Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spannend und außergewöhnlich!, 3. Februar 2008
Das einzig schlechte an dem Buch ist der Klappentext der etwas neben der Spur ist. Glücklicherweise habe ich das Buch trotzdem gekauft.
Ich denke vor dem Lesen sollte man schon wisen, daß es sich um einen Vampirroman handelt. Wenn auch kein "klasischer" Vampirroman (böser dunkler Fürst aus Transsylvanien saugt Blut von hübschen Jungfrauen bis der Held Kommt und ihm den Garaus macht...), aber ein Vampirroman. Lindquist gelingt es dem Thema eine neue Sicht abzugewinnen, nämlich die eines kindlichen Vampirs. Es geht nicht ohne Blut und Gewalt, für einen Vampirroman ist die Story aber nicht allzu blutrünstig, hat aber durchaus "unappetitliche" Momente. Neben der Vampirstory (von der ich jetzt mal nicht zuviel verraten will) gelingt es dem Autor aber auch weitere Themen (Freundschaft, Liebe, aber auch Pädophilie) in den Roman zu intergrieren ohne das dieser überfrachtet wirkt. Interessant auch die Zusammenführung mehrerer Handlungsstränge mit der Sichtweise der einzelnen Charaktere. Dazu Spannung bei angenehm kurzen Kapiteln.
Wenn man Romane wie "Der Vampir" von Tom Holland gelesen hat und dazu noch Spannung mag sollte man (oder frau) hier zugreifen.
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unglaublich gut!, 13. Juni 2008
Ein Thriller aus dem kalten Norden Europas.
Es geht um Menschen in einem kleinen, trostlosen Vorort von Stockholm. Um die Probleme der Menschen, die in den Plattenbauten leben (Alkohol, Arbeitslosigkeit, Tristesse) und konzentriert sich auf einen 12-jährigen Jungen, der in der Schule ständig gehänselt und gemobbt wird.
Auch dieser Junge, Oskar, kommt aus einer zerrütteten Familie und lebt mit seiner Mutter in einem der Plattenbauten.
Eines Tages ziehen neue Nachbarn in die angrenzende Wohnung. Von den Mietern sieht man nicht viel, da sich keiner blicken läßt und die Fenster verhängt sind.
Zeitgleich geschehen im Ort brutale Morde.
Eines Abends dann trifft Oskar ein kleines Mädchen, Eli, die in der Wohnung nebenan eingezogen ist, auf dem Spielplatz vor dem Gebäude.
Im Lauf der Geschichte werden beide Freunde, doch Eli ist nicht das kleine hilflose Mädchen, für das alle sie halten....
Die Geschichte ist nur auf dem ersten Blick eine vordergründige Vampir-Monster-Geschichte.
Tatsächlich hat der Autor die unglaublich deprimierende Tristesse der Lebenspersektiven in den Vororten Anfang der 80er Jahre beschrieben.
Eli sieht Oskar am Anfang eigentlich als Futter. Aber als Oskar eine unbewußte Geste der Zuneigung zu Eli zeigt, entwickelt sich Freundschaft, später sogar unbedingte Liebe.
Beide sind unfreiwillig Ausgestoßene der Gesellschaft. Und beide finden zueinander und gehen am Ende ihren Weg gemeinsam.
Mich hat das Buch tief beindruckt. Die Aussichtslosigkeit der Lebensperspektiven wurde eindrucksvoll beschrieben. Oskar und Eli, die als zwei Ertrinkende in einer kalten, gefühlsarmen Welt, zueinander finden, ist genial dargestellt.
Natürlich ist die Geschichte streckenweise brutal. Diese Schonungslosigkeit der Gewaltbeschreibung macht aber nur einen Teil des Reizes aus. Diese Gewaltzelebration gehört in die Sparte "Phantastik" und dient als Gegenpol zu der viel subtileren Gewalt, in der die Mesnchen leben.
Skanidinavische Thriller (Filme) gehörten bereits zu meinen Geheimtips.
Aber dieses Buch hat alle meine Erwartungen übertroffen. Ich fiebere schon auf den Filmstart und kann das neue Buch des Autors kaum noch erwarten.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Vergesst Twilight!, 14. März 2009
Vergesst Twilight!
Es gibt nicht viele Bücher, die so spannend sind, dass es mir schwer
fällt, eine Pause einzulegen, oder das Buch in der Nacht wegzulegen.
Meistens freue ich mich dann, wenn ich durch bin, und weiß, wie die
Geschichte ausgeht. Und dann gibt es maximal eine handvoll Bücher, bei
denen ich, auf der letzten Seite angelangt, direkt traurig bin, weil die
Geschichte schon endet.
So finster die Nacht ist so ein Buch. Ich konnte es fast nicht weglegen,
und wünschte, die Geschichte ginge ewig weiter!
So finster die Nacht ist kein klassischer Vampirroman, die Geschichte
geht viel tiefer. Man wird von der Geschichte förmlich mitgerissen,
erhält Einblick in das Leben der Charaktere, ihre Perspektive, und es
fällt leicht sich mit dem Einen oder Anderen zu identifizieren.
Die Geschichte verzichtet völlig auf Horror- und Schreckelemente, was
aber überhaupt nicht abgeht. Für Zartbesaitete könnten die teils relativ
expliziten Gewaltbeschreibungen und die Thematisierung von
Kindsmissbrauch eventuell zu direkt sein.
Vergesst Twilight! So finster die Nacht ist DIE WAHRE Vampirgeschichte
des Jahres! Unbedingt empfehlenswert.
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