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Die fünf Sprachen der Liebe. Wie Kommunikation in der Ehe gelingt Taschenbuch – 2010


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 155 Seiten
  • Verlag: Francke-Buchhandlung; Auflage: 8. (2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3861221268
  • ISBN-13: 978-3861221265
  • Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 2,2 x 20,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (163 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 797 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Gary Chapman ist zwar im Pensionsalter, will aber nichts von Ruhestand wissen. Er lebt mit seiner Frau Karolyn in North Carolina, arbeitet als Seelsorger seiner Gemeinde, hält Ehe-Seminare und ist Autor zahlreicher Bücher. Mit seinem Buch »Die fünf Sprachen der Liebe« hat er einen neuen Schlüssel zur Kommunikation gefunden und ein Millionenpublikum erreicht.

Auszug aus dem ersten Kapitel. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

1. Wo ist die Liebe nach der Hochzeit geblieben? Wir flogen 10.000 Meter hoch zwischen Buffalo und Dallas, als der Mann neben mir seine Zeitschrift vor sich in die Sitztasche schob, sich mir zuwandte und mich fragte: „Was machen Sie denn beruflich?“ „Ich bin Eheberater und halte Eheseminare“, antwortete ich so beiläufig wie möglich. „Das trifft sich gut“, sagte er. „Mich beschäftigt schon lange eine Frage: Was wird nach der Hochzeit aus der Liebe?“ An ein Schläfchen war nun ohnehin nicht mehr zu denken. Und so fragte ich nach: „Wie meinen Sie das?“ „Ich bin dreimal verheiratet gewesen. Und jedes Mal war es traumhaft, bevor wir heirateten. Aber kurz nach der Hochzeit war dann alles immer sehr schnell aus. Die ganze Liebe, die ich für sie zu haben schien und die sie für mich wohl hatte, löste sich in Luft auf. Ich bin sonst nicht auf den Kopf gefallen; ich bin erfolgreich in meinem Beruf, aber das verstehe ich einfach nicht.“ „Wie lange waren Sie denn jeweils verheiratet?“, erkundigte ich mich. „Meine erste Ehe hielt ungefähr zehn Jahre. Beim zweiten Mal dauerte es drei Jahre, und zum Schluss war ich fast sechs Jahre verheiratet.“ „Hat sich Ihre Liebe immer gleich nach der Hochzeit verflüchtigt, oder war es mehr ein allmählicher Vorgang?“ „Nun ja, die zweite Ehe war von Anfang an ein Reinfall. Ich weiß gar nicht, wie das alles gekommen ist. Ich hatte wirklich gedacht, dass wir uns lieben. Aber schon die Flitterwochen waren eine einzige Katastrophe. Und davon haben wir uns niemals erholt. Wir kannten uns gerade sechs Monate vor der Hochzeit. Es war eine atemberaubende Romanze. Aber gleich nach der Hochzeit wurde ein Schlachtfeld daraus. In meiner ersten Ehe hatten wir drei oder vier gute Jahre, bevor das Kind kam. Nachdem es geboren war, hatte ich immer das Gefühl, dass sie all ihre Aufmerksamkeit dem Kind schenkte und mich außen vor ließ. Es war, als sei ihr einziges Lebensziel das Baby gewesen. Nun brauchte sie mich nicht mehr.“ „Haben Sie ihr das gesagt?“, fragte ich. „Ja, aber sie meinte nur, ich sei übergeschnappt. Ich könne nicht verstehen, was es bedeutet, rund um die Uhr Kinderpflegerin zu sein. Ich solle mehr Verständnis aufbringen und ihr mehr helfen. Ich habe mich wirklich bemüht, aber das schien auch nichts zu nützen. Danach entfernten wir uns innerlich immer mehr voneinander. Nach einer Weile war nichts mehr von Liebe zu spüren. In mir war etwas gestorben. Und so kamen wir überein, unsere Ehe für beendet zu erklären. Ja, und meine letzte Ehe. Ich hatte wirklich gedacht, diesmal würde alles anders sein. Drei Jahre war ich geschieden. Zwei Jahre haben wir umeinander geworben. Ich dachte wirklich, wir wüssten, was wir tun. Und ich hatte zum ersten Mal das Gefühl, genau zu wissen, was es heißt, jemanden zu lieben. Ich war so überzeugt davon, dass sie mich liebte. Ich meine nicht, mich nach der Hochzeit verändert zu haben. Ich ließ sie wie zuvor wissen, dass ich sie liebte. Ich machte ihr Komplimente über ihr Aussehen und sagte ihr, wie stolz ich war, ihr Mann zu sein. Aber ein paar Monate nach der Hochzeit fing sie an zu nörgeln. Es waren die kleinen Dinge zuerst – dass ich den Mülleimer nicht leerte und meine Sachen abends nicht aufhängte. Später ging sie dazu über, meinen Charakter zu kritisieren. Sie könne mir nicht mehr trauen, weil ich nicht ehrlich zu ihr sei. Sie wurde eine durch und durch negative Person. So missgestimmt war sie vor der Ehe nie gewesen. Sie gehörte zu den aufgeschlossensten Menschen, die ich kannte. Das war es auch, was mich so angezogen hatte. Sie klagte niemals. Alles, was ich tat, fand ihre Bewunderung, aber sobald wir verheiratet waren, konnte ich ihr nichts mehr recht machen. Ich weiß wirklich nicht, was da vorgefallen ist. Irgendwann verlor ich meine Liebe zu ihr, und ich wurde wütend auf sie. Offensichtlich liebte sie auch mich nicht mehr. Wir kamen überein, dass es niemandem nützen würde, wenn wir zusammenblieben. So trennten wir uns. Das war vor einem Jahr. Eine Frage: Wo ist die Liebe nach der Hochzeit geblieben? Ist das, was ich erlebe, alltäglich? Haben wir so viele Scheidungen in unserem Land, weil die Liebe verschwindet? Ich kann es gar nicht glauben, dass es mir gleich dreimal passiert ist. Und was ist mit denen, die sich nicht scheiden lassen? Finden sie sich einfach mit der Leere ab, oder bleibt die Liebe in manchen Ehen tatsächlich am Leben? Wie funktioniert das?“ Abertausende von Menschen – verheiratete und geschiedene – stellen genau jene Fragen, die meinem Freund auf Platz 5A so wichtig geworden waren. Mancher stellt sie seinen Freunden, mancher dem Seelsorger, dem Geistlichen oder auch nur sich selbst. Manchmal werden die Fragen in psychologisches Fachchinesisch gekleidet, und manchmal verstecken sie sich hinter Witz und Ironie. Die meisten Späße und lockeren Sprüche, die wir immer parat haben, enthalten zwar ein Körnchen Wahrheit. Aber sie helfen nicht mehr als ein Aspirin bei Krebs. Der Wunsch nach romantischer Liebe in der Ehe ist tief verwurzelt in unserer Seele. In kaum einer Zeitschrift fehlt der Artikel zum Thema: „Wie erhalte ich die Liebe in meiner Ehe?“ Die Bücher zu diesem Thema sind nicht mehr zu zählen. Im Radio und Fernsehen wird darüber gesprochen. Die Liebe zu erhalten ist offenbar keine leichte Aufgabe. Unterschiedliche Sprachen der Liebe Wenn uns nun aber all die Bücher, Zeitschriften und Ratgeber zur Verfügung stehen, warum haben dann offenbar nur so wenige Paare das Geheimnis entdeckt, wie man auch nach der Hochzeit noch die Liebe lebendig erhält? Wie kommt es, dass ein Paar ein Kommunikationstraining absolviert, dabei viele gute Ideen gesagt bekommt, wie das Gespräch gefördert werden kann, und dann zu Hause doch nichts damit anzufangen weiß? Wie kann es geschehen, dass wir einen Artikel lesen: „101 Wege, dem Partner seine Liebe zu zeigen“, davon zwei oder drei Möglichkeiten aussuchen und dann doch kein Echo vom Partner erhalten? Die restlichen 98 Chancen probieren wir dann gar nicht erst aus, und so bleibt alles beim Alten. Wir müssen bereit sein, die Sprache der Liebe unseres Partners zu lernen. Erst so können wir uns in der Liebe verständlich machen. Mit diesem Buch haben wir uns vorgenommen, all diese Fragen zu beantworten. Es ist ja nicht so, dass die vielen Bücher und Artikel völlig nutzlos wären. Das Problem ist aber, dass wir so oft eine ganz wichtige Tatsache übersehen: Die Menschen sprechen alle ganz unterschiedliche Sprachen der Liebe. Die Linguistik kennt die großen Weltsprachen: Japanisch, Chinesisch, Spanisch, Englisch, Portugiesisch, Deutsch und Französisch. Die meisten Menschen lernen zunächst die Sprache ihrer Eltern und Geschwister, die so genannte Muttersprache. Später lernen wir möglicherweise noch weitere Sprachen, Fremdsprachen. Das kostet uns meist aber schon sehr viel mehr Mühe. Am besten sprechen und verstehen wir immer unsere Muttersprache. Dabei fühlen wir uns am wohlsten. Je häufiger wir uns aber einer Fremdsprache bedienen, desto mehr fühlen wir uns darin zu Hause. Wenn wir nur unsere Muttersprache sprechen und jemandem begegnen, der auch nur die eigene Muttersprache beherrscht, dann wird es uns schwer fallen, ins Gespräch zu kommen. Es bleibt uns nichts weiter übrig, als uns mit Zeichensprache, mit Händen und Füßen, verständlich zu machen. Das ist zwar auch Kommunikation, aber sie ist doch sehr mühsam. Die Sprachunterschiede sind ein typisches Merkmal unserer menschlichen Zivilisation. Wenn wir über die Kulturgrenzen hinweg wirklich ins Gespräch kommen wollen, dann müssen wir die Sprache derer lernen, mit denen wir in Kontakt treten wollen. In der Liebe ist das ganz ähnlich. Ihre ganz persönliche Sprache der Liebe unterscheidet sich vielleicht von der Ihres Partners, wie sich Chinesisch und Deutsch unterscheiden. So sehr Sie sich auch bemühen, Ihre Liebe in der eigenen Muttersprache zum Ausdruck zu bringen, Sie werden nicht verstanden, wenn der andere nur Chinesisch spricht. Mein Freund im Flugzeug sprach mit seiner dritten Frau die...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

162 von 166 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 25. Oktober 2001
Format: Taschenbuch
Das Buch ist einfach genial. Der Autor beschreibt auf so einfache und nachvollziehbare Weise wie unterschiedlich Menschen Liebe geben und empfangen und wie wichtig es ist dabei die gleiche Sprache zu sprechen. Zu Jeder Liebessprache gibt es Beispiele in denen sich jeder irgendwo wiederfindet. Es klingt simpel und es ist auch so. Durch dieses Buch wurde mir erst bewußt was mir wichtig ist, und was Liebe für mich bedeutet. Ich habe erkannt wie ich mit meinem Partner aneinander 'vorbeirede' und ihm meine Liebe auf ganz unverständliche Weise zeige. Nachdem ich auch meinen Mann dazu gebracht habe dieses Buch zu lesen sind uns beiden richtige 'Kronleuchter' aufgegangen und wir führen seither eine gänzlich neue Beziehung mit sehr viel mehr Liebe und Verständnis füreinander. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen. Viel Spaß und sicherlich eine erfülltere Liebe in Zukunft. Tanja aus Ludwigsburg
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43 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sissy am 11. Januar 2003
Format: Taschenbuch
"Wenn wir verliebt sind, ist es uns nicht wichtig, ob wir uns weiterentwickeln. Wir haben vielmehr das Gefühl, das Ziel sei schon erreicht.", so Gary Chapman in einem seiner Kapitel! Allein das saubere Unterscheiden zwischen "Verliebt sein" und "Lieben" mag für viele Leser hilfreich sein, wenn sie ihren Partner womöglich verlassen in der Überzeugung, ihn nicht mehr zu lieben, nur weil vielleicht das Prickeln im Bauch verschwunden ist!
Chapman differenziert gründlicher als beispielsweise Gray nicht nur zwischen weiblicher und männlicher Sprache sondern arbeitet weitere unterschiedliche Ausdrucksformen heraus!
An mancher Stelle vielleicht ein wenig zu viel Wiederholungen, so fand ich dieses Buch alles in allem als sehr engagiert und liebevoll geschrieben!
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Feli am 22. November 2010
Format: Taschenbuch
Schon einige Jahre ist es her, dass Gary Chapman sein Buch "Fünf Sprachen der Liebe - Wie Kommunikation in der Ehe gelingt" geschrieben hat. Und immer wieder ist es mir begegnet: in Buchhandlungen, am Büchertisch oder auch bei Freunden. Doch bisher war es nie für mich interessant gewesen, da ich mich von dem Titel habe irreführen lassen. Denn meiner Meinung nach ist dieses Buch nicht nur für Ehepaare geeignet, sondern auch für jede andere Beziehung: sei es nun für frisch Verliebte, für Freundschaften oder auch für die Beziehungen innerhalb der Familie. So gibt es mittlerweile auch einige Abwandlungen dieses Buches, wie "Die fünf Sprachen der Liebe"... "für Kinder, für Singles, für Wenig-Leser, für Familien, für Männer, für Paare, für Teenager", etc.
Gary Chapman ist selber Eheberater und Seelsorger und hat in seiner beruflichen Laufbahn schon mit vielen Paaren zu tun gehabt. So sagt er, dass es fünf Sprachen der Liebe gibt und jeder Einzelne mindestens eine dieser Sprachen spricht. Für eine Beziehung, gleich welcher Art, ist es wichtig, die Liebessprache des anderen und auch die eigene zu kennen, um den "Liebestank" des anderen füllen zu können. Denn leert sich dieser Tank, so fangen oft die Probleme und Streitigkeiten in Beziehungen an, wenn sich ein oder auch beide Teile der Beziehung nicht mehr geliebt fühlen. Um dem vorzubeugen bzw. zu wissen, was man tun kann, wenn es in der Beziehung nicht mehr gut läuft, ist es wichtig, sich die Liebessprache des Anderen zu verinnerlichen und dessen Liebestank stets zu füllen.
Nun wird es spannend, sich mit den einzelnen Sprachen der Liebe bekannt zu machen. Die Sprachen sind folgende: 1. Lob und Anerkennung, 2.
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41 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 10. November 2000
Format: Taschenbuch
Endlich ein Ehebuch, das auch Ehepartnern, die sich auseinandergelebt haben, neue Hoffnung geben kann!!! Beim Lesen dieses Buches fragt man sich: Warum hat mir bisher niemand etwas über die verschiedenen Liebessprachen gesagt? Eine scheinbar bisher unentdeckte Erkenntnis aber total einleuchtend! Das Buch ist durch die vielen Erfahrungsberichte anderer Paare sehr interessant zu lesen. Danach ist die Umsetzung in die Praxis angesagt! Wenn jedes verliebte Paar sich mit den fünf verschiedenen Liebessprachen beschäftigen würde, könnten wahrscheinlich unzählige Scheidungen verhindert werden!
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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 13. Juli 1999
Format: Taschenbuch
Das wichtigste Mittel zur Kommunikation ist ohne Zweifel die Sprache, aber das ist nicht alles! Auch in zwischenmenschlichen Beziehungen geht die Kommunikation über die verbale Sprache hinaus. Gary Chapman stellt hier die Erfahrung aus langjähriger Eheberatung sehr strukturiert und übersichtlich zusammen und gibt eine sehr detaillierte Beschreibung über die unterschiedlichen "Sprachen der Liebe" innerhalb einer Zweierbeziehung.
Keine trockene Lektüre, da der Text mit zahlreichen Praxisbeispielen untermauert wird. Eine klare Gliederung, die jedes einzelne Sprachbild sehr aufschlußreich beschreibt, macht dieses Buch zu einem Lexikon für den Umgang mit dem Partner aber auch mit anderen Menschen. Darüber hinaus gibt es sehr praxisnahe Hilfen die eigene Liebessprache und auch die des Partners einzuschätzen, zu verstehen und umzusetzen.
Empfehlenswert für alle Paare deren Zweierbeziehung in einer Krise steckt, oder in der man sich nichts mehr zu sagen hat. Aber auch für alle, die beruflich oder privat (als Seelsorger oder Berater) im ständigen Umgang mit anderen Menschen stehen, kann dieses Buches eine Hilfe sein, den Anderen besser einschätzen zu können.
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