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70 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Warum lässt Gott soviel Leid zu?, 25. November 2000
Von Ein Kunde
Dieses Buch ist das beste moderne Buch zum Thema Leid. In einer Zeit in der ein falsches Veständnis von Barmherzigkeit die Nicht-Existenz (den Tod) gegen das Leiden ausspielt und Abtreibung, Selbstmord und Euthanasie zumindest in der theoretischen Diskussion wieder salonfähig geworden sind, ist dieses Buch ein vehementes Plädoyer für die christliche Position. Der Autor macht dem Leser die klassische Theologie zum Thema Leid und Schmerz gut verständlich. Gott ist nicht der Schuldige am Leid, und Leiden ist auch gar nicht das, was uns das Neuheidentum unserer Gesellschaft suggeriert. Dieses Buch ist ein Muss für Christen aller Konfessionen, wenn sie keine Antwort auf die Frage ihrer Mitmenschen wissen, wie ein gütiger Gott mit soviel Leid zu vereinbaren ist. Das Thema erscheint anstrengend und der Autor gibt auch keine einfache Antwort. Aber der Stil ist sehr gut verständlich und eingängig. Es ist ein Buch, das man schon Jugendlichen zu lesen geben kann, das aber auch Akademiker nicht verschmähen werden.
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13 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hilfe zum Leben, 1. Dezember 2007
Lange war dieses kostbare Buch vergriffen und wurde zu unverschämten Preisen antiquarisch angeboten, jetzt ist es Gott sei Dank wieder problemlos verfügbar. In seinen Betrachtungen über den Schmerz geht C. S. Lewis der Frage nach, wie menschliche Leiden mit dem Glauben an einen gütigen, willfährigen Gott vereinbar sind. Der Autor verlangt seinem Leser ein hohes Maß an geistiger Beweglichkeit ab und es empfiehlt sich sehr, bei der Lektüre ein Wörterbuch griffbereit zu haben. Lewis' Gedanken sind umso mehr interessant, als der Professor nicht allzu lange vor seinen 1943 an der Universität von Durham gehaltenen Vorlesungen, auf denen dieser Aufsatz beruht, noch selbst Atheist war und sich die Einwände, die sich aus der Tatsache von Leid und Schmerz gegen die Existenz Gottes erheben können, einmal seine eigenen waren.
Das Werk gilt nicht nur als wichtigstes von C. S. Lewis' Büchern, sondern als eines der bedeutendsten Werke in der philosophisch-theologischen Literatur zu dieser Frage. Nur wenige Autoren haben sich derart umfassend, klar und anschaulich, und zugleich so heiter und ernst mit diesem Problem befasst. Lewis fragt, ob es eine objektive sittliche Norm gibt und zeigt, dass alle Kulturen sie voraussetzen und anerkennen. In seinen scharfsinnigen Gedanken zur Möglichkeit von Wundern unternimmt der Autor eine Widerlegung des Naturalismus mit seinem Anspruch, alle Phänomene aus den Naturgesetzen abzuleiten. St.Augustin (?-605), Apostel von England und erster Erzbischof von Canterbury, drückte es lange zuvor so aus: "Wunder stehen nicht im Gegensatz zur Natur, sondern nur im Gegensatz zu dem, was wir über die Natur wissen."
C. S. Lewis formuliert seine Auffassungen nicht ins Abstrakte. Zwar schreibt er nicht als direkt Betroffener, doch hat er angesichts des Leidens und Sterbens seiner geliebten Frau mittelbar einen Sinn für die brennende Frage, von der sein Buch handelt. (Vielleicht erinnern sich einige, die dies lesen, an den Film "Shadowlands".) Seine sprachmächtige Schreibweise, seine weitreichenden Überlegungen und seine ermutigende Glaubenssicherheit machen dieses Buch zu einer für Betroffene, Angehörige und Betreuer gleichermaßen lohnenden Lektüre. Aber leider fehlt hier etwas sehr Wichtiges: In eine Beschäftigung mit der Frage nach Leiden und Sterben aus biblischer Sicht gehört unverzichtbar auch die Auseinandersetzung mit den Ursachen der immer größeren werdenden Anzahl von Krankheiten und ihrer epidemischen Ausbreitung.
Wir leben in einer kranken Welt, in Angst vor Krebs, Herzerkrankungen, Diabetes, Schlaganfall, Arthritis, Allergien, Übergewicht und unzähligen anderen Leiden und Gebrechen. Christinnen und Christen sind genauso krank wie der übrige Teil der Gesellschaft. Wir wissen, Gott kann auf wunderbare Weise heilen, doch viele von uns sind krank, ausgegrenzt und sterben einen frühzeitigen Tod. Zwar ist das menschliche Immunsystem zur Selbstheilung in der Lage, doch es wird durch unseren Lebensstil und unsere westliche Ernährungsform ruiniert, weil ihr bestimmte lebensnotwendige Enzyme fehlen. Unsere Ernährung hat sich weit entfernt von dem, was uns Gott in 1. Mose 1,29 zum Leben gegeben hat.
Vielen ist nicht bewusst, dass sich die Bibel nicht allein an den Geist und die Seele des Menschen richtet, sondern auch ein wunderbarer Ratgeber für perfekte Gesundheit ist. Die Notwendigkeit, gut für den eigenen Körper zu sorgen, wird von den meisten Gläubigen mehr oder weniger ausgeklammert. Etwa 90 Prozent der Gebetsanliegen in unseren Kirchen haben eine Erkrankung zum Anlass, doch kann ein Kirchenbesucher nahezu sicher sein, in seinem ganzen Leben keine einzige Predigt zum Thema gesunde Ernährung zu hören - nicht einmal am Erntedanktag!
In Hosea 4,6 heißt es: "Mein Volk kommt um aus Mangel an Erkenntnis", aber die christlichen Kirchen leisten kaum einen Beitrag zur Beantwortung einer der dringendsten Fragen unserer Zeit. Einer Zeit mithin, in der das medizinische Establishment aus staatlicher Gesundheitsvorsorge, Krankenversicherungen, Kliniken und Ärzten weitgehend ratlos vor dem Boom der Zivilisationskrankheiten steht. Dies ist umso bedenklicher, als sich in der Bibel deutliche Worte zu unserer Gesundheit finden: Römerbrief 12, 1-2a; 1. Korinther 6, 19-20: 1. Korinther 3, 16-17; III. Johannes 2
Im Galaterbrief Kapitel 6, Vers 7 heißt es, dass der Mensch ernten wird, was er sät. Kaum jemand wird bestreiten, dass es einen Zusammenhang zwischen unserer Lebensweise - einschließlich Essverhalten - und den immer stärker um sich greifenden Zivilisationskrankheiten gibt. Säen und ernten ist die natürliche Abfolge, die auch für unseren Körper gilt. Insofern diesem auch die Fähigkeit zur Selbstheilung innewohnt, bin ich davon überzeugt, dass sich krankhafte Verläufe auch umkehren lassen, wenn die Grundvoraussetzungen stimmen. An dieser Stelle schließt sich der Kreis und ich bin wieder bei dem, was ich über gesunde Ernährung angemerkt habe, wie sie uns in 1. Mose 1,29 vorgestellt wird. Meine Hoffnung ist, dass viele Menschen, die sich heute noch mit Schmerzen herumtragen, schon bald in das Lob des Psalmisten einstimmen werden: "Ich danke Dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind Deine Werke, und das erkennt meine Seele wohl." (Psalm 139,14).
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein intelligentes Buch, 10. Dezember 2009
Da ich meine trauernde Freundin begleite,
war mir das Buch teilweise schon eine Hilfe.
Allerdings lag mir persönlich das Buch von Jörg Zink
"Trauer hat heilende Kraft" mehr. Es hat mich
mehr im Herzens berührt.
Es hängt auch von der Stimmung ab, was ich gerade brauche.
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