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373 von 446 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Final Fantasy auf einer ganz neuen Ebene!, 12. März 2010
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy XIII (Videospiel)
Hallo liebe Fans und liebe Skeptiker.
JA, Final Fantasy XIII ist anders. JA, es ist kein FFVII mehr. JA, einige lieb gewonnene Sachen kommen nicht mehr vor. Und jetzt frage ich auch. Ist es schlimm das dieses Spiel anders ist? Wollen wir ein zweites FFVII? Ist es wirklich ein so herber Verlust das einige Dinge nicht mehr enthalten sind? Die Antworten darauf muss sich jeder Leser selbst geben. Ich weiß nur, dass FFVII für mich unerreicht ist und auch bleiben soll. Würde jetzt ein neues FF kommen was dem siebten Teil den Rang abläuft, hätte ich mir meine ganzen nostalgischen Erinnerungen sparen können in dem ich diesen Teil immer und immer wieder angefangen habe. FFVII ist ein schönes Kapitel in unserem "Zockerleben", aber das soll es auch bleiben. Deswegen: Ich will kein zweites FFVII. (Ein Remake sicherlich, aber keinen Ersatz!)
Nun aber zum eigentlichen Spiel.
Die Story ist endlich mal wieder der absolute Hit. Ich erinnere mich düster an Final Fantasy XII zurück... Kaum vorhandene Charaktergeschichten. Partymitglieder, von denen man nichtmal wusste wieso sie dabei waren, und ein Ende was langweiliger nicht sein könnte. Dies ist hier eindeutig anders. Im Grunde kann man in XIII keinen wirklichen Hauptcharakter benennen. Mal wird die Geschichte aus der Sicht von Vanille erzählt, dann aus Snows Sicht usw. Jeder Charakter bekommt seine Sternstunden und den Moment im Rampenlicht. Und das nicht nur einmal. Es kommen bereits in den ersten 10 Spielstunden Storywendungen auf, die man aus älteren Teilen nur kurz vorm Ende erleben kann. Die Geschichte an sich ist sehr nett gestaltet. Es gibt immer wieder Zeitsprünge in die Vergangenheit wo die Charaktergeschichten weiter geführt, und das Verständnis wieso und weshalb sich ein Gruppenmitglied der Gruppe angeschlossen hat, erklärt wird. Allerdings muss man zugeben, erfindet die Story das Rad nicht neu. Es geht wieder um zwei "Nationen" die sich gegenseitig versuchen fertig zu machen. Wir haben auf der einen Seite Cacoon, die in stetiger Angst vor den Pulse Fal'Cie und L'Cie leben. Auf der anderen Seite gibt es Grand Pulse. Pulse ist allerdings nicht mehr von Menschen bewohnt, sondern von grausamen Bestien die an Stärke kaum zu überbieten sind. Man könnte diese Welt als raue und gefährliche Wildnis beschreiben. Cacoon ist ein kleiner pseudo Planet, der in sicherer Höhe über Pulse schwebt. Möglich ist das durch die Macht der Sanctum Fal'Cie Eden. Das Sanctum regiert über Cacoon und ist die treibende Kraft im Kampf gegen die Pulse L'Cie.
Ich könnte nun Seitenlang darüber schreiben was genau eine Fal'Cie ist, wie L'Cie entstehen usw. Aber das ist eine Sache die eindeutig zu groß ist um Sie hier zu erklären. Würde außerdem einiges an Spoiler enthalten. Diesbezüglich kann ich nur jedem empfehlen die Datenlogs, die in regelmäßigen Abständen freigeschaltet werden, aufmerksam durchzulesen. Ein Großteil der Story wird erst mit diesen Logs stimmig.
Zu der Grafik muss man nicht mehr sagen. Außer vllt. das sie wirklich Top ist! Hier aber achtung: Spielt man FFXIII nicht mit einem HDMI Kabel, kann es in den Zwischensequenzen zu unschönen Rucklern kommen. (so zumindest meine Erfahrung)
Das Kampfsystem ist ebenso genial wie einfach. Ich habe hier Argumente gelesen das die Ausrüstung auf das mindeste beschränkt wurde. Erinnern wir uns mal zurück.
Final Fantasy VII: Waffe + Schmuckstücke
Final Fantasy VIII: Waffe und G.F.
Final Fantasy IX: Komplette Sets
Final Fantasy X: Waffe + Schmuckstücke
Final Fantasy X-2: Kostüme
Final Fantasy XII: Komplettes Set.
Und jetzt soll plötzlich in Final Fantasy XIII das Rüstungssystem zu abgespeckt sein? Kaum zu glauben das solche Kommentare von Leuten stammen die sich selbst "Fan" schimpfen. Aber zurück zum Kampfsystem... Zu Beginn ist es ein bisschen langweilig... Man haut drauf, schmeißt sich ne Potion rein, haut weiter drauf. Aber ab dem Moment wo man die Paradigmen bekommt wird es anspruchsvoller. Bosskämpfe sind häufig so schnell, dass man binnen Sekunden reagieren muss, weil ansonsten die gesamte Gruppe down geht. Das Problem ist, stirbt der aktuelle Gruppenanführer, ist das Spiel vorbei. Naja, darüber kann man zwar streiten, aber es ist auch nicht wirklich schlimm. Man kann jeden Kampf sofort neu beginnen, ohne beim letzten Speicherpunkt neu anzufangen.
Die Charakterentwicklung erinnert sehr stark an das Sphäro Brett von FFX. Man verfügt mit jedem Charakter über bestimmte Berufe (Im laufe der Story bekommt jeder Charakter auch jeden Beruf) die man getrennt von einander mit KP skillen kann. Dabei ist es ratsam, für jeden Charakter einen Hauptberuf festzulegen. Am Anfang wird man zwar noch quer Beet skillen können, allerdings ist das nachher nicht mehr so ratsam. Auch dieses System ist ebenso einfach wie genial. Es funktioniert, und man muss sich keinen Zacken aus der Krone brechen um es zu verstehen. Dabei allerdings Vorsichtig sein! Nicht jeder Charakter ist in jedem Job gleich gut. Fang zum Beispiel hat herausragende Angriffswerte, aber dafür sehr magere magische Fertigkeiten. Der Beruf des Verheerers (Schwarzmagier) ist also nicht sehr optimal für sie. Allerdings hindert euch niemand diesen Beruf doch zu skillen. Und das müsst ihr sogar, wenn eure Charaktere perfekt sein sollen. Man erkennt aber recht einfach welche Berufe für einen Charakter geeignet sind und welche nicht. Schaut man sich die benötigten KP an um die ersten zwei bis drei Punkte freizuschalten, bemerkt man die verhältnismäßig hohen Kosten. Die Berufe, in denen der jeweilige Charakter nicht so geeignet ist, sind um einiges teurer.
Nun räume ich noch mit ein paar Kritikpunkten auf die von Leuten stammen, die unmöglich mehr wie 10 Stunden gespielt haben.
~ Keine Shops, man muss die Items über den Speicherpunkt kaufen.
Naja, ich will ja nicht zu viel verraten, aber denkt nochmal über die Story nach. Glaubt ihr allen ernstes es würde gut gehen wenn die Charaktere einen Laden betreten und einen auf "Hallo, ich will was kaufen!" machen?
~ Lineare Welt.
Stimmt, zu Beginn. Allerdings sehe ich ALLES was in einem Final Fantasy passiert, bevor man die komplette Party beisammen hat, als Prolog. Einführung in das Spiel. Nach knapp 13 Spielstunden habe ich erst meine Party komplett gehabt und siehe da: Offene Areale wo man sich frei bewegen kann. Schließt man die Geschichte komplett ab, erhält man auch wieder Zugang zu allen Gebieten auf Grand Pulse und kann sich weiterhin dort frei bewegen und Nebenaufgaben erledigen.
~ Zu viele Zwischensequenzen, zu wenig Nebenaufgaben.
Ja sorry Leute, aber was genau wollt ihr? Ihr wollt eine gute Story. Ok... Diese wird durch die Zwischensequenzen erzählt. Ihr wollt aber nicht Wochen und Monate vor der Flimmerkiste sitzten um alles zu schaffen? Also -> weniger Nebenquests. Davon abgesehen hat die X-Box Version auch so schon 3 DvD's auf dem Konto. Hier ist Final Fantasy eindeutig der Konsolen übergreifenden Produktion zum Opfer gefallen. Währe das Spiel noch größer, hätten X-Box User 4 bis 5 DvD's und somit würden die Preise für diese Konsoleumsetzung zu hoch ansteigen.
Fazit:
Final Fantasy XIII ist seit 10 Jahren mal wieder ein Final Fantasy mit dem ich zu 100% zufrieden bin! Die Story stimmt, die Charaktere stimmen, das System stimmt und das Setting ist einfach nur genial. DAS macht ein Spiel aus. Und nicht die ganzen FFVII Vergleiche und Minigames. Übrigens, würde ein Final Fantasy erscheinen was genau das gleiche System wie FFVII hat, nur mit einer anderen Story, würde das rum geschreie noch größer werden. Deswegen: Passt ein bisschen auf was Ihr euch wünscht. Denkt daran, dass ein Wunsch auch durchaus nach hinten los gehen kann. ;)
Von mir gibt es eine ganz klare Kaufempfehlung!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Final Fantasy 13 Genial Verwirrend aber wie immer mitreißend, 27. Juni 2010
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy XIII (Videospiel)
So um das einfach mal verständlich für alle zu zeigen bewerte ich einfach das Spiel an sich auf einer Skala von 0-10, und versuche es so wenig mit anderen Final Fantasy teilen zu vergleichen wie es geht, weil das Spiel auf seine Art und weise etwas besonderes ist.
Das wichtigste bei Final Fantasy Charaktäre/Geschichte und die Entwicklung: <<8>>
In diesem Spiel hat man 6 spielbare Charaktäre in seiner Gruppe und mit jeder Cutscene erfährt man immer mehr über sie. An den Charaktären sind keine Defizite zu erkennen sie sind alle sehr ausgeklügelt und wirken ihren Teil auf des Auslauf der Geschichte ein. Es macht spaß und es zieht einen Mit sie immer mehr kennenzulernen und zu erfahren was als nächstes passiert. Auch Nebencharaktäre wie Söhne, Freunde, Familie sind wichtig und man kann in seinem eigenen Datenlog wenn man etwas nicht versteht immer nachlesen. Ich fühle mich beim spielen permanent als wenn ich in einem Film sitzen würde dessen Story ich durch mein weiterschreiten und kämpfen vorranbringe. Ich sage hier nix über die Geschichte aber ich finde sie für meinen Teil sehr gut, bis auf diese Barby Sprüche zwischendurch, Gefühlsejakulationen die einfach unpassend sind, aber darüber kann man gut hinweg sehen wenn man alles ein wenig distanzierter betrachtet von mir 8 Punkte dafür.
So weiter gehts mit dem Kampfsystem: <<9>>
Es ist revolutionär möchte ich behaupten. Endlich mal wieder ein Spiel wo man nachdenken muss. Ich habe gute 4-5 Stunden gebraucht das Kampfsystem durch und durch zu verstehen. Viele bezeichnen diese Linearität zu beginn als großes Manko aber ich glaube ohne das wäre man erstmal verloren. Schritt für Schritt wird alles erklärt und man kann es auch immer wieder im Datenlog nachlesen. Kämpfe sind nun auch nicht mehr zufällig, sondern man sieht die Gegner immer, also kann man meistens auch dran vorbeilaufen oder warten bis er sich umdreht und von hinten dranschleichen um einen Präventivschlag zu ergattern. Um einen Kampf besonders effektiv zu gestalten gibts nun auch keine Trance oder ähnliches mehr sondern einen Schock balken über jedem Gegner.Durch verschiedene Klassen wie den
Brecher --> Maximaler Dmg Austoß
Verheerer --> Sammelt Serienboni für Schockzustand
Heiler --> Erklärt sich von selbst
Augmentor --> Stärkt die Gruppe (Hast/Protes etc.)
Manipulator --> Schwächt den Fein (Deprotes/Gift etc.)
und verschiedene Kombinationen aus diesen muss man die Schwächen der Gegner herausfinden, immer drauf achten, dass man selbst nicht stirbt und auch immer schön Dmg auspacken.
Einziges Minus hier ist, dass man nur einen Spieler spielt und der Rest automatisch agiert, wechseln kann man den Rest eigentlich nur zwischen ihren Skillungen, aber durch eine recht ausgeklügelte KI verhalten sie sich immer so wie sies auch tun sollten ;)
So Entwicklung der Charaktäre durch Level und Ausrüstung <<7>>
Das Sphäro-Brett sollte noch einigen FF10 Spielern in Errinerung sein. Hier heißt es Kristarium und sieht fast identisch aus. Zu beginn hat man noch wenig auswahl und muss den vorgegebenen Weg skillen, aber mit der Zeit öffnen sich auch neue Skillungen und du kannst auch jeden dazu machen wozu du ihn machen willst. Soll also Snow heilen dann zwingst du ihn einfach dazu ;). Man kann kaum was falsch machen im Kristarium und man merkt deutlich, dass man stärker wird. Level an sich gibt es nicht nur Level für das Kristarium je weiter du skillst. Ausrüstung ist sehr knapp gehalten, nicht wie in FF9 mit noch Hemden etc. man hat nur eine Waffe und zu Begin 1 Assecoire. (Später kann man mehrere Assecoire Plätze im Kristarium nachskillen) Diese kann ma mit Komponenten die man entweder kaufen oder durch Tote Gegner ergattern kann an Speicherpunkten immer weiter modifizieren. Viel Spielraum ist da nicht und die überischt im Inventar geht acuh irgendwann flöten hier gibts von mir nur 7 Punkte.
Die Welt und ihre Freiheiten <<3>>
Ja man fühlt sich zu Beginn und zu Mitte und zu Ende als würde man gezwungen weniger zu sehen als man sehen wollte. Keine luftschiffe womit man hinfliegen kann wo man will, oder ähnliches. Kurz vor Schluss gibts Teleporter aber auch nicht das wahre. Nebenmissionen bis auf Chocobo Schatzsuche und Jäger spielen für aufgegebene Fal'cies, irgendwann wird das einfach nur langweilig. So sehr mir die Geschichte und das Kampfsystem und Skillsystem gefällt, das Open World Prinzip das hierbei nicht verfolgt wird, wird jedem wahren FF Fan auf die Nieren gehen. 3 Punkte von mir hierfür.
Musik da könnt ich heulen <<2>>
Wer errinert sich nicht an die Titelmusik von Final Fantasy 9, Garnets Lied (was zwar irgendwann einem auf die Nerven ging aber es war trotzdem schön) oder die Kampfmusik und das Schwarzmagier Dorf. Jedes dieser Stücke hat mich immer Tief bewegt und ich kann immernoch in Nostalgie schwelgen wenn wiedermal Youre Not Alone auf meinem Handy spielt weil mich wer anruft( Nein nicht von Michael Jackson, sondern auf FF9) Hier ist es aber ne reine Flaute meistens passt es nicht und es ist wie das Spiel an sich Linear und ohne Größere Überraschungen. 2 Punkte nur.
Videos/Cutscenen <<10>>
Wie in jedem Final Fantasy wird hierbei wieder super gepunktet, der Übergang von Spiele zu Cutscene geschieht so Reibungslos und perfekt und auch Schlachten und Flüge und Schießereien und alles, es macht einfach nur sau mäßig Spaß die zu sehen und zu genießen. Da holt wir Square Enix seine ganze Klasse Raus doch das ist nunmall leider nicht alles :(, trotzde hier hat es mich überzeugt 10 Punkte von mir
Atmospähre und Gefühl <<8>>
Das was die Musik und Linearität zerstört machen die einzigartigen Charaktäre und die Atemberaubenden Sequenzen wieder wett. Ebenso die Kämpfe und zwischendurch gesprochene Texte von deinen Mitläufern. << Sazh hold on>> -> Vita << Thanks Vanille>>, sind Kleinigkeiten die sehr gelungen sind, dafür gibts 8 Punkte
8+9+7+3+2+10+8=47/7 ~ 7 was die 4 Punkte erklärt.
Fazit:
Final Fantasy ist ein geniales Spiel, und es reißt einen Mit außerdem wer auf Grafik und Geschichte setzt der ist hier nicht verkehrt. Wer gerne alle Schätze findet, Minispiele spielt, mehr Interaktionen mit Gegenständen und Charaktären verlangt sollte die Finger davon lassen. Es ist auf jedenfall seinen Cent wert, doch an sich kann man sich es auch einfach von einem Freund ders schon durchgespielt hat ausleihen und man sparrt nen Haufen bis endlich das Final Fantasy rauskommt worauf die Welt wartet (Zb nen Remake zu FF9 oder FF7 ;) ) Aber bis dahin sei gesagt, auch dieser Teil ist alles in allem sehr gut und ich hoffe ihr wisst nun mehr was auf euch zukommt bei kauf dieses Spiels. Ich muss dann weiter, in Grand Pulse und Cocoon muss ja auch endlich mal Frieden erreicht werden.
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199 von 260 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Dieses Spiel wird die FF-Gemeinde spalten, 9. März 2010
Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Final Fantasy XIII (Videospiel)
Um erstmal eine Sache klarzustellen: Vergleicht man Final Fantasy XIII nicht mit den Vorgängern der Reihe, erhält man für sein Geld ein "gutes" Mainstream-Rollenspiel. Wer also noch keine Erfahrung mit dem FF-Universum gemacht hat, kann hier bedenkenlos zugreifen und wird sicher nicht enttäuscht.
WER allerdings mit dem Final Fantasy-Teilen aufgewachsen ist (so wie ich - habe 1987 mit Teil 1 angefangen, und mich dann "nach oben gearbeitet ;-)wird mit dem aktuellen Titel vermutlich keine große Freude haben. Schon Teil 12 hatte für viele Fans einen bitteren Nachgeschmack, aber das ist nichts im Vergleich zu diesem Titel !
$quare hat es mal wieder hinbekommen, einer so liebgewonnenen RPG-Reihe die Seele zu entreißen, indem sämtliche liebgewonnenen Features kurzerhand entfernt wurden, damit das Spiel auch schön massenmarkttauglich wird. Das fängt schon beim Kampfsystem an. Wärend ältere FF-Teile mit einem komplexen Kampfsystem aufwarteten, muss man bei FF XIII eigentlich nur fleissig auf die "x"-Taste hämmern - dann mal kurz seine Kampfstrategie ändern (auch nur ein Knopfdruck) und dann wieder schön artig die "x"-Taste drücken. Kampfvorbereitung ? - Zu altmodisch ! Statuswerte ? Wegrationalisiert ? Ausrüstung ? - Aufs Nötigste beschränkt ! Vorbei ist also die Zeit, als man sich akribisch auf einen Gegner vorbereiten musste. Jetzt heisst es einfach "auf in den Kampf - x drücken reicht schon". Und wenn man doch mal sterben sollte, kann man den verlorenen Kampf sofort wiederbeginnen. Mit anderen Worten - die Kämpfe machen einfach keinen Spass mehr, denn sie sind viiiiiiiiiel zu leicht und ohne Strategie zu meistern.
Kommen wir zum nächsten Punkt: die Schlauchlevels. Die Welt von Final Fantasy XIII besteht (bis auf die letzten Kapitel) aus einem großen Level. Übertrieben gesagt, ist alles, was ihr machen müsst, immer geradeaus laufen bis die nächste Zwischensequenz eintritt. Dann wieder geradeaus laufen, kämpfen, Zwischensequenz anschauen, usw... Städte und Dörfer ? Braucht der Mainstreamrollenspieler nicht ! Waffen- und Itemshops ? Gibts jetzt als Menüpunkt am Speicherkristall ! Komplexe Nebenaufgaben ? Halten nur auf !
Auch hier wurde also eine Menge entfernt. Angeblich, um das Spiel zu entschlacken. Fakt ist aber, dass damit einem Final Fantasy-Spiel die wesentliche Essenz entfernt wurde - das Spiel wurde regelrecht kastriert !
Noch ein kleiner Negativpunkt am Rande: Auch die ganzen Kleinigkeiten, welche ein FF ausmachten, wurden gestrichen (Final Fantasy-Theme, die typische Sieges-Fanfare beim Kampfende oder der einzigartige Cursor-Sound in den Menüs.)
Nagut, der Gerechtigkeit halber will ich auch mal ein paar positive Dinge erwähnen:
Die mysteriöse Story, die diesmal mithilfe vieler Rückblende erzählt wird (ähnlich wie LOST), ist sehr spannend und hält den Spieler bei der Stange. Eigentlich ist es nur der Hintergrundgeschichte zu verdanken, dass ich das Spiel durchgespielt habe ! Die Heldengruppe besteht diesmal auch wieder aus einigermaßen sympathischen Charakteren, auch wenn echte Stimmungsträger, wie Balthier oder Vivi fehlen. Am Anfang konnte ich ausgerechnet mit der Hauptfigur Lightning nichts anfangen. Sie kam mir vor, wie ein weiblicher Möchtegern-Cloud. Aber im Verlaufe des Spiels entfalltete Sie dann doch noch Ihre einzigartige Persönlichkeit.
Auch der Sound des Spiels verdient ein "Gut". Mehr allerdings nicht. Es fehlt einfach das gewisse etwas - man merkt sehr deutlich, dass Uematsue-San nicht mehr mit von der Partie ist.
Dafür machen die Sprecher ihren Job seht gut - manchmal sogar einen Tick besser, als ihre japanischen Kollegen.
Das die Grafik eine Augenweise ist, muss ich nicht weiter erwähnen. Manchmal hatte meine PS3 zwar ein wenig mit Tearing zu kämpfen, oder das trat nur ganz selten auf. Ansonsten ist die Grafik atemberaubend und die gerenderten Zwischensequenzen legen die Messlatte wieder ein Stückchen nach oben.
Abschließend bleibt nur zu sagen: Final Fantasy XIII ist ein gutes RPG - aber es ist definitiv kein echtes Final Fantasy mehr. Es wurden einfach zuviel liebgewonnene Dinge wegrationalisiert und das Spielsystem nur auf das Nötigste begrenzt. Wenn man aber unvoreingenommen an dieses Spiel herangeht, wird es dem Spieler sicher Spass machen. Die Story ist der große Pluspunkt an diesem Teil und rettet diesen vor dem Mittelmaß.
Meine persönliche Wertung 78 %
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2115|R3JMY2W0UPLJ0J;2115|R15L4HQ4R6YV06;2115|R2YTOFQ8JLDP76;
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