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26-50 von 105 Diskussionsbeiträgen
Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.11.2007 15:08:17 GMT+01:00
M. Wucherer meint:
Da stehen ja Halbwahrheiten das einem übel werden kann,
also, Einzelimpfstoffe gibt es, auch Kombi - wie z.B. von dir angedacht die Dreierkombi -
Tetanus, Diphterie und Poli. Ich selbst habe mein Kind so impfen lassen (die erste Impfung allerdings 6-fach - da mich der Kinderarzt total überrumpelt hat und Angst gemacht hat, anstatt objektiv auf zuklären). Habe dann eine wirklich gute (leider nur Privat-)ärztin gewählt (das wars mir wert), wo ich dann wirklich objektiv beraten worden bin, weder absolut pro impfen oder absolut contra impfen. Meine Kleine, bekam dort eine Spritze und das Beste, sie hat nicht einmal was gespürt, im Gegensatz zur Impfung zuvor. Nebenwirkungen waren auch keine, auch im Gegensatz zur 6-fach. Wenn du noch Fragen hast (maja.wucherer@pro55plus.de). Kenne dieses hilflose Gefühl nur zu gut.
Gruß

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.11.2007 12:48:36 GMT+01:00
Sonnenschein meint:
Liebe Maja,
danke für Deinen Eintrag- es ist total schön mal nicht zerrissen und als verantwortungslos hingestellt zu werden ( nur weil man kritisch ist, und versucht besonnen Vor- und Nachteile abzuwägen...)- sondern mal eine andere Seite zu hören und wirklich hilfreiche Antworten zu bekommen!1! Werde mich gerne bei Dir melden!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.12.2007 10:05:06 GMT+01:00
Sister meint:
Hallo Sonnenschein!
Absolutes no-go ist nach meiner Ansicht bei Impfungen, wie nach der STIKO empfohlen, schon nach eineigen Tagen mit dem Impfen zu beginnen. die Kinder brauchen Zeit, um sich gesund zu entwickeln. Impfschäden sind in den ersten zwei Jahren schlicht nicht nachweisbar, denn wer kann schon sagen ob dein Kind laufen, sprechen,... gelernt hätte, oder nicht?
Deshalb empfehle ich allen, die auf das Impfen nicht ganz verzichten möchten, einen Termin beim Heilpraktiker, wenn das Kind ca. 2,5 Jahre alt ist, da diese Fachleute Impfstoffe haben, die ohne die gängigen Gifte wie z.B. Quecksilber oder Fomaldehyd auskommen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.12.2007 21:08:53 GMT+01:00
C. Kiehne meint:
Hallo Sonnenschein,
man kann die dreierkombi Tetanus,polio und Diphterie impfen lassen.
Meine Tochter habe ich zumindest so impfen lassen. Vielleicht kommt es auch ein wenig auf die Ärtze an, aber es gibt diese Kombi.
Ich habe auch das Buch "Pro und Contra" gelesen und kann es ebenfalls nur empfehlen. Denn Impfen ist ja gut und schön, kann aber auch gefährlich sein. Jeder muß seinen eigenen Weg gehen und jeder sollte auch andere Entscheidungen akzeptieren. Ich persönlich habe mich damit auseinander gesetzt, weil ich nicht geimpft werden durfte und darf es auch heute noch nicht.
Sonnenschein, bleib auf deinem Weg! Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles gute und eine schöne Zeit!
Liebe Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.12.2007 11:12:03 GMT+01:00
Anna Konda meint:
Hallo Kiehne,
Du schriebst "Jeder muß seinen eigenen Weg gehen und jeder sollte auch andere Entscheidungen akzeptieren" und im Grunde kann ich Dich ehrlich gesagt nicht verstehen. Gerade wenn Du keinen Impfschutz hast, verstehe ich nicht, warum Du unterstützt, dass Krankheiten, die in Deutschland längst ausgerottet waren und durch die Impfmüdigkeit nun wieder auftreten, wieder ein Grundlage gegeben wird. Bitte nicht als Angriff verstehen! Ich komme da nur einfach absolut nicht mit!
Und ich finde gerade Deine Position ist doch so schwierig! Im Grunde ist es eben genau deshalb wichtig sein Kind zu impfen, weil es immer wieder Leute gibt, die nicht geimpft werden können oder "Impfversager" sind. Diese Leute haben nämlich auch keine Wahl. Sie sind durch das Nichtimpfen Anderer diesen wirklich gefährlichen Krankheiten ausgesetzt. Und ich finde ganz ehrlich gesagt, dass wir untereinander schon eine Verantwortung haben!
Ich würde ja nicht mal was dagegen sagen, wenn ich jemanden treffe, der mir erzählt, das Kind hätte wirklich ernsthafte Probleme mit einer der Impfungen gehabt und würde sich deshlab vor einer weiteren Impfung fürchten. Aber 90% der Leute die ICH kenne, die ihre Kinder nicht impfen lassen faseln was von irgendwelchen Büchern die sie gelesen haben, oder dem Heilpraktiker, mit dem sie gesprochen haben und da fehlt mir dann ehrlich gesagt das Verständnis. Wenns um Krankheiten geht, die nur einen selbst betreffen (bzw. ja eigentlich die Kinder, die vielleicht, wenn sie eine Wahl hätten die sichere Variante bevorzugen würden) finde ich es sonderbar genug, die Gesundheit aufs Spiel zu setzen, aber wenns um Krankheiten geht, die vor nicht allzulanger Zeit noch ganze Landstriche ausgerottet haben finde ich hört der Spaß auf. Mein Neffe ist das beste Beispiel dafür, zu was dies "ist ja jedem selbst seine Sache" Mentalität führen kann.
Ich sage ganz ehrlich: wenns nach mir ginge hätten wir hier diesbezüglich amerikanische Verhältnisee (auch andere Länder übrigens). Dort darf nämlich weder ein Kind in die KIta noch in die öffentliche Schule, dass keinen vollständigen Impfschutz gegen diese Krankheiten hat!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.12.2007 13:04:29 GMT+01:00
Corvus Cornix meint:
Anna Konda, Du sprichst mir aus der Seele!
Antwort auf den Eintrag von Corvus Cornix:
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Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.12.2007 15:21:16 GMT+01:00
Bosse meint:
Hmmmmm also ich habe mit dem Impfschutz regulär gestartet,und hatte dank der neuen Wirkstoffe NIE auch nur eine unruhige Nacht hinterher, meines erachtens MUSS Impfen wieder Pflicht werden, das Risiko das da was schiefgeht, ist wesentlich geringer als wenn sich bei einem unter 1 Jährigen der Masern Virus am Hirnstamm festsetzt und das Kind langsam und sehr qualvoll umbringen kann. Ich finde ganz wichtig ist das man einen guten Kinderarzt hat, welcher nur impft wenn das Kind auch wirklich gesund ist und auch die Zwischenräume korrekt einhält. Übrigens muss man nicht alles Impfen gegen Windpocken finde ich überflüssig weil die eventuellen Folgen als Kind nicht so extrem sind. Naja aber entscheiden muss das momentan noch jede Mutter selbst. Übrigens kann man auch Homeopathisch impfen wenn man noch nicht mit normalen Impfungen angefangen hat.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.12.2007 11:21:31 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.12.2007 11:38:39 GMT+01:00
Venussonne meint:
Hallo Sonnenschein,

wir sind bei einem anthroposophischen Kinderarzt und haben diese drei Impfungen alle einzeln durchgeführt. Es ist allerdings zehn Jahre her. Aber diese Ärzte sind zumindest mal kritischer eingestellt was das Impfen angeht.
Liebe Grüße, Venussonne

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.12.2007 12:07:33 GMT+01:00
Cherubelle meint:
Was ein unglaublicher Blödsinn hier erzählt wird...

@Sonnenschein: Die Forschung hat statistisch schon lange einen Zusammenhang zwischen SIDS (plötzlicher Kindstot) und Impfen ausgeschlossen. Und wer hat denn das Gerücht in die Welt gesetzt, dass die Gehirnentwicklung eingeschränkt oder Zellveränderungen (Krebs) auf Impfungen zurückzuführen sind.

@all: Ich finde diese leidige Impfdiskussion so überflüssig. Jedes Kind, was sich mit dem echten Erreger körperlich auseinandersetzen muss, leidet um einiges mehr. Anstatt dadurch wie gerne behauptet wird, dass Immunsystem zu stärken wird das Immunsystem einem viel extremeren Angriff ausgesetzt. Bei Impfungen des nachgebauten/abgetöteten Virus kommt es auch nicht zu den üblichen Freisetzungen von Giften in den Körper, wie in einem Fall der normalen Ansteckung.

Auf impfen verzichten kann derjenige, der weiß dass alle um Ihn herum einen kompleten Impfschutz haben. Dasd ist egoistisch, aber es ist zumindest vertretbar.

Nur das wir in Deutschland aktuell weit davon entfernt sind einen flächendeckenden Impfschutz zu haben. Viele Kinder werden auf Grund von abratenden Kinderärzten nämlich gar nicht mehr geimpft.

Hoffentlich bekommt mein Baby jetzt kein kleineres Gehirn, oder Krebs oder beides auf einmal, weil ich die drei Sechsfachimpfungen nach STIKO Empfehlung habe impfen lassen. tststststs

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.12.2007 14:00:38 GMT+01:00
Corvus Cornix meint:
Davon reden Anna Konda und ich doch die ganze Zeit :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.12.2007 18:38:58 GMT+01:00
Sonnenschein meint:
@ K. Benner: Die Forschung und jahrelange Studien haben tatsächlich zu Ergebnissen geführt und zwar z.B. zu den von mir mehrfach beschriebenen....Das heißt im Klartext, dass man Risiken bewußt abschätzen muß und letztlich die alleinige Verantwortung trägt- und zwar jeder für sich...Die meisten Studien und Schriften, die meine Aussagen belegen wurden übrigens von anerkannten Medizinern und Universitäten erstellt.Ich finde es sehr ärgerlich, wie hier jeder, der sich Gedanken macht in der Luft zerrissen wird- ohne anscheinend tatsächliche Studien durchgeführt zu haben und nur blindlings andere angreift....Ich versuche hier auch so freundlich wie möglich, meine Meinung zu vertreten und andere nicht anzugreifen- egal wie falsch mir ihre Denkweise vorkommt!!!- bitte Ihr Anderen versucht dies auch!
Nochmal: empfehlenswert sind z.B. die Bücher Dr. med. Hirte- Impfen pro und contra und Dr. med. Friedrich- Hömöopathie und die Gesunderhaltung von Kindern und Jugendlichen. Und : ich finde, jedem der diese Diskussion hier überflüssig findet, steht es frei wegzuklicken und sich nicht weiter damit zu beschäftigen- den Anderen, die sich Zeit nehmen und Gedanken machen sei gedankt!!!!!!!!!!
Was den genauen Vorgang im Körper nach Impfungen und bei tatsächlichen Erkrankungen angeht- sei bitte nachzulesen in med. Fachliteratur der Schulmedizin, da sich dies hier nicht so einfach und lapidar erklären läßt!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.12.2007 09:16:57 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.12.2007 09:18:27 GMT+01:00
Justitia meint:
Hallo Sonnenschein,
ich finde die Idee gut, das Imunsystem nicht mehr zu belasten als unbedingt nötig, aber denk auch an dein Kind. Ich habe es in der eigen Familie miterleben müssen wie kranke Kinder litten nur weil die Krankheit schon bestand bevor geimpft "werden konnte bzw, die Impfung durch die Eltern gewollt war". Und glaube mir es ist nich witzig einem nur wenige Wochen aten Baby zuzusehen wie es sich die Seele aus dem Leib hustet nur weil keine Impfung erfolg war, die erst mit 12 Monaten gewollt war...
Da nehme ich es doch lieber hin, das mein Kind nach der Impfng weint und ein oder zwei Tage nicht gut drauf ist, aber dafür ein Leben lang Ruhe hat. Ob Impffolgen zu erwarten sind, weiß keiner, aber genauso wußte keiner welche Folgen Asbest und das ganze Zeug haben kann. Aber deswegen warten und mehr Leid riskieren als vieleicht vermieden werden kann? Alles ist ein VIELEICHT, KÖNNTE, HÄTTE oder WÜRDE. Es muss halt jeder für sich selbst entscheiden, aber das Kind kann es nicht, es wird entweder gezwungen zum impfen oder von diesen ferngehalten, kann also nicht frei entscheiden. Da müssen die Etern diese Entscheidung fällen und solange sie gut beraten sind vom Arzt ihres Vertrauens ist es für mich ok, solange sie niemand anderen gefährden. Mag die Entscheidung in den Augen Anderer falsch oder richtig sein ...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.12.2007 18:46:03 GMT+01:00
S. Lang meint:
Hallo Sonnenschein,

ich kann zwar nicht mit Geschichten meiner eigenen Kinder dienen, aber mit meiner Erfahrung aus dem Krankenhaus und diverser Impfstudien. Es empfiehlt sich auf jeden Fall die Impfung durchzuführen. Das Risiko dem du dein Kind ohne Impfung aussetzt ist wesentlich größer als das Risiko der Impfung. So wie ich dich verstehe, geht es aber nicht um Impfverweigerung sondern darum, dass du dir unsicher bist, ob 6 Impfungen auf einmal problematischer sind als alle einzeln. Der 6fach Impfstoff wurde auch deswegen entwickelt, weil er unproblematischer ist als Einzelimpfungen. Manche Kinder reagieren auf Impfungen mit leichten Symptomen wie leichtes Fieber. Wenn dein Kind reagiert, reagiert es bei Einzelimpfungen wahrscheinlich auf mehrere. Wenn alles gleichzeitig geimpft wird, dann reagiert es nur auf eine, das ist nur eine leichte Immunreaktion, da das Immunsystem aktiviert wird. Die Reaktion, wenn sie auftritt, ist bei 6fach Impfungen nicht stärker.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.12.2007 23:13:37 GMT+01:00
Achherje, hier sind ja wirklich Klischees am Werke ;-) Ich finde es schade, daß man sofort von einigen als unverantwortlich und impfhysterisch dargestellt wird, nur wenn man sich informiert (eben auch in andere Richtungen!) und sich Gedanken rund ums impfen macht! Unser 1. Sohn wurde nach dem impfplan geimpft! das ergebnis war ein kind, welches ab diesem tag jede nacht stundenlang vollkommen hysterisch geschrien hat, ohne daß wir ihn irgendwie beruhigen konnten. er bekam hohes fieber und wurde richtig krank 14 tage lang kämpften wir und wußten uns wirklich keinen rat! wir waren mit unserem sohn anschließend bei einer homöopathin, einem osteopathen und haben den inderarzt gewechselt(dafür waren wir bei 6 verschiedenen bis wir die praxis gefunden haben, in der wir uns wirklich gut aufgehoben fühlen, auch wenn wir jetzt rund 80 km fahren müssen!!) und mit der neuen kinderärztin haben wir eine neuen impfplan individuell zusammengestellt!
grundsätzlich sind wir durchaus fürs impfen, allerdings mit verstand! in unserem fall achtete die kinderärztin eben nicht darauf, daß unser sohn zähne bekam und eine leichte erkältubg hatte, sie meinte: alles kein problem!
es gibt eben doch impffolgen!! gott sei dank nicht mit den folgen von denen bisher gesprochen wurde aber dennoch ... es ist schlimm seinem eben noch quitschvergnügten kind zuschauen zu müssen wie er sich wirklich abmüht nur weil eine kinderärztin mal eben schnell ne kleine spritze gesetzt hat!! denn eines muß man auch mal erwähnen dürfen: die ärzte welche (meines erachtens) ohne sinn und verstand mal eben schnell impfen, denn es gibt ja eigentlich keine impffolgen... die verdienen auch daran!! nunmal mehr als jene die sich wirklich die zeit nehmen um den richtigen moment abzupassen!
so nun hab auch ich mal meinen frust zumindest etwas abladen können ;-)))
also im fazit vielleicht nicht ganz so vorschnell mit euren urteilen über eben solche eltern die nicht sofort mit wenigen wochen impfen!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.12.2007 12:26:44 GMT+01:00
JesusMariaundJosef. Die ewig andauernde Diskussion. Meine Tochter ist mittlerweile 5 und hat alle vorgeschriebenen Impfungen hinter sich. Weder hat sie Fieber bekommen (durch die Impfung), noch hat sie extrem gelitten. Bei der ersten Impfung (der 6-fach Imfpung) hab ich sie während des Pieks gestillt. Sie hat es kaum gemerkt. Ich bin da ganz Anna Konda's und Rabenmama's (sowie auch anderer aus dem Forum) Meinung: Nichtimpfen von Kindern ist ein wesentlich größeres Risiko, als sie impfen zu lassen. Verantwortungslos, finde ich es schon fast. Wenn man sich als Erwachsener gegen Impfungen entscheidet, ist das m.E. ok. Muß ja jeder selber wissen. Ich bin Jahrgang '72 und unter anderem sogar noch gegen Pocken geimpft worden. Soweit ich das beurteilen kann, geht's mir ziemlich gut :-). Kann sich ja in den nächsten 35 Jahren noch ändern ;-)))

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.12.2007 14:33:40 GMT+01:00
Maria meint:
HAllo Sonnenschein
JA es gibt den dreier Impfstoff noch. Es gibt sogar jeden Impfstoff einteln. Den muß der Kinderarzt aber extra bestellen und viele weigern sich das zu tun. Warum auch immer. Ich hatte bei unserem ersten Kinderarzt das gefühl, er ist ein absoluter Impfliebhaber. Kann er ja sein, ich bin etwas vorsichtiger. (Beruf Kinderkrankenschwester).
Meine Kinder sind Sechsfach geimpft aber nur, weil mein Mann im Betrieb oft Saisonarbeiter aus dem Ostblock hat und dort die Hepatitis-Rate sehr hoch ist. Da er ein Hotel hat ( wir somit ein Lebensmittelverarbeitender Betrieb sind ) und HepatitisB durch Lebensmittel übertragen wird habe ich auf diese Impfung wert gelegt. Wenn ihr diese Kontakte aber gar nicht oder kaum habt, halte ich persönlich die Sechsfachimpfung für unnötig.
Der erste Sechsfachimpfstoff (Hexavac) ist wegen Nebenwirkungen in Verruf geraten und durch einen neuen (Infanrix von Herz) ersetzt worden.
Liebe Grüße
AnS

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.12.2007 22:02:13 GMT+01:00
I. Voetter meint:
Hallo Sonnenschein,

meine jüngste Tochter hat auch die 5fach-Impfung bekommen. Das war für mich ein Kompromis. Bei meiner grossen Tochter gab es noch die 3fach-impfung. Das hätte ich gerne wieder gehabt. Alles einzeln zu impfen fand ich nach Rücksprache mit dem Kinderarzt nicht mehr so gut, denn schliesslich muss, dass Kind dann jedes Mal gepikst werden, die ganzen Zusatzstoffe bekommt es dann auch mehrmals. Wie gesagt, so war die 5fach-Impfung ein Kompromis. Ich habe später mit dem Impfen bei ihr begonnen, und die Folgeimpfungen erfolgen in grösseren Abständen. Gegen MMR wird sie geimpft, wenn sie es nicht bis zu der Einschulung hatte. Gegen die Masern hätte ich gerne einzeln geimpft, da sie mir auch grosse Angst machten. Allerdings haben die Masern auch ein wenig von ihrem Schrecken verloren als ich mich genauer informierte. Wie gesagt, diese Impfung bekommt sie dann zur Einschulung. Windpocken lasse ich erst vor der Pubertät impfen, falls sie es nicht bekommt.
Das Impfen ist für uns gerade eh nicht aktuell, da sie dauernd erkältet ist.
Ich finde es sehr schwierig sich gute Informationen zu holen. Entweder gibt es Panikmache dagegen oder Panikmache dafür. Entweder ist man sich nach dem lesen ganz sicher, dass das Kind einen schweren Impfschaden erleiden wird oder dass es an den Folgen einer dieser Krankheiten sterben wird. Neutrale Infos gibt es so gut wie gar nicht.
Wie gut, wenn man dann einen Kinderarzt hat, dem man vertrauen kann und der gut informieren kann.
Informiere Dich gut, spreche mit der Kinderärztin und dann wirst Du auch einen Weg finden, bei dem Du Dich einfach gut fühlst.
Nur weil Du Dich informierst und das für und wider für Dein Kind abwägst, brauchst Du Dich nicht als Impfgegenerin abstempeln lassen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.01.2008 22:24:51 GMT+01:00
Sonnenschein meint:
Habe heute im Bekanntenkreis von einem schlimmen Impfschaden gehört. In diesem Fall hat das Kind nach einer Sechsfach-Impfung sehr hohes Fieber entwickelt, andauernd geschrieen und einige Zeit später wurde ein massiver Gehirnschaden festgestellt! Tatsächlich ist das Kleine jetzt schwerst geistig behindert!

Ich war echt geschockt als ich die ganze Geschichte gehört habe und wollte den besonders Impffreudigen mit ihren Angriffen auf kritische Eltern, auch noch die Kehrseite der Medaille mit auf den Weg geben!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.01.2008 11:18:32 GMT+01:00
Aphrodite meint:
Hallo Anna Konda,
ich bin ganz Deiner Meinung. Masern sind nicht so einfach überstehbar. Und ich finde es auch unverantwortlich sein Kind nicht gegen solche Krankheiten zu impfen. Die Kinder können sich nicht nur untereinander anstecken, nein sie können auch Erwachsene anstecken die nie solche Krankheiten hatte. Ich habe meine beiden Kinder alle Impfungen nach Impfplan gegeben, da mein Mann garkeine Kinderkrankheit hatte und mir das Risiko zu hoch ist. Mein Sohn (8J.) hatte alle vorgeschriebenen Impfungen bekommen und auch meine Tochter (7M.) hat bis jetzt ihre Impfungen. Und mal ganz ehrlich gesagt, lieber einmal einen Piekser dem Kind zumuten, als wochenlange Krankheit. Den jede Krankheit ist nicht gut für ein Kind oder Erwachsenen.
Gruß Kathleen

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.01.2008 14:22:20 GMT+01:00
Ute meint:
Mein Sohn hatte mit einen 3/4 Jahr Keuchhusten. Dies dauerte insgesamt dann auch ein 3/4 Jahr (meine Tochter und mein Mann waren auch betroffen). Wir standen vor einem sog. Superinfekt. Es ist zwar alles gut ausgegangen, aber dies mit viel Glück. In anderen Ländern gibt es zudem immer noch Kinderlähmung (z. B. Türkei). An die Urlaubsländer denkt nämlich kaum einer. Eine Durchimpfung der Bevölkerung mindert Zudem das Risiko der Mutation der Krankheit. Schützt uns jemand vor den Folgen der Impfunwilligen? Ich für meinen Teil bin sehr dankbar, daß die Menschheit einen Weg gefunden hat viele tödlich endende Krankheiten mit gutem Erfolg von uns abzuwenden.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.01.2008 14:42:29 GMT+01:00
J. Lache meint:
Hallo Sonnenschein,
ich finde es toll, wie sachlich du hier argumentierst, trotz dass du teilweise so angegriffen wirst. Ich habe eine Tochter und mich bei ihr auch entschieden, im 1. Jahr nicht zu impfen. Diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Puh, das Thema ist so komplex, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Nur einige Sachen, die mir jetzt dazu einfallen:

1. was mich sehr verunsichert hat, ist, dass sehr viele Informationen und Statistiken pro Impfen (zB. die Heftchen beim Arzt etc) von Firmen verfasst werden, die Impfstoffe herstellen.

2. ich habe auch nichts absolut gegen das Impfen, ich denke nur, dass zu viel geimpft wird. Bei Masern stimme ich allen zu. Aber im 1. Jahr wird gar nicht gegen Masern geimpft! Sondern gegen zB. Wundstarrkrampf (Tetanus), Hepatitis B, HiB. Ich weiß nichtmal, was Hib eigentlich heißt und was es sein soll - oder wer es hat.

3. Das Argument "früher wurden wir auch alle geimpft" zählt nicht, weil wir eben gegen viele der heutigen Krankheiten, gegen die geimpft wird, nicht geimpft wurden - Hepatitis, Windpocken zB.

4. gegen Tetanus wird seit zig Jahren geimpft, trotzdem ist die Krankheit nicht annähernd ausgerottet.

Zusammenfassend kann ich sagen: ich verüble es keinem, wenn er erst nachdenkt, bevor sein Kind geimpft wird. Es werden nämlich von Jahr zu Jahr mehr Impfungen (wir hatten zB. keinen Sechsfachimpfstoff bekommen!!). Wenn die Anzahl der Impfungen steigt und steigt, sind irgendwann die Risiken wirklich höher als der Nutzen. Das ist meine meinung...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.01.2008 18:58:48 GMT+01:00
Roth Julia meint:
mein Sohn ist 3 monate alt und unser Hausarzt hat uns jetzt auch zum impfen geraten. Da wir auch finden das eine 5 fach Impfung oder gar 6fach zu viel für so einen kleinen Körper ist impfen wir
jetzt erst mit einem halben jahr und dann erst eine 3fach Impfung denn die gibt es!!! und etwas später die anderen Sachen nach. Finde es aber wirklich schwierig das richtige zu tun da die Meinungen da wirklich auseinander gehen und jeder sagt was anderes.. denke es gibt da kein Richtig oder Falsch jeder sollte das nach seinem Gefühl entscheiden.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.01.2008 20:32:34 GMT+01:00
Aphrodite meint:
Haemophilus influenza b (Hib)

Die invasive Hib-Erkrankung ist eine der schwersten bakteriellen Infektionen in den ersten fünf Lebensjahren. Der Erreger kommt nur beim Menschen vor und findet sich vor allem auf den Schleimhäuten der oberen Atemwege.
Unbehandelt sterben 60 bis 90 Prozent der Erkrankten. Auch bei rechtzeitiger Behandlung mit Antibiotika beträgt die Todesrate noch mehr als fünf Prozent. Nach überstandener Hirnhautentzündung kommt es oftmals zu Defektheilungen mit dauerhaften Schäden des Nervensystems wie Hörschäden, Sehstörungen oder geistigen Störungen. Etwa fünf Prozent der Kinder sind nach einer Hib-Hirnhautentzündung körperlich und geistig schwerstbehindert. Weitere Komplikationen einer Infektion können sehr plötzlich einsetzende Kehlkopfentzündungen mit Erstickungsgefahr, Brustfell- oder Gelenkentzündung, Blutvergiftung und Knochenhautentzündung sein.

ÜBERTRAGUNGSWEG: von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion

INKUBATIONSZEIT: zwei bis fünf Tage

KRANKHEITSBILD: fieberhafte Infektion des Nasenrachenraums mit Mittelohr-, Nasennebenhöhlen- und Lungenentzündung; gefürchtete Komplikationen sind Hirnhautentzündungen oder Entzündungen des Kehlkopfes, die mit Erstickungsanfällen einhergehen; bleibende Schäden und Todesfälle sind möglich.

ANSTECKUNGSFÄHIGKEIT: solange Keime aus dem Nasenrachenraum isoliert werden können

IMMUNITÄT: (nach Erkrankung): keine sicheren Angaben vorhanden, sehr selten erneute Infektionen bei Kindern unter zwei Jahren; erhöhtes Infektions- und Komplikationsrisiko bei eingeschränkter Funktion oder nach entfernter Milz

IMPFUNG: ab vollendetem zweiten Lebensmonat: drei Impfungen im Abstand von vier Wochen (Kombinationsimpfstoffe)
im 11. bis 14. Lebensmonat: vierte Impfung
bei verspäteter erster Impfung nach dem 18. Lebensmonat: nur eine Impfung
Quelle: www.dgk.de

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.01.2008 20:47:23 GMT+01:00
J. Lache meint:
zum Thema Hib von Kathleen:
ja, aber ist es nicht gerade seltsam, dass ich, wenn ich "pünktlich" impfe, es 4x tun muss und wenn ich "verspätet" impfe nur 1x?
das ist genau so eine Unstimmigkeit, die mich nachdenklich stimmt!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.01.2008 09:14:49 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.01.2008 09:21:00 GMT+01:00
Aphrodite meint:
Der Hib-Impfschutz muss im zweiten Lebensjahr aufgefrischt werden. Und wenn man erst mit 18 Monaten impft (da es eine Einzelimpfung und keine Kombiimpfung ist) reicht eine Impfung. Zur Grundimmunisierung sind zwei Impfungen im Abstand von vier bis acht Wochen notwendig. Anschließend erfolgt eine dritte Impfung im zweiten Lebensjahr. Der genaue Zeitpunkt hängt von dem verwendeten Impfstoff ab.
Kinder, die noch nicht gegen Hib geimpft wurden und die 18 Monate oder älter sind, erhalten nur eine einmalige Hib-Impfung.
Weitere Auffrischimpfungen sind nicht notwendig.
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