Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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56 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
charmant, 9. November 2009
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Da ist er nun, der dritte Teil der S.T.A.L.K.E.R. - Reihe. Und eigentlich müßte ich ganz doll viel schimpfen. Weil man sich immer noch die virtuellen Füße plattläuft, um sein Missionsziel irgendwo im Nirgendwo zu erreichen statt endlich mal über einen fahrbaren Untersatz verfügen zu können. Weil ich mitten im Kampf erst im Inventar 'rumfummeln muß, um meine Primärwaffe zu wechseln. Weil ich mir mehr denn je fast die Finger breche, um ein Versteck ausplündern können. Und weil gerade mal eine Handvoll Neuerungen in augetretene Pfade gesetzt wurden. Ja, ich hätte so einiges zu beklagen. Tu ich aber nicht. Denn S.T.A.L.K.E.R.: Call Of Pripyat rockt!
Fangen wir aber erstmal von vorne an. Wer es noch nicht weiß: S.T.A.L.K.E.R. ist eine First-Person-Shooter-Reihe, mit der Besonderheit, daß sie in einer offenen Spielewelt stattfindet. Man kann sich in weitläufigen Arealen frei bewegen, mit etlichen freundlich wie feindlich gesonnenen NPC's interagieren und kann neben der Hauptmission, ähnlich wie in Rollenspielen, viele Nebenmissionen erfüllen, um an Geld, besondere Gegenstände und zusätzliche Informationen zu gelangen und außerdem ein Netzwerk an Technikern und Freunden aufzubauen, was einem das Leben erheblich erleichtert.
Schauen wir aber nun, was sich seit "Clear Sky" verändert hat. Zu Beginn fällt gleich auf, daß das HUD 'aufgeräumter' ist. Auf F1-4 liegen nun wichtige Gegenstände auf Abruf (Med-Packs, Verbände, Strahlenschutzmittel, Nahrung), angenehmer Komfort, der den Spielfluß erhöht. Auf dem PDA wird mehr Übersicht geboten, da nun wichtige Lokalitäten gesondert markiert sind und die Angaben sich filtern lassen.
Am Anfang fällt noch etwas anderes auf - S.T.A.L.K.E.R. ist einsteigerfreundlich geworden. der Schwierigkeitsgrad wurde deutlich gedrückt. Zu Beginn ist die Spielewelt außerdem noch ziemlich harmlos und die eigene Ausrüstung ist von Beginn an ausreichend für viele Spielstunden. Das Budget ist leicht zu managen - wer einigermaßen besonnen wirtschaftet und einige Nebenmissionen erfüllt, wird sich alles leisten können, was vonnöten ist.
In den Basen sitzen nun nicht nur Techniker und Händler, sondern außerdem auch Mediziner, die einen von allen Gebrechen erlösen. Und wenn man die gefährliche Nacht lieber in Sicherheit verbringt, kann man sich in der Basis einfach schlafen legen.
Es wird auch deutlich weniger gekämpft und Notfall-Missionen fallen komplett weg - man hat alle Zeit der Welt, die Gegend zu erkunden. Was sich lohnt, denn vor allem im späteren Verlauf sind viele Verstecke und Artefakte zu finden, und häufig lohnt auch schon das bloße Betrachten der detailliert gestalteten Geisterstädte und bizzaren Anomalien.
Großes, ganz großes Plus in S.T.A.L.K.E.R. - die Nebenmissionen. Die sind ausgesprochen abwechslungsreich und spannend gestaltet. Erkundungen, Spionage, Hinterhalte, offene Schußwechsel, überraschende Begegnungen mit spektakulären Mutanten. Handverlesen und mit vielen Spannungsbögen versehen, mir ist nie langweilig geworden.
Zieht man mit einem Trupp los, macht es gleich doppelt Spaß. Leider ist das eher selten der Fall.
Ohnehin wurde die Story nun straffer gestaltet, ohne daß das Open-World-Prinzip dadurch beschnitten wird. Der ganze HickHack zwischen den Fraktionen ist nachrangig geworden, dafür sind die einzelnen Charaktere, denen man begegnet, sehr viel komplexer gezeichnet worden.
Die gesamte Spielewelt scheint gewachsen zu sein. Man sieht Mutanten, die Kadaver verschleppen oder fressen. Stalker, die sich Anomalien zu nähern versuchen und zurückschrecken, wenn sie sich dabei verletzen. Man kann Unterhaltungen lauschen und darauf einsteigen, wenn man eine Mission wittert. Erreicht man Pripyat, hat man es schließlich nicht mehr nur kleinen Ballungszentren in weitläufiger Einöde sondern mit einem ausgedehnten, zugebauten Stadtteil zu tun. Den Entwicklern ist es gelungen, fast ohne Scripts eine spannende Geschichte zu zaubern, die man aktiv mitgestaltet.
S.T.A.L.K.E.R. ist großes Kino geworden. Fordernd, aber nicht mehr frustrierend. Offen, aber nicht mehr unübersichtlich. Nach einem etwas langweiligen Einstieg hat mich das Spiel förmlich aufgesogen. Und ich hab' tatsächlich noch keinen einzigen Bug bisher finden können.
Zuletzt einige Worte zur Technik: die Grafik ist gewohnt trist und grob, die Areale sind aber sehr detailliert gestaltet und gut ausgeleuchtet. Die Sounduntermalung ist diskret und intensiviert gekonnt die Atmosphäre. Die Steuerung zuletzt ist nach gewohnter FPS-Manier gestaltet und entsprechend eingängig und unkompliziert.
Die eingangs angebrachte Kritik vereitelt für meinen Geschmack, den Titel einen Superlativ werden zu lassen. Abgesehen davon aber ein tolles Spiel. Auch für Neueinsteiger der Reihe sehr zu empfehlen. Zu dem Preis gleichgar.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Diese Ergonomie hätte ich mir bei Stalker 1 gewünscht..., 9. Dezember 2009
Nach dem Spielen diesen dritten Teils ist mein Fazit gemischt.
Der erste Teil ist nach wie vor ungeschlagen, Atmosphärisch absolut genial. Leider war im ersten Teil die Ergonomie sehr ungelenk(schreckliche PDA-Bedienung z.B., es gab viele Bugs, usw. Trotz allem hatte es ein tolles Ende. Das ganze Spiel war von Anfang bis zum Ende packend.
Der zweite Teil war ausgereifter, es gab gut designte Level, das ganze Spiel war sehr interaktiv, es lebte um einen herum eine Welt in die man Eingriff, das war schon mal weit besser als beim ersten Teil. Dafür aber gabs andere Unsäglichkeiten, vor allem der Mangel an Verdienstmöglichkeiten und horrend teure Heilmittel. Besonder nervig waren die andauernden Aufträge die man zeitlich gar nicht schaffen konnte, so nach dem Motto: "Sorry Stalker ich kann jetzt nicht mehr auf den Schrottplatz stürmen, die Freiheit will mal wieder das Armeelager angreifen, danach muss ich einen verbrannten Bauernhof im Sumpf einnehmen und dann kommt eine Emission, aber um 16:00 da hätte ich einen Termin frei, aber nur ne Stunde, denn um 17:00 dann greift die Armee...".
Das Ende war dann auch ziemlich lahm trotz guten Versuches einer Massenschlacht. Ich verlor bei diesem Spiel den Spaß bei etwa 3/4 Spielfortschritt.
Beim dritten Teil macht sich die alte Engine langsam bemerkbar, viele Texturen wirken wie aus Half Life 1 oder z.T. noch älter. Man hat ewige Ladezeiten und für die mäßige Grafik hat das Spiel hohe Anforderungen
Aber die Entwickler haben dazugelernt. Man hat sehr viel verbessert, seien es die Händler, das Reisen, die Interaktion, usw. ABER, wieder ein sehr lahmes Ende. Ich verlor eigentlich schon fast bei 1/2 Spielfortschritt die Lust am Spiel. Man kann dieses Spiel fast friedlich nennen, ein paar Kämpfe aber wenn man will kann man fast jedermanns Freund sein.
Was wünsche ich mir?
Ein Spiel das:
Die Atmosphäre und Story von Stalker 1, mit dem Leveldesign und der aktiven Welt aus Stalker 2 und die Ergonomie von Stalker 3 hat.
Trotz allem ist es kein schlechtes Spiel es sollte 3-4 Punkte haben.
Wenn man keines bisher kennt, sollte man die Trilogie vielleicht rückwärts spielen und mit dem dritten Teil anfangen!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Über Stalker, Sammler und Jäger oder wo fährt der letzte Zug nach Pripyat ab?, 17. November 2009
Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Ich habe geschwankt zwischen 3,5 und 4 Punkten. Stalker Call of Pripyat muss man sehr differenziert betrachten.
Eines vorneweg: Stalker 1 ist nach wie vor ungeschlagen (Ich lasse die Bug-Problematik mal außen vor). Bei diesem Spiel hat vor allem die Atmosphäre begeistert, gerade auch bei den Szenen im Kernkraftwerk und auf dem Weg dorthin. Auf der stärksten Spielstufe war das Spiel äußerst schwierig und anspruchsvoll, man kam ohne
Granaten fast nicht aus, da die KI-Gegner so schnell waren. Auch fing man mit einer minimalen Ausrüstung das Spiel an.
Bei Stalker Call of Pripyat ist die Ausrüstung zu Beginn des Spieles schon wesentlich besser (Das kann man gut oder schlecht finden). Dennoch muss man sich erst
einmal "hocharbeiten". Es gibt z.B. zahlreiche Waffen und zahlreiche Waffenmodifikationen, die man sich jedoch gerade anfangs finanziell noch nicht leisten kann.
Im Laufe des Spieles wird man jedoch, wenn man geschickt Handel treibt, immer reicher. Die Atmoshäre stimmt bei Stalker 3 auch.
Leider finde ich, dass die Shooter-Elemente im Vergleich zum ersten Stalkerteil etwas zurückgefahren wurden. Der "Handel", das "Sammeln" und die Rollenspielelemente
wurden dafür etwas mehr. Es gibt zwar immer noch zahlreiche Schlachten. Diese fallen jedoch für meinen Geschmack etwas zu kurz aus und sind lange nicht so fordernd wie im ertsen Teil. (Anm: Ich habe beide Teile auf der höchsten Stufe gespielt). Ich erinnere mich noch mit Freude an wirklich harte und sehr lange Kämpfe von Stalker 1. Ich habe bei Stalker 3 auch darauf gewartet. Und plötzlich war das Spiel enttäuschenderweise zu Ende. Und - schade, schade - was für ein schlechtes Ende
...hier wurde viel verschenkt...man wartet vergeblich auf das AKW oder einen harten Abschlusskampf.
Was mir in diesem Zusammenhang noch auffiel: Die Zone wirkt oft recht leer. Zu wenig Gegner, nur ein paar lästige Hunde. Dank der verstärkten Rollenspielelemente, kann man auch nicht "darauf loskillen", da die toten Gegener später die Spiellösung doch sehr erschweren. (Beispiel: Im 2. Durchlauf habe ich den verrückten Stalker
mit den 2 Artefakten in seinem Schiff sofort gekillt, da ich schon wusste, wie man beim brennenden Bauernhof weiterkommt. Wenn man das jedoch nicht weiß, ist es sehr schwer dort weiterzukommen.)
Was ich vermisst habe sind ein paar Tipps im Laufe des Spieles, insbesondere dann, wenn man schon stundenlang "rumeiert" ohne voranzukommen. Die Lösungen sind teilweise sehr schwer zu finden. (Z.B. Oase: Die konnte ich nur durch eine Suchmaschine im Internet finden:-))....Kleiner Tipp: In dem großen Raum immer wieder Runden drehen (mind. 3 Mal pro Sternentor), immer in die gleiche Richtung bis 4 "Sternentore" erscheinen. Und dann bin ich durch das dritte, vierte und zweite Tor gelaufen und weiter durch den Ausgang...sehr kompliziert und sehr mühselig, nur um ein Artefakt zu bekommen, dass ich dann für 7000 Rubel verkaufen darf.)
Andererseits: Die Sammlerleidenschaft packt einen mit Sicherheit...sind wir nicht alle Sammler und Jäger ? :-)
Ich habe letztendlich doch noch den "Zug nach Pripyat" erwischt, obwohl ich stundenlang hing und fast schon aufgegeben hatte.
Zur Grafik: Auch hier muss man wieder differenzieren: Die Landschaften, der Himmel, Tag und Nacht wurden super umgesetzt. Aber was ist da teilweise los bei den Nahaufnahmen (Z.B. Asphalt-Anomalie, in den Höhlen) ? Diese Grafik wirkt sehr veraltet, wie vor 10 Jahren. So eine schlechte Grafik bei den Nachaufnahmen gab es
nach meiner Erinnerung auch bei Stalker 1 nicht. Im Gegenteil. Dort war sie besser !!!
Trotz aller Kritik ein sehr intelligentes Spiel. Anspruchsvoll im Hinblick auf das Finden des Lösungsweges, nicht jedoch beim Shooten (schade).
Was noch sehr positive ist: Das Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein sehr langes Spiel. Die neue Mode (viel Geld für nur 6 Stunden-Spiele) wurde hier mit Sicherheit durchbrochen. Nur ich muss immer noch an Stalker 1 denken. Dieses Spiel war noch viel, viel, viel länger und so interessant, dass ich es sogar 6 Monate behalten habe und nicht bereits nach 4 Tagen verkauft hatte wie andere 08/15-Spiele, die nach einmaligem Spielen einfach uninteressant werden.
Klare Kaufempfehlung, da Suchtfaktor. Aber kauft Euch bitte erst Stalker 1. Der Teil ist um Längen besser !
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2115|RERJEECALDH0J;2115|R25KEECGA0NQFV;2115|R2NBEB2I04C7V9;
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