Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ganz großes Kino..., 18. Oktober 2009
... für Herz und Kopf! Es hat sich mit den ersten drei Teilen dieses Konzeptwerks ja schon angekündigt, dass das ein ganz großer Wurf wird, aber der 4.Teil setzt den ersten Teilen in allen Punkten noch eins drauf. Ich kann nur hoffen, dass die Verkaufszahlen der Klasse dieses Werks gerecht werden - denn hier liegt tatsächlich mal wieder ein wirkliches Konzeptalbum vor, was in puncto Geschlossenheit, Tiefe, Abwechslung, Atmosphäre und kompositorischer Klasse allen anderen momentanen Konzeptalbenversuchen anderer Bands um Längen voraus liegt. Ich brauchte nicht viele Hördurchgänge um zu erkennnen, dass die Chemie im momentanen Archive-Lineup mehr als stimmt.
Wie es Kunstwerke so an sich haben, ist es aber auch hier gar nicht so einfach, die Brillianz der Musik in Worte zu fassen. Die Musikrichtung hat Elemente von Bowie, Massive und Angelo Badalamenti, sie ist hinreißend dramatisch, experimentell, ausdrucksstark, teilweise kitschig schön, trip hoppig groovy und aufgrund der Vermischung verschiedener Stilrichtungen und Archive-eigenen Experimentierfreude hin und wieder ziemlich innovativ und vielschichtig. Nimmt man sich einzelne Songs raus, funktionieren sie alleine sicher nicht so genial wie im Gesamtkonzept - ein Merkmal, an dem man ablesen kann, wie gut der Konzeptalbum-Ansatz der Songsammlung funktioniert. Trotzdem offenbaren sich Dave Pen und vor allem Pollard Berrier in puncto Songwriting und Vocals als ganz große Würfe für Archive - als Beispiele seien hier Blood in Numbers für Pen und Pictures für Berrier genannt. Mann, mann, was für eine atmosphärische Tiefe diese Songs entwickeln, ist unbeschreiblich. Und ein wahrlich tränentreibendes Finale gibt's auch noch obendrauf mit Berriers Lunar Bender - fragil, verträumt und mit einer herzzerreißenden Melodie. Keeler und Griffiths haben für dieses Finale genau das Richtige getan - den Song spärlich und effektvoll instrumentiert (man beachte den Bass!) und Pollards Stimme auf's Äußerste rausproduziert, auf den Punkt ausgesungene, klare, gerade und chorverstärkte Melodieführung, das ist das, was die Wirkung des Songs auf die Spitze treibt. Ich wüsste erstmal nicht so recht, wie sie dieses Album noch toppen sollten (obwohl ich von Lights auch schon sehr begeistert war). Ich kann nur hoffen, dass sie uns in ihrem kreativen Schaffenshoch mit diesem Lineup noch mit weiteren so hervorragenden Alben wie Controlling Crowds beglücken...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
und wieder mal grandios...., 18. Oktober 2009
Irgendwie fällt es wahnsinnig schwer, ein Archive-Album in Worte zu fassen. Mittlerweile glaube ich, dass Archive ein Kollektiv ist, das eigentlich nur Menschen ansprechen kann, die sich tatsächlich noch eingehend mit Musik befassen... was nicht elitär klingen soll aber irgendwie kommt man sich schon so vor, wenn man in ein Archive-Konzert eintaucht und sich danach die Menschen anschaut, die diesem absolut genialen Ereignis ebenfalls beiwohnten... Seit meiner anfänglichen totalen Fehleinschätzung des Albums "lights" habe ich mir angewöhnt, Archive-Veröffentlichungen blind zu kaufen und erlaube mir erst nach mindestens 10maligem Anhören eine Meinung... nun "PART IV" habe ich mittlerweile schön öfters gehört und beizeichne es einfach mal WIEDER als MEILENSTEIN und vor allem würdigen Abschluss des Vier-Akters Controlling Crowds. Seine volle Wirkung und Komplexität entfaltet es wie schon Teil 1 bis 3 erst richtig beim Durchhören in Ruhe. Einfach nur der Hammer... der Opener "Pills" saugt einen in die Welt von Archive ein und "Lunar Bender" spuckt einen zum Schluss wieder aus... vielmehr kann ich dazu eigentlich nicht schreiben... außer vielleicht, dass es an keine Stelle langweilig wird, stilistisch phänomenal abwechslungsreich (und damit für viele wahrscheinlich irritierend) ist und mit "The empty bottle" einen Song enthält, der Archive vielleicht noch etwas mehr kommerziellen Erfolg bringt. Verdient hat es die Band ja schon seit vielen Jahren. Fehlt eigentlich nur noch eine Live-DVD zur aktuellen Tour, dann wäre 2009 perfekt :-).
Kleine Anmerkung am Rande: Ein Lob verdient hier auch mal Amazon. Nachdem ich alle "Blöd" und "Geil" und sonstige CD-verkaufenden Märkte am VÖ-Freitag abklapperte und nirgendwo in der 100000-Einwohner-Stadt das Album erhältlich war, entschied ich mich für den Test es Premium-Versands und prombt Samstag Mittag war die CD da... fein, fein....
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Noch eine Schüppe draufgelegt...., 20. Oktober 2009
Die Vorfreude war groß. Auch die Erwartungen an den 4. Teil von Controlling Crowds.... wird Archive hier das Niveau halten.
Die Antwort lautet NEIN.... Sie steigern sich noch. Ein Album aus einem Guss. Hier werden alle Stärken der Band genutzt um ein grandioses Album zu veröffentlichen. Wer kann schon drei Sänger in seiner Band sein Eigen nennen. Das macht die Platte auch sehr abwechslungsreich und unterhaltsam. Zusammengehalten wird das ganze durch den Archive-typischen Sound. (Den möchte ich jetzt nicht in eine Schublade stecken - aber Freunde von Massive Attack, Pink Floyd und Porcupine Tree haben hier ihren Spass)
Und mit dem Song "The empty bottle" haben sie Jungs eine Melodie gezaubert, für die andere Bands sich ein Leben lang bemühen....
Das könnte der ganz große Wurf werden. Zu gönnen ist es den Jungs ja. Die Vorfreude auf Freitag den 23. Oktober, wo wir sie in Köln dann auch live erleben dürfen ist riesig....
Mit Controlling Crowds Part 4 haben sich Archive selbst die Messlatte für die nächsten Werke sehr hoch gelegt.
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