Fashion Sale Hier klicken calendarGirl Prime Photos Sony Learn More sommer2016 designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16
Kunden diskutieren > baby-ausstattung Diskussionsforum

Mein Sohn schläft nur an der Brust


Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
1-25 von 53 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 15.02.2012 21:53:42 GMT+01:00
Madlen meint:
Hallo! Ich hoffe es hatte jemand die gleichen Erfahrungen und kann mir helfen! Mein Sohn ist 15 Wochen alt und wir haben vor 2 1/2 Wochen die Kolik überstanden. Seit dem schläft er tagsüber kaum noch und wenn dann nur 10-20 Minuten, oder wir fahren Auto. In der Nacht wird er zweimal wach und trinkt ca. 1 1/2 Stunde an der Brust :0( . Tagsüber schläft er auch nur während des Stillens ein und möchte auch da stundenlang an der Brust sein. Wenn ich versuche ihn hinzulegen oder, wenn ich im liegen Stille, versuche aufzustehen wird er wach und sucht wieder nach der Brust. Ich mag diese nähe zu meinem Sohn, aber momentan bleiben meine Bedürfnisse komplett auf der Strecke! Ich möchte weiter voll Stillen, habe aber die Sorge das er dann gar nicht lernt normal zu schlafen :0( !

Veröffentlicht am 15.02.2012 23:36:00 GMT+01:00
xxx meint:
ich kann nur sagen durchhalten, dass legt sich wieder und ändert sich noch 100mal. Hab ich auch alles durch. Unser Kleiner wollte damals tagsüber auch nie schlafen und ist abends nie vor 22:00 Uhr in den Schlaf gekommen, wenn dann auch nur mit stillen. Wichtig ist, dass er irgendwann lernt allein einzuschlafen. Das haben wir leider verpasst und wir mussten dann trainieren mit viel Gebrüll. Uns hat das Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen geholfen". Es kann aber erst nach dem 6. Mo angewendet werden, aber es stehen gute Tipps drin um vorab Fehler zu vermeinden.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.02.2012 09:52:53 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.02.2012 09:53:50 GMT+01:00
J. Dave meint:
Wow, dass du anderthalb Stunden durchhälst. Da tun doch die Brustwarzen weh :S. Trinkt er denn wirklich so lange, oder fängt er an zu nuckeln? Ich würde nuckeln irgendwie versuchen zu unterbinden, bzw. in deinem Fall immer weiter minimieren. Der Kleine muss lernen, dass die Brust wirklich nur zum trinken da ist. Meine Tochter ist auch gerne mal an der Brust eingeschlafen, aber ich habe die Brust sofort abgemacht, wenn sie dann geschlafen ist. Leider ist sie dann auch gerne wach geworden, wenn man sie abgelegt hat (ich glaub das war auch so im dritten bis vierten Monat ganz schlimm). Aber das ist nur eine Phase gewesen gott sei dank. Unsere Hebamme hatte uns da dann den Tipp gegeben, sie so hinzulegen, wie sie auf dem Arm eingeschlafen ist, sodass das Kind nicht merkt, dass es nicht mehr bei Mami/Papi ist. Also zB: Kind schläft seitlich an der Brust ein, dann versuchen es auch seitlich hinzulegen. Bei uns hat es auch gut geklappt, erstmal noch den Arm drunter zu lassen und wenn der Körper dann bequem liegt, unseren Arm dann langsam unterm Kopf wegzuziehen.

Wenn das alles nicht hilf mit dem Schlafen legen, dann kann man nur aufmunternt sagen, dass es bald besser wird.
Aber mit dem Stillen würd ich mir mehr Gedanken machen. Ich habe zehn Monate voll gestillt und ich glaube, wenn du es so weiter machst, wird es zur Tortur. Vielleicht lässt du dich von einer richtigen Stillberaterin mal beraten. Da gibt es sicher gute Strategien, ohne das Baby zu quälen :)

Die "jedes Kind kann schlafen"-Strategie ist ein harter Prozess. Ich habe sie für mich und meine Kleine arg abgeschwächt und ab dem 7. Monat ist sie glücklich alleine eingeschlafen (vorher hatten wir sie immer im Babybay bei uns am Bett - mit 6 Monaten ist sie gekrabbelt und dann mussten wir eine Lösung finden). Ich habe meiner Tochter nicht so abrupt die Nähe entzogen, sondern es sanfter gemacht; es hat mir in der Seele weh getan, wie sie geweint hat, weil ich nicht da war. Und siehe da, es hat auch so geklappt bei uns!

Viel Erfolg und kannst ja mal erzählen, wie es weiter gegangen ist!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.02.2012 10:02:49 GMT+01:00
Madlen meint:
Ja er trinkt und nuckelt abwechselnd. Meine Hebamme sagt ich muss diese Phase " abfeiern", aber meine Geduld mag nicht mehr feiern, die ist nämlich müde! Auch mag ich meinen Kleinen nicht weinen lassen, das schmerzt mir mehr als ihm :0( .
Den Tipp mit der stillberaterin nehme ich dankend an und geh mal auf die Suche!
Mit dem hinlegen wie gestillt klappt nur kurz, sobald er merkt das ich weg bin weint er!

Veröffentlicht am 16.02.2012 13:59:03 GMT+01:00
cc_at home meint:
Liebe Madlen,

glaub mir, DAS IST EINE PHASE und hört nach ein paar Tagen/Wochen wieder auf.
Habe ich bei meinen auch allen durchgemacht...die Kleinen brauchen einfach machmal mehr Mama..Empfehle dazu gerne "ohje ich wachse" oder schau dir mal die Bücher von Saers an..waren meine Bibeln :-) Vorallen das Baby Book oder Atachmend Parenting!! Hat mir immer sehr geholfen darin zu lesen, da habe ich mich nicht so allein gefühlt :-))

JEDES KIND KANN SCHLAFEN LERNEN solle für keine liebevollen Eltern eine Alternative sein, da die Färber-Metode Kinderquälerie ist von der sich sogar Fäber selber inzwischen distanziert hat!! Leute, wie kann es nur "Eltern´" geben die sowas ihren Babys antun!!!!

Veröffentlicht am 16.02.2012 16:45:49 GMT+01:00
Antje K. meint:
Also, hört sich sehr nach meinem Sohn an. Der ist jetzt 6 1/2 Monate und ich habe das mittlerweile komplett akzeptiert und kann auch wunderbar dabei schlafen. Von dem Buch " Jedes Kind kann schlafen lernen" rate ich DRINGENDST ab. Du scheinst ein sehr liebebedürftiges Kind zu haben und wenn Du es kontrolliert schreien lässt, wie Prof. Ferber es postuliert, könnte seine Seele unheilbaren Schaden nehmen! Ich empfehle Dir da eher solche Bücher wie "Schlafen und Wachen", "Das 24h-Baby", "In Liebe Wachsen" und "Auf der Suche nach dem verlorenen Glück"! DAS sind die richtigen Bücher für Dich und Dein Baby. Sogar Prof. Ferber hat mittlerweile eingeräumt, dass das Familienbett von Vorteil ist und das SIDS-Risiko sogar herabsinkt, wenn man das Familienbett praktiziert und dass er erschreckt darüber ist, dass viele Eltern sein Buch als Entschuldigung dafür nutzen, ihr Kind hysterisch schreien zu lassen! Dieses Werk gehört maximal in Profihände und nicht in die Hände verzweifelter Eltern!!!!
Grundbedürfnisse, die geSTILLT werden, gehen irgendwann weg. Grundbedürfnisse, die NIE befriedigt werden, wirken das ganze Leben nach...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.02.2012 20:08:23 GMT+01:00
Madlen meint:
Ich danke so sehr für alle Hilfsangebote! Ihr nehmt mir so eine Last von den Schultern!! Vor allem werde ich alle eure Tipps ausprobieren und euch mitteilen wie es gewirkt hat. Es ist für mich sehr aufbauend wenn eure Erfahrungen sagen dass die Phase vorbei geht! Ich genieße einfach die Zeit und lasse meinen leeren Akku durch ein Lächeln von Pascal wieder auftanken :0) !

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.02.2012 20:25:09 GMT+01:00
S. meint:
bleib ruhig und halt durch. das wird dir noch öfter so gehen und ist wirklich "nur" eine phase. so anstrengend das ist, leider gibts dazu nichts anderes zu sagen. mein sohnemann wollte nachts eine zeit lang auch nur an der brust schlafen oder mal alle 2 stunden gestillt werden. wir haben ihn dann mit 6 monaten ausquartiert, weil er egal wann ich ins bett gegangen bin wach wurde und an der brust nuckeln (!!!), nicht trinken wollte. wenn du ihn nach dem einschlaf-stillen hinlegst und er wacht auf und lässt sich auf keine andere art beruhigen, nimm ihn wieder raus aber leg ihn nicht wieder an die brust. sing ihm was vor oder streichel ihn bis er sich beruhigt, dann wieder hin legen. und abends eine schöne routine, immer das selbe programm (baden, eincremen, schlafanzug, stillen, singen, hinlegen). und keine sorge, dein sohn wird lernen normal zu schlafen. ich hab unseren sohn 7 monate in den schlaf gestillt und immer gedacht, dass wird irgendwann zum problem. jetzt legen wir ihn hin und gehen raus, er schläft ein, fertig. also, halt die ohren steif, so hart es im moment ist. in ein, zwei wochen sieht alles schon wieder ganz anders aus ;-)

Veröffentlicht am 17.02.2012 07:31:57 GMT+01:00
Antje K. meint:
@ Stefanie:

Boah, da bekomm ich echt Magenschmerzen!!! Die Brust ist das absolute Wohlgefühl für das Baby. Es davon fern zu halten, wenn es danach ruft, ist für mich extrem egoistisch. Wie kannst Du mit Liebesentzug umgehen?? Schmerzt es Dich?? Ich vermute mal schon. Also, warum tust Du das dann einem hilflosen Baby an?!?!? Wie gesagt, davon bekomm ich einfach nur Magenschmerzen...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.02.2012 20:34:27 GMT+01:00
Julia meint:
Hallo liebe Madlen,

als Mama kommt man immer wieder mal an seine Grenzen und weiß manchmal gar nicht, wo man noch Kräfte herholen soll. Es ist gut, dass du dir das zugestehst. Gerade, wenn ihr schon so lange Kolikwochen hinter euch habt. Je kleiner unsere Babys sind, um so weniger können wir als Mamas unsere eigenen Bedürfnisse befriedigen. Mal auf die Toilette gehen oder ein Butterbrot essen ist schon Luxus....
Ich finde es ganz hilfreich zu schauen, was du alles reduzieren kannst an Anforderungen, Pflichten, Terminen. Versuch, dir das ganze Drumherum so einfach wie möglich zu gestalten und Hilfe anzunehmen. Zum Beispiel öfter mal den Pizzaservive kochen lassen, eine Freundin bitten eine Ladung Wäsche zu machen, tagsüber mit deinem Zwergchen ins Bett legen und schlafen. Er scheint ja prima zu schlafen, wenn er deine Nähe spürt. Also legt euch vielleicht einfach auch tagsüber zusammen ins Bett, lass in an der Brust einschlafen und mach die Augen zu.

Du hast Angst, ob dein Kleiner niemals lernt "normal" zu schlafen. Na klar wird er ganz normal schlafen können, denn er schläft ja schon jetzt normal. So normal wie ein Baby halt schläft: ganz in Sicherheit bei Mama. Dein Sohn hat ein sehr kluges kleines Alarmsystem. Sobald er merkt, dass er alleine ist (auch im Schlaf) spürt er, dass etwas nicht stimmt. Also sagt er direkt Bescheid, bis er dich wieder spürt. Du hast ein tolles Baby! Vertrau ihm, dass er im Laufe der nächsten Monate von ganz alleine immer mehr Sicherheit tankt. Je mehr Mama er jetzt bekommt, umso mehr kann er Vertrauen aufbauen und dann später umso besser alleine schlafen. Die Natur hat das schon gut eingerichtet.
Dein Kleiner wird genauso mit wachsender Reife seinen Schlaf verändern, wie er sich auch in anderen Bereichen entwickelt. Das macht er prima und du brauchst keine Angst haben.

Ich könnte mir vorstellen, dass eine Tragehilfe wie ein Tragetuch oder ein guter Tragesack deinen Alltag etwas erleichtert. Dein Kleiner kann dann tagsüber bei dir sein, spürt deine Nähe und kann in der Bewegung gut einschlafen und länger und fester schlafen als alleine im Bettchen. Und du kannst mit ZWEI freien Händen (welch Luxus, was?) dir etwas zu essen machen, aufräumen, spazierengehen. Trageberaterinnen können dich gut informieren und dir eine geeignete Tragehilfe nennen und auch binden helfen, wenn du das möchtest.
Wenn dein Sohn sich in einer Tragehilfe wohl fühlt, kannst du ihn damit auch prima mal mit Papa für eine halbe Stunde spazierengehen schicken, damit du eine kleine Auszeit hast. So kannst du etwas auftanken und ein halbes Stündchen nicht ansprechbar sein müssen. Ab in die Badewanne und Augen zu:-)

Liebe Grüße,

Julia

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.02.2012 19:20:02 GMT+01:00
J. Dave meint:
Also ich kann Stefanie verstehen. Nur weil man das Kind nicht gerne so lange an der Brust nuckeln lässt, ist das ja nicht gleich Liebesentzug, also ehrlich..! Im Gegenteil, Stefanie erzählt ja, dass Sie ihm vorgesungen hat und gestreichelt hat etc. Das ist nämlich auch Liebe!! Stillen ist toll und man schafft eine totale Nähe zu dem Kind - ich spreche aus Erfahrung, ich habe ja 10 Monate voll gestillt - aber man muss aufpassen, dass man selbst dabei auch glücklich ist. Wenn es einem weh tut, dass das Kind nuckelt, die Brustwarzen evtl. Schaden nehmen und sich entzünden oder weshalb auch immer, dann muss man auch etwas dagegen tun. Es ist eine wunderschöne Sache, wenn das Kind wegschläft beim Stillen, weil es so furchtbar süß aussieht und es dies so gerne tut. Trotzdem darf man sich selbst nicht beim Stillen vergessen. Und deshalb rate ich dringend eine Stillberatung, wenn man sich unsicher ist oder denkt, man hat Probleme. Klar, es kann auch grade einfach die Phase des Babys sein, und es geht in zwei Wochen wieder vorbei. Aber was keiner hier beurteilen kann ist, weil wir Madlen nicht persönlich kennen, ob vielleicht etwas verbessert werden kann, sodass Kind UND Mama glücklich sind. Und wenn die Beratung sagt, dass alles gut ist, dann ists doch toll. Die Mama bekommt Selbstvertrauen und hält vielleicht genau diese zwei Wochen tapfer durch!
Ein Abendritual ist wirklich wichtig. Routine ist das A und O bei Babys :-)

Ich wünsch dir alles Gute Madlen - du machst das schon richtig!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.02.2012 20:57:16 GMT+01:00
Madlen meint:
Ich denke das der Beitrag von Stefanie so lieb gemeint und behilflich für mich ist! Ich habe keine Schmerzen beim stillen, dennoch haben meine Brustwarzen schon echt gelitten. Nach 1 1/2 h stillen ist es mit auch lieber zu kuscheln, singen, herumtragen oder ähnliches, anstelle ihn wieder an die Brust anzulegen. Ich habe mir den Tipp angenommen und schon zweimal guten Erfolg gehabt :0) daaaanke :0). Pascal hat schön geschlafen und ich konnte etwas für mich tun ! Die körperliche Nähe hat er trotzdem, den er ist ja bei mir.
Ich möchte mich noch mal für all die lieben Tipps und mutbringenden Schulterklopfern bedanken!!! Ich habe durch eure Beiträge viel kraft getankt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.02.2012 17:17:59 GMT+01:00
H. L. meint:
Ich habe es immer so gemacht, wenn ich gemerkt hab das meine kinder nur noch genuckelt haben, hab ich sie abgedockt und ihnen einen schnuller rein gesteckt und sie mit dem gesicht noch ein moment an die brust gelegt bis sie tief geschlafen haben und dann ins bett.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.02.2012 11:00:28 GMT+01:00
S. Muto meint:
Entschuldigung, aber was hat das mit egoismus zu tun???? Wir stillenden Mütter sind auch nur Menschen. Jede Hebamme sagt, dass die Brust nicht zum Nuckeln ist, sondern zum trinken. Sorry aber davon bekomm ich mega Magenscherzen. Wie kannst du eine Mutter so angreifen und sagen das wäre Liebesentzug???? Ich hatte vier Wochen lang blutige Brustwarzen, sie haben sich gelöst und da dachte ich sterbe, da willst du sagen wenn man sein Kind nicht an die Brust lässt, ist es Liebesentzug...... Mein kleiner ist jetzt sechs Wochen alt und ich Stille immernoch, lass ihn aber auch nicht Nuckel und wenn er einschläft dabei, entferne ich dich Brust auch.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.02.2012 11:30:25 GMT+01:00
[Von Amazon gelöscht am 07.05.2013 09:34:56 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.02.2012 21:45:44 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.02.2012 22:05:08 GMT+01:00
Kristin meint:
Anne Savu hat völlig Recht
und ich bin immer so dankbar von den wenigen verbliebenen w i r k l i c h e n Müttern zu lesen; danke dir!

"Der Kleine muss lernen, dass die Brust wirklich nur zum trinken da ist."
Das ist unglaublicher Schwachsinn. WARUM muss er das lernen? Warum so früh?

Die furchtbar verwöhnten Kinder heute, die sind seltenst gestillt.
Mal drüber nachgedacht, dass es unter anderem gerade der Mangel ist, der Kinder unangenehm werden lässt?

Brusternährung ist pure mütterliche Zuwendung = Nahrung für Körper UND Seele. Natürlich inzwischen von Studien belegt.
(Brauchen Mütter Belege ??)

Wir können ohne Stillen aufwachsen, weil wir Menschen unendlich anpassungsfähig sind, aber du kannst die Auswirkungen überall sehen:
die Fähigkeit zu unbedingter Zuwendung und Bindung nimmt in dieser Gesellschaft immer mehr ab. Wie bei den Harlowschen Tests an Affen^^

Geht ja auch nicht anders:
wer nicht selber Mütterlichkeit erfahren hat, kann sie eben kaum weitergeben.
Mütterlichkeit hat was mit völlig unmodernen Eigenschaften zu tun;
zB mit einer gewissen Opferbereitschaft; mit der Fähigkeit sich selber hintanzustellen für das Wohl anderer.
Das ist uneigennützige Liebe. Die braucht man für Neugeborene.

GENAU die fehlt heutzutage und darum scheint die Welt kälter zu werden.
Und das hat nix mit Aufopfern zu tun und gar nichts mit Verwöhnen- nicht bei kleinen Kindern!

Erziehen kannst du sie später und das klappt prima, wenn du die Grundlagen gelegt hast:
eine warme innige Bindung und die Befriedigung der kindlichen Bedürfnisse. Die sind Nähe und Zuwendung und arteigene Milch. Punkt.

Eine meiner Töchter lernt gerade Hebamme und erzählt immer wieder von 'Müttern', die schon im Krankenhaus ihr Kind schreien lassen,
irgendwie nix mit ihm anfangen können, Ausreden suchen, um nicht stillen zu müssen. ('Ich bin doch keine Milchkuh' ... DOCH^^ Bist du. Na und!)

Du brauchst eben kein chices Kinderzimmer, keinen Riesenkinderwagen (der überall im Verkehr stört^^)
und KEINE dämlichen Ratschläge von Leuten, die ihrer eigenen Art (Homo sapiens sapiens) völlig entfremdet sind.
Ich könnte die alte Müttergeneration zum Mond schießen, weil sie die Jungmütter regelmäßig verunsichern.

Dein Kind hat Kummer und will nur einfach bei dir sein, wie alle jungen Herdentiere.
Ich begreif die Menschen nicht,
die ernsthaft aber auch JEDES Register ziehen um das Kleine irgendwie von der Mutter zu entfernen
und möglichst jede Form von körperlicher Zuwendung zu unterbinden oder einzuschränken.
(zB diese modischen Eimer zum Baden. 'Damit das Kind die Begrenzung fühlt' - Wie krank ist das;
wo man einfach mit seinem Baby zusammen in die Badewanne gehen kann, dann hat es Wasser und Körpernähe und ist seelig.)

Wir sind die EINZIGE Art auf dieser Erde,
die seit etwa hundert Jahren ihre Jungen von den Müttern trennt
und die seit jahrtausenden optimierte arteigene Ernährung
durch die künstlich nachgebaute einer ANDEREN Art ersetzt.
Wozu und warum?
Wie immer muss man sich einfach nur fragen, WER DRAN VERDIENT.

Zurück zum Thema:
natürlich kannst du das Kind abnehmen, wenn es schläft. Nuckel sind auch kein Verbrechen.
Und es ist wirklich wichtig, dir selber was Gutes zu tun!

Aber es ist NICHT schlimm, wenn es nur bei dir einschlafen will.
Und du tust genau das Richtige, wenn du stillst.
Es wird auch je länger desto schöner, kannste glauben :)

Ich hab 5 Kinder gestillt, die letzten über 2 Jahre- es ist unglaublich praktisch und innig.
Man muss nur anfangen auf SICH und das Kind zu hören
und NICHT auf Forenspinner, neidische Flaschen-Mütter, Babynahrungswerbung,
'Wissenschaftler' (die jedes Jahr entgegengesetzte Erkenntnisse haben)
usw...

Herzliche Grüße!

Veröffentlicht am 22.02.2012 21:58:34 GMT+01:00
Kristin meint:
Bücher:
"Auf der Suche nach dem verlorenen Glück: Gegen die Zerstörung unserer Glücksfähigkeit in der frühen Kindheit" von Jean Liedloff
"Geborgene Babys" von Julia Dibbern

Veröffentlicht am 23.02.2012 08:32:36 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 23.02.2012 11:33:11 GMT+01:00
S. Liedtke meint:
Gut, dann oute ich mich jetzt mal als nicht "w i r k l i c h e" Mutter, die ihr Kind über alles liebt, die es nicht schreien lässt, die auf wichtige Sachen achtet und nicht auf überflüssigen Luxus, die es ein knappes halbes Jahr nur im Tragetuch getragen hat, die gestillt hat und die aber auch ein bisschen auf sich selber achtet und dem Kind die Brust - natürlich auf das brutalste mit aller Gewalt und Liebesentzug - entzogen hat, wenn es anfing genüsslich darauf herum zu kauen.
Alles falsch gemacht, ich seh schon. Ich geh gleich mal in die Ecke und schäme mich.

Aber zum Glück gibt es ja noch die "w i r k l i c h e n" Mütter, die uns verlorene Schäfchen auf unsere Fehler hinweisen und uns den richtigen Weg weisen. DANKE!
Wir Mütter haben ja auch sonst keine Probleme und sind immer dankbar, wenn uns neben Politikern, Arbeitgebern, Erziehern und seltsamen Verwandten auch noch andere Mütter verbessern wollen.

Ach ja: Madlen: Keine Sorgen, auch dein Sohn wird das Schlafen lernen, wenn er dazu bereit ist. 100%ig! Nenne es "Phase" und warte aufs Ende :) Halt durch und mach dir die Zeit so schön wie möglich.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.02.2012 16:05:26 GMT+01:00
Madlen meint:
Ich danke wirklich für jeden einzelnen Beitrag! Besonders interessant sind die verschiedenen Fassetten von euch, dies ermöglicht mir vieles zu versuchen und das beste für meinen Sohn und mich beizubehalten.
Jedoch distanziere ich mich von der Aussage das nicht stillende Mütter ihre Kinder nicht oder weniger lieben und nicht alles versuchen ihren Kindern zu geben! Was ist mit Müttern die gar nicht erst stillen können? Klar gibt es Frauen denen große Brüste aus Silikon wichtiger sind oder die Sorge über einen Hängebusen überwiegt! Trotzdem glaube ich das auch diese Frauen ihre Babys lieben!!!
Ich würde alles für Pascal tun, aber was hat mein Sohn von mir wenn ich mich vor Müdigkeit kaum auf den Beinen halten kann? Ich konnte teilweise nicht einmal zur Toilette, da er sofort merkte wenn ich den Raum verließ! Also wartete ich auf meinen Mann, bis er von der Arbeit kam :0( ! Und glaubt mir es ist äußerst unangenehm mit Kind zur Toilette zu gehen!!! Wie gesagt ich tue wirklich alles damit es ihm gut geht! Ich habe bei keinem Diskussionsteilnehmer herausgelesen das sie ihrem Kind irgendetwas verweigert haben, sondern in Anbetracht der eigenen Gesundheit Möglichkeiten gesucht haben das bestmögliche für Kind und Mutter zu finden! Den gesundheitsprobleme und Stress sind nicht wirklich dienlich zur Milchförderung!
Wie gesagt ich bin dankbar für all eure Beiträge, aber ich bitte euch fair
zu bleiben!
Liebe Grüße Madlen

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.02.2012 18:11:15 GMT+01:00
Antje K. meint:
@ Madlen:

Ich glaube, zumindest ist das von meiner Seite aus so, dass hier keine Mama der Meinung ist, dass andere Mamas ihre Babys nicht lieben. Das wurde dann vielleicht ein wenig undeutlich formuliert. Also, ich meinte lediglich, dass es von den Babys so verstanden wird. Aber das hat ja nichts mit den mütterlichen Gefühlen zu tun.
Um aber auch mal ein paar Fakten zum Stillen in die Diskussion zu bringen: tatsächlich können nur etwa 2% der Frauen nicht stillen, bei dem Rest der nicht stillenden Mütter sind andere Gründe vorhanden. Von nicht wollen bis zu unter sich zu starken Druck setzen gibt es da wohl sämtliche Facetten.
Hast Du es schon einmal versucht Deinen kleinen Pascal ins Tragetuch zu packen und dann auf Toilette zu gehen? Klar, das ist unbequem, aber es funktioniert. Das kann ich Dir aus eigener Erfahrung berichten, da meiner sofort anfängt zu weinen, wenn ich mich nur kurz umdrehe.
Übrigens hängt Kjell auch die ganze Nacht an meiner Brust und bis vor Kurzem hat mich das auch sehr geschlaucht, weil ich ihn zwar gewähren ließ, aber es dennoch nicht zu 100% (innerlich) akzeptiert hatte. Aber seitdem ich "Schlafen und wachen" gelesen habe und weiß, was ich meinem Sohn damit Gutes für die Gehirnentwicklung und für mich für die natürliche Verhütung, etc. tue, genieße ich das und kann auch endlich wieder richtig schlafen! Seitdem hab ich meine alte Energie wieder und kann mit Freuden für meinen Mann leckere Dinge in der Küche zaubern!!
Ansonsten muss ich mich da auch anschließen: Fairness ist das Wichtigste. Man hats als Mama schon schwer genug, da muss man nicht gegeneinander Krieg führen. Auch, wenn ich manche Ansichten überhaupt nicht teile und dabei, wie bereits erwähnt, Magenschmerzen bekomme; so viele Mamis wie es gibt, so viele Erziehungsvarianten gibt es!
Habt bitte allesamt einen schönen Abend!!

Veröffentlicht am 23.02.2012 19:32:52 GMT+01:00
Madlen meint:
Das Tragetuch ist wirklich eine tolle Sache! Zum spazieren und Gassi gehen optimal, aber für drin ist es Pascal zu warm. Er schläft ungefähr eine halbe Stunde drin, aber danach ist er sehr durchgeschwitzt. Ja ich war schon mit dem Tuch auf dem Örtchen, aber unangenehm ist es sehr und bei gewissen Geschäften auch unpraktisch. Das Buch werde ich mir mal besorgen, vielleicht bringt es mir etwas! Hab ja beim Stillen Zeit zum lesen. Heut ist wieder besonders dolle, Kalle mag wieder gar nicht von der Brust weg, bestimmt wachsen wir heut wieder!
Wünsche auch einen schönen Abend!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.02.2012 22:05:24 GMT+01:00
Moonblade meint:
Hallo Antje,
sorry, passt jetzt nicht ganz zum Thema, aber sei vorsichtig was die natürliche Verhütung angeht. Ich wurde schwanger als ich meinen Sohn tagsüber im 2-Stunden-Takt und nachts fast durchgehend gestillt habe. Bei uns wars gewollt also alles prima, aber wenn man nicht gleich noch ein Kind will: Lieber zusätzlich noch verhüten! ;)
Viele Grüße
Barbara

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.02.2012 22:09:31 GMT+01:00
J. Dave meint:
Eieieiei.. an Kristin: hättest du meine Beiträge gelesen, dann hättest du gesehen, dass ich zehn Monate durchgestillt habe und dass ich keine Brustverweigerin bin. Ich habe bis zum 14. Monat noch gestillt und dann war die Milch zack weg. Meine Tochter hat angefangen gierig unser Essen essen zu wollen und hat selbst dann nicht mehr nach der Brust verlangt. Zumal es dann wirklich weh tat, als Sie so feste gesaugt hat, obwohl kaum noch was raus kam.
Um das nochmal klar zu stellen: ich bin nicht für Brustenzug und auch nicht für kompletten Nuckelentzug. Wie ich geschrieben habe, ist meine Tochter sehr häufig, als sie ganz klein war, an der Brust eingeschlafen, sodass ich sogar Techniken suchen musste, um sie abzulegen ohne dass sie gleich aufwacht. Aber ich bin gegen Nuckeln lassen, wenn die Mutter erzählt, dass sie leidet, weil das Kind die Brust wund nuckelt oder einfach nur noch nuckelt. Denn wenn das Kind trinkt, dann bildet es ein Vakuum und saugt richtig. DAS schmerzt der Brust nicht! Aber wenn es dann nuckelt, dann kommt da Luft zwischen, es saugt nurnoch halbherzig und ja nicht mehr aus Hunger, sondern einfach, weil es dem Kind gefällt. Wenn es einem nicht weh tut und man die Zeit hat, anderthalb Stunden da zu sitzen und das Kind genießen zu lassen - toll und weiter so! Aber andere Mütter müssen vielleicht auch noch den Haushalt machen oder haben mehr Kinder zu versorgen, als nur das eine. Wie soll man da mehrere Male am Tag anderthalb Stunden dafür aufwenden? Das geht einfach nicht immer. (Denn laut Stillempfehlung soll man ja nach Bedarf stillen und nicht mehr mit 3-4Std. Pause)
Ich denke, dass das Baby glücklich ist, wenn auch die Mama Glücklichkeit ausstrahlt. Und wenn die Mama sich beim Stillen verkrampft wegen Schmerzen oder sonstigen Stress, dann kann sich auch das Kind nicht entspannen. Mann kann auch das Zimmer warm aufdrehen, das Kind nackt auf deinen nackten Körper legen und Haut an Haut genießen. Und das ist eine wahre Freude für das Kind, obwohl es keine Brust hat. Im Bauch hatte es auch keine Brust sondern die Mama bei sich. Es hörte den Herzschlag, es fühlt die Wärme, es riecht den gewohnten Geruch der Mutter. Ob an der Brust oder auf der Brust, das Kind möchte die Mama so nah wie möglich bei sich!
Nach der Geburt wird das Kind schließlich erstmal auf die Brust gelegt, damit es mit allen Sinnen bei der Mama ist. Erst in späteren Abläufen wird dem Kind die Brust gegeben. Mein Gott, gleich mit der ersten Handlung ein Liebesentzug ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.02.2012 23:34:28 GMT+01:00
Ju76 meint:
Du hast so Recht! Danke für diesen hilfreichen Beitrag!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.02.2012 10:35:33 GMT+01:00
Mamamia meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]
‹ Zurück 1 2 3 Weiter ›
[Kommentar hinzufügen]
Schreiben Sie einen Beitrag zu dieser Diskussion
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Eingabe des Log-ins
 


Kürzliche Einträge in baby-ausstattung Diskussionsforum (997 Diskussionen)

 

Zur Diskussion

Teilnehmer:  34
Beiträge insgesamt:  53
Erster Beitrag:  15.02.2012
Jüngster Beitrag:  06.04.2012

Neu! Bei neuen Einträgen eine E-Mail erhalten.
Von 12 Kunden verfolgt

Kundendiskussionen durchsuchen