Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Reinhören!, 9. Oktober 2009
Die junge Band Tracedawn liefern also jetzt ihren 2. Streich ab.
Wie gewohnt von spieltechicher Perfektion geprägt.
Leider leider fehlt dem Album irgendwie etwas, was der selbstbetitelte Vorgänger hatte.
Daher gebe ich auch nur 4 Punkte.
Das Album ist keinesfalls schlecht, es gibt wie gewohnt melodische und auch härtere Stücke.
An Abwechslung mangelts auch nicht, aber es fehlt der Charme des 1. Album.
Trotzdem, wer das erste Album mochte wird auch Ego Anthem mögen und sollte es sich kaufen,man macht nichts falsch:-)
Tracedawn sind auch unbeingt eine Empfehlung wert für Leute die auf (typischen" finnischen Metal stehen und die auch auf Bands wie Norther, Children of Bodom etc stehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bleeding4Metal urteilt: Ein Volltreffer aus Finnland mit einem gelungenen Genre-Blend, 4. Oktober 2009
Wer es straight mag, braucht gar nicht weiterzulesen.
Du bist noch da? OK! TRACEDAWN schicken sich mit "Ego Anthem" an, die modernen Metal-Strömungen mit einem Schlag einzukassieren. Einflüsse aus alten Tagen? Fehlanzeige. Wo sich manche Bands noch der NWOBHM oder des Hardrocks bedienen, setzen die jungen Finnen einfach mal bei Null im Jahre 2009 auf. Das Einzige, was noch an traditionelle Strömungen der Rockmusik erinnert, sind die massiven Prog-Einflüsse und die RUSH-Ähnlichen Arpeggien. Ansonsten gibt es aber - mit einem hohen Dudelfaktor - eine furiose Mischung aus CHILDEN OF BODOM-Technik, IN FLAMES-Twin-Guitars, Metalcore-Gebrüll, Alternative-Chöre. Hochpräzise wurden diese Titel eingetrümmert und mit einem druckvollen und dennoch klarem Mix versehen. Der Hang zur Improvisation beweist noch einmal das große Talent der Jungs. Zwischendrin darf auch ruhig mal ordentlich geblastet werden ('Scum'), aber sie scheuen sich nicht, im nächsten Moment schon wieder beinahe kitschig zur Sache zu gehen.
"Ego Anthem" ist eine pausenlose Selbstdarstellung und wird somit dem Titel sogar halbwegs gerecht. Wären die Jungs schlechter, dann würde man ihnen das sicherlich als Arroganz auslegen. Aber mit einer solchen unverschämt großen Klasse muss ich mich geschlagen geben und fange nicht an, in den Krümeln zu suchen. Auch wenn das Springen durch die Schubladen dem Hörer einiges abverlangt, sollte TRACEDAWN bei jedem Metaller zumindest mal auf der Reinhör-Liste stehen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Der zweite Schlag, 24. September 2009
Es ist noch gar nicht so lange her, da hielt ich das Debüt der sechs jungen Finnen in meinen Händen. Mit "Ego Anthem" reichen TRACEDAWN ziemlich zügig Album Nummer zwei nach und zeigen unbestreitbar, dass sie die bereits eingeschlagene Richtung ganz klar beibehalten und ihren Stil gefunden haben, die 9 Songs knüpfen nahtlos ans Debüt an. Nun ja, vielleicht nicht ganz so nahtlos, die Band hat sich weiterentwickelt, was nicht weiter ungewöhnlich ist. Das aktuelle Album ist einen ganzen Zacken aggressiver, die Clean-Vocals wurden zurückgeschraubt, dafür mehr Crowls und Gekeife, was Sänger Antti wirklich beherrscht. Viele Tempo-Wechsel, interessante Riffs und Melodien, Breaks, Antti's wütender Gesang: Es ist nicht immer entspannend, dem Eisen zu folgen, bisweilen anstrengend, es fordert volle Aufmerksamkeit. Mit unter 40 Minuten Laufzeit kann man das Album als kurz und knackig bezeichnen, Lückenfüller gibt es nicht, weil bei der Laufzeit ist kein Platz für Lücken. Doch was sich bei den Stücken einschleicht ist, dass man zwar Tracedawn sofort erkennt, sich die einzelnen Songs aber größtenteils ähneln, der Aufbau ist fast voraussehbar. Kein schlechtes Album, aber das Debüt, welches nicht so zerstörerisch ans Werk geht, hat meinen persönlichen Geschmack besser getroffen. Anspieltipp: "In Your Name"
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