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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Rückblick auf ein "gelebtes " Leben,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ich fang mich selbst ein. Mein Leben (Gebundene Ausgabe)
Endlich mal eine Autobiografie geschrieben von einer Person, die älter als 30 Jahre ist. Endlich mal ein Rückblick auf ein Leben, in welchem tatsächlich Platz für "Rückblick" besteht.Kein Effenberg, der "es allen gezeigt hat", kein Küblböck der auf satte 17 jahre zurücksieht angelica Domröse erzählt, nach ihrer Aussage zum ersten mal, von ihrer Kindheit in der DDR, geprägt von einem angsteinflößenden Stiefvater, dem Mauerbau (sie wohnte nah nah an der erbauten Mauer, von einer Mutter , die die wirkliche Wärme nicht geben konnte. Aus diesem Fundament erwuchs eine Stärke, auf der eine Schauspielkarriere im Theater und Fernsehen aufgebaut wurde. Aus den vielen Steinen , die ihr in den Weg gelegt wurden, baute sie sich eine Treppe. Aber sie erzählt auch von den vielen Zweifeln und Unsicherheiten. Sie verläßt die DDR und erkennt doch die Ambivalenz im "neuen" Land. In diesem Buch gibt es aber kein böses Abrechnen mit Weggefährten, sog. Freunden. Dies auch nicht nach dem Lesen der Stasiakten.. Sie verfällt für geraume Zeit dem Alkohol, stellt sich auch diesem Thema knapp und sachlich . Eine Autobiografie, mit einem Schuß Ironie! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bravo, Frau Domröse!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Ich fang mich selbst ein. Mein Leben (Gebundene Ausgabe)
Die Motivation diese Autobiographie zu lesen, kam als sich mein Vater dieses Buch zum Geburtstag wünschte. Domröse war mir bis dahin „nur" als Paula aus "Die Legende von Paul und Paula" (worin ich sie einfach zauberhaft fand) und aus „Der Lord vom Alexanderplatz" bekannt. Mein Interesse hielt sich soweit in Grenzen. Aber dann packte mich doch die Neugier und ich begann die ersten Zeilen zu lesen. Fazit: Ich las es bis zum Ende.Obwohl es am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig für mich gewesen ist keinen strengen chronologischen Ablauf ihres Lebens vorzufinden, stellte es sich bald als gerade das Reizvolle heraus. Es gibt kein Inhaltsverzeichnis, keine Kapitel wie etwa „Meine Kindheit", „Meine Jugend" etc. Vielmehr gliedert sich das Buch in Episoden, ja Anekdoten über die unterschiedlichsten Themen auf. Dabei schreibt sie sehr diskret. Sie gewährt Einblicke in ihr Berufs- und Privatleben. Sie versteht viele unterhaltsame und interessante Geschichten über sich und ihr Umfeld zu erzählen. Letztendlich verrät sie aber nicht viel. In der heutigen Medienlandschaft eher ein Einzelfall, verdient sie dadurch meine ganze Hochachtung. Um herauszufinden, wer Angelica Domröse ist, muss man vielmehr zwischen ihren Zeilen lesen. Ich habe sie als sympathischen, bodenständigen Menschen kennen gelernt, der viel hinterfragt und selbstkritisch analysiert und dennoch oft - besonders von Journalisten - missverstanden wurde. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Unterhaltung, aber mit geistiger Tiefe.,
Von
Rezension bezieht sich auf: Ich fang mich selbst ein. Mein Leben (Gebundene Ausgabe)
Glückwunsch an Angelica Domröse - und Kerstin Decker - zu dieser schönen Autobiographie! Sie ist Klasse zu lesen, weil der Inhalt sehr interessant ist und das Buch auch in einem sehr angenehmen Stil geschrieben ist.Welch ein erfülltes Leben mit manchen Tiefen aber vor allem vielen Höhen! Wie der Titel es sagt: Nach jedem Tief fängt sich die Domröse immer wieder selbst ein. Das Gute ist nämlich - dank ihres "ersten", dialektisch geschulten Lebens in der DDR und natürlich auch aufgrund persönlicher Eigenschaften lässt sie sich nicht vereinnahmen, hat sie einen eisernen Willen und behält sehr wohl ihren Gerechtigkeitssinn, wenn es zu der heutzutage weit verbreiteten Verteuflung der DDR kommt. Ist das nicht eine schöne dialektische Ironie, dass die "Ausgereiste" wie unter Zwang die DDR immer wieder gegen pauschale Hetze verteidigt? Auch wenn ich es schade fand, dass sie wie viele Künstler und Intellektuelle die DDR verlassen haben (deshalb ein Stern weniger!) - diese Differenzierung und dieses ehrliche Nachdenken über Vergangenes macht vieles wieder wett. Ihre Sicht auf die Dinge, und auch die Domröse selbst als Person, ist mir tausendmal lieber und sympathischer als der "drittgrößte Antiquitätenhändler der DDR" oder ein gewisser "Mann der Biere". Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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