sehr viel Bauchschmerzen, da ging das natürlich nicht.
Mit ihm bin ich dann anders verfahren.
Eine Möglichkeit, die auch du anwenden könntest, aber vorsicht!, man braucht Geduld und Konsequenz: Baby im Arm wiegen, bis es fast schon am Einschlafen ist, die Augen fallen zu. Dann hinlegen (noch bevor es ganz eingeschlafen ist!). Der/die Kleine wird wieder aufwachen und weinen, herausnehmen, und das Ganze von vorne.
Am ersten Tag machst du das wahrscheinlich 100mal, am zweiten 90mal und irgendwann mal gehts.
Mein kleiner Sohn war damals schon älter, da hab ich es in abgeänderter Form gemacht: im Arm einschlafen, übergehen auf nur noch das Handgelenk unter dem Köpfchen, nur noch die Hand, danebensitzen und Hand halten, danebensitzen ohne Hand halten, 1m danebensitzen, noch ein bisserl weiter weg, bei der Tür sitzen und schlussendlich konnte ich gehen. Nachdem mein Kleiner damals schon 15 Monate alt war, hat das Ganze dann doch ca. 3 Monate gedauert, ABER: er hat nie geschrieen, und er hat ganz sanft gelernt selbst einzuschlafen.

Gut, das waren meine Erfahrungen. Vielleicht war etwas dabei, das dir helfen kann. Eine einfache Lösung gibt es aber nie, Kinder sind Aufwand und sie sind diesen Aufwand wert, jedes bisschen davon!!

Liebe Grüsse,
Birgit

Veröffentlicht am 28.06.2012 14:37:35 GMT+02:00
cc_at home meint:
Hallo Svenja,

warum findest du das abschreckend wenn das Kind in der 2ten Klasse noch bei Mama und Papa schläft??
Ich findes es abschreckender, sein Kind schreien zu lassen und ein Kind kann dazu erzogen werden sich unterzuorden bis zur Ressination, die es ja schon als Kleinkind durch VERNACHLÄSSIGUNG der Eltern erfahren hat.
Ja, genau dass ist das meines Erachtens, wenn man ein Kind schreien lässt.
Ein Kleinkind hat bedürfnisse und diese kann es nun mal nur durch schreien mitteilen, wenn diese nicht erfüllt werden ist das nicht Erziehung soner Ignoranz!
Das kind hört auch nicht auf weil es jetzt gelernt hat ohne Mama einzuschlafen sonderen weil es aufgegeben hat und weiss dass es sinnlos ist seine Bedürfnisse mitzuteilen.
Ich finde das traurig und ich bin immer wieder schockiert wie Weit Eltern aus Egoismus gehen und das unter den Deckmanel Erziehung und weil sie überalterte Ratgeber für sich auslegen...
Egoismus und Mutterschaft korrelieren eben nicht immer.
Niemand hat versprochen das es immer einfach ist!!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.06.2012 17:12:16 GMT+02:00
Eva meint:
Das klingt jetzt vielleicht blöd: aber warum bist du der Meinung, du müsstest ihm das abgewöhnen?
Es ist doch verständlich, dass körperliche Nähe einen am besten beruhigt, wenn man alleine in einem dunklen Raum aufwacht.
Dein Sohn war neun Monate lang in deinem Bauch ganz nah bei dir und wird auch noch weiterhin deine Nähe brauchen.

Mein Sohn ist 9,5 Monate alt und darf mich jederzeit wecken, wenn er meine Nähe braucht!

Veröffentlicht am 29.06.2012 17:29:15 GMT+02:00
Eva meint:
Erst jetzt habe ich die ganze "Still-Diskussion" gelesen und finde das etwas unangebracht. Darum geht's hier doch gar nicht!

Während der Schwangerschaft war ich die absolute Still-Verfechterin und wollte so lange wie nur möglich stillen, aber dann kam die Realität und die sah problematisch aus ;-)

Nachdem ich wochenlang krank war, ohne richtig krank zu sein, weil meine Blutwerte nicht so dolle waren, habe ich meinen Sohn mit 6,5 Monaten abgestillt. Seitdem bekommt er "Kunstmilch" und jede Menge Kuscheleinheiten, auch um 3 Uhr nachts.

So, und jetzt alle mal einatmen - ausatmen und locker machen ;-)
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Erster Beitrag:  13.07.2008
Jüngster Beitrag:  29.06.2012

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