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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Anders als typische Highschool-Filme und umso lohnender!, 25. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Lange Beine, kurze Lügen (DVD)
Das ist mal ein Film, der ganz anders ist als die Highschool-Filme, die man sonst so zu sehen bekommt: Hier jagt nicht ein flacher Witz den nächsten, sondern sogar die Witze sind gut, die handelnden Personen stammen nicht alle aus entweder elitären Kreisen oder aus der untersten sozialen Schicht, sondern bilden einen Gesamtschnitt durch die Gesellschaft ab. Außerdem nimmt der Film sich selbst nicht so ernst. Schnell wird die anfangs harmlose Geschichte um gestohlene Lösungen zu einem Krimi, in dem jeder sein eigenes Ziel verfolgt und Bobby niemandem so recht glauben kann. Trotzdem, auch dieser Krimi nimmt sich selbst nicht zu ernst, so dass auch mal Plüsch-Einhorne und Bier-Pingpong große Auftritte haben, sich aber zu guter Letzt doch alles nur um Geld dreht.
Trotz der sich doch etwas verkomplizierenden Handlung gelingt es den Schauspielern, ihre Charaktere so überzeugend darzustellen, dass man ihnen jede Übertreibung abnimmt und nie den Überblick verliert. Mischa Barton als Everybody's Darling, das sich doch als Highschool-Schlampe herausstellt, Reece Thompson als hoffnungsvoller Redakteur, der sich ganz schön verzettelt und seine Arbeit immer wieder mit der Watergate-Affäre vergleicht und nicht zuletzt Bruce Willis, der seine bisherigen Action-Rollen herrlich auf die Schippe nimmt. Allein für diesen Charakter lohnt es sich, den Film zu sehen: Der Direktor leitet seine Schule wie einen Militär-Einsatz, sieht überall Verschwörungen, beruft sich gerne darauf, dass er bei Desert Storm dabei war und sorgt so immer wieder für großartige Momente.
Die Ausstattung der DVD enthält für alle, die nicht genug kriegen konnten, neben Audiokommentar, Making of und Kinotrailer noch entfallene und alternative Szenen.
"Lange Beine, kurze Lügen" ist ein wunderbar schwarzhumoriger Film, dem man auf jeden Fall eine Chance geben sollte, es lohnt sich. So gut unterhalten wird man selten von einem Highschool-Film. Und allein für die vielen verschiedenen kleinen Überspitzungen und humorvollen Persiflagen lohnt es sich sogar, den Film mehrmals zu sehen, um nur ja nichts zu verpassen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Guter Film, aber keine Komödie!, 22. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Lange Beine, kurze Lügen (DVD)
Lange Beine kurze Lügen ist weder eine College-Komödie noch ein Action Film. Wer also Lacher nach dem anderen wie in "American Pie" oder Stunts wie in andren Filmen mit Bruce Willis erwartet wird hier nicht fündig. Vielleicht sollten die Schreiber der klagenden Rezensionen mal genauer hin sehen in der Artikelbeschreibung steht auch nur das die Story an einer High School spielt. Da steht aber nichts von Komödie. Wenn überhaupt läst sich der Film wohl am ehesten mit "Eiskalte Engel" vergleichen. Es gut um Lügen, Manipulation, Machtkämpfe an der Schule und Teenager Bobby Funke der Reporter werden möchte. Die Handlung wird spannend, abwechslungsreich und gelegentlich auch amüsant erzählt. Mich zumindest hat der Film gut unterhalten.
4 Sterne vergebe ich für einen gut gemachten sehenswerten Film.
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22 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Doch, ich hab schon gelacht..., 20. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Lange Beine, kurze Lügen (DVD)
Der Schülerzeitungsjournalist Bobby Funke (bezeichnenderweise genannt "Funky") hat mit seiner Enthüllungsstory über die gestohlenen Eignungstests den großen Durchbruch. Anerkennung, Studienplatz, angesagte Freundin. Doch nichts ist so, wie es scheint.
Ich weiß nicht, wie ich den Film einstufen soll. Ich schwanke zwischen genial und trivial.
Ich weiß nur eines sicher: Der Film ist anders.
Und doch ist er auf dem Weg der Andersartigkeit stecken geblieben. Er wird es wohl nicht zum Kultstreifen schaffen.
Der Film ist eine Mischung aus Komödie und Enthüllungskrimi.
Er spielt mit den Klischees des Highschoolfilms. Er überhöht sie und bricht sie gleichzeitig.
Der Humor ist trocken und bizarr. Teilweise ist er absichtlich so schlecht, dass es wieder lustig ist.
Ich habe oft lachen müssen, weil die Situationen einfach nur abwegig sind, besonders die Gestalt des Schulrektors (Bruce Willis) und der üblichen Freaks.
Der Film ist völlig unrealistisch und dennoch in manchen Situationen realistischer als alle anderen Highschool Filme.
Vielleicht ist es dieses Paradox, vielleicht die Diskrepanz zwischen Absurdität und Ernsthaftigkeit, die Gradwanderung zwischen Tiefgründigkeit und Trivialem, das mich etwas ratlos zurück lässt.
Dennoch ist der Film untehaltsam und amüsant.
Zum ganz großen Wurf reicht es dennoch nicht.
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