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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
82 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
tauchen Sie in eine fabelhafte Welt!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die fabelhafte Welt der Amelie (Audio CD)
Ohne irgendein Hintergrundwissen sah ich mir im Kino "Die fabelhafte Welt der Amélie" an und wurde - wie schon so viele vor mir und mit Sicherheit auch nach mir - verzaubert. Ich höre bei einem Kinofilm selten das erste Mal auf die Titelmusik, doch bei diesem Film und bei dieser Musik habe ich innerlich aufgeschrien! Die Melodie mit der Nummer 4 (wie ich später bemerkte) entführte mich schon bei den ersten Klängen in eine Traumwelt, wie sie nur selten ein Film eröffnen kann. Man fühlt sich auf wundersame Weise entrückt; und das ist nur durch ein harmonisierendes, beiderseitiges Wechselspiel von Bildern und Musik möglich, wie es Amélie auf geradezu einzigarte Weise versucht und mit Sicherheit auch schafft ...Doch diese CD auf einen einzigen Titel zu reduzieren wäre - um es pathetisch zu formulieren - eine "grobe Fahrlässigkeit"; ist doch die gesamte CD ein Wunderwerk moderner (französischer) Musikkunst. Wie schon viele vor mir erwähnt haben, kann man Amélie den ganzen Tag über im Hintergrund laufen lassen und sich immer wieder an diesen wunderschönen Klavier- und Akkordeontönen erfreuen. Mal sentimental, mal schwungvoll, immer pariserisch, nie kitschig und schwulstig: Amélie vereint zu Herzen gehende Musik mit bedingungsloser Lebensfreude und Hilfsbereitschaft und man fühlt sich sofort in ein kleines, gemütliches Café am Mont-Martre nahe der Sacré-Coeur versetzt - mit einem leckeren Schoko-Croissant in der Hand, "Le Figaro" lesend und einen Café au lait bestellend ... Ich kann diese CD nur jedem empfehlen, denn sie verbindet etwas, was viele Drogen nicht schaffen: sie macht absolut glücklich und entführt in eine "fabelhafte" Welt, aber sie ist garantiert ohne Nebenwirkungen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mein Klassiker,
Rezension bezieht sich auf: Die fabelhafte Welt der Amelie (Audio CD)
Im Sommer 2001 eroberte der Film "Die fabelhafte Welt der Amélie" die Herzen von vielen Menschen in ganz Europa. Neben den eindrucksvollen Bildern und der vielschichtigen Handlung lag das sicher an der wunderschönen Musik von Yann Tiersen. Die zauberhafte Mischung aus Humor und Ernst, aus schwereloser Leichtigkeit voller Melancholie, die den Film zu einem einzigartigen Ereignis macht, verdankt dieser zu einem großen Teil der Klangmagie dieses großen französischen Musikers. Der Soundtrack zum Film stellt auch so etwas wie ein kleines Best-of seiner instrumentalen Stücke dar. Mit einfachsten Mitteln wie etwa Klavier, Streichern, Akkordeon,Glockenspiel erreicht Tiersen über die scheinbar unendlichen Variations- und Kombinationsmöglichkeiten dieser Instrumente bezaubernde Klänge und Melodien, von denen man nicht genug bekommen kann. Die Bandbreite der einzelnen Klangbilder reicht dabei von nachdenklich über nostalgisch, träumerisch, traurig, humorvoll bis lustig. Immer aber fühlt man sich geheimnisvoll angezogen von einer fabelhaften Welt, die nach dem Hören dieser Melodien nicht mehr nur die von Amélie bleiben kann.
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38 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die fabelhafte Welt des Yann Tiersen,
Rezension bezieht sich auf: Die fabelhafte Welt der Amelie (Audio CD)
Stellen Sie sich folgende lustige Situation vor: Serge Gainsbourgh, Erik Satie und Michael Nyman gehen zusammen mit einem Orchester bretonischer Folklore im Rahmen eines Philip Glass-Fanclubs in einem pittoresken Pariser Straßencafé einen Café au Lait trinken, später auch einen mit Schuss. Nach einigen Gesprächen über den französischen Lebensstil, die hübschen Kellnerinnen und alte französische Filme sehen sie im regen Treiben des Cafés einige spielerlose Instrumente stehen und beschließen spontan, inspiriert und beflügelt durch ihre Gespräche und musikalischen Erfahrungen, ein wenig Musik zu machen. Dort stehen natürlich ein Klavier, auch eines für Schiffer, Violinen, Celli, Bratschen, Glockenspiele, sogar ein Schlagzeug, Klarinetten, weitere Blasinstrumente und auch ein Kontrabass. Gut... wenn Sie jetzt viele bunte Bilder sehen und viele ebensolche Töne hören haben Sie vermutlich genug Fantasie, um sich ungefähr vorstellen zu können wie die Musik des aus der Bretagne stammenden Yann Tiersen klingt. Richtig bekannt geworden durch diesen Soundtrack, der nicht, wie oft angenommen, extra für Jean-Pierre Jeunets Film komponiert worden ist, sondern lediglich (in Anführungszeichen) einen groben Einblick in die ersten Jahre von Tiersens Schaffen darstellt. Es gab zwar eine solche Anfrage, jedoch hatte er zum Zeitpunkt des Drehs wegen Arbeiten an seinem Album „L'Absente" keine Zeit zu neuem Kompositionen, Jeunet schien jedoch derart euphorisch über diese Musik, dass er sie unbedingt in seinen Film mit einbauen musste, nun eben auf diese Art. Die auf der CD enthaltenen Lieder fügen sich, obgleich eben nicht einmal für den Film komponiert, einfach wunderbar zu den Bildern, die uns selbiger liefert. Jeunets Vorstellungen eines karikierten Paris scheinen auf derselben malerischen Ebene zu liegen wie Tiersens impressionistisch-nostalgische Interpretation bretonischer Folklore, und so wird nicht nur der Film nahezu perfekt musikalisch untermalt, es wird uns auch eine ganz wunderbare CD beschert, die ihre eigenen Bilder malt, ohne dass man den Film zwingend gesehen haben muss. Sei es nun im fulminanten Einstieg „J'y jamais suis allé", in dem kindlich das Glockenspiel mit den Geigen tönt, den „jours tristes", dem „valse d'amélie" (besonders ans Herz zu legen ist hier die orchestrale Version mit wunderbar tragenden Streichern) oder dem wirklich bezaubernden Klavierstück „comptine d'un autre été: l'après-midí", welches noch am ehesten an Erik Satie erinnert: Tiersens mal lebensfrohe, mal melancholische, jedoch immer sehr menschliche Musik lässt den Alltag vergessen und zaubert eine ganz eigene Welt um den Hörer herum, lässt die Sonne scheinen und liefert verschwommene Bilder eines sonnigen Montmartre im regen Pariser Treiben. Und so kann man natürlich lange darüber spekulieren, ob die Bilder aus „Amélie" wirklich genau so farbenfroh und leuchtend wären, hätte Jean Pierre Jeunet nie die Musik Yann Tiersens gehört. Vielleicht sind diese Lieder die wahre Stütze und Inspiration für diesen Film, und nicht letztendlich bloß der unscheinbare Hintergrund. Ein Muss für weltoffene Menschen mit Fantasie. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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