Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Belohnt wird, wer sich durchkämpft - Gute Geschichte - langatmig erzählt , 9. Dezember 2008
Meredith forscht für ihr Buch nach dem Leben Debussys. Dabei führt sie ihr Weg nach Paris, wo sie durch Zufall auf ein unvollständiges Set Tarotkarten aus vergangener Zeit stößt. Diese Tarotkarten zeigen die Liebenden, die Kraft, den Teufel und die Gerechtigkeit, auf der ein Mädchen abgebildet ist, das unverkennbar die Gesichtszüge von Meredith trägt. Durch diesen Zufall der Ähnlichkeit verwirrt, begibt sich die junge Frau auf die Suche nach dem Ursprung der Karten, die auch mit Debussy zusammenhängen. Ist es nur Zufall, dass die Karte ihr Konterfei ziert und sie zu Familienerbstücken im Süden Frankreichs zieht? Immer wieder taucht der Name einer jungen Frau auf: Léonie Vernier. Sie entpuppt sich als die Zeichnerin der Karten, die in den Bildern die Geschichte ihres Bruders Anatole und seiner großen Liebe erzählt. Diese eine Liebe, die Victor Constant zerstörte, weil Léonie, geblendet vom Charme des Widersachers, ihm den Weg zu den Liebenden wies. Die Wahrheit liegt in den Karten und hundert Jahre später droht sich die Vergangenheit zu wiederholen.
Kate Mosse lebt mit ihrer Familie in Sussex, aber auch in Carcassonne. Beste Voraussetzungen, sich in dieser Umgebung auszukennen. Sehr akribisch hat die Autorin im Leben von Debussy geforscht und erzählt eine mystische und spannende Geschichte. Dabei erklärt sie die Magie der Tarotkarten bis ins kleinste Detail. Aber eben dies ist auch das Manko am Buch. Bis die Geschichte "richtig losgeht", muss man sich locker durch 250 Seiten quälen. Zwar erzählt Kate Mosse brillant, aber trotzdem bleibt die Gefahr, dass man das Buch zu früh aus der Hand legt. Im Umschlag meines Buches war ein Gutschein geklebt, der mir erlaubte, das Hörbuch bei Audible herunterzuladen. 21 Stunden - exakt nach Buchvorlage. Dies ermöglicht, das Buch in Teilen auch auf Reisen zu hören, was die Zeit mit dem Buch verkürzt und dazu führt, dass man sich schneller einfindet. Eine hervorragende Werbeidee des Verlages.
Fazit: Die Geschichte um Meredith auf den Spuren ihrer Wurzeln ist eine spannende. Jedoch hätte die Autorin sehr gut daran getan, schneller auf den Punkt zu kommen und etliche Passagen hätten durchweg gestrichen werden dürfen. Leider werden viele Leser gerade deshalb "auf der Strecke bleiben" - und das hat dieser gute Roman nicht verdient.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Zieht sich etwas - aber Durchhalten wird belohnt!, 7. September 2009
Auf der Suche nach ihren Wurzeln findet die junge Meredith in Paris ein altes, unvollständiges Set Tarotkarten. Eine der Karten hat verblüffende Ähnlichkeit mit ihr und führt sie in den Süden Frankreichs, hier befinden sich auch die wenigen Familienerbstücke, die sie besitzt. Je mehr sie herausfindet, umso öfter fällt der Name Léonie Vernier. Bald stellt Meredith fest, dass Léonie die Tarotkarten gezeichnet hat und hiermit die große Liebe ihres Bruders zu einer Frau erzählt. Dieser Liebe steht jedoch ein Mann im Weg: Victor Constant und Léonie selbst zeigt ihm den Weg zu den Liebenden. Hundert Jahre später sieht es danach aus, als würde sich die Vergangenheit wiederholen.
Nach Das verlorene Labyrinth ist dies der zweite Roman von Kate Mosse, der in unterschiedlichen Zeitebenen spielt. So erzählt sie zum Einen in der Gegenwart die Geschichte der jungen Meredith auf der Suche nach ihrer Vergangenheit und zum Anderen die Liebesgeschichte rund um Léonies Bruder im 19. Jahrhundert aus Sicht von Léonie. Anfangs zieht sich die Geschichte ein wenig, es passiert nicht wirklich etwas, aber da sich die ganze Story doch recht mysteriös und geheimnisvoll entwickelt, hält man durch und wird dafür letztendlich auch belohnt.
Sobald der Roman in "die Gänge" gekommen ist, entwickelt er sich wirklich zu einem spannenden Mix aus Thriller und historischem Roman, bedingt auch dadurch, dass die Wechsel zwischen den beiden Zeitebenen wunderbar getroffen sind und natürlich immer genau an der spannendsten Stelle enden.
Die Charaktere ihrer beiden Protagonisten Meredith und Léonie hat Kate Mosse gut herausgearbeitet und sympathisch umgesetzt. Auch die weiteren Mitwirkenden sind detailreich beschrieben, sodass man schnell die von der Autorin gewollten Antipathien oder Sympathien für die Figuren entwickelt.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Noch besser als 'Das verlorene Labyrinth', 22. Oktober 2008
Also ich muss sagen ich fand das Buch wirklich gut.
Die Idee Ereignisse aus der Vergangenheit mit der Gegenwart zu verküpfen ist einfach genial. Genau das hat mir auch schon an dem letzten Buch (Labyrinth) gefallen.
Obwohl ich 'Labyrinth' als sehr langatmig empfunden habe, habe ich mir Sepulchre gekauft und bin positiv überrascht. Obwohl auch hier schöne Landschaftsbeschreibungen enthalten sind, überwiegen diese hier nicht so sehr und das Buch lässt sich flüssig lesen.
Man kann sich gar nicht entscheiden welchen Handlungstrang man lieber liest, da beide (Gegenwart und Vergangenheit) eine sehr schöne Storyline haben.
Dazu kommen die sehr lebhaften Hauptcharaktere Leonie (Vergangenheit) und Meredith (Gegenwart),denen man gerne bei ihren Nachforschungen über die Schulter guckt und mit Ihnen mitleiden sowie mitfiebern kann.
Es macht sehr viel Spaß immer mehr Parallelen zwischen den beiden Handlungen zu finden und das Puzzle langsam zusammensetzten zu können.
Also insgesamt ein Buch das ich jedem empfehlen kann, der gerne Historienromane liest. Obwohl ich denke das das Buch weit mehr beinhaltet als nur das.
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