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BOD (books on demand) - Sinn/voll/frei - nutzen/unnutzen - Erfahrungen?


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1-25 von 47 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 10.03.2012 12:59:02 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 14.12.2012 00:10:36 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 10.03.2012 13:24:07 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 10.03.2012 13:27:50 GMT+01:00
River meint:
Vielen Dank, @ Schreiberin, für die Threaderöffnung und den ausführlichen wie interessanten Bericht! :-)

Gäbe es bei Amazon so etwas wie Moderatoren, könnte man die entsprechenden Posts aus dem Vorstellungsthread "SF, Fantasy, Phantastik" herausnehmen und direkt hier wieder einstellen lassen. Aber ich hoffe, dass sich auch so noch viele Poster zu dem Thema äußern.

Ich selbst überlege ja noch, ob sich nicht zumindest eines meiner geplanten E-Books, ein historischer Roman, doch auch noch ganz sinnvoll als Printausgabe machen würde. Dazu habe ich mich auch schon (aber nur kurz und oberflächlich) mit der Alternative BoD beschäftigt und finde die Informationen hier sehr hilfreich (für die Entscheidung, DIESE Variante nicht zu nehmen ;-). Dann bleibt es eben "nur" bei der E-Book-Ausgabe, oder ich schaue mich noch mal in der Kleinverlagsszene um (bei den "großen" mache ich mir damit keine Hoffnungen, da es auch schon ein älterer Text ist und er kein gängiges Romanthema (z. B. Mittelalter) hat).

Das entscheide ich dann, wenn der Roman mit Überarbeiten an der Reihe ist - da sind erstmal noch ganz andere Sachen dran.

Veröffentlicht am 10.03.2012 13:35:58 GMT+01:00
Ginger meint:
Wow, das sind ja ganz schön viele und hilfreiche Informationen, danke dafür Schreiberin.
Ich hatte BoD natürlich auch im Visier, als ich beschlossen hatte mein Buch als E-Book anzubieten. Mich haben aber auch die fünf Jahre abgeschreckt, denn die finde ich einfach zu lang. Ausserdem habe ich einige Erfahrungsberichte gelesen, die mich dann doch abgeschreckt haben. Mangelnder Support und eben der schwierige Upload wird oft kritisiert und nach Deinen Angaben Schreiberin, bin ich froh, dass ich auf mein Bauchgefühl gehört habe und mich nicht dort angemeldet habe.

Veröffentlicht am 10.03.2012 13:52:03 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 14.12.2012 00:10:45 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.03.2012 13:52:51 GMT+01:00
Tante Li meint:
Hallo Schreiberin,
da hast Du Dir ja Mühe gemacht mit der Zusammenfassung.

Ein wichtiges Thema vermisse ich noch: wie sieht es mit einem Lektorat bei BoD aus?
Ich habe gehört, dass man sich da eines dazukaufen kann. Hast Du da Erfahrungen?
Oder gibt es wenigstens ein Korrektorat?

LG
Li

Veröffentlicht am 10.03.2012 14:17:42 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 10.03.2012 14:21:55 GMT+01:00
River meint:
@ Schreiberin: Mach ich vielleicht auch noch (das mit der Mail ;-), aber was die eigene Verlagsgründung angeht - das nicht. Ich möchte nicht auch noch die rechtliche Verantwortung für einen Verlag haben und mich da um alles kümmern müssen, inklusive Werbung, Vertrieb und Versand. Dazu reicht meine Zeit einfach nicht, und es ist schon aufwendig genug, sich derzeit in die ganze E-Book-Materie einzuarbeiten... menno, ich bin Schriftstellerin (oder wäre es gerne), nicht Marketing/Vertrieb/Steuer/Rechtswissenschaften/Technik-Profi! :-))
Beim Kindle-Self-Publishing bin ich ja schon froh, dass man da weder ISBN-Nummer braucht noch Exemplare an die Zentralbibliothek abliefern muss oder was es da sonst noch für Pflichten gibt. Von der Covergestaltung mal ganz abgesehen *stöhn*, die mir für meine geplanten E-Books momentan immer noch genug Kopfzerbrechen bereitet (wie das so ist, wenn man keine Ahnung von so etwas hat. Auch hier gilt: ich bin Schriftstellerin, keine Grafikerin...)

Von daher sollte man die Betreuung durch einen "richtigen" Verlag nicht unterschätzen. (An dieser Stelle sei auch noch mal das Lektorat/Korrektorat erwähnt. Musste hier gerade schon wieder 'nen Tippfehler ausbessern.)

Das würde ich IMMER allem anderen vorziehen.

Veröffentlicht am 10.03.2012 14:27:38 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 14.12.2012 00:10:51 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 10.03.2012 16:39:52 GMT+01:00
Josefa meint:
Um der bisherigen Meinung auch mal was entgegen zu halten: ich war und bin sehr zufrieden mit BoD. Man muß sich vorher allerdings den Vertrag durchlesen und sich selbst überlegen, was man will ^_^. Wer nicht damit zufrieden ist, was er geboten kriegt, sollte natürlich nicht unterschreiben.

Die erste Frage, die man sich stellen sollte: nur Papier, nur e-Book oder beides. Für reine e-Book-Publikationen ist BoD im Moment z.B. gar nicht ausgerichtet; da wäre also in jedem Fall abzuraten.

Für Leute, die vorhaben, gedruckte Bücher im großen Stil zu vertreiben, ist BoD auch nur eingeschränkt zu empfehlen. Wenn jedes Buch einzeln gedruckt wird, liegen die Produktionskosten und damit der Ladenpreis natürlich höher als bei einem Buch, das mehrere tausend Exemplare Startauflage hat. Aber wer so viele Bücher zu verkaufen hofft, der sollte meiner Meinung nach immer noch versuchen, bei einem klassischen Verlag unterzukommen. Das sehe ich genau wie River. Verkaufszahlen ab fünftausend aufwärts sind für Verlage sicherlich schon interessant, soweit ich das beurteilen kann.

BoD ist gedacht für und ausgerichtet auf Leute wie mich: Hobby-Schreiberlinge, für deren Werke sich vielleicht zehn oder zwanzig Freunde und Bekannte interessieren. Es kursierte mal eine Zahl, nach der sich BoD-Titel im Schnitt etwa siebenundzwanzigmal verkaufen - woher die stammt und ob die belegt ist, weiß ich allerdings nicht. Natürlich gibt es auch Leute, die deutlich mehr verkaufen, aber die stecken auch ungeheuer viel Geld, Zeit und Engagement in Werbemaßnahmen. Das muß man können und auch mögen. Ich kann's und mag's nicht ;-).

Zunächst einmal ist das, was man für schlappe 39.- ¤ bei BoD Classic bekommt, wirklich nicht zu verachten: eine ISBN, Anschluß an die Barsortimente, Listung bei allen größeren Händlern, keinerlei Ärger mit Versand und Steuern, und das alles mit ein paar Klicks. Die Abrechnung ist simpel und transparenter als bei Verlagsautoren, habe ich mir sagen lassen. Wenn man das Buch einmal hochgeladen hat, hat man überhaupt keine Probleme und keine Arbeit mehr damit. Und wer jetzt tatsächlich geschickt auf eigene Faust die Werbetrommel rührt, der kann durchaus auch mehrere hundert Stück und mehr verkaufen.

Was man nicht bekommt, ist auch klar: kein Korrektorat (von einem Lektorat ganz zu schweigen), keine persönliche Beratung, keine Werbung. Aber naja, daher die 39.- ¤.

Die Schwierigkeiten beim Upload, die Schreiberin oben aufgezeigt hat, treten, soweit ich weiß, bei dem BoD-hauseigenen Upload-Programm auf (Easyprint). Das streikt wohl ziemlich häufig und ist sehr fehleranfällig. Allerdings kann man das sehr einfach umgehen, wenn man eine fertige PDF-Datei hochlädt (die sich in den meisten Word-Programmen mit einem Klick erstellen läßt). Hab ich gemacht und hatte null Schwierigkeiten.

Ich habe mich übrigens bewußt für ein gebundenes Buch entschieden statt für ein kartoniertes, auch wenn das den Preis nochmal in die Höhe treibt, und bin von der Qualität sehr angetan. (Mit Lesebändchen - ich glaube, das hat den Ausschlag gegeben ^_^.) Was ich an Taschenbüchern bisher in der Hand hatte, sah auch recht brauchbar aus.

Zum Thema Verlagsgründung: ist für einen Hobby-Autoren sicher um mehrere Nummern zu hoch. Gewerbeschein, Finanzamt, eigene ISBN, Marketing und Werbung, kein Zugang bei Amazon außer über Marketplace, vermutlich keine Listung beim Barsortiment ... man würde noch weniger wahrgenommen als bei BoD und müßte noch viel mehr eigenen Aufwand betreiben.

Also in Summe: ich persönlich bin glücklich mit der BoD-Schiene. Ich hab gewußt, was mich erwartet, und habe das bekommen, wofür ich bezahlt habe. Nicht mehr und nicht weniger.

Meine 2 Cents
Josefa

Veröffentlicht am 10.03.2012 16:46:05 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 14.12.2012 00:11:01 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.03.2012 17:05:33 GMT+01:00
Josefa meint:
Du meinst die Fun-Variante, nicht? Ja, die ist komplett ohne Druckkosten. Aber: wenn ich nur zehn Leuten ein Buch à 25.- ¤ schenken wollte, käme ich auch auf 250.- ¤ ^_^. - Da ist "Classic" dann auch nicht teurer.

So wie es ist, ist's schon gut. Die Leute, die's interessiert, können sich das Buch besorgen (auf ihre eigenen Kosten), und in fünf Jahren lasse ich es einen sanften, schmerzlosen Tod sterben *g*.

Veröffentlicht am 10.03.2012 18:11:49 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 14.12.2012 00:11:06 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 10.03.2012 20:48:24 GMT+01:00
Silke meint:
@ Schreiberin du machst deinem Namen Ehre :-) Perfekt !!! Vielen Dank !!!

Veröffentlicht am 10.03.2012 21:04:55 GMT+01:00
Silke meint:
In meinen Verträgen steht, 1,99 Euro pro Monat (für ein Buch) ... nix pro Jahr ... :-(

Veröffentlicht am 10.03.2012 21:24:55 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 14.12.2012 00:11:15 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 10.03.2012 22:10:01 GMT+01:00
Silke meint:
Ok, dann sind es aber knappe 24 Euro pro Buch im Jahr ... da muss ich 32 Bücher im Jahr verkaufen (Ich hab 2 Bücher bei BoD veröffentlicht), um auf Null zu kommen ...
Ja also gut, im Moment klappt das ganz gut ... ich hab 16 Bücher im ersten viertel Jahr verkaufen können ... das reicht wenigstens für meine Kosten ... aber ob das so bleibt? Wahrscheinlich nicht! Man war ich soooo dämlich!!! :-(

Veröffentlicht am 10.03.2012 22:34:17 GMT+01:00
River meint:
@ Silke: Nein, "soooo dämlich" wäre es gewesen, wenn Du zu einem "Druckkostenzuschussverlag" gegangen wärst und dem tausende Euros hinterhergeworfen hättest. Das jetzt kannst Du noch als "Lehrgeld" verbuchen, und - 16 Bücher in einem Quartal ist für eine unbekannte Autorin bei BoD doch nicht schlecht. Da ist es doch durchaus noch drin, dass Du Dein Geld wieder reinbekommst und auch noch einen Verdienst dazu...?
Bloß nicht anfangen, an Dir selbst zu zweifeln, das macht nur die eigene Kreativität kaputt und verhindert dadurch vielleicht gerade DAS Buch, das weggehen wird wie warme Semmeln! :-)

Veröffentlicht am 10.03.2012 23:12:08 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 14.12.2012 00:11:19 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 10.03.2012 23:23:00 GMT+01:00
Silke meint:
Lacht, du hast Recht. Ich darf mich eigentlich gar nicht beschweren. Wenn ich richtig darüber nachdenke, hab ich von meinem ersten Buch ca. 200 Stück verkauft und von dem zweiten Teil so 150 ...
Die Rezensionen sind gut ... leider fehlt mir der nötige Biss, um Werbung zu machen. :-( Ich mag nun mal nichts anpreisen ... und gleich gar nicht, wenn es um meine eigenen Werke geht. Ich habs zwar versucht ... bin aber zu oft an den Pranger gestellt worden. Da verliert man die Lust ... so gab ich auf.
Mir gings hier eigentlich nur um die ebooks. Ich könnte meine Bücher so viel günstiger anbieten ...
Durch meine Veröffentlichung bei BoD leider nicht möglich, dass ärgert mich einfach enorm! Da könnte ich k.... grrrrr

Veröffentlicht am 10.03.2012 23:26:32 GMT+01:00
Silke meint:
Na, ob in fünf Jahren unsere Bücher noch Interesse wecken, wage ich zu bezeifeln ... aber ok, mit dir warte ich gerne ;-)

Veröffentlicht am 11.03.2012 00:17:09 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 14.12.2012 00:11:25 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 11.03.2012 00:25:45 GMT+01:00
Silke meint:
@ Schreiberin,

das hab ich vor. Versuch es gleich am Monatg ;-) Danke für deine tollen Tips!

Veröffentlicht am 11.03.2012 00:32:33 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 14.12.2012 00:11:30 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 11.03.2012 00:35:25 GMT+01:00
Silke meint:
Lacht, ich auch :-) Vielleicht schaffen wie es ja tatsächlich uns wenigstens ebook technisch von BoD zu lösen :-) Wäre der Hammer und ich sooo glücklich !!!

Veröffentlicht am 11.03.2012 00:38:02 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 14.12.2012 00:11:36 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 11.03.2012 00:39:48 GMT+01:00
Silke meint:
Genau ... virtuelle Party :-)
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Erster Beitrag:  10.03.2012
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