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Entscheidungen: Mein Leben in der Politik
 
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Entscheidungen: Mein Leben in der Politik (Gebundene Ausgabe)

von Gerhard Schröder (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
  • Verlag: Hoffmann und Campe (25. Oktober 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3455500145
  • ISBN-13: 978-3455500141
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,8 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 173.864 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Sicher, an Selbstbewusstsein hat es diesem Mann nie gefehlt; ein Selbstbewusstsein, das sich auf Leistung gründe, wie er, nun ja, eben selbstbewusst, in Entscheidungen schreibt. Memoiren, die in der rekordverdächtigen Zeit von einem Jahr entstanden sind. Zieht man den Vergleich zu seinem Vorgänger, hat er fünf Jahre weniger gebraucht. Helmut Kohl legte den ersten Band seiner Memoiren sechs Jahre nach der Wahlniederlage der CDU vor und hat es schon mit dem zweiten von drei Bänden auf mehr als 1.800 Seiten gebracht. Und was steht nun auf 500 Seiten Entscheidungen?

Wer Biografisches erwartet, Anekdoten aus den Kindertagen etwa, wird enttäuscht werden. Es ist nichts Glückliches, was Gerhard Schröder über die Zeit im "Behelfsheim" in Bexten zu sagen hat, wo er mit seiner Mutter, seinen Geschwistern und seinem Stiefvater lebte. Die Distanz, die sich hier aufbaute, wurde mit der Zeit nicht kleiner -- so wählten eine Schwester und die Mutter später sogar die Grünen! Eine Tatsache, die Schröder offensichtlich sehr getroffen hat.

Im Folgenden geht es nur noch um Politik, beziehungsweise um Schröder in der Politik. Denkt man an die Ausfälle des Noch-Kanzlers in der "Elefantenrunde" nach den vorgezogenen Wahlen 2005, geht es in Entscheidungen vergleichsweise harmlos zu.

Positiv äußert sich Schröder zu einigen politischen Weggefährten oder Wegbereitern. Willy Brandt wird hervorgehoben, aber auch Hans-Jochen Vogel. Zeitweilig in einem schwierigen Verhältnis zu ihm stehend -- etwa als Schröder Lafontaine zum Parteivorsitzenden machen will --, äußert sich Schröder doch sehr respektvoll über Vogel. Das gilt in besonderem Maße auch für Erhard Eppler: Überaus integer und visionär sei dieser Vordenker der SPD. An Wladimir Putin beeindrucken Schröder am meisten seine Bescheidenheit und seine Fitness. Gut sei das für einen Politiker, der eines der schwersten Ämter habe, die auf der Welt zu vergeben seien.

Und die Gegner? Ja, es gibt Spitzen gegen die Presse, mit der sich Schröder ja eigentlich nicht so schlecht verstand während seiner Amtszeiten. Ja, Schröder schreibt auch gegen die Gewerkschaften. So habe der IG-Bau-Vorsitzende Klaus Wiesehügel indirekt zum Sturz von Schröder aufgerufen. Ja, der Rekurs auf die Fehler der Vorgängerregierung fehlt nicht -- aber auch nicht die Selbstkritik! So schreibt Schröder, dass der demografische Wandel nicht ausreichend berücksichtigt worden sei, man den Slogan von Sozialminister Norbert Blüm "Die Rente ist sicher" noch übertrumpfen wollte. Und so geht es -- ein Wunder? -- in Entscheidungen auch um Fehlentscheidungen.

Viel Platz nehmen die Darstellungen zum Kosovokrieg und der deutschen Beteiligung sowie zum Irakkrieg und der deutschen Nichtbeteiligung ein. Auch die Premieren eines deutschen Kanzlers bei den Feierlichkeiten zu den 60. Jahrestagen der Alliiertenlandung in der Normandie und zum 8./9. Mai in Moskau finden gebührende Erwähnung.

Entscheidungen ist sicher kein sensationelles Buch. Es wird vermutlich auch nicht die Anwälte beschäftigen. Vielmehr ist es eine bewusst, vielleicht auch bemüht moderate Darstellung eines politischen Lebens. Das ist aber angesichts vergleichbarer (Selbst-)Deutungen einiger Kollegen sicher nicht das Schlechteste, sondern wirkt im Gegenteil fast wohltuend. Und so sind diese Memoiren zumindest in Bezug auf den tatsächlichen oder vermeintlichen Selbstdarsteller Schröder dann doch eine kleine Sensation. --Mathias Voigt, Literaturtest

Kurzbeschreibung

»Mein ganzes Leben lang habe ich versucht, Grenzen immer wieder an den Horizont zu verschieben.«

Frei heraus ohne staatsmännische Diplomatie: In seiner politischen Autobiografie - Schwerpunkt: die Regierungsjahre - offenbart Gerhard Schröder seine Sicht, seine Wahrheit, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen.

»Ich habe alles selber gemacht, mir hat keiner was geschenkt«, sagt Gerhard Schröder. Er hat seine Chancen genutzt: Aus bescheidenen Verhältnissen arbeitete er sich über Lehre und zweiten Bildungsweg bis ins höchste Regierungsamt vor. Als Kanzler riskierte er die Vertrauensfrage, um deutsche Soldaten zu einer Friedensmission ins Ausland zu schicken - und erntete damit höchste Anerkennung für sein Land. Überzeugt trotzte er später George W. Bush in der Irak-Frage. Um Deutschland fit zu machen für die globalisierte Welt, vollzog er die Abkehr von der bequemen Ideologie, der Staat sei für alles und jeden verantwortlich. »Entscheidungen« ist ein kämpferisches Resümee, das mit Kritik - auch Selbstkritik - nicht sparsam umgeht, und zugleich ist es das politische Vermächtnis eines entschlossenen Kämpfers für soziale Gerechtigkeit und ein geeintes, selbstbewusstes, friedliches Europa.


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42 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Langweilig, oberflächlich und selbstgefällig, 2. November 2006
Schröders Memoiren sind ihr Geld nicht wert:
- Über weite Strecken schlichtweg langweilig und ermüdend
- Wenn es interessant würde, wechselt Schröder meistens das Thema.
- Wirkliche Hintergrundinfos erfährt man nur wenige, stattdessen erwarten einen Hunderte Seiten von Geplänkel.
- Substanz und tiefergehende Auseinandersetzung fehlen - das Buch bleibt schrecklich oberflächlich.
- Es nervt durch Wiederholungen und grammatikalische Fehler.
- 100 der 500 Seiten sind reine Bilderseiten, die immer wieder dieselbe Pose zeigen: Den grinsenden Macher

Verglichen mit den großen Memoiren von Staatsmännern wie Bismarck oder Churchill wirkt Schröders Werk wie das eines Lehrlings.
Es bleibt nur, dem Urteil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 29.10.2006 zuzustimmen: "Mit seinen Memoiren 'Entscheidungen' hat Gerhard Schröder ein Werk voller Fehler und Banalitäten vorgelegt. ... Was für ein Buch! Ist Schröder wirklich so naiv?"
Peinlich!
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39 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Der Pfau betritt den leeren Saal, 11. November 2006
Da ist Gerhard Schröder gut zwei Wochen wieder in der Öffentlichkeit zu sehen, und schon haben viele schon wieder genug von ihm und seiner selbstgefälligen Art. Die "Elefantenrunde" ist vielen, und auch mir, immer noch sehr präsent. Peinlicher ging es wirklich nicht. Ich hatte Schröder bis zu diesem Zeitpunkt durchaus geschätzt und ihm, wie auch 2002, meine Stimme gegeben. An diesem Abend ist dieser positive Eindruck des Kanzlers gänzlich verflogen. Und nun erfreut uns Herr Schröder nur ein Jahr nach seinem Ausscheiden mit seiner Biographie. Ich habe mir diese sogleich gekauft und mit Spannung gelesen. Viele seiner Ansichten teile ich immer noch, jedoch sehe ich vieles nicht mehr als positive Charakterzüge Schröders, sondern als opportunistisches Kalkül! Mit seinen Reformen wollte er offensichtlich in die Geschichte eingehen, mit dem "Nein" zum Irakkrieg (eine völlig richtige Entscheidung!) wahrscheinlich auch. Schröder kommt seit diesem "suboptimalen" Abend einfach nur noch lächerlich rüber. Sein Buch ist bestimmt durch "ICH, ICH und, lassen Sie mich kurz überliegen, ach ja, ICH". Lesen brauchen Sie es gewiss nicht. Sie nehmen seine Ausführungen und Herrn Schröder selbst , so glaube ich,ohnehin nicht mehr ernst. Bestätigt fühlte ich mich auch bei seinem Auftritt in der Talkshow "Beckmann". Anstatt zu sagen, dass er sich an diesem besagten Abend aus ihm inzwischen auch unerklärlichen Gründen so daneben benommen hat, es ihm auf einer Weise Leid tue, rechtfertigt er sich und läßt auch in diesem, wie in so vielen Fällen, keinerlei Kritik zu. Herr Schröder, als Wirtschaftsanwalt sind sie wahrlich besser aufgehoben. Als Anwalt der Menschen haben Sie ihren bis zum Wahlabend positiven Eindruck leider nachhaltig "versaut".
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen eitel, arrogant, prinzipienlos, 10. August 2009
Von T. Krings "thorstenkrings2" (düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
What you see it was you get: Schröder zeigt sich hier wie er eben ist: eitel, arrogant, prinzipienlos und auch handwerklich sehr schludrig. Insofern bestätigt das Buch nur das, was man eigentlich eh schon von ihm wusste.
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5.0 von 5 Sternen Absolut empfehlenswert
interessante Reise durch den Werdegang Schröders und den Verlauf der Politik in den Jahren. Macht Spaß zu lesen das Buch.
Vor 12 Monaten von A. Hinderer veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen SPD zu Schrott gefahren
Die Lektüre des Buches von Gerhard Schröder, hat die Richtigkeit, meines Parteiaustritts 2007, im Nachhinein bestätigt. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Peter August Bruns veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Sollte man kennen
Wer Politik verstehen will, muss die Menschen kennen die sie machen. In diesem Buch lernen Sie einen davon kennen. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Ossi veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Entscheidungen. Mein Leben in der Politik
Das Buch von Gerhard Schröder, "Entscheidungen" ist ein sehr großes, umfassendes Werk, welches man dennoch schnell an einem Nachmittag durchlesen kann, weil es im Prinzip nichts... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von TO veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen ein Buch für Politikinteressierte
Viele hofften auf eine gnadenlose Abrechnung mit seinen Gegner und Nachfolgern. All diese werden aber enttäuscht, denn dieses Buch bietet keine Schlammschlachten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. August 2007 von Sebastian Ottmann

5.0 von 5 Sternen Ein gelungener Blick hinter die Kulisse der Ära Schröder
Das Buch, welches sehr gut zu lesen war, gibt einen Einblick in die Probleme und die politischen Entscheidungen der Ära Schröder. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. August 2007 von S. Gassner

5.0 von 5 Sternen Entscheidungen
Eine gelungene Rückschau auf 7 Jahre Regierungsarbeit. Sehr unterhaltsam geschrieben. Man erfährt einiges über Hintergründe mancher politischer Entscheidungen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Juni 2007 von H. Monika

4.0 von 5 Sternen Moderat, abgeklärt und verschwiegen
Was erwartet sich der Leser von einer biographischen Darstellung der Entscheidungen eines ehemaligen Bundeskanzlers? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Juni 2007 von Markus

2.0 von 5 Sternen Schröder hat wenig zu sagen - und das auf über 500 Seiten.
Gerhard Schröder war Kanzler - ein Staatsmann hingegen war er nie. Schröder wollte es, seine politischen Fähigkeiten zutreffend einschätzend, auch nie sein. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Juni 2007 von Bücherbär

5.0 von 5 Sternen Typisch Schröder eben... Einfach genial!
Er spaltet(e) die Nation wie kein anderer. Unser viel geliebter bzw. viel gehasster Altkanzler hat seine Spuren hinterlassen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Mai 2007 von Jonas Weißenmayer

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