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Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft Taschenbuch – 23. Februar 1987

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Autorenkommentar

Pierre Bourdieu starb im Jahr 2002.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Pierre Bourdieu, am 1.August 1930 in Denguin (Pyrénées Atlantiques) geboren, besuchte dort das Lycée de Pau und wechselte 1948 an das berühmte Lycée Louis-le-Grand nach Paris. Nachdem er die Eliteschule der École Normale Supérieure durchlaufen hatte, folgte eine außergewöhnliche akademische Karriere. Von 1958 bis 1960 war er Assistent an der Faculté des lettres in Algier, wechselte dann nach Paris und Lille und wurde 1964 Professor an der École Pratique des Hautes Études en Sciences Sociales. Im selben Jahr begann er, die Reihe Le sens commun beim Verlag Éditions de Minuit herauszugeben und erhielt einen Lehrauftrag an der Ècole Normale Supérieure. Es folgten Gastprofessuren und Forschungsaufenthalte in Princeton und am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Seit 1975 gibt er die Forschungsreihe Actes de la recherche en sciences sociales heraus. 1982 folgte schließlich die Berufung an das Collège de France. 1993 erhielt er die höchste akademische Auszeichnung, die in Frankreich vergeben wird, die Médaille d'or des Centre National de Recherche Scientifique. 1997 wurde ihm der Ernst-Bloch-Preis der Stadt Ludwigshafen verliehen.
In seinen ersten ethnologischen Arbeiten untersuchte Bourdieu die Gesellschaft der Kabylen in Algerien. Die in der empirischen ethnologischen Forschung gemachten Erfahrungen bildeten die Grundlage für seine 1972 vorgelegte Esquisse d'une théorie de la pratique (dt. Entwurf einer Theorie der Praxis, 1979). In seinem wohl bekanntesten Buch La distinction (1979, dt. Die feinen Unterschiede, 1982) analysiert Bourdieu wie Gewohnheiten, Freizeitbeschäftigungen, und Schönheitsideale dazu benutzt werden, das Klassenbewußtsein auszudrücken und zu reproduzieren. An zahlreichen Beispielen zeigt Bourdieu, wie sich Gruppen auf subtile Weise durch die feinen Unterschiede in Konsum und Gestus von der jeweils niedrigeren Klasse abgrenzen. Mit Le sens pratique (dt. Sozialer Sinn. Kritik der theoretischen Vernunft, 1987) folgte 1980 eine ausführliche Reflexion über die konkreten Bedingungen der Wissenschaft, in der Bourdieu das Verhältnis von Theorie und Praxis neu zu denken versucht. Ziel dieser Analysen ist es, die "Objektivierung zu objektivieren" und einen Fortschritt der Erkenntnis in der Sozialwissenschaft dadurch zu ermöglichen, daß sie ihre praktischen Bedingungen kritisch hinterfragt.
Seit dem Beginn der 90er Jahre engagiert sich Bourdieu für eine demokratische Kontrolle ökonomischer Prozesse. 1993 rief er zur Gründung einer "Internationalen der Intellektuellen" auf, deren Ziel darin besteht, das Prestige und die Kompetenz im Kampf gegen Globalisierung und die Macht der Finanzmärkte in die Waagschale zu werfen. Die im selben Jahr gegründete Zeitschrift Liber soll dazu ein unabhängiges Forum bieten. Seine politischen Aktivitäten zielen darauf ab, eine Versammlung der "Sozialstände in Europa" einzuberufen, die den europäischen Einigungsprozeß kontrollieren und begleiten soll.
Pierre Bourdieu stirbt am 23. Januar 2002 in Paris.

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195 von 201 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 19. November 1999
Format: Taschenbuch
In welcher Welt leben wir eigentlich?
In der Tat, wir wissen es zum größten Teil nicht. Obwohl wir in einem fein koordinierten sozialen Zusammhang mit anderen leben, sind wir uns der stattfindenden Koordinationsleistungen, wie der Philosoph Leibniz schon erkannte, zu drei Vierteln nicht bewußt.
Bourdieu konstruierte zur Erklärung genau dieses Koordinationsvermögens seinen Begriff des 'Habitus'. Unser Habitus erlaubt uns eine weitgehende Orientierung in der Alltagswelt, indem er ein 'praktisches Wissen' bereit stellt, welches schon unsere kleinsten Gesten und Bewegungen, Akzentuierungen der Aussprache, aber auch Geschmacksurteile konstituiert, ohne daß wir uns dessen bewußt wären.
Der Habitus aber, so zeigt der frühere Ethnologe und jetzige Soziologe, ist ein klassenspezifisches Erzeugunsprinzip sozialer Praxis. Er erlaubt nicht nur die Koordination innerhalb einer Klasse oder Schicht, sondern hat insbesondere auch die Funktion, höhere Klassen von niedrigeren zu unterscheiden - gerade durch die 'feinen Unterschiede' wie etwa den Gebrauch des Fischbestecks, eine bestimmte sprachliche Intonation, bestimmte Arten der Begrüßung etc.
Wie weit der Habitus das Alltagsleben und den Geschmack der verschiedenen Schichten durchzieht (und innerhalb einer Schicht auch uniformiert), führt Bourdieu in dieser ausgreifenden, von vielen Beispielen durchzogenen Untersuchung vor.
Niemand wird dieses Buch lesen können, ohne dabei einen großen, weitgehend unbekannten Teil von sich selbst - in kritischer Perspektive - zu entdecken. <font size="-1" face="geneva, arial, helvetica">(Dies ist eine <b>Amazon.de an der Uni</b>-Studentenrezension.)</font>
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Leoknight am 25. Oktober 2013
Format: Taschenbuch
Als Soziologiestudent habe ich viel mit solchen Büchern und vor allem mit Bourdieu zu tun.
Nun, ich kenne seine Theorien und verstehe auch die Anwendung; dieses Buch hat mir jedoch kein Stück dabei geholfen.

Ich muss sagen, wenn ich nicht schon vorher über verschiedene Aspekte seiner Theorien informiert gewesen wäre, würde ich wohl auch nach Beendigung dieser Lektüre nichts wissen.
Die wohl grausamste Übersetzung, die mir je begegnet ist. Verschachtelte Sätze bis zum Gehtnichtmehr und Anwendung falscher Begriffe, wohl aus Gründen der Ästhetik oder Eitelkeit.
Eines der wohl wichtigsten sozial-ökonomischen Werke wurde schlicht und ergreifend verhunzt. Ehrlich gesagt saß ich bis zu 10 Minuten an einem Satz, der natürlich über eine halbe Seite ging, nur um etwas zu begreifen, was ich schon wusste, bloß war es so formuliert, dass ich es selber nicht erkannte.

Ich kann und werde dieses Buch niemanden empfehlen, nicht weil ich mit dessen Inhalt nicht einverstanden bin, sondern, weil diese Übersetzung es einfach nicht verdient hat, je von einem menschlichen Auge gesehen zu werden. Einfach grausam und rhetorisch falsch.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Paolo Pinkel am 28. August 2014
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
stolze 900 seiten (davon zugegebenermaßen "nur" ~820 fließtext), ruf (titel?) ein klassiker der soziologie zu sein...die anspruchshaltung war hoch.

ich will hier gar nicht die theorie oder wissenschaftlichen methoden dieses buches kritisieren - dafür den stil:

alle beispiele beziehen sich auf frankreich (also mit teilweise französischen begriffen) und zudem noch weitesgehend das frankreich der 1970er jahre. alle, auf über 800 seiten. da hatte ich mir von einem soziologischen "klassiker" aus der feder eines auch in der anthropologie bewanderten autors mehr erhofft. an einer stelle erwähnt bourdieu ganz beiläufig, dass es irgendwo auch irgendwie andere gesellschaften gäbe, erläutert das aber nicht einmal in einer fußnote (von denen es ansonsten viele und lange gibt). ärgerlich.

die rund 800 seiten des buches setzen sich aus gefühlt 1600 sätzen zusammen. hier wurde unnötig verschachtelt formuliert, vor allem in anbetracht des gegenstandes. die einfache beobachtung, dass der reiche andere musik hört als der nicht-so-reiche, schafft bourdieu noch in schachtelsätze zu verpacken. zudem wurde hier eine sportart daraus gemacht, zwischen subjekt und prädikat den größtmöglichen abstand zu bringen. unnötig.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Aurelian am 25. November 2011
Format: Taschenbuch
Hammerwerk. In allen sichtlichen Aspekten einfach nur ein Meisterstück. Anfangend von einer soziologischen Studie über Ästhetik in Frankreich bis hin zur Formulierung von Gesetzmäßigkeiten, was wer, wann, vor allem wie schön findet.
Eine Studie über Ästhetik, was Essenskultur, Kunst im Sinne von Malerei, Sportwahl der Schichten, gerade im Land der Gourmets, ist an sich schon ein getroffenes Thema. Etwas Augenscheinliches im zweiten Blick zu definieren, in die Tiefe zu gehen, zeugt erstens von einem großen soziologischen Verständnis, sowie von einem Talent Dinge dort sehen zu wollen, wo sie am Scheinbarsten eben nur "erscheinen".

Vor allem über dieses Thema nicht nur philosophische Mutmaßungen aufzustellen, sondern empirisch, detailliert ausgearbeitete, sowie dargestellte Phänomene anhand ihrer Vorkommen, sowie ihrer Ursachen aufzuklären, in dieser Art und Weise, zeugt von der Bedeutung und Fähigkeit dieses Soziologen. Das aber kann man natürlich nicht nur ihm zuschreiben, sondern der Soziologie als Wissenschaft an sich, die in der Populärkultur keinen großen Einklang und Anklang gefunden hat.

Das Buch ist inhaltlich klar formuliert, jedoch ist die Sprache, die Bourdieu dabei verwendet, kein einfacher Stoff. Teilweise entgleitet alles in eine so hohe Ausformulierung, dass man es nicht einfach nebenbei zu lesen hat, um es sich verständlich zu machen. Bourdieu will, so vermag es einem zu erscheinen, ein wenig Aufmerksamkeit und Zeitinvestition im Austausch für sein dargebotenes Arsenal von Erklärungen, im eigentlichen Sinne von Aufklärung.
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