Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Realitätsfremd, na und?, 28. Juli 2009
Von vorneherein, ich bin absolut kein Freund von Serien. Das folgen einer Story die sich über lange Zeit, meist zu lange, hinzieht und dabei oft wiederholend wirkt hat mir das schon lange ausgetrieben. RTLs Flaggschiff GZSZ hat in meinen Augen täglich die exakt selbe Handlung, nur auf andere Weise. Interessant? Nein. Da ist es vielleicht ganz gut, dass mit Lasko eine neue Serienart ins Fernsehen kommt.
Story
Einer der Hauptkritikpunkte vieler Profis, wobei ich ihnen in einem Punkt recht geben muss: Die Story ist mehr oder weniger das entschuldigende Bindeglied zwischen den Kampfszenen. Richtig ist auch, dass an einigen Orten die Recherche fehlt (Ein Kreuzzug im Jahr 900?). Doch zur Realitätsfrage komme ich gleich noch. Lasko ist ein junger Mönch im Orden Pugnus Dei und ist dort Ringträger, sozusagen der Elitekämpfer. Mit Kraft, Eleganz und Martial Arts, die selbst den grössten Helden des Kampfsports Konkurriert, kämpft er gegen die intrigante Loge Ares. Nicht uninteressant, spätestens seit Dan Brown wissen wir um das Potential der Kirche als Storyelement. Lasko reizt die Grenzen nicht völlig aus, bringt aber gute Unterhaltung und Hochspannung mit sich.
Unterhaltungswert
Ich habe mich schon lange nicht mehr so an einer Serie erfreut. Die Geschichte ist zwar nicht so fesselnd wie zum Beispiel der Echtzeitthriller "24", doch die spektakulären Stunts, der zum Teil wirklich gute Einsatz von Bruder Gladius (Stephan Bieker) als komödiantischer Sidekick und die trotz der Realitätsfremden Ausführung glaubhaften Darstellung von Hauptfigur Lasko (Mathis Landwehr) macht die Serie in meinen Augen zum Besten was das deutsche Fernsehen seit langem zeigte, Dimensionen über all den GZSZ, AWZ und ach was weiss ich noch alles für unglaubwürdigen Soaps ohne Abwechslung. Eintönig ist Lasko - Die Faust Gottes keinesfalls.
Special Effects
Explosionen sind eigentlich das übliche Special Effect Element in Action Serien, wie z.B. "Alarm für Cobra 11" zeigt. Dabei sehen diese Knallelemente nicht immer realistisch aus. Daher verzeihe ich es Lasko sofort, dass man hie und da das Seil fast sehen kann, wenn Landwehr mal wieder über 3 Meter hohe Mauern springt. Doch im ernst, wer Realismus sucht, der ist praktisch bei jedem Actionspektakel auf verlorenem Posten. Was die Stunts an sich angeht ist der Wechsel von Hochgeschwindigkeitsszenen und Zeitlupen nahezu perfekt und erhöht zusätzlich die Spannung, wie bereits gesagt kauft man Lasko tatsächlich die Kampfkünste ab, soweit möglich jedenfalls. Die Kämpfe sind hervorragend choreographiert und können problemlos mit grossen Martial Arts Streifen für die Kinoleinwand mithalten.
Fazit
Ja, die Grenzen zur Realität werden oft gar weit gedehnt und teils gar gesprengt. Doch was ist nun der unterschied ob man mit 200 Sachen über eine vielbefahrene Autobahn donnert, unter Lügen und Intrigen eine Affäre nach der anderen hat oder eben mit übermenschlichen Fähigkeiten die Kampfkünste zelebriert? Wer Realität sucht sollte dies im echten Leben tun, im Fernsehen erwartet man Unterhaltung, und was das angeht ist Lasko - Die Faust Gottes ein Hammer. Kritik? Zwei Dinge: Erstens wird keine Polizeibeamtin der Welt, auch nicht Simone Hanselmann alias Sophia von Erlen die teils freigelegte kriminelle Energie von Lasko gutheissen oder gar unterstützen, ganz zu Schweige davon dass der moralisch so bodenständige Lasko sich doch eigentlich an die Regeln hält. Und zweitens erkennt man an der Tatsache, dass Staffel 1 nur 7 Episoden umfasst, dass RTL das Projekt als hochriskant bewertet, schade, ich hätte gerne schon jetzt mehr von der Faust Gottes gesehen. Der Preis für die DVD macht die vergleichsweise kurze Staffel jedoch wieder wett.
Wer Action mag und nicht zu der Gruppe Leuten gehört die nur Filme und Serien schauen, um die Fehler darin aufzudecken, für den ist Lasko - Die Faust Gottes eine absolute Empfehlung, und für mich ein Grund, das Feierabendprogramm von RTL nicht mehr als ganz so hoffnungslos anzusehen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Kriegermönch Lasko..., 7. August 2009
ist eine in meinen Augen gelungene Serie. Ich muss dazu sagen ich bin überhaupt kein Freund irgendwelcher Serien. ( gute Comedy ausgenommen). Und die deutschen Serien waren mir bis jetzt auch ziemlich zuwider!
Aber da ich selbst katholisch bin, habe ich mir die Serie einmal angesehen und ich war doch positiv überrascht. Die Explosionen, die Martial Arts Einlagen, der sanfte Humor gepaart mit einer religiösen Fassade machen aus Lasko eine sehr angenehme Filkost, bei der ich irgendwie hängengeblieben bin.
Der Orden Pugnus Dei stellt die modernen Möchskrieger Orden da, der die Pilger von heute beschützen soll. Ich fand es sehr interssant dieses Spektum in die Gegenwart zu setzen, was vorwiegend im Mittelalter stattfand. Natürlich sind einige Geschichtliche Anspielungen reiner Unfug, wie ein Vorrezensent bereits erwähnte.
Sehr gefreut hat mich das dieser Staffel auch der Pilotfilm beiliegt, der bisher ja nur als UK Aussgabe vorhanden ist.
Best wishes
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Kampfkunst-Märchen zum Geniessen!, 26. Juli 2009
Nun hat das christliche Abendland auch seinen kämpfenden Mönch! Seine Kampfkunst ist allerdings vielfältiger als das Kung Fu der Shaolin Mönche und die gezeigten Kampfchoreografien sind aussergewöhnlich! Lasko ist ein in Deutschland lebender Mönch des rein fiktiven christlichen Ordens Pugnus Dei (die Faust Gottes), eine Art Schutztruppe der Kirche, welche eingreift, wo Not am Mann ist. Ein einfacher Mann in der Mönchskutte, der akrobatisch seinen Körper als Waffe einsetzt, sieht schon sehr cool aus! Aber auch das weibliche Geschlecht kommt nicht zu kurz: Lasko trifft immer wieder auf die attraktive BKA-Ermittlerin Sophia von Erlen, welche den Tod ihres Vaters aufklären will.
Ich betreibe seit 13 Jahren Karate und kann nur erahnen, was es heisst, in der Kampfkunst soweit wie Mathis Landwehr (Lasko) zu kommen. Ausserdem stimmt auch die Ausstrahlung dieses Kampfkünstlers - was für mich ebenso wichtig ist! Als Schweizer beneide ich euch Deutschen um diesen neuen "Bruce Lee", "Chuck Norris" oder mit wem auch immer Mathis Landwehr verglichen werden kann. Aber eigentlich gibt es keinen Vergleich: Mathis ist einzigartig und ich wünsche mir noch viele Filme mit ihm!!
Wer realistische Actionszenen und eine ernstzunehmende Geschichte erwartet, liegt hier allerdings falsch - wer aber auf einfache Heldenmärchen mit tapferen Gefährten, Abenteuerromantik und Kampfkunst steht - sollte unbedingt zugreifen!
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