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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Hektischer Kloppmist... äh Schrott!, 11. November 2009
Sam Witwicky (Shia LaBeouf) versucht als junger Erwachsener ein normales Leben zu führen. Er bereitet sich auf seinen ersten Tag am College vor und auf eine längere Trennung von seiner Freundin Mikaela Banes (Megan Fox). Die Freundschaft zu den Autobots macht ihm allerdings das Leben nicht gerade einfach, so dass der Versuch ein "normales" Leben zu führen in vielen Turbulenzen endet. Derweil führen die Decepticons böses im Schilde und setzen ihren Krieg auf der Erde fort. Ihnen gelingt es schließlich "Megatron" wiederzubeleben und "Optimus Prime" im Kampf zu töten. Nun scheint der Weg frei zu sein um den "Harvester" zu aktivieren, eine Maschine welche Sonnen zerstört um Energon zu gewinnen. Bei Energon handelt es sich um die Energiequelle der Transformers. Wird es Sam Witwicky gelingen gemeinsam mit seiner Freundin und den Autobots die Erde zu retten?
Da ich vom ersten Teil aus dem Jahre 2007 durchaus positiv überrascht war, freute ich mich auf eine Fortsetzung des Films und wurde leider in meinen Erwartungen enttäuscht.
Zunächst sollte man erwähnen, dass der zweite Teil beinahe nahtlos an den ersten Teil ansetzt, so dass es für Zuschauer, die diesen nicht gesehen haben, schwierig wird einen Einstieg in die Handlung zu finden.
Was mich als Zuschauer am meisten gestört hat und negativ auffiel, war der viel zu rasante Schnitt. Zwar verliert man nicht den roten Faden der Handlung, aber es wird mühselig dieser zu folgen. In einer Szene spricht Sam Witwicky respektive sein Synchronsprecher so schnell, dass er sich an den eigenen Worten verschluckt. Die Kämpfe zwischen den Autobots und den Decepticons wirken bisweilen unübersichtlich - manchmal weiß man nicht einmal mehr auf welcher Seite ein kämfender Blechberg steht oder welcher Arm zu welchem Roboter gehört, wenn Blech auf Blech einschlägt. Anstatt rasanter Action entsteht so bei mir der Eindruck von permanenter Hektik.
Das Produkt-Placement im Film nervt ebenso wie die eindimensional dargestellten Charaktere. Die Welt ist scheinbar, wie das Universum auch, in Gut und Böse eingeteilt - ohne jeden Ansatz zur Diskussion. Fast beiläufig lässt der Film nationale Symbolik mit einfliessen, beispielsweise als ein (vermeintlich) böser Blechhaufen es tatsächlich wagt eine amerikanische Flagge nieder zu holen. Ebenso beiläufig wird der Militarismus als kulutereller Stil gepflegt; eine bessere Werbung für das Militär kann es kaum geben. So ist es natürlich auch wenig verwunderlich, dass sich der "Harvester" ausgerechnet in der Spitze der Cheops-Pyramide verbirgt, wo Esoteriker und Verschwörungstheoretiker schon lange geahnt haben, dass die Pyramiden von Ausserirdischen erbaut wurden.
Der Film richtet sich glasklar an die Zielgruppe junger Heranwachsender. Das merkt man vor allem an den oberflächlichen Dialogen und Kalauern, die auf pubertätsniveau gehalten werden; beispielsweise wenn Judy Witwicky (Julie White) Haschkekse verköstigt und ihren Sohn am Campus durch ihr peinliches Auftreten blamiert.
Der Regisseur Michael Bay versuchte anscheinend mit dem Sequel den ersten Teil zu übertreffen, indem er noch mehr action hineinpackte und ihn noch rasanter gestaltete, was ihm aber nach meiner bescheidenen Meinung nicht gelang. Es entstand ein oberflächlicher und hektischer Kloppmist, der kaum der Rede wert ist.
MfG
Chevalier
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19 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Naja..., 18. November 2009
Eines ist klar: Ob einem ein Film gefällt oder nicht muß jeder für sich entscheiden, denn Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Mein Fall ist dieser 2. Teil nicht.
Der erste Transformers Film ist super. Er ist spannend gemacht, oft witzig, hat eine super Handlung, die Effekte sind Klasse, die Autobots Charaktere sind super umgesetzt, die Schauspieler sind gut und es gibt gute Dialoge... Diesen Teil habe ich schon öfters gesehen und er wird nicht langweilig, da er wirklich gut gemacht ist.
Den 2. Teil kann ich für mich leider quasi als Fehlkauf bezeichnen.
Ich hatte mich sehr auf diese Fortsetzung gefreut und die Ausschnitte die man im Fernsehen zu sehen bekam, ließen auf eine starke Verfilmung schließen.
Doch wie es manchmal so ist, die Realität sieht dann doch ganz anders aus:
Den Witz und den Charme den die (guten) Autobots im 1. Teil versprühten sucht man im 2. Teil vergebens. Megan Fox hat in diesem Teil wohl eher die Aufgabe nur hübsch/erotisch auszusehen, reden und richtig schauspielern darf sie leider selten... Der Charakter von Shia wurde hier auch etwas merkwürdig umgesetzt, an manchen Stellen wirkt er schon sehr ängstlich und man hat so manches Mal den Eindruck, er bricht gleich in Tränen aus weil er schafft das ja alles nicht. Leider sind die Dialoge und Schauspieler an einigen Stellen schon etwas sehr doof. Schade!
Natürlich gibt es auch in diesem Teil einige gute und witzige Passagen, gute Dialoge und natürlich sind es schon tolle Effekte, aber für mich ist der Film kein würdiger Nachfolger. Die Handlung geht zu Lasten der MegaEffekte, die hier im Minutentakt folgen und leider im Mittelpunkt stehen. Aber wen interessiert denn auch schon die Handlung, wenn man ihn mit teilweise stark übertriebenen Effekten "beeindrucken" kann?
Mein Fazit: Ich werde mir auch weiterhin den 1. Teil ansehen und mit fiebern, der 2. Teil darf gerne im Regal verstauben.
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4.0 von 5 Sternen
Technisch top - Story flop, 14. März 2010
Zur Story braucht man bei dem Titel ja wohl (hoffentlich) nichts mehr sagen...
Man erfährt ein bischen über die Herkunft der Transformers und hat auch ein mitunter lustiges Wiedersehen mit Charakteren des ersten Teils. Shia Labeouf macht das ganz nett und bei Megan Fox ist das Gesicht (durch zuviel BOTOX?) zur Maske erstarrt, aber wer guckt der schon ins Gesicht? John Torturro kommt gewohnt lustig rüber, was gut für den Humor ist. Ansonsten metzel, baller, splitter, krawum, quitsch, roar... etc. ;-)
Die Special-effects sind allererste Sahne der Sound ballert ordentlich los (war sogar für en Oscar nominiert).
Abgesehen vom fast schon nervigen Product-placement super Unterhaltung für "große Jungs" bei einem Heimkino-Abend mit Popcorn und Bier.
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