Kurzbeschreibung
Irgendwo in den Bergen ein einfaches, einsam gelegenes Haus. Ein Mann entdeckt es und nimmt es mit seiner Familie in Besitz. Mit ihm hat er, so glaubt er, sein Glück gefunden. Am Anfang, die Kinder sind noch sehr klein, scheint das Leben ein selbst ernanntes Idyll. Doch erste Irritationen schleichen sich in die Mitteilungen, die er seinem lieben Freund schreibt. Immer seltener verlässt er das Haus, betrachtet die größer werdenden Kinder und seine Frau mit wachsendem Argwohn. Ob sie ihm nacheifern, ihm gefallen wollen oder sich gegen ihn stellen sie können ihm nie genügen, denn immer tiefer taucht er in seine Welt. Das gepriesene Haus wird zur Bühne aberwitziger Gegebenheiten, und eine Geschichte nimmt ihren Lauf bis zu einem einsamen Ende. STILL LEBEN ist ein modernes Märchen, Briefe an einen Freund, geschrieben wie Prosagedichte. Aber wer ist der Freund? Ein Alter ego des Schreibers? Oder wird der Leser zum Freund, wenn er im Verlauf der Lektüre diese Parabel mit seinem eigenen Leben füllt? Jan Peter Bremer, der Ingeborg-Bachmann-Preisträger von 1996, legt nach Feuersalamander einen neuen Prosaband vor eine Parabel von radikaler Beckettscher Reduktion.
Der Verlag über das Buch
»Brillant präzise!« Die Zeit
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe:
Broschiert
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